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am 22. Mai 2006
TOCHTER DES WINDES bietet eine unglaublich komplexe Welt, ein sehr originelles Magiesystem, eine interessante Handlung und auch das Gefühl kommt nicht zu kurz. Die Hauptcharaktere sind "echte Typen", deren primäre Eigenschaften einander perfekt ergänzen, sodass nie Langeweile aufkommt (Rhapsodys Schönheit und Gutherzigkeit, Grunthors pragmatische Einfalt und rauer Humor, Achmeds abgeklärter Zynismus und liebenswerte Abscheulichkeit).

Einzig Geduld muss man haben und ein bisschen Schmalz vertragen, denn die lange Einleitung kann am Anfang etwas verwirren, die Erzählweise ist ziemlich ausführlich, und der Kitschfaktor nicht unbeträchtlich. (Wer Meridion, Sam und Emily sind, wird in den nächsten Bänden zufrieden stellend erklärt.)

Auch die Übersetzung ist gelungen. Sie liest sich flüssig und gibt Haydons Stil und die Persönlichkeit der Charaktere wieder (Grunthor spricht Dialekt). Eigennamen wurden zumeist übernommen oder behutsam eingedeutscht. Vielleicht kommt manchmal der Humor nicht so rüber, aber das ist Ansichtssache.

Rhapsody versucht ihre wenig erfreuliche Vergangenheit hinter sich zu lassen und den Status einer Benennerin zu erreichen (Benenner sind Musiker, die Schwingungen manipulieren und so ihre Umwelt "magisch" beeinflussen können). Als einer ihrer ehemaligen Freier sie wieder in seine Gewalt bekommen möchte, stößt sie auf zwei Fremde, die ihr die Flucht ermöglichen.

Zu spät entdeckt Rhapsody, dass sie vom Regen in die Traufe geraten ist. Achmed und Grunthor haben einem mächtigen Feuerdämon den Schlüssel zum Stoff des Universums gestohlen und wollen mit Rhapsodys Hilfe seiner Rache entkommen. Zusammen gelingt es ihnen Zugang zur Welteneiche Saiga zu erlangen, deren Wurzeln die Welt durchringen. Nach einer langen (wirklich langen) und gefahrenvollen Reise durch das Erdinnere kommen sie wieder an die Oberfläche, nur um zu entdecken, dass 14 Jahrhunderte vergangen, ihre alte Heimat im Meer versunken und ihr Erzfeind noch am Leben ist und der Verwirklichung seines ultimativen Zieles näher steht als je zuvor: der Vernichtung der Welt!

Kurz und gut, die RHAPSODY-SAGA (TOCHTER DES WINDES, T. DER ERDE, T. DES FEUERS, T. DER ZEIT, T. DES STURMS & THE ASSASSIN KING = engl. Arbeitstitel) ist etwas für Romantiker, die epische Fantasy lieben und sich gerne Zeit für eine großartige Geschichte nehmen.
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am 20. Dezember 2005
Ja! Ja! Und nochmals Ja! Das ist ein Fantasyprodukt der Spitzenklasse.
Die Rhapsody Saga ist alles: Genial, neuartig, fesselnd, kitschig, komplex und durchdacht - einfach fantastisch. Ich liebe sie.
Und zum Glück ist sie nicht wie Herr der Ringe. Wohlgemerkt, ich bin ein großer Verehrer von Tolkien, aber dennoch nervt es mich zusehends, dass sein Werk zum Maß aller Dinge im Fantasy Genre gemacht wird. Das führt nämlich nur dazu, dass ich beim Bücherkauf unentwegt auf ermüdende Nachahmungen von Herrn der Ringe treffe, die im schlimmsten Fall Mittelerde nur kopiert haben und das auch noch auf einem miesen sprachlichen Niveau.
Nicht so Rhapsody!
Elizabeth Haydon hat in einem angenehmen Schreibstil eine glaubwürdige und vor allem neue Welt mit unverbrauchten Elementen entworfen, die klug aufgebaut und wohl durchdacht ist und in der endlich mal keine Orks oder Elben und Zwerge ihr Unwesen treiben!
Sie hat wunderbare Helden ins Leben gerufen. Hässlich und grob und verwerflich sind sie und gleichzeitig begabt und gewitzigt und absolut liebenswürdig. Die „Drei“ wuchsen mir beim Lesen immer mehr ans Herz, so wie sie im Verlauf der Geschichte auch lernen, sich gegenseitig zu vertrauen und zu mögen.

Eigentlich kann ich gar nicht sagen, was ich mehr an diesem Buch schätze. Die außergewöhnliche Welt, die beim Lesen farbenfroh und plastisch vor meinen Augen entstand, oder die überaus fesselnde, facettenreiche und ausgeklügelte Handlung der Geschichte. Oder sind es Haydons wundervolle Helden? Die unbeschreiblich schöne und nahezu vollkommene Rhapsody, der grausame Firbolg mit Mutterinstinkt und der herzlose Meuchelmörder mit dem wahrhaft guten Kern.
Ja, zugegeben, die drei sind manchmal kitschig - besonders Rhapsody, der alle Männer schon beim ersten Anblick verfallen - aber das stört mich kein bisschen, ganz im Gegenteil! Ich habe mich geradezu geaalt in dem ganzen wundervollen Schmalz und habe es sehr genossen.
Denn mal ehrlich, wenn ich etwas Authentisches über das wahre Leben und über echte Menschen hätte lesen wollen, dann hätte ich mir doch wohl kaum ein Fantasybuch gekauft, oder?
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HALL OF FAMEam 6. April 2005
Die Sängerin und Benennerin Rhapsody, die gleichzeitig auch als Prostituierte arbeitet, ist auf der Flucht vor einem sadistischen und grausamen „Kunden". Unterwegs begegnet sie den beiden seltsamen Gestalten Grunthor und dem „Bruder". Durch ihre Gabe als Benennerin gibt sie dem „Bruder" einen neuen Namen - Achmed. Aufgrund dieser neuen Namensgebung zerbrechen die Ketten, die Achmed an einen Feuerdämon gebunden haben, und ihn zu seinem Sklaven machten. Zu dritt machen sich die neuen Gefährten zusammen auf eine abenteuerliche Reise in eine neue Welt...
Ich weiß, für ein 800 Seiten Buch ist es eine ziemlich knappe Inhaltsangabe. Aber die Handlungsstränge sind viel zu komplex, um sie alle berücksichtigen zu können. Auf jeden Fall ist eines gewiss: „Tochter des Windes" ist ein ganz besonderes Leseerlebnis. Während dem Lesen taucht man in die Welt von Rhapsody, Grunthor und Achmed ab, und man möchte einfach nicht mehr zurückkommen. Die Freundschaft der drei unterschiedlichen Figuren verfolgt man voller Spannung. Ganz langsam (aber unaufhaltsam) entwickelt sich eine ganz besondere Bindung zwischen den dreien. Es handelt sich bei „Tochter des Windes" zwar um eine Fantasy Geschichte, doch die Entwicklung der Freundschaft „der Drei" spielt fast sogar noch eine größere Rolle, als die herrliche Fantasy Welt, die die Autorin geschaffen hat. Seite für Seite schließt man die drei Hauptfiguren immer mehr ins Herz. Der Schreibstil von Haydon ist zu Beginn zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber bald fällt dem Leser das gar nicht mehr auf. Geschickt und vor allem raffiniert unauffällig hat die Autorin einen weiten Handlungsbogen geknüpft, der einem erst im letzten Drittel auffällt. Denn plötzlich ergeben einige Dinge Sinn, die man schon längst wieder vergessen hatte. „Tochter des Windes" ist wirklich ein fantastisches Leseerlebnis, das ich nicht mehr missen möchte. Besser hätte die große Rhapsody-Saga wirklich nicht beginnen können!
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am 17. April 2015
"Tochter des Windes" ist eines der schönsten Fantasy-Bücher, das ich jemals gelesen habe.

Es besticht durch ein komplexes Weltgefüge ebenso wie durch eine gehobenere Sprache, ausführliche Landschafts- und Umgebungsbeschreibungen, ein ausgeklügeltes Magiesystem und Charktere, die gleichermaßen liebevoll ausgearbeitet wie auf ihre Art einzigartig sind.

Dazu kommen herrliche Dialoge, die mich mehr als einmal haben schmunzeln lassen, und man spürt in jeder Zeile die Liebe der Autorin zu Geschichte und Kultur. Da gibt es unterschiedliche Sprachen in verschiedenen Stufen und Dialekten, großartige kulturelle Hinterlassenschaften, alte Manuskripte, Museen, heilige Orte und legendäre Bibliotheken, die man mit den Figuren entdeckt und sich mit ihnen in deren Bann schlagen lässt.

Die Geschichte ist in sich stimmig und sehr gut durchdacht, bevölkert durch faszinierende Völker.

Ich habe den Roman als ausgesprochen gefühlvoll, jedoch nie als kitschig empfunden.

Um ihn allerdings vollauf genießen zu können, muss man allerdings einen langen Atem für die Kapitel bereithalten, in denen die kleine Gruppe Rhapsody, Achmed und Grunthor den Erdkern durchquert. Diese Passage wirkt sehr zäh, ist aber in ihrer Ausgedehntheit für den weiteren Fortgang der Geschichte unerlässlich.

Insgesamt ein wunderbares Werk.

Und ach ja: Es gibt auch Drachen!
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am 20. April 2015
Zugegeben, ich habe nicht viele Bücher gelesen, mit denen ich dieses vergleichen könnte aber ich halte es für ein großes Werk. Die Einleitungsgeschichte wird ziemlich abrupt gestoppt und eine andere beginnt, was mich zunächst sehr geärgert hat ,da ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht, und auch die Reise durch die Sagia schien mir zu lang, doch die Geduld wird absolut belohnt. Es macht wirklich Spaß es zu lesen, nicht nur wegen dem Inhalt sondern auch der Schreibweise, dass es schnell passieren kann,dass einem die Augen über dem Buch zufallen. Die Rezension, dass Rhapsodys Charakterzüge unglaubwürdig erscheinen, kann ich nicht verstehen, schließlich machen diese einen Großteil der Geschichte aus und ich persönlich finde es gerade schön, dass ein Mensch,dem so viel Schlechtes widerfahren ist, seine kindliche Naivität behält und stets auf das Gute hofft.Mein persönlicher Favorit ist der 2. Band, da dort die Einleitungsgeschichte endlich einen Sinn ergibt und ich förmlich aus dem Häuschen war, als ich die Zusammenhänge verstand. Da dieses Buch allerdings der Einstieg in diese großartige, komplexe Geschichte ist, ist es auf jeden Fall lesens-& empfehlenswert!
(Ich habe dieses Buch 2 meiner Freunde empfohlen und ausgeliehen, die anschließend so begeistert waren, dass sie mich im Lesen überholten und sich selbst Bände kauften ;) )
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am 19. Mai 2005
Als ich das Buch las, kristallisierten sich sehr schnell zwei Fragen heraus: 1. Hat der Kritiker, der "Tochter des Windes" mit Tolkien verglich, das Buch überhaupt gelesen? 2. Wenn ja: Wie kann er dieses Buch dann mit Tolkien vergleichen?!
Fangen wir mal ganz von vorn an. Wer ist die ominöse Tochter des Windes (nebenbei, wer ist für diesen kitschigen, deutschen Titel verantwortlich?!)? Eine junge Frau namens Rhapsody, halb Mensch, halb Lirin, mit einer äußerst tragischen Vergangenheit. Sie begegnet mit vierzehn Jahren ihrer großen Liebe, schläft nach einer halben Stunde mit ihm und als er aufgrund einer Zeitreise noch am selben Tag wieder verschwindet, ist sie entschlossen, ihm für den Rest ihres Lebens nachzutrauern, wobei ihr das Leben auf dem Strich sehr entgegenkommt. Schließlich beginnt sie eine Ausbildung zur magischen Sängerin, wird von zwei Unbekannten vor einem zudringlichen Freier beschützt, reist mit ihnen durch die Zeit und findet sich in einer Welt wieder, wo ihre Heimatinsel nicht mehr existiert. Gemeinsam mit ihren Freunden Achmed und Grunthor sucht sie nach ihrem Platz in der neuen, fremden Welt.
Auf den ersten Blick zweifellos eine schöne Geschichte, doch hat sie eine große Schwäche: Rhapsody. Die Heldin ist nicht nur eine makellose Schönheit, der nicht ein einziger Mann widerstehen kann, sie ist außerdem Halbblut, eine hochbegabte Sängerin und Heilerin. Die "Auserwählte" eben.
Aufgrund ihrer Abstammung hat Rhapsody scheinbar alle Vorteile beider Völker für sich gepachtet, was zur Folge hat, dass es praktisch keine Herausforderung für sie gibt. Die Magie hat sie von den Lirin, die Ausbildung von den Menschen. Was will man mehr? Vielleicht ein paar Schwächen, wie jeder Mensch sie hat, egal welches Blut in seinen Adern fließt? Dadurch, dass Rhapsody alles gelingt, egal was sie beginnt, wird die Geschichte uninteressant. Wo liegt der Reiz an einer Heldin, von der man weiß, dass sie aufgrund ihrer magischen, genetischen oder zwischenmenschlichen Fähigkeiten ohnehin jede Krise meistern wird?
Durch ihre Vergangenheit als Prostituierte ist Rhapsody zudem äußerst verständnisvoll, sensibel und empfindlich. Ist nachvollziehbar, aber streckenweise unglaubwürdig, wenn sie zunächst locker mit Achmed und Grunthor darüber spricht und, sobald die beiden es wissen, zutiefst beleidigt reagiert, wenn sie aufgezogen wird. Auch nimmt man ihr die Empfindlichkeit nicht ab, wenn sie einerseits stets für "keine Gewalt" plädiert und andererseits einen Mann mit der Hand an den Tisch nagelt. Desweiteren kann sie nicht lügen. Nett, immer die Wahrheit zu hören. Warum allerdings erwächst ihr daraus kein Nachteil? Die Wahrheit kann mitunter empfindlicher treffen als alles andere. Eine weitere vertane Chance, die Heldin menschlicher zu gestalten.
Störend ist außerdem, dass Rhapsody nahezu jeden bezaubert, den sie trifft und es nicht einmal bemerkt. Es lässt sie sehr naiv wirken und bedient damit einmal mehr das Klischee von der atemberaubend schönen, süß-unschuldigen, naturverbundenen Halbblutfrau. Auch wird der Leser immer wieder mit dem Holzhammer daran erinnert, wie perfekt und makellos Rhapsody aussieht. Muss ihre Haar- und Augenfarbe unbedingt auf fast jeder Seite erwähnt werden? Als ob die Geschichte nur vom guten Aussehen der Heldin getragen werden könnte und das ist nun wirklich nicht der Fall.
Die Verliebtheit der Autorin in Rhapsody wirkt sich auf die anderen Charaktere niederschmetternd aus. Entweder verlieben sie sich auf der Stelle in sie und können nur noch an ihr goldenes Haar denken oder sie werden zu Stichwortgebern reduziert, was insbesondere Achmed und Grunthor nicht verdient haben.
Besonders haarsträubende Situationen ergeben sich, sobald Kinder auf der Bildfläche auftauchen. Dass Rhapsody Kinder vor Missbrauch und Schlägen schützt, ist völlig in Ordnung, aber man nenne mir einen guten Grund, warum Kinder eine Fremde lieben sollten, sobald sie sie sehen. Vielleicht wegen der smaragdgrünen Augen? (Seltsam, vorhin waren sie noch laubgrün. Hat sie mehrere?) Da Rhapsody aufgrund ihrer Zeitreise ihre ganze Familie verloren hat, sucht sie ständig Ersatz dafür, mit dem Ergebnis, dass kein Kind vor einer Adoption durch sie sicher ist. Einzig die junge Jo, adoptierte kleine Schwester und rotzfreche Gassengöre, gibt der unerbittlich sanften, erbarmungslos verständnisvollen und gnadenlos kinderlieben Heldin hin und wieder Kontra.
Über all dieser Dauerwerbung für Rhapsody wird die Geschichte in den Hintergrund gedrückt, was sehr schade ist. Die Welt Elizabeth Haydons ist überaus faszinierend und man möchte sie gern zusammen mit den Helden erkunden. Aber wie soll man das, wenn die ganze Zeit über ein gewaltiger Scheinwerfer auf die makellose Rhapsody mit dem perfekten Haar gerichtet ist, der alles andere verblassen lässt?
Warum ich trotz meiner ziemlich harschen Kritik zwei Sterne vergebe? Die Geschichte ist gut, die Welt interessiert mich und besonders Jo, Achmed und Grunthor sind ein herrliches Gespann. Außer sie bedauern es, dass Rhapsody nicht da ist... Ob ich die nachfolgenden Teile lesen werde, hängt ganz davon ab, ob die Geschichte endlich den Mut aufbringt, aus dem Schatten von Rhapsodys goldenen Haaren zu treten.
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am 30. Juni 2005
Keine Frage, der Roman "Tochter des Windes" ist unterhaltsam! Ob seine Autorin allerdings in "der Traditions Tolkiens" schreibt, wage ich zu bezweifeln.
Zwar wartet Elizabeth Haydon (im doppelten Sinn!) mit einigen fantastischen Einfällen auf, und es gelingt ihr auch eine farbenprächtige Welt angefüllt mit interessanten und einzigartigen Charakteren zu entwerfen, doch... kurz und gut, alles wäre prima, wenn da nicht ihre Hauptfigur Rhapsody wäre, eine holde Schönheit, die trotz ihrer Vergangenheit als Prostituierte durch grenzenlose Naivität bestechen und JEDEN den sie trifft zutiefst beeindrucken soll, dabei aber kein einziges Klischee auslässt! Rhapsody scheint perfekt zu sein - und ihre einzige Schwäche, ihre Naivität, mag der Leser ihr bei der geschilderten Vorgeschichte nun einmal nicht abnehmen... SCHADE!
Aber ein wenig entschädigen hier die übrigen (Haupt-)figuren, allen voran der Firbolg Grunthor und der ehemalige Meuchelmörder Achmed, die sie begleiten, so dass der Roman trotz allem eine gelungene Ferien- / Urlaubslektüre bleibt.
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am 14. Dezember 2004
Schade... der Titel und die Buchbeschreibung hört sich so vielversprechend an. Ich habe mich von Kapitel zu Kapitel geschleppt.Zur Mitte des Buches wußte ich immer noch nicht so recht was eigentlich das Ziel der drei Gefährten sein soll. Die Personen dieses Buches werden nicht sonderlich ausführlich beschrieben. Auch die Fähigkeiten die die drei Hauptfiguren haben sind zum Teil überraschen da, und keiner (ich zumindest nicht) weiß woher die kommen. Optimistisch wie ich bin, habe ich mir gleich alle drei Teile der Trilogie gekauft, werde die beiden letzten Teile jedoch ungelesen ins Regal stellen. Zur Dekoration machen sie mehr her als der Inhalt.
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am 14. Juni 2004
Im Inselreich Serandair verbirgt sich ein grausamer Dämon, der nur einen Wunsch hat - die Welt zu zerstören und sich Untertan zu machen. Mit der erzwungenen Hilfe des begnadeten Meuchelmörders "Der Bruder" scheint dieser Wunsch kurz vor seiner Erfüllung zu stehen. Doch da tritt die junge Sängerin Rhapsody ins Leben des Bruders und dessen riesenhaften Kumpanen Grunthor. Unwissentlich löst sie die erzwungenen Bande, die den Bruder an den Dämon ketten. Eine fieberhafte Flucht beginnt und führt die drei auf eine Reise in eine andere Welt.
Dieses Buch ist Lesevergnügen pur. Die phantastische Welt, in der die Geschichte spielt, ist bis ins Kleinste durchdacht und enthält keine Ungereimtheiten. Sie besticht mit ihrer liebevollen Vielfalt und den tollen Charakteren. Sie wirkt niemals konstruiert, und ist jederzeit schlüssig, so dass man nie Angst haben muss, dass einzelne Erzählstränge ins Niemandsland ausufern. Irgendwann wird selbst scheinbar "Unwichtiges" zum Ganzen gefügt und gibt den Ausschlag für die Güte dieser Fantasy-Geschichte. "Die Tochter des Windes" hält eine Menge Spass, Witz, Trauer, Phantasie und Abenteuer bereit.
Ich habe bereits den zweiten Teil "Tochter der Erde" gelesen und bin auch von diesem Buch vollkommen begeistert. Nun warte ich auf den dritten und meines Wissens letzten Teil dieser phantastischen Saga "Tochter des Feuers" und freue mich schon heute auf die Fortsetzung der ungleichen Gefährten.
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am 4. März 2006
ich habe das buch gekauft, weil die information auf der rückseite sich interessant anhörte, doch dann kam gleich nach wenigen seiten die enttüschung. die charaktere sind flach, die welt erschließt sich mir nicht. ich konnte den weg den die drei figuren gehen nicht nachvollziehen, da viel zu wenig (klare!!!)informationen gegeben werden. das buch strotzt nur so von beschreibungen, die aber so unübersichtlich sind, dass sie einem nichts nützen.sie story ist auch mehr als flach und passieren tut nicht wirklich viel im ersten band. ein paar kämpfchen und so weiter, aber alle völlig vorhersehbar. ich würde es nicht weiter empfehlen, viel zu trivial und schlecht geschrieben!!schade
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