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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen16
4,1 von 5 Sternen
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In einer Zeit, in der kaum noch persönliche Briefe geschrieben werden, hat ein Buch wie das hier vorliegende m. E. einen ganz besonderen Stellenwert. Erfahrungsberichte und Lagebeschreibungen einzelner Personen zum Einsatz in Afghanistan gibt es mittlerweile in großer Zahl. Umso interessanter finde ich diese Momentaufnahmen einer Vielzahl von Soldaten, die unterschiedliche Funktionen bekleiden und an verschiedenen Orten im Einsatz sind bzw. waren.

Das Buch ist thematisch gegliedert. Es beginnt mit einer Einleitung 'Von Bunkermentalität, ungewollten Einsichten und einem umstrittenen Krieg', in der die Idee zu diesem Buch und die Schwierigkeiten der Umsetzung erörtert werden. Vorangestellt ist eine Karte Afghanistans, in der die Einsatzorte gekennzeichnet sind. Die Kapitel sind nach den Themen betitelt, unter denen die Briefe inhaltlich sortiert sind: Ankunft, Der Einsatz beginnt, Alltag im Lager, Krieg oder kein Krieg?, Das große Bild, Sehnsucht, Fremdes Land, Fremde Menschen, Fremdes Leid, Fremde Kinder, Leben mit dem Tod, Ablenkung im Lager, Weihnachten in Afghanistan, Abschied. Am Seitenrand werden zum besseren Verständnis Abkürzungen, Fachjargon und Ereignisse erläutert, die in den Briefen erwähnt werden. Das finde ich sehr geschickt, erspart es doch Fußnoten oder lästiges Nachschlagen im Anhang. Ferner gibt es handschriftliche Einschübe mit kurzen Zitaten aus einzelnen Briefen. Diese Einschübe lockern nicht nur das optische Erscheinungsbild auf, sondern heben den persönlichen Charakter der Briefe besonders hervor. Am Schluss des Buches werden Abkürzungen und Begriffe noch einmal alphabetisch aufgeführt und kurze Informationen zu den Herausgebern gegeben.

Ich finde dieses Buchprojekt sehr faszinierend. Natürlich können diese Briefe nicht komplette Sachverhalte erläutern und den Afghanistan-Einsatz für den Leser durchschaubar machen. Aber dieses Ziel haben sich die Herausgeber m. E. auch nicht gesetzt. Die Briefe sind allesamt subjektiv und setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Es gibt Schreiber, die mehr von ihren persönlichen Befindlichkeiten berichten neben solchen, die sehr genau beobachten, was um sie herum geschieht. Manches lässt sich zwischen den Zeilen erahnen. Die Herausgeber enthalten sich jeder eigenen Meinung und bleiben völlig im Hintergrund. Überhaupt stellt dieses Buch nicht die Frage nach Pro und Contra, sondern gibt lediglich Stimmungen der unmittelbar Beteiligten wieder.

Ich empfinde dieses Buch als gute Ergänzung der bereits vorhandenen Publikationen über Afghanistan und über die Lage in diesem Land.
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am 17. Februar 2011
Dieses Buch muss man einfach gelesen haben. Mein Lebensgefährte ist selbst momentan im Einsatz, dass zweite mal und vieles kann ich bis heute nicht nachvollziehen. Aus diesem Grund, habe ich mir dieses Buch bestellt, natürlich auch weil die Bundeswehr selber dieses Vorhaben nicht unterstützen wollte. Vielleicht reizte mich das zusätzlich. Es ist durch die Zitate der Soldaten so authentisch, man kann sich sehr gut hineinversetzen, viele Dinge besser nachvollziehen, gerade weil die Berichterstattung über diesen Einsatz sehr zu wünschen übrig lässt... Alle die mal hinter die "Kulisse" schauen wollen, kann ich dieses Buch nur empfehlen.
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am 22. Februar 2011
Das Buch zeigt auf eindringliche Weise den Lebensalltag, die Wünsche und Nöte, die Freuden und Banalitäten des Soldatenalltags in Afghanisten. Dieses Werk bringt einem die ganz persönlichen Lebenssituationen einzelner deutscher Soldatinnen und Soldaten näher, ganz behutsam und in klitzekleinen Dosen in Form eines Kompendiums an Feldpostbriefen, die jeder für sich einzeln jeweils an seine Lieben in die Heimat geschickt hat.

Doch die kleinen Puzzleteile, kurze Briefe und Mails unterschiedlichster Absender jeweils thematisch geordnet fügen sich zusammen und zeigen das grössere Bild, ein weitblickendes, humanistisches und - alles in allem - auch altruistisches Weltbild, der Wille den Menschen in Afghanistan zu helfen, ihnen Demokratie, Frieden und Sicherheit zu geben. Dieses grössere Bild hätte ich mir als nicht gerade militäraffiner Österreichischer Ex-Zivildiener von der Deutschen Bundeswehr nicht erwartet.

Umso eigenartiger ist in diesem Kontext dann auch das Verhalten der Militärführung, die - wie die Herausgeber in der Einleitung darlegen - alles versucht haben, das Werk zu verhindern.

Das Buch ist aufgrund der Struktur und Gliederung auch für das portionsweise Lesen geeignet, zusammenfassend kann es nur eine Empfehlung geben: LESEN!
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am 11. Juli 2011
Mich hat bewegt dieses Buch zu lesen, da ein enger Freund ebenfalls für 6 Monate als Bundeswehrsoldat in Afghanistan war und sich dieser Mensch nach der Zeit doch sehr stark verändert hat.

Das Buch zeigt in Auszügen wie das Leben eines Soldaten dort aussieht. Mich hat besonders bewegt, das dieses Buch doch sehr persönlich ist. Es berichtet von schönen und schlechten Seiten und zeigt den Arbeitsalltag eines Soldaten auf. Langeweile und auch Angst um sein eigenes Leben, sowie die Sehnsucht nach den Daheimgebliebenen spielen eine Rolle. Dass wir von dem Erlebten hier in Deutschland vieles gar nicht erst mitbekommen ist auch klar, da die Medien ja bekannterweise lieber über Totalausfälle von Stars berichten als über das wahre Leben.

Mich hat dieses Buch sehr bewegt, wenn ich mir die Briefe etc. doch etwas ausführlicher gewünscht hätte, um noch einen tieferen Einblick bekommen zu können, aber ich schätze mal, dass dies kaum möglich war.

Fazit: Wirklich sehr empfehelnswert, da man zurückkehrende Soldaten (wie in meinem Fall) besser verstehen kann, wenn sie nach dem Einsatz so völlig anders sind als vorher. Emotional und nachdenkförderlich...
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am 14. März 2013
"Feldpost: Briefe deutscher Soldaten aus Afghanistan", gibt einen allumfassenden Einblick in das Leben eines Soldaten in Afghanistan.
Ich habe mir das Buch gekauft, um zu sehen, auf was man sich einlassen muss, wenn man in den Krieg zieht. Wie muss man gewappnet sein, wie spielt das Leben dort unten, wie robust muss man sein und gibt es auch schöne Seiten? Ja, alle meine Fragen wurden beantwortet. Man bekommt Einblicke in den Soldatenalltag, Einblicke, bei denen man sich fragt, ob ich auch solchen Situationen standhalten könnte und das macht die Briefe auch lesenswert. Natürlich begegnet man auch 0815 Briefe in dem Buch, die rigoros banal sind, reflektiert man aber deren Inhalt und setzt sie in den Bezug, dass der Autor dieses Briefes gerade in Afghanistan ist, Krieg gesehen hat, Leid, Tot, so nimmt man wahr, dass auch ein Mann, der sich über die verschobene Sendezeit seiner Lieblingssendung bei seiner Familie beschwert, immer noch Mensch ist und immer noch human bleiben will hinter seiner Kriegsmaske.
Des Weiteren bekommt man Einsicht in den Gefühlsverarbeitungsprozess der Soldaten. Ein blanker Schreibstil, welcher in vielen Briefen zu finden ist, zeichnet wunderbar authentisch die Stimmung und lässt vermuten, wie der Soldat sich beim schreiben des Briefes gefühlt haben muss, in welchen Zwiespalt er nun steckt und lässt auch offen, was wohl mit ihm passiert, wenn er wieder heimkehrt.
Zuletzt punktet das Buch auch mit seinem Aufbau. Die Autoren lassen den Leser durch die schwere Welt der Bundeswehr wandern. Von Organisation, zur Verwehrung, bis hin zur vermeidlichen Zensur. Hiermit ist der Pfad der Entstehung des Buches gemeint, wie schwer es für die Süddeutsche Zeitung gewesen ist, überhaupt an Quellen für ihr Buch zu kommen. Dann wird noch Grundwissen zum Afghanistankrieg gegeben, mit, für mich etwas störendem, emotionalem Touch. Doch dann geht es los, 145 Seiten, geballtes Soldatenleben, emotionale schwarz-weiß Bilder, Nachdrücke und Ausschnitte aus Briefen. An den Seiten werden unbekannte Kürzel erklärt, Schachzusammenhänge etwas näher vermittelt, um nicht aus dem Konzept zu geraten.
Nachzulesen ist dies auch nochmal im Register der Begriffserklärung.
Zu meckern gibt es bei dem Preis absolut nichts, da die gebundene Ausgabe dieses Buches aufwendig ausgearbeitet wurde, doch um ehrlich zu sein, stören mich die schweren, scharfkantigen Seiten etwas.
Alles in allem ist das Buch wirklich empfehlenswert. Verschlungen habe ich es in einem Tag. Jeder der hier negative Feedbacks aufgrund irgendwelcher Verschwörungstheorien wegen eines verdächtig ähnlichen Schreibstils, oder aufgrund zu kurzer Briefe gibt, hat das Buch entweder nicht zu Ende gelesen, oder die Briefe nicht reflektiert und auf sich wirken lassen.
Wie viele Dokumentationen, wie Camp Armadillo, zeichnet die Süddeutsche, durch ausgewählte Briefe, wie Regisseuren durch ausgewählte Szenen, ein allumfassendes Bild des Schauplatzes Afghanistan. Eindringlich arbeiten die Emotionen der Geber, auf den Empfänger, der Leser. Wirklich ein gelungenes Werk.
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am 31. Mai 2011
Die Kurzbeschreibung dieses Buches wie auch die vielen positiven Feedbacks haben mich zum Kauf dieses Buches veranlasst. Nur leider wurde ich schon nach den ersten Seiten maßlos enttäuscht...und das für soviel Geld! :(
Da ist nicht von Briefen deutscher Soldaten zu lesen, sondern allerhöchstens sind das kurz gehaltene E-Mails oder SMS-Nachrichten.
Die Ausdrucksweise erinnert mich vielmehr an die SMS oder E-Mails meiner Kinder (17 u. 15) nicht die eines erwachsenen Mannes oder einer erwachsenen Frau.
Was da in Afghanistan passiert, der Alltag und die Gefahren, die dort alltäglich aufwarten, wird nicht im Geringsten deutlich, vielmehr meint man schlechte Urlaubskritiken zu lesen. Vielleicht liegt das ja auch an einer recht starken Zensur, da die Bundeswehr die Briefe/das Buch ja nicht wirklich veröffentlicht sehen wollte....???
Alles in Allem kann ich nur zwei Sterne vergeben, schade, denn die Menschen daheim sollten schon über die Zustände in Einsatzgebieten (in denen ja Krieg herrscht), in denen sich unsere Soldaten befinden, informiert werden und sich ein -bitte schön- realistisches Bild machen können.
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am 24. April 2011
Eine faszinierende Sammlung von Briefen aus Afghanistan, die dem Leser die Komplexität des Soldatenlebens dort vermittelt. Allesamt sehr sympathisch und mit Herz. Manchmal wundert man sich über den Humor der Soldaten und Soldatinnen trotz enormer Probleme privater und dienstlicher Art. Dieses Buch lege ich all denen ans Herz, die wissen möchten, was die deutschen Soldaten "da unten" eigentlich tun.
Erschreckend hingegen ist die Tatsache, dass die Bundeswehr das Projekt mit allen Mitteln verhindern wollte und gemauert hat, wo sie nur konnte. Ein dickes Lob an die herausgebenden Journalisten, dass sie ihr Projekt "Feldpostbriefe" trotzdem durchgezogen haben.
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am 6. Mai 2011
Das Buch ist sehr leicht verständlich und zeigt auf schöne Weise Imformationen über den Alltag, die Angst und die Gefühle der Soldaten in Afghanistan. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der sich dafür interessiert oder vielleicht irgendwann mal mit diesem Krieg konfrontiert wird.
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am 28. April 2011
Ich kenne die Feldpost in echt weil mein Junge letztes Jahr 6 Monate im Einsatz war. In dem Buch spiegelt sich die Wirklichkeit wieder. Es ist eine verdammt schwere Zeit für die Soldaten aber auch für die Angehörigen.
Manche Pasagen vom Buch haben mich sehr betroffen gemacht!
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am 13. April 2013
Es ist entsetzlich zu lesen das die Bundeswehr dieses Buch verbieten wollte! Es gibt dem Leser einen Einblick in die heutige Feldpost und den Krieg der eigentlich ein Hilfseinsatz sein soll, die Briefe zeigen Situationen die die Nachrichten nie so gut beschreiben können wie ein Involvierter das kann! Als Kind hat man die Briefe der Großeltern aus dem zweiten Weltkrieg auf dem Speicher beim spielen gefunden und heute erhält man selbst Briefe aus der Feldpost... Ergreifend und Erschreckend zugleich!
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