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Kundenrezensionen

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am 22. Februar 2005
Ein journalistisch-flott geschriebenes Buch, das Einsteins Biographie in lesbarer Weise vermittelt und dabei auch die neueren Erkenntnisse der letzten Jahre berücksichtigt. Der Lesbarkeit kommt zugute, dass das Buch zwar lose chronologisch geschrieben ist, die Kapitel selbst allerdings thematisch geordnet sind - der Haupttext beginnt zwar im wesentlichen mit Einsteins Kindheit und endet mit seinen letzten Jahren, in den Kapiteln dazwischen sind dann aber Themen wie Einstein und die Frauen, Einstein als Familienvater, Einstein auf der wissenschaftlichen Karriereleiter in geschlossener Form abgehandelt. Da ich Physiker und kein Wissenschaftshistoriker bin, kann ich darüber, wie fundiert Neffes Darstellung der eigentlichen Biographie Einsteins ist, zwar nur ein laienhaftes Urteil abgeben, mir scheint die Darstellung jedenfalls recht gut zu sein. Interessant fand ich auch das Kapitel, in dem es nicht um Einstein direkt geht, sondern um die Einstein-Forschung, und in dem man den Wissenschaftshistorikern quasi direkt beim Arbeiten über die Schulter sieht. Neffes Blick auf Einstein hat dabei angenehm kritische Distanz - Einstein nicht schöngeredet, sondern als Mensch mit Stärken, aber auch einigen wenig liebenswerten Charakterzügen, mit Ecken und Kanten eben. Und, ganz klar: Neffe kann schreiben. Das Buch hat trotz seiner 450 Seiten Text keine Längen, und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen.
Der Wermutstropfen: das Buch hat deutliche Schwächen bei der Physik. Schon die Aussagen zur speziellen Relativitätstheorie sind oftmals schief und an einigen Stellen schlicht falsch. Die Mängel setzen sich bei der Darstellung der allgemeinen Relativitätstheorie fort und auch dort, wo selektiv von ein paar der moderneren Anwendungen der Relativitätstheorie die Rede ist. Im Vergleich dazu ist die Darstellung der Quantentheorie recht ordentlich, aber wer nicht nur etwas über Einstein als Mensch wissen will, sondern auch etwas über Einsteins zentrale Ideen, wird nach Lektüre dieses Buches nicht viel schlauer sein (im Gegenteil, wenn er Pech hat, hat er einiges an eingängig präsentierten Fehlinformationen übernommen). Von einer sorgfältigen Biographie sollte man mehr erwarten können - daher trotz der guten Seiten des Buches nur zwei Sterne.
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am 12. Juli 2005
Juergen Neffe's Einstein Biografie ist die mit Abstand beste und umfassendste Darstellung diese Forscherlebens, welche ich bis zum jetzigen Zeitpunkt gelesen habe. Neffe gelingt es auf eine unuebertroffen gute Weise, einhergehend mit philosophisch tiefschuerfenden Einsichten dem Leser ein Gefuehl fuer das gesellschaftliche und wissenschaftliche Phaenomen Einstein zu vermitteln. Festhaltend am Prinzip der Kausalitaet, bemueht sich Neffe darum, biografische Ursachen fuer die genialen Wuerfe
Einsteins auszumachen, indem er bespielsweise seinen fruehen Kontakt mit Elektrotechnik im vaeterlichen Muenchner Unternehmen auf eine hinreissende Weise beschreibt.
Als Physiker und auch anderweitig kulturell
interessierter Leser moechte ich Juergen Neffe
zu seinem Werk aufrichtig gratulieren.
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am 5. Februar 2005
Unter den zahllosen Büchern, die im Einstein-Jahr 2005 erschienen sind, stellt das Werk von Neffe ein weiteres dazu. Aufgrund des großen Medienecho, das dieses Buch - oder präziser eher den Autor - mehr oder weniger subtil bewirbt, habe ich von einem aktuellen Buch über Einstein deutlich mehr erwartet. Viele der dort vorgestellten, angeblich neuen Erkentnisse finden sich bereits in anderen Büchern oder bleiben blosse Spekulation. Damit wird das Buch dem gestellten Anspruch leider kaum gerecht, sondern stellt lediglich eine weitere Publikation über Einstein dar.
Wer wirklich eine solide und wissenschaftlich fundierte Darstellung über Einsteins Leben lesen will, sollte sich eher anderen Werken zuwenden. Hier gibt es zum Beispiel von Denis Brian ein lesenswertes Buch, das vieles vorwegnimmt, was bei Neffe als angeblich neu dargestellt wird. Oder wer mehr über die Relativitätstheorie kennenlernen will, ist mit dem Buch von Einstein und Infeld (Evolution der Physik) besser bedient.
Fazit: als Einstein-Kenner mit wissenschaftlichem Hintergrund war ich von Neffes Buch enttäuscht - hier wäre viel mehr drin gewesen. Schade, dass diese Chance so leichtfertig vertan wurde.
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am 13. März 2005
Der andere Einstein:
endlich ein Werk, das nicht ueber seine Leistungen, sondern mehr ueber ihn als Person und Mensch spricht.
Ein 'relativ' trockener/ungewoehnlicher Mensch mit mehr oder wenigen Schwaechen.
Vieles ueber ihn war unbekannt und beinah brutal, aber wohl der Wirklichkeit nahe.
Ein interessanter Charakter, wenn auch ungewoehnlich, so man dem Autor glauben kann.
Empfehlenswert!
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am 24. April 2010
Einstein konnte nicht schwimmen, lehnte aber - obwohl er begeisterter Segler war - Schwimmwesten ab und meinte dazu :"Wenn ich ersaufe, dann ersaufe ich ehrlich".
Neffe stellt erfreulicherweise den privaten Lebenslauf Einsteins in den Fordergrund seiner Biografie, ohne die wissenschaftlichen Leistungen dabei auszusparen, nur: diese nobelpeisgekrönten Leistungen kann der Normalbürger und Nicht-Physiker ohnehin kaum nachvollziehen. Man erfährt vieles über die Bedingungen und Umstände, die Einstein so berühmt gemacht haben. Lustig, wie Einstein seinem Sohn das Wesen der Allgemeinen Relativitätstheorie erklärt: "Was dem Käfer der Ast, ist dem Physiker die Raumzeit: unmerklich gekrümmt."
Neffe versteht es vor allem, den Leser mit dem Menschen und dem Charakter Einsteins bekannt zu machen, und man erfährt, dass Einstein in der Tat nicht wenige "Macken" hatte und durchaus auch ein echter "Kotzbrocken" sein konnte.
Da hat Neffe viele Geschichtchen herausgekramt, die aus der Biografie eine unterhaltsame Lektüre machen, ohne dass dabei ein gewisser Anspruch und lesbare Information z.B. über Quantenphysik verloren gehen.
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am 7. September 2011
Ich hatte mir das Buch bestellt, weil mir "Darwin, Abenteuer des Lebens" von dem gleich Autor, Jürgen Neffe, so gut gefiel und ich wurde nicht enttäuscht.Das Buch beleuchtet Einsteins Leben und sein Werk von vielen verschiedenen Seiten, verständlich und hochinteressant. Man kann Einsteins Leben verfolgen, seine Stärken und Schwächen kennen lernen und erleben, wie er zu seinem Weltruhm kam. Selbst seine Relativitätstheorie bringt der Autor einem Laien wie mich etwas näher. Auf keiner Seite wird es trocken oder langweilig. Die Spannung beginnt mit der ersten Seite und lässt bis zum Ende nicht nach. Ich kann das Buch nur jedem interessierten Leser empfehlen!
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am 20. Januar 2015
Die Biographie von Jürgen Neffe über Albert Einstein erschien gerade recht zur Feier des 100. Jubiläums von dessen 'Wunderjahr', 2005. Der Autor studierte Physik und Biologie, arbeite lange Jahre als Journalist für 'Spiegel' und 'GEO', 2003 leitete er das Hauptstadtbüro der Max Planck Gesellschaft.

Albert Einstein war nicht nur ein äußerst produktiver Wissenschaftler, der entscheidend an den großen Revolutionen der Theoretischen Physik zu Beginn des 20. Jahrhundert Anteil hatte, er gehörte auch zu den ganz wenigen Naturwissenschaftlern, deren Name bereits zu Lebzeiten einem breiten Publikum ein Begriff war, ja er stieg in den 1920iger Jahren, nachdem seine Allgemeine Relativitätstheorie durch Sternverschiebung Messungen bei Sonnenfinsternissen experimentell bestätigt wurde, sogar zu einer Art Science Superstar auf, und scheute sich auch nicht, immer wieder zu politischen Themen kontrovers Stellung zu beziehen.

Es ist also kein Wunder, dass die Literatur zu Einstein, sowohl zu seinem wissenschaftlichen Werk, als auch zu seinem Leben, ganze Regale füllen könnte; trotzdem hebt sich Neffes Biographie aus dieser Masse wohltuend hervor. Aus diesen umfangreichen Fundus, destilliert der Autor ein vielschichtiges Bild. Er formt die historischen Ereignisse zu episodischen Geschichten, dabei folgen die einzelnen Kapitel nicht sklavische der zeitlichen Reihenfolge, das macht die Darstellung flüssig und die Handlung interessant. Der Autor schafft damit ein populär verständliches Buch, das den vielen Fassetten von Einsteins Persönlichkeit Rechnung zu tragen versucht.

Natürlich werden Einsteins Herkunft, Jugend und Studienjahre, die ersten Anzeichen seines Genies, und der Durchbruch in seinen Wunderjahr, 1905, ausführlich behandelt, ebenso wie seine gewundene akademische Karriere, aber auch sein Verhältnis zu Frauen und sein zwiespältiges Verhalten als Vater sind Themen. Zeitlebens war Einsteins Passion die Wissenschaft, ein Verständnis für Einstein als Mensch ist also unabdingbar an ein Verständnis für sein Schaffen und seine Entdeckungen gebunden; dementsprechende widmen sich drei große Kapitel mit Einstein Analyse der Begriffe von Raum, Zeit und Äther, die zur Schaffung der (speziellen) Relativitätstheorie führte, dem darauffolgenden fast zehnjährigen Mühen um die Allgemeine Relativitätstheorie, die auch eine neue Theorie der Gravitation umfasst, und schließlich seine fundamentalen Beiträgen zur Quantentheorie, insbesondere der Licht Quantenhypothese. Bei Aufbruch in neue Gefilde bewies Einstein ungeheures Gespür für die brisanten Reibungspunkte der drei wesentlichen Teilgebiete der damaligen Theoretischen Physik: der Mechanik, Thermodynamik und der Elektrodynamik, und als 'Kompass' fand er immer wieder Prinzipien, die ihn bei Aufstellen seiner Theorien Orientierung boten: etwa den Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit und dem Relativitätsprinzip auf dem Weg zur SRT oder dem Äquivalenzprinzip, seinem 'glücklichsten Einfall', bei der Suche nach der ART, wobei auch diese Prinzipien nie apodiktisch feststanden, sondern sich auf dem langen Pfad der Erkenntnis stets neu bewähren mussten.

Wiewohl Einsteins stets von seinem einsames Grübeln über die tiefen Geheimnisse der Physik erfüllt war, bezog er auch beherzt politisch Stellung, wenn es notwendig wurde, so ist er etwa Mitunterzeichner des „Appell an die Europäer“, einer Erwiderung zum Manifest der 93, das zu Einsteins Entsetzen den Ungeist des Militarismus verbreitete und sogar von Einstein hoch geschätzten Wissenschaftlern wie Max Planck unterschrieben wurde. Als Jude kann es mit orthodoxen Riten nichts anfangen, er tritt aber für seine vom Naziregime verfolgten und vertrieben Glaubensgenossen ein, indem er seine Berühmtheit einsetzt, um Spendensammlungen in London und Amerika zu unterstützten.

In anderen Kapiteln berichtet der Autor von neuere Bestätigungs- Versuchen für Einsteins Theorien, wie dem Probe B Satelliten, oder der Experimenten zum Nachweis von Gravitationswellen; und von den Projekten, Einsteins Erbe zu wahren und zugänglich zu machen, darunter dem 'Einstein Paper Project', das John Stachel und Robert Schulmann ins Leben gerufen wurde; oder Einsteins gewundenen Weg zur Allgemeine Relativitätstheorie, den Jürgen Renn und Michel Jansson an Hand Einsteins 'Züricher Notizbüchern' rekonstruieren wollen.

Bei all den Erörterungen zu Einsteins Resultaten, will und kann das Buch keine wissenschaftliche Biographie (wie etwa das Werk von Abraham Pais) sein, seine Stärke besteht vielmehr in der einfühlsamen Zusammenschau und sorgfältigen Auswahl.
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am 8. Februar 2010
Es ist wichtig wenn die Genies (unserer Zeit) vom Götterhimmel gestoßen,
als Mensch gesehen und weiterhin Ihre Leistung als meisterlich angesehen
werden. Wir wollen immer bestimmte Personen anhimmeln, stellen Sie auf ein
hohes Podest und jegliche Kritik wird versucht zu unterbinden.

...und wenn dann mal dieses unrealistische Image angekratzt wird, sind
viele total fassungslos darüber.

Dieses Buch hat es geschafft. Den Mensch Einstein und das Genie darzustellen
und seine Meisterleistungen nicht zu schmälern. Auch "Götter" sind nur Menschen.

Leider wird das ganze sehr langatmig beschrieben, da viele Briefwechsel und
private Situation aufgebröselt und (manchmal etwas zu spekulativ) interpretiert
werden.

Einsteins Leben etwas kürzer und kompakter dargestellt und etwas mehr Tiefe in
seinen Experimenten und Ergebnissen hätten dem Buch nicht geschadet.
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2005 in dem offiziellen Einstein Jahr erscheint dieses tolle Sachbuch von dem Naturwissenschaftler Jürgen Neffe. In diesem Jahr jährt sich zum hundertsten Mal der Tag, an dem Einstein beim Berner Patentamt im Band 17 der „Annalen der Physik" drei bedeutende Abhandlungen veröffentlichte. Die gewichtigsten waren die Spezielle Relativitätstheorie und die Hypothese der Lichtquanten. Dies alles auch dem Laien verständlich zu machen, das gelingt dem Autor in überzeugender Weise.
Wir erfahren auf den 449 Seiten viel über den Menschen Albert Einstein, den genialen Wissenschaftler, den nicht idealen Ehemann und Vater, und den krankhaft Ichbezogenen Menschen.
Seine Gegner versuchten, eine Kampagne gegen ihn und gegen die ein ganzes Zeitalter verändernde Relativitätstheorie, zu starten. Er erhielt dennoch im Jahre 1921 den Nobelpreis, allerdings für seine Beiträge zur Quantentheorie. Weitere Angriffe wegen seiner jüdischen Herkunft, veranlassten Einstein 1933 zum Verzicht auf alle seine akademischen Ämter in Deutschland, und zur anschließenden Emigration nach Princeton /USA.
Der letzte Lebensabschnitt dieses Mannes der die Physik veränderte wurde dadurch überschattet, dass er, lebenslang fanatischer Pazifist, aus Angst vor einem deutschen Angriff, in einem Brief an Präsident Roosevelt den Anstoß zum Bau der ersten amerikanischen Atombombe gab.

Das Buch fängt wie ein Roman an, erklärt dann was mit dem Gehirn Einsteins nach dessen Tod passiert sein soll und erklärt in verständlicher Form was ein Quadrat ist, warum der Raum und die Zeit nicht mehr absolut sind, und wie die Allgemeine Relativitätstheorie durch die 1919 durchgeführte Sonnenfinsternis-Expedition überprüft und bewiesen wurde.
Ein großartiges Sachbuch, das jedem, der es will hilft,diese Grundlagen für die atomistische Struktur der Materie, zu verstehen. Das Bild des etwas zerstreuten, die lange Zunge heraus streckenden Professors, kennt ohnehin jeder.
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. November 2005
Kurzweilig und interessant!
Was mir ganz besonders gefiel: Das Buch geht nicht einfach chronologisch vor, sondern es betrachtet in verschiedenen Kapiteln verschiedene Aspekte im Leben A. Einsteins, e.g.
"Mensch Einstein", "der Physiker und die Frauen", "Die Suche nach der Weltformel", ...
So kann jeder die Aspekte im Leben Einsteins überblättern, die ihn weniger interessieren.
Als Ingenieur kann ich die in diesem Forum von manchen Physikern vorgetragene Auffassung, die Darstellung der Physik in dem Buch sei falsch natürlich nicht beurteilen. Für einen Ingenieur war ist die Darstellung jedenfalls verständlich und interessant.
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