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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
"Eine Tragödie stapelt sich auf die andere" (S. 339),
Von
Rezension bezieht sich auf: White Horse: Roman (Broschiert)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Eine Welt, die durch eine außer Kontrolle geratene Entwicklung von Mikroorganismen zur Krebsbekämpfung entvölkert ist; in der wenige immune Überlebende von zu Monstern mutierten Zeitgenossen bedroht werden - kennen wir das nicht schon? Ja, zahllose Male, z.B. aus "I am Legend"... (nur hier packender)Zwei Menschen, die sich durch dieses entvölkerte Gruselszenarium schleppen, immer auf der Suche nach Dosenfutter und in Angst vor Überfällen - kennen wir das nicht schon? Ja, ebenfalls häufig, z.B. von Cormac McCarthys "Die Straße" ... (nur hier emotional ungleich anrührender). Warum soll man dann noch dieses Buch kaufen und lesen? Ehrlich gesagt kann ich das nach der Lektüre von White Horse auch nicht sagen, denn die wenigen eigenen Ideen der Autorin sind nicht geeignet, die Lektüre attraktiver zu gestalten. Da ist zum einen das den Lesefluss zerhackende stete Hin- und Herspringen zwischen der gruseligen Jetztzeit und einer in wechselnde Zeitebenen zerfallenden Vergangenheit, aber auch die zum Teil extreme Unlogik der Handlung: So findet die Ich-Erzählerin plötzlich in ihrer Wohnung eine Art von Pandoras Krug (wörtlich 'Das blödsinnige Gefäß', S. 89) mit der tödlichen Seuche, öffnet den aber erst nach endlosem Herumgemache, als die Seuche auch schon so in den Straßen wütet. Da ist die Welt schon fast ausgestorben, aber die Hauptperson besteigt mal eben so einen Überseeflug von Amerika nach Europa (und reist weiter nach Brindisi), um von dort aus mit der Fähre nach Griechenland über zu setzen, wohin sich möglicherweise ihre große Liebe begeben hat, um seine Eltern aufzusuchen. (Warum nicht gleich nach Athen fliegen?) Da fährt ein seines Kapitäns und der Mannschaft beraubtes Fährschiff locker durch den engen Kanal von Korinth, um dann in Piräus zu stranden... Alle toppt aber dann die absurde Enthüllung zum Thema "der Schweizer" am Buchende (Einzelheiten will ich nicht verraten, so sehr mich das reizen würde). Es mag unfair sein, ein solches Endzeitszenarium mit dem schnöden Maßstab der Logik zu messen, andererseits ist das nun mal kein Buch, in dem Elfen oder Zauberer wunderwirkend die Ereignisse lenken. Aber das ist in meinen Augen nicht einmal die größte Schwäche, sondern die irgendwie labbrige Hauptfigur, die einen nicht packt - ebenso wenig wie die ihren Weg kreuzenden Nebenfiguren -, deren oft unentschlossene Handlungsweise eher zum Haareraufen als zum Mitfiebern motiviert. Wenn dann wenigstens eine Art gesellschaftlicher Reflexion stattfinden würde, eine irgendwie geartete Auseinandersetzung mit den menschlichen Verhaltensweisen unter so extremen Randbedingungen, mit den Mechanismen, die zum Untergang geführt haben (ein Krieg im Rahmen des Zusammenbruchs wird zwar erwähnt, nicht jedoch der Grund, die Gegner, die Ziele, der Ausgang), ja dann ließe sich über manches hinweg sehen. Aber auch dieser Aspekt fehlt völlig. Was bleibt dann? Ein gut gemachter Einband, etwas griechisches Lokalkolorit (die Autorin hat dort gelebt) und einige in Ansätzen spannende Szenen. Deutlich zu wenig für 440 Seiten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Düsterer Endzeitroman,
Rezension bezieht sich auf: White Horse: Roman (Broschiert)
Inhalt: Die Welt steht am Abgrund. Eine schreckliche Seuche hat sich ausgebreitet, die den Großteil der Menschheit dahin gerafft hat. Nur wenige haben überlebt und von ihnen sind einige zu einer Art Zombie mutiert. Aber es gibt auch Menschen, die wie es scheint immun sind. Eine von diesen Menschen ist Zoe. Sie befindet sich auf einer Reise aus den USA nach Griechenland, wo sie hofft ihren Freund Nick, der auch der Vater ihres ungeborenen Kindes ist, wiederzufinden. Doch es ist schwer voranzukommen, wenn man niemandem trauen kann, ständig auf der Hut vor Zombies sein muss und die Welt um einen herum so hoffnungslos geworden ist, dass man oft selbst gerne aufgeben würde. Hinzu kommt, dass Zoe offenbar mehr mit der Entstehung der Seuche mit dem Namen "White Horse" zu tun hat, als man zuerst denken mag. Eines Tages war plötzlich ein seltsames Gefäß in Zoes Wohnung, dann sind die Katzen der gesamten Nachbarschaft verschwunden und dann fingen die Krankheitsfälle an...Gibt es etwas tatsächlich die Büchse der Pandora?Meine Meinung: "White Horse" ist ein Endzeitroman, der unter die Haut geht. Die Story ist sehr düster und beängstigend. Ganz zart besaitete Leser werden wahrscheinlich nicht so glücklich mit dem Buch sein. Ich persönlich fand es gut, wobei ich es auch nicht abends vor dem Schlafen gehen lesen konnte :) "White Horse" ist aufjedenfall härter als die Jugend-Dystopien, die ich bisher gelesen habe. Wer das weiß, weiß worauf er sich einlässt. Die Handlung selbst wird aus der Sicht von Zoe beschrieben. Es gibt immer abwechselnd Kapitel aus der Zeit von "damals"und der Zeit "jetzt". Das hat mir sehr gut gefallen, da man durch die Kapitel "damals" auch sehr viel über die Entstehung der Seuche erfährt und Schritt für Schritt miterlebt, wie die Welt immer hoffnungsloser wurde. Da man aber zwischendurch immer wieder in die Zeit "jetzt" zurückkehrt, bleibt es total spannend, da immer nur ein kleiner Teil enthüllt wird. Aber auch die Zeit "jetzt" finde ich sehr spannend. Hier wird Zoes Reise nach Griechenland beschrieben und man sieht das Ergebnis der Geschehnisse aus der Zeit "damals". Die Welt ist zu einem grausamen, hoffnungslosen Ort geworden und man spürt ständig diese beängstigende Atmosphäre. Zoe sagt immer wieder, dass es jetzt wichtig ist sich seine Menschlichkeit zu bewahren und nicht selbst zu einem Monster zu werden. Das trifft es ganz gut denke ich und dennoch merkt man, wie schwer es ist bei klarem Verstand zu bleiben und nicht ebenfalls in den Strudel aus Gewalt gezogen zu werden. Zoe wird an sich als eine normale, junge Frau beschrieben. Schon vor dem Ausbruch der Seuche hat sie einen großen Schicksalsschlag hinter sich und lebt seitdem ein vorsichtiges Leben. Warum wird gerade sie in die Ausbreitung von "White Horse" verwickelt? Eine wirkliche Antwort drauf kann man nicht finden, aber es ist sehr interessant zu beobachten, wie diese normale, junge Frau damit umgeht. Letztendlich ist Zoe um einiges stärker, als die meisten anderen. Allerdings muss ich sagen, dass ich Zoe nicht wirklich kennen gelernt habe. Obwohl die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird, bleibt Zoe selbst etwas blass. Die Grundstimmung ist, wie bereits erwähnt, sehr düster und es gibt einige Szenen, die ich schon recht eklig und zu brutal fand. Das Gute ist aber, dass die Story so spannend ist, dass man dennoch weiter lesen möchte, da man immer mehr erfahren will. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Teilweise musste ich einen Satz mehrmals lesen, um den Sinn zu verstehen. Außerdem drücken sich die Personen manchmal ziemlich seltsam aus. Das wirkt dann doch sehr gestellt. Ein weiterer Kritikpunkt ist das Ende. Dafür das die ganze Story so hoffnungslos ist, wirkt das Ende doch recht unrealistisch. Vielleicht soll es dem Leser zeigen, dass man die Hoffnung nicht aufgeben soll, aber es hat meiner Meinung nach einfach nicht gepasst. "White Horse" ist düster und brutal, aber auch sehr spannend. Wer gerne Endzeitromane liest, ist hier sicherlich richtig. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Gelungene Endzeitstimmung,
Von
Rezension bezieht sich auf: White Horse: Roman (Broschiert)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Welt, wie wir sie kennen, ist zerstört. Alle Überlebenden haben sich jeglicher Moral entledigt oder sich direkt in bestialische Monster verwandelt um überhaupt eine Überlebenschance zu haben.Der Leser erlebt das Geschehen aus der Sicht von Zoey. Aus ihrer Sicht erlebt man das aktuelle Geschehen, erhält aber auch Einblicke in die Zeit davor. Nicht nur die ständigen Zeitsprünge, die auch nicht immer chronologisch erfolgen, sondern auch das allgemein herrschende Chaos am Anfang der Geschichte, macht es zunächst etwas schwer alles zu erfassen und zu verstehen. Durch den spannenden Schreibstil jedoch bleibt man stets am Ball und wird nicht vergrault. Auch die Protagonistin Zoey war ein Grund für mich das Buch weiterzulesen, denn sie ist sehr sympathisch und man kann sich gut mit ihr identifizieren. Sie hat Durchhaltevermögen und steht schwerste Situationen noch mit erhobenem Haupte durch. Das gesamte Buch ist von seiner Grundstimmung sehr trist und depremierend, was am Schluss jedoch ein Ende findet, was es wegen mir nicht unbedingt so hätte geben müssen. Für mich brauch es nicht immer ein Happy End, aber das ist wohl Geschmackssache :) Es ist auf jeden Fall ein Buch für Fans von Endzeitszenarien, komplizierteren Handlungsabläufen, die einen zum Nachdenken bringen und spannender Literatur. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Auf`s falsche (weiße) Pferd gesetzt,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: White Horse: Roman (Broschiert)
... hat jeder, der bei White Horse einen spannenden, aktiongeladenen Endzeit-Thriller erhofft, wie es durch den Klapptext suggeriert wird. Statt dessen erwartet uns ein auf über 400 Seiten aufgeblähter unsäglich langweiliger "Frauenroman", vollgepackt mit Klischees, Unlogik und Küchentisch-Psychologie. Auf zwei Zeitebenen wird im Wesentlichen erzählt, wie sich die Heldin in ihren empathischen und attraktiven Psychotherapeuten verliebt (Vergangenheit) und - mittlerweile von ihm schwanger - versucht, ihren Geliebten im postapokalyptischen Europa wiederzufinden (Gegenwart). Ausgelöst wurde die Apokalypse durch einen bösen Pharmakonzern, bei dem unsere Heldin als Putzfrau angestellt war, der durch skrupellose Versuche eine Pandemie in Gang setzte. Vorher gab`s auch noch so was wie den 3.Weltkrieg, geführt mit "Klimawaffen". So wirklich gruslig ist mal wieder nur, dass es zwei Fortsetzungen geben soll.Beim Lesen wird man die Vermutung nicht los, dass die Autorin vor diesem Debüt selber in Therapie war und als Putzfrau gearbeitet hat. Bei Letzterem hätte sie lieber bleiben sollen... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Verwirrend,
Rezension bezieht sich auf: White Horse: Roman (Broschiert)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Amerikanerin Zoe kommt eines Tages von ihrer Arbeit nach Hause und findet in ihrem gut gesicherten Wohnzimmer auf einmal einen seltsamen verschlossenen Tonkrug. Laut Sicherheitsdienst war niemand in ihrer Wohnung. Sie traut dem Behälter nicht und beginnt eine Therapie, weil sie Angst davor hat. Dann werden ihre Freunde und ihre Nachbarn plötzlich schwer krank...Monate später ist eine Seuche ausgebrochen, "White Horse". Zoe hat überlebt und kämpft sich durch ein verlassenes Europa, auf der Suche nach dem Vater ihres ungeborenen Kindes. Doch einige Menschen haben White Horse überlebt, andere sind zu grauenvollen Kreaturen mutiert. Zoe muss feststellen, dass die Menschen die wahren Monster sind... White Horse ist verwirrend zu lesen. Die Jetzt-Ebene spielt in Europa, in Rückblenden wird Zoes Leben vor der Seuche bis zu ihrem Aufbruch näher beschrieben. Dabei sind die Rückblenden nicht immer chronologisch, was die Zuordnung weiter erschwert. Lange Zeit passierte nicht viel, Zoe schleicht wie die sprichwörtliche Katze um den Krug herum. Spannende Szenen sind ohnehin recht dünn gesät, der Stil ist insgesamt eher distanziert. Spannungsmomente wie die Schwangerschaft, die Identität des Vaters etc. werden gleich auf den ersten Seiten aufgedeckt, der aufmerksame Leser weiß auch sofort, warum Zoe gleich zu Beginn die Krankheit verreitet (der Drahtzieher hätte auch nicht kontrollieren können, dass sie zu einem anderen Arzt geht und der hätte anhand von Antikörpern etc. gleich feststellen können, dass es keine Grippeschutzimpfung war...) Mit der Hauptdarstellerin konnte ich mich nicht anfreunden. Zoe ist extrem gefühlsarm und hatte vor der Seuche praktisch kein Leben. Man könnte meinen, bevor der Krug erschien, hat sie entweder in der Biotechfirma geputzt oder zuhause auf dem Sofa gehockt und die Wand angestarrt. Sie war zwar verheiratet, aber aus einigen Bemerkungen schließe ich, dass sie sich trotz allem nicht emotional auf ihren Ehemann eingelassen hatte (frei zitiert" eines Tages werde ich dich so lieben können wie du mich"). Trotzdem rennt sich durch Halbeuropa, wegen einem Mann, den sie erst wenige Wochen kannte und der sehr wahrscheinlich auf seiner Reise vorher umgekommen ist. Insgesamt hat sie keine ausgeprägte Persönlichkeit und benimmt sich stellenweise unglaublich dumm. Einige Logikfehler sind auch dabei: Zoe hat die Putzstelle angekommen, weil sie so gutes Geld verdienen kann und nachdenken, was sie studieren will. Welche Putzstelle wird denn bitte so dermaßen gut bezahlt, dass man davon bequem leben kann? Wie genau der Krug in die Wohnung gekommen ist, ist auch unklar. Nachschlüssel etc. werden im elektronischen Verzeichnis schließlich auch registriert und eine Weltverschwörung a la Illuminaten ist der Drahtzieher nicht gerade. Ein paar mehr Hintergründe zur Seuche- was wird verändert, warum die Mutationen, woher kommt es ursprünglich (was wurde im Erreger verändert) hätte ich mir auch gewünscht. Insgesamt war ich leider nicht so angetan. Ich geben 3 von 5 Sternen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2.0 von 5 Sternen
Cecelia Ahern Literatur im Weltuntergangsszenario,
Rezension bezieht sich auf: White Horse: Roman (Broschiert)
Pro:- Es ist der Debüt-Roman von Alex Adams. Sollte man erwähnen bzw. zur Kenntnis nehmen. - Innovative Erzählweise mit Rückblenden. Dadurch wächst das Gesamtbild, dass man von der Protagonistin hat quasi ständig in zwei Ebenen. Fand ich ganz erfrischend. - Falls es die Absicht der Autorin war die Ohnmacht und Handlungsunfähigkeit von Menschen im Angesicht von extremen Situationen zu zeigen, ist ihr das gelungen. - Ein paar Szenen sind wirklich eindringlich und lassen einen nicht so schnell wieder los. Es ist aber auch bezeichnend, dass gerade der Tod einer totalen Randfigur der Geschichte, die vllt intensivste Szene im Buch ist (Morris). Kontra: - Für mich schon mal ein großes Problem: Die Protagonistin ist unsympatisch, weil sie sich meist doof verhält (sehr doof). Das macht das Lesen für mich von Haus aus schon mal nicht leicht. Dazu kommt, dass die Protagonistin auch nicht ansatzweise interessant ist. Damit wird aus "nicht leicht" schwer. - Der Antagonist, der wirklich potential hätte die Sache noch zu korrigieren, ist leider genauso schwach und unglaubwürdig angelegt. Man erfährt bis zum Schluss fast nichts zu seinen Beweggründen, seiner Vergangenheit oder seinen Erfahrungen. Selbst Super-Schurken aus dem DC-Universum haben noch mehr Tiefgang. Und die "Auflösung" am Ende ist schlicht ein Witz. Hier wurde wirklich viel Potential verschenkt... - Das Setup mit der menschlichen Apokalypse per Pandemie dient nur als Kulisse für den Werdegang der Protagonistin. Stellenweise hab ich ganz vergessen, dass der Roman in einer post-apokalyptischen Welt spielt. Sehr viel vergeudetes Potential auch hier. Das Szenario würde soviel hergeben, wird aber von der Autorin als reines mittel zum Zweck verwendet. Auch der Weg zur Apokalypse erscheint mir ziemlich schlecht durchdacht. Da sterben reihenweise Menschen und anfangs solls keiner merken???? - Die Story kommt auch irgendwie nicht so richtig in Schwung. Ich persönlich hab die Ganze Zeit auf "Mehr" gewartet. Das kam aber einfach nicht... Mit dem Weltuntergangsszenario werden einfach die falschen Erwartungen geweckt. Da will ich mehr lesen als eine Love-Story. In das Bild passt auch das Hollywood Happy-End... - Für was der zweite Teil der Geschichte in Europa spielt hab ich nicht kapiert. Das hätte auch in irgend einem unbekannten Landstrich in Florida sein können. Hätte null Unterschied geamcht... Entweder will die Autorin einfach zeigen, dass der ganze Planet vor die Hunde gegangen ist oder sie wollte tolle exotische Schausplätze verwenden um das Buch "aufzumotzen". Fakt ist, dass sie total vergessen hat, dass die Schauplätze auch Teil der Story sind. Europa ist halt nicht Amerika. Im Buch ist das, abgesehen auf einen italientischen Soldaten, völlig irrelevant. Fazit: Ich bin mal so frech und behaupte der Schmöcker richtet sich an Frauen. Wie im Titel schon beschrieben, erinnert mich das Buch an Cecelia Ahern Romane, nur dass hier die Welt drum rum im Eimer ist... Auf jeden Fall richtet sich das Buch nicht an Leute die Kurzweil in einem apokalyptischen Setup suchen. Ich weis viele Menschen werden das Buch dafür lieben, was es ist, nämlich ne Love-Story - nicht mehr. Aber ein bisschen weniger davon und ein wenig mehr Mut bei der Einbindung des Szenarios in die Story, hätten dem Buch sehr gut getan. Unterm Strich empfand ich das Buch als Fehlkauf... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3.0 von 5 Sternen
dystopisches Roadmovie-Buch,
Von
Rezension bezieht sich auf: White Horse: Roman (Broschiert)
Das Buch ist nicht schlecht, sticht für mich aber leider aus der Fülle von Dystopien nicht heraus, ansonsten ist es aber durchaus lesenwert. Mir hat es etwas an Spannung und Action gefehlt, alles in allem ist es für mich ein Roadmovie vor einem dystopischen Hintergrund. Da es allerdings nur der Auftakt einer Triologie ist, werde ich auch hier ersteinmal die anderen Bände abwarten um mir eine Gesamtmeinung zu bilden.White Horse ist in 2 Zeitlinien geschrieben, einmal in der Vergangenheit, also der Zeit vor und während des Ausbruchs und die Zweite beginnt mit Zoe's Reise quer durch Italien und Griechenland, im jetzt, also nach den Mutationen. Am Ende des Buchs wird dann der Übergang von der 1. Zeitlinie zur 2. geschlossen. Das Buch ist in sich abgeschlossen. Die Protagonistin Zoe arbeitet als Putzfrau in einem Tierversuchslabor und besucht seit kurzem einen Psychater da sie immer von einer antiken Urne träumt. Diese Urne steht plötzlich bei ihr im Wohnzimmer und Zoe hat keine Ahnung wie diese dort hin gekommen ist. Sie öffnet die Urne nicht, aber Sie und einige Freunde studieren diese. Dann beginnt das Ende der Welt, leise, schleichend. Zuerst laufen die Katzen weg und dann beginnt eine unerkärliche Magen- Darmepidemie gegen die die Wissenschaft kein Mittel hat. Immer mehr erkranken und viele Menschen sterben daran, das Virus greift weiter um sich. Auch Zoe hat Todesfälle zu beklagen, ihre Freunde sterben genauso wie der Mann ihrer Schwester und auch ihre Eltern erkranken. 90% der Menschheit stirbt an "white Horse" so der Name der Krankheit, benannt nach dem weißen Schimmel der den ersten Reiter der Apokalypse trägt. Allerdings ist es eigentlich keine Krankheit, sondern eher ein Gendefekt, der unerwartete Mutationen auslöst. Die überlebenden 10% der Menschen teilen sich auf in Mutanten und Immune, wobei es durchaus sein kann, dass die Ersteren letztere fressen. Zoe und ihr Psychater verlieben sich in diesem Chaos aber Nick verlässt Sie plötzlich von einem auf den anderen Tag um seine Eltern zu suchen (in Griechenland), kurz darauf stellt Zoe fest, dass sie schwanger ist und beschließt Nick zu folgen. Sie nimmt einen Flieger nach Italien und schlägt sich nun durch eine tote, lebensunfreundliche Landschaft auf der Suche nach ihrem Liebsten, dabei versucht sie immer ihre Menschlichkeit zu bewahren. Das Buch ist bei Piper erschienen, dort kann man auch noch weitere Rezensionen lesen. Auf der Website der Autorin kann man entnehmen, dass es der Auftakt einer Triologie sein wird und das Cover der deutschen Version aus UK übernommen wurde. Bisher wurde allerdings noch kein 2. Band bekanntgegeben. Bei Interesse kann man gerne die Seite der Autorin aufsuchen oder Alex' Facebookseite besuchen. Ich würde dem Buch mit 3,5 von 5 möglichen Punkten bewerten, also durchaus in der oberen Hälfte und warte nun auf Band 2, da ich ein Fan von Dystopien bin. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
"Ich lege Wert darauf, ein Mensch zu bleiben." S.32,
Rezension bezieht sich auf: White Horse: Roman (Broschiert)
„White Horse“ ist ein Buch, an das ich keine großen Erwartungen hatte. Zu groß ist die Flut an dystopischer Literatur in der letzten Zeit für mich gewesen, so dass meist mit eher geringer Erwartung zu Lesen beginne und hoffe, ein gutes Buch zu finden. So geschehen bei „White Horse“.Erzählt wird das Endzeitszenario aus der Sicht von Zoe – eine gleichzeitig kluge und taffe Protagonistin. Dazu werden dem Leser zwei Erzählzeiten geboten: Das Jetzt in dem die Welt bereits vom White Horse Virus befallen ist und das Damals in dem das Virus erst kurz vor seiner Verbreitung stand. Durch die Wechsel von Rückblenden und aktuellem Geschehen wird dabei konstant eine Spannung aufgebaut, die darauf basiert, dass sich der Leser fragt, wie es zu dieser katastrophalen Entwicklung kommen konnte. Gleichzeitig besitzt man durch die Passagen in der Gegenwart schon genug Kenntnisse, über die Auswirkungen, dass man die Zusammenhänge in den Rückblenden problemlos versteht. Der Autorin ist hier eine wirklich gute Mischung gelungen, die einen wirklich in das Geschehen eintauchen lässt. Obwohl die Handlung durch und durch realistisch und nachvollziehbar dargelegt wird, ist es der Autorin doch gelungen, einen ich nenne ihn mal mythologischen Aspekt einzubeziehen, indem sie klare Bezüge zur Büchse der Pandora und zu dem vier Reitern der Apokalypse herstellt. In diesem Roman werden beide neu interpretiert und geschickt auf unsere Zeit angewandt. Die Handlung selbst gestaltet sich durch die zwei Zeitebenen zum einen aus Zoes Alltag als Putzfrau in einem Pharmakonzern, als Schwester, Freundin, Tochter und schließlich auch als Überlebende in einer sterbenden Welt, zum anderen als Reisende auf einer Suche, deren Ziel dem Leser relativ lange verborgen bleibt. Ohne das Zoe hierbei übermenschlich mutig oder waghalsig ist, ist sie dennoch zielstrebig und geht ihren Weg mit klarem Blick. Man folgt ihr daher sehr gerne durch den Roman. Fazit: Besonders lesenswert macht diesen Roman meiner Ansicht nach die gelungene Komposition aus authentischen Figuren, frischer Grundidee, mitreißendem Schreibstil mit gutem Timing, Aufbau der Handlung und der konstant hohe Spannungsbogen. Die Geschichte wirkt weder verwässert noch übermäßig brutal. Zartbesaitete Menschen sollten sich den Kauf des Buches aber dennoch zweimal überlegen, da es mehrfach gewalttätige Szenen gibt. Ein Endzeitroman in dem es nicht nur um den Überlebenskampf sondern auch darum geht, seine Menschlichkeit zu waren. Getragen wird diese Botschaft durch eine selbstbewusste Protagonistin und eine nachvollziehbare Handlung. In knappen, eingängigen Sätzen wird von dieser Postapokalypse berichtet und man fühlt sich so als Leser schnell mittendrin. Die düstere Endzeitstimmung wird in diesem kurzweiligen Roman sehr glaubwürdig vermittelt und sollte jeden zum Lesen bewegen, der mal wieder eine richtig gute Dystopie lesen will! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Spannend aber verwirrend,
Von
Rezension bezieht sich auf: White Horse: Roman (Broschiert)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Wer gerne Endzeitromane liest, der ist mit "White Horse" gut bedient. Allerdings ist der Roman nichts für zarte Gemüter.Wer nicht gerne düstere Geschichten liest sollte besser dieses Buch nicht kaufen, wer aber gerne eine Mischung aus Horror, Science Fiction und Thriller liest, der wird dieses Buch gut finden. Etwas verwirrend beim Lesen sind die Zeitsprünge. Mal ist man im Jetzt, dann wieder im Damals. Im Damals fällt der Hauptprotagonisten Zoe ein geheimnisvoller Krug in die Hände. Durch den Inhalt wird eine Seuche ausgelös, die nach und nach die Freunde von Zoe und dann die restliche Welt auszulöschen droht. Im Jetzt erlebt der Leser, wie Zoe mit allen Mitteln ums Überleben kämpft. Die Protagonistin Zoe ist 31 Jahre alt und lässt sich nicht unterkriegen. Sie ist schwanger und kämpft unermüdlich für ihr Baby und ihr Ziel, nach Griechenland zu gelangen, um ihren Freund und Vater des Kindes zu finden. Diese Reise ist allerdings beschwerlich und sehr gefährlich. Der Roman liest sich recht spannend, doch in der Mitte geht irgendwie die Luft aus. Trotzdem: die Story liest sich flüssig. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3.0 von 5 Sternen
Verwirrendes weisses Pferd..,
Von
Rezension bezieht sich auf: White Horse: Roman (Broschiert)
Meine Meinung:Ich muss ehrlich gestehen, dass dieser eines der Bücher ist, welches wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen und das sowohl in positiver als in negativer Hinsicht, mich aber auch dermassen unschlüssig sein lässt. Damals Ohne zu wissen warum findet Zoe ein altes, antikes Gefäß mitten in ihrer Wohnung. Völlig verunsichert weiß Zoe nicht mal, wie dieses scheinbar unschuldige Gefäß in ihre Wohnung gelangt ist, immerhin hat ihr Appartment eine Alarmanlage und diese hat sich nicht einmal gemeldet. Wieso also steht dieses Gefäß in ihrer Wohnung und was viel wichtiger ist: Was befindet sich darin? Heute Nichts ist mehr wie es einfach war. Erst herrschte Krieg, nun greift die Seuche um sich. Eine Seuche namens "White Horse". Diejenigen, die bislang überlebt haben, gelten als Monster, auf verschiedene Art und Weise. Zoe befindet sic mittendrin und nachdem ihr Freund ( und früherer Therapeut Nick ) verschwunden ist, macht sie sich auf die Suche nach ihm.. immerhin trägt sie Nicks Kind unter dem Herzen. Alex Adams hat ein Buch geschrieben, welche meiner Meinung nach zumindest nicht für Jugendliche und die Leute gedacht ist, die eher.. zart besaitet sind. Das Buch ist in ein Damals und ein Heute geteilt und wird beides Mal aus der Sicht von Zoe erzählt. Aufgrund der Seuche verliert Zoe alles, was sie bislang besass, alle, die ihr wichtig waren und ihr geliebter Nick ist spurlos verschwunden. Obwohl das Buch manchmal echt verwirrend waren, habe ich es innerhalb weniger Tage durch gehabt und doch bin ich mir nicht sicher, ob ich es noch ein weiteres Mal lesen würde oder auch die Folgebände. Zoe ist eine willensstarke junge Frau, für die das Leben anderer so manches Mal wichtiger ist, als ihr eigenenes. Ihr ungeborenes Kind würde sie mit allem beschützen was sie hat und so nimmt sie es fast noch in Kauf, dass sie sich selbst ansteckt.. nur um Nick zu finden. Von dem Ende selbst weiß ich noch nicht, was ich davon halten soll, aber das soll jeder für sich selbst entscheiden. Alles in allem merkt man glaube ich, dass ich etwas unschlüssig bin, was ich genau davon halten. Vielleicht, wenn ich es nochmal lese bei Gelegenheit. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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White Horse: Roman von Alex Adams (Broschiert - 10. September 2012)
EUR 16,99
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