Fashion Sale Hier klicken 1503935485 Sport & Outdoor Cloud Drive Photos Learn More sommer2016 roesle Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen86
4,2 von 5 Sternen
Format: Broschiert|Ändern
Preis:16,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 14. März 2014
Also, zunächst sei gesagt, dass ich bisher alle Bücher aus dem Geborgenen Land mochte, die Zwerge natürlich lieber als die Albae, sie sind eben die Guten (sehr einfach ausgedrückt und sehr anfechtbar) und man bangt und hofft eben mit den Guten. Darum hab ich mich auch mega auf den finalen Band der Albae gefreut, weil ich eben wissen wollte, wie geht es weiter, was wird aus Aiphaton, aus den letzten Albae, aus dem Zhadar, und aufgrund der Klappentextangaben, was passiert mit Boindil.

Fangen wir mal mit der letzten Frage an (Achtung, Spoiler)...Wenn jemand auf dem Buchrücken erwähnt wird, erwarte ich, dass er auch entscheidend zur Handlung beiträgt...oder wenigstens ein bißchen öfter auftaucht als die zwei oder drei Szenen, in denen er dann tatsächlich auftaucht. Diese seltsamen Ereignisse, die sich Tungdils alter Freund nicht erklären kann...man könnte sich mit viel gutem Willen zusammenreimen, dass damit das Loch im Boden von Dson Bhara gemeint sein könnte, welches Verbindungen zur Schwarzen Schlucht zu haben scheint. Oder das die Elben (in Schicksal der Zwerge waren es zwei, angeblich die letzten Elben im Geborgenen Land, hier kriecht nun plötzlich und ohne größere Erklärung ein dritter aus seinem Versteck...Wunder oh Wunder) sich wieder überheblich verhalten wie üblich...man hat also nichts gelernt aus der fast vollständigen Vernichtung, sie wissen immer noch alles besser. Aber eigentlich sind das keine unerklärlichen Ereignisse, Carmondai zieht als Gefangener mit dem letzten Zhadar durchs Land um die geflohenen Albae zu vernichten. Das weiß Boindil auch. In diesem Punkt muss ich sagen, sehr einfallslos, netter Cameo-Auftritt, dens nich gebraucht hätte.

Dann weiter, was mir auch sauer aufstößt (spätestens hier sollte man merken, ich war recht enttäuscht von dem Buch) sind diverse Logiklücken. Was mich generell gestört hat war einmal die Entstehung der Süd-Albae. Dass das Heer, dass die letzten Elben-Lanzenreiter verfolgt hat, der Grundstock war, find ich ok. Aber wie zum Teufel sind die durch das Blaue Gebirge gelangt...sowohl Elben als auch Albae sind nicht willkommen bei den Zwergen. So, nun gibts die Süd-Albae, die Rückkehr ins Geborgene Land unter Aiphaton ist oke, Lot-Ionan hat sie eben durchgelassen...scheinbar nicht alle, sonst würden sie ihn später ja nicht angreifen, um den Weg für Verstärkung aus dem Jenseitigen Land südlich des Blauen Gebirges zu öffnen. Das scheitert ja, die Süd-Albae im Geborgenen Land sind vernichtet. Die auf der anderen Seite der Berge nicht. Und die will Aiphaton scheinbar nicht mehr auslöschen...weil er sich im Norden ja selbst entleibt hätte nachdem der letzte Alb dort tot sei, wie er selbst sagte. Das es im Norden überhaupt noch welche gibt...die Überlebenden der Seuche haben sich in Dson Somran gesammelt und hätten in der langen Zeit irgendwie in Kontakt mit Dson Daikon und Dson Ealhator kommen müssen...obwohl sich die Überlebenden ja alle in Somran aufgehalten haben sollen. Selbiges wurde zerstört und die Überlebenden dieser Katastrophe endeten in Phondrason, wo sie mit den Dson Aklan zurück ins Geborgene Land gingen. Also zusammengefasst, im Süden gibts eigentlich welche, die sind plötzlich weg und im Norden wo nichts mehr sein dürfte, spießen gut und gerne 20.000 in zwei großen Städten.

Das über Noducor im Prinzip nichts verraten wird, finde ich schade, das es so viele verschiedene Handlungsstränge gibt, die nicht alle zusammenlaufen verwirrend. Wie ist es zu erklären, dass eine Albin eine Elbin verschont?
Die Vernichtung der Bevölkerung beider Städte ist ziemlich billig gemacht, frei nach dem Motto, irgendwie müssen sie jetzt alle sterben, also warum nicht etwas übertriebenes nehmen, wo sichergestellt wird, dass nich doch jemand überlebt. Die Botoiker, die auch auf dem Buchrücken stehen, von denen also auch irgendwie mehr erwartet wird, brauchen lange um aufzutauchen, sind sehr lieblos gestaltet und im Endeffekt doch in der Lage, ihre Magie auch auf die Albae auszuweiten, sogar auf den Shintoit, der ja pure Magie ist. Finde ich auch nicht besonders glaubwürdig.
Dann zum Anfang des Buches...wozu braucht es diese Firhusa-Doppelgängerin, einer normalen Albin wäre Aiphaton dennoch gefolgt.
Das der Zhadar böser zu werden scheint, reiht sich in die Einfallslosigkeit ein, die sich durch das Buch zieht, die wenigen, besonderen Überlebenden sind im nächsten Buch immer irgendwie die Bösen....
Womit ich beim letzten Punkt angekommen wäre, es ist die Art von Markus Heitz, seine Enden so zu schreiben, dass es ein Hintertürchen für eine Fortsetzung gibt. Normalerweise ist das oke, aber in diesem Fall dachte ich, jetzt könnte man wirklich mal zu nem Ende kommen. Irgendwann ist es ausgelutscht, es ist ja mehr ein offenes Ende als ein wirklicher Abschluß.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, der lang ersehnte Höhepunkt einer sehr gut gelungenen Reihe war recht enttäuschend für mich, weil es teilweise echt wirkte, als seien Markus Heitz die Ideen ausgegangen. Ich gebe trotzdem drei Sterne, weil ich es trotzdem behalten werde, weil es trotzdem neues über das Geborgene Land enthüllt, Potenzial für eine hoffentlich wieder bessere Fortsetzung hat und ich ja nicht alles schlecht fand, es war oke, aber von einem Finale erwartet man mehr.
55 Kommentare|22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. April 2014
Zu Beginn sei einmal erwähnt das ich es fantastisch finde, wie Markus Heitz das Schicksal des Albaevolks lenkt - nämlich so wie ich es beim lesen des erste Albae-Bandes niemals erwartet hätte. Auch im finalen Band war es eine Freude in die Detailreiche Welt Ishím Voróo eintauchen zu dürfen, dessen Völker eine gelungene Abwechslung zu den üblichen Fantasy-Völkern bietet.

Achtung Spoiler! Schade finde ich das Charaktere wie Shôtorás, welcher einen der wohl gefährlichsten Albae-Bösewichte im Buch darstellt, ein so langweiliges "Ende" findet bevor er seine wahren Absichten und seine Macht demonstrieren kann. Schön finde ich die immer wieder einkehrenden Erinnerungen an die vergangenen Bände und bekannter Namen, welche besonders durch Carmondai geprägt werden. Gelungen finde ich zu dem die zwar sehr kurzen, dafür doch (für alle Ingrimmsch-Fans) gelungenen Auftritte des Boindil Zweiklinge! Dieser eröffnet neue Handlungsstränge, welche eine gelungene Überleitung zum im nächsten Jahr erscheinenden fünften Zwergeband dienen könnten, wo sie womöglich als (Neben-)handlungen aufgeführt werden. Trotz einer abgeschlossenen Handlung, welche diesen Band beeinflusst lässt Herr Heitz den Ausgang um das Schicksal des geborgenen Landes und des jenseitigen Landes offen. Der Schluss des Buches bietet außerdem eine gelungene und vielleicht unerwartete Wendung und die Machtverhältnisse in denen Aiphatón umherstreift und die ihn immer mal wieder zwischen Sieger und Verlierer davon gehen lassen sind spannend mitzuverfolgen. Oft kommt es anders als man es selbst oder auch der Albae-Kaiser erwartet.

Zwar steht dieser Band meiner Meinung nach dem Dritten geraden in den tiefer gehenden Erklärungen in manchen Punkten etwas nach, ist aber dennoch ein auf jeden Fall lesenswertes Buch! Und natürlich für alle Albae-Fans der letzten Bände ein Muss. Kleiner Tipp: Der Band "Die vergessenen Schriften" beantwortet so manche Frage welche in "Tobender Sturm" aufkommen könnte - man währe also gut damit beraten diesen davor vielleicht einmal zu lesen, zumal er weitere spannende Geschichten bereithält.

Wie es weiter geht bleibt also abzuwarten, vielleicht weiß es ja der Ork der den Zwerg nach dem Weg fragt ...
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 16. April 2014
„Tobender Sturm“ ist der abschließende Band der Dark Fantasyreihe „Die Legenden der Albae“ von Markus Heitz. Die Geschichte spielt, so wie gesamte Buchreihe, in einer eigenen Fantasywelt in der auch die Serie um „Die Zwerge“ angesiedelt ist. Doch mit den Albae wird der Blick auf ein durch und durch, bösartiges Volk gelenkt, dass sich vor allem durch Hinterhältigkeit und Niedertracht auszeichnet. Zeitlich angesiedelt ist das Buch nach dem vierten Band „Das Schicksal der Zwerge“. Zum Verständnis der Erzählung ist es jedoch nicht Voraussetzung die Bücher über „Die Zwerge“ zu kennen, ich selbst habe bisher nur den ersten Band gelesen, es erhöht allerdings das Lesevergnügen. Dem Leser erschließen sich die Zusammenhänge der Handlungen jedoch erst bei Kenntnis der ersten drei Bücher zu den Albae und dem Erzählband „Vergessene Schriften“. Gerade die Kurzgeschichten beleuchten die Hintergründe einiger im Buch vorkommender Charaktere. Das Cover zu „Tobender Sturm“ passt von der Aufmachung wunderbar zu den übrigen Bänden der Albaereihe. Titelgebend ist ein potentielles Werkzeug, dass dazu dienen kann nicht nur die Albae sondern alle Völkern innerhalb und außerhalb des Geborgenen Lands zu vernichten, wenn es eingesetzt wird. Doch dazu möchte ich nicht zu viel verraten.

Hauptsächlich besteht die Erzählung „Tobender Sturm“ aus zwei Handlungssträngen, in denen einerseits Aiphatòn und andererseits Carmondai die Protagonisten sind. Über beide Personen berichtet auch der Prolog des Buchs. In Aiphatòn, dem Sohn der Unauslöschlichen und Kaiser der Albae im Geborgenen Land beziehungsweise Tark Draan, ist in der Vergangenheit manches Mal das Böse erwacht, obwohl er nie zu einem Scheusal werden wollte und er fühlt sich schuldig für seine früheren Taten, so dass er hochmotiviert ist auch die letzten Albae zu suchen und zu töten, damit sie nie mehr dem Land schaden können. Sein Weg führt ihn zu zwei von Albae bewohnten Städten in Ishim Voróo, die ihm bisher unbekannt waren. Doch hier scheint es, dass die Bewohner an die Grenzen ihrer Macht gekommen sind, als ihnen ein neuer Feind gegenüber tritt.
Carmondai sitzt währenddessen seit Zehntelteilen der Unendlichkeit als Gefangener in einem Verlies unterhalb des Palasts der Drillinge. Über die Geschwister berichtete der dritte Albaeband. Doch eines Tages bekommt er die Möglichkeit zum Ausbruch, nur um danach feststellen zu müssen, dass er erneut bei der Eroberung von Dson Bharan zum Gefangenen wird. Ein Zhadár bedient sich seines Schreibtalents und nur deswegen bleibt er am Leben, jedoch unter ständiger Bedrohung getötet zu werden, wenn er die Erwartungen nicht zur Zufriedenheit erfüllt. Auch der Zhadár ist auf der Suche nach den letzten Albae, um diese auszurotten. Sie kommen auf ihrer Mission zum Menschenreich Gauragar in Tark Draan. Hier gerät Carmondai einmal mehr als Alb in Bedrängnis. Kann er sich auch hier durch seine besondere Fähigkeit Geschichten aufzuschreiben, nützlich machen und sein Leben dadurch sichern?

In der vorderen und hinteren Klappe finden sich Skizzen zu den beiden Städten, die Aiphatòn aufsucht. Jedoch hätte ich mir eine allgemeine Übersichtskarte über Tark Draan und Ishim Voróo gewünscht. Zu den Kapitelankündigungen finden sich jeweils kurze albische Lebensweisheiten, die natürlich von Carmondai gesammelt wurden. Allein durch den Umstand, dass er fiktiv die Geschichte der Albae aufgezeichnet hat, ergibt sich sein Überleben bis zum Schluss.

Gelungen finde ich die kurzen Zusammenfassungen zur Historie der Albae an den geeigneten Stellen, so dass ich schnell wieder in die Geschichte zurückgefunden habe. Auch diesmal konnte Markus Heitz mich mit neuen Ideen im Handlungsablauf überraschen. Mir ist es auch zum Schluss nicht gelungen, mit einer der Albaefiguren zu sympathisieren, dazu tragen sie zu viel Boshaftigkeit in sich, die sie nach Belieben auch gegen die eigenen Reihen einsetzen. Und genau diese ist es auch, die die anderen Völker dazu bringt sich massiv für die endgültige Auslöschung dieses Volkes einzusetzen. Ihr Schicksal hat sich geändert. Die in den anderen Bänden manches Mal scheinbar unbezwinglichen Albae sind nun mit List und vor allem Magie zu besiegen! Das Ende lässt einiges offen und ich denke, erst der nächste Zwergenband wird die losen Fäden weiterführen, vielleicht diesmal sogar zum Abschluss bringen.

Das Buch ist ein Muss für alle Markus Heitz- und vor allem Albae-Fans! Es steht den anderen Bänden in nichts nach.
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Mai 2014
Dieses Buch als lang erwarteter Höhepunkt angepriesen konnte mich nicht überzeugen und hat mich zum Teil sehr verärgert. Der vierte Teil mit dem Protagonisten Aiphaton war zuerst vielversprechend. Der mächtigste aller Alben will für seine Taten büßen und begibt sich auf Vernichtungszug. Soweit geht die Geschichte gut los. Zusehends verfällt der Autor in seine zwar sehr wohlbekannte Art und Weise Handlungsstränge offen zu halten, jedoch hält er nicht sein Wort am Ende des Buches und es bleibt einfach alles offen, da sich der Leser das fünfte Zwergen Buch ja auch noch kaufen muss.

Wer das Buch gelesen hat wird zusehends nicht darum kommen zu erkennen, dass es jetzt nur noch super mächtige Wesen gibt, die ganze Armeen auslöschen können. Irgendwie fühle ich mich an meine Kindheit mit Vierzehn zurückerinnert. Bei jedem der Heitz Bücher kam ein immer noch mächtigeres Wesen hinzu, welches den noch mächtiger gewordenen Protagonisten bedroht. Also in guter Dragonball Z manier wird im jeden Buch seit dem zweiten Zwergenteil versucht immer den super heftigsten Widersacher aus dem Hut zu zaubern. Die Superelfe, die Superorks, der Superbösezwerg aus der Tiefe, der was auch immer Supertungdil aus der Schlucht, der Superbösemagier und in diesem Buch noch der am allerböseste Supergedankenkontrollierer von wo auch immer. Gab zwar keine Anzeichen darauf im ersten Buch der Albae, aber da halfen die "vergessenen" Schriften natürlich nach.

Mein letzter negativer Kritikpunkt schließt an das fehlende Ende an. Ich kannte aus dem zweiten Buch über die Albae, dass Herr Heitz nun auch mit abrupten Enden keine Schwierigkeit mehr hatte und muss dazusagen, dass einem Buch eine abgeschlossene Handlung doch gut tut. Das fällt immer wieder im Buch selber auf. Die Intrigen, die im Buch sorgfälltig und äußerst gelungen aufgebaut und beschrieben werden finden in der reinen Willkür des Autors ein jehes Ende. (ACHTUNG SPOILER) Warum ein langes Belagerungsszenario zwischen zwei Städten inszenieren, wenn alle danach trotzdem zu willenlosen Zombies werden und gegen, aufgepasst, andere willenlose Zombiearmeen kämpfen dürfen. Ach ja, das andere Handlungsträngchen zeigt einen neuen Superzwerg, der plötzlich auch irgendwie böse wird und noch mächtiger zu sein scheint als der Superalb Aiphaton. Der verliert natürlich durch einen LIBESZAUBER eines zaubernden Albs seinen Verstand an die Albin, die von einer Zauberblechbüchse kontrolliert wird obwohl er selber nicht mehr kontrolliert wird. Nun ja, dann ist das Buch auch zu Ende. Wie Herr Heitz am Ende schildert sind die Albae nach seiner Meinung ganz offensichtlich ausgelöscht.
Aber kein Angst vielleicht darf der Leser des fünften Buchs der Zwerge sich darauf freuen, dass das magische Mädchen mit ähnlicher Namensendung wie die anderen Willensbeherrschern das geborgene Land in Willenlose verwandelt und dann es wieder vor der Blechbüchse rettet. Oder sie borgen sich nochmal so einen tollen weißen Stern, der explodiert und alles Böse tilgt und dann wieder doch nicht usw...

Es ist schade, dass ein Autor dieses Formates es nötig hat, rein gewinnorientiert zu schreiben.
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. August 2015
Empfehlen würde ich das Buch niemandem, wer aber nunmal die Reihe vervollständigen will, braucht davor auch nicht zurückschrecken. Das Buch kann leider nicht mit den Vorgängern mithalten.

Bereits beim erstmaligen Lesen habe ich sehr viel Text übersprungen. Meistens waren das die Kämpfe der viel zu starken Hauptcharaktere, gegen welche die Albae meistens nicht den Hauch einer Chance hatten. Besonders im letzten Buchdrittel habe ich sogar noch mehr übersprungen, weil der Inhalt mir zu langweilig und uninteressant war. So viel zu der Spannung im Buch, da wurde ich selten so enttäuscht. Vor allem bei M. Heinz habe ich das nicht erwartet. Dadurch habe ich natürlich sehr viel Inhalt verpasst, was sehr schade ist.

Es gibt drei Handlungsstränge, die wenig miteinander zu tun haben: Kaiser Aiphaton, der Jagd auf die letzten Albae macht und ihnen nie eine Chance lässt. Auch ist er stets tausendmal schlauer als alle anderen. Sehr oft kommen dabei die gleichen Schuldgefühle wegen seiner Vergangenheit. Empfand ich meist als sehr langweilig. Dann gab es noch Carmondai und einen Zhadár auf gleicher Mission. Der Zhadár lies den Albae natürlich auch nie eine Chance, allerdings ist Carmondai ein sehr interessanter Charakter, dessen Handlung man trotzdem gerne verfolgt.
Dann ging es noch im die Geschicke zweier rivalisierenden Albaestädte in Ishím Voróo. Das hat das Buch gerettet. Es ging dabei um mehrere Charaktere. Bis zu dem lieblosen Ende sehr unterhaltsam durch die typischen Albaecharaktere. Heitz hat mit diesen Albae viele neue und auch gute Ideen umgesetzt.

Im Epilog wurde ich dann nochmal negativ überrascht. Obwohl dies eigentlich der Abschluss der Reihe sein sollte, baute Heinz mal wieder einen Cliffhanger ein. Warum mal kein richtiger und würdiger Abschluss?

Soviel zu meinem persönlichen Befinden.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. April 2014
Ich möchte Euch heute das Buch "Die Legenden der Albae - Tobender Sturm" von Markus Heitz, erschienen im Piper Verlag, vorstellen.

Meine Meinung:

Ich habe dem letzten Band der Albae-Reihe ja bereits seit Monaten entgegen gefiebert, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht.

Und wenn ich ehrlich bin, wurde ich in dieser Hinsicht etwas enttäuscht - Vielleicht war meine Erwartungshaltung an das Buch aber auch einfach zu hoch, weil der dritte Teil so herausragend gut war. Es ist meiner Meinung nach übrigens zwingend erforderlich die ersten drei Bände gelesen zu haben, weil einem sonst wichtige Zusammenhänge, die für das Verständnis wichtig sind, fehlen.

Die Geschichte besteht hauptsächlich aus zwei Handlungssträngen, die zum Einen das Schicksal des Schreibers Carmondai und zum Anderen das des Kaiser Aiphaton beleuchten.

Da dieser Band eng mit dem letzten Zwerge-Band verknüpft ist, würde ich empfehlen dieses Buch noch einmal zu lesen, was ich wohl auch besser hätte machen müssen. Denn so ergaben sich bei mir doch einige offene Fragen. Außerdem habe ich manche Dinge durcheinander gebracht und miteinander vermischt, weil ich die Zwerge-Reihe schon vor etlichen Jahren gelesen habe und die Erinnerung daran nicht mehr so frisch ist.

Ich finde es übrigens bewundernswert, mit welcher Lebendigkeit und Leichtfüssigkeit der Autor sich in seiner eigens geschaffenen Welt bewegt und wie er die Schauplätze gekonnt miteinander verbindet. Ich selbst würde vermutlich alles durcheinander bringen.

Der Schreibstil des Autors ist wie immer flüssig und detailliert. Teilweise fühlt man sich in die Handlung hineinkatapultiert, erlebt lebendige Schlachten, hofft und bangt mit den Protagonisten, auch wenn die Albae natürlich schon von vorne herein einen Sympathie-Punkt Abzug erhalten. Die Zwerge sind einfach "sympathischer". Aber auch die "Bösen" haben eine Geschichte, die erzählt werden möchte - Fesselnd und spannend!

Das Ende konnte mich jetzt leider nicht zu Einhundert Prozent überzeugen, denn es ist im eigentlichen Sinne kein richtiges Ende und ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Geschichte noch nicht zu Ende ist. Vor allem, weil einige Fragen bis zuletzt unbeantwortet blieben. Ich habe also Hoffnung auf einen weiteren Fortsetzungs- oder Ergänzungsband, der meine Neugier stillt.

Fazit:

Von mir gibt es 4 von 5 Sterne für eine gelungene Fortsetzung, die für mich jedoch kein richtiges Ende der Reihe darstellt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Mai 2014
Ich habe die Zwergen-Reihe, sowie alle vorherigen Albae-Bücher gelesen, also war nun auch dieses Buch ein muss. Ich bin der Meinung, man kann das Buch klar in zwei Bereiche aufteilen: Den interessanten Anfang und den lieblosen Rest.
Markus Heitz baut die Geschichte am Anfang interessant auf, wenn man mal von ein paar Logiklücken absieht. Irgendwann fällt einem beim Lesen aber auf: Es gibt gar nicht mehr genug Buch um das nun zu einem befriedigendem Ende zu bringen.
Das scheint dann auch Markus Heitz aufgefallen zu sein, denn er versucht erst gar nicht es zu einem befriedigendem Ende zu bringen. Mehr noch, er legt das Ende so aus, dass er damit nun gleich weiter zum nächsten Zwergen-Band gehen kann.

Ab jetzt ist es nicht mehr Spoilerfrei:

Ob es nun logisch ist oder nicht, dass es nun wieder zwei neue Albae Städte in Norden gibt, sei mal dahin gestellt. Die Geschichte und der sich entwickelnde Krieg zwischen den beiden ist interessant. Da beide Städte auf magischen Quellen erbaut sind hat dazu geführt, dass nun die Albae mächtige Magie beherrschen und somit noch gefährlicher wurden. Die Art wie die Magie eingesetzt wird unterscheidet sich zwischen beiden. Die eine Stadt auf einem Berg, die andere auf einer Insel und der einzige Weg zwischen beiden ein Fluss. Dazu die üblichen Intrigen der Albae und Geheimnisse auf beiden Seiten die es zu ergründen gibt. Daraus hätte man nun glatt noch einen Albae Band machen können. Aber das wollte Markus Heitz ja nicht, also kommt plötzlich ein übermächtiger Feind, der beide Städt im Handstreich einnimmt und weil sie ja nun sterben müssen werden werden sie dann fix auf billige Art und Weise aus der Welt entfernt. Alles was vorher passiert ist hat auf das Ende eigentlich gar keinen Einfluss, nur dass eben noch eine Albin und Aiphatòn übrig gelassen werden damit man was für den nächsten Band hat.

Den ganzen Abschnitt innerhalb des geborgenen Landes hätte man sich eigentlich sparen können, aber wie schon gesagt man brauchte ja was um den nächsten Zwergenband vorzubereiten.
Was haben wir? Zwei Elben die überheblich wie immer das Ruder übernehmen und nun von irgendwoher neue Elben anlocken wollen.
Ein Loch nach Phondrason tut sich mitten im Geborgenen Land auf, bevor aber noch etwas passieren kann, wird es auch gleich wieder zugeschüttet.
Der letzte Zhadar nimmt Carmondai mit um die letzten Albae zu töten, wird dabei immer böser und Carmondai landet bei den Menschen
Boïndil der sich eigentlich auf die Suche nach einer Antwort auf das Geheimnis um Tungdil begeben möchte streitet sich ein wenig mit der Elbin und reitet dann nach hause um Großkönig zu werden.
Das ist alles nicht besonders spannend und wie gesagt man erkennt genau, dass der einzige Grund warum es geschrieben wird der ist, die nächste Buch zu verkaufen.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. April 2014
Der vermeintliche Abschluss der Albae-Romane
Da ist er nun endlich, der vierte Roman der sehr erfolgreichen Albae-Reihe von Markus Heitz, welcehr gleichzeitig der Abschluss dieser Reihe sein soll. Somit waren meine Erwartungen an "Tobender Sturm" natürlich sehr hoch, da ich von den bisherigen Romanen, seien es die Zwerge-Romane rund um Tungdil Goldhand als auch die Albae-Romane, insgesamt mehr als begeistert gewesen bin. Vor allem der dritte Roman der Albae-Romane hatte es mir dabei ganz besonders angetan, da auch mein Lieblingscharakter, Tungdil Goldhand, eine größere Rolle innehatte. Dem Klappentext dieses Romans hier konnte man also ansehen, dass auch "Tobender Sturm" sich wieder mit Tungdil auseinandersetzen könnte und man auch andere Charaktere, wie Ingrimmsch oder das Geborgene Land wiederentdecken konnte.
Dem war aber nicht wirklich so, da meiner Meinung nach die Beschreibung dieses Romans in eine völlig andere Richtung führt als der wirklich Inhalt dieser Romans es wirklich tut. Man ist fast nur im jenseitigen Land unterwegs und trifft Ingrimmsch in glaube ich nur zwei Kapiteln und der erhoffte Auftritt von Tungdil bleibt leider etwas zu knappt um nicht zu sagen sogar aus...
Dafür liegt der Schwerpunkt auf dem Albae-König Aiphatôn, welcher sich zum Ziel gesetzt hat, alle verbliebenen Albae zu vernichten, was ihn letztendlich auch ins jenseitige Land geführt hat, was auch im letzten Zwerge-Roman "Das Schicksal der Zwerge" angedeutet ist. Somit knüpft "Tobender Sturm" tatsächlich an den letzten Zwerge Roman an und erzählt letztendlich den mehr oder minder verzweifelten Feldzug gegen die letzten Albae.

Mäßige Konzentration auf schöne Details
Um ehrlich zu sein bin ich insgesamt deutlich hochwertigere und detailverliebtere Erzählkunst von Markus Heitz gewohnt. Zwar konnte mich dieser Roman insgesamt fesseln und mit zahlreichen z.T. sehr blutigen und detaillierten Kämpfen überzeugen und mitreißen, doch sind die meisten der geschilderten Handlungen udn der Charaktere meines Empfindens nach doch eher blass geblieben. Zwar sind z.B. im Einband die zwei verbliebenen Albae-Städte recht detailliert abgebildet doch sehe ich in diesen Karten absolut keinen Nutzen für die Handlung, da es kaum eine Schilderung in der Geschichte gibt, wofür diese Karten hätten hilfreich sein können. Ich hätte mir eher wieder eine große Gesamtkarte gewünscht, ähnlich wie in den vorherigen Romanen, lediglich um einen Vermerk erweitert, wo sich diese Städte denn befinden, um den Ort des Geschehens einordnen zu können. Leider bleibt sowohl diese Karte als auch die etwas schwächeren Schilderungen im Roman dies schuldig. So weiß man lediglich, dass man sich mal im jenseitigen und mal im Geborgenen Land befindet. Eher enttäuschend.
Dem Roman muss man hingegen aber zugute halten, dass man viel neues rund um das Geborgene & Jenseitige Land erfährt und somit die Handlungen kontinuierlich vorangetrieben wird und auch auf den vorherigen Romanen und den Vergessenen Schriften logisch aufbaut und man als regelmäßiger Leser allem durchaus gut folgen kann und man sich auch mit dem Hauptcharakter dieses Werks, nämlich dem Albae-König Aiphatôn, gut identifizieren kann, wodurch der Lesefluss gewährleistet ist und der Lesespaß einigermaßen erhalten bleibt.

Wirklich ein Abschluss?
Alles in allem fehlt es diesem vermeintlichen Abschluss an relativ viel, weshalb sich meine anfangs sehr große Vorfreude in gröbere Enttäuschung gewandelt hat. Zwar hatte dieser Roman seine Momente doch blieb insgesamt ein fader Beigeschmack zurück. Insgesamt ist die Handlung zwar plausibel, durchaus spannend und fesselnd, die Geschichte um das Geborgene Land und seine Gefahren wird vorangebracht, doch macht dieser Roman eher den Eindruck, dass es auf etwas Größeres hinausläuft, denn da, wo es gerade richtig spannend und verworren wird, hört der Roman auf und lässt den Leser mit viel zu vielen Fragen zurück, weshalb sich mir die Frage aufstellt, was danach kommen wird und ob Markus Heitz diesen Roman eher als Überbrückungsroman geplant hat. Ein Abschluss ist es meiner Meinung nach zumindest nicht! Meine Hoffnungen ruhen deshalb jetzt auf der Zwerge Fortsetzung oder ggf. doch Albae 5.

Fazit:
Für Fans der Zwerge- und Albae Romane zwar durchaus interessant, insgesamt aber eher Durchschnitt und als Überbrückungsroman konzipiert.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Dezember 2014
Ich habe in den letzten paar Jahren einige Bücher von Markus Heitz gelesen und komme immer mehr zu dem Schluss, dass die (neueren) Bücher dieses Autors einfach die Zeit nicht wert sind, die man zum Lesen seiner Werke aufbringt.

Die Legenden der Albae: Tobender Sturm ist der Höhepunkt eines Negativ-Trends, der sich bereits seit Jahren abzeichnet.
Während die ersten Teile aus dem Zwerge-Universum noch durchaus zu gefallen wissen und man während des Lesens alles um sich herum vergisst, verkommen die späteren Werke zu einer reinen Geduldsprobe.
Vor allem bei Tobender Strum hat man den Eindruck, dass der Autor schnell noch eine kleine Teaser-Geschichte niederschreiben wollte, bevor dann der fünfte Teil der Zwerge-Reihe erscheint. So liest sich dieses Buch letztlich auch.
Die Charaktere sind eindimensional und es bleibt der fade Beigeschmack, dass man all das bereits aus den anderen Büchern so oder so ähnlich kennt.

Erzählerisch ist das Buch eine Katastrophe, der Spannungsbogen wird nicht konsequent durchgezogen, es kommt zu Pausen und Leerstellen, die auf Dauer schlicht zermürbend und nervend sind. Es werden Figuren beschrieben, deren Handlungen für die Haupthandlung keinerlei Relevanz haben und die wahrscheinlich im fünften Zwerge-Band erst bedeutsam werden,
Die Tatsache, dass Herr Heitz die schlechte Angewohnheit hat, die Geschichte durch übertrieben starke Gegenspieler unnötig auszubauschen, wurde bereits von anderen Rezensenten ausgeführt und ich werde nicht weiter darauf eingehen.

SPOILER:
Der für mich persönlich schlimmste Teil ist allerdings das Ende. Ich hätte über all die Fehler, Ungereimtheiten und Dreistigkeiten der Geschichte hinwegsehen können, wenn das Ende nicht so ein offensichtlicher Cliffhanger wäre.
Wozu baut der Autor erst die dramatische und fesselnde Geschichte um die letzten beiden verblieben Albae-Siedlungen auf, mit all ihren Intrigen, ihrer Politik und ihren Machtspielen, führt Figuren mit nachvollziehbaren Motiven ein, die sich miteinander auseinander setzen, nur um sie danach innerhalb von fünf Seiten durch eine Art Massenvernichtungswaffe auf zwei Beinen (der bleiche Alb) vernichten zu lassen?
Und wieso wird im Buch immer wieder betont, dass Aiphaton immun gegen jede Form von äußerer Magie ist, dass sogar simple Heilzauber eine fatale Wirkung auf den Zaubernden haben, nur um ihn zum Schluss einem simplen Liebeszauber erliegen zu lassen?
Das ist nichts weiter als der plumpe Versuch, mit den Gefühlen des Lesers zu spielen und auf den letzten paar Seiten noch mal eben eine neuen Gegenspieler aus dem Hut zu zaubern.
Das ist schlicht und ergreifend schlecht erzählt.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich nach diesem kein weiteres Buch von Markus Heitz lesen werde, da die offenkundige Motivation dieses Autors der reine Gewinn ist und ihn eine gelungene und runde Geschichte nicht (mehr) interessiert.
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Juli 2014
Schade eigentlich, was dem Autor da gelungen ist. Von den 4 Bänden ist nun "Tobender Sturm" eine einzige Lese - Tortur!
Hat so toll und vor allem spannend mit dem ersten Band begonnen: Nun diese lieblose, meiner Meinung nach einfach eine schnell, schnell Geschichte niedergeschrieben. In sich nicht schlüssig und schwer nachvollziehbar. Kein typischer Markus Heitz
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden