Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

50 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Dezember 2009
Fünf Punkte für Vincent Klink!

Man weiß nicht, was man ihm als Nächstes wünschen sollte, den zweiten, seit langem überfälligen Stern im Michelin Guide oder endlich die " Goldene Feder " der Gastronomischen Akademie Deutschlands.Ein Erinnerungsbuch zum Hinschmelzen von diesem Literaten unter den deutschen Spitzenköchen, oder sollten das schon seine Memoiren gewesen sein? Hoffentlich nicht!
Nicht hoch genug zu loben ist V.K.s Hingabe an die Fortentwicklung der gastronomischen Kultur in unserem Lande, sei es durch seine Bücher, seine Fernsehauftritte oder durch sein phantastisches Restaurant in Stuttgart.
Kaum ausreichend zu würdigen sein nimmerwährendes Bemühen und sein schier missionarischer Eifer nach Küchen - und Kochperfektion, auch in der sogenannten Bürgerlichen Küche, wie es auch in diesem Buch wieder zum Ausdruck kommt. Ich habe mich bei diesem Buch, wie eigentlich mit allem was V.K. schreibt wieder mal prächtig unterhalten, vielleicht auch deswegen weil man Gleiches oder Ähnliches in seiner eigenen beruflichen Laufbahn ebenfalls erlebt und erlitten hat. Immer wieder besonders berührend die Erinnerungen an die Kindheit und die köstlichen Schilderungen seiner Wanderschaft durch diverse Küchen.
Ein besonderes lukullisches "Gustostückerl " ist die Schilderung von Paul Bocuse, eindrucksvoll und ein unterhaltsames Lesevergnügen die " Kostproben " von den Besuchen bei den Giganten der Kochkunst in Frankreich.

Fazit:

Was für ein prächtig " geerdetes " Buch im Gegensatz zu manchen kulinarisch - literarischen Ergüssen der allseits bekannten gastronomischen Nervtöter und küchenmässigen Randbegabungen die sich als TV. Stars gerieren und sich mit ihrem Hokuspokus nur noch lächerlich machen.

Einen Punkt für den Verlag!

Ich finde das unbebilderte Buch definitiv zu teuer.
Gerne hätte der geneigte Leser, unter anderem, ein Bild seiner geliebten Elisabeth, die ihn ja wohl nicht unerheblich beeinflusst hat, gefunden.
Aber das absolut Ärgerliche und der Pferdefuß an diesem Buch ist, daß der Verlag nicht mitteilt, daß viele, wohl die meisten der Kapitel bereits veröffentlicht wurden und es eher eine überarbeitete Anthologie früherer veröffentlichter Texte ist als ein neues Buch.

Einige Beispiele:

Das Kapitel - Im Keller von Bocuse - ist schon vor cirka 10 Jahren in der Zeitschrift " Feinschmecker " veröffentlicht worden.
Das Kapitel - Irres München - ist 2000 unter dem Titel- Underdog - Blues - im Kulinarischen Almanach erschienen.
Das Kapitel - Bürger in Uniform - ist im Kulinarischen Almanach Nummer 9 unter dem Titel - Der Mann mit dem Koffer -
schon einmal an die Öffentlichkeit gelangt
Das Kapitel - Die einbeinige Gans - ist schon 2008 im Buch " Wir schnallen den Gürtel enger " - erneut erschienen und zwar unter dem Titel - Die einbeinige Gans des Tierarztes - ebenso das Kapitel - Beim badischen Küchengott - unter der Überschrift - Cocina Povera -
u.s.w.
Als unermüdlicher Sammler von gastronomischen Texten und Büchern hatte ich mir in den - Gepfefferten Erinnerungen
eines Kochs - eigentlich etwas Neues, Unveröffentlichtes erwartet und nicht Beitäge die ich schon vor Jahren unter V.K. ( Häuptling Eigener Herd ) abgeheftet habe.
Es ist zu hoffen, daß der große Meister sich über dieses Buch so seine Gedanken macht und nun endlich seine Memoiren, mit unveröffentlichten Texten, Bildern und Rezepten in Angriff nimmt!
Wir warten drauf!
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Februar 2010
Den ganz gestrengen Rezensenten will ich hier einmal widersprechen.
Das Buch ist amüsant zu lesen - nicht mehr und auch nicht weniger.
Was war zu erwarten?
Bestimmt keine hochgeistige Literatur oder ein philosophisches Werk über Kochkunst.
Und bereits einmal verwendete Texte in einen neuen Zusammenhang zu stellen, ist doch legitim.
Bach und Händel haben sich beim Komponieren auch ständig selbst kopiert.

Meine Empfehlung:
Wem der besserwisserische Herr Schuhbeck auf den Geist geht und wer sich ansonsten gerne mit Essen und/oder Kochen befasst,
ist mit diesem Büchlein bestimmt gut bedient.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Januar 2010
Ein katholischer Schwabe, der unter der Fuchtel seines latinisierenden Großvaters leidet und schließlich im Internat landet, hat vom Leben nicht viel zu erwarten. Durch die Beziehungen seines Vaters kommt er als Kochlehrling bei einem badischen Küchenmeister unter und macht als Spätzle-Koch seinen Weg.
V.Kling schreibt ironisch distanziert, teilweise mit viel Mutterwitz über sein Leben bis zum Sternekoch und das ohne jeglichen Theaterdonner. Das wird alle jene enttäuschen, die Glanz und Gloria stellvertretend bei anderen suchen. Wer sich amüsieren will und dabei noch etwas über den Mief der 50er und 60er Jahre erfahren möchte, wird viel Spaß (und Ernst) mit diesem kleinen Buch haben. Ich habe es fast in einem Rutsch gelesen und das ist mir schon lange nicht mehr passiert.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Februar 2010
Ich finde sie toll: diese selbstironischen Köche, die über sich selbst und ihr Metier schmunzeln können. Ich liebe diesen Blick hinter die Kulissen der deutschen Gastronomie, die ein wenig die heilige Ehrfurcht nimmt und dafür jede Menge Sympathie erzeugt. Ein wunderbares Buch, witzig und informativ. Erinnert ein wenig an Stolles "Die Köchin", die aus weiblicher Sicht Ähnliches berichtet. Einfach nett zu lesen!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Dezember 2009
Das Büchlein ist trotz der erkennbaren Geschwindigkeit, um nicht zu sagen Hektik, in der es geschrieben (oder besser gesagt, zusammengestellt wurde, den vieles ist schon einmal veröffentlicht worden) durchaus lesenswert. Vincent Klink beschreibt in offenherziger Sprache seine Kindheit und Jugend, die Ausbildungs- und die späteren Berufsjahre - immer in Verbindung mit gutem Essen und dem Einblick in die Küchen und Launen der Meister.

Sicher hat jemand, der wie ich ebenfalls aus Schwäbisch Gmünd kommt, aus Erzählungen den "alten Klink" und dessen Wirken als Tierarzt kennt, der im "Postillion" war, als noch kein Stern vergeben war, viele Wiedererkennung und liest deshalb die ersten Teile des Buches mit anderer Intention, als andere Leser. Daher stellt sich in den weiteren Teilen auch eine zunehmende Enttäuschung ein, wird doch erkennbar, dass spätere Kapitel mit einer gewissen Lieblosigkeit verfasst wurden. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass das Buch noch unbedingt zum Weihnachtsgeschäft 2009 veröffentlicht werden sollte.

Es wäre schön, von Vincent Klink eine Biografie in Händen zu halten, in der neben den Erinnerungen auch Begegnungen mit anderen der Kochzunft und mit speziellen Gästen enthalten sind, in der seine Meinung zur Nahrungsmittelindustrie in Deutschland nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern in seiner eigenen ironischen und manchmal zynischen Art beschrieben werden - und nicht zu vergessen - in der auch seine speziellen Rezepte zur Auflockerung dienen. Das Ganze gewürzt mit einigen Bildern. Vielleicht eine Anregung für das Jahr 2010.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. März 2010
Da ich selber meine Lehr- und Herrenjahre in der Küche verbracht habe, wenn auch nicht mehr in der Zeit der Holzofen und Hausschlachtungen, so konnte ich mich bei dem ein oder anderen durchaus wiederfinden.

Die Erfahrungen die man in der Gastronomie macht sind oftmals nichts für schwache Nerven, aber besonders diese Passagen sind teilweise hervorragend beschrieben wie z.B. ein Glühwein "marschiert" oder "..der meine glühende Birne noch zusätzlich röstete".

Das mag für den ein oder anderen zu einfach oder literarisch nicht ausgefeilt genug sein, aber das wäre auch nicht der Stil von Herrn Klink. So wie er seine Küche präsentiert, garadlinig und ohne Schnick Schnack - so ist auch das Buch geschrieben.

Von seinen Erfahrungen und dem Umgang miteinander, den täglichen Situationen und Erlebnissen in den Küchen hätte ich mir mehr gewunschen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Februar 2010
Seit langer Zeit mal wieder ein Buch, das so gut und flüssig geschrieben ist, dass ich es nicht zur Seite legen konnte. Wer hier geheime Rezepturen und Kochtipps erwartet, ist sicher falsch. Dafür labt man sich an urkomischen und hintergründigen Formulierungen und erhält zugleich einen Einblick in das manchmal doch absurde Leben eines Koches.
Ein in jeder Hinsicht gelungenes Buch, das besonders durch seine ausgezeichnete Sprache besticht. Dafür nicht nur drei, sondern fünf Sterne, auch wenn diese nicht vom Guide Michenlin sind.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wie man aus dem Titel der Besprechung ersehen kann, kommt der Humor bei Vincent Klink nicht zu kurz. Nicht nur einmal muss man beim Lesen dieses Buches mehr als nur herzhaft lachen.
Klink schildert in diesem Buch - auch wenn manches daraus schon früher publiziert wurde - seine Kindheit (Vater war Tierarzt, Gourmand und begeisterter Hobbykoch); seine nicht gerade einfache Lehrzeit als Koch; seine Wanderschaft; die Übernahme eines eigenen Lokals bis zu seinem aktuellen Lokal "Wielandshöhe" in Stuttgart.
Natürlich erlebte er mit diversen Chefköchen etc. genug in diesen Jahren; daneben erfährt der Leser sehr viel über die sich wandelnden Essgewohnheiten in Deutschland im Laufe mehrerer Jahrzehnte (Klink ist Jahrgang 1949).
Summa summarum eine köstliche Lektüre, die auch sprachlich überzeugt, samt einer sehr aktuellen und interessanten Kochphilosophie!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2010
Neulich in der Weihnachts-taz vom 24.12.2009 war in einem Interview zu lesen, wie diszipliniert und eng gesteckt der Tagesablauf von Herrn Klink organisiert ist. >Dass der überhaupt Zeit hat, was zu schreiben, dachte ich bei mir.< Nichts ahnend, dass auf dem Gabentisch die von meinen Vorrednern so kontrovers besprochene Anthologie liegen sollte.

Mir sind die anderen Publikationen des schwäbischen Originals wohlbekannt und ja, das Büchlein ist ein wenig schnell zusammengesteckt worden und ja, ich war auch froh, es nicht selber kaufen zu müssen. Aber ' es hat definitiv mein Weihnachtsfest angehübscht.

Ich mag, dass der Herr Klink redet und schreibt wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Noch besser hat mir der erwähnte Artikel gefallen, davon wünsche ich mir im nächsten Buch mehr. Denn wie heißt es da so unprätentiös: >Deppert kommt jeder auf die Welt. Es ist einfach nur wichtig, wie man sich verbessert, und deshalb ist mein Bestreben, möglichst alt zu werden und dieses Deppertsein Tag für Tag zu minimieren.<

Und da bin ich gern dabei, und wünsche ihm ein langes Leben und Gesundheit. Nicht weil er so deppert ist, sondern, weil es selten ist, dass man jemandem beim Sich-Verbessern zuschauen darf.

Wenn es das gewesen sein sollte, was er über sein Privatleben und seinen Werdegang als Koch erzählen wollte, bitte sehr. Wenn doch noch mehr Memoiren aus den Küchendämpfen aufsteigen, hoffe ich, dass diese wieder unterm Christbaum liegen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Juli 2012
Die kritischen Stimmen haben vielleicht recht mit der Bemerkung, es ginge hier nicht nur ums kochen und um Koch-Erinnerungen. Ja und? Dann gehts hier eben auch um Familiengeschichten und Erinnerungen an den stämmig-jovialen Tierarzt-Papa Klink und an Opa Vinz, den alten Lateinlehrer und Haustyrannen, der seine Familie von der Oma bis zum jüngsten Enkel an die Arbeit kriegt. Vincent Klink weiss von seiner nicht ganz einfachen Familie ebenso lustig zu schreiben wie von den Erfahrungen im Hausschlachten und den harten Lehrjahren bei Katzenberger und im Schicki-Micki-Restaurant in München. Auch die vorher abgeleistete Militärzeit, in der es mit seinen Kameraden kulinarisch hat krachen lassen (Knofi-gesättigte Risotto-Party im Panzer und geordnete Vernichtung der französischen Schaumweinvorräte im Stützpunkt :-) ) macht einfach Spaß! Was kümmerts mich, wenn einige der Texte vielleicht schon mal anderswo erschienen sind - lustig zu lesen sind sie allemal.
Und als Koch hat Vincent Klink eine einfache und gute Philosophie, an die er sich strikt hält und die auch manchem Hobbykoch mit Faible für zu viel Zitronengras mal gut täte: regionale Produkte, bodenständig und leicht raffiniert zubereitet, alles Überflüssige weglassen. Nach Eröffnung seines eigenen Restaurants in der Heimat tourt Klink als 'Gastesser' und Lernender durch Italien und Frankreich und schaut sich u.a. von Bocuse und anderen Sternemeistern die besten Tricks für daheim ab. Auch davon kann er kenntnisreich und spannend erzählen.
Volle Leseempfehlung für Hobbyköche, aber auch Leute, die einfach gern Biographien und Lustige Erinnerungen lesen. Der Küchenbulle kann nicht nur kochen, sondern einfach auch witzig die Feder führen.
Beste Grüße an alle zukünftigen Leser!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
VOLL INS GEMÜSE MIT VINCENT KLINK: Wir schnallen den Gürtel weiter
VOLL INS GEMÜSE MIT VINCENT KLINK: Wir schnallen den Gürtel weiter von Vincent Klink (Broschiert - 20. Juni 2014)
EUR 29,00

Immer dem Bauch nach: Kulinarische Reisen
Immer dem Bauch nach: Kulinarische Reisen von Vincent Klink (Broschiert - 1. Juni 2011)
EUR 11,99

Meine mediterrane Küche: Kochkunst mit Vincent Klink
Meine mediterrane Küche: Kochkunst mit Vincent Klink von Vincent Klink (Gebundene Ausgabe - 1. September 2010)