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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne, klassische Fantasy-Story – zu freie Übersetzung.
Bei der Geschichte handelt es sich um einen richtig gut erzählten, sowie durchdachten eher klassischen Fantasy Roman in einer fiktiven weitgehend mittelalterlichen, feudalen Gesellschaft. Es hat einige Zeit gedauert bis ich in den Roman gefunden habe und dies lag nicht an der Story, sondern an einigen ärgerlichen Fehlern und Freiheiten, die sich der...
Vor 22 Monaten von M. W. Broscheit veröffentlicht

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Standard Fantasy mit Anleihen an große Vorbilder
Mittelalter. Der junge Mort erfährt durch Zufall, dass er ein mächtiger Magier werden kann. Er bringt sich selbst die Zauberei bei und gerät damit in tödliche Gefahr...

Der Roman hat durchaus Vorzüge. Nachdem man das eher lieblose Cover hinter sich gelassen hat, beginnt er zunächst im holprigen und wenig stringenten Handlungsstil...
Vor 19 Monaten von Hemeraner veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne, klassische Fantasy-Story – zu freie Übersetzung., 20. Juni 2013
Von 
M. W. Broscheit "porthos" (nahe Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Erwachen: Dunkle Götter 1 (Broschiert)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Bei der Geschichte handelt es sich um einen richtig gut erzählten, sowie durchdachten eher klassischen Fantasy Roman in einer fiktiven weitgehend mittelalterlichen, feudalen Gesellschaft. Es hat einige Zeit gedauert bis ich in den Roman gefunden habe und dies lag nicht an der Story, sondern an einigen ärgerlichen Fehlern und Freiheiten, die sich der Übersetzer der deutschen Ausgabe erlaubt hat.

Die Geschichte beginnt mit einem furiosen Prolog. Die Burg in dem sich die Familie des späteren Protagonisten aufhält wird von einer Bande Meuchelmördern überfallen. Erzählt wird wie alle Personen bis auf seine Mutter ums Leben kommen, diese gehört einer Art Kriegerorden an und ist auch im waffenlosen Kampf tödlich. Die Beschreibung der Kämpfe ist detailliert und bildhaft geschrieben und dort bin ich über einige Formulierungen gestolpert.
Der Übersetzer macht aus:
“Holding his shirt, she ripped his other dagger from its sheath..”
“.., sondern hielt ihn am Hemde fest, riss den Dolch aus seiner Scheide und…”
Im Original macht der Autor deutlich, dass der Mörder einen zweiten Dolch am Gürtel trug, den anderen hielt er in seiner Hand. Beim deutschen Text habe ich mich kurz gefragt wer, wo einen Dolch mitführte. Die Mutter der Protagonisten war zu dem Zeitpunkt im Nachthemd und unbewaffnet.
Der dramatische Kampf geht weiter und sie greift nach einem weiteren Mörder:
„…her free hand jerked backward on….Her bare foot was planted behind his right boot, and he fell backwards…”
“Sie versetzte ihm einen Tritt gegen die rechte Wade. Er knickte nach hinten um…”
Im englischen Text blockiert sie von hinten seinen rechten Stiefel und reißt ihn um, dies ergibt im Zusammengang viel mehr Sinn und passt besser zu dieser Schilderung eines waffenlosen Angriffs.
Für mich hat es den Anschein, als ob der Autor sich in diesen Kampftechniken gut auskennt und sie sehr authentisch schildern kann, der Übersetzer leider nicht.

In diesem Sinne zieht es sich durch die ganze deutsche Ausgabe, allerdings ist die Geschichte zu gut und der Übersetzer schafft es auch die Stimmung, den Humor und das Tempo ordentlich rüberzubringen. Die meisten Leser werden die angeführten Freiheiten der Übersetzung wahrscheinlich nicht so stark stören.

Der Autor hat sich viele Gedanken zu einem nachvollziehbaren Magiesystem gemacht, als gute Idee empfinde ich die den Kapiteln jeweils vorweg gestellten kurzen Auszüge aus einen fiktiven Werk „Über das Wesen von Glaube und Magie“. Der Leser erhält dadurch einen leichten Wissensvorsprung gegenüber dem Protagonisten, der sich im Laufe des Romans, die tieferen Wirkungsweisen ebendieser Magie erarbeiten muss. Seine Versuche und Irrtümer aber auch Erfolge werden dadurch logischer. In der Welt von Manning ist die Magie kein Lehrberuf, sondern man wird mit dem Zugang geboren oder nicht. Es verhält sich ein wenig wie mit einem PC-Programm, wenn es installiert ist kann man es benutzen, man kennt nur noch nicht alle Möglichkeiten.
Da die Hauptperson, aus deren Sicht der Großteil der Geschichte in der ersten Person geschildert wird, der letzte Spross eines mächtigen Magier Geschlechtes ist, verfügt er über gewaltige magische Ressourcen, er muss nur zuerst auf die Idee kommen was geht.
Hier sehe ich auch eine mögliche Schwäche der Romankonstruktion. Die Möglichkeiten der Magie scheinen fasst unbegrenzt, es ist nur eine Frage der Vorstellungskraft und der zur Verfügung stehenden „Lebens“-Energie, des jeweiligen Anwenders/Begabten. Ich hoffe der Autor lässt seine sympathische Hauptfigur in den Folgebänden nicht allmächtig werden.

Der Roman endet wie er beginnt mit einem furiosen Kampf. Dem Autor ist es gelungen nicht einfach einen mehr oder minder raffinierten Cliffhanger an den Schluss zu setzen, sondern einen ordentlichen Abschluss, der aber ganz klar auf eine Fortsetzung der Erzählung drängt.

Fazit: Ein gelungener Auftakt zu einer kleinen Fantasy Reihe, im Original noch um einiges besser als in der Übersetzung. Die Folgebände von denen es bisher insgesamt 4 (in Englisch) gibt, sind gleich auf meinem Kindle gelandet. Wer die Romane von Dave Duncan und David Eddings liebt wird auch Michael Manning mögen. Dieses Buch liegt bei mir zwischen 4-5 Sternen, wobei ich die deutsche Fassung aus den genannten Gründen abrunden muss.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein Junge entdeckt seine magischen Fähigkeiten - nicht gerade eine neue Idee, aber schön umgesetzt, 8. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Erwachen: Dunkle Götter 1 (Broschiert)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die auf dem Buch prangende 1, die unmissverständlich auf den ersten Band einer Serie hinweist, hätte mich fast davon abgehalten, "Das Erwachen" zu bestellen und nur auf Empfehlung einer Lesefreundin habe ich schließlich doch zugeschlagen - und es nicht bereut.
Zunächst mal die für andere Serienskeptiker immer wichtige Information, das Buch ist erfreulicherweise auch alleine gut lesbar; zwar weist das Ende darauf hin, daß die Geschichte fortgesetzt werden wird, aber es gibt keinen so gemeinen Cliffhanger, daß man völlig unbefriedigt zurückgelassen wird, sondern durchaus das Gefühl hat, eine runde, in sich abgeschlossene Geschichte gelesen zu haben.

Worum es geht:
Mort wächst, nachdem seine Eltern bei einem Attentat ums Leben gekommen sind, bei einem Schmied und dessen Frau auf und verlebt eine unbeschwerte Kindheit - bis er eines Tages entdeckt, daß magische Fähigkeiten in ihm schlummern...

Ja, Harry Potter scheint bei diesem Plot recht deutlich grüßen zu lassen und daß ich dann noch ein wenig gebraucht habe, um mich in die mittelalterliche Magiewelt einzulesen, hatte mich zunächst befürchten lassen, hier eventuell doch einen Fehlgriff getätigt zu haben.
Wenn man sich jedoch erst einmal eingelesen hat, erwartet einen eine sehr fantasievolle und abenteuerliche Geschichte mit vielschichtigen Charakteren und einem schön geschilderten Hintergrund.
Gut gefallen hat mir, daß man zu Beginn einzelner Kapitel diverse Informationen über das Wesen der Magie erhält, die Mort erst selber entdecken muss; dieser Wissensvorsprung gegenüber dem Protagonisten hat die Spannung für mich noch ein wenig gesteigert.

Mir hat es überraschend gut gefallen und ich kann das Buch allen Fantasy-Freunden empfehlen.
Der zweite Band "Der Bund" ist bereits auf Deutsch erschienen, die übrigen Bände liegen bislang nur in Originalfassung vor.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Find ich gut, 25. September 2013
Von 
Karlheinz (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Erwachen: Dunkle Götter 1 (Broschiert)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der junge Schmied Mort (Mordecai) stellt durch Zufall fest, dass er über Zauberkräfte verfügt. Da er mit dem Sohn des Herzogs aufgewachsen ist und ein sehr freundschaftliches Verhältnis mit ihm hat, lädt ihn dieser zu den Feierlichkeiten auf das Schloss ein, um sich über die Zauberkräfte in der Bibliothek zu informieren.

Das Cover wirkt düster und sehr verspielt. Zumal die Zeichen auch immer die einzelnen Kapitel einleiten. Gefolgt von einer Erläuterung über die Magie von Marcus dem Ketzer, die dem Leser die Hintergründe näher bringen sollen.

Der Prolog beginnt für den Leser mit einem spannenden Rückblick auf Ereignisse die Mort erst im Laufe des Buchs selbst erfährt.
Die Handlung, die im Mittelalter spielt, zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch, jedoch ohne eine Überraschung oder gar eine Wendung zu beschreiben. Es wird relativ schnell klar, wie die Handlung weiter geht.

Das Zaubern bringt sich Mort im „Selbststudium“ mit Büchern bei, was nicht sehr überzeugend wirkt, zumal auch jeder Zauberspruch passt. Hier hat es sich der Autor ein wenig einfach gemacht.

Die Protagonisten sind gut beschrieben und vor allem Mort wirkt sympathisch. Ansonsten sind die Figuren allerdings recht einfach und verkörpern nur das Gute oder das Böse, also alles einfach schwarz und weiß.

Der Schreibstil ist flüssig, wenn auch die Sprache im Schloss nicht immer nach Mittelalter klingt. Ich habe das Buch mehr oder minder in einem Rutsch weggelesen.

Zu erwähnen, dass der zweite Teil soeben (27.08.2013) erschienen ist.

Fazit: Kurzweilige Unterhaltung ohne tieferen Hintergrund und mit kleineren Schwächen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Standard Fantasy mit Anleihen an große Vorbilder, 13. September 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Erwachen: Dunkle Götter 1 (Broschiert)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mittelalter. Der junge Mort erfährt durch Zufall, dass er ein mächtiger Magier werden kann. Er bringt sich selbst die Zauberei bei und gerät damit in tödliche Gefahr...

Der Roman hat durchaus Vorzüge. Nachdem man das eher lieblose Cover hinter sich gelassen hat, beginnt er zunächst im holprigen und wenig stringenten Handlungsstil. Dieser lässt entweder schnell nach oder ich habe mich schnell an den Stil gewöhnt. Jedenfalls hatte ich das Gefühl, dass ich mit Handlung und den Charakteren schnell warm wurde. Allerdings konnte ich mich nicht des Gefühls erwehren, dass ich hier eine Art Harry Potter vor mir habe. Schade und recht unglaubwürdig fand ich, dass Mort sich recht schnell in seine Fähigkeiten als Magier einfindet und sich das Ganze selbst beibringen kann. Auch wenn sein Vater mächtiger Magier war ging mir das viel zu flink über die Bühne. Der Roman krankt natürlich daran, dass er als Fortsetzungsroman aufgebaut ist. Früh weiß man, dass er in einem regulären Cliffhanger enden könnte und die Geschichte im nächsten Band weitergesponnen wird.

Für mich ist der Roman grundsolide Unterhaltung, macht jetzt bei mir aber nicht Lust auf mehr, dass ich den nächsten Band auch bestellen müsste.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch für Genre-Neulinge, 11. September 2013
Von 
Big Daddy (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Erwachen: Dunkle Götter 1 (Broschiert)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
...das beschreibt diesen Roman am besten.
Ich muss gestehen, dass ich kein Fantasy-Profi bin.
Die Werke, die ich aus diesem Genre bisher konsumierte, lassen sich an zwei Händen abzählen.
Deshalb sind meine Erfahrungen und Ansprüche in dieser Richtung nicht sehr ausgeprägt. Kurz gesagt, mir hat die Story ganz gut gefallen, weil sie ganz nett war. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich weise aber eben deutlich darauf hin, dass Genre-Kenner hi und da ein "ach nicht schon wieder"-Gefühl beschleichen könnte.
Besonders hat mir die Troika, bestehend Mort und seinen Gefährten Dorian und Penny, gefallen.
Dem Autor ist es sehr gut gelungen, den drei Figuren ihren eigenen Charakter einzuhauchen.
Zwar fiel manche Passage durch sehr eigentümliche Formulierungen auf, aber im Gesamten ist dieses Werk sehr flüssig zu lesen.
Mit dem abschließenden Hinweis, dass dieses Buch bestens geeignet ist für Fantasy-Einsteiger, schließe ich und vergebe 4 Sterne. Nicht, dass es nennenswerten Grund zum Abzug gäbe, aber ich habe eben auch schon bessere Bücher in den Händen gehabt.
Schlicht: solide
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Standardfantasy, liest sich aber recht schnell, 11. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Erwachen: Dunkle Götter 1 (Broschiert)
Der junge Schmied Mort entdeckt eines Tages, dass er offenbar magische Fähigkeiten hat. Um mehr darüber zu erfahren, lädt ihn sein bester Freund Marcus ein, gemeinsam mit ihm in der Schlossbibliothek nach Literatur über Magie zu suchen und ihm gleichzeitig beim Besuch verschiedener Adeliger auf der Burg zur Seite zu stehen. So wird aus Mort ein entfernter Cousin, der zufällig ebenfalls zu Besuch ist. Während ihrer Nachforschungen entdeckt Mort noch etwas ganz anderes: Er ist in Wahrheit der letzte Nachfahre eines Adelsgeschlechts und hat seine magischen Fähigkeiten offenbar von seinem Vater geerbt, der ebenso wie seine Mutter und alle anderen Angehörigen seiner Familie einem mysteriösen Angriff zum Opfer fiel, als Mort noch ein Baby war. Und es sieht so aus, als wären die alten Feinde weiterhin aktiv...

Beim dem Buch handelt es sich um eine übliche Fantasygeschichte, wie man sie in der Form schon öfter gelesen hat. Wirklich neues bietet der Autor nicht, die Figuren bleiben recht flach und stereotyp. Die Sprache ist einfach gehalten, so dass sich alles zumindest recht einfach und schnell liest.
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4.0 von 5 Sternen Der Beginn eines Abenteuers, 9. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Erwachen: Dunkle Götter 1 (Broschiert)
Inhalt
Bei einem Angriff aus den Familiensitz der di'Camerons, werden die Bewohner von Unbekannten nieder gemeuchelt. Mit letzter Kraft bringt die Kämpferin Elena ihren Sohn mit dem Magier Tyndal in Sicherheit. Eher sie stirbt, übergibt sie den kleinen Jungen Mordecai einem Schmied und dessen Frau. In dem Glauben ein normaler Junge zu sein, wächst Mordecai heran, bis er eines Tages unbewusst Magie einsetzt. Sein Freund Marcus, der Sohn eines Herzogs, ist fasziniert davon und lässt ihn deshalb ins Schloss kommen. In der Bibliothek finden sie Aufzeichnungen eines verstorbenen Magiers und Mordecai beginnt seine Kräfte auszutesten. Da in den nächsten Tagen hohe Persönlichkeiten zum Schloss anreisen, wird alles vorbereitet. Keiner von ihnen ahnt, dass unter den Gästen ein dunkler Magier ist, der Mordecai auslöschen will um einen wahren Nachtgott auf die Menschheit los zu lassen.

Meine Meinung
"Das Erwachen" von Michael G. Manning ist der Auftaktband der "Dunkle Götter"-Serie, die sich um den Magier Mordecai dreht. Vom Augenblick der Entdeckung seiner Macht, bis zur vollständigen Entfaltung und Kontrolle darüber.

Mordecai "Mort" Eldridge ist aufgewachsen als der Sohn eines Schmieds, hatte aber schon immer eine gewaltige Neugier und träumte gern. Als Freund von Marcus, dem Sohn eines Herzugs, hat er auch eine gewisse Bildung genossen, weshalb er lesen und schreiben kann. Er ahnt nichts von seiner wahren Herkunft oder dem, was seiner Familie zugestoßen war. Durch einen Zufall entdeckt er die Magie in sich und beginnt im Schloss des Herzogs Nachforschungen anzustellen. In der Bibliothek gibt es reichlich Dinge, die ihm helfen zu lernen. Nach und nach entdeckt er seine Grenzen und wozu er fähig ist, doch seine Studien haben gerade erst begonnen. Neben seinen Studien, verliert er aber auch sein Herz an ein schönes Mädchen. Obwohl Mordecai noch relativ jung ist und seine Kräfte gerade erst entdeckt hat, muss er sich schon bald beweisen um nicht nur das Mädchen seines Herzens zu retten, sondern viel mehr die Leben aller Anwesenden im Schloss von Lancaster.

Mordecai ist sicherlich ein interessanter Charakter. Ein Junge, aufgewachsen in Armut, aber mit viel Liebe, um festzustellen, dass ein großes Schicksal auf ihn wartet. Er ist zu mehr bestimmt und hat gerade den ersten Schritt auf dem Weg dorthin zurück gelegt.

Doch nicht nur er zeigt interessante Züge, auch seine Freunde, aber auch sein Feind, der hier geheim bleibt, haben etwas Besonderes an sich.
Markus ist jemand vom hohen Stand, doch deshalb keinesfalls eingebildet. Er hält sich nicht für besser, weshalb auch jemand wie Mort sein Freund ist. Dorian ist ein ausgezeichneter Krieger, aber immer da wenn seine Freunde ihn brauchen. Und natürlich Penelope, die versucht ihre Familie zu unterstützen, aber immer noch mit den Jungs mithalten kann. Überhaupt sind die zentralen Figuren gut ausgearbeitet, haben viel Tiefe und Züge, die sie kaum jemanden offenbaren.

Manning hat die Geschichte, oder viel mehr den Beginn von Mordecais Abenteuer, mit reichlich Spannung ausgestattet. Von der ersten Seite an, wird der Leser in die Handlung gesogen. Immer wieder werden Überraschungen parat gestellt. Mit jeder Wendung geschieht etwas Unvorhersehbares. Gefahren und Offenbarungen greifen Hand in Hand und zwingen den Leser den Atem anzuhalten. Kaum einen Atemzug später, beginnt das Spiel vom Neuen.

Obwohl es überaus fesselnd, spannend und sogar ein wenig romantisch war, hat am Ende die finale Schlacht die Erwartungen leider nicht halten können. Es fehlte das gewisse Etwas. Zu dem schien es auch übertrieben. Mordecai steht am Anfang seiner Kräfte und soll dann so etwas aus dem Hut zaubern können (bitte nicht all zu bildlich nehmen)? Diese Übertreibung hätte wirklich nicht sein müssen. Mit etwas Abmilderung wäre das Finale trotzdem gelungen.

Fazit
Der erste Teil um die "Dunklen Götter" führt schon mal voller Spannung in das Leben des jungen Mordecai ein. Es mag zwar sein, dass die finale Schlacht nicht ganz perfekt durchdacht und dargestellt wurde, doch es ändert kaum etwas an der Begeisterungsfähigkeit der Handlung. Die Vorfreude auf die nächsten Abenteuer ist jedenfalls vorhanden.
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4.0 von 5 Sternen Unterhaltend!, 8. Oktober 2013
Von 
Nicole W. - lilstar.de "N.W." (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Erwachen: Dunkle Götter 1 (Broschiert)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
In einer Welt, in der Magie längst vergessen ist, entdeckt der junge Mort, der bei einem Hufschmied aufwächst und auch kaum etwas über sich oder seine Herkunft weiß, dass er über magische Fähigkeiten verfügt. Zusammen mit seinen Freunden Marcus, Dorian und Penny, fängt Mordecai an nachzuforschen und seine Fähigkeiten zu erlernen. Dabei lehnt er jedoch einige sehr mächtige Gegner gegen sich auf ...

Für mich war dieses Buch eine echt Überraschung, denn sooo gerne lese ich reine Fantasy-Romane gar nicht, aber Michael G. Manning konnte mich mit diesem ersten Band seiner "Dunkle Götter"-Reihe begeistern.
Im Prolog erfährt der Leser bereits, was es mit der Hintergrundgeschichte des jungen Protagonisten Mort auf sich hat, ganz im Gegensatz zu ihm selbst, denn er hat keine Ahnung von seiner Herkunft. Der Rest der Geschichte kapitelweise hauptsächlich aus der Sicht von Mort in der Ich-Perspektive erzählt, ab und an gibt es allerdings auch ein paar Einblicke aus anderer Sicht. Mich haben diese Perspektivwechsel überhaupt nicht verwirrt, denn alleine durch die geänderte Perspektive war eigentlich immer schnell klar, wer gerade erzählt.

Mort war mir als Hauptfigur von Anfang an recht sympathisch. Er kommt sehr locker und ehrlich rüber und seine Art konnte mich direkt für sich einnehmen. Generell hat der Autor hier ein gutes Händchen für seine Figuren bewiesen, die er mit viel Charme und Witz darstellt.

Die Story selbst war hin und wieder ein wenig vorhersehbar und auch hier wurde das Rad nicht gerade neu erfunden, aber sie wusste auf jeden Fall gut zu unterhalten. Einzig, dass es Mort so schnell gelang sich auf seine neuen Fähigkeiten einzulassen und sie zu erlernen, ohne allzu viel zu hinterfragen, fand ich ein wenig weit her geholt, aber das ist auch schon so ziemlich mein einziger Kritikpunkt. Ansonsten hat mich diese Geschichte sehr unterhalten und ab dem Zeitpunkt, zu dem Mort in die Burg Lancaster geht, wurde es für mich auch schön spannend.

Insgesamt gibt es abzüglich der kleinen Kritikpunkte gute vier Sterne und ich freue mich, dass der zweite Band Der Bund: Dunkle Götter 2 bereits erschienen ist und wir somit nicht noch lange auf die Fortsetzung warten müssen.
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4.0 von 5 Sternen Ererbte Magie, 6. August 2013
Von 
A. Mueller "antjemue" (Chemnitz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Erwachen: Dunkle Götter 1 (Broschiert)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mit Fantasy-Geschichten kann man mich immer wieder verführen. Nur zu gern begebe ich mich in Welten, die mit meiner Realität nichts zu tun haben und lasse mich von den Abenteuern der Helden mitreißen. Als ich bei Amazon Vine den Serienauftakt „Dunkle Götter. Das Erwachen“ entdeckte orderte ich mir ein Rezensionsexemplar. Von dem amerikanischen Autor

Michael G. Manning

hatte ich bislang noch nichts gelesen. Interessehalber informierte ich mich im Vorfeld ein bisschen über ihn und erfuhr, dass er seit seiner Jugend begeisterter Fantasy- und ScienceFiction-Leser ist. Seine Reihe um die Dunklen Götter veröffentlichte er zuerst als ebooks in Eigenregie. Sie wurden ein großer Erfolg. In deutscher Übersetzung erscheint Ende August der zweite Teil. Manning lebt mit seiner Familie in Texas. (Verlagsinfo)

Das Erwachen

16 Jahre lang lebte Mordecai Eldridge als der adoptierte Sohn des Schmieds. Als eines Tages das Pferd seines Freundes Marcus dem sicheren Tod geweiht scheint, entdeckt der junge Mann, dass er über magische Kräfte verfügt.

Gemeinsam mit den Freunden seiner Kindheit erforscht Mort diese Kräfte und lernt erstaunlich schnell sich ihrer zu bedienen. Doch in seiner Welt, in der die Magie als vergessen gilt, rückt er schnell in den Focus derer, die vor Jahren alles daran setzten, die Magie zu verbannen. Das wiederum bringt nicht nur Mort selbst in Gefahr…

Fesselnd von Anfang bis Ende

Im Prolog wurde ich als Leserin erst einmal mit den Ereignissen konfrontiert, die 16 Jahre vor der eigentlichen Haupthandlung geschahen. Diese werden noch in der Erzählperspektive geschildert. Die Kapitel selbst – 21 sind es – werden nach jeweils einem kurzen Abschnitt, der eine zukünftige Aufzeichnung zu sein scheint, aus der Sicht von Mort in der ersten Person erzählt.

Ich fand mich sehr schnell in die einfach und bildhaft-flüssig erzählte Geschichte hinein und las sie fast in einem Rutsch. Obwohl gerade die Aufzeichnungen noch jede Menge Rätsel aufgaben, fügten auch die sich bis zum Ende hin langsam aber sicher zu einem Bild zusammen. Allerdings ist dort noch keine Auflösung in Sicht und ich kann eben nur Vermutungen anstellen.

Für die Haupthandlung hat der Autor eine interessante, mittelalterlich anmutende Welt gezeichnet, die durch die treffend beschriebenen Charaktere getragen wird. Ich konnte mit meinen Sympathieträgern ordentlich fiebern. Unerwartete Wendungen hielten die Spannung aufrecht und auch fürs Herz war ein bisschen was dabei. Die Namensgeber der Reihe, die dunklen Götter, kamen bislang allerdings etwas zu kurz.

Sicher wurde das Genre von Michael G. Manning nicht komplett neu erfunden. Der eine oder andere Aspekt ist mir in ähnlichen Werken schon mal untergekommen. Aber irgendwie macht ja genau das meine Vorliebe für solche Geschichten aus.

Das Ende des ersten Teils möchte ich fast als Cliffhanger bezeichnen. Da ich die Geschichte aber schon bald weiter lesen kann, sei das dem Autor verziehen. Alles in allem hat mir das Buch also sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf „Dunkle Götter. Der Bund“.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur kein Klischee vermeiden, 13. Oktober 2013
Von 
Ein Schelm - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Erwachen: Dunkle Götter 1 (Broschiert)
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In einer Welt, in der Magie schon fast ausgestorben ist, entdeckt der 16jährige Mort seine magische Begabung und findet heraus, dass er nicht der Sohn eins Schmieds ist, sondern dass sein Vater ein mächtiger Magier war. Die magischen Fähigkeiten kommen genau zur richtigen Zeit, denn Mort macht sich einen der einflussreichsten Adligen des Reiches zum Feind...

'Das Erwachen' ist der erste Teil der fünfbändigen Serie 'Dunkle Götter'.

Michael G. Manning gibt sich im Serienauftakt jede Mühe, nur kein Klischee auszulassen. Es gibt die Klischeehintergrundgeschichte, in der der Klischeeheld (unerfahren, aber eigentlich bester Magier aller Zeiten) von seinen Klischeeeltern (Supermagier und Superamazone, natürlich adlig) vor Klischeeattentätern gerettet und bei Klischeezieheltern (einfache, aber gute Menschen) untergebracht wird. Seine adligen Klischeefreunde und -verbündeten sind dabei natürlich nett zu Gemeinen und Dienstboten, während der Klischeebösewicht selbsverständlich diesbezüglich einen schlechten Ruf genießt und es sogar zur Klischeevergewaltigungsszene kommt, die mit dem Klischeevergewaltigungsszenenende ausklingt. Dazu kommt eine Klischeeliebesgeschichte, bei der erst ein wenig herumgezickt werden muss, bevor man sich in die Arme schließen darf.
Durch diese Aneinanderreihung von Klischees kommt leider keinerlei Spannung auf, da man immer genau weiß, was als nächstes passieren wird. Auch die Stimmung einer pseudo-mittelalterlichen Welt ist nicht gut eingefangen, da der Autor moderne Wertvorstellungen dorthin transportiert. Dazu kommen noch inhaltliche und sachliche Fehler: So ist Timothy Waise, hat aber einen Vater, der auf der Burg arbeitet, und eine Parierstange bei einer Saufeder ergibt nur bei bewaffneten Wildschweinen Sinn. Pennys Visionen sind kein literarischer Höhepunkt, sondern lediglich eine Möglichkeit, das eigene schriftstellerische Unvermögen zu kaschieren, wenn man sich in eine Sackgasse geschrieben hat. Die Figuren sind nicht nur eindimensional, sondern verhalten sich auch durchweg dämlich.

Die Sprache ist stellenweise ungelenk, aber generell unkompliziert und lässt sich flüssig lesen. Dadurch und durch den extrabreiten Rand hat man die knapp 350 Seiten bequem in drei Stunden durchgelesen. Störend ist der Perspektivenwechsel. Der größte Vorteil eines Ich-Erzählers ist, dass der Leser sich stärker mit diesem identifizieren kann. Dieser Vorteil geht aber verloren, wenn ein großer Teil des Buchs in der dritten Person Geschehnisse beschreibt, die der Ich-Erzähler nicht mitbekommt.

Wer noch nie ein Fantasy-Buch gelesen und keine Vergleichsmöglichkeiten hat, kann durchaus Spaß mit 'Das Erwachen' haben. Fantasy-Vielleser werden nichts finden, was sie nicht schon einmal an anderer Stelle gelesen haben. Der Autor benutzt das 'Lexikon der Fantasy-Klischees' nicht, er hat es geschrieben.
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Das Erwachen: Dunkle Götter 1
Das Erwachen: Dunkle Götter 1 von Michael Manning (Broschiert - 14. Mai 2013)
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