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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mitzwanziger aus dem Osten Deutschland's aufgepaßt:
Zonenkinder also, nein, so würde ich mich nie bezeichnen. Wenngleich mich das Buch von Jana Hensel sehr angesprochen hat. Von der Einleitung und den ersten Kapiteln kann man enttäuscht sein, und jeden, der das Buch an dieser Stelle zur Seite legt und nicht weiter liest, kann man gut verstehen. Das bloße Aufzählen von Begriffsänderungen erscheint...
Veröffentlicht am 4. November 2002 von bumble_biene

versus
23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Jammer....lich
Als ich das Buch das erste mal in der Hand hielt da dachte ich:Super!Da ich genau die Generation bin, um die es in diesem Buch geht, war ich umso mehr enttäuscht, als ich es dann gelesen hatte! Der Anfang war ganz lustig und lud dazu ein, sich an alte Zeiten zu erinnern. Aber in der Mitte verfällt die Autorin in ein Gejammer darüber, dass es die...
Veröffentlicht am 21. Juli 2003 von Anja Schadock


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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Jammer....lich, 21. Juli 2003
Von 
Anja Schadock (Greenville, South Carolina) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Zonenkinder (Gebundene Ausgabe)
Als ich das Buch das erste mal in der Hand hielt da dachte ich:Super!Da ich genau die Generation bin, um die es in diesem Buch geht, war ich umso mehr enttäuscht, als ich es dann gelesen hatte! Der Anfang war ganz lustig und lud dazu ein, sich an alte Zeiten zu erinnern. Aber in der Mitte verfällt die Autorin in ein Gejammer darüber, dass es die meißten Dinge ihrer Kindheit nicht mehr gibt und dass man ja den "Wessi-Kindern" immer zwei Schritte hinterher ist und sich beim Versuch, diese zwei Schritte aufzuholen immer überschlägt. Ja und die heute 26-Jährigen hätten keine Elten-Kind-Beziehung!
Mein Eindruck war, dass sich die Autorin zu sehr auf ihre eigenen Erfahrungen verlassen hat und zu wenig mit "Ossikindern" ihrer Generation gesprochen hat. Sie hätte das Buch statt in der "Wir-Form" in der "Ich-Form" schreiben sollen. Dieses Buch war ein Strudel aus Selbstmitleid und Jammerei!
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57 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Höchstens eine Rohfassung, 13. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Zonenkinder (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich ziemlich gespannt war auf dieses Buch der ehemaligen EDIT-Herausgeberin, muss ich mich nun recht enttäuscht zeigen. Bis auf ein paar nette Alltagsbeobachtungen aus der DDR und die Darstellung des Eltern-Kinder-Konflikts kann ich mit diesem Buch nichts anfangen. Es ist schlecht recherchiert: So stieg Hertha BSC nicht Anfang der 90er Jahre in die 1. Bundesliga auf, sondern erst 1997, so gibt es auch Fußballfans aus dem Westen, die Totenkopffahnen anschleppen (St. Pauli) und es gab in der DDR auch Neubauküchen MIT Fenster. Zweitens wird fast nur behauptet, fast nichts erklärt oder gar erzählt. Ein Klischee jagt das andere. Genau so wie der Westen sich wahrscheinlich die DDR vorstellt. Es ist wirklich ein Witz zu schreiben, dass WIR uns das ganze Jahr lang auf den 13. Dezember freuten. Mir war es jedenfalls völlig schnuppe, dass an diesem Tag die Pionierorganisation "Ernst Thälmann" Geburtstag hatte. Und welches Kind war da nicht schon mit den Gedanken bei Weihnachten? Wahrscheinlich jedes außer die junge Frau Hensel. Oder wer hat Ende der 90er noch mitgekriegt, wenn er in Berlin über die ehemalige Grenze fuhr oder ging. Aber hallo! Da gehört ja mittlerweile ein historischer Stadtplan eingepackt, wenn man das noch schaffen will. Frau Hensel schafft es jedenfalls, dass Bild einer Strebergeneration zu kritzeln, die es mit ihren Minderwertigkeitskomplexen so doch gar nicht geben kann. So hält sie den Beruf (?) "Integrationsfigur" für das Höchste, was es zu erreichen gibt - was an Lächerlichkeit nicht zu überbieten ist, aber zeigt, dass hier jemand nicht wirklich im Westen angekommen ist.
Wenigstens zwei Punkte gebe ich, weil ich immer noch hoffe, Frau Hensel hat ihre Perspektive der Musterschülerin und Nicht-Ossi-Sein-Wollerin nur als Kunstgriff eingesetzt, mit dem sie die Schwierigkeiten einer ostdeutschen Kindheit und Jugend überspitzt darstellen wollte. Und weil Frau Hensel Recht hat, wenn sie schreibt, dass wir DDR-Kinder uns immer für alle Kriege verantwortlich sahen.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zum Gähnen, 14. Juli 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Zonenkinder (Taschenbuch)
Von meinem Standpunkt aus sprüht dieses Buch weder vor Lebendigkeit noch beschreibt es mit großer Eindringlichkeit (wie im Klappentext angekündigt). Vor lauter Langeweile konnte ich das Buch nicht einmal zu Ende lesen, unerträglich die platten Aufzählungen von Dingen und Ereignissen, denen man eine Art verkrampfter Nachbereitung deutlich anmerkt. Neben einer reichlichen Anzahl Platitüden ('Unsere Eltern sind zu alt für die neue Zeit.') und einem ziemlich unreifen Erzählstil war für mich (Ostfrau, 34) das ewige 'wir' zusammen mit unzutreffenden Verallgemeinerungen völlig enervierend.
Es ist eine Sache, sich beim Zusammensitzen an früher zu erinnern, aber daraus ein Buch zu machen erfordert mehr als hier geboten wurde.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Na ja...., 9. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Zonenkinder (Gebundene Ausgabe)
Ich weiß nicht so richtig....ich habe das Buch nicht bis zum Ende gelesen. Ich heiße auch Jana und bin im selben Jahr wie die Autorin in der DDR geboren. Irgendwie habe ich nach all den Talkshows und Buchbesprechnungen etwas anderes erwartet, vielleicht, dass ich meine Kindheit in dem Buch wieder finde.
Das Buch hat mich teilweise ganz schön gelangweilt, an einige Dinge konnte ich mich gar nicht erinnern und manches ist schlicht weg falsch! Nicht dass das Buch schlecht ist, aber auf keinen Fall ein Bestseller, den man unbedingt lesen sollte!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Anders als erwartet, 23. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Zonenkinder (Gebundene Ausgabe)
Da ich selbst ein „Zonenkind" bin, hab ich mir voller Vorfreude dieses Buch gekauft und sofort begonnen zu lesen. Aber ich bin enttäuscht, denn ich konnte keine richtige Geschichte erkennen, keine interessante Story, nur eine Aneinanderreihung von wahllos zusammengestückelten Erinnerungen, teilweise etwas übertrieben geschildert.
Außerdem kann man dem Buch nicht entnehmen, ob Jana Hensel nun der guten alten Zeit nachtrauert, oder froh ist, dass das Kapitel DDR abgeschlossen ist.
Hätte sie Episoden aus dem Ferienlager, aus der Schule oder Urlaubsreisen detaillierter geschildert und dafür u.a. den Vergleich mit westdeutschen Teenies weggelassen, hätten sicher alle richtig Spaß gehabt beim Lesen und ein Stück Kindertage in den 80ern der DDR wiederentdeckt bzw. kennengelernt.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mädchentagebuch, 4. März 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zonenkinder, 1 Audio-CD (Audio CD)
Eins vorweg: Ich bin genau so alt wie die Autorin, selber auch ein Zonenkind und erlebte die beschriebene Zeit in Dresden und Gießen. Ich kaufte die CD auf Anraten eines Freundes und war deshalb positiv voreingestellt.
Zuerst verzeiht man der Autorin, daß die Handlung irgendwie nicht in Gang kommen will, weil an einige nette Details aus Kindheitstagen erinnert wird. Dann beginnt aber der Hang zur Verklärung zu nerven, weil sie dabei ziemlich plump übertreibt.
So stürzen die Jungpioniere ständig beim Appell in der Turnhalle, weil sie nur Socken tragend auf dem Parkett ausrutschen, was doch kein Mensch glaubt und offensichtlich sehr lustig sein soll.
Nachher mußte ich den Player stellenweise erst mal ausschalten, weil mich der arrogante "wir"-Stil anwiderte. Ich nehme für mich in Anspruch genau entgegengesetzte Erfahrungen gemacht zu haben als die Autorin, was sie penetrant nicht zulassen will. Ich habe mich nämlich beispielsweise keineswegs für meine Eltern geschämt.
Oft gleitet sie dann eben doch in's Jammern ab, was mir schon irgendwie peinlich war, weil genau das Klische von einem solchen Buch gerade nicht bedient werden sollte. So beschreibt sie den Leistungsdruck der ersten Gymnasiumsgeneration als geradezu pervers, wo die Schüler am Freitag nicht gewußt hätten, ob sie am Montag noch die Zulassungberechtigung für's Gymnasium haben werden und es deshalb den Lehrern gehörig zeigten, indem sie wie besessen lernten und ganz tolle Spitzenergebnisse hatten.
Ein paar Sätze später ist dann zu hören, daß man zu Schule ging oder eben nicht - so ganz lässig halt - was irgendwie nicht zusammenpaßt und den Eindruck der Autentizität arg schmälert und eher wie aus einem Tagebuch einer 15-Jährigen klingt.
Fazit: Absolut nicht kaufbar.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nette Kindheitserinnerungen - mehr aber nicht!!!, 18. November 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zonenkinder (Taschenbuch)
Ich habe mir das Buch gekauft, da es "über den Klee" gelobt wurde. Nach dem Lesen habe ich mich gefragt: "... und nun?". Es wurden hier, wenn auch manchmal ganz amüsant, einfach nur DDR-Kindheitserinnerungen aufgeschrieben. Mehr kann man allerdings auch nicht von jemandem erwarten, der zur "Wendezeit" gerade mal 13 Jahre alt war.
Ich finde es von der Autorin jedoch recht anmaßend stets von 'wir' und 'uns' zu sprechen, obwohl sie wohl eher sich selbst meint. Sie scheint gewisse positive Erinnerungen, auch an das System also solches zu haben, die über einfache Kindheitserinnerungen hinausgehen. Das sei ihr gegönnt. Aber das für alle in der DDR aufgewachsene Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu verallgemeinern, halte ich für ganz schlechten Stil.
Was mich aber am meisten an diesem Buch stört, ist die arg oberflächliche Recherche bzw. Lektorenarbeit. Wenn man schon ein Buch über den DDR-Alltag schreibt, der auch den geneigten Leser beschäftigen soll, der eben nicht in der DDR aufgewachsen ist, dann darf man sich wohl mehr erklärende Worte bzw. einen sachlichen, schlüssigen und vor allem vollständigen Anhang wünschen. Oder man läßt eben bestimmte Begriffe, die zum DDR-Alltag gehörten (also dem geborenen DDR-Bürgern geläufig sind/waren) einfach weg. Dadurch sollte ein solches Buch nicht uninteressanter werden, oder doch?
Es ist zwar ein Anhang vorhanden, der bestimmte Wörter, Abkürzungen pp. erklärt, aber eben (warum eigentlich?) nicht alle. Da wird von der FRÖSI gesprochen aber nicht erklärt, daß es sich dabei um eine wirklich gut gemachte Kinder-und Jugendzeitschrift gehandelt hat. Das Fach "Staatsbürgerkunde" wurde zwar als STABI bezeichnet, aber richtigerweise muß es natürlich STABÜ heißen. Auch Namen, Ost wie West, werden falsch wiedergegeben. Wenn man sich schon für die Nennung den wohl kompliziertesten Namen eines Fußball-Nationalspielers der damaligen Bundesrepublik aussucht, dann sollte man ihn auch richtig schreiben (können): LITTBARSKI!!!(mit zwei T!) Aber viel ärgerlicher ist jedoch der falsche Name der Ernst-Thälmann-Tochter (Thälmann war der KPD-Vorsitzende und wurde nach jahrelanger Haft im KZ Buchenwald ermordet). Als ehemaliger DDR-Bürger, wenn man denn in 'STABI' gut aufgepaßt hätte, weiß man, daß sie Irma GABEL-THÄLMANN und nicht GABLER-THÄLMANN heißt. Solche Dinge zeugen einfach nur von einer gewissen Oberflächlichkeit und das ist es was am Ende der Lektüre dieses Buches auch als Resümee bleibt: Ganz nett, aber arg oberflächlich - mehr nicht!!!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschende Deutschlektüre!, 21. Dezember 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Zonenkinder (Taschenbuch)
Ich bin 14 Jahre alt und somit kein DDR-Kind, ich habe das Buch im Deutschunterricht gelesen und war schwer enttäuscht!!
Der Klappentext kling ja noch ganz ansprechend, aber sonst kommt da auch nicht mehr.
Für "Nicht-Zonenkinder" sind die vielen Vergleiche alter "Ostwörter" mit neuen "Westwörtern" auch trotz kleinem Glossar stellenweise total unverständlich. Was auch stört sind die Verallgemeinerungen durch das "wir" und auch, dass die Autorin sich oft selbst wiederspricht. Während sie am Anfang geradezu von der DDR schwärmt, schämt sie sich ein paar Seiten weiter für ihre Herkunft (oder zumindest kommt es so rüber) Zitat (S. 60): "Vielleicht werde ich später, wenn ich meinen Kindern von unserer Jugend erzähle, einfach so tun, als habe sie erst mit zeiundzwanzig begonnen, vielleicht werde ich diese ersten, unsicheren hässlichen Jahre kurzerhand aus unserem Leben streichen."
Auch im Hinblick auf ihre Eltern wiederspricht sie sich, erst schämt sie sich für sie und dann verteidigt sie sie anscheinend doch und weicht nicht von ihrer Seite (S. 77).
Überhaupt, was denken ihre Eltern, wenn sie diese Buch und vorallem dieses Kapitel lesen??
Die armen Eltern!
Außerdem verwirren die vielen, schnellen Zeit-, und Ortswechsel
sehr. Zusätzlich schreibt die Autorin ellenlange Sätze, bei denen man am Ende schon fast nicht mehr weiß worum es am Anfang eigentlich ging.
"Zonenkinder" können die fehlende Handlung mit dem eigenem Erlebten füllen, ich kann das nicht.
Diese Buch ist eventuell etwas für einige Menschen, die den selben historischen Hintergrund wie Jana Hensel haben, aber auf jeden Fall nichts für mich! Also eigentlich KEIN Stern!
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Brrrr.......das Schlechteste Buch seit langem......, 12. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Zonenkinder (Gebundene Ausgabe)
Bin selber Zonenkind und habe mit Grauen die Ergüsse der Jana Hensel gelesen. Sie war 13 zur Wende. Wow.... da hat sie ja ein halbes Menschenalter in dieser merkwürdigen DDR gelebt. Schon erstaunlich, was dieser Erzählerin für Erinnerungen geblieben sind. Absolut nicht empfehlenswert. Jeder Mensch hat seine eigenen Erinnerungen. Mich stört vor allem dieses ständige "wir". Auch wenn sie inzwischen in unsäglichen Reportagen erklärt hat wie sie es eigentlich gemeint hat. Wenn ich es nicht besser ausdrücken kann, dann sollte ich kein Buch schreiben.
Man könnte dieses Buch beschreiben, mit die Erinnerung eines Kindes an die DDR.
Lichtjahre davon entfernt wie wir wirklich dort gelebt und gefühlt und geliebt haben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das kontroverse �wir�..., 5. August 2004
Von 
Shaun - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Zonenkinder (Taschenbuch)
Mit 13 Jahren erlebte Jana Hensel den Fall der Mauer und damit eine für sie völlige Umkrempelung der Lebensumstände, die sie aus Leipzig in den Westen und eine zunehmende Entfremdung ihrer Kindheit führten, die sie als mit diesem Ereignis beendet beschreibt. Da sie über weite Strecken in der vereinnahmenden „wir"-Perspektive verbleibt, sind ihr ihre Erfahrungen von sehr vielen Ostdeutschen übel genommen worden, viele Aussagen kommen auch sehr apodiktisch und belehrend daher.
Berührt hat mich das Kapitel „Über unsere Eltern", worin sie ihre Unfähigkeit beschreibt, mit der älteren Ostgeneration und, wie sie meint, durch die „Wende" Betrogenen, überhaupt in einen Dialog treten zu können, weil beider Lebenswelten inzwischen so weit auseinanderklafften. Die in den Westen gegangenen Kinder würden von den im Osten gebliebenen Eltern um ihre Erfahrungen beneidet, fühlten sich aber durch deren Erfolg auch gedemütigt, so dass Gespräche wegen des Mitleids der Jungen mit den Alten vermieden würden.
Dennoch ist dieses Buch allemal ein wichtiges Zeugnis der Umbruch-Jugend des Ostens geworden, allein schon durch die vielen Diskussionen, die es hervorgerufen hat. Man muß es also wohl gelesen haben. Fazit: Auf jeden Fall lesen, aber anderes zum Thema nicht vergessen.
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Zonenkinder
Zonenkinder von Jana Hensel (Gebundene Ausgabe - 2002)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,01
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