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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hyperspace
Der Titel des neuen Buches von Michio Kaku ist Programm.

Wer Michio Kaku kennt, weiß was den Leser erwartet, eine Reise an die Grenze von Wissenschaft und Forschung des Jahres 2014 und in die ferne Zukunft. Alles innerhalb der Gesetze der Physik, soweit wir sie kennen.

Der Autor spannt einen gigantischen Bogen, beginnend mit der Funktionsweise...
Vor 9 Monaten von Hyperspace veröffentlicht

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut aber mangelhafte Übersetzung
Das buch an sich ist sehr gut recherchiert und verständlich zusammengefasst. Allerdings täuscht der Titel ein wenig, denn von der deutschen Übersetzung wird hier nicht auf Bewusstsein, sodern auf das Gehirn als "rechenmaschine" bezug genommen. Es geht hier also nicht um das Bewusstsein (Consciousness), sondern um den "mind" im sinne von...
Vor 8 Monaten von Uwe Hackenberg veröffentlicht


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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hyperspace, 24. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Physik des Bewusstseins: Über die Zukunft des Geistes (Gebundene Ausgabe)
Der Titel des neuen Buches von Michio Kaku ist Programm.

Wer Michio Kaku kennt, weiß was den Leser erwartet, eine Reise an die Grenze von Wissenschaft und Forschung des Jahres 2014 und in die ferne Zukunft. Alles innerhalb der Gesetze der Physik, soweit wir sie kennen.

Der Autor spannt einen gigantischen Bogen, beginnend mit der Funktionsweise des menschlichen Gehirns verbunden mit historischen Geschichten. Welcher Teil des Gehirns ist für welche Funktion zuständig?

Dann geht es weiter mit der - sehr interessanten - Darstellung des Bewusstseins aus der Sicht eines Physikers. Was ist das Bewusstsein überhaupt?

Der Leser erfährt sehr umfangreich und klar dargestellt allerlei Interessantes über modernste Neuroforschung und die dafür verwendeten High Tech Geräte MRT, EEG, PET, DBS, Optogenetik usw. Dem Leser wird hier bewusst wie sehr die modernen Neurowissenschaften durch die Physik ergänzt werden.

Schließlich wird der Leser an die Grenzen der Wissenschaft und Forschung herangeführt, etwas durch die geplante Kartierung bzw Modellierung des menschlichen Gehirns im Rahmen des EU-Flagship Projekts (Humain Brain Project).

Können Träume aufgezeichnet werden?

Die steten Vergleiche zwischen dem menschlichen Gehirn als komplexestes Organ des uns derzeit bekannten und beobachtbaren Universums mit Supercomputern könnten plastischer und anschaulicher nicht sein. Wann wird die Singularität erreicht sein und Supercomputer das menschliche Gehirn an Rechenleistung übertreffen?

Endlich - und wirklich zum Genießen - wird der Autor richtig futuristisch: Brain-Net, Reverse Engineering, Mind Uploading, der Geist isoliert bzw getrennt von der Materie, der Geist als reine Energie, Unsterblichkeit, Versendung des Geistes als masselose weil reine Information mit Lichtgeschwindigkeit durch das Universum. In fernster Zukunft durch Einstein-Rosen-Brücken (Wurmlöcher) sogar mit Überlichtgeschwindigkeit.

Und die Frage nach außerirdischem Bewusstsein.

Wer das alles für Hirngespinste hält, sollte abwarten zu welchen Höchstleistungen das menschliche Gehirn in Zukunft noch fähig sein wird.

Seite für Seite bekommt der Leser von Michio Kaku in diesem phänomenalen Buch pralles Wissen geliefert. Gepaart mit einer glasklaren Sprache und superben Vergleichen.

Ein Buch wie ich es so noch nie gelesen habe.

Perfekt!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut aber mangelhafte Übersetzung, 6. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Physik des Bewusstseins: Über die Zukunft des Geistes (Gebundene Ausgabe)
Das buch an sich ist sehr gut recherchiert und verständlich zusammengefasst. Allerdings täuscht der Titel ein wenig, denn von der deutschen Übersetzung wird hier nicht auf Bewusstsein, sodern auf das Gehirn als "rechenmaschine" bezug genommen. Es geht hier also nicht um das Bewusstsein (Consciousness), sondern um den "mind" im sinne von geisteszustände.
Zudem hätte ich mir mehr über, wenngleich auch nur philosophische Gedanken des Autors, über Gehirn und Quantenphysik, Kakus Spezialgebiet, gewünscht.
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28 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Technologie statt Physik des Bewußtseins, 14. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Physik des Bewusstseins: Über die Zukunft des Geistes (Gebundene Ausgabe)
Der wissenschaftlich interessierte Leser findet im Buch weder etwas über solide Physik noch über das menschliche Bewußtsein, was der Titel suggerieren könnte. Statt dessen erfindet der Autor seine eigene technologische Definition des Bewußtseins und gibt einen umfangreichen Überblick über technische Möglichkeiten Hirnaktivitäten abzuleiten, zu speichern und zu manipulieren. Dabei gehen die Grenzen fließend und wissenschaftlich oberflächlich vom Realen über zukünftig Versprochenes bis zu grotesken science fiction visionen wie dem „postbiologischen Zeitalter“.
Die insgesamt dominierende Ignoranz gegenüber dem Wunder bewußten Lebens in all seinen Facetten ist sicher für manchen Leser schwer erträglich. Wer sich daher wissenschaftlich anspruchsvoll mit der Thematik beschäftigen will, dem sei R. Penrose „Schatten des Geistes“ (mehr physikalisch) und P. van Lommel „Endloses Bewußtsein“ (mehr medizinisch) empfohlen.
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5.0 von 5 Sternen Fantastische Aussichten, 28. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Stringtheoretiker Michio Kaku beschreibt in seinem Buch auf anschauliche Weise zunächst die modernen, alle auf Fortschritten in der Grundlagenwissenschaft Physik beruhenden Untersuchungsmethoden des Gehirns; das Umschlagsbild zeigt ein Beispiel dieser bildgebenden Verfahren. Danach behandelt er wichtige aus diesen Untersuchungen von Medizinern gewonnene Erkenntnisse über die Funktionsweise des menschlichen Gehirns. Dabei kommen zahlreiche prominente Hirnforscher, darunter viele Nobelpreisträger in Interviews mit Kaku zu Wort. Die Zielstellungen der milliardenschweren Forschungsprojekte BRAIN (USA) und HumanBrainProject (EU) werden im Buch besprochen. Neben mehr realistischen Vorhaben zur Heilung verschiedener Geisteskrankheiten findet man recht fantastisch anmutende Vorstellungen zur Entzifferung und Versendung des Bewusstseins (Geistes) eines Menschen in ferne Welten. Für alle Leser, die sich für Die Funktionsweise des menschlichen Gehirns und die damit verbundenen Fragen nach der Seele des Menschen interessieren, ist dieses Buch lesenswert.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Grunde sehr gut, doch WAS denkt der Autor privat?, 18. Juni 2014
Von 
Jayanti "Ah-hotep" (Château St. Germain, 1663 Gruyères, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Physik des Bewusstseins: Über die Zukunft des Geistes (Gebundene Ausgabe)
Rupert Sheldrake hatte einmal in einem Interview gemeint, das viele Wissenschafts- kollegen privat ganz anders denken, argumentieren und vor allem dies: philosophieren als Sie es in der Öffentlichkeit tun!, und ich vermute gleiches beim Autor; denn schließlich meint er aufgrund vieler Feinabstimmungen (in z.B. auch anderen seiner Bücher) dass das Leben selbst einem Wunder gleicht. Erstaunlich wie ich befinde. Das trifft freilich ebenso auf sein offensichtliches Lieblings- thema zu, die - Ausserirdischen bzw. deren Bewusstsein. Das Kapitel darüber ist insofern spannend, weil der Autor - zwar dennoch ganz vorbildlich als Mainstream-Wissenschaftler - Klischees und gängige Hypothesen bespricht, alles in allem aber weit drüber hinaus spekuliert, es aber mit Fakten aus der Astrophysik garniert. Ich werde das Gefühl nicht los, das Hr. Prof. Kaku offen ist für weiterführende Grenzwissenschaften. Aber er muss sich ja eben auch anpassen

Denn jeder kennt ihn, den Autor oder hat ganz sicher zumindest schon einmal von ihm etwas gelesen, im Fernsehen etwas davon verfolgt, also gesehen oder vergleichbares im Internet auf Youtube als beispiel erleben können. Der Autor ist daher ganz sicher in vielerlei Hinsicht vorbildlich und kann dementsprechend, besonders wenn - SEIN Fach, die Pyhsik besprochen wird -, auf ungemein allgemein- verständliche Art und Weise unglaublich vieles erklären (erinnert zumeist an Braine Greene), doch so hätte Ich kaum gedacht, das er derart (teils) einseitig bedeckt hält, was der Frage des Bewusstseins an sich betrifft. Das ganze Buch lebt davon; also von der Arroganz im Gegenüber des menschlichen Lebens. Man meint überdies unlängst alles wissen zu können. Eine ziemlich freche Anmaßung übrigens. Einn, sagen wir: softer Reduktionismus welcher hier betrieben wird. Selbst bin ich übrigens, falls es jemanden interessiert nicht religiös (argumentiere also nicht von der Warte her, nur weil's nicht mit meinem Weltbild zusammenhängt) sondern wenn überhaupt - Pantheistisch denkend - doch bin ich ein wenig enttäuscht über den Autor, weil ich's derart wie vorfindlich, nicht erwartet habe. Denn man vergegenwärtige sich, das der Mann zwar Superstringtheoretiker ist, welches einen jederzeit in der Tat intellektuell herausfordert, doch nebenbei postuliert er Millionen Parallele- Universen, die neben unserem eigenen Universum, in welcher wir Leben, existieren, doch bitte: es darf doch keine Telepathie oder dergleichen parapsychischer Phänomene mehr, geben. Ich selbst bin offen für die Parallel-Universum-Thematik, aber in Querverbindung zu den - vorhandenen Para-Phänomenen -, ist es wahrlich erstaunlich, das er als immerhin ja Quantenpysiker, vieles abtut, also negiert und alles ins Gehirn verfrachtet. Ich bin ziemlich sicher, das er abseits des Lehrgebäudes anders spricht.

Doch dies alles wäre ja (angeblich) nach heutiger Ansicht unmöglich. Freilich, das Gehirn ist sehr wichtig, aber als Quantenphsyiker ist es schon merkwürdig, das Hr. Kaku nicht über seinen Horizont springt. Lest euch dagegen mal die Ansichten eines Rupert Sheldrake oder Amit Goswami durch. Das sind Wissenschaftler, die sich bemühen, klarheit in diese Sachlage zu bekommen. Man muss darauf hinweisen, dass es trotz der Möglichkeit, die Großhirnrinde mittels elektrischer Impulse zu reizen und dadurch unter Umständen Erinnerungen an längst vergangenes wach zurufen, - keine Stelle an der Großhirnrinde gibt, wo Elektroschocks einen Patienten zu einer Überzeugung bringen oder zu einer Entscheidung veranlassen, oder etwas bewirken, was – Geistesaktivität – genannt werden könnte. Man darf feststellen, das große teile der Großhirnrinde operativ entfernt werden könnten, ohne dadurch das Bewusstsein des Patienten zu beeinträchtigen.

Wenn Wissenschaftler umfassende Erklärungsansprüche weit jenseits der Erkenntnismöglichkeiten des eigenen Fachs reklamieren, ist eine Realitätsprüfung dringend notwendig. Umso mehr, wenn diese Erklärungsansprüche nicht auf belastbaren naturwissenschaftlichen Fakten beruhen,sondern auf unbewiesenen Annahmen, nicht hinterfragten Dogmen und der endlosen Wiederholung kaum einlösbarer Zukunftsversprechungen. Die schier unglaubliche Diskrepanz zwischen dem gegenwärtigen Welterklärungsanspruch der Neurowissenschaften und den empirischen Daten aufzuzeigen, war nicht Ziel dieses Buches. Seitdem Mediziner sichtbar machen können, was im Gehirn geschieht, hat die Hirnforschung einen ungeheuren Boom erlebt. Die Bilder aus dem Kopf erscheinen als perfektes Werkzeug, um unser Denkvermögen zu erklären und psychische Störungen zu behandeln. Eine gefährliche Illusion, wie ein kritischer Zeitgenosse der Hirnforschung meinte.

Innerhalb weniger Jahre ist die Hirnforschung von einem entlegenen Spezialfach zur ersten Adresse für die ganz großen Fragen geworden. Prominente Neuro-Wissenschaftler wie Wolf Singer oder Gerhard Roth äußern sich zu Problemen der Moral, Philosophie und Rechtsprechung. Der Amerikaner Zack Lynch, Gründer eines Wirtschaftsverbandes für angewandte Hirnforschung, prophezeit für unseren Eintritt in die "Neuro-Gesellschaft" gleich die "Geburt einer neuen Zivilisation". Solche überzogenen Ansprüche beruhen vor allem auf Bildern, die den Eindruck erwecken, man könne dem Gehirn bei der Arbeit zusehen. Längst schmücken sich auch Ökonomen, Marketingleute, Sozial- und Kulturwissenschaftler gern mit der Vorsilbe "Neuro-" und illustrieren ihre Thesen durch Fleckenmuster, die Aktivität in diesem oder jenem Hirn-Areal anzeigen sollen. Dabei bildet ein "Hirn-Scan" der funktionellen Magnetresonanz-Tomografie (MRT) nicht etwa das ab, was zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem einzelnen Gehirn geschieht, sondern er ist Bild gewordene Statistik: Ergebnis einer komplizierten Auswertung von Daten, die aus der Messung von Blutfluss und Sauerstoff-Verbrauch in den Gehirnen vieler Probanden hervorgehen.

Wird hier derart im Buch auf fast typischer Kaku-Manier nicht erklärt. was nicht sein darf....unglaublich arrogant. Leider wird nicht durchgängig mit aufgezeigt, wie viele Unsicherheitsfaktoren in der Herstellung dieser Bilder stecken: Viele Messgeräte und das Blut im Gehirn selbst sind langsamer als die Nerven-Aktivität, die man erfassen will. Das "Grundrauschen" im Gehirn macht Messungen ohnehin schwierig. Die Aktivität eines Areals kann mit erhöhter Durchblutung einhergehen, aber es gibt auch Gegenbeispiele. Dass anspruchsvolle geistige Vorgänge überhaupt einzelnen Hirnregionen zugeordnet werden können, gilt heute weithin als überholt. Diese Bildkritik ist keine Debatte im luftleeren Raum. Und Medikamente haben längst die Vorherrschaft übernommen, und ihre Hersteller profitieren enorm von einem Menschenbild, das die Lösung für alle psychischen Probleme im Gehirn sucht.

Warum schreibt der Autor nicht: sind sie sich des Paradigmawandels in der Wissenschaft bewusst? Im alten Paradigma gilt ihr Bewusstsein – also das, was Sie ausmacht – als ein Epiphänomen des Gehirns. Im neuen Paradigma ist Ihr Bewusstsein die Grundlage Ihres Seins und Ihr Gehirn ist das Epiphänomen. Fühlen Sie sich jetzt besser? Wenn das Bewusstsein das primäre und das Gehirn das sekundäre ist, fragen wir uns natürlich, wie wir das Gehirn möglichst optimal nutzen können, damit es dem Bewusstsein und seiner Entwicklung dient. Die Erforschung des neuen Paradigmas ist seit einer Weile im Gang, aber es gibt bisher wenige Autoren, die dieser Frage nachgehen und sie brillant zu Ende führen. Um das Primat des Bewusstseins explizit zu betrachten, bedarf es der Quantenphysik. Seit den Anfängen der neuen Paradigma-Revolution galt die Quantenphysik ein fundamentales Interpretationsproblem. Sie betrachtet Objekte nicht als festgelegte „Dinge“, sondern als Wellen von Möglichkeiten. Wie werden dieses Möglichkeiten, wenn wir sie beobachten oder „messen“, zu den eigentlichen Dingen unserer Erfahrungen? Wenn Sie meinen, dass unser Gehirn - also der „Ort“ unseres Bewusstseins – die Fähigkeit hat, aus Möglichkeiten Gegebenheiten zu machen, dann sollten Sie noch einmal darüber nachdenken. Erkenntnissen der Quantenphysik zufolge besteht das Gehirn selbst, bevor wir es messen, bevor wir damit irgendtwas beobachten, aus Quantenmöglichkeiten. Wenn wir, also unser Bewusstsein, ein Produkt des Gehirns wären, wären wir ebenfalls Möglichkeiten, und unsere Verbindung mit einem Objekt würde weder das Objekt noch uns (unser Gehirn) aus dem Bereich der Möglichkeiten zur Aktualisierung verhelfen. Machen Sie sich nichts vor! Eine Verbindung aus zwei Möglichkeiten ergibt sich nur eine größere Möglichkeit. Das Paradoxon wird noch größer, wenn wir uns selbst als dualistisch denken – als nichtmaterielle, duales Wesen, das nicht an Quantengesetze gebunden und unabhängig vom Gehirn ist. Doch wenn Sie mit dem Sie nichts gemein haben? Die Philosophie des Dualismus ist ähnlich widerspenstig wie die Wissenschaft. Es gibt eine dritte Art, über diese Dinge zu denken, und diese führt uns zum Paradigmawandel

Ihr Bewusstsein ist der primäre Stoff, aus dem die Wirklichkeit besteht, und die Materie (inklusive Ihres Gehinrs und der Objekte, die Sie beobachten) existiert in diesem Stoff als Quantenmöglichkeiten.

Wenn Sie etwas beobachten, wählen Sie dabei aus all den Möglichkeiten die eine Facette, die sich in ihrer Erfahrung realisiert. Physiker nennen diesen Prozess den „Zusammenbruch der Quanten-Möglichkeitswelle“. Sobald Sie erkannt haben, dass Ihr Bewusstsein nicht Ihrem Gehirn entspricht, sondern es transzendiert; sobald Sie erkannt haben, dass Sie aus all den Möglichkeiten wählen können, sind Sie bereit, die Ideen und Vorschläge umzusetzen. Es wird ihnen helfen, zu wissen, dass das „Ich“, das diese Wahl trifft, ein kosmisches „Ich“ ist, ein Bewusstseinszustand, der Ihnen in ungewöhnlichen Situationen zur Verfügung steht, zum Beispiel wenn Sie eine kreative Erkenntnis haben. In diesen Augenblicken sind Sie in der Lage, in ihren neuronalen Mustern etwas zu verändern.

Oder:
Wie kann ein Gedanke, ein Gefühl, ein inneres Bild im Körper eine Reaktion auslösen? Und umgekehrt: Wie kann ein chemischer Stoff im Körper die auf die geistige Wahrnehmung einwirken Wo ist die Verbindung? Diese Fragen werden von materialistischen Biologen und Psychologen banalisiert und heruntergespielt, den nur schon diese einfache empirische Gegebenheit würde bei einer genauen Betrachtung das materialistisch-reduktionistische Menschenbild widerlegen. Die Behauptung, religiöse – Ideen -, seien das Ergebnis einer Überfunktion des Gehirns, ist nicht eine Anekdote des materialistischen Glaubens sondern eine gefährliche Ideologie. Längst ist nachgewiesen worden, das es mehr als die nur sichtbare Materie gibt; denn Luft oder fremde Galaxien sieht auch keiner sofort, aber diese Dinge sind genau wie du ich Bestandteile in der Welt in welcher wir leben. Denn: gewaltige Fortschritte in allen Bereichen der modernen, bewusstseins- integrierenden Quantenphysik und die erfolgreiche experimentelle Erforschung transzendenter Phänomene während der letzten Jahre zeigen immer deutlicher, dass unser irdisch-biologisches Leben nur eine winzige Facette einer unvorstellbar großen, zeitlosen Bewusstseinsrealität ist, in deren Unendlichkeit sich Fragen nach einem Vor- oder Nachher gar nicht erst stellen. So gesehen braucht uns vor dem, was uns in einem real existierenden Jenseits erwartet, nicht bange zu sein.
Das Bewusstsein ist letztlich auf keinerlei organische Substanzen oder Funktionen in irgendeiner Form zurückzuführen, und der Geist stehe dem Gehirn sowie seinen neuronalen Mechanismen – Abläufe in den und über die Nervenzellen – als etwas völlig Autonomes gegenüber. Die Quintessenz ist in seinem Postulat zu suchen, dass die Einheit der bewussten Erfahrung durch das Bewusstsein selbst und nicht etwas durch neuronale Mechanismen der Verbindungsfelder einer Gehirnhälfte bewirkt wird. Das Bewusstsein ist vom materiellen Körper unabhängig, steht aber in einem wechselseitigen, d.h gebenden und nehmenden Verhältnis zum Gehirn -. Das Bewusstsein übt also eine übergeordnete, integrierende und kontrollierende Funktion auf die neuronalen Vorgänge aus.

Wenn das "schwierige Problem" darin besteht, nachzuvollziehen, wie aus einem materiellen Gehirn das immaterielle Bewusstsein entsteht wie sieht dann das "einfache Problem" aus?. Die Wissenschaft ist sich ziemlich sicher, dass sie die Gehirnregion identifiziert hat, die für die bewusste Erfahrung zuständig ist - im Gegensatz zu den Regionen, die für das Unbewusste zuständig sind. Früher galten die Schläfenlappen als Sitz des Bewusstsein, weil sie die Symbolverarbeitung besorgen, was schließlich für den Großteil unseres Denkens von enormer Bedeutung ist. Das kann allerdings nicht stimmen, denn Menschen denen aufgrund von Gehirntumoren oder epileptischen Erkrankungen die Schläfelappen entfernt wurden, sind immer noch voll bewusste Wesen. Francis Crick brachte eine andere Gehirnregion ins Spiel, allerdings in erster Linie deshalb, weil ihre Funktion bis dato noch nicht erforscht war. Doch dies ist an sich schon ein unbefriedigender Ansatz. Daher bleibt die Frage, wie die bewusste Erfahrung sich im Gehirn abspielt, immer noch weitesgehend offen.

Das "einfache Problem" wurde kompliziert, als britische und belgische Wissenschaftler das Gehirn einer Frau untersuchten, die bei einem Autounfall schwere Hirnverletzungen erlitten hatte. Sie lag in einer art Wachkoma, was in diesem Fall bedeutete, dass sie zwar ihre Augen öffnen konnte, auf visuelle Eindrücke, Geräusche oder Berührungen jedoch nicht erkennbar körperlich reagierte. Eine funktionale Magnetresonanztomografie zeigte jedoch, dass bei ihr dieselben Gehirnbereiche wie bei einem "normalen" Menschen aktiv wurden, als man sie bat, sich vorzustellen, dass sie Tennis spiele: Als man sie anwies, im Geiste durch ihr Haus u gehen, wurden jene Gehirnregionen aktiv, die wir brauchen, um uns an Orte zu erinnern, und uns im Raum, zu bewegen. Bis zu dieser Untersuchung hatte man geglaubt, Menschen im Wachkoma hätten keinerlei Bewusstsein. Nun muss die Wissenschaft ihre Definition des Bewusstseins überdenken.

Was halten sie von folgender Analogie?. Auf einer Ebene verstehen wir zwar Musik und Bewusstsein, weil wir beides ja erleben. Doch Bewusstsein zu verstehen, in dem man die graue Substanz in unserem Schädel erforscht, wäre so ähnlich, als würde man dem Wesen der Musik nahezukommen versuchen, in dem man einen CD-Player auseinandernimmt und seine Einzelteile untersucht. Aus diesem Grund arbeiten mittlerweile einige Neurowissenschaftler mit erfahrenen Meditierenden zusammen, die ihr Leben dem Ziel gewidmet haben, die Erfahrung des Bewusstsein zu vertiefen. Wenn wir begreifen wollen, wie ein CD-Player funktioniert, müssen wir etwas von Physik verstehen, vor allem von Lasern und Computern. Meiner Ansicht nach ist das mit dem Zusammenhang zwischen Gehirn und Bewusstsein genauso.

Es ist unmöglich, diese Verbindung zu begreifen, ohne auf die moderne Physik Rückgriff zu nehmen, welche das Wesen von Energie und Materie studiert sowie deren Interaktion auf atomarer und subatomarer Ebene. Das Gehirn besteht aus Atomen, daher sind die Prinzipien der Quantenphysik auch für unser Gehirn gültig, doch bislang haben sich die wenigsten Neurowissenschaftler damit auseinandergesetzt. Ein Bewusstseinmodell, das der Quantenphysik Rechnung trägt, könnte unter Unständen zahlreiche ungelöste Fragen nach der Natur des Bewusstseins lösen. Anders ausgedrückt: vielleicht sind die Erkenntnisse der Quantenphysik das missing link, das die Beziehung zwischen etwas Immateriellen wie dem Bewusstsein und etwas so Materiellen wie dem Gehirn erklärt. Wenn sich die Existenz übersinnlicher Phänomene zweifelsfrei nachweisen lässt, kann dies sowohl Hinweise auf ein neues Bewusstseinsmodell liefern, als auch das sich entwickelnde Modell bestätigen. Viele Neurologen und Psychiater leugnen die Existenz solcher Phänomene, obwohl sie sie am eigenen Leib erfahren haben. Sie sind einfach daran gewöhnt, bizarre Erfahrungen als Symptom eines funktionalen Schadens im Gehirn zu betrachten. Viele Phänomene wurden zunächst missverstanden und abgelehnt, bevor sie schließlich Beachtung erfuhren. Man darf sich erlauben zu behaupten, dass auch paranormale Phänomene akzeptiert werden, wenn es erst einmal genügend Daten dazu vorliegen. Einige Felder, wie etwa das Wahrscheinlichkeitsfeld der Quantenphysik, enthalten weder Energie noch Materie. Man könnte den Geist bündig als ein nicht-materielles Feld betrachten, dessen engste Analogie möglicherweise das Wahrscheinlichkeitsfeld darstellt.

Die Essenz des Bewusstseins kann eine Form von Energie, von Materie oder von einer bislang unbekannten Kraft sein. Die klassische Physik definiert Energie als „Fähigkeit, Arbeit zu verrichten“. Materie hingegen ist „die Substanz aus der physikalische Objekte bestehen“. Da Energie und Materie ineinander umgewandelt werden können, betrachtet man sie häufig als unterschiedliche Phasen ein und derselben Sache: Energie/Materie. Kräfte wie die Gravitation oder die Magnetkraft wirken auf Energie/Materie ein und organisieren diese. Das Bewusstsein wirkt also wie eine Kraft, da unsere Gedanken die Verschaltungen in unserem Gehirn verändern können. Auch Forschungen zum Thema Psychokinese lassen vermuten, dass Bewusstsein wie eine Kraft wirkt, weil es Zufallsgeneratoren und Bakterienkulturen beeinflussen kann. Außerdem wirkt es wir eine der Entropie entgegengesetzten Kraft, da es dafür sorgt, dass unser Körper nicht zerfällt. Somit lässt sich Bewusstsein besser als Kraft denn als Materie oder Energie beschreiben. Die physikalische Definition für „Kraft“ entwickelte sich aus dem newtonschen Konzept der „Fähigkeit, einen Körper zu beschleunigen“. Dies bezeichnet die Kraft, die ich ausübe, um beispielsweise einen Ball zu werfen. Wenn moderne Physiker von „Kräften“ sprechen, dann tun sie dies meist in bezug auf die vier unsichtbaren Kräfte, die unsere Existenz bestimmen: Gravitation, Elektromagnetische Kraft sowie starke und schwache Kernkraft. Jede Kraft hat ein ihr zugehöriges Feld. Dies ist der Raum um ein Objekt, innerhalb dessen die Kraft auf ein anderes Objekt wirken kann So hält beispielsweise das Gravitationsfeld der Sonne die Erde in ihrer Bahn. Ein möglicher Hinweis, dass das Bewusstsein wie ein Kraftfeld agieren könnte, dient sich in den

Forschungsarbeiten der Quantenphysik, die belegen, das wir die materielle Welt nicht mehr unabhängig von unserem bewussten Einfluss auf dieses betrachten können

Insgesamt aber ist das Buch trotzdem sehr zu empfehlen, weil es mitunter auch sehr spannend ist und zugleich enthüllt es Einsichten
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als das Original!, 17. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Physik des Bewusstseins: Über die Zukunft des Geistes (Gebundene Ausgabe)
Kaku ist Physiker und seine Bücher haben hohen Unterhaltungswert. Doch diesmal begibt er sich auf das ihm weniger vertraute Terrain der Biologie. Die englische Originalausgabe "The Future of the Mind" habe ich schon nach wenigen Seiten Lektüre in die Ecke gefeuert. Da werden z.B. Gene immer wieder mit Proteinen verwechselt, behauptet, daß Glucose Natrium enthält und sämtliche Reize übers Rückenmark ins Gehirn geleitet werden. Wußte noch gar nicht, daß der Reiz, den Rosenduft auslöst, den Umweg über das Rückenmark nehmen muß um dann endlich im Hirn erkannt zu werden!
Bei Freunden fiel mir dann die deutsche Übersetzung in die Hände, und siehe da, all diese peinlichen Fehler waren verschwunden. So konnte ich dann doch noch zu den interessanten Kapiteln vordringen, in denen Kaku Themen wie Erinnerung, Telepathie und Telekinese in gewohnt lockerer Form anspricht und spielerisch den Faden in die Zukunft spinnt. In der deutschen Fassung also ein lesenswertes Buch.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein echter Kaku, 7. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Alles schon bekannt, aber mit den Augen von Michio Kaku sieht man immer wieder neue Zusammenhänge, entwickelt neue Phantasien und stellt sich neue Fragen, denen man nachgehen kann.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Titel, 26. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Physik des Bewusstseins: Über die Zukunft des Geistes (Gebundene Ausgabe)
Ein hochinteressantes Thema, verständlich, umfassend erklärt, dargestellt. Absolut lesenswert. So erfährt man den Stand der Wissenschaft, Technik und Medizin, auch für Laien.
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Glanzlicht, 28. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Physik des Bewusstseins: Über die Zukunft des Geistes (Gebundene Ausgabe)
jedenfalls aus meiner Sicht.

Absolut lesenwert. Informativ, neugierig machend, anregend, hinweisend, wegweisend, Verständlich geschrieben ( ein wenig nachschlagen musste ich schon ). Jederzeit zu empfehlen.
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3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannend, 4. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vieles wird dadurch im Leben verständlicher, da man sich ebenfalls Gedanken über Dinge macht und es sich nicht erklären kann. Es gibt da noch mehr die so Denken...
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Die Physik des Bewusstseins: Über die Zukunft des Geistes
Die Physik des Bewusstseins: Über die Zukunft des Geistes von Michio Kaku (Gebundene Ausgabe - 7. März 2014)
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