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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd ab der ersten Seite
Die 17 jährige Gwen Frost lebt nach dem Tot ihrer Mutter, bei ihrer Großmutter. Sie besucht die Mythos Academy, ein Internat in dem Nachfahren von Kriegern, die Geschichten der Mythologie studieren und lernen mit ihren unterschiedlichen Kräften und Gaben umzugehen. Gwen ist eine Gypsy. Diese Gabe ermöglicht es ihr, durch Berührung von Menschen...
Veröffentlicht am 16. März 2012 von das Glückskind

versus
53 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen sehr durchwachsen...
INHALT
Gwen ist eine Gypsy, allein durch die Berührung einer Person oder eines Gegenstandes kann sie die gesamte Gedankenwelt desjenigen oder des Besitzers nachvollziehen. Daher ist sie auf der Mythos Acadamy um den Umgang mit ihrer Gabe und mehr zu lernen. Die Schule wird besucht von Walküren, Amazonen, Spartanern, kurzum: Den Nachkommen der Götter...
Veröffentlicht am 19. August 2012 von muschelchen


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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd ab der ersten Seite, 16. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Frostkuss: Mythos Academy 1 (Broschiert)
Die 17 jährige Gwen Frost lebt nach dem Tot ihrer Mutter, bei ihrer Großmutter. Sie besucht die Mythos Academy, ein Internat in dem Nachfahren von Kriegern, die Geschichten der Mythologie studieren und lernen mit ihren unterschiedlichen Kräften und Gaben umzugehen. Gwen ist eine Gypsy. Diese Gabe ermöglicht es ihr, durch Berührung von Menschen und Gegenständen, Gefühle und Geheimnisse von demjenigen in Erfahrung zu bringen.
Eines Tages findet sie eine Mitstudentin tot in der Bibliothek auf. Niemand scheint wirklich betroffen zu sein. Nur Gwen will wissen, was geschehen ist und wer das Mädchen auf dem Gewissen hat.Und vor allem: Warum musste sie sterben??

Oh Gott, wo soll ich nur anfangen?! Das schlechteste an dem Buch ist, dass ich es leider schon zu Ende gelesen habe und jetzt auf den nächsten Teil warten muss.
Ab der ersten Seite hat mich dieses Buch gepackt. Nach 60 Seiten habe ich bereits eine Lobeshymne an den Verlag geschickt und wurde nervös, wenn ich das Buch an die Seite legen musste. Für mich ist es jetzt schon ein Highlight des Jahres. Es muss schon einiges passieren, dass zu übertreffen. Eventuell schafft es aber ein Buch: Der 2. Teil der Mythos Academy!

Gwen ist neu an der Academy und weiß noch nicht mal mehr, warum sie überhaupt hier ist. Zwischen all den unsagbar starken Wallküren, den wahnsinnig schnellen Amazonen und den Spartanern, die scheinbar jeden Gegenstand zu einer tötlichen Waffen machen können, fühlt sie sich völlig fehl am Platz. Sie ist doch nur eine Gypsy und glaubt ausserdem all die Geschichten über angebliche Götter und Chaoskriege nicht.
Sie wird zu einer Einzelgängerin und verkriecht sich hinter ihren Comics, die sie immer mit sich rumträgt. Sie vermisst ihre alten Freunde, ihre alte "normale" Schule, denoch ist sie in keinster Weise auf den Mund gefallen oder lässt sich womöglich einschüchtern.

Trotz ihrer Schwierigkeiten lernen wir Gwen als eine intelligente, toughe, lustige und vor allem sehr mutige Jugendliche kennen. Die Autorin versteht es, den Charakter liebevoll und interessant zu beschreiben. Ich hatte das Gefühl, Gwen schon lange zu kennen und sie ist mir sofort ans Herz gewachsen. Man hat schon fast den Eindruck wir würden hier über eine reale Person lesen und nicht über eine fiktive Protagonistin. Auch die anderen Charaktere und Orte im Buch sind wahnsinnig authentisch und detailreich ausgearbeitet. Und das ohne irgend etwas unötig in die Länge zu ziehen oder Langeweile aufkommen zu lassen. Ich habe die Protagonisten und auch die Academy vor meinem inneren Auge sehen können.

Der Schreibstil der Autorin ist wahnsinnig toll. Er ist leicht und flüssig zu lesen und es geht zügig vorwärts. Hier ist keine Seite überflüssig, kein Wort zu viel.
Was mir aber besonders gefallen hat, ist der Witz der hier und da immer wieder, hauptsächlich durch GwenŽs trockenen Humor, hervor sticht. Ich musste an einigen Stellen im Buch sehr schmunzeln und stellenweise sogar laut lachen.

Die ganze Idee hinter der Geschichte hat mich total überzeugt und gefesselt. Es ist zu absolut keiner Zeit langweilig oder uninteressant. Weder die Beschreibung einer sich anbahnenden, zarten, jungen Liebe, noch die actionreichen Kampfszenen mit mystischen Wesen. Ich habe jedes einzelne Wort regelrecht inhaliert. Am liebsten hätte ich gewollt, dass das Buch nie endet und dass ich den nächsten Teil schon gleich hinterher lesen könnte. Leider ist dieser aber noch nicht erschienen.
Die Autorin hat es geschafft, mich mit jeder gelesenen Seite mehr zu fesseln, neugieriger zu machen und auch zu überraschen.
Für mich jetzt schon eines der besten Bücher 2012!!

Fazit:

Eine unglaublich fesselnde Fantasygeschichte, mit Internatsfeeling, mystischen Wesen, Göttern und Magie, die es mit Witz, Spannung und überraschenden Wendungen schafft, den Leser in eine Welt eintauchen zu lassen, die ihn nicht wieder los lässt. Achtung, süchtig machend.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine super Mischung (4,5), 22. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Frostkuss: Mythos Academy 1 (Broschiert)
Zur Aufmachung

Anhand der Kurzbeschreibung erkennt man leicht, dass die eigentliche Geschichte so rein gar nichts mit Kälte zu tun hat. Daher passt das deutsche Cover leider auch wenig zur Geschichte, so schön es auch aussieht. Ich finde es schade, dass niemand etwas aus den violetten Augen gemacht hat, die die Frosts ja nun alle haben. "Frostkuss"... Mhh.. Ich finde es seltsam, dass das ja quasi die Übersetzung des zweiten Teiles ist. Das ist leicht verwirrend...

Zum Buch

Wow.
Nienienie hätte ich gedacht, dass mir das Buch so gut gefallen würde. Die Geschichte an sich ist nämlich nun nicht gerade besonders innovativ. Eine Schule für Jugendliche, die eine besondere magische Gabe haben. Gab es ja nun schon zig mal. Aber das hier mit den Mythen und Legenden verschiedener Kulturen zu verbinden war einfachh genial! Es war super interessant, besonders, da ja der Fokus auf Loki gelegt worden ist und da dieser Teil der nordischen Mythologie ist, war mir das alles noch unbekannt. Man kennt sich ja mit römischen und griechischen Sagen ganz gut aus, aber von den nordischen hört man so ja eher weniger. Daher war das, was man hier erfahren hat für mich neu und das fand ich einfach grandios.
Was ich noch grandios fand, das war der Hauptcharakter Gwen. Sie ist einfach super! Schlagfertig, stark und geradezu bezaubernd. Für mich hat ihr Charakter in Kombination mit der amüsanten Schreibweise hauptsächlich den Charme des Buches ausgemacht.
Aber es gibt noch mehr! Denn das Buch ist zusätzlich nicht nur verdammt spannend, sondern macht auch verflucht süchtig.
Die Art und Weise wie Gwen mit Hilfe ihrer Gabe den Geheimnissen von Mythos langsam auf die Schliche kommt hat mich auch ein wenig an Detektivarbeit ala Veronica Mars erinnert und da ich so etwas fast genauso sehr liebe wie Mythen und Legenden, war das Buch für mich einfach perfekt!
Was die Liebesgeschichte angeht, so war die... ARGH! Eine Hassliebe, Leute, es war eine Hassliebe. Hachja, ich liebe dieses hin und her... Es ist die Art von Geschichte bei der man unbedingt wissen muss wie es weitergehen wird. Vielleicht hab ich mir auch deshalb den zweiten Teil direkt auf Englisch geholt noch bevor ich mit dem ersten Teil ganz durch gewesen bin.

Fazit

Schreibstil: 4,5 Herzen
Charaktere: 5 Herzen
Spannung: 5 Herzen
Emotionale Tiefe: 4 Herzen
Humor: 4 Herzen
Originalität: 3,5 Herzen

Eine Mischung aus Mythologie und Detektivgeschichte in einer magischen Schule. Gibt es eine bessere Kombination? Nach Starters und Frostkuss bekomme ich das Gefühl, dass uns mit dem Ivi-Verlag noch Großes bevorsteht!

4,5 Herzen!!!
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53 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen sehr durchwachsen..., 19. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Frostkuss: Mythos Academy 1 (Broschiert)
INHALT
Gwen ist eine Gypsy, allein durch die Berührung einer Person oder eines Gegenstandes kann sie die gesamte Gedankenwelt desjenigen oder des Besitzers nachvollziehen. Daher ist sie auf der Mythos Acadamy um den Umgang mit ihrer Gabe und mehr zu lernen. Die Schule wird besucht von Walküren, Amazonen, Spartanern, kurzum: Den Nachkommen der Götter und großer Krieger des Altertums.
Aber natürlich gibt es auch in dieser mysteriösen Welt eine böse Macht, die alles ins Chaos stürzen will: Loki und seine Schnitter.
Knapp zwei Monate auf der Schule kommt Gwen auch das erstemal mit den Schnittern in Berührung und befindet sich in tödlicher Gefahr.

MEINUNG
Ich habe das Buch nun gestern zu Ende gelesen und noch eine Nacht darüber geschlafen. Mein Urteil: ... Hm... So doll wars nicht. Ich habe mehrere Kritikpunkte:
Zuerst einmal, ich weiß nicht, obs nur Tippfehler waren oder tatsächlich inhaltliche Fehler, aber manche Sachen passten einfach nicht. Z.B. wird geschildert, dass das Dach der Turnhalle 100Meter hoch ist. Doch etwas übertrieben, denke ich.
Ein ganz klarer Kontextfehler war der furchtbare Aufsatz als Anhang. Gwen sollte einen Aufsatz über Götter oder einen im speziellen schreiben. Im Verlauf des Buchs wird immer wieder Gwens sehr guter Notendurchschnitt betont, der Aufsatz allerdings ist einfach nur albern und passt nicht zu den vorhergehenden Schilderungen. Außerdem stellt Gwen ihre Begegnung mit Nike deutlich dar und wie sie zu ihr steht. Den Aufsatz gibt sie vor dem letzten Gespräch mit Prof. Metis ab, wundert sich im Gespräch aber, woher Metis von ihrer besonderen Beziehung zu Nike weiß. Ja, sehr gute Frage ...

Weiterhin, und das hat mich wirklich sehr genervt, stören die unendlichen Wiederholungen. Ständig wird wieder erwähnt, dass Gwen eine Gypsy ist und eine Außenseiterin, das findet sich auf fast jeder Seite. Weiterhin wird immer wieder erwähnt, dass ihre Mutter tot ist und weshalb, was Paige zugestoßen ist und wie neugierig Gwen doch ist. Sie liebt Klatsch. Ja wirklich. Gwen liebt Klatsch. Und sie ist neugierig. Achja, und sie ist eine Gypsy. Erwähnte ich, dass ihre Mutter tot ist? Und da gabs ein Mädchen, Paige, der ist was Furchtbares passiert. Gwen ist übrigens eine Außenseiterin, weil sie eine Gypsy ist.
So läuft es die ganze Zeit. Die Informationen, die zusätzlich mal dazu kommen, sind gering, das Buch hätte wirklich gut gekürzt werden können.

Außerdem gibt es noch weitere Ungereimtheiten. Gwen hat eine magisch anmutende Gabe (erwähnte ich, dass sie eine Gypsy ist?) und sie hat mit unglaublich starken Walküren zu tun, aus deren Fingerspitzen FUNKEN sprühen und mit Spartanern, die eine Waffe nur in die Hand nehmen müssen, um zu wissen, wie sie damit umgehen. Aber sie glaubt nicht an Magie und die Mythen? Das ist unlogisch. Desweiteren ist es unlogisch, dass ihre Großmutter ihr nicht zumindest Grundlegendes erklärt hat, als Gwen auf die Schule kam. Davor, klar, da wars verständlich, sie sollte ja normal aufwachsen. Aber als Gwen dann auf die Schule geht, hätte man ihr ja doch ein wenig was erzählen können.

FAZIT
Ich gebe dem Buch zwei Sterne. Die Geschichte hinter den ganzen Wiederholungen ist spannend und besonders Daphne und Logan haben mir als Charaktere sehr gut gefallen. Aber die Kritikpunkte wiegen doch wirklich schwer und ich überlege wirklich stark, ob ich die nächsten Bände überhaupt lesen will. Zumal es dann sicherlich mit den Wiederholungen nicht besser wird, man muss ja erzählen, wie alles anfing...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Punktet durch eine sympathische Protagonistin mit interessanter Gabe, 23. Mai 2012
Von 
Kerstin Junglen (Flörsheim/Main, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Frostkuss: Mythos Academy 1 (Broschiert)
Kurzbeschreibung:
Die 17-jährige Gwen Frost besucht die Mythos Academy, ein Internat für die Nachfahren von Helden der Antike. Hier lernen Walküren, Spartaner und Wikinger, wie sie die Menschheit vor dunklen Gefahren schützen können. Auch Gwen hat eine besondere Begabung, doch die macht sie zur Außenseiterin: Weil sie durch die Berührung einer Person oder eines Gegenstands alles über ihn erfährt, zieht sich Gwen von allen anderen zurück. Als allerdings das beliebteste Mädchen der Schule ermordet wird und Gwen die Tat aus nächster Nähe miterlebt, muss sie sich mit dem faszinierenden Spartaner Logan verbünden, um die Tat aufzuklären. Sie erkennt, dass an der Mythos Academy jeder ein eigenes Geheimnis hat, und ihnen allen viel größere Gefahr droht als sie ahnen können...

Zur Autorin:
Jennifer Estep ist immer auf der Suche nach der nächsten Idee für einen Fantasy-Roman. Neben der "Mythos Academy" schreibt sie Paranormal Romance und Urban Fantasy für erwachsene Leserinnen. Ihre Bücher sind in den USA bereits Bestseller.

Rezension:
Die 17-jährige Gwen Frost ist eine Gypsy - sie hat die Gabe, durch Berührung alles über denjenigen Gegenstand oder eine Person zu erfahren. Um ihre Fähigkeiten und Kenntnisse zu vertiefen, geht sie auf die Mythos Academy, auf der sie zusammen mit jugendlichen Walküren, Spartanern und Amazonen für die Zukunft ausgebildet wird.

Als Gwen die Walküre Jasmine blutüberströmt mit durchschnittener Kehle in der Bibliothek auffindet, möchte sie herausfinden, wer für den Tod der allseits beliebten Schülerin verantwortlich ist. Schnell stellt sich heraus, dass der finstere Gott Loki seine Hände im Spiel hat und Gwen stellt sich einer Herausforderung, die nicht nur für sie zur großen Gefahr wird...

Jugendbücher mit dem Thema Mythologie erfahren momentan einen regelrechten Boom. Jennifer Estep konnte mich mit dem Auftaktband zu ihrer Mythos Academy-Reihe definitiv begeistern, da allein schon Gwens Gabe interessant ist und man ihr anmerkt, wie sehr darauf bedacht sie ist, was und wen sie berührt.

Gwen selbst erscheint anfangs etwas verloren auf der Academy, da sie noch keine Freunde dort gefunden hat und sich selbst und ihre Gabe als Außenseiterin auffasst zwischen all den reichen und starken Walküren, Amazonen und Spartanern. Erst als sie sich zur Aufgabe macht, den Mörder von Jasmine zu stellen, wächst sie aus sich heraus. Eine wirklich liebenswerte Protagonistin, in die man sich als Leser sehr gut hineinversetzen kann.

Auch die Nebencharaktere wurden von Jennifer Estep mit Liebe und Sorgfalt gezeichnet. Mysteriös wirkt hierbei Logan Quinn, der Gwen immer wieder über den Weg läuft und Interesse an ihr zu haben scheint, sich aber nicht so recht entscheiden kann. Auf seine Weiterentwicklung im nächsten Band bin ich schon sehr gespannt. Daphne, eine Walküre, mit der sich Gwen im Laufe der Zeit anfreundet, hat mir charakterlich auch sehr gut gefallen. Sie entwickelt sich zu einer guten Freundin für Gwen, was man anfangs nicht unbedingt dachte.

Auch die Spannung kommt bei "Frostkuss" nicht zu kurz. Einige Kämpfe sorgen für den nötigen Nervenkitzel und das Ende lässt auf eine ebenso gute Fortsetzung der Reihe hoffen. Ich kann "Frostkuss" uneingeschränkt interessierten Lesern empfehlen, die sich für Jugendbücher mit mythologischem Grundthema begeistern. Der zweite Band, der den Titel "Frostfluch" tragen wird, ist bereits für den 20. August 2012 angekündigt, wovon Kapitel 1 am Ende von "Frostkuss" abgedruckt wurde. Ich bin sehr gespannt, wie es mit Gwen weitergehen wird!

Fazit: Mit dem Auftaktband der Mythos Academy-Reihe kann Jennifer Estep dank der sympathischen Protagonistin, ihrer interessanten Gabe und dem mythologischen Grundthema punkten. Eine gelungene Mischung aus Spannung und Mythologie machen "Frostkuss" zu einem sehr unterhaltsamen Leseerlebnis!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Frostkuss - Mythos Academy 1, 9. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Frostkuss: Mythos Academy 1 (Broschiert)
Kurzbeschreibung:
Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« ' bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber was Gwen nicht weiß: Die Studenten werden dort ausgebildet, um gegen den finsteren Gott Loki zu kämpfen. Und obwohl sie der Meinung ist, an der Mythos Academy nichts verloren zu haben, erkennt Gwen bald, dass sie viel stärker ist als gedacht und all ihre Fähigkeiten brauchen wird, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen.

Meine Meinung:
Gwen Frost ist alles andere als freiwillig auf der Mythos Academy. Dank ihrer Gypsy-Gabe, durch welche sie die Geheimnisse einer Person durch die Berührung eines Gegenstandes oder derjenigen Person selbst empfangen kann, kann sie das grausame Geheimnis ihrer besten Freundin aufdecken. Doch diese Entdeckung sowie der Tod ihrer Mutter hat zur Folge, dass sie von nun die Mythos Academy besuchen und ihre Freunde sowie das gewohnte Umfeld zurücklassen muss. In dieser Schule ist alles vollkommen anders. Sie verbringt ihre Tage zwischen Spartanern und Wallküren und kommt sich ziemlich fehl am Platz vor.

Als sie eines Tages die Leiche ihrer Klassenkameradin Jasmine in der Bibliothek der Mythos Academy findet, ist sie anscheinend die Einzige, die sich dafür zu interessieren scheint. Und so ermittelt sie auf eigene Faust nach dem Mörder von Jasmine, was sie in ziemlich prekäre Situationen bringt.. Wird sie den Mord an der Wallküre aufdecken können?

Die Geschichte wird aus Sicht der 17-jährigen Gwen erzählt. Deshalb ist einem als Leser ihre gesamte Gefühlswelt bekannt, wodurch sie mir sehr ans Herz gewachsen ist. Gwen stellt das Mädchen von nebenan dar. Sie liest gerne Comics, trägt am liebsten Kapuzenpullis und ist ziemlich unscheinbar, jedoch nicht auf den Mund gefallen. Eigentlich ein ganz normales Mädchen, wäre da nicht ihre "Gabe".

Der Schreibstil der Autorin ist, entsprechend der Hauptprotagonistin sowie deren Umfeld, jugendlich gehalten. Dadurch hat sich das Buch leicht und flüssig lesen lassen. Die Umgebungen sind bildlich beschrieben, wodurch ich mir die Academy gut vorstellen konnte.

"Frostkuss" hat mich gut unterhalten. Ich muss allerdings gestehen, dass mir manche Dinge sehr bekannt vorkamen. Zwar liegt hier der mythologische Handlungsstrang im Vordergrund, jedoch haben mir manche Elemente darin zu abgekupfert gewirkt. So wirkten beispielsweise die "Splitter" auf mich wie eine Kopie der Todesser aus Harry Potter. Ich ziehe in Büchern wirklich ungern Vergleiche, jedoch hat mich dies einfach zu sehr daran erinnert. Auch der Plot um das Internat, welches alle Schüler mit besonderen Gaben beherbergt, ist nicht wirklich neu.

Zu Beginn waren einige Wiederholungen im Kontext zu lesen, was stellenweise leicht nervig war. So hatte ich irgendwann oft genug gelesen, dass Gwen "nur" ein Gypsy-Mädchen ist, welches sich durchweg unwohl fühlt und keine Freunde hat. Beim Weiterlesen wurden die Wiederholungen glücklicherweise immer weniger und die Handlung nahm rasant an Spannung zu. Nach und nach erfährt man weshalb es die Mythos Academy überhaupt gibt, was es mit Gwens Gabe genau auf sich hat und erhält einige Informationen über die mythologischen Hintergründe. Die Geschichte ansich ist eine Art Krimi verknüpft mit mythologischen Aspekten und so spielen auch Götter wie z.B. Aphrodite und Nike eine Rolle.

Der undurchschaubare Logan übernimmt in diesem Buch den Part des geheimnissvollen Spartaners, welcher Gwens Herz höher schlagen lässt. Die Darstellung seines Charakters hat mir sehr gut gefallen, denn so wie es scheint, birgt auch er ein Geheimnis, welches es hoffentlich im nächsten Band zu enträtseln gilt - ja, da bin ich durchaus neugierig. Wann der 2. Band erscheinen wird, ist mir bisher leider nicht bekannt. Ich werde diese Reihe jedoch gewiss weiterlesen. Denn die aufgegriffenen Aspekte und deren Umsetzung haben mir sehr gut gefallen.

Mein Fazit:
"Frostkuss" ist ein Buch, welches mich gut unterhalten hat. Parallelen zu anderen Büchern waren stellenweise zu erkennen und einige Wiederholungen zu Beginn der Geschichte haben mich etwas gestört. Auch der Ausbau weiterer Charaktere fiel ziemlich blass aus, so hatte ich mir doch etwas mehr Informationen über Logan oder Dawna gewünscht. Ich gehe allerdings davon aus, dass dies im Folgeband noch ausgearbeitet wird. Der Handlungsstrang rund um die Mythen sowie die Kriminalgeschichte haben mir sehr gut gefallen und so war ich ab der Hälfte des Buches so in der Geschichte gefangen, dass ich es in einem Rutsch durchlesen musste. Die anhängende Leseprobe zum zweiten Band, beginnt interessant, deutet jedoch an, dass zu Beginn wieder einige Wiederholungen zu finden sein werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Suchtpotenzial!, 7. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Frostkuss: Mythos Academy 1 (Broschiert)
Inhalt:
Gwendolyn Frost, ein 17-jähriges Mädchen, lebt nach dem tragischen Unfalltod ihrer Mutter, bei ihrer Großmutter Geraldine. Kurz nach dem Tod wurde sie auf der Mythos Academy aufgenommen, einem Internat an dem die Nachfahren von Helden aus der Antike, die Geschichte der griechischen Mythologie studieren. Dort sollen die Schüler auch erlernen, mit ihren Kräften und Gaben zurechtzukommen. Gwen hat die Gabe, allein durch Berührung von Menschen und Gegenständen, deren Gefühle, Geheimnisse und die ihre Vergangenheit in Erfahrung zu bringen. Der Fachausdruck dafür lautet Psychometrie, sie selbst wird als Gypsy bezeichnet.
Eines Tages wird eine Mitstudentin, die Walküre Jasmine, in der Bibliothek tot aufgefunden. Wirklich betroffen scheint über den Todesfall niemand zu sein, nur Gwen möchte verstehen, was da vor sich ging, war sie es doch, die die Leiche fand. Verbündet mit dem Spartaner Logan, versucht sie zu rekonstruieren, was geschehen ist und merkt schnell, dass nicht an dem Internat so ist, wie es scheint.

Ich wusste, dass die anderen auf ihre Art trauerten, Druck abließen oder was auch immer. Und ja, vielleicht war Jasmine tatsächlich ein verzogenes Miststück gewesen, genau wie Carson gesagt hatte.
Aber trotzdem, irgendwen sollte es kümmern, dass sie tot war. Ich meine, es sollte jemanden wirklich interessieren. Jemand sollte traurig sein, weil sie gestorben war. Jemand sollte genau wissen wollen, was ihr zugestoßen war und warum. Jemand sollte versuchen, dafür zu sorgen, dass einem anderen Schüler nicht dasselbe passierte. (Seite 92)

Meine Meinung:
Gwen Frost ist endlich einmal eine Heldin, wie man sie sich nur wünschen kann. An ihrer Schule ist sie der Außenseiter, da sie nicht wirklich ins Bilder der anderen passt. Die Eltern ihrer Mitstudenten sind alle ziemlich wohlhabend, da kann das Mädchen nicht mithalten, aber auch sonst fällt es ihr schwer, einen Platz für sich zu finden. Neben Walküren, Wikingern und Spartanern, scheint sie die einzige Gypsy zu sein und somit gibt es auch niemanden, mit den sie ihre Erfahrungen mit der Gabe teilen könnte. So streift sie unsichtbar über die Schulflure und lässt sich im Unterricht Dinge erzählen, die sie selbst nicht glaubt. Sie bezweifelt die ganze Sache, dass sie und ihre Mitschüler Nachkommen von Helden sind, zieht es oft auch ins lächerliche. Hier liegt der positive Punkt: Sie selbst glaubt die absurden Dinge nicht wirklich, die sie auf der Schule lernt und so fiel es mir relativ leicht, sie ins Herz zu schließen, sagt auch mir mein Verstand, dass so was nicht existieren kann. Man fühlt sich mit Gwen verbunden und hat sie einfach wahnsinnig gerne, was die ganze Geschichte trägt und es macht das Buch anders. Es gibt dutzende Bücher über besondere Jugendliche, die an einer Schule unterrichtet werden, doch es gibt keines, in dem der Hauptcharakter selbst so skeptisch den Vorgängen gegenüber steht, wie in Frostkuss.

Ein wenig gestört hat mich die ständige Wiederholung gewisser Stellen. So betonte Gwen furchtbar oft, dass sie alleine ist, niemanden hat, der sich für sie interessiert usw. Ein paar Sätze in die Richtung weniger hätten es auch getan, allerdings kann es dem Buch nichts anhaben, weil ich es so anders finde, so besonders, dass ich über diese kleinen Fehler gerne hinwegsehe.

Besonders klasse fand ich allerdings, dass es keine Liebesgeschichte gibt. Natürlich sind da ein paar Schwingungen, aber das ist für Teenager vermutlich normal und schwächt deswegen das Buch nicht im Geringsten ab, nein, genau dadurch wird es nur noch stärker.

Die mythologischen Aspekte sind verständlich, so dass man in diese Richtung keinerlei Wissen mitbringen muss, um die Geschichte zu verstehen. Es ist alles sogar ziemlich einfach beschrieben, vermutlich aus dem Grund heraus, dass ja Gwen auch nicht selbst Interesse am Thema zeigt und somit nur die wichtigsten Dinge behält/beschreibt.

Die Geschichte selbst ist gut konstruiert, hält zwar nicht eine Dauerspannung bereit, ist aber so geschrieben, dass man einfach dabei bleibt und wissen möchte, wie es zum Tod des Mädchens kam und das Ende, die Auflösung, sie lässt keine Wünsche offen. Es rundet den ersten Teil der Trilogie gut ab, wobei ich sagen würde, wer danach Teil zwei nicht liest, hat trotzdem ein schönes Lesevergnügen gehabt. Die Geschichte selbst ist abgeschlossen, einzige Gwens Weiterentwicklung bleibt offen.

Fazit:
Ein grandioser Auftakt einer Trilogie, die aus der Masse sticht und alles schon gewesen hinter sich lässt. Suchtpotenzial!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Starke Persönlichkeit + zuviel Zufall -> Helding überlebt, 22. Mai 2012
Von 
Jimmy (Niedersachsen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Frostkuss: Mythos Academy 1 (Broschiert)
Erster Satz:
"Ich kenne dein Geheimnis."

Inhalt:
Als ein Mädchen ohne besondere Kräfte und mit knappen Portemonnaie ergeht es einem nicht leicht auf der Mythos Academy, wo die reichen und begabten Walküre, Spartaner, Römer oder Amazonen leben und lernen. So kommt sich Gwen mit ihrer lächerlichen Gipsy-Gabe richtig blöd vor. Bei einer einzigen Berührung erfährt sie nämlich Gutes und Schlechtes über den Gegenstand oder Menschen, sie sieht alle Geheimnisse und spürt die damit verbundenen Gefühle. Auf einmal scheinen sie aber doch zu etwas Nütze zu sein. Denn bei dem plötzlichen Mord eines der beliebtesten Mädchen der Schule ist aufg einmal Gwens Fähigkeit gefragt. Ohne Freunde begibt sie sich selbst auf die Suche nach dem Täter und muss langsam feststellen, dass die ganzen griechischen Mythen und Erzählungen doch alle einen wahren Kern besitzen. Und vielleicht trägt auch Gwendolyn eine größere Bedeutung in dem Kampf zwischen den Göttern und Nicht-Göttern als sie dachte.

Meine Meinung:
Stirnrunzelnd schlug ich das Buch auf, nachdem ich bereits tage- nein sogar wochenlang drum rum geschlichen war. Ich gebe es zu: Ich war mit Mythen, Göttern und ihren Heldensagen noch nie warm geworden. Das war früher bei König Arthus und seiner Tafelrunde nicht viel anders gewesen als später im Schulunterricht. Und nun hatte sich dieses Thema doch tatsächlich in mein Bücherregal eingeschlichen. Nun denn; ich ließ Jennifer Estep ihre Geschichte erzählen.
Allein mit dem Namen der Protagonistin konnte hier bei mir schon gepunktet werden, schließlich trug sie den gleichen wie die Heldin aus Kerstin Giers unglaublicher Edelstein-Trilogie: Gwendolyn. Wenn das mal kein wohlklingender Name war! Und sie war mir auch durchaus sympathisch. So tollpatschig und wenig umsichtig wie ich. Im krassen Gegensatz zu den Kriegern an ihrer Academy ist ihre Familie, sprich ihre Großmutter (größer ist ihre Familie nämlich nicht) knapp bei kasse. Ich fand es sehr amüsant endlich mal wieder keiner reichen und verzogenen Göre gegenüber zustehen, die achso sehr auf ihren Traumprinzen auf dem weißen Ross wartete. Nein, hier hatte ich eine charakterstarke und vorallem ehrliche Persönlichkeit vor mir. Gwen lachte mit mir zusammen über den verschwenderischen Snobismus von den Schönen und Reichen. Eine fehlende Freundschaft zu irgendwem machte Gwens Situation noch tragischer. Sie wurde realistisch gezeichnet und dennoch ging sie mir immer wieder mal gehörig auf die Nerven. Nicht dass sie in grundlose Heulkrämpfe ausgebrochen wäre (da hatte sie eine gehörige Portion Rückgrad - super!), sondern Gwen schien alle paar Seiten die unendliche Liebe zu ihrer verstorbenen Mutter betonen und erwähnen zu müssen, wie hart ihr Schicksal doch sei. Ich kann Selbstmitleid nicht ausstehen, besonders nicht bei literarischen Figuren.

S. 372
Die Leute, die einen lieben, sterben nie wirklich - nicht,
solange man die Erinnerung lebendig hält und sie im Herzen trägt.

Dieser Zug missfiel mir ungemein. Ab dem Zeitpunkt wurde ich auch immer strittiger mit der laufenden Handlung. Auf keinen Fall kann man hier von Langeweile sprechen - Jennifer Estep schafft es gekonnt kontinuierlich die Spannung oben zu halten. In jedem der 26 Kapitel geschieht eine bedeutungsschwere Wendung oder ein dunkles Geheimnis wird plötzlich gelüftet. Etwas, das ich euch sicher ruhig erzählen kann und ohnehin kein großes Mysterium, aber eine wie ich finde sehr schöne Wende war... Daphne erscheint bereits im ersten Kapitel als die schreckliche und unangenehme Tussi schlechthin! Im Laufe der Geschichte finden Daphne und Gwendolyn immer mehr zueinander. Doch das liegt nicht daran, dass Daphne ihren "zickigen" Charakter abgelegt hätte. Gwen merkt, dass sie sich wohl mit den unterschiedlichen Facetten der Menschen arrangieren muss, wenn sie weiterhin soziale Kontakte zur Außenwelt pflegen möchte. Das ist, wie ich finde, eine sehr wichtige Erkenntnis des Buches, die meiner Meinung nach leider viel zu wenig hervorgehoben wird (vielleicht weil sich Autorin und Verlag selbst nicht genug im Klaren darüber waren?). Für mich persönlich zog ich noch einen anderen Schluss aus der Lektüre: Hinterfrage anstatt auf das zu vertrauen, was andere dich sehen lassen wollen! Denn auf dieses Thema spielt zumindest das Abenteuer aus dem ersten Band um Gwen Frost an.
Gwen ist eine Figur mit Standfestigkeit und viel Realismus, ebenso die von Estep entworfene Umgebung. Aber bei der Konstruierung der Geschichte an sich, sprich der Handlung, fehlte es mir manches Mal an Verständnis. Zu oft kamen mir beim Lesen meine eigenen Gedanken in die Quere, die mir einflüsterten, dass die Handlung bitte logischer sei, dass unsere Heldin jetzt bitte nicht einfach schwupps den Schlüssel zum Erfolg finden und wie auf magische Art und Weise überleben soll, und dass es bitte dafür einen Grund geben möge, dass Logan ganz zufällig vorbeikommt, und sie rettet - mal ebenso, aus Langeweile, und das nun schon zum zweiten Mal...
Ein Hoch dafür auf das Paar, das für mich nicht zusammen gehört - Gwen und Logan - sie wollen sich, dann haben sie sich oder wieder nicht mehr und am Ende wissen sie gar nicht, was sie eigentlich wirklich wollen! Süß..

Mein Fazit:
Ich bin gespannt auf den im August erscheinenden zweiten Teil - und möchte mich von ihm überzeugen lassen. Daher erst einmal ~ 3 Sterne ~

papierkruemel.blogspot.com
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein großartiger, mitreißender Reihenauftakt., 4. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Frostkuss: Mythos Academy 1 (Broschiert)
Meinung:

Der Auftakt dieser 6-teiligen Reihe hat das Cover, das mir zugegebenermaßen am Wenigsten gefällt, macht aber ja nix, schließlich kommt es auf den Inhalt an. Und da mir die Reihe immer wieder von mehreren Seiten als großartig und absolut lesenswert angepriesen wurde, hab ich den ersten Band nun endlich von meinem SuB erlöst.

Jennifer Estep verzichtet darauf, uns erst einige Einblicke in Gwens Leben VOR der Mythos Academy zu geben, sondern wirft uns direkt ins Geschehen.

Gwen Frost ist bereits seit 2 Monaten Schülerin an der Mythos, auch wenn sie nach wie vor nicht versteht was sie hier eigentlich soll. Verglichen mit den schönen starken Walküren, den kampflustigen Spartanern und den stolzen Wikingern, die allesamt von mysthischen Figuren und Göttern abstammen, ist Gwen ein Nichts. Sie ist eine Gypsy ( was übersetzt eigentlich Zigeunerin bedeutet ) die Geschehnisse und Geheimnisse sehen und spüren kann, sobald sie einen Gegenstand oder einen anderen Menschen berührt. Sie selbst sieht sich als Freak und leider tun das auch alle anderen Schüler, wenn sie sie denn überhaupt wahrnehmen, denn Gwen ist so ziemlich das Unscheinbarste Mädchen das es auf der Mythos Academy gibt. Sie hat keine Freunde, fühlt sich wie ein Fremdkörper und hat eigentlich auch kein Interesse irgendetwas von all den Dingen die ihr hier beigebracht werden, zu glauben.
Als jedoch ein Mord geschieht wendet sich das Blatt, denn Gwen wird nicht nur Zeugin des Geschehens, sie scheint auch die Einzige zu sein, die an einer Aufklärung interessiert ist. Auf eigene Faust beginnt sie der Sache auf den Grund zu gehen, schließt dabei unerwartete Freundschaften und stößt auf allerhand Rätselhaftes, was ihre Meinung über Mythen und magische Wesen schlagartig ändert. Als sie dem Mörder immer näher kommt, spitzt sich die Lage zu und plötzlich ist sie selbst in großer Gefahr....

Jennifer Estep ist es gelungen mich wirklich zu begeistern. Ich habe schon lange kein Buch mehr in so kurzer Zeit gelesen, ich denke das spricht für sich.
Obwohl es hier einige Parallelen zu anderen Jugend-Fantasyserien gibt, wie etwa die zickige Mitschülerin ( hier Daphne, in HoN Aphrodite ), die gütige und fürsorgliche Mentorin ( hier Metis, in Night School Isabell ), die großartige, fantastische Bibliothek ( die stark an eine Mischung aus Night School und Harry Potter erinnert ), so hat es Jennifer Estep doch geschafft aus ihrer Geschichte etwas ganz Eigenes, in dieser Form noch nicht da gewesenes zu machen und sorgt dafür, das man gezogene Vergleiche recht schnell vergisst.

Der Schreibstil ist jugendlich leicht und superflüssig zu lesen, die Autorin versteht ihr Handwerk und versorgt uns immer im passenden Moment mit einer Brise Witz, reichlich Spannung, die uns den Atem anhalten lässt oder einem Hauch von Liebe, die sich hoffentlich in den Folgebänden auswächst.

Die Protagonisten sind super, auch wenn sie anfangs vielleicht ein bisschen zu dicht am Klischee gezeichnet sind. Ich glaube genau das hat die Autorin beabsichtigt, denn in jedem Charakter schlummern Facetten, die erst nach und nach ins Licht treten und die jeden Einzelnen ( zumindest von den Guten ) zu einem großartigen und einzigartigen Charakter machen. Ganz besonders angetan hat es mir Gwen, sie ist ein Traum von einer Hauptprotagonistin: Zunächst noch verschüchtert, ein wenig eigenbrötlerisch und von Schuldgefühlen wegen des Todes ihrer Mutter zerfressen, wächst sie in Mythos mit jedem Tag ein Stückchen mehr über sich hinaus. Gwen hat ein gutes Herz, sie hat einen feinen ironischen Humor und sie versteht es, sich trotz ihrer Schüchternheit durchzusetzen. Man muss sie einfach mögen.
Aber auch andere Charaktere wie etwa Daphne oder Logan haben es mir echt angetan und ich freue mich sehr, bald mehr von Ihnen zu lesen.

Das Ende ist für einen Reihenauftakt sehr schön abgerundet. Jennifer Estep verzichtet auf miese Cliffhanger und auch die Fragen, die im Verlauf der Geschichte aufkommen, sind für den Anfang zufriedenstellend geklärt.

Doch nicht nur Positives gibt es in Bezug auf diesen Serienauftakt zu berichten, auch einen Kritikpunkt habe ich, der leider dazu führt, das ich hier nicht die volle Punktzahl vergeben kann, denn ab einem gewissen Moment wird die Geschichte für mich leider total vorhersehbar und ich kann mir in meinem Vielleserhirn schon vorstellen, was in den Folgebänden an Überraschungen auf uns wartet. Das ist ein kleiner Wehmutstropfen, der mich aber in keinster Weise davon abhalten wird, weiterzulesen, auch wenn er mich stört. Aber natürlich will ich mich bestätigt wissen und wer weiß ob ich nach Band 2 oder 3 diese Meinung nicht doch noch einmal ändere und zugeben muss, das ich mich getäuscht habe.

Fazit:

Mit ihrem Reihenauftakt "Frostkuss" schafft Jennifer Estep eine Geschichte die mich absolut für sich einnehmen konnte und es mir schwer machte, das Buch aus der Hand zu legen.
Großartige, liebenswerte Protagonisten, eine durchweg spannende, fantastische Handlung und die richtige Brise ironischen Witzes, machen die Geschichte um Gwen Frost zu einem absoluten Lesevergnügen.

©Ina's Little Bakery
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen toller Serienstart, 3. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Frostkuss: Mythos Academy 1 (Kindle Edition)
Gwen ist ein sehr schüchternen Mädchen, das sich in Mythos mehr als fehl am Platz vorkommt. Sie unterschätzt ihre Gabe und sogar sich selbst. Anfangs doch sehr genervt, verschreckt und einsam wächst sie und bleibt ihren moralischen Standarten treu. Auch wenn sie die Einzige zu sein scheint, die solche auf Mythos besitzt.
Sie hat Schuldgefühle und trägt eine schwere Last der Schuld mit sich, ist doch ihre Mutter aufgrund Ihrer Gabe gestorben. So denkt sie zumindest und redet es sich immer wieder ein.

Aber als sie endlich Fuß fasst, entdeckt sie sich und ihre Gabe neu und sieht alles viel Klarer.

Daphne, anfangs eine verzogene, reiche Zicke ist auf den zweiten Blick gar nicht so übel. Lange habe ich nicht gebraucht um das zu verstehen und es freut mich, das sie zu Gwens Freundin heranwächst und zu ihr steht. Sie bringt wieder etwas Alltag mit ins Buch unter der ganzen mystischen Schule und ihren Ahnen.

Logan unser spartanischer Krieger ist das, was die Geschichte braucht. Ein starker, böser Junge!
Klar, das alle Leserherzen ihm zufliegen werden.
Aber auch hier haben wir jemanden, in dem mehr steckt nur ein dumpfes Hirnloses Männlein, dass sich auch seine mythischen Wurzeln bezieht.
Doch dieses Rätsel wurde uns hier noch nicht offenbart und macht es spannend...

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Jennifer Estep schreibt hier mit einer lockeren, modernen Feder einen Jugendroman der besonderen, mystischen Art.
Viel Spannung, Fantasie und ein Portion Jugendliebe in Verbindung mit einem besonderen Humor der heutigen Zeit. Super gut ….

Ich würde den Reihenauftakt als eine Mischung aus Harry Potter, House of Night & Twilight beschreiben, finden wir doch von jedem der genannten Bücher etwas hier wieder. Aber nicht so viel, das es als billiger Abklatsch gilt. Nein, den sie mischt noch etwas Myhtologie mit hinein und nimmt eine Gypsy für die Umsetzung.
Was hier jetzt vielleicht etwas abwärtig klingt, ist so nicht gemeint. Auch wenn wir wahrscheinlich alle unsere eigenen gewissen Vorurteile über die Gypsy's, ihrer Herkunft und über ihren Stellenwert haben, ist es sehr interessant zu lesen, was Estep hieraus macht.
Den das kann sich durchaus sehen lassen!

Mich konnte Sie völligst überzeugen und am liebsten würde ich gleich direkt weiterlesen, so brenne ich doch darauf. Aber da es noch andere Verpflichtungen gibt, ist dies derzeit leider nicht möglich.
Ich bin außerdem stinkesauer auf mich selbst, das dieses Buch so lange gesubt hat und ich nun feststellen muss das ich einen wahren PageTurner in den tiefen meines Regals versteckt habe!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und witzig, 23. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Frostkuss: Mythos Academy 1 (Broschiert)
Cover:
Ich finde die deutsche Aufmachung der Reihe wunderschön. Die Cover wirken mystisch und fantastisch, gleichzeitig werden die Kapiteleinleitungen sehr liebevoll gestaltet und die Extras am Ende verstärken den Eindruck noch einmal.

Meinung:
Es ist ja kein Geheimnis, dass die bleibende Hogwarts-Macke bei mir dafür sorgt, dass ich total auf Akademie-Bücher im fantastischen Genre abfahre. Die Handlung und die Figuren können noch so wenig überzeugend sein, Akademie-Aspekte finde ich grundsätzlich immer super. Deswegen dachte ich, dass das Buch doch genau das Richtige für mich ist und war positiv überrascht, wie gut es mir gefallen hat.

Gwen besucht die Mythos Academy, da sie eine besondere Gabe hat: wenn sie Gegenstände oder Menschen berührt, erfährt sie so ziemlich alle Geheimnisse über die jeweilige Person. Das kann manchmal praktisch sein, aber auch ein Fluch. Um diese Fähigkeit besser kontrollieren zu können, muss sie fernab von ihrem gewohnten Umfeld lernen. Das führt dazu, dass Gwen zur Außenseiterin wird, da sie nicht viel auf die mythologischen Unterrichtsstunden gibt und fast alle Schüler für Freaks hält. Als sie jedoch zufällig an dem Abend in der Bibliothek ist, als eine Schülerin ermordet wird, spürt sie, dass ihre Gabe zu mehr fähig ist, als sie nur zu nerven.

Ich muss sagen, dass ich Gwen wirklich sehr gern mochte. Sie ist zynisch, lehnt grundsätzlich alles von der Akademie ab und steht auf Comics, obwohl sie theoretisch selbst wie in einem Comic lebt. Sie sieht sich selbst nicht als Besonders an, dabei ist ihre Gabe nichts Alltägliches. Ihre Kommentare über die Schüler, ihre Gewohnheiten und den Unterricht fand ich teilweise wirklich witzig und dadurch kann man das Buch auch sehr schnell lesen.

Der Stil ist umgangssprachlich, aber deswegen nicht weniger fantastisch. Man fliegt durchs Buch, weil es sich sehr flüssig und schnell lesen lässt, dabei aber sehr bildreich und wortgewandt ist. Gestört hat mich hier nur das permanente Gefasel über Gwens Gypsygabe. Wenn es das nicht war, war sie das Gypsymädchen, ihre Großmutter spielt mit der Gypsygabe vor, eine Gypsy zu sein, um sich durch Wahrsagerei das Geld zu verdienen und achja, Gwen ist das Gypsymädchen. Das Wort hat mich irgendwann tierisch genervt und das fand ich schade.
Teilweise fand ich auch einige kleinere Handlungsfäden etwas unlogisch und ungenau, das hat mich aber nur am Rande gestört. So auch, dass fast jeder mit jedem irgendwie rummacht und das nicht zu knapp. Zwar wird erklärt warum, aber ich fand es in der Masse doch etwas unglaubwürdig.

Die Handlung hat mir gut gefallen. Das Setting und die Atmosphäre sind überzeugend. Der Kontrast zwischen dieser altbackenen Schule, wo Schüler über griechische Götter lernen und den reichen Chicimici-Kram, wie Designerklamotten, Laptops und Smartphones fand ich anfangs gewöhnungsbedürftig, aber zum Ende hin immer normaler. Es war mal etwas anderes und auch zeitmäßig aktuell. Es werden auch Gründe genannt, wieso das so ist und deswegen fand ich es zum Schluss okay.

Die Handlung fand ich sehr spannend und nebenbei habe ich wieder neue Aspekte über Mythologie hinzugelernt. Der Wechsel zwischen seltsamen Ereignissen, Gefahren und Unterricht war sehr angenehm, sodass man Spannung hatte, aber auch entspannen konnte und wieder mehr über die entworfene Welt lernen konnte.

Zum Ende hin geschehen einige unerwartete Wendungen, die mit Gwens Entdeckung zu tun haben und auch mit dem ach so gefährlichen Logan. Dieser tritt hier noch nicht allzu stark zutage, ich bin aber gespannt, wie sich sein Verhältnis zu Gwen entwickeln wird. Jedoch fand ich diese Dinge nicht allzu vorhersehbar, was wirklich Spaß gemacht hat.

Fazit:
Der Serienauftakt konnte mich definitiv überzeugen. Protagonistin Gwen ist sehr zynisch und dadurch entstehen witzige Situationen, die nicht klischeehaft sind. Die Handlung ist spannend und gleichzeitig sehr informativ, ohne zu viel Infodump zu erzeugen. Einzig und allein einige Handlungsstränge konnten mich nicht überzeugen und die immerwährende Erwähnung des Wortes „Gypsy-“ nervte zum Ende hin, was unnötig war. Dennoch bin ich sehr gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf die weiteren Teile.
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Frostkuss: Mythos Academy 1
Frostkuss: Mythos Academy 1 von Jennifer Estep (Broschiert - 12. März 2012)
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