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Kundenrezensionen

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am 30. April 2009
Gleich nach dem lesen der ersten Kapitel fällt dem Leser sofort wieder der für Markus Heitz typische Schreibstil auf, den viele Leser schon durch seine anderen Werke kennen. Beginnend mit einem Focus auf einen kleinen, überschaubaren Bereich eröffnet sich dem Leser im Verlauf der Geschichte ein größeres, weitläufigeres Bild. Hierbei fällt mir immer wieder positiv auf, dass auf Details eingegangen wird, ohne sich in übertriebenem Detailreichtum zu verlieren - es bleibt genug Raum für das eigene "Kopfkino".

Mit nahezu morbider Freude habe ich dann auch den hier vorliegenden Roman genossen. Besonders eloquenten wurde die Bösartigkeit der Albae mit einer Beiläufigkeit vermittelt, dass sich der Leser schnell in den Bann der Protagonisten ziehen lässt. Die Grausamkeit und menschenverachtende Weltsicht der Albae wird für den Leser (erschreckend) schnell zum Normalfall. Auch wenn die "künstlerische Ader" der Protagonisten hin und wieder etwas überzogen wirkt, so dient sie dazu, dem Leser ein Gefühl für die Hauptfiguren zu vermitteln.

Die Story an sich ist gut durchdacht, spannend und mit der einen oder anderen (überraschenden) Wendung versehen. Die Charaktere entwickeln sich weiter und man merkt schnell, dass es nicht bei diesem einen Roman bleiben wird - bleiben kann.

Fazit: Mit dem Auftakt zur Albae-Reihe hat Markus Heitz eine Welt erschaffen (erweitert), die den bis dato herausragenden Zwergen locker den Rang ablaufen kann. Sicherlich ist das Buch im Vorfeld etwas über Gebühr "gehypt" worden - und kann natürlich der übersteigerten Erwartungshaltung einiger Leser dann nicht ganz genügen (und da schließe ich mich nicht aus). Als eigenständiges Werk durchaus überzeugend und eine deutliche Kaufempfehlung - auch wenn ich ein Hardcover bevorzugt hätte.
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Nun ist endlich der lang erwartete erste Band über die Albae erschienen. Markus Heitz startet seine neue, auf vier Bände ausgelegte Reihe mit dem 585 Seiten starken Roman "Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn". Dazu gibt es boch eine Karte des jenseitigen Landes Ishim Voroo sowie der Stadt Dson Faimon, dem Sitz der Alben.

Inhaltlich geht es um die ungleichen, den Lesern der Zwergenreihe wohlbekannten, Albae Cephalor und Sinthoras, die im Auftrag der Unauslöschlichen(Nagsar und Nagsor Inaste) einen Dämon dazu bewegen sollen, die Pforte zum geborgenen Land zu öffnen. Das Ziel ist die Auslöschung der Elben und hierzu wird ein großes Heer aus allen Verbündeten der Albae ausgehoben.

Die Geschichte spielt im 5199. Sonnenzyklus (wie der Prolog zu "Die Zwerge"), also vor der Zwergenreihe (beginnt so richtig im 6234. Sonnenzyklus).
Ihren Reiz bezieht die Story aus der erneut unglaublichen Ideenvielfalt des Autoren. Beispielhaft seien hier nur einige genannt: die giftmischenden, gnomartigen FFlecx; die Sprink, so eine Art Wölfe mit Glaszähnen, die käferartigen Jeembina und besonders gelungen, die Phaiu Su, spinnennetzartige Blutegel.

Negativ bemerkbar macht sich, dass viele Details, wie zum Beispiel die Stadt Dson Faimon, einen unfertigen Eindruck machen. Verglichen mit ähnlicher Fantasyliteratur, wie etwa Salvatores Schilderung von Menzoberranzan, wirkt das Heitz'sche Szenario blaß.
Auch die Bösartigkeit und grausame Überlegenheit der Albae kommt nicht sozur Geltung, wie in der Zwergenreihe (hier sei in Sachen "böse Elfen" auch der Vergleich mit Malus Darkblade als Maßstab erlaubt).

Fazit: Erneut ein absolut spannender, wenn auch nicht immer fesselnder Fantasy-Kracher von Markus Heitz. Die Erwartungshaltung wird nicht ganz befriedigt, was natürlich auch an der mit "Die Zwerge" selbst gesetzten, hohen Meßlatte liegt. Für Fans ein klarer Pflichtkauf und auch für Neueinsteiger geeignet. Klare Kaufempfehlung!
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am 27. Juli 2010
Als Fan des Schreibstils von M.Heitz - insbesonders in den ersten vier Bücher des Ulldart-Zyklus und der Zwerge-Tetralogie - war der Kauf des neuen Buchs fast ein Muss, da ich noch kein "düsteres" Werk des Autors gelesen hatte.

Leider muss ich sagen, dass es mich etwas enttäuscht hat. Die beschriebene Welt ist relativ eintönig (oder m.E. zu knapp gehalten), die Motive wiederholen sich stark - besonders die regelmäßige Betonung der Eleganz, der Kampfkunst und der albischen Kunsttile übersättigt irgendwann.
Dagegen sind die einzigen, wirklich interessant beschriebenen Charaktere nur die beiden Protagonisten mit Teilen deren direkten Umfelds. Zwei weitere werden auch detaillierter behandelt, um die Sichtweise anderer Rassen auf die Albae mit einzufügen, werden aber beide genutzt, um jeweils einem Protagonisten das Leben binnnen zehn Seiten umzukrempeln, was in einem Fall schon etwas konstruiert wirkt und im zweiten Fall eine Dummheit/Überheblichkeit des betroffenen Charakters auf ein Maß heraushebt, dass nicht zu seiner restlichen Umschreibung auf den vorherigen Seiten passt.
Der für mich interessanteste Antagonist dafür hat genau zwei Auftritte. Die restlichen tauchen kurz auf und verschwinden dann wieder, meist getötet von einem der beiden Albae.

In der Summe ist das Buch keinesfalls schlecht und die Bewertung auch einfach meinem Anspruch geschuldet; sprachlich ist es wie immer gut - wenngleich bislang fast nichts die Dialoge zwischen Fiorell und König Perdór in der Ulldart-Reihe toppt :)
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. Oktober 2011
Meine Meinung:
Von Beginn an muss dem Leser eins klar sein, das geht schon aus der Widmung des Buches hervor: Wir haben hier als Protagonisten keine strahlenden Helden, wie zum Beispiel große Elbenkrieger, treue Menschenfürsten, stämmige Zwergenmänner. Nein, unsere Helden sind die wahren Schurken. Unsere Helden sind Albae, die sich rechtlose Sklaven halten und mit ihnen genauso respekt- und skrupellos umgehen wie mit jedem ihrer Feinde. Albae sind auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Mögliche Verluste auf dem Weg dahin sind Bauernopfer, die sie nicht einmal mit der Wimper zucken lassen. Vielmehr genießen sie das Leid, den Schmerz eben jener Opfer noch zusätzlich.
Ich gestehe hiermit ein, dass ich die Zwerge nicht gelesen habe. Warum? Weil ich mit den Zwergen als Rasse so noch nie etwas anfangen konnte. Wenn sie in einer Gruppe als einzelne Mitglieder dabei sind, wie in Tolkiens Klassiker beispielsweise, ist es für mich kein Problem. Aber eine ganze Geschichte und dann noch vier Bände über dieses Volk? Ich hab es versucht, bin auf Seite 200 gescheitert und habe mich jetzt den Schurken der Geschichte zugewandt, die mich persönlich viel mehr begeistern konnten. Und die Geschichte der Albae, die ausziehen, um die Elben endgültig zu vernichten, lässt sich auch wunderbar ohne das Hintergrundwissen aus den Zwergenbüchern, in denen dieses Volk das erste Mal erscheint, verstehen.
Wie nicht anders zu erwarten war, liegt hier ein High-Fantasy-Roman vor. Markus Heitz hat eine eigene Welt geschaffen, mit eigenen fremdartigen Völkern und mit der klassischen Schwierigkeit der oft unaussprechbaren Namen. Das muss man mögen oder lieben wie ich es tue. Hilfreich ist hierbei trotzdem, dass es neben einer Karte des Landes und der Stadt auch ein Personenverzeichnis gibt, das ich auf den ersten Seiten doch ab und an zu Rate gezogen habe, um die Charaktere den richtigen Lagern zuzuordnen und niemanden zu vertauschen.
Wir wechseln also den Blickwinkel mit dieser Geschichte. Wir sehen die Welt nun aus der Sicht der klassischen Feinde, man könnte sagen des Bösen und ich war erstaunt wie wunderbar es dem Autor gelingt, diese fremde Mentalität, fremde Moral, das Kunstverständnis und die Gesellschaftsform so zu vermitteln, dass man trotz aller Unterschiede zu uns selbst oder auch zu den sonst fiktiv erschaffenen Völkern versteht, was die Albae antreibt und nach einiger Zeit trotz allen Widerwillens ihre Denkweise zu akzeptieren, sogar mit ihnen fühlt.
Besonders spannend wird die Situation noch dadurch, dass unsere beiden Protagonisten Sinthoras und Caphalor von Beginn an Feinde sind. Ihre erste Begegnung innerhalb des Buches sagt schon nichts Gutes voraus und als sie von ihren Herrschern auf eine gemeinsame Mission geschickt werden, ist keiner von beiden darüber begeistert. Gleichzeitig haben sie beide ihren Charme. Die Geschichte wird wechselnd aus der jeweiligen Perspektive der beiden erzählt ' mit kurzen Einschüben anderer Charaktere. Und dieses Mal war es tatsächlich so, dass ich keinen Liebling hatte, wie es sonst oft der Fall ist, wenn Handlungsstränge aufgeteilt werden. Sie sind beide faszinierende und interessante Figuren, die das Lesen zu einem ganz neuen Abenteuer machen.
Nach und nach scheint sich auch das Verhältnis der beiden Protagonisten zueinander etwas zu verändern. Und trotz aller Unterschiede zwischen ihrem und unserem Denken, dem Verständnis davon wie Leben miteinander funktionieren kann und soll, ist auch diese Rasse zu Gefühlen fähig, nicht nur Gefühl von Wut und Zorn oder Hass, auch Freundschaft und Liebe können ihr Herz erreichen, auch wenn sie sich das manchmal selbst nicht eingestehen wollen.
So gibt es zum einen etliche Kampfszenen mit und gegen die verschiedensten Rassen, die in dieser Geschichte auftauchen und die Markus Heitz selbst entworfen hat, zum anderen auch gefühlsbetone Szenen, wobei das Thema Liebe hier keine übergeordnete und einnehmende Rolle spielt, sondern lediglich ein Rädchen im inneren des Räderwerks der Handlung ist.

Fazit: Wie Markus Heitz sich das in der Widmung wünscht, begegnet der Leser hier den Schurken mit dem 'gewissen Etwas'. Es ist erfrischend anders, wie die Geschichte der Bösen erzählt wird, ohne dass sie dabei gleichzeitig verharmlost werden. Nein, sie sind so brutal und skrupellos wie sie sein sollen und trotzdem oder gerade deshalb entwickelt sich eine hochspannende Handlung,
die ich nur mit 5 von 5 Sternen bewerten kann.
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am 5. Juni 2009
Ok, nach dem letzten Band der Zwerge war ich doch ein wenig enttäuscht. Viel Fragen wurden offen gelassen, vieles wurde unerklärt stehen gelassen und das Ende hat mich doch enttäuscht. Aus diesem Grund war ich eher Skeptisch was die Albae angeht, doch muß ich sagen WOW WOW WOW.
Auch wenn das Buch doch nur Indirekt mit dem Geborgenen Land zu tun hat und man sich in der neuen Umgebung erst einmal zurecht finden muß, ist der Band doch von Anfang an eins, Stimmungsvoll und meiner Meinung nach sehr Düster. Wobei das Düstere mit der Zeit noch zu nimmt und ein Bild der Albae zeigt der wie Süßer, Klebriger Honig durch einen hindurch sickert und sich einbrennt.
Sind die Albae "Böse"?
Ja und nein. Markus Heitz schafft es die Albae aus verschiedenen Blickwinkeln darzustellen, wobei er immer Wert darauf legt, die Welt aus den Augen der Albae zu sehen und das ist einfach genial.
Ich habe mich teilweise angewiedert gefühlt, bei der Dargestellten Sichtweise der Albae und ich habe es genossen.
Mein ganz klares Votum 5 Sternen.
Für mich ist dieses Buch nach den Zwergen der bis jetzt letzte Geniestreich von Markus Heitz. Wer die Zwerge liebt, wird die Albae lieben....und zu gleich lernen sie zu Hassen!
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am 6. Mai 2009
Die Legenden der Albae ist ein Buch, das ich sofort und gerne verschlungen habe. Gerade als Dunkelelfenfan - nichts anderes sind die Albae - hat man seine helle Freude mit dem Buch, auch wenn es manchmal noch etwas dunkler, brutaler und sadistischer hätte zugehen können. So ab und an waren die Albae doch ein wenig zu nett für das Volk. Trotzdem gefällt mir der hoffentlich nur erste Band über die Albae jetzt schon besser als die Zwergen-Romane und nebenbei wurde ich wieder mit Heitz versöhnt, nachdem er mit dem vierten Zwergen-Band etwas nicht so ganz tolles abgeliefert hat. Auf jeden Fall ist dieses Buch ein Muss für jeden Dark Fantasy-Fan.

Hoffentlich auf bald mehr Abenteuer mit Sinthoras und Caphalor, es gibt doch noch einige offene Fragen, die geklärt werden müssten.
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am 8. August 2009
Da ich die 4 Teile des Zwergen Epos von Markus Heitz mit Begeisterung förmlich verschlungen habe, habe ich mich wie ein kleines Kind zu Weihnachten gefreut als mir dieses Buch in einer Buchhandlung zwischen die Finger geriet.

Wie schon bei den Vorgängern ist der Schreibstil einfach spitze, nicht zu abgehoben aber auch nicht zu flach und wenn man nicht aufpasst hat man es schneller durch als einem lieb ist.

Positiv finde ich das man nicht zwangsläufig "Die Zwerge" gelesen haben muss um dieses Buch zu geniesen, es spielt zwar in der gleich Welt aber vor der Zeit in dem die Zwerge zuschlagen und auch in einem ganz anderen Teil der Welt.
Das Volk der Albae fand ich schon immer sehr interessant und dieses Buch bestätigt nur mein Interesse. Es ist wunderbar finster aber trotzdem wirkt es nicht zu abstrakt.
Die Story an sich ist gut durchdacht und es gibt durchaus Überraschungsmomente. Zu den Charakteren findet man schnell bezug und fängt an mitzufiebern.

Alles in allem ein sehr lesenswertes Buch für Fantasy Interessierte die mal in das Genre reinschnuppern möchten und für Fans der Zwergen-Reihe sowieso ein MUSS.
Meine Vorfreude auf den 2. Teil ist aufjedenfall schon riesig!
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am 14. März 2010
Nachdem ich es lange im Regal stehen hatte, habe ich mich dann doch irgendwann wieder zu moderner Fantasy Literatur durchgerungen und Markus Heitzs "Die Legenden der Albae - Gerechter Zorn" durchgelesen und ich muss gestehen, das Buch gefiel mir recht gut.

Die Helden des Romans Sinthoras und Caphalor sind aus dem Heitz'schen Buch "Die Zwerge" als gefürchtete Antagonisten bekannt. Gemeinsam werden sie durch ihre Herrscher fortgeschickt einen Dämon als Verbündeten der Albae für einen kommenden Feldzug gegen die verhassten Elben und das geborgene Land zu gewinnen. Auf ihrer Reise müssen sie die unterschiedlichsten Schwierigkeiten meistern, um letzten Endes ihre individuellen Ziele zu verfolgen. Besonders für Leser der Zwerge Bücher bietet dieser Roman einige interessante Hintergrundinformationen an. Für einige leichte und schwereren Wendungen der Story ist das Buch ebenfalls zu haben. Einen Stern bekommt das Buch für seine Geschichte und seine Einreihung in die Geschehnisse am steinernen Torweg.

Heitz erzählt (zu meiner großen Erleichterung) die Geschichte je nach Kapitelabschnitt nur aus drei Perspektiven: Aus Sinthoras, aus Caphalors und aus Raleehas Perspektive. Selten werden noch andere Charaktere hervorgehoben. Die Hauptcharaktere sind interessant strukturiert und sorgen für Konflikte. So passt der ambitionierte Sinthoras, welcher nur auf seine Position in der Gesellschaft und auf Macht aus ist, nicht zum bedachten und seine Familie liebenden Caphalor. Raleeha hingegen hat als Sinthoras Sklavin nicht viel zu sagen. Umsogrößer ist ihr eigener Konflikt mit sich selbst, welcher aus Liebe und Vernunft besteht. Viele nebencharaktere, wie die Unauslöschlichen, die Heerführer, die Oboona und der Galran Zhadar beleben die Geschichte ungemein. Einen weiteren Stern für die Charaktere und ihre jeweiligen Entwicklungen.

Der Heitz'sche Schreibstil ist in Ordnung. Die Sätze sind deutlich, jedoch nichts Außergewöhnliches. Dennoch sorgen perfekte Kapitelgrößen und Absätze für ein gutes Leseverständnis, selbst wenn man über mehrere Tage hinweg liest. Die kurzen Ausschnitte aus verschiedenen historischen Büchern der Albae am Beginn jedes Kapitels geben im Laufe des Buches interessante Informationen preis, die jedoch nichts mit der Geschichte zu tun haben. Und natürlich sieht das Cover verdammt gut aus, was immerhin auch zu einem guten Buch dazu gehört. Einen Stern für Schreibstil, Layout und Strukturierung des Buches.

Die Welt, welche Heitz nun durch Beschreibungen des jenseitigen Landes Ishím Voróo erweitert hat, fand ich bisher immer schon zu leer. Die Karten (schon aus den Zwergenbüchern) fand ich nie sonderlich interessant und insgesamt die Welt auch ziemlich klein. Zudem gibt es einige Sachen, die mMn in eine Fantasy Welt nicht so recht hineinpassen. Ich habe nicht verstanden, wieso die Unauslöschlichen ein Geschwisterpaar sind. Um ehrlich zu sein fand ich das verstörend. Seltsam war auch die mächtige Festung des Galran Zhadar, welche recht nahe an der Hauptstadt der Albae steht steht, den Albae aber gänzlich unbekannt ist. Und wieso hat der Galran Zhadar eine Krone und ein Pergament der Gnome gestohlen? Zudem wird zu wenig über den Dämon bekannt, auch wenn das dem Auftritt und der furchteinflößenden Erscheinung keinen Abbruch tut. Hinzu kommen aber auch viele gelungene Sachen, wie die Oboona, der Galran Zhadar selbst, die Srink und die Barbarenstämme. Sagen wir einen halben Stern für die Welt (wobei das nur meine Meinung ist).

Als letztes noch die Erwartung, mit der ich an das Buch herangegangen war. Ich hatte es zufällig bei Amazon gesehen und dementsprechend nicht den Hype mitbekommen. Dennoch waren meine Erwartungen recht hoch, da ich mich noch gut an die furchtbaren Albae aus den Zwergenbuch erinnere. Und ich muss sagen, ich bin noch immer sympathisant der Albae. Nicht nur wegen ihrer schwarzen Augen, sondern auch wegen ihrer Intrigen, Rangeleien, Fähigkeiten und Überheblichkeit. Viele Leute mögen solche Eigenschaften wie Arroganz und Überheblichkeit ja nicht, doch ich finde so etwas macht das Ganze erst interessant. Wer will schon perfekten Helden haben, die Drachen erschlagen und die Jungfrau in Not retten? Zum Anderen benutzen die Albae viele neue Wörter. Menschen nennen sie Barbaren oder Orks Oarós. Nur die Grausamkeit der Albae habe ich in diesem Buch nicht so recht abgekauft. Es klingt oft so, als wenn Heitz sich dachte: "Jetzt wieder etwas grausames tun, sonst kommen die Albae zu verweichlicht herüber." Auch den Sinn für Kunst fand ich lustigerweise zu künstlich. Ich denke aber auch, es ist schwer, böse Charaktere wirklich böse darzustellen und sie gleichzeitig als Hauptcharaktere für eine Geschichte zu verwenden. Heitz hat schon gute Arbeit geleistet insgesamt. Der Titel des Buches ist jedoch auch ein wenig Irreführend. Zum Einen, wenn man an Legenden denkt, denkt man an mehrere Legenden. Hier im Buch werden jedoch nur zwei Legenden geboren. Aber es sollen ja noch weitere Bücher erscheinen - ich bin offen und gespannt. Zum Anderen ist der "gerechte Zorn", welcher wohl auf den Zorn gegen die Elben anspielt, nicht gerecht. Genau genommen lenken sie ihren Zorn nur gegen die Elben - und ob das gerecht ist? Vielleicht bezieht sich "Gerechter Zorn" auch nur gegen den allgemeinen Zorn, den die Albae haben, wovon sie durchaus genug für alle haben. Dennoch verstehe ich dann nicht, wieso er gerecht sein soll. Aber das stört ja wohl eher weniger. Einen halben Stern für die Albae und meine Erwartungen, die nur teilweise erfüllt wurden.

Insgesamt kann ich nur raten, das Buch zu kaufen. Besonders für Freunde der Zwergenreihe kann die andere Sicht vielleicht doch ganz interessant werden. Seinen Preis ist das Buch durchaus wert. Vier Sterne von Fünfen.
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Markus Heitz wird scheinbar immer aktiver - anders kann ich mir die aktuelle Anzahl an Veröffentlichungen schlichtweg nicht erklären. Sehr oft führt jedoch ein rasant aufeinander folgender Output eines Autors zu einer Verschlechterung seiner Geschichten. Gibt es doch sehr viele Autoren, die regelmäßig Bücher veröffentlichen, jedoch in ihren Werken absolut nichts Neues mehr zu erzählen haben.
Nun erreichte mich also ein neuer Markus Heitz - und abermals eröffnet er eine neue Serie über die sehr interessanten Albae - ein Stamm, der jedem Zwerge-Leser bekannt sein müsste. Der Umschlag sieht klassisch nach Fantasy aus - wollen wir mal sehen, was der Inhalt so her gibt...
Fünfhundertvierundachtzig Seiten später musste ich notgedrungen ein Fantasybuch schließen, wie ich es leider schon lange nicht mehr lesen konnte. Hat mich doch die Geschichte über die relativ bösartigen Albae zutiefst gefesselt, berührt und überzeugt. Sicherlich, sie könnten noch etwas bösartiger sein - nichts desto trotz wird Markus Heitz in meinem Augen mehr und mehr zum Godfather der deutschen Fantasy- und Horrorliteratur.
Scheinbar spielerisch lässt er die Welt der Albae aufleben, geht hierbei sehr detailliert zu Werke und führt seine Protagonisten sehr lebendig ein, ohne den Blick auf das Wesentliche zu verlieren. Man erkennt förmlich die Liebe des Autors zur Schriftstellerei und insbesondere zu den Genrebereichen, in denen er sich aufhält.
Die Legenden der Albae" ist ein absolut überzeugender Dark-Fantasy-Roman, der nicht eine einzige Seite ohne Sinn und Zweck vorzuweisen hat - man muss wirklich stark aufpassen, nicht den Bezug zur Realität zu verlieren - ist es doch schier unmöglich, aus den Tiefen Ishím Voróo's wieder aufzutauchen.
Alles was dem Leser bleibt ist ein zombieartiger Gang zum nächsten Buchhandel, um auf die Veröffentlichung des nächsten Bandes - gleich einem Drogensüchtigen auf Entzug - zu warten, um dann dieses dem Händler aus den Händen zu reissen...
Jürgen Seibold / 30.05.09
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am 8. Juni 2009
Ich habe dieses Buch innerhalb von 2 Tagen regelrecht verschlungen, denn als eingefleischter Zwergenfan und Mahet Fan (Markus Heitz) war es für mich ein Muss auch die finstere Seite der Albae zu betrachten, da mich diese auch schon seit ich das erste mal von ihnen las, fasziniert haben.
Ich habe bewusst keine wirklichen Erwartungen an das Buch gehegt, weil ich in solchen Fällen meist enttäuscht werde. So nahm ich nur mit was ich aus den bisherigen Zwerge Büchern wusste. Die Albae eröffneten sich mir als eine Art Hochkultur mitten in einer sich gerade entwickelnden Welt. Eine grausame und doch künstlerisch hochausgereifte Kultur, die ihre Perfektion besonders im Bereich des Todes inne hat. Eben genau das Bild was ich von den Albae hatte. Heitz schafft bei seiner Schilderung der Albae Kultur und deren Leben, den Spagat zwischen einer hochorganisierten und fortschrittlichen, sowie auch grausamen und bösen Rasse und gibt den Albae somit die Facetten die ihnen als eigenständige Kultur gefehlt hatten, ohne das diese ihr Gesicht verlieren. Die Albae bleiben weiterhin das was sie sind. Böse Brüder der Elben die mit Blut Malen und aus Knochen Statuen bauen und doch haben sie auch andere Seiten. Sie spielen in den Ränken der Politik, verfallen der Liebe oder betreiben sogar Landwirtschaft um das Volk zu erhalten (Nun ja die Hauptarbeit machen hier eher die Sklaven^^....). Somit bekommen die Albae den Teil der ihnen wie oben gesagt bisher fehlte und sind doch immer noch Albae, da sie diese Praktiken eben mit dem gewissen albaischen Etwas ausführen.
Auch Albae sind nur Wesen aus Fleisch und Blut, das lernt man spätestens hier, wenn man es seit den Kämpfen zwischen Zwergen und Albae aus der Zwerge Reihe noch nicht wusste. Denn diese gingen auch nicht immer siegreich für die dunklen Spitzohren aus.

Alles in allem kann ich dieses Buch mehr als empfehlen, ich gebe jedoch bewusst nur 4 Sterne, weil Herr Heitz an einigen Stellen durchaus Flüchtigkeitsfehler macht die seiner nicht würdig sind. Des Öfteren werden zB Kometen und Gestirne verwechselt (Zwei konkurrierende Albae Parteien), was den Lesefluss zwar nicht wirklich stört, aber doch verwirrend ist. Außerdem hätten einige Teile Dson Faimons mehr Beachtung bekommen können. Auf diese Weise erscheint die Stadt nicht in ihrem ganzen Bild sondern es gibt nur Flecken die beleuchtet werden. Viele Strahlarme der Sternenstadt werden nicht weiter beschrieben und ausgeführt was ich sehr schade finde, wenn sie denn schon erwähnt werden.

Trotzdem ein heitz'sches Buch wie wir es kennen....und lieben! Nach wie vor mein Lieblingsautor!
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