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34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen (Fast) Alles was das (Fantasy-) Herz begehrt!
Mit "Die Legenden der Albae - Vernichtender Hass" liegt nach ca. 2 Jahren harter Wartezeit der nunmehr 2. Teil des Fantasy-Zyklus über die düsteren Erzfeinde der Zwerge vor. Obwohl das Fantasy - Subgenre Völkerromane schon vor einiger Zeit seinen Zenit überschritten hat, hat es Markus Heitz in den letzten Jahren doch immer wieder geschafft, hier...
Veröffentlicht am 23. August 2011 von Pelto-Pekka

versus
24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle
Nach zwei Jahren Wartezeit ist es wieder so weit: Markus Heitz nimmt uns wieder mit in den Zwerge/Albae Kosmos des Geborgenen und des Jenseitigen Landes. Wer Heitz kennt stellt hohe Erwartungen an den mehrfachen Gewinner des deutschen Phantastikpreises. Auch ich hatte hohe Erwartungen, leider wurden diese zum Teil enttäuscht.

Zum Inhalt:
Die Legenden...
Veröffentlicht am 25. August 2011 von Mr. Blonde


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34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen (Fast) Alles was das (Fantasy-) Herz begehrt!, 23. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Legenden der Albae: Vernichtender Hass (Die Legenden der Albae 2) (Broschiert)
Mit "Die Legenden der Albae - Vernichtender Hass" liegt nach ca. 2 Jahren harter Wartezeit der nunmehr 2. Teil des Fantasy-Zyklus über die düsteren Erzfeinde der Zwerge vor. Obwohl das Fantasy - Subgenre Völkerromane schon vor einiger Zeit seinen Zenit überschritten hat, hat es Markus Heitz in den letzten Jahren doch immer wieder geschafft, hier trotzdem zu überzeugen. Ob das beim aktuellen auch Werk auch so sein würde, war eine Frage, die sich wohl alle Fans von "Mahet" gestellt haben.

Der Inhaltsangabe in der Produktbeschreibung ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Nur so viel: Die 652 Seiten lange story setzt da an, wo das letzte Buch aufgehört hat (mit der Eroberung der Festung der Fünften) und die Albae Sinthoras und Caphalor sind wiedermal die (Anti-) Helden der Geschichte. Neben actionlastigen Schlachten und interessantem Einblick in die Beweggründe bzw. Psyche der bösen Spitzohren, gibt es auch viele neue Figuren (z.B. Carmondai, eine Art Albae - Historiker, der die Taten seines Volkes festhält sowie die Zauberschülerin Famenia, die über sich selbst hinauswächst), die für Abwechsung sorgen.

Was sofort positiv auffällt, ist, dass man schon nach wenigen Seiten mitten im Geschehen ist. Zum einen liegt das daran, dass man inzwischen das Heitz'sche Fantasy-Universum schon recht gut kennt (und immer wieder auf Altbekanntes + Liebgewonnenes stößt), zum anderen ist der hervorragende Schreibstil des Autors (kurze Sätze, rasantes Tempo etc.) dafür verantwortlich.

Einige (kleine) Kritikpunkte fallen jedoch (leider) schon ins Auge: Nachdem man die Albae ja schon (von der Zwergen - Reihe und vom letzten Albae - Roman) recht gut kennt, erachte ich die zahlreichen Erwähnungen der schlechten Eigenschaften dieses Volkes inzwischen als ein wenig monoton. Es ist natürlich verständlich, dass ein typischer Albae - Roman u.a. von solchen Beschreibungen lebt; dennoch hätte man hier meiner Meinung nach ein wenig sparen können, um unnötige Wiederholungen zu vermeiden. Weiters muss gesagt werden, dass einige Handlungsstränge nicht ganz die (gewohnte) Qualität erreichen können und manche Charaktäre ein wenig blass/einseitig geraten sind.

Dennoch fallen diese Negatipunkte eigentlich kaum ins Gewicht, da das Buch mit einem spannenden Plot punkten kann sowie mit einigen unvorhersehbaren Überraschungen.

Insgesamt ein spannender Fantasyroman, der viele Höhen und ganz wenige Tiefen hat. Folglich kann ich allen Markus Heitz - Fans dieses Werk bedenkenlos empfehlen. Neueinsteiger sollten eher mit der Zwergen - Reihe beginnen oder zumindest mit dem Vorgänger "Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn", um die Zusammenhänge besser verstehen zu können.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Fortsetzung des Albae-Zyklus, 15. September 2011
Von 
P. Aschermann "Philips Welt" (Hildesheim, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Legenden der Albae: Vernichtender Hass (Die Legenden der Albae 2) (Broschiert)
Es war eine scheinbar schier unendlich lange Wartezeit bis zur Veröffentlichung des neuen Romans von Markus Heitz, Die Legenden der Albae Vernichtender Hass. Doch nun sind die bösartigen Verwandten der Elben zurück und das packender als je zuvor.

Zum Inhalt:

Der zweite Band rund um die Albae knüpft nahezu nahtlos an den ersten Band, Die Legenden der Albae Gerechter Zorn, an, spielt aber rund 1000 Sonnenzyklen vor dem ersten Zwerge Roman.

Die Albae Caphalor und Sinthoras konnten am Steinernen Torweg einen Sieg davontragen und ermöglichen somit ihrem Volk die Möglichkeit, in den Krieg gegen die verhassten Elben zu ziehen, welche sich im Geborgenen Land (Tark Draan) niedergelassen haben. Es gilt, die Barbarenstämme für sich zu gewinnen und die Elbenstämme nacheinander zu vernichten. Doch während sich das Heer der Albae sich im Kampf gegen die Elben im Geborgenen Land in Gefahr begibt droht auch der Heimat Dsôn Faimon im Jenseitigen Land (Ishím Voróo) Gefahr durch einen ausrottet geglaubten Gegner, die Dorón Ashont (Acronta), welche bereits aus dem Zwerge Romanen von Markus Heitz bekannt sind. Entscheidende Schlachten und Entwicklungen nehmen ihren Lauf, gestützt durch politische Intrigen und Verrat, welche über das Schicksal und den Fortbestand der Albae entscheiden.

Kritik:
Meiner Meinung springt Markus Heitz in diesem Roman etwas zu viel zwischen den einzelnen Schauplätzen und Figuren hin und her, mal ist man im Geborgenen Land, dann wieder im Jenseitigen Land und dann schon wieder im Geborgenen Land und das innerhalb von nur ein paar Seiten im gleichen Kapitel.
Ebenfalls ist kein wirklicher Hauptcharakter zu erkennen, was ich sehr schade finde. Ich hätte mich gefreut, wenn der Schwerpunkt wieder auf den beiden Albae Caphalor und Sinthoras gelegen hätte, welche in diesem Roman eine unglaubliche Entwicklung durchmachen und diverses erleben. Da hätte Heitz durchaus einen noch größeren Schwerpunkt drauf legen können. So springt man immer wieder zwischen Carmondai, dem Meister in Wort und Schrift, Caphalor, Sinthoras, Polòtain und vereinzelt auch zwischen Horgàta, Arviû und Morana hin und her und kann ihre Erlebnisse im Jenseitigen und Geborgenen Land hautnah miterleben, wobei, wenn überhaupt, der Hauptaugenmerk auf Carmondai liegt.
In Die Legenden der Albae Vernichtender Hass gibt es verschiedene Handlungen wie bereits oben erwähnt. Caphalor ist hauptsächlich im geborgenen Land unterwegs und kämpft gegen die verhassten Elben. Sinthoras kämpft unter anderem gegen die Elben im Geborgenen Land und hat in der Heimat Dsôn Faimon mit Verrat und Verbannung zu kämpfen was er dem Politiker Polòtain zu verdanken hat. Der Schriftsteller Carmondai begleitet den gesamten Roman über den Leser und berichtet über den Feldzug gegen die Elben und wird ebenfalls in einige Kämpfe verwickelt.
Mir wird insgesamt zu sehr im Roman zwischen den einzelnen Handlungen hin und hergesprungen. Markus Heitz hätte wie ich finde eine Handlung konsequenter verfolgen sollen und nicht mit einer anfangen, diese kurz darauf unterbrechen und mit einer anderen weiter machen bevor er dann wieder zu der Ausgangshandlung zurückspringt. Zum Teil verliert man dann doch die Übersicht. Auch die Zeitsprünge sind nicht so gut gewählt, im einen Kapitel ist man im Winter, im darauf folgenden befindet sich die Handlung wieder im Herbst. Diese zeitlichen Sprünge finde ich ebenfalls nicht so geschickt.
Da der Großteil des Romans im Geborgenen Land spielt wie ich vermutet habe, hätte ich ebenfalls eine detailliertere Karte erwartet und nicht eine absolut ungenaue Karte wie im Buch abgebildet. Ständig wird von irgendwelchen Städten und Orten berichtet doch weiß der Leser nicht, wo man sich aktuell befindet. Man befindet sich sozusagen im luftleeren Raum. Warum kann man denn nicht eine Karte des Geborgenen Landes abbilden mit ungefähren Angaben wo die Handlung gerade spielt. Es muss ja keine Tolkin'sche Karte sein à la Herr der Ringe aber detaillierter darf und muss es schon sein'
Davon mal abgesehen ist der Roman wieder sehr gut und spannend geschrieben und man konnte sich als Leser super in die einzelnen Charaktere hineinversetzen und ihre Entwicklungen, Höhen und Tiefen gut nachempfinden. Ebenfalls die Schlachten sind sehr gut geschildert.

Fazit:
Insgesamt ist der Roman Die Legenden der Albae Vernichtender Hass ein typisches Werk von Markus Heitz. Man kann sich gut in die beschriebenen Charaktere hineinversetzen, die Schlachten und Ereignisse sind gut dargestellt, die Kapitel werden immer nett durch Auszüge aus diversen Schriften der Albae eingeleitet und die Gesamthandlung ist stimmig und spannend. Doch leider fehlen mir einige Details wie eine gute Karte, eine bessere Aufklärung über die Zaubererreiche im Geborgenen Land und die Infiltration durch den Dämon, wie ist der Acronta Djer'n in das geborgene Land gelangt oder ist Morana die Mutter der Halbalbin Narmora (Ergänzung: Morana ist Narmora ;))?
Ich kann den Roman zwar uneingeschränkt weiterempfehlen und gebe ihm zwar 4/5 Sternen aber ich hätte mir durchaus ein wenig mehr Liebe zum Detail von Markus Heitz gewünscht wie er Sie u.a. bei den Zwergen gezeigt hat. Bleibt zu hoffen, dass man auf den dritten Albae Band nicht wieder so lange warten muss.
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 25. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Legenden der Albae: Vernichtender Hass (Die Legenden der Albae 2) (Broschiert)
Nach zwei Jahren Wartezeit ist es wieder so weit: Markus Heitz nimmt uns wieder mit in den Zwerge/Albae Kosmos des Geborgenen und des Jenseitigen Landes. Wer Heitz kennt stellt hohe Erwartungen an den mehrfachen Gewinner des deutschen Phantastikpreises. Auch ich hatte hohe Erwartungen, leider wurden diese zum Teil enttäuscht.

Zum Inhalt:
Die Legenden der Albae - Vernichtender Hass ist chronologisch etwa zur Zeit des ersten Zwergen Bandes angesiedelt. Es handelt vom Versuch der Albae mit Hilfe ihrer Vasallenvölker und des aus "Gerechter Zorn" bekannten Dämons das Geborgene Land zu erobern und dass verhasste Volk der Elben auszulöschen. Der Verlauf dieses Feldzuges wird aus den Perskeptiven der unterschiedlichsten Charaktere beschrieben, es fällt schwer einen echten Protagonisten auszumachen (am ehesten triffst das noch auf den Alb Carmondai zu (sog. "Herr in Wort und Bild") welcher von den bestens bekannten Albae Sinthoras und Caphalor quasi als Chronist beauftragt wurde).

Kritik:
Heitz' Wechsel zwischen ca. 10 verschiedenen Erzählperspektiven ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits wird dem Leser so ein umfassender Einblick in die Sichtweise von faszinierend schaurig bösen Kriegern (Sinthoras), intriganten Politikern (Polotain), tapferen Verteidigern (Doghosh) uvm gewährt.
Der Nachteil liegt jedoch auf der Hand: Durch das ständige hin und her Wechseln verliert man leicht den roten Faden insbesondere wenn man mal einige Tage lang nicht weiterliest (unwahrscheinlich, das Buch ist trotzallem spannend). Des weiteren fehlt eine Identifikationsfigur, die einem ans Herz wachsen könnte, wie bereits gesagt: ich kann keine Hauptfigur ausmachen.

Was mich jedoch am meisten stört ist dass Heitz' es fast komplett unterlässt Landschaftsbeschreibungen zu liefern: Was ihm in seinem Band "Die Zwerge" in Tolkien'scher Manier gelang, ganze Länder vor dem geistigen Auge des Lesers entstehen zu lassen, gespickt mit einem tollen Blick für's Detail....hier wird man nicht fündig. Der ganze Plot spielt quasi im luftleeren Raum.
Ausdrücklich ausnehmen von diesem Kritikpunkt möchte ich Heitz' Beschreibung des Albae Reiches Dson Faimon, welchem er etliche Seiten gewidmet hat.

Wer das Stilmittel "cliff hanger" mag kommt hier voll auf seine Kosten, kaum ein Kapitel dessen Ende gleichzeitig das Ende eines Handlungsabschnittes bedeutet. Klarer Vorteil: so wird eine für Heitz' Niveau unterdurchschnittlich spannende Story etwas spannender gestaltet. Der Nachteil liegt darin, dass man bei Beginn des nächsten Kapitels, das unter Umständen aus der Perspektive eines anderen Charakters an einem anderen Schauplatz erzählt wird, emotional noch im vorherigen Kapitel hängenbleibt.

Zum Schluss noch eins: Das Buch hat keinen erkennbaren Höhepunkt, es gibt zahlreiche kleinere Scharmützel, jedoch werden die zahlreichen Handlungsstränge zu keinem gemeinsamen absoluten Höhepunkt verknüpft. Das soll jedoch keine Kritik sein, sondern lediglich eine Feststellung.

Fazit:
Trotz aller Kritik bleibt "Vernichtender Hass" dennoch ein gutes und spannendes Fantasybuch. Mit den Albae hat Heitz die Fantasy Welt um eine neue Rasse bereichert, die durch ihre (aus menschlicher Sicht) Bösartigkeit gleichzeitig abstoßend und ungemein anziehend wirkt, bad guys rule, und die ich nicht mehr missen möchte. Es werden umfassende Einblicke in die Denkweise der Albae und ihre Kultur gewährleistet und Fans von großen detaillierten Kriegstaktiken kommen voll auf ihre Kosten. Allerdings hätten der Story meiner Meinung nach etwas intelligentere Dialoge oder auch präzisere Landschaftsbeschreibungen und Stimmungsbilder gut getan (hoffentlich bei dem Nächsten Albae Band!!!).
Heitz schreibt die Bücher nach eigenen Angaben in erster Linie für sich selbst, d.h. seine Zielgruppe sind ganz klar Erwachsene oder ältere Teens. Teilweise geht es hart zur Sache, wer also ein zartes Gemüt hat dem sei von einer Lektüre abgeraten. Meine Kinder würde ich das Buch erst ab ~14 J lesen lassen.

Gruss
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen FANTASY DER ETWAS ANDERERN ART, 28. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Legenden der Albae: Vernichtender Hass (Die Legenden der Albae 2) (Broschiert)
Wer denkt er bekommt mit den Albae nur Standart "Bösewichte" serviert und die Handlung triftet in prepupertäres Gut vs Böse, der irrt gewaltig, vielmehr werden die Kultur und Denkweise des Albae Volkes eindrucksvoll erläutert und werden dadurch glaubhaft nachvollziebar: die einzelnen Charaktere werden gut ausgearbeitet (vor allem die Gedankenwelt des unglaublich egozentrischen Sinthoras), Klischees Wiederholungen kommen so gut wie nicht vor, wer von magischen Schwertern, Baurnjungen (die zum Held werden), weisen Zauberern, etc. genug hat, der sollte den Albae eine Chance geben und seine vorgefasste auf Klischees (teils Schuld der Fantasy Verläge) beruhende Meinung revidieren und sich das Buch sofort kaufen! (Ebenfalls ein Tipp in dieser Richtung wäre Joe Abercrombie (best served cold, first law reihe etc.)
Wenn man wie ich alle 4 Bände der Zwerge (Markus Heitz) gelesen hat, versteht man auch nebensächliche Äußerungen im richtigen Kontext und muss vor Markus Heitz den Hut ziehen, der soviele Details in seine Welt einbringt, das alles komplett schlüssig und logisch wirkt (auch wenn man anfangs vll anderer Ansicht ist)
Zur kurzen Erklärung: Die Albae sind eines von Markus Heitzes Völkern die auch in "die Zwerge" eine Schlüsselrolle innehaben: Der erste Band Die Albae Gerechter Zorn, erzählt die Vorgeschichte zu den Ereignissen in die Zwerge, die folgenden Bände laufen parallel zu den Zwergen (1-4), zeitlich auch darüber hinaus: das einzige Problem bei der Sache: der zweite Albae Band versäumt es meiner Meinung nach Band 1 nahtlos fortzusetzten: Es geht alles viel zu schnell, das Buch ist viel zu kurz und am Ende kündigt Heitz auch noch an einen weiteren Zeitsprung zu machen, und verschiebt die ursprüngliche Planung also nochmals: Ich habe die Albae Gerechter Zorn 2009 gelesen, nachdem ich als "Zwerge Veteran" auch mehr über dieses Volk lesen wollte, nach mehr als 2 Jahren erscheint dann endlich die Fortsetzung und diese hat gerade mal um die 600 Seiten, sehr groß geschrieben, das entspricht vll 350-400 Seiten von der eng org version (Paperback) von George R.R. Martins a song of ice and fire, soll heißen: anstatt wochenlangem Lesespaß, was für die lange Wartezeit entschädigen würde, bekommt man gerade mal ein paar Tage Unterhaltung und soll jetzt wieder ewig warten? Ich würde Herrn Heitz empfehlen seine anderen nicht wircklich einzigartigen Bücher hinten an zu stellen und endlich auf die Fans zu hören und das Universum der Zwerge/Albae weiter voran bringen
Trotzdem: absolute Kaufempfehlung, an der meisterlichen Arbeit die Heitz mit den Albae abliefert gibt es nichts aber auch gar nichts auszusetzten

Achja: die Albae können soweit auch gelesen werden ohne das man vorher die Zwerge gelesen hat, ist vll sogar zu empfehlen zuerst die Albae zu lesen und dann erst die Zwerge: auf diese Weise erfährt man noch nicht alles in Bezug auf die Charakterentwicklung von Sinthoras und Caphalor (die beiden Hauptcharaktere der Albae Bände)
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zuviel des Guten (bösen), 7. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Legenden der Albae: Vernichtender Hass (Die Legenden der Albae 2) (Broschiert)
Hallo,

hab schon lange keine Rezension mehr verfasst, aber.....ich sah mich nach der Lektüre dieses Buches fast schon dazu gezwungen. Vor Jahren hab ich den ersten Teil der Albae Legenden gelesen und hatte nur noch im Hinterkopf das mir dieser gefallen hatte. Also war der Griff zum zweiten Buch nur eine logische Konsequenz.
Doch leider muss ich sagen das dies ein's der schwächsten Werke von Herrn Heitz ist.
Normal mag ich seine Bücher sehr und habe schon viele davon gelesen, aber an diesem Buch hat mit leider vieles gestört.
Ich will das mal in 2 Störfaktoren unterteilen.

1.) die Albae selber (werde das dann erläutern)

2.) Abgebrochene bzw. stark verkürzte Handlungsstränge

Zu Punkt 1:

Die Albae sind eine Rasse die sich dem Töten verschrieben hat, eine wirklich interessante Sache. Leider werden Sie in diesem Buch zu wahren "Überwesen". Das eine Rasse wie die Albae den Menschen (Barbaren) und den Ork's bei weitem überlegen sind ist eine sehr verständliche Sache. Aber das es auch keine andere Rasse, bis auf eine kleine Ausnahme auf die ich noch zu sprechen komme, schafft auch nur annähernd mit ihnen aufnehmen ist für mich aus Sicht eines Fantasy begeisterten Lesers absolut unverständlich.
Eigentlich reicht es aus nur einen einzigen Albae zu nehmen um alle anderen Wesen zu besiegen, den Albae Virssagon.
Dieser Charakter mordet wild um sich rum, tritt gegen die stärksten Wesen an ohne auch nur eine Schramme abzubekommen. Der Höhepunkt im dem Buch ist wie er in die Festung von den Elben des Drachenclan's eindringt und einen ganzen Stamm der Elben alleine, unter zuhilfenahme der Drachen dieses Clans, besiegt.
Die Elben, eine ebendsolche starke Rasse wie die Albae bekommen nicht mit wie dieser Albae bei ihnen eindringt. Obwohl durch diesen z.B. das Licht in der Festung abgedunkelt wird, werden sie nicht mal misstrausch trotz dessen ihnen bekannt ist das die Albae sich in der unmittelbaren Nähe befinden. Nachdem dann der Albae einfach durch die ganze Festung marschiert ohne Bemerkt zu werden, fängt er mit dem Töten an. Dadurch aufgeschreckt wird er von dutzenden Elben, die mit Bögen und Schwertern bewaffnet sind, verfolgt. Aber nicht ein einziger vermag es dem Albae schaden zuzufügen. Ende vom Lied ist das die Elben alle tot, ein ganzer Clan !!!, und der Albae Virssagon leichten Fusses davon stapft.
Entschuldigen Sie Herr Heitz, trotz dessen ich Ihre Schreibkunst sonst sehr schätze, aber für diesen Schauplatz erhalten Sie von mit als Schulnote eine glatte 6.

Leider ziehen sich ähnliche Sachen durch das ganze Buch, Elben und Zwerge sind eigentlich nur ein Spielball der Albae, aber keine wirklichen Feinde. Von Menschen und Orks ganz zu schweigen. Auch Magier werden durch den Albae Virssagon haufenweise in Jenseits geschickt ohne das er zu Schaden kommt. Warum werden eigentlich noch weitere Truppen benötigt fragt man sich da ?

Die einzigen Wesen die den Albae wirklichen Schaden zufügen können sind die Doron Ashont. Diese sogenannten wandelnden Türme greifen das Land der Albae an während sich die meisten Truppen der Albae bei der Eroberung des geborgenen Landes befinden. Die "Rasse" ist wirklich interessant, wobei nicht's genaues über sie verraten wird. Ich habe zwar eine Vermutung das es sich nicht wirklich um eine Rasse handelt, aber das werden wir wohl erst im dritten Teil erfahren.

Ich könnte noch so einiges zu Punkt 1 schreiben, will aber nicht noch ausschweifender werden.

Also zu Punkt 2:

Viel zuoft werden hier wichtige Handlungsstränge abgewürgt bzw. sehr stark verkürzt. Z.B. werden bei der Schlacht um Mühlenstadt die Albae ein einziges mal durch die Truppen der Elben geschlagen, dies geschieht durch die Hilfe einer Magierin. Am Ende des Kampfes flieht ein Teil der Albae mit einer wichtigen Führungsperon, der Albae Horgata, und wird durch die Elben verfolgt. Aber da Endet dann die Information und es wird nicht mehr drauf eingegangen obwohl sich die Zeitlinie noch ein ganzes Stück weiterbewegt. Was ist aus diesen wichtigen Elbenreitern geworden? Was ist mit Horgata passiert? Im Abspann steht zwar das da noch einmal drauf eingegangen wird im nächsten Roman, aber für mich findet diese Schlacht einfach keinen Abschluss.

Noch ein Fall in dem ein Handlungsstrang , für mein Empfinden, sehr gekürzt wird ist als die Doron Ashont das Land der Albae überfluten. Diese wichtigen Feinde der Albae sind eigentlich in all ihrem Tun sehr intelligent. Aber , so kommt es mir vor, wird ein weg gesucht sich dieser Truppe zu entledigen und so ertränken sich diese Doron Ashont zum grössten Teil selber und verschwinden damit aus der Handlung. Das geschieht innerhalb einer Seite, für mich auch sehr unbefriedigend.

Auch für diesen Punkt gibt es mehrere weitere Beispiele. Irgendwie hab ich das Gefühl der Autor kommt mit den vielen Handlungssträngen nicht mehr ganz so klar und beseitigt "Nebenschauplätze" dann auf eine ganz schnelle Art und Weise indem man schnell mal alle sterben lässt.

Dann noch ein Wort zu Abspann, Epilog und der Danksagung. Aus dieser lässt sich schon heruaslesen das der nächste übermächtige Albae Arviu, ein erblindeter Alb, dort seinen grossen Auftritt erleben wird. Es heisst er werde in Zukunft unzufrieden sein wenn er nicht mindestens 40 Elben in einem Kampf erschlägt. 40 Elben??? !!!! Ich glaub man braucht nicht viel dazu zu sagen. Es wird neben Virssagon einen weiteren absolut unrealistischen Charakter geben.
Herr Heitz, ich möchte Sie bitten sich das nochmal durch den Kopf zu gehen lassen und Elben wie auch Zwerge nicht als Lämmer dazustellen die von Wölfen gerissen werden.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant, aber schwächer als Band 1, 10. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Legenden der Albae: Vernichtender Hass (Die Legenden der Albae 2) (Broschiert)
Die Albae stürmen durch das Geborgene Land und scheinen unaufhaltsam. Doch als die Bewohner erst einmal merken, mit was sie es zu tun haben, formiert sich Widerstand. Im Gegensatz zu den Albae gibt es dort menschliche Zauberer, die Elfen sind ebenfalls ebenbürtige Gegner. Nach und nach müssen sogar die kriegshungrigen Albae Niederlagen einstecken.
Während sich fast das gesamte Heer der Albae weit entfernt befindet, taucht ein schon lange besiegter Gegner nahe ihrer Heimatstadt auf und bedroht diese. Darüber hinaus müssen die beiden größten Helden und Anführer des Feldzugs, Sinthoras und Caphalor, gegen Widerstand aus den eigenen Reihen bestehen. Wer wird letztendlich siegen?
Band Eins hatte mir sehr gut gefallen, vor allem bot es auch den Reiz des Neuen. Die grausamen und brutalen Albae haben kaum etwas mit den üblichen Fantasyhelden zu tun. Ich hatte also eine gewisse Erwartungshaltung, die leider nicht erfüllt wurde. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass der Autor meinte, sich in den Grausamkeiten gegenüber Band 1 noch steigern zu müssen. Die Handlung an sich verläuft in erster Linie auf dem Schlachtfeld. Das mag jeder Leser unterschiedlich sehen, aber ich persönlich war relativ schnell gelangweilt, da mich die Strategiesitzungen und die Kampfgetümmel nicht sonderlich interessierten.
Am meisten störte mich allerdings die Kurzsichtigkeit der Albae: sie sollen ein nahezu ewig lebendes Volk sein und über extrem viel Erfahrung im Kampf verfügen. Trotzdem lassen sie sich mit Verbündeten ein, die sich nicht kontrollieren können und über die sie nicht wissen, außer dass besagter Verbündeter um einiges mächtiger ist als sie und nicht bekämpft werden kann. Die einzige Kontrollinstanz wird auch noch weggeschickt. In der Vergangenheit enorm gefürchtete Gegner werden müde belächelt und total unterschätzt, obwohl die Albae sie nie im offenen Kampf, sondern nur durch List besiegten. Und der totale Untergang scheint auch niemanden zu stören, am wenigsten die Herrscher. Arroganz hin oder her, kein Volk oder Herrscher hält sich so lange, wenn sie sich dumm verhalten. Ich habe Die Zwerge nicht gelesen, aber da die Albae wohl vorher spielen, müssen die Bücher zu den früher erschienenen Zwergen passen. Eventuell wurde deshalb die Handlung entsprechend zurechtgebogen. Alles in allem fand ich das Buch zwar immer noch interessant, aber schwächer als Band 1.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich geht es weiter!, 27. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Klappentext:

Sie sind die Feinde der Zwerge und gebieten über die dunkelste Magie, doch auch die Macht der Albae ist nicht grenzenlos. Ihre Feldzüge münden in einem erbarmungslosen Krieg, der das Land verwüstet und einen totgeglaubten Gegner auf den Plan ruft. Bald geht es für die Albae nicht mehr um Sieg oder Niederlage - sondern um das Überleben ihres Volkes.

DIE LEGENDEN DER ALBAE - Vernichtender Hass
Autor: Markus Heitz
Sprecher: Johannes Steck
Label: Osterwold Audio

Einleitung:
Seit knapp 2 Jahren mussten alle Freunde der dunkelsten Bewohner des Geborgenen Landes auf die Fortsetzung des tollen ersten Romanes und Hörbuchs Die Legenden der Albae warten. Endlich hat Markus Heitz den zweiten Band Vernichtender Hass fertig gestellt und natürlich veröffentlicht Osterwold Audio ein passendes Hörbuch, welches wieder (wie auch schon die Zwerge Bände) vom grandiosen Johannes Steck gelesen wird.

Inhalt:
Vernichtender Hass spielt kurz nach dem Prolog des ersten Zwerge Buchs von Markus Heitz, allerdings noch viele viele Zyklen vor dem eigentlichen Inhalt von Die Zwerge. Das ungleiche Gespann der Albae Caphalor und Sinthoras bekleiden immer noch den Rang der Nostoroi und sind somit oberste Feldherren der Invasions-Truppen der Albae und ihrer Verbündeten, welche aus Trollen, Orks, Barbaren und vielen anderen Monstern aus dem jenseitigen Land besteht. Und natürlich dem Nebeldämon, den vielleicht mächtigsten Verbündeten der Albae.

Das zweite Hörbuch um die dunklen Brüder der Elben, schildert zum einen die ersten Feldzüge der Albae im Geborgenen Land, als auch die Abwehrmaßnahmen, die die Bewohner des Geborgenen Landes gegen die Albae ergreifen. Doch nicht nur im Geborgenen Land sind die Albae mehr als beschäftigt. In Dson Faimon, dem Heim der Albae im jenseitigen Land gibt es viel Ärger, ein alter mächtiger Feind greift die Schwarzaugen an und diese geraten in äußerste Bedrängnis. Ob die Albae diesen Zweifrontenkrieg gewinnen können?

Der zweite Band der Legenden der Albae - Vernichtender Hass hat überdies jedoch noch viele kleine Nebenschauplätze Bereit. Sei es der Privatkrieg des Sinthoras, oder die gequälte Seele des Caphalors, welcher seiner geliebten Frau hinterhertrauert. Auch die Magae des Geborgenen Landes werden vorgestellt. Sehr interessant ist derweil der Charakter des Alb Carmondai, seines Zeichens Künstler in Sprache und Schrift, welcher die Heldentaten der Nostorai zu Papier bringen soll, jedoch neben diesen auch andere Geheimnisse parat hat, da er ein sehr alter Alb ist, welcher mit einigen Überraschungen aufwarten kann! Und wo wir schon beim Thema Überraschung sind, nur im Hörbuch zu Vernichtender Hass gibt es den tollen Song Nox Aeterna!

Fazit:

Wie schon der Vorgänger ist auch Vernichtender Hass ein grandioses Fantasy-Fest der Extraklasse aus der Feder von Markus Heitz. Wendungsreich erzählt und höchst interessant, da die Hauptcharaktere die eigentlichen Agressoren aus früheren Büchern (Die Zwerge)waren. Diese Bücher zeigen auf, dass Gut und Böse nicht allein als schwarz und weiß zu betrachten sind und wirken gerade, wenn man die Zwerge Romane kennt, als ein großes rundes Ganzes. Das Hörbuch wird wieder von Johannes Steck gelesen und das ist auch gut so! Steck liest das Hörbuch nicht nur, er lebt es regelrecht. Er verleiht jedem Charakter seine ganz eigene Stimme, ob es nun die säuselnde Stimme eines Albae ist, welcher seinen Feinden vor deren Tod noch etwas ins Ohr säuselt, oder sich um einen ungehobelt blaffenden Ork handelt. Es kommt einer inszenierten Lesung näher, als dem klassisch gelesenen Hörbuch. Langeweile kommt rein akustisch also niemals auf, und da die Geschichte auch nie langweilig wird, erhält der Käufer des zweiten Bandes eine rundum gelungene Hörbuch-Umsetzung des Romans Die Legenden der Albae - Vernichtender Hass.
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21 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fade und langweilig - kein wahrer Heitz, 21. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Legenden der Albae: Vernichtender Hass (Die Legenden der Albae 2) (Broschiert)
Nach Teil 1 habe ich mich eigentlich gefreut, dass sich endlich mal jemand mit den Dunkelelben beschäftigt, die Zeichnung dieses Volkes ist Heitz im ersten Teil auch mehr oder weniger gut gelungen. Die Einbindung in die Welt der Zwerge finde ich persönlich nicht so gut, da somit weite Handlungsstränge vorgegeben und vorhersehbar sind, das schränkt vor allem im zweiten Teil die Handlungsfreiheit aller Charaktere sehr ein, was dem Plot schadet.
Nun aber zu dem zweiten Teil an sich: Erbärmlich.
Ich quälte mich durch die Seiten, was mich am meisten aufregt, ist die künstliche Dummheit der Albae. Hallo? Ein Haufen Unsterblicher die sich mehrere Jahrhunderte der Kampfeskunst etc. widmen. Da muss es doch einem Autor klar sein, dass man mit solchen Figuren nur bestimmte größere Handlungszweige verfolgen sollte, da diese Überkrieger in einem normalen Kampf doch alles kaputtmachen. Oh, du hast 10 Jahre Kriegserfahrung? Wie süß...
Nein, wie schon in vielen anderen Büchern auch hat der Autor festgestellt, dass er ja eigentlich übermächtige Figuren geschaffen hat, ergo muss er fatale Schwachstellen generieren um dies wieder auszugleichen. Somit sind die Albae naiv, viel zu stolz, viel zu verbittert, viel zu stur und viel zu arrogant. Und dieses "viel" ist so viel, dass sie durch diese wenigen Eigenschaften total überschattet sind, von denen man normalerweise meinen möchte, dass mehrere Jahrhunderte reichen würden, um den Blickpunkt auf essentiellere Dinge zu richten, vor allem wenn man einen Feldzug leitet.
Dem ist jedoch ganz bewusst nicht so, und deswegen reagieren Unsterbliche auf kleine Provokationen absolut unüberlegt und überhastet. Das nervt tierisch. Heitz hätte hier gut daran getan, sich ein bisschen mehr mit der Kettenreaktion der Unsterblichkeit auseinanderzusetzen. Auch die vielen Charaktere die immer nur flach und sprunghaft in den einzelnen Kapiteln angeschnitten werden haben trotzt ihrer "grauen Haare" keinerlei Tiefe und sind viel zu sehr von niederen Gefühlen getrieben, als dass man hier eine Handlungslogik oder ähnliches erkennen könnte. Alles in allem fallen die Albae im Kampf genauso leicht wie Menschen und sind leichter zu provozieren als Orks. Da kann man auch gleich über ein paar Kinder schreiben. Das absolut undurchsichtige Herrscherpaar hilft da auch nicht mehr weiter.

Insgesamt kommt Heitz hier nicht über die Unterdurchschnittlichkeit hinaus, geschweige denn an andere seiner Werke heran. Ich kann den ersten Teil noch gegen akute Langeweile empfehlen, weil er eben etwas anderes ist und man mit den auch hier vorkommenden Fehlern seitens der Albae noch leben kann. Aber der zweite Teil versenkt das Kind endgültig im Brunnen.
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5.0 von 5 Sternen Super spannend!!!, 29. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Legenden der Albae: Vernichtender Hass (Die Legenden der Albae 2) (Broschiert)
Wie erwartet super spannend und macht süchtig nach mehr von Markus Heitz.
Für Fantasie Liebhaber ein muss. Es lohnt sich.
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4.0 von 5 Sternen Beurteilung, 27. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kenne das buch bereits. Es ist nicht ganz mein Geschmack. Ich denke sie sollen die bücher von lois mc master bujold wieder anbieten, zum beispiel barrayar Zyklus. Ich habe sie vor zwanzig Jahren gelesen und finde sie heute noch sehr gut
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Die Legenden der Albae: Vernichtender Hass (Die Legenden der Albae 2)
Die Legenden der Albae: Vernichtender Hass (Die Legenden der Albae 2) von Markus Heitz (Broschiert - 18. August 2011)
EUR 16,99
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