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Kundenrezensionen

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am 7. Oktober 2010
Als ich hörte, dass Tom Buhrow und seine Frau Sabine Stamer ein neues Buch veröffentlicht hatten, kam ich nicht drum herum mir dieses zu kaufen, war ich doch positiv überrascht gewesen von "Mein Amerika, Dein Amerika"
Jedoch ist dieses Buch ernster und nicht ganz so verspielt geschrieben wie das Vorgängerbuch.
Es beschreibt eher die krassen Unterschiede zwischen Deutschland und hauptsächlich Frankreich und den USA in Themen wie Bildung, Integration und gesellschaftlichen Werten.
Maulen oder Nörgeln tun sie in diesen Themenbereichen jedoch nicht. Auch sagen sie nicht, dass es anderswo besser wäre. Eher zeigen sie die Unterschiede und die Befangenheiten der deutschen Gesellschaft und nicht wenige haben bei einer Vorlesung in Köln dem Fazit am Ende des Buches zugestimmt.
Für mich ist dieses Buch absolut empfehlenswert, da es einem aufzeigt welche Charaktereigenschaften wir Deutsche besitzen, die wir aufgrund der Tatsache, dass wir mit dieser Kultur aufgewachsen sind, nicht erkennen können.
Wer jedoch auf ein humorvolles Buch wie den Vorgänger über die USA erwartet aufgrund des ähnlichen Titels, der wird enttäuscht sein.
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am 22. Juni 2013
Zu vielen Themen bilde ich mir i. d. R. eine Meinung, die häufig von "gängigen Meinungen", wie sie z. B. in Funk- und Fernsehen oder Zeitschriften vertreten werden, abweichen. Für mich das Spannende an diesem Buch war einfach, wie in Deutschland verwurzelte Bürger, die das Glück hatten, ein paar Jahre davon Abstand zu nehmen, viele m. E. verkrustete Strukturen und Meinungen, aus einer nun etwas distanzierten Sicht, betrachten. Vieles deckt sich mit meinen Ansichten, anderes regt zum Grübeln an. Es ist kein Buch, das Deutschland braucht. Lesenswert ist es jedoch allemal.
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am 8. März 2015
Das Buch „Mein Deutschland – Dein Deutschland“ ist 2010 beim Rowohlt Verlag erschienen. Es hat 256 Seiten inklusive eines Farbbildteiles in der Mitte. Geschrieben wurde es von Tom Buhrow, langjähriger Korrespondent der ARD in Washington und Paris, und heute Moderator der Tagesthemen, und seiner Ehefrau, der Journalistin Sabine Stamer.

In 19 Kapiteln diskutieren Herr Buhrow und Frau Stamer verschiedene Themen wie Zuwanderungspolitik, Schule, Bildung und Erziehung, Arbeitsmarkt, Kampf mit deutschen Behörden, Ost-West-Entwicklung, EU und Deutschlands Rolle in der EU, und generell deutsche Kultur und deutsche Eigenarten. Immer wieder werden dabei Vergleiche zu den USA und Frankreich gezogen. Dabei wird aber keines der beschriebenen Länder als besser oder schlechter als das andere dargestellt, es wird eben nur verglichen. Langjährige Aufenthalte in diesen beiden Ländern berechtigen die Autoren zu solchen Vergleichen, und da ich selbst seit meiner Jugendzeit bis heute regelmäßig Kontakt zu Amerikanern habe, fand ich viele dieser Vergleiche durchaus zutreffend und konnte sie bestätigen.

Insgesamt intelligent geschrieben und gut recherchiert lässt sich das Buch recht leicht und flüssig lesen, bietet als persönlicher Erfahrungsbericht der beiden Autoren einen feinen und tiefsinnigen Einblick in die aktuelle Lage der deutschen Nation, und vermittelte für mich die Botschaft, das wir uns in Deutschland weniger beschweren sollten, und dass wir, trotz mancher vorherrschender Missstände, stolz darauf sein sollten, was wir als Deutsche erreicht haben.
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"Mein Deutschland- Dein Deutschland" ist die neueste Koproduktion des Journalistenehepaares Stamer/Buhrow. Das 256 Seiten starke, gebundene Buch berichtet von den Eindrücken, die das Paar nach 12 Jahren USA von Deutschland gewinnt.

Schon optisch drängt sich geradezu der Vergleich mit "Mein Amerika - Dein Amerika" (2006), der Betrachtung der amerianischen Gesellschaft und deren Eigenarten, auf. Das Cover ist bis auf den Seitentausch der Autoren nahezu identisch und darauf angelegt, die Leser des genannten Bestsellers anzusprechen. Auch im Klappentext wird darauf hingewiesen, dass nun auf ähnliche Weise Bilanz über Deutschland gezogen werden soll.

Damit hat sich die Ähnlichkeit bedauerlicherweise schon erschöpft.

Während "Mein Amerika - Dein Amerika" die subjektiven Eindrücke des Paares auf eine sehr charmante und humorvolle Art und Weise wiedergibt, gelingt dieses in dem deutschen Pendant nicht. Ganz im Gegenteil: Nach noch hoffnungsfrohem Anfang, verfällt der Stil des Buches doch recht schnell in einen fast schon jammerigen Grundton. Man kann das natürlich auch als "nachdenklich" etikettieren, enttäuschend bleibt es trotzdem.

Der Grund hierfür mag darin liegen, das der absolut überwiegende Teil des Buches sich mit Migrantenpolitik, Integration und Schulsystemen beschäftigt. Alles unterlegt mit persönlichen Erfahrungen aus Bekanntschaften und Erlebnissen. Diese Betrachtungen geraten noch dazu sehr einseitig.

Die Autoren und der Verlag haben hier eine Erwartungshaltung geschaffen, die das Buch ganz klar nicht erfüllt.

Fazit: Wer das Buch kauft, weil er "Mein Amerika - Dein Amerika" mochte, dürfte eher enttäuscht sein. Ansonsten bleibt ein leicht zu lesender, sehr subjektiver und damit lückenhafter Blick auf vor allem das deutsche Schulsystem und die Lage von Migranten. Das ganze gibt es zu einem doch sehr ambitioniertem Preis. Ein Taschenbuch hätte es vielleicht auch getan.
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am 23. Oktober 2015
Ja, ich muss den anderen Rezensenten recht geben, es wird etwas zuviel ueber Kinder und Schulen geschrieben (ich habe nun Seite 180 erreicht), aber selbst fuer eine kinderlose Frau wie mich liest sich das Buch durchaus interessant. Vor allem, weil ich die letzten 15 Jahre vor meiner Auswanderung in Hamburg verbracht habe.
Ich lebte in Deutschland bis Anfang 2002 und seitdem in den USA, also etwas laenger als Stamer & Buhrow in Washington, D. C. gelebt haben.

Was mir in meinem neuen "amerikanischen Leben" aufgefallen ist: die Pille ist hier ausgesprochen unpopulaer. Kaum eine Amerikanerin nimmt sie. Warum nicht, ist mir nicht klar?
Ich nahm die Pille ab 1973 (dank Pro Familia, denn meine Eltern haetten sich geweigert) zwischen meinem 18. und 48. Lebensjahr fuer 30 Jahre. In den ersten 10 Jahren nahm ich kein Gramm zu, kann also meine spaetere Gewichtszunahme nicht auf die Pille schieben (eher auf meine Vorliebe fuer Schokolade :)).
Darum stelle ich mir immer wieder dieselbe Frage: warum nehmen Amerikanerinnen so ungern die Pille? Haben sie ein dermassen schlechtes Gedaechtnis, dass sie Angst haben, an die taegliche Einnahme zu denken? Haben sie Angst vor Langzeitfolgen? Gibt es denn wirklich erwiesene Langzeitfolgen?

Warum bekommen soviele amerikanische Maedchen schon mit 14 oder 15 Jahren ein Kind anstatt die Pille zu nehmen? Auch gegen Schwangerschaftsabbruch (durchaus legal) sprechen sich die meisten Amis aus religioesen Gruenden aus. Eher wird das Baby von der noch nicht mal 15 Jaehrigen ausgetragen und zur Adoption freigegeben, was ich nicht nachvollziehen kann (die vielen Fernsehfilme auf dem Lifetime Channel ueber Kinder, die ihre urspruenglichen Muetter kennenlernen wollen bzw. Muetter, die Jahrzehnte spaeter ihre zur Adoption freigegebenen Kinder suchen, sprechen Baende).

Eins steht fest: die Amerikaner heiraten im Schnitt wesentlich frueher als die Deutschen, meist schon mit Anfang 20 oder noch eher, was angeblich daran liegen soll, dass sie nur in der Ehe geschuetzten Sex haben koennen, was im Zeitalter der diversen Geschlechtskrankheiten durchaus Sinn macht. Allerdings hat das den Nachteil, dass sie 10 oder 15 Jahre spaeter realisieren, dass sie sich nie richtig "austoben" konnten und dass den Frauen ein einziger Mann im Leben halt doch nicht reicht bzw den Maennern klar wird, dass sie etwas verpasst haben.

Was ich fuer grossen Unsinn halte (keine Ahnung, ob das nach Seite 180 noch im Buch abgehandelt wird?) ist der riesige Schuldenberg, den sich junge amerikanische Ehepaare aufladen, nur um ueber 100 Leute (oft sogar um die 300 Gaeste) zu ihrer Hochzeitsfeier einzuladen. Muss denn jede ehemalige Klassenkameradin, fruehere Arbeitskollegen, Vorgesetzte etc daran teilnehmen???
$ 30.000 Kosten fuer eine Hochzeitsfeier ist kein Einzelfall, das ist der Durchschnitt. Anstatt sich schoene und vor allem lange Flitterwochen zu goennen, fliegt das amerikanische Hochzeitspaar im Anschluss an die hoffnungslos ueberteuerte Hochzeit fuer eine kurze Woche nach Aruba zum flittern. Also das waer mir zuwenig...

Noch ein grosser Unterschied fiel mir zwischen dem Leben in den USA und dem in Deutschland auf: die amerikanischen Ehemaenner teilen sich den Haushalt mit ihren Frauen ohne zu Murren, das kenne ich so aus Germany nicht. Putzfrauen sind hier populaer, nicht nur Tagesmuetter. Zeit fuer Gartenarbeit haben die wenigsten, berufstaetigen Amerikaner, entsprechend kahl wirken die Gaerten. Zeit fuer Sportsendungen wird hingegen in jeder amerikanischen Familie gemacht (selbst die Frauen verfolgen Baseball und Football). Ich klinke mich da lieber aus, und nutze die Zeit, um Buecher wie die von Stamer & Buhrow zu geniessen :).
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am 14. Juli 2012
Nee, das hat mit dem Deutschland wie ich es sehe und erlebe, nichts gemein. Belangloses mit subjektiven Eindrücken zu erzählen, z.T. mit erhobenem Zeigefinger, langweilt und wird nicht dadurch besser das man als Autor in der Öffentlichkeit bekannt ist. Schade.
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am 8. Januar 2014
Leider haben wir es noch nicht gelesen. Was will er über Deutschland schreiben, wenn er solange in den USA gelebt hat?
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