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Kundenrezensionen

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am 17. September 2013
Just wow! Ich zähle dieses Buch zu den besten 10 der Welt! Dieses Buch strahlt eine Wärme aus und
ist so voller Zärtlichkeit, das man vor Glück fast weinen muss. Nie war Hemingway besser und
selten berührt ein Buch, das Herz oder die Seele oder wie ihr es auch nennen wollt, mehr als
dieses Meisterwerk. Die Sätze sind voller Klarheit und so wahr und doch so leicht, als wäre
das Schreiben etwas das einem locker von der Hand geht und nicht so mühsam erst erlernt werden
muss. Dies ist die höchste Kunst des Schreibens, zu beschreiben, wie man frühstücken geht, wie man in ein Café geht und seinen Mantel aufhängt und etwas bestellt und dabei den Leser sogleich
mitnimmt in eine Zeit und ein Zeitalter, welches wir nur vom Hören sagen kennen. Und Hem reisst
uns hier Seite für Seite rein in eine sagenhafte Welt. Und er macht das, so unglaublich gut,
dass es einem fast weh tut, weil es so schön ist. Schreibt er über Ezra Pound, will man sich gleich die "Cantos" reinziehen, auch wenn diese schwer erhältlich sind und einem wohl mehr
Mühe machen, als alles sonst auf der Welt. Aber Hem hast es drauf, dass man selbst John Dos Passos
liest, nur weil hier kurz beschrieben wird. Und dann die Stories mit Scott F. Fitzgerald, die hauen einem von den Socken. Und dann das Gleichnis vom Lotsenfischer, legendär. ...hätte Jesus damals die Worte gehabt, dies zu sagen...Und das die erste Zeit, die beste ist, muss uns nicht erst Hemingway sagen, aber wie er es sagt, das muss man erst mal können!
Dieses Buch ist ein Fest fürs Leben und "wäre es von mir, hätte ich nichts mehr zu sagen"!!!
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am 14. November 2015
So übersetzte Annemarie Horschitz-Horst den Anfang von "A Moveable Feast". Im Original: " Than there was the bad weather.."
Werner Schmitz machte daraus leider: "Dann begann das schlechte Wetter". Dann war schlechtes Wetter, oder was.
Als ich 1980 dieses Buch las, und den genialsten aller genialen ersten Sätze der Bücher die ich je gelesen hatte, und danach das Buch zu
Ende las, wollte ich in Paris leben. Und später zog ich nach Paris, blieb in Paris und all das hauptsächlich wegen dieses Buches und überhaupt. Paris ist nicht mehr das Paris
das Hemingway beschrieb. Aber Paris ist immer noch das Symbol von Freiheit, Brüderlichkeit und Vielfältigkeit. Die Republik der Erkenntnis.
Darum sollte jetzt jeder nach den Ereignissen vom 13.11.2015, der gerne liest," Paris- ein Fest fürs Leben" lesen, weil das Buch die Seele von Paris, für jeden der nicht aus Paris stammt, in wunderbarer Weise aufzeigt. Hemingway, der in unserer Zeit als nicht mehr zeitgemäß gesehen wird, hat eines der besten Bücher über Paris geschrieben. Egal was man über ihn schreibt, denkt sagt, was immer. Sein Paris ist Paris.Nicht das der perversen, irregeleiteten, verdummten Mörder und Selbstmörder, die nicht wissen was sie tun. Hemingways Paris ist mein Paris! Und keiner kann das vernichten. Denn: Dann war das schlechte Wetter da. Und irgendwann wird wieder Frühling sein und Paris ein Fest fürs fürs Leben. Immer.

Ich muss dazu sagen, dass ich beim Schreiben dieser Anmerkung die Aussage der Dame im französischen Fernsehen, man müsse dieses Buch lesen, nicht kannte. Es handelte sich dabei um Synchronizität in Reinform. Und das freut mich sehr. Was mich weniger freut ist, dass die deutsche Übersetzung von Annemarie Horschitz-Horst, die ich 1979 für 3 Mark 80 gekauft habe, nicht mehr erhältlich ist, wie es aussieht. Das ist unverständlich und nicht zu verantworten.
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am 4. Juni 2013
Ist die Nase einmal im Buch, kann man es nicht mehr lassen. Ein Lesevergnügen der allerersten Güte. Die
Beschreibung des damaligen Paris, der Zeit an sich (grandiose 20er), die Künstler. Ein Hochgenuss!
Es gibt sie, diese Momente in denen man unbedingt in einer anderen Zeit gelebt haben möchte - und Hemingway
schafft es einen glauben zu lassen.... es können nur die 20er sein!
Vielleicht tatsächlich sein bestes Buch. Absolut lesenswert.
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am 19. September 2011
in vorbereitung auf meinen ersten parisbesuch, war ich eigentlich auf der suche nach einem reiseführer. mit diesem buch habe ich nicht nur eine reise durch paris machen können, sondern auch eine reise durch die zeit.
als wäre dies nicht genug, habe ich außerdem viel über das bewegende leben des ernest hemingway erfahren. ausgesprochen lesenswert!
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am 22. August 2015
Wir waren vor über 30 Jahren das erste von vielen Malen in Paris. Dabei war damals schon "Paris-ein Fest fürs Leben" und der für mich immer noch unerreichte kleine Reiseführer von Gauloises (in dem übrigens auch auf dieses Buch hingewiesen wurde!).
Auch diesen Frühling wieder in Paris, dabei die Neuübersetzung. Etwas älter, und mit anderen Augen, aber dieses Buch hat für mich nichts von seiner Faszination verloren. Sicher hat und wird sich Paris immer wieder ändern und entwickeln. Gerade daher sind die Beschreibungen aus den 20er Jahren so interessant.
Ach ja, und danach Woody Allen's "Midnight in Paris" anschauen, einfach sensationell!
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am 29. Januar 2012
Die Kollegenschelte ist ihm beinahe peinlich: Gertrude Stein war immer abgedrehter geworden, Scott Fitzgerald trank und seine Frau wurde geisteskrank, Ezra Pound wurde Faschist, James Joyce blieb auf Distanz, aber alle waren sie Hemingways Freunde. Man konnte mit "Hem" wohl gut Freund werden. Doch war er kein einfacher Zeitgenosse. Auch Feinde treten auf. Aber sie bleiben namenlos, wenn auch wiedererkennbar. Obwohl im zeitlichen Abstand von dreißig Jahren aufgeschrieben, sind die Erinnerungen an das Leben in Paris warmherzig und erfrischend. Die Armut der Künstlerfamilie, der Ehrgeiz und der Wille, zu schreiben, die lebensrettende Buchhändlerin Sylvia Beach mit "Shakespeare & Co.", die Ober in den Cafes, die Wetten auf der Pferderennbahn, das Angeln in der Seine. Es sind Episoden und Schnurren aus einem Leben, das immer mittendrin stattfand, dort wo die Energie am dichtesten war. Diese Energie steckt dem Buch in den Seiten. Es in Paris zu lesen, steigert den Genuss.
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am 13. Juni 2015
Ernest Hemingway sucht Inspiration im Paris der 20er Jahre und macht dort Bekanntschaft mit verschiedenen Künstlern, darunter Scott und Zelda Fitzgerald, ein Schriftsteller-Ehepaar. Hemingways Autobiografie beschreibt Paris und die Menschen, die er dort kennen lernt, auf einfühlsame Weise. Seine Familie sowie Erlebnisse in Österreich finden Erwähnung. Insgesamt beweist Hemingway in all den kurzen und längeren Episoden, dass er ein ausgezeichneter Beobachter und Erzähler war und einen Platz im Olymp hervorragender Autoren verdient hat.

Bei der E-Book-Version handelt es sich um eine erstklassige Übersetzung aus dem Rowohlt-Verlag, praktisch fehlerfrei. So macht das Lesen eines Klassikers Spaß!
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Gute Bücher liest man von Anfang an, versteht sie aber erst vom Ende her. Das trifft hier natürlich auch zu. Auch wenn das Ende hier aus Fragmenten besteht, aus kurzen Abschnitten mit wenigen Sätzen, die für ein Vorwort gedacht waren, welches aufgrund des Todes von Hemingway niemals fertiggestellt wurde. Um die Frage nach der Wahrheit von Dichtung geht es in diesen Fragmenten, und man kann hier lesen, wie Hemingway um eine Formulierung rang, die das gesamte Buch zwar zur Fiktion erklärte, dem Leser aber dann doch klar machte, dass alles so gewesen ist wie hier beschrieben. Nicht in den Details, die werden angepasst, wenn es dem Buch und dem Leser dient. Aber doch in einer Schilderung von Ereignissen und Personen, die im Leben des Autors eine entscheidende Rolle gespielt haben.

Viel Wahres wird also erzählt, über das Paris der 20er Jahre, über Ezra Pound, Zelda und Scott Fitzgerald, Picasso, James Joyce, und selbst Aleistair Crowley hat im Buch einen kurzen Auftritt. Im Rückblick ist es überraschend, wie viele für die Moderne wegweisende Schriftsteller und Künstler sich hier zu einer Zeit und an einem Ort zusammengefunden haben. Geld spielte dabei wohl eine Rolle. In Paris konnte man als Amerikaner nach dem 1. Weltkrieg günstig, aber dennoch gut leben. Aber vor allem ging es wohl um etwas wie Atmosphäre, um Austausch von Ideen, Gedanken, um lange Diskussionen, um Charme, um gemeinsames Trinken. Man las die Entwürfe gegenseitig, man besprach Bilder. Ein Netzwerk der Kreativität entstand. Sein Zentrum bestand aus zwei Frauen. Sylvia Beach führte "Shakespeare & Company", einen Buchladen, den es heute noch gibt, und wenn es gerade opportun war, diente dieser auch als Leihbücherei oder als Verlag. Sylvia ist die gute Seele der Amerikaner in Paris, das lernt man hier. Gertrude Stein dagegen - sie kommt nicht so gut weg. Mögen sich die Maler und Literaten dieser Stadt auch jeden Samstag bei ihr versammelt haben, so beharrt sie auf ihren Ansichten und Regeln, die Hemingway nicht nur als nervend beschreibt, sondern in einer Episode dieses Buches als hohl entlarvt. Vielleicht sollte man hier allerdings ergänzen, dass sich beide Anfangs sehr gut verstanden, die Stein dann aber Hemingway in einem vor diesem Buch erschienenen Roman auch nicht sehr freundlich behandelt hat. Auch Ford Madox Ford, ein Herausgeber und Autor wird schon sehr verletzend beschrieben.

Dennoch ist der Rückblick auf diese Zeit insgesamt positiv, vielleicht sogar verklärend, man merkt das in den Passagen, die Hemingway über die Armut seiner Familie geschrieben hat. Selbst in einer günstigen Stadt braucht man ein wenig Geld, um zu überleben, und selbst dieses war nicht immer da. Wirft man einen Blick auf die im Buch abgedruckte Photos, sieht man, dass der Autor zwischen der Anfang und dem Ende der 20er Jahre durchaus gealtert ist. Und das lag bestimmt nicht nur am häufigem Alkoholkonsum (aus heutiger Sicht wären wohl die meisten der Personen in diesem Buch schlicht alkoholsüchtig zu nennen), sondern auch daran, dass diese Zeit für Hemingway persönlich eine harte war. Und das bringt uns dann zu einer dritten Frau, die neben der Stein und der Beach im Zentrum dieses Buches steht, und vielleicht ist sie für Hemingway, der dieses Buch aus Aufzeichnungen mehr als dreißig Jahre später erstellte, sogar die wichtigste. Um Hadley geht es in diesem Buch, um des Autors erste Frau, die Mutter seines ersten Sohnes. Erscheint sie in den ersten Kapiteln noch als Beiwerk, fast inaktiv und fern der Boheme, so gewinnt sie zunehmend an Präsenz. Erst verliert sie dann die ersten Geschichten des Autors und sogar den ersten Roman. Dann aber folgt in den zusätzlich abgedruckten "Pariser Skizzen" die Geschichte, die diesem Buch die eigentliche Wendung gibt. Hemingway, der sich über den ganzen Roman hinweg als neutraler Berichterstatter geriert, der urteilt über den Wahnsinn und die Genialität der anderen, schreibt über sein eigenes moralisches Scheitern, als er seine Frau betrügt und mit deren Freundin zusammenkommt. Es ist kurz aber deutlich, was hier geschrieben steht. Und die Ereignisse, die nicht in Paris sondern in einem Skiort in den Alpen spielen, haben die schönen Tage in Paris definitiv beendet. Die Zeit der Unschuld war vorbei, endgültig. In diesem Augenblick merkt man, dass dieser Roman vor allem ein Buch des Abschieds war, des Abschieds von einer harten aber glücklichen Zeit, wie auch von vielen skurrilen aber dennoch wunderbaren Menschen. Die meisten von Ihnen waren allerdings schon in den 40er Jahren gestorben, lange bevor die Arbeit an diesem Buch begann. Und ein Abschied war es dann wohl auch, als Hemingway vor der Vollendung des Romans Selbstmord beging.

Das Überraschende: Es ist dennoch ein leichtes Buch, es ist witzig, es hat Charme, ist einfach und schnell zu lesen. Wahrscheinlich ist dieses Alterswerk die Vorlage, zumindest die Inspiration für das ebenfalls leichte und charmante Alterswerk eines anderen. Vor ein paar Jahren hat Woody Allan einen Film über dieselbe Zeit gedreht, "Midnight in Paris", der diese Zeit mit ihren besonderen Menschen ebenfalls feiert, und das Paris dieser Jahre als Paradies erscheinen lässt. Dieses leichte, wunderbare Leben in den Cafes und Salons, das findet man eben auch in diesem Buch, und allein schon das lohnt das Lesen. Das es eine liebevoll gestaltete Ausgabe ist, mit einem für das Thema passenden Cover, und auch noch ein schönes und informatives Nachwort des Enkels des Autors enthält, möchte ich auch nicht unterschlagen.
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am 1. Januar 2016
Ich habe das Buch "verschlungen" und als schönstes Buch , dass ich bisher von Hemmingway gelesen habe, empfunden! Danke Ernest!
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am 25. März 2013
Hemingway lebte anfangs der 20er Jahre in Paris, noch arm und unbekannt. Er schreibt im Rückblick als älterer Mann über diese Jahre, die er als die schönsten seines Lebens beschreibt. Es ist ein Eintauchen in die 20er Jahre mit vielen Beschreibungen über Paris und die Künstler, die er dort traf. Als ich das Buch las, konnte ich sogar einzelne Stationen seiner Erlebnisse mittels google maps nachleben. Ein herrliches Buch zum Entspannen und Paris entdecken.
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