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am 16. März 2012
Die 17 jährige Gwen Frost lebt nach dem Tot ihrer Mutter, bei ihrer Großmutter. Sie besucht die Mythos Academy, ein Internat in dem Nachfahren von Kriegern, die Geschichten der Mythologie studieren und lernen mit ihren unterschiedlichen Kräften und Gaben umzugehen. Gwen ist eine Gypsy. Diese Gabe ermöglicht es ihr, durch Berührung von Menschen und Gegenständen, Gefühle und Geheimnisse von demjenigen in Erfahrung zu bringen.
Eines Tages findet sie eine Mitstudentin tot in der Bibliothek auf. Niemand scheint wirklich betroffen zu sein. Nur Gwen will wissen, was geschehen ist und wer das Mädchen auf dem Gewissen hat.Und vor allem: Warum musste sie sterben??

Oh Gott, wo soll ich nur anfangen?! Das schlechteste an dem Buch ist, dass ich es leider schon zu Ende gelesen habe und jetzt auf den nächsten Teil warten muss.
Ab der ersten Seite hat mich dieses Buch gepackt. Nach 60 Seiten habe ich bereits eine Lobeshymne an den Verlag geschickt und wurde nervös, wenn ich das Buch an die Seite legen musste. Für mich ist es jetzt schon ein Highlight des Jahres. Es muss schon einiges passieren, dass zu übertreffen. Eventuell schafft es aber ein Buch: Der 2. Teil der Mythos Academy!

Gwen ist neu an der Academy und weiß noch nicht mal mehr, warum sie überhaupt hier ist. Zwischen all den unsagbar starken Wallküren, den wahnsinnig schnellen Amazonen und den Spartanern, die scheinbar jeden Gegenstand zu einer tötlichen Waffen machen können, fühlt sie sich völlig fehl am Platz. Sie ist doch nur eine Gypsy und glaubt ausserdem all die Geschichten über angebliche Götter und Chaoskriege nicht.
Sie wird zu einer Einzelgängerin und verkriecht sich hinter ihren Comics, die sie immer mit sich rumträgt. Sie vermisst ihre alten Freunde, ihre alte "normale" Schule, denoch ist sie in keinster Weise auf den Mund gefallen oder lässt sich womöglich einschüchtern.

Trotz ihrer Schwierigkeiten lernen wir Gwen als eine intelligente, toughe, lustige und vor allem sehr mutige Jugendliche kennen. Die Autorin versteht es, den Charakter liebevoll und interessant zu beschreiben. Ich hatte das Gefühl, Gwen schon lange zu kennen und sie ist mir sofort ans Herz gewachsen. Man hat schon fast den Eindruck wir würden hier über eine reale Person lesen und nicht über eine fiktive Protagonistin. Auch die anderen Charaktere und Orte im Buch sind wahnsinnig authentisch und detailreich ausgearbeitet. Und das ohne irgend etwas unötig in die Länge zu ziehen oder Langeweile aufkommen zu lassen. Ich habe die Protagonisten und auch die Academy vor meinem inneren Auge sehen können.

Der Schreibstil der Autorin ist wahnsinnig toll. Er ist leicht und flüssig zu lesen und es geht zügig vorwärts. Hier ist keine Seite überflüssig, kein Wort zu viel.
Was mir aber besonders gefallen hat, ist der Witz der hier und da immer wieder, hauptsächlich durch GwenŽs trockenen Humor, hervor sticht. Ich musste an einigen Stellen im Buch sehr schmunzeln und stellenweise sogar laut lachen.

Die ganze Idee hinter der Geschichte hat mich total überzeugt und gefesselt. Es ist zu absolut keiner Zeit langweilig oder uninteressant. Weder die Beschreibung einer sich anbahnenden, zarten, jungen Liebe, noch die actionreichen Kampfszenen mit mystischen Wesen. Ich habe jedes einzelne Wort regelrecht inhaliert. Am liebsten hätte ich gewollt, dass das Buch nie endet und dass ich den nächsten Teil schon gleich hinterher lesen könnte. Leider ist dieser aber noch nicht erschienen.
Die Autorin hat es geschafft, mich mit jeder gelesenen Seite mehr zu fesseln, neugieriger zu machen und auch zu überraschen.
Für mich jetzt schon eines der besten Bücher 2012!!

Fazit:

Eine unglaublich fesselnde Fantasygeschichte, mit Internatsfeeling, mystischen Wesen, Göttern und Magie, die es mit Witz, Spannung und überraschenden Wendungen schafft, den Leser in eine Welt eintauchen zu lassen, die ihn nicht wieder los lässt. Achtung, süchtig machend.
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am 22. April 2012
Zur Aufmachung

Anhand der Kurzbeschreibung erkennt man leicht, dass die eigentliche Geschichte so rein gar nichts mit Kälte zu tun hat. Daher passt das deutsche Cover leider auch wenig zur Geschichte, so schön es auch aussieht. Ich finde es schade, dass niemand etwas aus den violetten Augen gemacht hat, die die Frosts ja nun alle haben. "Frostkuss"... Mhh.. Ich finde es seltsam, dass das ja quasi die Übersetzung des zweiten Teiles ist. Das ist leicht verwirrend...

Zum Buch

Wow.
Nienienie hätte ich gedacht, dass mir das Buch so gut gefallen würde. Die Geschichte an sich ist nämlich nun nicht gerade besonders innovativ. Eine Schule für Jugendliche, die eine besondere magische Gabe haben. Gab es ja nun schon zig mal. Aber das hier mit den Mythen und Legenden verschiedener Kulturen zu verbinden war einfachh genial! Es war super interessant, besonders, da ja der Fokus auf Loki gelegt worden ist und da dieser Teil der nordischen Mythologie ist, war mir das alles noch unbekannt. Man kennt sich ja mit römischen und griechischen Sagen ganz gut aus, aber von den nordischen hört man so ja eher weniger. Daher war das, was man hier erfahren hat für mich neu und das fand ich einfach grandios.
Was ich noch grandios fand, das war der Hauptcharakter Gwen. Sie ist einfach super! Schlagfertig, stark und geradezu bezaubernd. Für mich hat ihr Charakter in Kombination mit der amüsanten Schreibweise hauptsächlich den Charme des Buches ausgemacht.
Aber es gibt noch mehr! Denn das Buch ist zusätzlich nicht nur verdammt spannend, sondern macht auch verflucht süchtig.
Die Art und Weise wie Gwen mit Hilfe ihrer Gabe den Geheimnissen von Mythos langsam auf die Schliche kommt hat mich auch ein wenig an Detektivarbeit ala Veronica Mars erinnert und da ich so etwas fast genauso sehr liebe wie Mythen und Legenden, war das Buch für mich einfach perfekt!
Was die Liebesgeschichte angeht, so war die... ARGH! Eine Hassliebe, Leute, es war eine Hassliebe. Hachja, ich liebe dieses hin und her... Es ist die Art von Geschichte bei der man unbedingt wissen muss wie es weitergehen wird. Vielleicht hab ich mir auch deshalb den zweiten Teil direkt auf Englisch geholt noch bevor ich mit dem ersten Teil ganz durch gewesen bin.

Fazit

Schreibstil: 4,5 Herzen
Charaktere: 5 Herzen
Spannung: 5 Herzen
Emotionale Tiefe: 4 Herzen
Humor: 4 Herzen
Originalität: 3,5 Herzen

Eine Mischung aus Mythologie und Detektivgeschichte in einer magischen Schule. Gibt es eine bessere Kombination? Nach Starters und Frostkuss bekomme ich das Gefühl, dass uns mit dem Ivi-Verlag noch Großes bevorsteht!

4,5 Herzen!!!
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am 23. Mai 2012
Kurzbeschreibung:
Die 17-jährige Gwen Frost besucht die Mythos Academy, ein Internat für die Nachfahren von Helden der Antike. Hier lernen Walküren, Spartaner und Wikinger, wie sie die Menschheit vor dunklen Gefahren schützen können. Auch Gwen hat eine besondere Begabung, doch die macht sie zur Außenseiterin: Weil sie durch die Berührung einer Person oder eines Gegenstands alles über ihn erfährt, zieht sich Gwen von allen anderen zurück. Als allerdings das beliebteste Mädchen der Schule ermordet wird und Gwen die Tat aus nächster Nähe miterlebt, muss sie sich mit dem faszinierenden Spartaner Logan verbünden, um die Tat aufzuklären. Sie erkennt, dass an der Mythos Academy jeder ein eigenes Geheimnis hat, und ihnen allen viel größere Gefahr droht als sie ahnen können...

Zur Autorin:
Jennifer Estep ist immer auf der Suche nach der nächsten Idee für einen Fantasy-Roman. Neben der "Mythos Academy" schreibt sie Paranormal Romance und Urban Fantasy für erwachsene Leserinnen. Ihre Bücher sind in den USA bereits Bestseller.

Rezension:
Die 17-jährige Gwen Frost ist eine Gypsy - sie hat die Gabe, durch Berührung alles über denjenigen Gegenstand oder eine Person zu erfahren. Um ihre Fähigkeiten und Kenntnisse zu vertiefen, geht sie auf die Mythos Academy, auf der sie zusammen mit jugendlichen Walküren, Spartanern und Amazonen für die Zukunft ausgebildet wird.

Als Gwen die Walküre Jasmine blutüberströmt mit durchschnittener Kehle in der Bibliothek auffindet, möchte sie herausfinden, wer für den Tod der allseits beliebten Schülerin verantwortlich ist. Schnell stellt sich heraus, dass der finstere Gott Loki seine Hände im Spiel hat und Gwen stellt sich einer Herausforderung, die nicht nur für sie zur großen Gefahr wird...

Jugendbücher mit dem Thema Mythologie erfahren momentan einen regelrechten Boom. Jennifer Estep konnte mich mit dem Auftaktband zu ihrer Mythos Academy-Reihe definitiv begeistern, da allein schon Gwens Gabe interessant ist und man ihr anmerkt, wie sehr darauf bedacht sie ist, was und wen sie berührt.

Gwen selbst erscheint anfangs etwas verloren auf der Academy, da sie noch keine Freunde dort gefunden hat und sich selbst und ihre Gabe als Außenseiterin auffasst zwischen all den reichen und starken Walküren, Amazonen und Spartanern. Erst als sie sich zur Aufgabe macht, den Mörder von Jasmine zu stellen, wächst sie aus sich heraus. Eine wirklich liebenswerte Protagonistin, in die man sich als Leser sehr gut hineinversetzen kann.

Auch die Nebencharaktere wurden von Jennifer Estep mit Liebe und Sorgfalt gezeichnet. Mysteriös wirkt hierbei Logan Quinn, der Gwen immer wieder über den Weg läuft und Interesse an ihr zu haben scheint, sich aber nicht so recht entscheiden kann. Auf seine Weiterentwicklung im nächsten Band bin ich schon sehr gespannt. Daphne, eine Walküre, mit der sich Gwen im Laufe der Zeit anfreundet, hat mir charakterlich auch sehr gut gefallen. Sie entwickelt sich zu einer guten Freundin für Gwen, was man anfangs nicht unbedingt dachte.

Auch die Spannung kommt bei "Frostkuss" nicht zu kurz. Einige Kämpfe sorgen für den nötigen Nervenkitzel und das Ende lässt auf eine ebenso gute Fortsetzung der Reihe hoffen. Ich kann "Frostkuss" uneingeschränkt interessierten Lesern empfehlen, die sich für Jugendbücher mit mythologischem Grundthema begeistern. Der zweite Band, der den Titel "Frostfluch" tragen wird, ist bereits für den 20. August 2012 angekündigt, wovon Kapitel 1 am Ende von "Frostkuss" abgedruckt wurde. Ich bin sehr gespannt, wie es mit Gwen weitergehen wird!

Fazit: Mit dem Auftaktband der Mythos Academy-Reihe kann Jennifer Estep dank der sympathischen Protagonistin, ihrer interessanten Gabe und dem mythologischen Grundthema punkten. Eine gelungene Mischung aus Spannung und Mythologie machen "Frostkuss" zu einem sehr unterhaltsamen Leseerlebnis!
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am 22. Mai 2012
Erster Satz:
"Ich kenne dein Geheimnis."

Inhalt:
Als ein Mädchen ohne besondere Kräfte und mit knappen Portemonnaie ergeht es einem nicht leicht auf der Mythos Academy, wo die reichen und begabten Walküre, Spartaner, Römer oder Amazonen leben und lernen. So kommt sich Gwen mit ihrer lächerlichen Gipsy-Gabe richtig blöd vor. Bei einer einzigen Berührung erfährt sie nämlich Gutes und Schlechtes über den Gegenstand oder Menschen, sie sieht alle Geheimnisse und spürt die damit verbundenen Gefühle. Auf einmal scheinen sie aber doch zu etwas Nütze zu sein. Denn bei dem plötzlichen Mord eines der beliebtesten Mädchen der Schule ist aufg einmal Gwens Fähigkeit gefragt. Ohne Freunde begibt sie sich selbst auf die Suche nach dem Täter und muss langsam feststellen, dass die ganzen griechischen Mythen und Erzählungen doch alle einen wahren Kern besitzen. Und vielleicht trägt auch Gwendolyn eine größere Bedeutung in dem Kampf zwischen den Göttern und Nicht-Göttern als sie dachte.

Meine Meinung:
Stirnrunzelnd schlug ich das Buch auf, nachdem ich bereits tage- nein sogar wochenlang drum rum geschlichen war. Ich gebe es zu: Ich war mit Mythen, Göttern und ihren Heldensagen noch nie warm geworden. Das war früher bei König Arthus und seiner Tafelrunde nicht viel anders gewesen als später im Schulunterricht. Und nun hatte sich dieses Thema doch tatsächlich in mein Bücherregal eingeschlichen. Nun denn; ich ließ Jennifer Estep ihre Geschichte erzählen.
Allein mit dem Namen der Protagonistin konnte hier bei mir schon gepunktet werden, schließlich trug sie den gleichen wie die Heldin aus Kerstin Giers unglaublicher Edelstein-Trilogie: Gwendolyn. Wenn das mal kein wohlklingender Name war! Und sie war mir auch durchaus sympathisch. So tollpatschig und wenig umsichtig wie ich. Im krassen Gegensatz zu den Kriegern an ihrer Academy ist ihre Familie, sprich ihre Großmutter (größer ist ihre Familie nämlich nicht) knapp bei kasse. Ich fand es sehr amüsant endlich mal wieder keiner reichen und verzogenen Göre gegenüber zustehen, die achso sehr auf ihren Traumprinzen auf dem weißen Ross wartete. Nein, hier hatte ich eine charakterstarke und vorallem ehrliche Persönlichkeit vor mir. Gwen lachte mit mir zusammen über den verschwenderischen Snobismus von den Schönen und Reichen. Eine fehlende Freundschaft zu irgendwem machte Gwens Situation noch tragischer. Sie wurde realistisch gezeichnet und dennoch ging sie mir immer wieder mal gehörig auf die Nerven. Nicht dass sie in grundlose Heulkrämpfe ausgebrochen wäre (da hatte sie eine gehörige Portion Rückgrad - super!), sondern Gwen schien alle paar Seiten die unendliche Liebe zu ihrer verstorbenen Mutter betonen und erwähnen zu müssen, wie hart ihr Schicksal doch sei. Ich kann Selbstmitleid nicht ausstehen, besonders nicht bei literarischen Figuren.

S. 372
Die Leute, die einen lieben, sterben nie wirklich - nicht,
solange man die Erinnerung lebendig hält und sie im Herzen trägt.

Dieser Zug missfiel mir ungemein. Ab dem Zeitpunkt wurde ich auch immer strittiger mit der laufenden Handlung. Auf keinen Fall kann man hier von Langeweile sprechen - Jennifer Estep schafft es gekonnt kontinuierlich die Spannung oben zu halten. In jedem der 26 Kapitel geschieht eine bedeutungsschwere Wendung oder ein dunkles Geheimnis wird plötzlich gelüftet. Etwas, das ich euch sicher ruhig erzählen kann und ohnehin kein großes Mysterium, aber eine wie ich finde sehr schöne Wende war... Daphne erscheint bereits im ersten Kapitel als die schreckliche und unangenehme Tussi schlechthin! Im Laufe der Geschichte finden Daphne und Gwendolyn immer mehr zueinander. Doch das liegt nicht daran, dass Daphne ihren "zickigen" Charakter abgelegt hätte. Gwen merkt, dass sie sich wohl mit den unterschiedlichen Facetten der Menschen arrangieren muss, wenn sie weiterhin soziale Kontakte zur Außenwelt pflegen möchte. Das ist, wie ich finde, eine sehr wichtige Erkenntnis des Buches, die meiner Meinung nach leider viel zu wenig hervorgehoben wird (vielleicht weil sich Autorin und Verlag selbst nicht genug im Klaren darüber waren?). Für mich persönlich zog ich noch einen anderen Schluss aus der Lektüre: Hinterfrage anstatt auf das zu vertrauen, was andere dich sehen lassen wollen! Denn auf dieses Thema spielt zumindest das Abenteuer aus dem ersten Band um Gwen Frost an.
Gwen ist eine Figur mit Standfestigkeit und viel Realismus, ebenso die von Estep entworfene Umgebung. Aber bei der Konstruierung der Geschichte an sich, sprich der Handlung, fehlte es mir manches Mal an Verständnis. Zu oft kamen mir beim Lesen meine eigenen Gedanken in die Quere, die mir einflüsterten, dass die Handlung bitte logischer sei, dass unsere Heldin jetzt bitte nicht einfach schwupps den Schlüssel zum Erfolg finden und wie auf magische Art und Weise überleben soll, und dass es bitte dafür einen Grund geben möge, dass Logan ganz zufällig vorbeikommt, und sie rettet - mal ebenso, aus Langeweile, und das nun schon zum zweiten Mal...
Ein Hoch dafür auf das Paar, das für mich nicht zusammen gehört - Gwen und Logan - sie wollen sich, dann haben sie sich oder wieder nicht mehr und am Ende wissen sie gar nicht, was sie eigentlich wirklich wollen! Süß..

Mein Fazit:
Ich bin gespannt auf den im August erscheinenden zweiten Teil - und möchte mich von ihm überzeugen lassen. Daher erst einmal ~ 3 Sterne ~

[...]
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am 19. August 2012
INHALT
Gwen ist eine Gypsy, allein durch die Berührung einer Person oder eines Gegenstandes kann sie die gesamte Gedankenwelt desjenigen oder des Besitzers nachvollziehen. Daher ist sie auf der Mythos Acadamy um den Umgang mit ihrer Gabe und mehr zu lernen. Die Schule wird besucht von Walküren, Amazonen, Spartanern, kurzum: Den Nachkommen der Götter und großer Krieger des Altertums.
Aber natürlich gibt es auch in dieser mysteriösen Welt eine böse Macht, die alles ins Chaos stürzen will: Loki und seine Schnitter.
Knapp zwei Monate auf der Schule kommt Gwen auch das erstemal mit den Schnittern in Berührung und befindet sich in tödlicher Gefahr.

MEINUNG
Ich habe das Buch nun gestern zu Ende gelesen und noch eine Nacht darüber geschlafen. Mein Urteil: ... Hm... So doll wars nicht. Ich habe mehrere Kritikpunkte:
Zuerst einmal, ich weiß nicht, obs nur Tippfehler waren oder tatsächlich inhaltliche Fehler, aber manche Sachen passten einfach nicht. Z.B. wird geschildert, dass das Dach der Turnhalle 100Meter hoch ist. Doch etwas übertrieben, denke ich.
Ein ganz klarer Kontextfehler war der furchtbare Aufsatz als Anhang. Gwen sollte einen Aufsatz über Götter oder einen im speziellen schreiben. Im Verlauf des Buchs wird immer wieder Gwens sehr guter Notendurchschnitt betont, der Aufsatz allerdings ist einfach nur albern und passt nicht zu den vorhergehenden Schilderungen. Außerdem stellt Gwen ihre Begegnung mit Nike deutlich dar und wie sie zu ihr steht. Den Aufsatz gibt sie vor dem letzten Gespräch mit Prof. Metis ab, wundert sich im Gespräch aber, woher Metis von ihrer besonderen Beziehung zu Nike weiß. Ja, sehr gute Frage ...

Weiterhin, und das hat mich wirklich sehr genervt, stören die unendlichen Wiederholungen. Ständig wird wieder erwähnt, dass Gwen eine Gypsy ist und eine Außenseiterin, das findet sich auf fast jeder Seite. Weiterhin wird immer wieder erwähnt, dass ihre Mutter tot ist und weshalb, was Paige zugestoßen ist und wie neugierig Gwen doch ist. Sie liebt Klatsch. Ja wirklich. Gwen liebt Klatsch. Und sie ist neugierig. Achja, und sie ist eine Gypsy. Erwähnte ich, dass ihre Mutter tot ist? Und da gabs ein Mädchen, Paige, der ist was Furchtbares passiert. Gwen ist übrigens eine Außenseiterin, weil sie eine Gypsy ist.
So läuft es die ganze Zeit. Die Informationen, die zusätzlich mal dazu kommen, sind gering, das Buch hätte wirklich gut gekürzt werden können.

Außerdem gibt es noch weitere Ungereimtheiten. Gwen hat eine magisch anmutende Gabe (erwähnte ich, dass sie eine Gypsy ist?) und sie hat mit unglaublich starken Walküren zu tun, aus deren Fingerspitzen FUNKEN sprühen und mit Spartanern, die eine Waffe nur in die Hand nehmen müssen, um zu wissen, wie sie damit umgehen. Aber sie glaubt nicht an Magie und die Mythen? Das ist unlogisch. Desweiteren ist es unlogisch, dass ihre Großmutter ihr nicht zumindest Grundlegendes erklärt hat, als Gwen auf die Schule kam. Davor, klar, da wars verständlich, sie sollte ja normal aufwachsen. Aber als Gwen dann auf die Schule geht, hätte man ihr ja doch ein wenig was erzählen können.

FAZIT
Ich gebe dem Buch zwei Sterne. Die Geschichte hinter den ganzen Wiederholungen ist spannend und besonders Daphne und Logan haben mir als Charaktere sehr gut gefallen. Aber die Kritikpunkte wiegen doch wirklich schwer und ich überlege wirklich stark, ob ich die nächsten Bände überhaupt lesen will. Zumal es dann sicherlich mit den Wiederholungen nicht besser wird, man muss ja erzählen, wie alles anfing...
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am 12. Juni 2015
Klappentext:

Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, ihre Fähigkeiten richtig einzusetzen. Gwen Frost besitzt ein einzigartiges Talent: die »Gypsy-Gabe«. Eine einzige Berührung reicht aus, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber die mythische Welt steht vor einer tödlichen Bedrohung, und Gwen befindet sich plötzlich im Zentrum eines großen Krieges.
Quelle: Piper

Meine Meinung:

Dieses Buch ♥ Mehr brauche ich gar nicht zu sagen. Ich liebe es! So - Fertig! =)

Wir lesen die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Gwen Frost (so ein cooler Name!). Sie ist ein toller Charakter, denn sie ist zwar eine Außenseiterin, aber sie verhält sich nicht so typisch, wie es andere Außenseiter in Büchern tun. Bloß nicht auffallen, wir müssen schließlich unterstreichen, dass wir Mauerblümchen sind. Neee, so ist Gwen nicht.
Also klar, sie ist jetzt auch nicht gerade der "Hier-bin-ich!-Typ", aber sie ist selbstbewusst und nicht auf den Mund gefallen. Sie will sich nicht anpassen, sie steht zu sich selbst und das hat mir gefallen. Sie hat eine starke Persönlichkeit, ist aber trotzdem eigentlich sehr schwach und durch den Tod ihrer Mutter ziemlich kaputt, trotzdem lässt sie sich einen gewissen Witz und Hang zur Selbstironie nicht nehmen. Ein absoluter Herzenscharakter!

Sie hat zu Beginn keine Freunde an der Mythos Academy, aber sie lernt im Laufe der Geschichte die liebe Daphne besser kennen. Sie ist eine Walküre, ziemlich stark, reich und unglaublich selbstbewusst. Am Anfang habe ich nicht viel von ihr gehalten, aber es stellt sich heraus, dass sie eigentlich auch nur ein Mädchen wie Gwen ist und mir hat die Beziehung der Beiden wirklich sehr gut gefallen. Die anderen Walküren wirken noch mal auf eine ganz andere Art und Weise arrogant und ich finde es schön, dass Gwen so eine starke Freundin für sich gewinnen konnte. =)

Dann gibt es da noch Carson. Er ist nicht sonderlich beliebt bei den super coolen Walküren, aber Daphne mag ihn sehr gerne *hihi awwww* und ich fand ihn auch von vorne herein wirklich sehr sympathisch. Ich hoffe sehr, dass ich die Entwicklung der Beziehung zwischen ihm und Gwen, aber auch besonders zwischen ihm und Daphne weiter verfolgen darf. Sooo süß! ♥ =D

Und was wäre eine Academy ohne den heißen Kerl, den einfach jede für sich haben will. Tada! Logan! =) Von Logan weiß ich irgendwie noch nicht viel, außer dass er von vorne rein mit Gwen flirtet, aber eigentlich mit jeder rummacht. Hmmm... Also ich finde das was ich erleben durfte von ihm unglaublich toll.
Als Spartaner ist er sehr stark und er ist für Gwen da. In manchen Augenblicken dachte ich mir: "JA! Das ist der echte Logan! Er hat sich in Gwen verguckt! Wohoooo!" und wenn er sie im nächsten Moment gegen eine andere ersetzt, hätte ich ihn am liebsten geköpft.
Ich denke, es steckt mehr dahinter und ich hoffe, hoffe, hoffe dass er sich irgendwann für Gwen entscheidet und hinter ihr steht und sie das perfekte Paar werden und Kinder bekommen und Großeltern werden... *ähem*. Ja, also ich hoffe, dass da noch mehr kommt von ihm! =)

Die Storyidee gefällt mir sehr gut. Eine Academy, auf der die Nachfahren von Göttern und Co ausgebildet werden? Super cool! =) Und warum werden sie ausgebildet? Natürlich gibt es einen bösen Gott und von dem habe ich auch schon einige Male etwas gehört. Auftritt: LOKI! Naja, zumindest wird über ihn gesprochen. Er und sein Gefolge machen böse Sachen und die Schüler werden halt ausgebildet das zu stoppen. Wirklich eine tolle Grundidee mit einer spannenden Umsetzung.

In diesem ersten Teil wird eine Walküre ermordet aufgefunden und obwohl Gwen nichts mit ihr zu tun gehabt hat, versucht sie den Mord weiter aufzuklären, denn für sie passt das alles nicht zusammen.
Da Gwen ein Gypsy ist (gehört nicht zu den Göttern und Co, aber hat magische Kräfte) und ihre Kraft aus... "Fühlen und Sehen"..^^ besteht, spürt sie, dass etwas nicht stimmt und ihr lässt es keine Ruhe.
Auch wenn ich eigentlich schnell wusste, worauf das Ganze hinausläuft, hat die Autorin den Mordfall und die Auflösung super spannend beschrieben und ich habe das Buch sowas von schnell durch gehabt.

Unter anderem lag das natürlich auch an dem Schreibstil der Autorin, denn der ist wirklich großartig. Witzig, leicht, jugendlich. Ich fühlte alles mit Gwen, weil die Autorin ihre Gefühle perfekt widergespiegelt hat und Gwen von einer gefährlichen Situation in die nächste jagte. Es war unglaublich toll aufgebaut und wie gesagt kam ich durch diese Leichtigkeit im Erzählton einfach nur super voran.

Und da mich noch 5 weitere Bände erwarten, bin ich auch etwas erleichtert, denn dieser Band schien wirklich eine Art Vorbereitung zu sein, ich glaube, dass mich noch Großes erwartet und ich bin unheimlich gespannt, wie es weiter geht! Ich will mehr von Gwen und ihrer Welt lesen.

Fazit:

Authentische und liebevolle Charaktere, eine unglaublich tolle Protagonistin und eine Story, die einfach umhaut. Spannend und toll beschrieben, witzig und jugendlich - absoluter Pageturner mit Suchtgarantie! Ich kann den zweiten Teil kaum erwarten! ♥
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am 31. August 2015
Wo fang ICH, die besondere und einzigartige Vee, denn am besten an mit meiner Review zu diesem Buch an? Eigentlich müsste ich ja jetzt meinen Kapuzenpulli, in der wundervollen Farbe Purpur, aus dem Schrank holen und warten, dass der Himmel die Farbe von purpur-grau annimmt, damit die Dämmerung so richtig zu der Stimmung passt. Oder doch vielleicht einen sexy Rebell mit düsteren Geheimnissen suchen, dessen eisblauen Augen durch die ganze Sporthalle zu leuchten scheinen? Es ist aber auch schwierig, wenn man als einzige Person GANZ ALLEINE nur Probleme hat und die Mutter tot ist. Denn ICH, Vee, habe natürlich keine Freunde, die ich fragen könnte und nur ICH habe eine ganz besondere Fähigkeit, die mich so special macht. Aber erst einmal abwarten bis der Himmel purpur ist.

Stunden später, da ist es auch schon so weit. Der Himmel ist purpur und es erinnert mich an den Tod meiner Mutter, weil NUR ICH Probleme habe.

Okay, ich höre schon mit dem Quatsch auf :D Ich wollte einfach mal nur einen bekloppten Einblick geben, was mich bei dem Buch so genervt hat. Das Buch bestand eigentlich nur aus Wiederholungen und der Farbmischung Purpur-grau.
Kleiner Einblick:("Das Auge hatte eine seltsame Farbe, irgendwo zwischen Purpur und Grau, die Art von Farbe, die einen an die Dämmerung denken lässt, diese kurze Zeitspanne nach dem Sonnenuntergang, bevor die Welt wirklich dunkel wird."; "Ich starrte ihr in die Augen - Augen, die weder purpurn noch grau waren, sondern stattdessen die Farbe der Dämmerung hatten."; "Die geflügelte Fraue blieb vor mir stehen und betrachtete mich aus Augen, die weder grau noch purpurn waren, sondern den sanften Farbton der Dämmerung hatten."; "Die Abenddämmerung kroch über das Gras und die Bäume und badete in sandten Purpur- und Grautönen.")

Dazu machte sich Gwen Frost, die Hauptprotagonistin ziemlich special.
Kleiner Einblick: ("Und alle waren sie reich, gut aussehend und gefährlich. Alle außer mir. Niemand beachtete mich, und niemand sprach mit mir(...). Ich war einfach nur dieses Gypsymädchen und dementsprechend nicht reicht, mächtig, beliebt, hübsch oder wichtig genug, um für irgendwen interessant zu sein."; "(...) aber natürlich hatte ich keine Freunde (...). Ich hatte überhaupt keine Freunde."; "Selbst ich, Gwen Frost, (...)".)

Versteht ihr, warum ich so genervt war am Anfang? Ich habe ja schon einige nervige Buchcharaktere erlebt, aber Gwen Frost ist wirklich special. Ich war auch etwas schockiert, als ich gesehen hab bei der Inhaltsangabe, dass sie schon 17 sein soll. Ich dachte, von ihrem Verhalten her, dass sie 14 sei. Aber gut ... Ach ja, und bevor ich es vergesse: also die Haupthandlung, ne? Was hat sich die Autorin dabei nur gedacht? Das wirkte so kindisch ... aber na ja ... irgendwie habe ich nichts anderes erwartet. Dennoch hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen, weil ich ab der Hälfte doch irgendwie davon gefesselt war. Und ich war positiv überrascht, das die Liebesgeschichte kein großen Fokus eingenommen hat. Klar, sie war da und hat auch ihre Momente bekommen - und war manchmal ganz schön dumm, was es irgendwie unterhaltsam gemacht hat, besonders gegen Ende des Buches musste ich deswegen nur lachen - aber es war eben wirklich angenehm.
Und ja, ich werde mir den zweiten Band auch "antun". Es hat mich irgendwie doch gefangen genommen und ab und zu hatte das Buch auch eine gute Message: Der erste Eindruck eines Menschen kann täuschen.

Zur Bewertung: Es tut mir leid, aber wenn das Buch zu 1/3 nur aus Wiederholungen besteht, dann kann ich dem Buch keine 3 Sterne geben. (Wenn man zwischendurch ellenlange Pausen macht, dann ist es ja ganz gut, aber nicht, wenn man es fast an einem Stück durchliest.) Und so eine nervige Special-Protagonistin ist auch auf Dauer ziemlich anstrengend. Aber der halbe Stern ist dafür, dass ich mir sobald es geht den zweiten Band besorgen werde! :D

P.S.: Meiner Mutter geht es gut und sie lebt.
P.P.S.: GANZ VERGESSEN ZU ERWÄHNEN: Ich habe noch nie einen Avengers-Film (oder überhaupt von den Comic-Verfilmungen abgesehen von Spiderman) gesehen, aber beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass ich das hätte machen müssen vorher. Loki spielt hier eine große Rolle. Was ich irgendwie komisch fand. Aber ich glaube das Buch ist vor den Filmen erschienen und von daher fiel das nicht in meine Wertung.
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am 4. Januar 2015
Meinung:

Der Auftakt dieser 6-teiligen Reihe hat das Cover, das mir zugegebenermaßen am Wenigsten gefällt, macht aber ja nix, schließlich kommt es auf den Inhalt an. Und da mir die Reihe immer wieder von mehreren Seiten als großartig und absolut lesenswert angepriesen wurde, hab ich den ersten Band nun endlich von meinem SuB erlöst.

Jennifer Estep verzichtet darauf, uns erst einige Einblicke in Gwens Leben VOR der Mythos Academy zu geben, sondern wirft uns direkt ins Geschehen.

Gwen Frost ist bereits seit 2 Monaten Schülerin an der Mythos, auch wenn sie nach wie vor nicht versteht was sie hier eigentlich soll. Verglichen mit den schönen starken Walküren, den kampflustigen Spartanern und den stolzen Wikingern, die allesamt von mysthischen Figuren und Göttern abstammen, ist Gwen ein Nichts. Sie ist eine Gypsy ( was übersetzt eigentlich Zigeunerin bedeutet ) die Geschehnisse und Geheimnisse sehen und spüren kann, sobald sie einen Gegenstand oder einen anderen Menschen berührt. Sie selbst sieht sich als Freak und leider tun das auch alle anderen Schüler, wenn sie sie denn überhaupt wahrnehmen, denn Gwen ist so ziemlich das Unscheinbarste Mädchen das es auf der Mythos Academy gibt. Sie hat keine Freunde, fühlt sich wie ein Fremdkörper und hat eigentlich auch kein Interesse irgendetwas von all den Dingen die ihr hier beigebracht werden, zu glauben.
Als jedoch ein Mord geschieht wendet sich das Blatt, denn Gwen wird nicht nur Zeugin des Geschehens, sie scheint auch die Einzige zu sein, die an einer Aufklärung interessiert ist. Auf eigene Faust beginnt sie der Sache auf den Grund zu gehen, schließt dabei unerwartete Freundschaften und stößt auf allerhand Rätselhaftes, was ihre Meinung über Mythen und magische Wesen schlagartig ändert. Als sie dem Mörder immer näher kommt, spitzt sich die Lage zu und plötzlich ist sie selbst in großer Gefahr....

Jennifer Estep ist es gelungen mich wirklich zu begeistern. Ich habe schon lange kein Buch mehr in so kurzer Zeit gelesen, ich denke das spricht für sich.
Obwohl es hier einige Parallelen zu anderen Jugend-Fantasyserien gibt, wie etwa die zickige Mitschülerin ( hier Daphne, in HoN Aphrodite ), die gütige und fürsorgliche Mentorin ( hier Metis, in Night School Isabell ), die großartige, fantastische Bibliothek ( die stark an eine Mischung aus Night School und Harry Potter erinnert ), so hat es Jennifer Estep doch geschafft aus ihrer Geschichte etwas ganz Eigenes, in dieser Form noch nicht da gewesenes zu machen und sorgt dafür, das man gezogene Vergleiche recht schnell vergisst.

Der Schreibstil ist jugendlich leicht und superflüssig zu lesen, die Autorin versteht ihr Handwerk und versorgt uns immer im passenden Moment mit einer Brise Witz, reichlich Spannung, die uns den Atem anhalten lässt oder einem Hauch von Liebe, die sich hoffentlich in den Folgebänden auswächst.

Die Protagonisten sind super, auch wenn sie anfangs vielleicht ein bisschen zu dicht am Klischee gezeichnet sind. Ich glaube genau das hat die Autorin beabsichtigt, denn in jedem Charakter schlummern Facetten, die erst nach und nach ins Licht treten und die jeden Einzelnen ( zumindest von den Guten ) zu einem großartigen und einzigartigen Charakter machen. Ganz besonders angetan hat es mir Gwen, sie ist ein Traum von einer Hauptprotagonistin: Zunächst noch verschüchtert, ein wenig eigenbrötlerisch und von Schuldgefühlen wegen des Todes ihrer Mutter zerfressen, wächst sie in Mythos mit jedem Tag ein Stückchen mehr über sich hinaus. Gwen hat ein gutes Herz, sie hat einen feinen ironischen Humor und sie versteht es, sich trotz ihrer Schüchternheit durchzusetzen. Man muss sie einfach mögen.
Aber auch andere Charaktere wie etwa Daphne oder Logan haben es mir echt angetan und ich freue mich sehr, bald mehr von Ihnen zu lesen.

Das Ende ist für einen Reihenauftakt sehr schön abgerundet. Jennifer Estep verzichtet auf miese Cliffhanger und auch die Fragen, die im Verlauf der Geschichte aufkommen, sind für den Anfang zufriedenstellend geklärt.

Doch nicht nur Positives gibt es in Bezug auf diesen Serienauftakt zu berichten, auch einen Kritikpunkt habe ich, der leider dazu führt, das ich hier nicht die volle Punktzahl vergeben kann, denn ab einem gewissen Moment wird die Geschichte für mich leider total vorhersehbar und ich kann mir in meinem Vielleserhirn schon vorstellen, was in den Folgebänden an Überraschungen auf uns wartet. Das ist ein kleiner Wehmutstropfen, der mich aber in keinster Weise davon abhalten wird, weiterzulesen, auch wenn er mich stört. Aber natürlich will ich mich bestätigt wissen und wer weiß ob ich nach Band 2 oder 3 diese Meinung nicht doch noch einmal ändere und zugeben muss, das ich mich getäuscht habe.

Fazit:

Mit ihrem Reihenauftakt "Frostkuss" schafft Jennifer Estep eine Geschichte die mich absolut für sich einnehmen konnte und es mir schwer machte, das Buch aus der Hand zu legen.
Großartige, liebenswerte Protagonisten, eine durchweg spannende, fantastische Handlung und die richtige Brise ironischen Witzes, machen die Geschichte um Gwen Frost zu einem absoluten Lesevergnügen.

©Ina's Little Bakery
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am 3. Januar 2015
Gwen ist ein sehr schüchternen Mädchen, das sich in Mythos mehr als fehl am Platz vorkommt. Sie unterschätzt ihre Gabe und sogar sich selbst. Anfangs doch sehr genervt, verschreckt und einsam wächst sie und bleibt ihren moralischen Standarten treu. Auch wenn sie die Einzige zu sein scheint, die solche auf Mythos besitzt.
Sie hat Schuldgefühle und trägt eine schwere Last der Schuld mit sich, ist doch ihre Mutter aufgrund Ihrer Gabe gestorben. So denkt sie zumindest und redet es sich immer wieder ein.

Aber als sie endlich Fuß fasst, entdeckt sie sich und ihre Gabe neu und sieht alles viel Klarer.

Daphne, anfangs eine verzogene, reiche Zicke ist auf den zweiten Blick gar nicht so übel. Lange habe ich nicht gebraucht um das zu verstehen und es freut mich, das sie zu Gwens Freundin heranwächst und zu ihr steht. Sie bringt wieder etwas Alltag mit ins Buch unter der ganzen mystischen Schule und ihren Ahnen.

Logan unser spartanischer Krieger ist das, was die Geschichte braucht. Ein starker, böser Junge!
Klar, das alle Leserherzen ihm zufliegen werden.
Aber auch hier haben wir jemanden, in dem mehr steckt nur ein dumpfes Hirnloses Männlein, dass sich auch seine mythischen Wurzeln bezieht.
Doch dieses Rätsel wurde uns hier noch nicht offenbart und macht es spannend...

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Jennifer Estep schreibt hier mit einer lockeren, modernen Feder einen Jugendroman der besonderen, mystischen Art.
Viel Spannung, Fantasie und ein Portion Jugendliebe in Verbindung mit einem besonderen Humor der heutigen Zeit. Super gut ….

Ich würde den Reihenauftakt als eine Mischung aus Harry Potter, House of Night & Twilight beschreiben, finden wir doch von jedem der genannten Bücher etwas hier wieder. Aber nicht so viel, das es als billiger Abklatsch gilt. Nein, den sie mischt noch etwas Myhtologie mit hinein und nimmt eine Gypsy für die Umsetzung.
Was hier jetzt vielleicht etwas abwärtig klingt, ist so nicht gemeint. Auch wenn wir wahrscheinlich alle unsere eigenen gewissen Vorurteile über die Gypsy's, ihrer Herkunft und über ihren Stellenwert haben, ist es sehr interessant zu lesen, was Estep hieraus macht.
Den das kann sich durchaus sehen lassen!

Mich konnte Sie völligst überzeugen und am liebsten würde ich gleich direkt weiterlesen, so brenne ich doch darauf. Aber da es noch andere Verpflichtungen gibt, ist dies derzeit leider nicht möglich.
Ich bin außerdem stinkesauer auf mich selbst, das dieses Buch so lange gesubt hat und ich nun feststellen muss das ich einen wahren PageTurner in den tiefen meines Regals versteckt habe!
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am 20. August 2012
Ich habe bei diesem Buch Aggressionen bekommen... Erst einmal weil mir Kaffee über das weiße Cover gelaufen ist. Punkt zwei. Mir ging die Hauptperson, Gwen so dermaßen auf den Keks. Boaaah!
Eigentlich bin ich ja davon überzeugt, das, wenn eine Autorin es schafft das man etwas für die Charaktere empfindet, mitfühlt, das sie richtig gemacht hat, aber hier. Also Gwen und ich wären bestimmt keine Freunde geworden...

Pfff, wo soll ich nur anfangen... das ganze Buch war für mich eine Katastrophe... Viel brauch ich zur Story ja nicht zu sagen, der Klappentext sagt mehr als genug. Wieder einmal eine Geschichte um übernatürliche Jugendlich auf einer Academy. Diesmal sind es keine Vampire, Werwölfe und Co sondern Nachkommen von mythischen Sagengestalten wie Walküren, Spartaner, Wikingener und "Gypsies". Klingt eigentlich gut, ich bin mit echt hohen Erwartungen an das Buch gegangen und bäääämmm, nach 50 Seiten oder wollte ich das Buch schon abbrechen... Ich weiß nicht ob ich aus der Sparte Genre raus gewachsen bin aber hier...

Ich kann gar nichts mit Gwen anfangen. Sie ist mir viel zu neugierig. Jammert mir viel zu oft rum das sie ja durch den Schulwechsel keine Freunde hat und das ihre Mutter tot ist. Man kann ja trauern, das versteh ich auch aber das was sie abzieht. Da ihre Mutter Polizistin war, meint sie auch sich in jeden Scheiß einzumischen. Einerseits auch wegen ihrerer "tollen Eigenschaft" Bilder zu sehen wenn sie Gegenstände berührt. Durch diese beiden Charaktereigenschaften von ihr versucht sie einen Mord zu klären und zwar von einer Person die sie nicht kannte und eigentlich auch keiner mochte aber hey, Gwen hat ja keine Freunde und nur Comics lesen wird ja auch langweilig.

Dann ist das Buch auch von hinten bis vorne vorhersehbar ohne Ende. Am Ende wollte ich meinen Kopf nur noch auf den Tisch kloppen aber ich lag im Bett und wollte meinen Freund und meinen Kater nicht wecken... Und davon soll es einen zweiten Band geben? Noch mehr Gejammer von Gwen? Bloß nicht oder nicht mit mir... SPOILER (Ich bin ja sooo froh, das Logan ihr am Ende mehr oder weniger das Herz bricht. Klar kommen die später zusammen, aber fürs Erste tut das irgenwie gut zu wissen das sie leidet. Krank oder?)
Die "Love Story" ist auch mehr als vorhersehbar und ich hab das Gefühl die Autorin hats mit dem Wort purpur. In fast jeden x-ten Satz kommt das Wort vor... gnaaa!

Das Buch hat mir absolut gar nicht gefallen. Die Idee von einer Academy mit besonderen Kindern im übernatürlichen, mystischen Still sagt mir hier gar nicht zu. Vielleicht bin ich auch einfach aus dem Genre raus gewachsen aber dieses Buch war einfach nur Horror. Ich denke das es Jüngeren Lesern gefallen wird (ich bin 23), mir aber nicht. Total vorhersehbare Geschichte, dafür das ja die Hauptprotagonistin ja eine kleine Detektivin darstellen soll... Die Kurzstory ist genauso stupide (auch wenn es ein ernstes Thema hat) und ist wirklich nicht nötig da sie im Hauptbuch schon besprochen wird.
2 von 5 Sternen
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