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am 28. November 2001
Vladimir Nabokov war nicht nur einer der sprachgewaltigsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts sondern verfasste in "Lushins Verteidigung" auch den trotz Stefan Zweigs "Schachnovelle" bedeutendsten weil die Materie wirklich durchdringenden Schachroman.
Lushin ist ein lustloser, unleidlicher und zutiefst phlegmatischer Junge, der an nichts im Leben Freude findet als an vertrackten Puzzlespielen und Zaubertricks, als er zufällig ein Schachspiel entdeckt. Dieses für ihn mit einer mystischen Aura umgebene Spiel läßt eine ungeahnte und in seinem Leben einzig bleibende Leidenschaft auflodern. Bald erweist sich seine große Begabung, und getrieben vom eigenen Fanatismus und seinem skrupellosen Impressario Valentino mißt er seine Kräfte mit den größten Schachmeistern der Zeit, hetzt von Turnier zu Turnier, verschleißt sich in Simultan- und Blindschaukämpfen gegen Amateure. Lushin zählt zu der Handvoll Anwärter auf den Weltmeisterthron, doch seine schachliche Entwicklung stagniert. Mehr und mehr klafft über die Jahre die kreative Phantasie seiner häuslichen Vorbereitung und sein zaghaftes, ja ängstliches Spiel auf Turnieren auseinander. In einem letzten großen Turnier will er noch einmal an seine zurückliegenden Erfolge anknüpfen. Er muß all seine Kräfte aufbieten, dem Favoriten Turatti Paroli zu bieten. Das Turnier kumuliert in der mit Spannung erwarteten aufreibenden Partie der zwei Widersacher...
Nabokovs Roman ist das Porträt eines Genies in einem ganz beschränkten Gebiet, der doch gleichzeitig unfähig ist zu leben. Alles, wonach er strebt ist "Einfachheit, harmonische Einfachheit, die mehr als die komplizierteste Magie in Erstaunen setzt". Doch das reale Leben ist nicht einfach. Und unter Menschen bleibt er, dessen Welt nicht mehr als 64 Felder braucht, unendlich einsam.
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am 7. Juni 2003
Lushins Verteidigung ist eines der Frühwerke von Vladimir Nabokov. Völlig zu Recht wird dieses Werk als der Durchbruch des so eloquenten Russen angesehen. Bereits kurz nach dem Erscheinen dieses Buches wurde der Autor in eine Reihe mit Dostojewski und ähnlichen Größen gestellt. Ebenso wichtig ist bei einem Schriftsteller wie Nabokov auch der Übersetzer, denn der Sprachgewalt die er hier an den Tag legt, muss auch der Übersetzer standhalten. Zweifellos ist das hier ebenfalls gelungen. Lassen Sie uns noch kurz bei der Sprache verweilen: Das wunderbare an Nabokovs Sprache ist seine Art Bilder mit Worten zu malen - in diesem Sinne ist auch der Titel dieser Rezension "Schönes Buch" zu verstehen. In seinen detaillierten Beschreibungen stellt er den Leser mitten in die Szene und läßt ihn sämtliche Eindrücke erleben, ohne dabei jemals langweilig zu werden.
Inhaltlich ist dieses Buch ein echter Hammer. Oberflächlich betrachtet schildert Nabokov einen Knaben - einen Außenseiter, der sich zu einem der weltbesten Schachspieler entwickelt und daran zugrunde geht. Nabokov schildert aber viel mehr. Er schildert ein krankes Kind, aus dem ein psychisch schwer kranker Mensch wird. Bereits als Junge hat Lushin erste Züge dieser Krankheit - und in den Kapiteln über den erwachsenen Lushin hat sich diese Krankheit zu einer Psychose ausgeweitet. Bereits mit 30 hat Lushin fast greisenhafte Züge, seine Wahrnehmung der Realität ist schwer gestört - beinahe autistisch. Lushin ist an hebephrener Schizophrenie erkrankt, würde man heute diagnostizieren. Direkt vom Turnierbrett weg wird er in die Psychiatrie eingeliefert und gesund gepflegt, aber wirklich geheilt wird er nicht. Der Leser nimmt an der Gefühlswelt und dem gestörten Realitätsempfinden des Kranken teil. Eine Erfahrung die man manchmal richtiggehend schmerzhaft empfindet.
Fazit: Wenn Sie schöne Sprache mögen und nicht gerade eine depressive Phase Ihres Lebens durchmachen, sollten Sie dieses Werk jedenfalls lesen.
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am 29. April 2002
Nabokov ist es mit "Lushins Verteidigung" gelungen, eine grandiose und gleichermassen beängstigende Erzählung eines in sich gekehrten Jungens darzulegen, der das Schachspiel für sich entdeckt.
Immer wieder scheint Erlösung zu nahen: Wenn der junge Lushin das Schachspiel als erste Leidenschaft entdeckt; wenn der erwachsene Lushin von seiner Verlobten zu einem Neuanfang gedrängt wird.
Doch hinter jedem Neuanfang, hinter jeder Erlösung steckt eine Wiederholung der Isolierung als unumgehbaren Kreislauf. Die Folge: Der erwachsene Lushin, dem Schachspiel entrissen, ist nicht in der Lage, sein Leben ausserhalb der Logik des Spiels zu führen. Er wähnt sich als bedrohte Figur im Lebens-Schach-Spiel.
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am 30. September 2002
Die filmische Umsetzung dieses Werkes ist demnächst auf der Leinwand zu sehen. Es handelt sich hierbei jedoch um keine 1:1-Umsetzung des Buches (wäre auch schwierig), da der Film den Fokus auf die Liebesbeziehung zwischen Lushin und seiner Ehefrau legt. Das Buch wiederum stellt vielmehr Lushin in den Vordergrund.
Lushins Verteidigung ist ein Frühwerk von Nabokov. Es erzählt von dem Schachspieler Lushin, für den die 64 Felder des Schachspiels die Welt bedeuten. Ausserhalb des Schachspiels ist er kaum lebensfähig, er zeigt wenig Interesse an Konversation und realer Welt. Vielmehr erscheint ihm die reale Welt mit zunehmender Seitenzahl immer bedrohlicher und er versucht immer mehr, "seine" Schachregeln in dieser Welt abzubilden und sie für sich dadurch begreifbarer zu machen. Doch wohin wird in dies führen?
Das Buch ist in sehr schöner Sprache geschrieben, geeignet ist es für jeden, welcher sich ein bisschen für russische Literatur (Pflichtlektüre) oder für das Schachspiel an sich interessiert. Jedoch sollte man betonen, das es bei weitem kein reines Schachbuch ist, es ist vielmehr eine komplexe Studie des Innenlebens von Lushin, der immer mehr aus der realen Welt abzugleiten zu scheint. Macht sehr neugierig auf den Film...
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am 31. März 2011
Durch Zufall stieß ich vor Jahrzehnten in einer Bücherei im Antiquariat auf dieses wundervolle Buch
Vladimir Nabokovs! Welch eine Sprachgewalt! Welch eine sagenhaft gelungene Übersetzung!
Wahrlich ein literarisches Meisterwerk. Zudem findet sich im Verlauf des Romans immer wieder die eine oder andere
komische Szene die zum Lachen anregt: >>> Können sie denn überhaupt eine Familie ernähren? << wird der arme Kerl von seiner Schwiegermutter gefragt. Und er antwortet: >> Im vorigen Jahr hatte ich Hämmorhoiden. <<
Oder als er sich das erstemal an einer Schreibmaschine versucht, und und und...
Vielleicht sollte man aber, um das Buch nicht nur in psychologischer Hinsicht zu verstehen, wenigstens ein
paar Grundkenntnisse des Schachs haben, sonst bleibt es evtl.für denjenigen der kein Interesse am Spiel der Könige hat, ein wenig verworren. Fazit: Ein Muß, nicht nur für Freunde der russischen Literatur alleine.
PS: Natürlich hab ich mir auch den Film zu Gemüte geführt: Er gefiel mir, vom völlig vermurksten Schluß einmal abgesehen, zurechtgemacht für das übliche Publikum, sehr gut.
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Ein Roman über das Leben und über Schach.Beides unterliegt zum Schluß die gleichen Regeln und nichts ist mehr eindeutig zuzuordnen.Lushin versucht die ultimative Partie zu spielen,den Gegner zu überraschen,den Sieg davon zu tragen.Doch gibt es den Sieg und ist überhaupt im Leben ein Sieg möglich??.Lushin glaubt es und es liegt an uns den Sieger zu bestimmen.Ein Sieg ist das Buch aber trotzdem und zwar der Literatur und ein Genuß für anspruchsvolle Leser.
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am 19. Juli 2014
Alles super! Lalala lala la la la =) *words left so bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla*
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