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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen18
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am 4. Februar 2012
Siri Hustvedt erzählt die Geschichte der Kellnerin Lily Dahl, die fasziniert ist von dem Maler Edward Shapiro, der neu in die amerikanische Kleinstadt gezogen ist und mit dem sie eine Affaire beginnt. Der Roman lebt vor allem durch die anschaulichen Beschreibungen der häufig sehr skurrilen Stadtbewohnern und der subtilen Erotik zwischen Lily und Edward. Die Erzählung bekommt eine sehr spannende Wendung ins Mystische, als Lily von mehreren Bekannten von einer Frau berichtet wird, die ihr täuschend ähnlich sieht. Lily wird bei der Suche nach dieser Frau mit einer Episode aus ihrer Vergangenheit konfrontiert, die sie vergessen, oder verdrängt hat, oder die sich so nie ereignet hat...
Mir persönlich gefiel "Die Verzauberung der Lily Dahl" aufgrund seiner Kurzweiligkeit und der sympatischen Hauptfigur sogar um Einiges besser als "Was ich liebte" und ich habe mich über die vielen negativen Rezensionen des Romans sehr gewundert.
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am 23. März 2010
Nachdem ich den Roman "was ich liebte" verschlungen habe, was maßgeblich an dem fesselnden, großartig erzählten und recherchierten Inhalt liegt, ist "Lilly Dahl" das totale Gegenstück.
Ich kann gar nicht glauben, das ein und dieselbe Person diese beiden Bücher verfasst hat. Das Niveau bewegt sich für mein Empfinden knapp über dem der Groschenromane meiner Oma. Wo ist die Brillianz geblieben? Der rote Faden? Die Spannung? Die einfühlsam und facettenreich gestalteten Charaktere?
Das Einzige, das ich wiedererkenne, ist der Kunstaspekt in dem klischeehaft beschriebenen Maler Shapiro. Aber dort klaut Sie bei sich selbst - selbst die Art, wie er seine Zigarette trägt, hat Sie ihrer Romanfigur "Bill" aus "was ich liebte" entlehnt. Enttäuschend!
Mir hat sich keine 'Botschaft, kein Thema erschlossen. Ich habe umsnost auf ein bischen Spannung gewartet. Alles bleibt grob skizziert, bleibt in den Startlöchern stecken.
Ich bin immer noch entsetzt über das sprachliche Unter-Niveau. Was ist mit Siri passiert?
Ich hoffe, das war ein einmaliger Ausrutscher.
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. Oktober 2004
Dass der Klappentextschreiber mit der Bezeichnung "erotischer Psychothriller" wahrscheinlich eher den Verkauf als den Inhalt des Buches im Auge hatte, kann man der Autorin nicht anlasten.
Es handelt sich um genau einen Zyklus im Leben der Lily Dahl; im Anfangskapitel wird erzählt, wie sie ihre Tage bekommt, und ebenso im Schlusskapitel. Dazwischen geschieht Alltägliches und Absonderliches.
Lily arbeitet als Kellnerin in einem Schnellimbiss, wo sich zur Frühstückszeit fast immer dieselben Männer aufhalten; in ihrer Freizeit probt sie mit einer Theatergruppe Shakespeare. Mit ihrem Freund, dem Polizisten Hank, macht sie Schluss, als sie eine Affäre mit dem Maler Ed Shapiro beginnt.
Bücher, die im Alltäglichen spielen, in denen vom unspektakulären Leben in der Provinz erzählt wird und die von den Eigenarten ihrer Figuren leben, gibt es, gerade von amerikanischen Autorinnen, eine ganze Menge, die unterhaltsam, humorvoll und tiefsinnig geschrieben sind (z.B. Anne Tyler, Joyce Carol Oates). Dagegen fällt dieser Roman ab. Statt den Leser am Alltag und Tun ihrer Figuren, an deren Gefühlen und Gedanken teilnehmen zu lassen, beschreibt die Autorin diese lediglich, wodurch die Charakter hölzern und distanziert bleiben. Was erotisch sein könnte, nämlich das Spiel mit dem Feuer von Fenster zu Fenster über die Straße hinweg, ist nur betrachtend; Thriller-Elemente werden ohne Spannung dargelegt, und keine Person kommt so nahe, dass ihr Tod den Leser berühren könnte.
Siri Hustvedt hat sich eine wunderbare Geschichte ausgedacht, die soviele Möglichkeiten enthält, zu einem lesenswerten Roman zu werden. Leider sind diese Möglichkeiten nicht genutzt worden.
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am 21. Juli 1999
Um zwei Mißverständnisse aus dem Weg zu räumen: Nein, dieses Buch ist kein Hausfrauenporno à la „Salz auf unserer Haut", obwohl der Klappentextschreiber wohl nur bis zur Strip-Szene am Anfang des Buches gekommen ist und sich alsbald nicht mehr halten konnte - nun fungiert das Buch als „erotischer Roman", und so fand wohl auch der sinnlich geöffnete Mund seinen Weg auf den Titel. Zweitens, die Autorin ist keine weibliche Version von Paul Auster, obwohl sie mit ihm verheiratet ist. Lily Dahl ist neunzehn, kellnert in ihrem Geburtsort Webster und ist mit dem Dorfpolizisten liiert, als ihr der Maler Edward Shapiro auffällt, den sie verführt - mittels dieses Strips, der den Klappentextschreiber so aus dem Häuschen gebracht hat. Shapiro malt Lilys alte Nachbarin Mabel und andere Menschen aus Webster, bringt ihre Geschichten auf die Leinwand. Mabel schreibt ihre Erinnerungen auf. Lily schauspielert, ebenso Martin, ihr stiller Bekannter aus Kindertagen. Lakonisch erzählt Siri Hustvedt, was ihre Figuren tun, selten, was sie denken - die unheimlichen Ereignisse, die sich entwickeln, bleiben unbegründet, alles geschieht einfach, so daß das Buch gewissermaßen unter der Wasseroberfläche, hinter dem Spiegel funktioniert. Was seinen Reiz ausmacht - die Traumlogik wirkt suggestiv und läßt den Leser nicht los. Schade nur, daß Siri Hustvedt am Ende doch eine handelsübliche Auflösung des Thrillers versucht. Jetzt wirken die klare Sprache und die vordergründig einfachen Strukturen unbeholfen, was das Buch wirklich nicht verdient hat - im Debüt, „Die unsichtbare Frau", ist ihr das besser gelungen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 3. Oktober 2001
"Die Verzauberung der Lily Dahl" erweckt vor Beginn der Lektüre große Erwartungen. Das hängt unvermeidlich mit Siri Hustvedts Beziehung zu Paul Auster zusammen, andererseits tun Umschlaggestaltung und -beschreibung ihr übriges. Hinzu kommt manch lobender Artikel im Feuilleton.
Doch leider kann der als erotischer Psychothriller angekündigte Roman die Erwartungen kaum erfüllen. Nur ansatzweise lässt sich ein fesselnder Handlungsstrang erkennen. Das Romangeschehen plätschert eher vor sich hin, wobei die Autorin nicht wenige Gelegenheiten auslässt, um ihrer Geschichte mehr Tiefe zu geben.
So wird ein Einblick in das Leben der 19-jährigen Lily Dahl gewährt, doch gerät man bei der Lektüre nicht in die psychologischen Gedankengänge der Protagonistin. Gerade das wäre jedoch wirklich interessant, nicht die eher zufälligen Kontakte mit den Einwohnern in der amerikanischen Provinz. Aber auch hier hätte die Möglichkeit bestanden, zumindest das Kleinstadtleben mit seinen gelegentlichen Merkwürdigkeiten subtiler nachzuzeichnen. Jedoch gelingt die Darstellung der Beziehungen und Interaktionsformen nur unzureichend.
Besonders vernachlässigt wird dabei sowohl die Beziehung zu Lilys Liebhaber, Shapiro, als auch zu ihrem geheimen Bewunderer, dem Stotterer Martin. Dabei gehören sie zu den Schlüsselfiguren des Romans, der eine als neuer intimer Partner und lebenserfahrener Künstler, der andere als geheimnisvoller Schauspieler und unsicherer Sonderling.
Nur die Mutter-Kind-Beziehung zu Lilys älteren Nachbarin Mabel ermöglicht eine engere Auseinandersetzung und wird aufmerksam und entwicklungsfähig dargestellt.
Es gibt einige Stellen, an denen Hustvedt mit einer klaren und Spannung erzeugenden Stimme schreibt. Hier mag das Potenzial liegen, das künftig feiner ausgearbeitet werden sollte. Aber alles in allem lässt "Die Verzauberung der Lily Dahl" nach beinahe 300 Seiten einen enttäuschten Leser zurück, der sich mehr Liebe zum Detail und größeren Mut bei der Entwicklung der Charaktere gewünscht hätte.
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am 29. Juli 2008
Offenbar geht es mir wie vielen anderen Rezensenten: mir hat ,Was ich liebte` der Autorin sehr gut gefallen, woraufhin ich ,Die Verzauberung der Lily Dahl` gelesen habe.

Und in der Tat fällt dieses Buch im Vergleich etwas ab, ist aber dennoch lesenswert.

Worum geht es: Erzählt wird die Geschichte der neunzehnjährigen Lily Dahl, die in der amerikanischen Provinz in mysteriöse Geschehnisse verwickelt wird. Im Mittelpunkt scheint ein alter Schulfreund von ihr zu stehen, der aufgrund seines Sprachfehlers immer mehr in die Rolle des Sonderlings gedrängt wurde. Gleichzeitig beginnt Lily eine erotische Beziehung zu dem älteren Maler Ed Shapiro, der aus New York in die Provinz gekommen ist, um auf seine besondere Weise die Einwohner der Kleinstadt zu portraitieren.

Hustvedt gelingt es, eine dichte Atmosphäre von Spannung hinter der vordergründig verschlafenen Kleinstadtidylle zu erzeugen. Eine Vielzahl sehr eigenwilliger Charaktere bevölkert den Roman, ohne das sich das Gefühl einstellt, sich in einem Spiegelkabinett zu befinden. Die Geschichte wird durchaus erzählerisch gekonnt vorangetrieben und vermag bis zum Ende die Spannung zu halten.

Dennoch stellt sich gelegentlich die Frage, was der Roman eigentlich sein will: ist es ein Krimi, ein Bildungsroman, ein Erotikthriller (das sicher nicht, auch wenn der Klappentext so etwas andeutet)? Er hat von vielem etwas und damit von vielen zu wenig.

Den Leser beschleicht das Gefühl, dass die Autorin sich nicht ganz entscheiden konnte und zu viele Aspekte behandeln wollte, wobei Frau Hustvedt offensichtlich besonders von der Malerei (und von Malern?) fasziniert ist, die auch bei ,Was ich liebte` einen Handlungskern bilden.

Insgesamt kann ich dennoch guten Gewissens eine drei-Sterne-Wertung vergeben für ein durchaus interessantes, lesenswertes und unterhaltsames Buch.
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am 16. Juli 2006
Auf dieses Buch muss man sich erst einmal einlassen, es entwickelt seinen Charme nur langsam. An die Charaktere muss man sich auch erst gewöhnen, da sie eher skurril sind,ein ganzes Sammelsurium leicht seltsamer Gestalten. Doch die Geschichte hat einen ganz eigenen Reiz und nachdem ich sie zuende gelesen hatte, ist sie bei mir geblieben. Ich persönlich finde den Vergleich mit "Was ich liebte" schwierig, da dort das Setting in New Yorks Künstlerkreisen und das Thema "Wie sich Ehen entwickeln" viel leichter zugänglich sind. Der Erzählstil ist wirklich ganz anders bei Lily Dahl.Ich habe es nicht bereut, dieses Buch gekauft zu haben, deshalb würde ich es durchaus weiterempfehlen. Aber wie gesagt, es ist absolut nicht 08/15!
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am 18. September 2009
Es ist amerikarischer Kleinstadtroman, es ist ein psychologischer Roman, es ist eine Kriminalgeschichte, es ist ein Künstlerroman - und gleichzeitig ist es nichts davon - oder alles gleichzeitig. Für mich war es jedenfalls eine faszinierende Lektüre.
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am 24. April 2003
Ich habe das Buch - trotz der schlechten Amazon-Bewertungen - gekauft und es innerhalb von 3 Tagen regelrecht verschlungen. Es ist sehr spannend und detailgenau geschrieben und man ist von der ersten Seite an gefesselt. Fans von "Was ich liebte" wird dieses Buch mit Sicherheit gefallen. Ich werder mir jetzt sofort die anderen Bücher der Schriftstellerin kaufen. Sie hat mich wirklich überzeugt!
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am 18. März 2008
Was wie ein billiger Erotikroman beginnt: Maler wird von Frau quer über die Straße in seiner Wohnung beobachtet und zieht sich für ihn aus, packt Siri Huvstedt in eine so charmante Beschreibung, dass der Leser die Faszination der jungen Frau verspürt. Lily Dahl weiß noch nichts, mit ihrem Leben anzufangen. Was andere als Suche bezeichnen würde, ist bei ihr ein Treiben lassen, alles ist der Neugier unterworfen, selbst ihre Affäre. Doch plötzlich durchbricht ein Mord die Idylle, eine scheinbare Doppelgängerin taucht auf, bringt Lilys Leben durcheinander. Siri Huvstedt beweist hier ein Gefühl für den Spannungsaufbau, der ihr eigentliches Thema: Was ist real, was nicht? , weiter vorantreibt. In ihrem selbst auserkorenen Chaos bringt sich Lily Dahl jedenfalls nicht in Sicherheit, sie setzt sich dem Geschehen aus, so dass keine Langeweile aufkommt. Sprachlich fein entspinnt sich vor unser aller Augen ein wunderbares Verwirrspiel. Voller Augenzwinkern.
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