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Kundenrezensionen

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am 28. März 2012
Als auf dem abgelegenen Weltensplitter Jordrak eine Gildenschwestern ermordet wird, wird Meisterin Cedara zusammen mit ihrer Schülerin Kalliope dorthin entsandt, um den Fall zu untersuchen. Schnell zeigt sich, dass es überall im Reich gärt, dass alles im Umbruch begriffen ist und selbst die Gilde von inneren Intrigen erschüttert wird. Besonders die naive und noch völlig unerfahrene Kalliope muß erfahren, dass sich in Wirklichkeit kaum etwas so verhält, wie es von der Gilde gelehrt wird - und sie ist nicht die einzige, die mit den Geheimnissen der Splitterwelt auf unerwartete und besondere Weise in Zusammenhang steht ...

Eine Welt, welche in unzählige Einzelstücke zersprungen ist - zwar ist die Idee nicht neu, doch das darin auf nicht ganz einfache Weise verschachtelte Handlungsgefüge verspricht vom Beginn an spannende Unterhaltung.
Unvermittelt wird der Leser in die Story geworfen und sieht sich mit einem so grausamen wie geheimnisvoll anmutenden Mord konfrontiert, bekommt aber auch einige wichtige Fakten über das Wesen der Gilde an die Hand, so dass er dem Prolog zu folgen vermag.
Um das Welt- und auch Herrschaftsgefüge der Spllitterwelten nach und nach verstehen zu können, sind auch im weiteren Verlauf vielseitige Informationen notwendig, die der Autor sehr geschickt und im richtigen Tempo in die Handlung eingebaut hat. Auf diese Weise wächst man entspannt in die Story hinein und mit ihr mit und die Tatsache, dass einige Figuren dem Leser gegenüber über einen erheblichen Informationsvorsprung verfügen, stört nicht im mindesten.

Sehr rasch spaltet sich die Handlung in drei Hauptstränge auf:
Die Geschehnisse auf Jordrak, dem eisigen Weltensplitter, wo der Mord aufgeklärt werden soll. Die junge, sympathische aber restlos naive Gildenschülerin Kalliope erlebt gerade die allerletzten Momente ihrer unbeschwerten Kindheit und sieht sich gezwungen, von einem Moment zum anderen erwachsen werden zu müssen. Sie ist die Figur, die den größten Lernprozess zu durchlaufen hat, ihr wird dabei nichts geschenkt und sie muß es auf die harte Tour lernen.
Der zweite Strang befasst sich mit einem Intrigenspiel innerhalb der Gilde und beschreibt, wie Gildemeisterin Harona, die Gegenspielerin von Kalliopes Meisterin Cedara, die alte Ordnung auf den Kopf stellt. Ihre Schülerin ist ursprünglich Kalliopes beste Freundin, doch sie droht, von Haronas Machtspielen manipuliert und korrumpiert zu werden.
Der dritte Erzählstrang handelt von einem menschlichen Sklavenjungen, der von einem Panther-Krieger und Meisterdieb befreit wird. Zusammen mit dem ehemaligen Besitzer des Jungen, einem Chamäleon - Wesen, macht sich das illustre Trio auf den Weg, ein geheimnisvolles Artefakt zu stehlen, wobei sie weitere, nicht minder interessante Weggefährten gewinnen. Zunächst scheint dieser Part nichts mit der Hauptstory zu tun zu haben, erst gegen Ende des Buches wird die Verbindung geknüpft und bildet eine großartige Steilvorlage für den Folgeband - denn jetzt wird es erst so richtig interessant.
Mit viel Spannung und überraschenden Wendungen schreiten alle drei Stränge voran, sind logisch aufgebaut und lassen ausreichend Raum zum Mitfiebern; vielleicht könnte man anmerken, dass sich einige aussichtslos erscheinende Situationen etwas zu einfach lösen lassen, doch das mindert keinesfalls das Lesevergnügen.

Peinkofer ist es ausgezeichnet gelungen, seinen Protagonisten Leben einzuhauchen und sie zu differenzierten Persönlichkeiten zu machen. Sie alle haben eine Vergangenheit, handeln und sprechen gemäß ihrer jeweiligen Herkunft und Mentalität - und, vor allem, sie lernen dazu und entwickeln sich weiter, was sie äußerst plastisch wirken läßt. Lediglich bei einigen Nebencharakteren ist ein leichter Hang zu Stereotypen bemerkbar, doch auch diese Figuren verfügen noch über genügend Potential für eine Weiterentwicklung.
Auch die Schilderungen der wirklich äußerst unterschiedlichen Landschaften auf den verschiedenen Weltensplittern sind stimmungsvoll, eingängig und haben dem Autor sichtlich Freude beim Entwurf bereitet. Schön wäre es gewesen, wenn auf die Natur der Splitterwelten näher eingegangen worden wäre, also wie sie überhaupt entstanden sind, was sich außerhalb befindet, wie sich die Atemluft im Dazwischen hält und so weiter, doch möglicherweise wird das ja noch in einem der Folgebände ausführlicher erklärt.

Gelegentlich macht sich eine Vorliebe des Autors für bestimmte Wendungen bemerkbar, so stolpert man beispielsweise öfters über ,eisblaue Augen' oder auch ,Worte, die ins Mark treffen'. Ein wenig störend fiel auch auf, dass der Panther-Mann bei einem Steinschlag seine Dolche verliert, was ausdrücklich erwähnt wird, diese dann aber 30 Seiten später plötzlich wieder vorhanden sind und zum Einsatz kommen. Derartige Folgefehler sollten nicht passieren, doch das sind letztendlich Peanuts, mit denen man leben kann.

Unbedingt erwähnenswert sind auch die großartig gelungenen Konzeptzeichnungen, mit denen die Hauptfiguren und auch einige wichtige Örtlichkeiten und Gegenstände eindrucksvoll wiedergegeben werden.
Am Ende bleibt alles offen, etwas, was bei einer Trilogie durchaus legitim ist. Cliffhanger an sich gelten ja als verpönt, doch hier hat Peinkofer das Kunststück fertiggebracht, ihn stimmig und weder plump noch aufdringlich zu präsentieren. Blättert man die letzte Seite um, ist in der Splitterwelt die Suppe überall am dampfen, es gibt an beinahe jeder Ecke noch so vieles zu entdecken, zu erfahren und zu enträtseln ... doch leider ist das Buch zuende und dem Leser bleibt im Moment nur die Freude auf den nächsten Band.
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am 30. März 2012
Dies ist mein erstes Peinkofer-Fantasybuch. Lange habe ich darauf gewartet ein solches von ihm zu lesen, das ohne Orks und dergleichen auskommt.
Ich wurde nicht enttäuscht. Zwar kommt die Geschichte erst langsam in Fahrt, doch spätestens nach 150 Seiten habe auch ich in die Geschichte richtig hinein gefunden.

Anfangs wird die Geschichte um die Splitterwelten von Kapitel zu Kapitel im Wechsel aus der Sicht zweier Personengruppen beschrieben. Später werden weitere Stränge gezogen und weitere Charaktere eingeführt.

Zum einen ist da Cedara und Kalliope. Erstere ist eine Meisterin ersten Ranges aus der sogenannten Gilde, einer Vereinigung mental fähiger Frauen. Attribute wie Geduld, Gleichmut, Weisheit und Disziplin haben sich diese Frauen verinnerlicht, auf dass sie beispielsweise allein über geistige Konzentration und innere Balance - einem Jedi-Ritter nicht unähnlich - Gegenstände schwerelos werden lassen können.
Das Anliegen der Gilde liegt darin, die Splitterwelten in absoluter Selbstlosigkeit zusammenzuhalten, oder Fortschritt und Austausch zwischen den Welten zu ermöglichen.
Kalliope ist die Schülerin von Cedara. Sie begleitet ihre Meisterin auf der Suche nach dem Mörder einer Gildeschwester. Auf dieser Reise sorgt ihre Weiterentwicklung für die erste Spannung in diesem Handlungsstrang. Mit zunehmendem Selbstzweifel stellt sie sich selbst in Frage und mit Verstößen gegen den Gilde-Kodex, wird ihre Loyalität gegenüber ihrer Meisterin und der Gilde auf harte Proben gestellt.

Die andere Personengruppe besteht aus zwei sogenannten Animalen und einem Menschen. In diesem Handlungsstrang beginnt Michael Peinkofer mit einem actionreichen, hohen Tempo im Gegensatz zum eben beschriebenen Strang, in dem der Leser langsam eine Übersicht zur komplexen Welt und dessen vorherrschendes politisches System erhält.
Zu den Animalen gehört Croy, der humanoide Panther. Der Autor lässt immer wieder geschickte Andeutungen einfließen, welche für Neugierde bezüglich seines Wesens und seiner Biografie sorgt. Er ist ein ausgezeichneter Dieb, kann bei seinen Unternehmungen zum Mörder werden, ist aber trotzdem alles andere als kaltherzig. Ehre ist das letzte, was ihm geblieben zu sein scheint.
Jago ist das humanoide Chamäleon. Eigentlich ist er nur Inhaber eines Wirtshauses in dem überwiegend Gesindel gastiert. Nicht ganz zufällig gerät er mit Croy und Kieron, dem Menschen, in Gefangenschaft, aus welcher sie sich aufgrund eines Handels freikaufen können. Dieser Handel schließt die Suche nach einem unbekannten Gegenstand, das mit einem ZEICHEN versehen ist ein. (Nach diesem Zeichen wurde der vorläufig bekannte Arbeitstitel (Splitterwelten 1 - Zeichen) vermutlich auch benannt.)
Kieron ist der Dritte dieser Personengruppe und ursprünglich Sklave von Jago. Croy befreite ihn von der Sklaverei, worauf Kieron erst einmal lernen muss mit seiner gewonnenen Freiheit umzugehen.

Der Roman ist typisch mittelalterlich geprägt.
Neu für mich war die Idee der Splitterwelten. Nach allen Beschreibungen und Zeichnungen stelle ich mir die Splitterwelten Kegel- oder Pyramidenförmig vor, dessen Spitzen zum ehemaligen Planetenschwerpunkt zeigen, wo sich nun ein gigantischer Mahlstrom befindet.
Um zwischen den Splitterwelten zu reisen kommen nun die Gildeschwestern mit ihren Fähigkeiten, Körper schwerelos zu machen, ins Spiel. Sie können auf Schiffen mit Hilfe der Schiffsbesatzung verreisen, indem sie die Schiffe in die Luft anheben und während der Reise halten. Die Schiffsbesatzung sorgt dann mittels der Winde dafür, das Schiff zu manövrieren.
Andere Möglichkeiten - nur um noch zwei weitere zu nennen - bieten Flüge auf Drachen (wie kann man sich diese Fabelwesen auch nur aus dem Fantasy-Genre weg denken?) oder auch auf WALEN!!! Ja, lebendige Wale scheinen wie riesige Luftschiffe durch die Luft zu reisen - phantastisch!
Wir lernen viele exotische, wie auch schon geläufige Weltensplitter kennen. Auf einem Splitter wachsen zum Beispiel so große Bäume, dass auf diesen eine Stadt entstehen konnte. Die Bewohner gehen hier auf meterdicken Ästen spazieren, manche Animale springen von Ast zu Ast und wechseln dabei im Handumdrehen die Etagen in der Stadt.
Ein anderer Weltensplitter erinnert an das mittelalterliche Skandinavien, wo frostige Temperaturen herrschen und wo die dort lebenden Menschen eben auch Wikingern mit ihren von Peinkofer feinfühlig eingefädelten nordischen Mythen ähneln.

Wie bereits geschrieben, hat mich dieses Buch nicht enttäuscht. Der schriftstellerische Inhalt bietet Phantastisches, Projektionen, Innovationen, Tempowechsel, und eine gut verständliche Sprache. Für Überraschungen sorgt der Autor unter anderem, indem er einen relativ schonungslosen Umgang mit den Charakteren pflegt, was im Vergleich mit anderen Autoren nicht unbedingt üblich ist.
Als sehr interessant empfand ich die Weiterentwicklung der Protagonisten, wobei hier vordergründig Kieron und Kalliope zu nennen sind. Beide sind in einem Alter, in dem die Persönlichkeit noch von äußeren Einflüssen geprägt werden kann, in dem die Suche nach der Identifikation noch nicht ganz abgeschlossen beziehungsweise noch nicht einmal richtig begonnen hat. So kommen sie an Momente, in denen sie ihren Glauben hinterfragen, Vorbildern unter deren Verhüllung schauen oder gegen zutiefst geprägte Überzeugungen handeln müssen, um sich Klarheit zu verschaffen und der Wahrheit ins Auge sehen zu können.
Das Ende eröffnet eine neue, großartige Perspektive, sie schürt große Spannung, gewährt dem Leser einen logischen, offensichtlichen Sinn für das ZEICHEN (nach allem Rätseln, worum es sich wohl handeln könnte) und lädt dazu ein, sich Gedanken zu machen über Parallelitäten oder Kontraste, zwischen Fiktion und Wirklichkeit, zwischen Gut und Böse, zwischen schwarz und weiß und deren Graustufen, zwischen Tier und Mensch und Animale.
Die Zeichnungen sind sehr schön anzusehen und bieten immer wieder Möglichkeiten für kleine Lesepausen (leider sind nicht alle Zeichnungen kongruent mit den Autorenbeschreibungen).
Das i-Tüpfelchen stellt dann noch das Hardcover zum vergleichsweise niedrigen Preis dar.
So darf diese Reihe gerne fortgesetzt werden!
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Der Fantasy-Roman "Splitterwelten" von Michael Peinkofer (bekannt geworden mit den Romanen der "Orks"- und der "Zauberer"- Reihe) spielt in einer Welt, die allen bekannten physikalischen Gesetzen widerspricht. Wie der Titel schon andeutet, schweben im Universum des Romans einzelne Königreiche bzw. Herrschaftsgebiete verstreut umher (Comic-Fans kennen das vielleicht längst aus der endlosen Kultserie "Storm"). Die Bewohner reisen üblicherweise mit Hilfe der Zauberinnengilde der "Levitatinnen" zwischen den einzelnen Welten/Reichen hin und her. Diese Levitatinnen verfügen über telekinetische Fähigkeiten, mit denen sie Luftschiffe von einer Welt zur anderen bewegen können (Die "Navigatoren" von "Dune - Der Wüstenplanet" lassen grüßen!). Mittels dieser Monopolstellung beherrschen sie die "Splitterwelten". Zu Beginn der Geschichte scheint diese Monopolstellung in Frage gestellt, vordergründig zumindest. Im Laufe der Ereignisse stellt sich dann heraus, dass hier nichts so ist, wie es zunächst scheint!
Die Hauptfiguren der Geschichte sind sehr gut charakterisiert; man bekommt das Gefühl, sie mit ihren Vorzügen und Zweifeln kennen zu lernen. Eine Zauberin, ein menschlicher Sklave, ein Chimären-Prinz (Mensch mit Tierklaue) und ein Raubkatzenmensch sind die Helden bzw. stehen auf der Seite der Guten.
Während des Lesens hat man dann allerdings recht häufig das Gefühl, dass dem Autor nicht mehr so wirklich viel Neues eingefallen ist und er deshalb starke Anleihen in der nordischen Mythologie genommen hat (z. B. kommen "Midgard", "Fenriswölfe" und die Schlacht der Götter und Riesen vor, die Lebensart der Wikinger wird kopiert und skizziert und der Nordprinz hört auf den Namen Erik Thorson). Oder ist der Roman als Parodie gedacht? Ferner kann man sich auch des Gedankens nicht erwehren, dass mancher Charakter originalgetreu einem Fantasy-Rollenspielsystem entnommen wurde. Das alles reduziert die Lesefreude und lässt mich zu dem Schluss kommen, dass der Autor möglicherweise seine Massenproduktion an Romanen etwas zugunsten neuer Ideen einschränken sollte. Trotz alledem ist der Roman ein lesenswertes Fantasy-Abenteuer, dem man anmerkt, dass der Autor sein Handwerk durchaus routiniert beherrscht. Es ist solide Fantasy, aber nicht von der Qualität seiner früheren Erfolgswerke. Auch ist schade, dass der vorliegende Roman wie viele andere Fantasy-Romane mal wieder als Beginn einer Trilogie angelegt ist. Naja, die "Herr der Ringe"-Trilogie wird trotzdem immer unerreicht bleiben!
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am 6. Juni 2012
Habe das Buch vor kurzem als Krankenbett-Lektüre geschenkt bekommen. Ob es meiner Genesung gut getan hat, weiß ich nicht. Aber es hat Spaß gemacht, es zu lesen.

Als Einstieg in eine neue Fantasy-Reihe kann das Buch durchaus mithalten. Die Idee von "Animalen", also Tierwesen oder Tiermenschen ist nicht neu, ebenso die Idee von einer zerplitterten Welt. Dennoch versteht es der Autor, in seinem Roman eine Welt und eine Story zu entwerfen, die recht gut durchdacht sind.

Angesichts der schon zahlreichen Rezensionen spare ich mir eine Wiederholung der Inhaltsangaben. Im folgenden nur knapp meine Eindrücke.

1. Schreibstil

Sehr detailiert, an wenigen Stellen etwas langatmig wirkend, jedoch im Ganzen sehr gut geschrieben. Der Autor bleibt an seinen Handlungssträngen nah dran und verschont uns Gott sei Dank mit allzu langen Hintergrunderklärungen. Die wichtigsten Informationen werden in das Geschehen eingebettet vermittelt.

2. Storyaufbau

Für das Genre passend. Ich fühlte mich sofort in die Geschehnisse hineinversetzt. Es ergeben sich mehrere Handlungsstränge, die zusammen wirklich Spannung erzeugen. Der Autor ist eben kein Neuling auf dem Gebiet Fantasy.

3. Lesevergnügen

Ich habe dieses Buch in einem Ritt gelesen. Die verschiedenen Aspekte einer fantastischen Welt, in der Unmöglichkeiten gewöhnlicher Alltag sind, haben mir sehr gefallen.

4. Kaufempfehlung?

Ja. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Fantasy-Romane sowieso gern liest und eine Neu-Komposition aus bekannten Elementen zu schätzen weiß. Das Buch darf durchaus als gelungenes Patchwork angesehen werden.

Sollte der nächste Teil nicht allzu lange auf sich warten lassen, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass ich zu den treuen Lesern der Splitterwelten gehören werde.

5. Letzte Bemerkung

Die Illustrationen sind sehr nett und gefallen mir recht gut. Andererseits gehöre ich eher zu denen, die sich gern allein ihr Bild von den Protagonisten machen wollen. Für mich sind die gezeichneten Figurenentwürfe deshalb ein Bisschen zu viel des Guten.
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. April 2012
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Dieses Buch ist der Auftakt zu einer Trilogie. Wer auf der Suche nach einem tollen High-Fantasy Abenteuer in Form eines Einzelbandes ist, ist leider auch hier falsch. Man dürfte es gewohnt sein.

Ich bin ein großer High-Fantasy-Fan. Lange Zeit konnte ich mit nichts anderem etwas anfangen - daher bin ich immer wieder sehr froh, ein tolles, neues Buch in diesem Genre zu finden, welches mich überzeugen kann.
Genau das war bei Splitterwelten der Fall.
Die Welt, die der Autor geschaffen hat, erscheint in meinen Augen sehr gut durchdacht und abwechslungsreich.. nicht zu vergessen auch wirklich groß, denn die Welt wurde ich unzählige Splitter geteilt, auf denen das Leben und die Lebensbedingungen sehr unterschiedlich sind.
Es gibt Menschen, (Fantasie-)Tiere, Annimalen und Chimären. Und was mir besonders zusagt: keine Orks, keine Trolle, keine Elfen. So sehr ich diese schätze - irgendwann reicht es damit auch. Auch Magier im klassischen Sinne wird man vergebens suchen - einzig die Leviatinnen der Gilde kann man damit noch vergleichen, über die ich jedoch nicht zu viel verraten will.

Das Buch wird vom allwissenden Autor erzählt, der jedoch nicht gradlinig nur eine Person verfolgt. Auf der einen Seite begleitet man die junge Gildenschülerin Kalliope auf ihrer Reise und die Suche nach der Wahrheit über einen Mord, die Gilde und nach der Antwort auf einige andere Fragen.
Auf der anderen Seite aber auch den Sklavenjungen Kieron, der in ungewollt in eine große Sache verwickelt wird - Zufall oder Schicksal? Denn auch er ist auf der Suche nach der Wahrheit.
Beide sind nicht alleine und vorallem Kieron hat ein paar interessante Begleiter, die sehr unterschiedlich und vielschichtig sind.
Zwischendurch gibt es auch noch ein paar Einblicke in andere Vorgänge, diese sind aber eher selten. Lasst euch überraschen.
Wie zu erwarten, kreuzen sich einige Dinge miteinander und alles fügt sich nach und nach zu einem Ganzen zusammen.

Für mich war die Wendung dieser Geschichte nur zu einem kleinen Teil vorhersehbar und das ist bei mir wirklich selten. Zwar war nicht alles komplett überraschend, aber mit vielen Dingen habe ich nicht gerechnet. Ich wusste oft nicht, was ich denken soll und was diese Wendung überhaupt bedeutet. Der Leser kann sich einfach entspannen und die Geschichte auf sich wirken lassen.
Daher konnte ich mich auch über die Spannung nicht beschweren, wobei der Autor dennoch sehr detailverliebt schreibt.

Das Ende .. ich sag nur: Cliffhanger. Ich hätte gerne weiter gelesen, aber ich freue mich auch auf den nächsten Band, denn das Ende verspricht einiges.

Fazit
Muss man einfach selbst lesen.Tolle Fantasy, die sich durchaus in der Masse behaupten kann. Lesenswert.
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das Buch ist der Auftakt zu einer High-Fantasy-Trilogie. Als 30. Rezensent brauche ich mich aber wohl nicht mehr zum Inhalt auslassen.

Das Cover des Buches ist genretypisch gehalten und hübsch anzuschauen. Optisch und haptisch weicht das Buch von den bei Piper typischen Hardcovern ab. Ein sogenannter laminierter Pappband mit harten Deckeln und einem steifen Rücken. Der dadurch bedingte etwas klobige Eindruck ist schnell verziehen, ist doch endlich Schluss mit verknickten Buchrücken. Zusätzlich ziert diesen - wie auch das Cover - eine schöne Reliefprägung des Buchtitels.

Beeindruckend sind auch die zahlreichen Illustrationen im Buch. Im Stil an Bleistiftskizzen erinnernd, fügen sie sich fantasieanregend in die Geschichte ein und lassen dem Leser genügend Raum für eigene Interpretationen zu den beschriebenen Charakteren und Orten.

Auch wenn der Autor sehr detailverliebt schreibt, ist das Buch sprachlich in Ordnung.

Obwohl mich die Geschichte nicht völlig überzeugt hat, wurde ich gut unterhalten. Wenngleich Fragen offen bleiben, kann ich mit dem Ende des Romans dennoch leben. Ein klassischer Cliffhanger halt, ein offenes Ende mit vielen Fragen. Ob ich die Folgebände kaufen werde, weiß ich noch nicht, es hängt sicher auch davon ab, wie lange uns der Autor auf die Fortsetzung warten lässt.
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Zunächst auch hier der Hinweis, dass ich ein absoluter Neueinsteiger dieses Genres bin. Aus dieser Sicht versuche ich den Roman zu bewerten.

Bevor ich das Buch am langen Wochenende in Angriff nahm, habe ich ein paar Rezensionen überflogen und war zunächst fast ein Stückweit enttäuscht, festzustellen, dass weder Orks noch Elfen in diesem Roman eine Rolle spielen würden. Waren doch diese in vergleichbaren Romanverfilmungen meine kleinen Lieblinge. Fantasy-Fans dürften in diesem Punkt etwas übersättigt sein, weshalb sich der Autor wohl auch dazu entschied, neue Figuren zu schaffen und jene Wesen zunächst in die Versenkung zu schicken.

So wäre da zum Beispiel die Gildenschülerin Kalliope, die sich auf die Suche macht, um die Hintergründe eines Mordes aufzuhellen und Antworten auf manch andere Fragen zu finden.
Hervorheben möchte ich auch noch den befreiten Sklavenjungen Kieron, den es scheinbar zufällig in die Ereignisse hineinzieht und der eine anwachsende Schar illustrer Genossen um sich schart. Diese Truppe hat mir ganz besonders gut gefallen.
Peinkofer hat es drauf. Man möge mir die flapsige Formulierung verzeihen. Tolle Charaktere, hervorragend lebendig beschrieben und einfach nur amüsant. Klischeehafte Wendungen und Stereotype tauchen praktisch kaum auf.
Ich persönlich hätte auch auf die Illustrationen verzichten können. Ich bin es von meinem "Stammgenre" gewohnt, dass sich die Gräuel im Kopf abspielen. Vielleicht war ich auch deshalb so enttäuscht von mancher Romanverfilmung hervorragender Thriller.
Es ist nett, dass der für mich manchmal schon sehr schwere Stoff durch Illustrationen aufgelockert wurde. Mich haben sie insofern gestört, als meine Fantasie dadurch negativ beeinflusst wurde. Aber das ist keine wirkliche Kritik, sondern nur mein ganz persönlicher Eindruck.
Die zunächst paralell verlaufenden Handlungsstränge führt der Autor geschickt zum Ende des ersten Teils zusammen. Ja klar, es ist ein Cliffhanger, also genau das, was Annie Wilkes in Steven Kings "Misery" in den Wahnsinn triebt.
Es sollte einem jedoch klar sein, dass der erste Teil einer Trilogie ein offenes Ende bedingt, was das Buch nicht schlechter macht.
Peinkofer macht Lust auf mehr, ohne den Leser an einem hanebüchenen Punkt der Geschichte im Regen stehen zu lassen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Buch auch hervorragend für Quereinsteiger dieses Genres geeignet ist. Zum einen ist es flüssig zu lesen, wenn auch die Vorliebe des Michael Peinkofer für sehr detailierte Beschreibungen sehr vereinzelt etwas anstrengend wirken.
Auf der anderen Seite kann man sich, sofern man Blut geleckt hat, auf zwei Fortsetzungen freuen.

Tolle Fantasy-Story, die auch für Genre-Debütanten geeignet ist und Lust auf mehr macht.
5 Sterne!
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Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die durch die häufigen Perspektivwechsel bedingt waren, zog mich das Buch vollständig in seinen Bann.
Die Geschichte um die Gildenschwestern Kalliope und Prisca, die mit ihren Gildenmeisterinnen auf weit entfernte Weltensplitter geschickt werden, um dort dem Ansehen der Gilde wieder Nachdruck zu verleihen und um Croy,den Patheriden und Kieron,den ehmaligen Sklaven, die durch Zufall aufeinandertreffen und die das Schicksal immer weiter von einem Abenteuer ins nächste treibt, hat mir sehr gut gefallen.
Kalliope und Prisca, die seit Jahren einen Raum teilen und einander sehr verbunden sind, werden durch die Reisen zu den Weltensplittern erstmals voneinander getrennt und müssen feststellen, dass diese Reise sie einander immer weiter entfremdet und Feinde aus ihnen macht.
Kalliope reist mit ihrer Meisterin nach Jordrak, dessen Bewohner sie dazu bringen, einige der von der Gilde aufgestellten Gesetze und die Absichten der Gilde kritisch zu betrachten, während Prisca unter dem Einfluss ihrer Meisterin Harona immer mehr davon überzeugt ist, dass der Einfluss und die Macht der Gilde um jeden Preis gewahrt werden müssen.
Croy und Kieron taumeln in Begleitung von Jago, Kierons ehemaligem Besitzer von einer brenzligen Situation in die nächste und mehr als einmal wird es sehr eng für sie.
Das Buch ist spannend und fesselnd geschrieben und hat einige unerwartete Wendungen parat, die mir sehr gut gefallen haben. Die ganze Welt, die Michael Splitterkofer dort erschaffen hat, ist sehr einfallsreich und sehr plastisch dargestellt, so dass es Feude bereitet, sich das alles vorzustellen.
Besonders gut gefiel mir auch die Ausstattung des Buches, das nicht nur als Hardcover mit einem Lesebändchen versehen ist, sondern auch die unwahrscheinlichen schönen, eher skizzenhaft anmutenden Illustrationen, die einerseits dem Leser zwar eine Idee geben, wie alles aussehen soll, andererseits aber auch der Fantasie des Lesers freien Raum lassen.
EInziger Wermutstropfen ist die Tatsache, dass es wohl noch dauert, bis der zweite Band herauskommt, bisher konnte ich nämlich noch kein Erscheindungsdatum dafür finden.
Netterweise hat es Michael Peinkofer geschafft, ein offenes Ende mit vielen vielen offenen Frage doch so zu gestalten, dass man als Leser zwar unbedingt wissen will, wie es weitergeht, aber irgendwie ist das Ende dennoch in sich so rund, dass es nicht völlig unbefriedigend ist.
Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung!
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Mit "Splitterwelten" entführt der Autor Michael Peinkofer den geneigten Leser in eine neue fantastische Weltenschöpfung. Auf 574 Seiten, verpackt in einem schön aufgemachten, gebundenen Buch und verziert mit Lesebändchen und zahlreichen gelungenen Illustrationen, macht das Werk einen sehr guten äußeren Eindruck.

Ich spare mir an dieser Stelle die inhaltliche Zusammenfassung, da meine Vorrezensenten dieses schon reichlich getan haben und es nichts hinzuzufügen gibt.

Es handelt sich um den typischen Auftakt zu einem Fantasy-Mehrteiler. Viele Personen und die Welt mit ihren besonderen Gegebenheiten werden vorgestellt, was gerade zu Beginn der Lektüre gelegentlich etwas verwirrend ist.

Der Roman ist flüssig und spannend geschrieben; die Hauptcharaktere sind durchaus bunt und vielschichtig. Gerade für ein deutsches Fantasy-Werk entsteht ein sehr stimmiges und positives Gesamtbild, wobei m. E. jedoch auch noch einiges an Potential vorhanden ist.
Einige Handlungsabläufe sind nicht ganz gelungen. So tappt beispielsweise der Panthermann Croy für einen Meisterdieb mit seiner Vita doch in die eine oder andere Falle zuviel. Die wundersame Rematerialisierung der verlorenen Dolche ist eine weitere Ungereimtheit, die hier schon erwähnt wurde. Auch Croys Selbstheilungskräfte nach schwerer Verletzung erscheinen mir selbst für ein fantastisches Werk etwas zu optimistisch. Hätte man etwas geschickter lösen können.
Im letzten Viertel des Buches kommt es doch zu einigen sehr abrupten Handlungssprüngen. Fast gewinnt man den Eindruck, der Autor hätte unter Zeitdruck gestanden, die Geschichte endlich fertig zu bekommen. Die Story wirkt zum Ende hin gehetzt. Den Cliffhanger zum Schluß muß man bei einem Mehrteiler akzeptieren.
Die Dialoge könnten etwas inhaltsschwerer bzw. geistreicher sein. Besonders die Gespräche zwischen Erik und Kalliope sind doch oft etwas sehr simpel und schmalzig und erinnern an üblere Werke aus der Ecke der All-Age-Fantasy.
Eine gelungene Idee ist die Radikalisierung der Gilde, die mit zunehmender Dauer der christlichen Kirche im Mittelalter gleicht.

Fazit: Gute und lesenswerte Fantasy, die noch über reiches Ausbaupotential verfügt. Sicher noch kein Genre-Highlight, aber allemal besser als der Durchschnitt.
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am 13. Mai 2012
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die Welt ist in unzählige Scherben zersprungen. Zwischen diesen halten die Levitantinnen Kontakt, indem sie mit ihren geistigen Kräften die riesigen Handelsschiffe im Sanktuarion, dem Raum zwischen den Splittern, halten. Doch der Gilde der Levitantinnen droht Gefahr: auf fernen Splittern sind Angehörige der Gilde verschwunden, sogar ermordet worden. Und auch im Inneren der Gilde brodelt es.
Auf einem anderen Weltensplitter befreit der Pantheride und Dieb den menschlichen Sklaven Kieron, nur um kurze Zeit später selbst in eine Falle zu tappen. Zusammen mit Kierons ehemaligen Besitzer, dem Chämeloiden Jago, machen sich die unfreiwilligen Reisegefährten auf, um einen mystischen Gegenstand zu suchen- von dem sie noch nicht mal wissen, wie er aussieht...

Peinkofers neuer Weltenentwurf hat mich schnell überzeugt. Seine Charaktere sind gewohnt prägnant und glaubwürdig, man kann sich gut mit ihnen identifizieren und ihr Verhalten nachvollziehen. Einzig das allzu förmliche der Levitantinnen (auch unter engen Freundinnen) hat mich ein wenig gestört, es passt allerdings zum Gesamtbild der Gilde.
Einiges deutet darauf hin, dass der ursprüngliche Planet die Erde war: die Levitantinnen benutzen lateinische Bezeichnungen und man begegnet den nordischen Göttersagen, wie sie in der Edda beschrieben sind. Die beiden Handlungsfäden scheinen auf den ersten Blick nicht zusammenzugehören: in der Welt der Gilde regiert ein menschlicher Kaiser, die Levitantinnen haben das Monopol über die Luft, die Animalen sind Sklaven oder bestenfalls Diener.
In Kierons Welt wird hingegen mit riesigen Tieren zwischen den Splittern gereist, die Menschen sind versklavt und es regiert eine animalische Kaiserin. Diese Ambivalenz wird auch nicht aufgelöst und ich bin schon sehr auf die Erklärung gespannt, die hoffentlich im nächsten Band folgt.
Das Buch ist sehr spannend und auch wenn man sich erst mal an die fremde Welt gewöhnen muss, findet man sehr schnell hinein. Die wunderschönen Zeichnungen helfen umso mehr, sich alles vorzustellen. Splitterwelten ist der Auftakt zu einer neuen epischen Fantasygeschichte, der in meinen Augen vollkommen gelungen ist und nach diversen Vampiren, Wölfen, Engeln und Dämonen auf dem Markt mal wieder in die "klassische" Fantasy führt, mit Kriegern und Tiermenschen aber auch jede Menge unterschiedlicher Gestalten zu bieten hat. Von mir daher die volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung für alle Fans der epischen Fantasy. Wer Peinkofers andere Romane schon kennt, wird auch die Splitterwelten mögen.
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