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38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und lehrreich - direkt aus dem Leben
Was für ein Buch. Ich dachte erst, Jörg Berger hätte ein reines Fussballbuch geschrieben ud lässt uns vor allem hinter die Kulissen der Bundesliga schauen. Doch was kommt ist viel mehr. Es beginnt mit seiner Flucht aus der DDR. Spannender als ein Krimi beschrieben. Sein Leben in der DDR mit der Stasi, die ihn auch später im Westen verfolgt - all...
Veröffentlicht am 8. März 2009 von mediapur

versus
3.0 von 5 Sternen Interessant, aber kein literarisches Meisterwerk
An manchen Stellen wünscht man sich mehr Details. Die Wut, die er sicher in sich trug, kommt zu wenig rüber. Man muss manchmal selber die Fantasie ankurbeln bzw. sich reinsteigern. Man hätte aus der Geschichte bisschen mehr machen können.
Im gesamten aber trotzdem lesenswert und je weiter man vorankam wurde es interessanter.
Veröffentlicht am 11. Juni 2013 von Martin


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38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und lehrreich - direkt aus dem Leben, 8. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Meine zwei Halbzeiten: Ein Leben in Ost und West (Gebundene Ausgabe)
Was für ein Buch. Ich dachte erst, Jörg Berger hätte ein reines Fussballbuch geschrieben ud lässt uns vor allem hinter die Kulissen der Bundesliga schauen. Doch was kommt ist viel mehr. Es beginnt mit seiner Flucht aus der DDR. Spannender als ein Krimi beschrieben. Sein Leben in der DDR mit der Stasi, die ihn auch später im Westen verfolgt - all das ist so temporeich, manchmal auch unterhaltsam und voller Emotionen, dass ich das Buch in einem Rutsch an einem Tag durchgelesen habe. Das passiert mir selten. Ich habe mehr darüber erfahren, wie der Fussball im Osten funktionierte und wie die Stasi und die DDR damals agierte. Darum meine Empfehlung: Kaufen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Sportbücher der letzten Jahre!, 10. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Meine zwei Halbzeiten: Ein Leben in Ost und West (Gebundene Ausgabe)
Vom FC Carl Zeiss Jena und der zweiten Mannschaft des Halleschen FC über die DDR-Jugendauswahl, Darmstadt 98 und Fortuna Düsseldorf, Eintracht Frankfurt und Schalke 04, bis hin zum FC Basel und dem westtürkischen Club Bursaspor: Der Fußballtrainer Jörg Berger blickt auf eine schillernde Karriere zurück. Seine vielfältigen Erfahrungen in der DDR und in der Bundesrepublik und seine atemberaubende Flucht 1979 in Jugoslawien forderten zu einer Autobiographie geradezu heraus. In diesem Jahr hat Jörg Berger sie mit "Meine zwei Halbzeiten", einem der faszinierendsten Sportbücher der letzten Zeit, endlich vorgelegt. Um es vorwegzunehmen: Wer sich für die Bundesliga interessiert, für den Alltag eines Trainers in der DDR-Oberliga beziehungsweise -Liga, in der Bundesliga und im Ausland, für die typischen Umgewöhnungsschwierigkeiten der aus der DDR geflüchteten Fußballer und - leider - auch für den Umgang mit der Diagnose "Krebs", dem sei Jörg Bergers Buch wärmstens empfohlen.

Auch wenn ich stellenweise den leisen Verdacht hatte, Bergers Ghostwriterin sei Katja Kessler, die schon Dieter Bohlens Biographie "Nichts als die Wahrheit" schrieb, lässt sich vor allem eines konstatieren: Das Buch wirkt ungeheuer authentisch. Natürlich fragt man sich bei Dialogen, die dreißig Jahre zurückliegen, immer, wie exakt sie wiedergegeben sind. Natürlich beschleicht einen mitunter der Eindruck, dass Jörg Berger seine Aufmüpfigkeit gegenüber den DDR-Oberen hier und da ein wenig zu seinen Gunsten nuanciert hat. Aber nichts wirkt erfunden oder allzu sehr geschönt. Gut, es gibt Passagen, die ein wenig ermüden, etwa, wenn er allzu detailliert schildert, wie hiflos und überfordert er als "gelernter DDR-Bürger" nach seiner Ankunft in der Bundesrepublik im Umgang mit Politessen, Parkautomaten und Straßenbahntüren, die sich nur auf Knopfdruck öffneten, war. Jörg Berger ist es recht gut gelungen, in seinen Beschreibungen Geist und Stimmung der jeweiligen Zeit wiederzugeben, selbst wenn dies mitunter - aus heutiger Sicht - unfreiwillig komisch wirkt. So berichtet Berger beispielsweise über seine Ausbildung in einer Baubrigade, in der er - dies darf zwischen den Zeilen gelesen werden - mit seinen Reisen als Fußballer in den Westen tüchtig angab. Einmal, so führt er aus, "erschien ich nach einer West-Reise mit einem hellblauen T-Shirt zur Arbeit. Ich fand mich ganz toll darin. Alle blickten mich an, doch von Bewunderung keine Spur. Stattdessen war Fremdheit, Irritation, auch Ablehnung in ihren Gesichtern zu lesen. 'Was ist denn los?', fragte ich. 'Habe ich die Pest?'" Keineswegs. Der kleine Jörg, der den angehenden Fußballstar offenbar nur allzu gern heraushängen ließ, musste sich von seinen Kollegen belehren lassen: "Hellblau ist doch die Farbe der Schwulen." Eilig zog er das Hemd aus. "Nie wieder kaufte ich mir danach etwas Hellblaues."

Die eigentliche Stärke des Buches liegt allerdings in anderen Passagen. Bergers Anfangszeit als Trainer in der DDR, seine atemberaubende Flucht und sein Neuanfang als Trainer im Westen mit der allgegenwärtigen Angst vor dem langen Arm der Staatssicherheit, all das ist wunderbar packend geschrieben. Dabei wartet er durchaus mit interessanten Einsichten auf. So habe ich all die Jahre nicht verstanden, dass DDR-Trainer, die an der DHfK in Leipzig eine international geschätzte Ausbildung absolviert hatten, nach ihrer Flucht in den Westen trotzdem an der DSHS in Köln den dortigen Schmalspurlehrgang belegen (und zuvor die A-Lizenz erwerben) mussten, wenn sie als Bundesligatrainer arbeiten wollten. Einen Lehrgang übrigens, bei dem Bücher aus der DDR verwendet wurden, wie Berger etwas angesäuert erzählt. Aber er beschwert sich nicht. Sondern räumt ein: "Es waren die Vorgaben des DFB, die dazu führen, dass ich die nötige Härte und das Durchsetzungsvermögen entwickelte, um mich in der Bundesliga als Trainer zu behaupten." Leider geht Berger über spätere Stationen seiner Karriere sehr schnell hinweg. So ist ihm seine Zeit beim FC Basel gerade mal sechs Zeilen wert, die Zeit beim Karlsruher SC sogar nur einen Halbsatz. Das Schlusskapitel ist seinem Kampf gegen den Krebs gewidmet.

Alles in allem ist "Meine zwei Halbzeiten" ein wunderbares Buch, wobei zu diesem Eindruck auch ein gelungenes Layout beiträgt. Das Cover zeigt ein gutes Foto von Jörg Berger, das mit Titel und Autorenzeile eine gelungene Einheit bildet; ein Cover, das man gern anschaut, ein Buch, das man gern in der Hand hält.

Fazit: Mein Sportbuch des Jahres 2009 und ein Anwärter für das "Buch des Jahres 2009"!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Danke für alles, Jörg Berger!, 17. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe Jörg Berger in den frühen 80er Jahren erleben dürfen. Er war damals Trainer in Freiburg und er war - auch wenn andere sich gerne mit diesen federn schmücken - der beste Übungsleiter, den der SC Freiburg jemals hatte. Er brachte den Verein, der in den Niederungen der 2. Liga dümpelte erst in die Erfolgsspur. Umso mehr interessierte mich dieses Buch. Berger schrieb es so, wie er redete. Klar, schnörkellos und inhaltsstark. Es geht hier weniger um Fußball als um die Umstände seiner Flucht und die Schwierigkeiten, die er danach im Westen zu überwinden hatte. Ich habe das Buch verschlungen und werde es sicherlich in absehbarer Zeit noch einmal lesen. Vielen Dank, Jörg Berger, dass Sie uns dieses historische Zeugnis hinterlassen haben.

Vier Sterne gibt es, weil sich der Verlag beim E-Book - und als solches habe ich es bestellt - an einigen Stellen wenig Mühe gemacht hat. Da sollte noch einmal ein Lektor drübergehen und den einen oder anderen Satz sowie die Interpunktion berichtigen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwei Halbzeiten - Zwei Leben, 19. Januar 2010
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Meine zwei Halbzeiten: Ein Leben in Ost und West (Gebundene Ausgabe)
Der Titel des Buches klingt so, als würde hier über zwei verschiedene Leben berichtet, die nicht sehr viel miteinander zu tun haben. Und eigentlich ist es auch so. Denn so wie beim Fußball das Spiel in der zweiten Halbzeit oft völlig anders läuft als in der ersten, so ist es auch mit der Lebensgeschichte von Jörg Berger.

Die erste Halbzeit - das ist das Leben in der früheren DDR. Das Schicksal meint es eigentlich gut mit Herrn Berger. Zwar muss er recht früh seine Fußballerkarriere beenden , aber als Trainer macht er sehr schnell seinen Weg und hätte es bis ganz nach oben schaffen können. Und er hatte sich in der DDR ein recht komfortables Leben eingerichtet mit allen Privilegien, die man als erfolgreicher Sporttrainer genoss. Warum zieht dann so ein Mensch trotzdem den Schlußstrich unter dieses Leben ? Der Autor versucht gar nicht erst, seine Flucht als politische Überzeugungstat hinzustellen. Es war wohl eher der Drang, die eingefahrenen Gleise zu verlassen, alle Brücken abzubrechen und nochmal ein ganz neues Leben zu beginnen. Das gibt es ja heute auch, vielleicht noch viel mehr. Und wer hat nicht schon selbst mal mit dem Gedanken gespielt ?

Die zweite Halbzeit - das ist das Leben in der Bundesrepublik. Nach anfänglicher Euphorie über die geglückte Flucht tritt bald Ernüchterung ein. Herr Berger merkt sehr schnell, dass man im Westen nicht unbedingt auf ihn gewartet hat. Man lässt es ihn auch merken. Gerade von Seiten des DFB. War er in der DDR einer der angesehensten Fußballtrainer so muss er jetzt erstmal den Trainerschein machen. Das ist etwa so, als müsste Michael Phelps nochmal die Schwimmprüfung machen... Aber er lässt sich nicht entmutigen und und macht auch im Westen schnell Karriere. Klar, Glück gehört auch immer dazu, gerade bei einem Fußballtrainer. Aber sein Beispiel zeigt auch, dass man mit Willenskraft es wirklich schaffen kann, nochmal völlig bei Null anzufangen und ein erfolgreiches zweites Leben aufzubauen.
Deshalb ist das Buch nicht nur ein Stück deutsche Geschichte sondern eine Art Lebensratgeber für unsere heutige Zeit.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ost-West-Konflikt und der Fußball, 21. April 2013
Von 
HUB - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Meine zwei Halbzeiten: Ein Leben in Ost und West (Gebundene Ausgabe)
Für mich war das Buch recht interessant geschrieben.
Interesse weckte, dass ich ja die Flucht und die Stationen von Jörg Berger miterlebt habe und hier einen tieferen Einblick bekommen habe.
Es war auch interessant Hintergründe zu erfahren welchen Gefahren DDR-Flüchtige tlw. ausgesetzt waren, wobei ich das auch schon in anderen Büchern gelesen hatte.
Was mir etwas zu kurz kam waren die lebendigen Situationen bei den einzelnen Vereinen. Er ging zwar auf Trainerstationen ein, allerdings nicht sehr tief.
Alles in Allem sehr interessant zu lesen und - so finde ich - gut geschrieben.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht nur für Fußball-Fans, 25. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Meine zwei Halbzeiten: Ein Leben in Ost und West (Gebundene Ausgabe)
Ein sehr interessantes Buch, nicht nur für Sympathisanten des runden Leders. Seine Stärken hat das Buch eindeutig bei der Beschreibung des DDR-Alltags und der Flucht sowie Bergers Gefühlslage und Offenheit (z. B. beim Frankfurter Transvestiten). Auch die "Stasi-Anmerkungen" bei bestimmten Alltagssituationen sind sehr interessant.

Leider werden die einzelnen Trainerstationen im Westen, vor allem die Anfangsphase, recht schnell abgehandelt. Da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Auch das Ende des Buches kommt ziemlich aprupt.

Fazit: das Buch ist auf jeden Fall kaufens- und lesenswert.
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5.0 von 5 Sternen Ein Leben in Ost und West mit der Stasi!, 17. November 2014
Von 
Im Buch erzählt Jörg Berger über sein fußballerisches Leben und den damit verbundenen Schwierigkeiten im Staatssystem der DDR. Es wird deutlich, dass man nur "Karriere" machen konnte, wenn bzw. wie der Staat es wollte unter bestimmten Voraussetzungen. Auswärtsspiele im kapitalistischen Westen waren z.B. nur möglich, wenn man Linientreu war und ein intaktes Familienleben vorweisen konnte. Das ging sogar soweit, dass man Herrn Berger nach seiner gescheiterten Ehe, eine ihm flüchtige Bekanntschaft andrehen wollte, damit er als angesehener Trainer arbeiten und ins Ausland reisen konnte. Als die Stasi Herrn Berger mit der Bekannschaft konfrontierten, stellte sich für ihn heraus, dass die Stasi schon alles über sie wusste und fest glaubte, gut zu Herrn Berger zu passen. Also müsse er nur mit ihr zusammenkommen, um wieder reisen zu dürfen.

Allein die Fluchtbeschreibung ist so fesselnd geschrieben, dass sie einen Kauf des Buches rechtfertigt. Nach erfolgreicher Flucht wurde Herrn Berger erst bewusst, wie weit der Stasi-Apparat reichte. Selbst in der BRD wurde er weiter bespitzelt. Man hat ihn sogar eine zeitlang vergiftet, um seine Trainerausübung im Westen zu hindern.

Natürlich erzählt das Buch nicht nur von der Stasi, ausführlich wird sein Werdegang in DDR beschrieben, zuzüglich seiner Kindheit in Leipzig. Etwas kurz geht er für meinen Geschmack auf einige Weststationen, wie zum Beispiel Schalke, ein.

Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Buch, was zu keiner Zeit langweilig wird.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein deutsches Leben, 21. Oktober 2009
Von 
B. Babbe "Seefahrer" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Meine zwei Halbzeiten: Ein Leben in Ost und West (Gebundene Ausgabe)
Ich interessiere mich für Fußball, aber nur deshalb hätte ich sicherlich Jörg Bergers Biografie nicht gekauft. "Ein Leben in Ost und West" dieser Hinweis im Titel gab den Ausschlag für den Kauf. Zusammengefaßt: es hat sich gelohnt wieder einmal einzusteigen in die Geschichte des Kalten Krieges am Beispiel eines Menschen, der selber eigentlich ganz und gar unpolitisch lebt. Aber man konnte ihn nicht loslassen, als er aus der DDR geflohen war. Ruhig und gelassen schildert Jörg Berger seine Flucht, aber die ihn begleitenden Ängste kommen ganz dicht rüber. Erschütternd welche Erfahrungen er in der Verfolgung durch die Stasi auch im Westen erlebt. Er dramatisiert nicht, aber seine unerklärlichen Erkrankungen geben Raum für Spekulationen, die sich bereits in andern Fällen als wahr bestätigt haben. Es ist die Lebensgeschichte eines Zeitzeugen: eindringlich, überzeugend und für Menschen lesbar, die sich an Solschenizyn nicht herantrauen oder die gar meinen, das sei alles Schnee von vorgestern. Wie man allerdings Vereine rettet, die akut vom Abstieg bedroht sind, das behält Jörg Berger weitgehend für sich. Für mich war das nicht wichtig. Ärgerlich empfand ich, daß wieder einmal kein Lektor drüber gelesen hatte, so daß es entliche aparte Wortneuschöpfungen gab. Ein Beispiel: die Mehrzahl von Eigentum ist "Eigentümer". Sei's drum. Das Buch solte oft gelesen werden.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volltreffer - in beiden Halbzeiten, 22. März 2009
Von 
Heribert Koch (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Meine zwei Halbzeiten: Ein Leben in Ost und West (Gebundene Ausgabe)
Skeptisch bin ich an das Buch herangegangen, in den meisten Fällen sind Autobiographien Selbstbeweihräucherung. Nach dem die Post geliefert hatte, habe ich das Buch mal angelesen. Aber die spannende Schilderung der Flucht hat mich nicht mehr losgelassen, so ist es nicht beim Anlesen geblieben. Nach 24 Stunden war das Buch leider schon zu Ende. Locker und informativ geschrieben, auch mit einem guten Schuß Selbstkritik von Jörg Berger. Kurzweilig und beeindruckend, vor allen Dingen die Machtstrukturen in beiden deutschen Staaten. Sehr empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen Ein sehr gutes Buch, 14. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Meine zwei Halbzeiten: Ein Leben in Ost und West (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir dieses Buch gekauft,weil ich mich für Fussball(speziell "Ostfussball"),die DDR und die Personen der damaligen Zeit interessiere.Ich muss sagen,daß ich es nicht bereue mir dieses Buch gekauft zu haben.
Jörg Berger schreibt in einer sehr offenen und ehrlichen Art und Weise sein gesamtes Leben auf,von seiner Kindheit bis zum heutigen Tage.Ich finde seine Lebensgeschichte sehr spannend und gut beschrieben.Ein Mann vor dem ich sehr großen Respekt habe,weil er trotz aller daraus entstehenden Probleme nicht zu allem immer gleich "JA" sagt.Das Buch hat mich gefesselt,und zwar dermaßen,daß ich mir das Buch nochmal durchlesen werde.

Fazit:Jörg Berger...Ein Mann der es geschafft hat sich durchzusetzten,dem im Osten wahrscheinlich irgendwann der Sprung zum Nationaltrainer gelungen wäre.Der aber in diesem System keinen anderen Ausweg gesehen hat,als zu flüchten,und daß ganze so abenteuerlich,daß einem nur beim lesen die Luft wegbleibt.Alles in allem ein muss für jeden,der sich für Sport(Fussball)in der DDR verbunden mit einem sehr ehrgeizigem Fussballtrainer und einer sehr gut geschriebenen Biografie interresiert.

Danke Jörg Berger!
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Meine zwei Halbzeiten: Ein Leben in Ost und West
Meine zwei Halbzeiten: Ein Leben in Ost und West von Jörg Berger (Gebundene Ausgabe - 6. März 2009)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,96
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