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am 14. Juli 2005
Inge und Walter Jens haben mit ihrer Biographie über Katia Mann im vergangenen Jahr viele Leser(Innen) erreicht und widmen sich in ihrem neuen Buch der nicht minder interessanten Mutter Katias. Natürlich kann man sich fragen, warum nun - nach dem großen Erfolg - auch noch ein Buch über die Schwiegermutter Thomas Manns erscheinen musste. Nach der sehr anregenden Lektüre von "Katias Mutter" kann ich aber nur alle potentiellen Leser ermutigen. Denn Inge und Walter Jens haben sich einer hochinteressanten Figur aus dem Umfeld der Manns gewidmet, die bislang stets im Dunkeln geblieben ist.
Hedwig Pringsheims Leben ist - bei aller Individualität - auch ein gelungenes Beispiel für einen ganz bestimmten Lebensstil und eine Geisteshaltung, die mit den Nazis unterging.
Aufgewachsen in sehr anregender kultureller Umgebung - ihre Mutter war die Frauenrechtlerin Hedwig Dohm, ihr Vater Herausgeber des "Kladderatsch" - lernt sie nach kurzer Schauspielkarriere am Hof des Herzogs von Meiningen den Milliardärssohn Alfred Pringsheim kennen. Gemeinsam begründen sie die Münchner Linie der Pringsheim Dynastie und führen einen Salon, in dem sich alles trifft, was im kulturellen Leben der Stadt auf sich hält. In ihrem Charakter unkonventionell, in der Erziehung ihrer Kinder ihrer Zeit weit voraus, dazu von herausragendem Charme ist Hedwig Pringsheim eine Institution und der Mittelpunkt ihrer Familie, die sie zudem stets wie eine Löwin, auch gegen die Entscheidungen ihres Mannes, verteidigt.
Mit dem Beginn der Nazizeit geht das assimilierte jüdische Großbürgertum unter und auch den Pringsheims gelingt es erst in letzter Sekunde den Nazis zu entfliehen. Natürlich war Hedwig Pringsheim Zeit ihres Lebens eine priviligierte Frau, aber Inge und Walter Jens zeigen auf, dass sie aus ihren Fähigkeiten auch wirklich etwas gemacht hat.
Die Biographie über "Frau Thomas Mann" im vergangenen Jahr war mir ein wenig zu starr und auch zu unkritisch. In diesem Buch jedoch übertreffen Inge und Walter Jens ihre Katia-Biographie. Von herausragend schönem Stil, hervorragend recherchiert und liebevoll dezidiert wird eine Person aus dem Schatten der "Amazing Family" geholt, die sich zu entdecken lohnt!
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am 30. Januar 2006
Ich habe das Buch fast nicht weglegen können, so unterhaltsam fand ich es! Man erfährt sehr viel Neues über das Leben der beiden "Urgreise" und lebt in Gedanken mit ihnen in der glanzvollen Zeit vor, aber auch während der Nazizeit. Walter und Inge Jens verstehen es hervorragend, den Fokus auf diese beiden Menschen zu halten und nicht abzuwandern zu den berühmten Kindern und Enkeln, obwohl diese einen auch stets begleiten. Ein Genuss!
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In "Katjas Mutter" treffen Inge und Walter Jens wieder einmal den richtigen Tonfall - gilt für das Hörbuch genauso wie für das (gedruckte) Buch. Chronologisch arbeiten sie das Leben der Hedwig Pringsheim - von den Berliner Jahren bis hin zum Ende in Zürich -ab. Der Tonfall wird wehmütig, selten jedoch sentimental (das hatten sich die Pringsheims schließlich auch nicht geleistet!). Dieses Buch ist auch ein Einblick in das München der Vorkriegs- und Zwischenkriegszeit. Dieser ganz speziellen Zeit hatte ja der Schwiegersohn (Thomas Mann) seinen "Doktor Faustus" gewidmet. Sehr, sehr lesenswert! Inge Jens ist auch die Herausgeberin der späten Tagesbücher von Mann.
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am 18. Juni 2013
es bleibt mir bisher total verschlossen was Fr. Pringsheim auszeichnet um eine Biographie über sie zu schreiben.Leider muss ich das Buch nach 2/3 weg legen, besser löschen. Nicht nur die gedrechselte Sprache, nein auch der Inhalt erzeugen beim Leser keine Freude. sorry Frau Jens.
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am 18. August 2013
In der Tat, ein außerordentliches Leben, das Leben der Hedwig Pringsheim. Für alle Thomas Mann Leser sollte es eine Selbstverständlichkdeit sein, auch über das Leben, die Vergangenheit seiner Frau Katia nachzulesen. Inge Jens macht das grandios.
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am 3. September 2005
Ich weiss nicht, ob sich die beiden renommierten Autoren Inge und Walter Jens einen Gefallen getan haben,indem sie nach ihrem Bestseller "Katia Mann" nach 2 Jahren ein weiteres Buch herausgeben über "Katias Mutter".
Zugegeben, Hedwig Pringsheim war eine gebildete, kunstinteressierte Dame der Münchner Gesellschaft, aber was sie sonst auszeichnete, um ihr Leben vor uns auszubreiten, ausser, dass sie eben Katias Mutter war, konnte ich nach der Lektüre des Buches nicht feststellen, zumal über die Hälfte des Buches nicht aus einer kritischen Würdigung ihres Lebens, sondern aus Briefzitaten Hedwig Pringsheims besteht.
Das alles sieht mir doch mehr danach aus, um am wiederaufkommendem "Thomas Mann-Boom" (dem ich bei meiner Vorliebe für seine Werke jedes Interesse gönne!)noch einmal teilzuhaben.
Für mich ist es ein eigentlich überflüssiges Buch.
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am 21. September 2014
Höchst interessantes und amüsantes Buch. Eine tolle Frau! Super recherchiert - hat viel Spaß gemacht, das zu lesen. Schön, dass es solche Bücher gibt!
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