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5.0 von 5 Sternen Unaufgeregt und nett
Jens Franke wandert durch Deutschland - zwischendurch fährt er auch etwas Bus und Bahn - und hat seinen Hund dabei. Nunja, hauptsächlich die südliche Hälfte von Deutschland, richtig in den Norden verschlägt es ihn nicht. Das beschreibt er unaufgeregt und persönlich, was sympathisch wirkt und auch einen gutes Gefühl von den besuchten...
Vor 18 Monaten von Andreas Blüml veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 100 Tage Gassi gehen
Auch ich bin auf diesen Titel hereingefallen, gibt es doch aus dem Verlag so viele hervorragende Abenteuer-Reisebücher.

Dieses Buch ist jedoch ein aufgeblähter, banaler Schulaufsatz und leider auch sprachlich kein Leckerbissen: Er ist mit seinem Hund unterwegs. Er wird auf seinen Hund angesprochen. Jemand möchte den Hund...
Vor 3 Monaten von RK (Snoopy) veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 100 Tage Gassi gehen, 21. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: 100 Tage Heimat: Zu Fuß durch Deutschland (Taschenbuch)
Auch ich bin auf diesen Titel hereingefallen, gibt es doch aus dem Verlag so viele hervorragende Abenteuer-Reisebücher.

Dieses Buch ist jedoch ein aufgeblähter, banaler Schulaufsatz und leider auch sprachlich kein Leckerbissen: Er ist mit seinem Hund unterwegs. Er wird auf seinen Hund angesprochen. Jemand möchte den Hund streicheln/fotografieren/füttern/.. . Der Hund sieht einen anderen Hund/Schaf/Esel/.. . Der Hund darf nicht in Metzgerei/Pool/Zimmer/Zug/Hütte.. . Zum Frühstück/Mittag/Abend/zwischendurch gab es ... , der Hund bekam Leckerli/Würstchen/Wespenstich/warme Nase/.. . Der Hund braucht einen Extra-Platz. Er darf dort kein Häufchen machen, Herrchen findet die Schilder gegen die Häufchen anmaßend, Herrchen trägt schließlich die Häufchen-Tüten kilometerweit durch die Gegend (steht alles im Buch). Das Bett war sauber/hoch/zu weich/zu kurz/.. . Heißes Wetter ist zu heiß, regnerisches zu regnerisch. An der Straße entlanglaufen ist laut, Steigungen hinauf ist anstrengend.

Streicht man jetzt die ganzen Hundepassagen, dann bleiben eine Handvoll geschriebene Selfies an oft besuchten Orten. Und diese Orte sind, da hat der Autor recht, zu massentouristisch.

Die Reiseroute ist simpel zusammengestoppelt, per Bus/elterliches Auto/Bahn kommt er zu den wenigen Zielen.
Ja, er hatte 100 Tage Urlaub, vor der Zahl hatte er von Anfang an so viel Respekt, dass er gar nicht darüber reden wollte. Aber warum schreibt er dann? - Oder besser, warum druckt es der Verlag? Schade um jedes Blatt Papier, es hätte doch auch der Blog für seine zuhause gebliebene Freundin bleiben können.

Der Leser sollte also weder Abenteuer erwarten, noch inspirierende Reiseinformationen oder gar eine zusammenhängende Deutschland-Tour wie in einem richtigen Buch. Bin froh, dass ich es nur aus der Bibliothek ausgeliehen hatte.

Klare Empfehlung: nicht ausleihen und erst recht nicht Kaufen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Heimat des Herrn Franke ist Süddeutschland, 17. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: 100 Tage Heimat: Zu Fuß durch Deutschland (Taschenbuch)
... das sollte man wissen. Denn er wandert nicht durch Deutschland, sondern durch SÜDDEUTSCHLAND und seine nördlichen Randgebiete. "Zu Fuß durch Deutschland" ist er also nicht unterwegs. Das hat mich schon mal als erstes enttäuscht. Als nächstes hat mich enttäuscht, dass eine vernünftige Karte fehlt und man nie so ganz weiß, wo er ist und auch nur wenig von Natur und Wegen geschrieben wird. Ich hatte gehofft ein paar Anregungen zu finden ... aber im Nachhinein habe ich keinen Schimmer, wo genau er gewandert ist.
Der Schreibstil ist, nun ja, ich sage mal "lektoriert". Es wirkt künstlich und ein wenig aufgesetzt, was man z.B. an der ewigen Suche nach Synonymen merkt. Aber gut ...
Die Idee und der Mut zu so einer Reise gefällt mir, bzw. beeindruckt mich. Vielleicht wäre ein Bildband schöner gewesen?! Das sehen und festhalten von Ausblicken und Anblicken scheint das größere Talent des Autors zu sein. Vielleicht nicht 100 Tage Heimat, sondern 100 Bilder der Heimat.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unaufgeregt und nett, 28. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 100 Tage Heimat: Zu Fuß durch Deutschland (Taschenbuch)
Jens Franke wandert durch Deutschland - zwischendurch fährt er auch etwas Bus und Bahn - und hat seinen Hund dabei. Nunja, hauptsächlich die südliche Hälfte von Deutschland, richtig in den Norden verschlägt es ihn nicht. Das beschreibt er unaufgeregt und persönlich, was sympathisch wirkt und auch einen gutes Gefühl von den besuchten Orten vermittelt - wenn ich mir auch bei einigen Sehenswürdigkeiten etwas mehr Hintergrundinformationen gewünscht hätte. Jens hält sich aber an seine selbstauferlegte Regel und erzählt auch im Rückblick nur Dinge, die er vor Ort wissen konnte (und das ist wegen seiner Internetabstinenz und Rückgriff auf Gespräche mit Einheimischen und lokale Informationen etwas reduziert).

Das Buch macht Spaß darauf, Wandern zu gehen und erwähnte Kochrezepte nachzukochen (gibt es die Rezepte irgendwo? Das wäre noch etwas für die zweite Auflage). Gute Lektüre für Bus oder Bahn auf der täglichen Fahrt zur Arbeit.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Reise, 17. November 2013
Rezension bezieht sich auf: 100 Tage Heimat: Zu Fuß durch Deutschland (Taschenbuch)
100 Tage Heimat. Jens Franke hat eine wunderbare Reise dokumentiert. 100 Tage quer durch Deutschland mit seinem Hund Aiko. Wer jetzt einen ausführlichen Wanderführer oder ähnlich langweiliges erwartet, wird enttäuscht sein. In dem Buch geht es vielmehr um die Schönheit der Natur, kulinarische Köstlichkeiten, die liebevolle Beziehung zu seinem Hund Aiko, aber auch die vielen Freunde die ihn mitunter auf seinem Weg etappenweise begleitet haben. Mit viel Humor aber nicht weniger Gefühl beschreibt der Autor jeden einzelnen Tag zwischen Freude und Anstrengung, Vermissen und Vorfreude. Die wundervollen, detailverliebten Fotos, untermauern das Erlebte und lassen spätestens an dieser Stelle den Leser ein Teil dieser wunderbaren Reise werden. Ein Buch für alle Tier- und Naturliebhaber, Wanderfreunde und Feinschmecker. Oder die, die es mal werden wollen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unaufgeregt aufregend, 13. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 100 Tage Heimat: Zu Fuß durch Deutschland (Taschenbuch)
Achtung, dieses Buch weckt Wanderlust! Jens Franke schafft es, die Schönheit im Alltäglichen, vermeintlich Vertrauten zu beschreiben und in tollen Fotos festzuhalten: Unserer Heimat. Seine hunderttägige Wanderung durch Deutschland beschreibt er im Tagebuchstil und aus seiner ganz persönlichen Perspektive. Unaufgeregt, sympathisch und mit einem sicheren Gespür für die Details am Wegesrande. Nur ein paar mehr der schönen Fotos hätte ich mir noch gewünscht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier lockt ein Buch mit tollen Fotos, anschaulicher Sprache und tolle Ideen, um Wandern spannend zu gestalten!, 7. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: 100 Tage Heimat: Zu Fuß durch Deutschland (Taschenbuch)
Die Reise zu Fuß und mit Hund beginnt am geografischen Mittelpunkt Deutschlands: in Niederdorla. Ah ha, wo ist das denn? Kaum 10 Seiten gelesen und schon muss ich googeln. Und es wird nicht das einzige Mal bleiben, dass ich spontan das Buch kurz zur Seite lege, um etwas nachzuschauen. Damit bin ich schon beim Hauptgrund, warum ich Ihnen heute das Buch „100 Tage Heimat – Zu Fuß durch Deutschland“ von Jens Franke vorstelle: Sein Buch macht neugierig. Neugierig auf seine Ideen. Neugierig auf diese Wanderung. Neugierig auf meine Heimat!

Worum geht es? Jens Franke, erfahrener Tourengeher in Skandinavien, sucht nach neuen Herausforderungen. Er will eine längere Tour mit seinem Hund Aiko unternehmen. Es geht ihm nicht um Kilometer machen. Er möchte „die Natur erleben und die Menschen und Kultur des bereisten Landes kennenlernen.“ Die Reise soll möglichst frei und spontan verlaufen. Deutschland kommt ihm in den Sinn, das ihm so „unbekannte Heimatland“. Der grobe Plan: nicht von A nach B laufen, keine feste Route, sondern der Nase und den eigenen Einfällen und Vorlieben nach. Mit einem visuellen Brainstorming kommt er diesen auf die Spur. Seine Ideen sammelt er in Form von Landschaftsfotos auf einer Pinnwand. Schon bald ergibt sich ein Muster: überproportional vertreten sind die Natur- und Nationalparks Deutschlands. Der rote Faden der Reise ist gefunden.

„100 Tage“, hört sich erst mal nicht viel an. Andere Berichte trumpfen mit mehrmonatigen oder halbjährigen Touren. Aber 100 Tage wollen gefüllt werden, wenn nicht die Strecke, die zurückgelegt werden soll, die Zeit vorgibt.

Jens Franke schreibt eine Art Tagebuch: Von Tag 1 (Mühlhausen – Kammerforst) bis Tag 100 Waldeck – Afforden) und von den 98 Tagen dazwischen. Kurzweilig berichtet er von seinen Erlebnissen: Vom Aufwachen bis zum Schlafengehen. Dabei geht es neben dem Eigentlichen auch um Grundlegendes: Weg finden, Unterkunft organisieren und Verpflegung für sich und Aiko beschaffen. Hört sich nach Routine an, aber Jens Franke stellt die Weichen so, dass auch der Wanderalltag zum Abenteuer wird.
Er geht ohne Karte, fragt die Einheimischen vor Ort nach „dem schönsten Weg“. Zelt und Schlafsack schickt er schon nach wenigen Tagen nach Hause zurück. Zwei Stellschrauben, die die Wanderung interessant gestalten: Denn: Finden Sie mal mitten im tiefsten Deutschland am Wegesrand eine bezahlbare und annehmbare Bleibe für die Nacht! Ein schmackhaftes Mittagessen auf dem Land sollte kein Problem sein? Jens Franke kann Ihnen spannende Geschichten davon erzählen und schreibt ganz nebenbei einen kulinarischen Reiseführer, der Freunden regionaler Küche den Mund wässrig machen dürfte.
Die Hauptrolle spielt natürlich das Eigentliche: die Natur in den Natur- und Nationalparks erleben und genießen, Menschen kennenlernen, Unterwegs sein, Erfahrungen machen. Jens Franke zieht auch hier den Leser ganz auf seine eigene Weise in den Bann.

Er lässt sich leiten von dem was seine Augen sehen, z.B. ein Schild „Aussichtspunkt”, was ihm Einheimische empfehlen, dem Wetter, einem Fluss, der Aussicht auf Fernblicke, dem knurrenden Magen, der Sehnsucht nach Freundin und Familie und den Bedürfnissen – den seines Huskys und den eigenen, zum Beispiel als Fotograf:

„Dem schnüffelnden Vierbeiner gefällt die Langsamkeit unseres Spaziergangs und mir das Entschleunigen und das genaue Hinsehen, beides etwas, das für mich die Fotografie ausmacht.“

Diese Wegweiser führen Jens Franke auf abwechslungsreiche, aufregende und an unmittelbarer Erfahrung reiche Wege. Und er versteht es anschaulich darüber zu schreiben:

„Bevor ich Aiko vor dem Schloss seinen Rucksack überstreife, fahre ich mit einer Bürste über seinen Rücken. Er streckt seinen Kopf, senkt seinen Rücken leicht ab und genießt die ersten Züge. … Über das ‚Tor zum Hainich‘ gelangen wir immer tiefer in ein Meer von Buchen. Kleine Bäume mit einem Durchmesser von gerade einmal fünf Zentimetern bis hin zu großen mit problemlos fünfzig Zentimetern Durchmessern säumen den Weg. … Im Hintergrund führen Vögel ihr morgendliches Konzert auf, in dessen Wirrwarr mein Gehirn nicht im Ansatz einzelne Künstler heraushören kann. An wenigen Orten fühle ich mich so wohl wie in Wäldern. Sie sind ruhig und wild zugleich. Und so geheimnisvoll, dass ich täglich Neues in ihnen entdecken kann.“

Auch Jens Franke nimmt seine Leser mit, lässt sie teilhaben an dieser Expedition durch die „wilde Schönheit Deutschlands“. „Dieses Mitnehmen, Teilhaben-lassen“ ist eine Eigenschaft, die mir gefällt und die mich immer wieder inspiriert, genau solche Autoren und ihre Bücher hier im Blog vorzustellen. „100 Tage Heimat“ ist mehr als ein Reisebericht. Das Buch ist tatsächlich eine Liebeserklärung an die Heimat, wie der Verlag auf dem Buchcover verspricht. Nicht romantisch verklärend, sondern so, wie der Autor als Wanderer mit Hund das Land und seine Menschen kennenlernt und wahrnimmt. Authentisch, ehrlich mit Stärken und Schwächen.

„100 Tage Heimat – zu Fuß durch Deutschland“ suggeriert auf den ersten Blick, Jens Franke sei das ganz Land abgelaufen. Betrachtet man sich die im Buch abgedruckte Karte genauer, erkennt man: das stimmt nicht ganz. Er ist vor allem in der Mitte und im Süden unterwegs gewesen. Und auch hier ergibt sich eine Struktur. Denn rückwirkend betrachtet ist er quasi „nur“, was heißt nur (!), an den äußeren Grenzen diese Raumes entlang gelaufen. Mit Abstechern und Sprüngen zu interessanten Orten und auch mal abseits der Spur. Das provoziert natürlich für mich als von Haus aus Neugierige die Frage: Geht es weiter? Geht er weiter? Wie geht er weiter? Was ist mit der Mitte der Mitte? Was ist mit dem Norden der Republik? Ein Projekt mit Entwicklungspotential! Ich bin gespannt! ;-)

Dieses Buch empfehle ich wie so oft Couch-Wanderern. Auch in der warmen Stube lassen sich mit diesem Buch interessante Wanderungen unternehmen ohne sich auch nur einen Millimeter vom Fleck zu bewegen – hier bestätigt sich wieder: Lesen ist Wandern im Kopf; aber Vorsicht: Ich lege meine Hand nicht ins Feuer, dass Sie sitzen bleiben werden! Wahrscheinlicher ist es, dass Sie anfangen im Internet die beschriebene Ziele zu suchen, zumindest Bilder, wenn nicht nach Wanderwegen und Gelegenheiten, wie Sie möglichst schnell selbst dorthin kommen können, wo Jens Franke unterwegs war. Interessant ist das Buch natürlich für Wanderer mit Hund. Auch wenn ich selbst keine Hund habe, kann ich mir gut vorstellen, dass Aiko und sein Herrchen gerade Sie verzaubern werden! Liebhaber regionaler Leckereien kommen auf ihre Kosten, das erwähnte ich bereits. Und last but not least: das Buch ist eine Fundgrube für Ideen, um Wanderungen auch in der Heimat spannend und erfahrungsreich zu gestalten. Und damit erweist Jens Franke mir als Entdeckerin und Abenteurerin vor der Haustür einen Bärendienst! Danke dafür! :-)

Hier lockt ein Buch, nicht nur mit tollen Fotos und anschaulicher Sprache, sondern, als eine Quelle, aus der die Ideen und Anregungen für eigene Wandereien nur so sprudeln. Hier schreibt einer, der die Natur versteht: „Mehrmals wandern meine Augen von den Stämmen gen Himmel. Alle Bäume haben ein Ziel: Wachsen, um zu überleben.“ Das will ich auch. Und Sie?

Blogbeitrag vom 23.11.2013 [...]
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mehr Essen und Trinken als Heimat, 23. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 100 Tage Heimat: Zu Fuß durch Deutschland (Taschenbuch)
Geschrieben wie der erste Schulaufsatz eines Zehnjährigen.
Zitate: Es gibt Tage, da wird man trotzig wie ein kleiner Junge. ...... Konkret locken tut mich das Alpin-Museum (S. 189)
Dazu total langweilig!
Der Autor beschreibt kaum seine Erlebnisse beim Wandern, sondern hauptsächlich, was es unterwegs zu essen und trinken gab. Wen interessiert schon, wo er überall eine Johannisbeerschorle getrunken hat und wie die jeweilige Fleischspeise zubereitet war (S. 89)
Zitat: Heute allerdings nicht mit der obligatorischen Alufolie, sondern mit Klarsichtfolie, unter der ich reichlich Brot, Käse, Wurst und Marmelade sehe. Anderthalb Brote schaffe ich zu dieser frühen Stunde.
Wenig Heimat und viel über die Nahrungsaufnahme. Das zieht sich von der ersten bis zur letzten Seite durch.
Nicht zu empfehlen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Heimat, 11. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 100 Tage Heimat: Zu Fuß durch Deutschland (Taschenbuch)
Jens Franke macht sich mit viel Muße und Neugier auf den Weg vom geografischen Mittelpunkt Deutschlands bis in die südlichen Natur- und Nationalparks. Ohne feste Route wandert er durch ursprüngliche Wälder, traditionsreiche Orte, schwimmt in der Donau, erklimmt die Zugspitze und erlebt auf seiner Reise alle Höhen und Tiefen regionaler Kochkunst. Stets an seiner Seite: Aiko, ein fünfjähriger Husky, der seinen eigenen Rucksack trägt und den so leicht nichts vom Weg abbringt, außer das eine oder andere Murmeltier. Eine Liebeserklärung an Deutschlands wilde Schönheit.

Die mitwandernden Hunde in den Wanderbüchern heißen Cleo, Emma und jetzt noch Aiko. Wenn das so weitergeht, werde ich noch zum Hundefreund. Ein Freund von 100 Tage Heimat – Zu Fuß durch Deutschland von Jens Franke bin ich sowieso schon. Warum?

Von Anfang an habe ich den Blog von Jens Franke verfolgt. Immer kam die Frage von den zahlreichen Lesern, wie geht es weiter, wird es einmal ein Buch geben. Jetzt hat er diesen Schritt mit Erfolg gewagt. Es sind nicht die bekannten Hochglanzpostkartenmotive, die er fotografiert, sondern er zeigt uns seine eigenen Bilder, fängt profimäßig mit seiner sündteuren Leica Motive ein, die überraschen und zugleich sogar in schwarz-weiß faszinieren. Die Bilder öffnen neue Blickwinkel, spiegeln seine Gedanken und Gefühle, nehmen uns mit in seine eigene Welt, nämlich Dinge anders, neu zu sehen.

Wozu ich ein Leben lang brauchte, nämlich ganz besondere Ziele in Deutschland kennen zu lernen, das schafft Jens Franke in 100 Tagen. Natürlich lebt ein/sein Buch in den Augen und Gedanken des Lesers auch davon, wenn er sich in den Schilderungen wiederfindet. Aber wer steigt auch auf den hölzernen römischen Limesturm vor Kipfenberg. Jens Franke. Und wer lässt es sich im Spitalgarten zu Regensburg schmecken. Richtig. Jens Franke mit seinem Husky und Lena, seiner Freundin, die er nach jeder Trennung ebenso sehnsüchtig erwartet, wie Aiko sein Herrchen in der Hundebox am Baumwipfelpfad im Nationalpark Bayerischer Wald.

100 Tage Heimat - Zu Fuß durch Deutschland ist kein Wanderführer, sondern ein Buch über Jens Franke, seine Freundin, seine Freunde, seinen Husky, Landschaften und Naturparks in deutschen Landen mit ihren kulinarischen Eigenheiten, Besonderheiten oder nicht selten Enttäuschungen.

100 Tage Heimat – Zu Fuß durch Deutschland sind auch nicht 100 places to see before you die, sondern Orte, die sich Jens vor seinem Wanderaufbruch an seine Pinwand gesteckt hat. Ganz persönlich und doch Highlights deutscher Landschaften und Nationalparks.

Wer bei seinen Wanderungen mit dabei sein will, die Geschmacksvarianten von Bratwürsten näher kennen lernen möchte und zudem auf km-Fresserei verzichten kann, wird auch bestimmt nicht aufhören zu lesen, bis er auch am letzten der 100 Tage miterleben kann. Ein must to have im Bücherschrank neben Deutschland umsonst und vergleichbarem.

Wenn die E-book Fassung noch die unvergleichlich eindruckvollen Fotos aus Blog-Zeiten auf dem 21 Zoll Monitor des heimischen PC oder des E-book Reader zeigen könnte, wären wir mit dem Autor nicht nur Zugspitze, sondern 100 Tage Heimat – Zu Fuß durch Deutschland wäre auch so ganz einfach Spitze. Und Aiko bekommt einen extra Leckerbissen.
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4.0 von 5 Sternen Tolle Einblicke in unser Land, 4. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 100 Tage Heimat: Zu Fuß durch Deutschland (Taschenbuch)
Ich fand das Buch und die Reiseberichte unterhaltsam und informativ. Im Gegenteil zu anderen waren mir die Berichte über die verschiedenen Schmankerl (für Preussen: regionale Speisen) und die Verschiedenartigkeit der gewählten Unterkünfte nicht zu viel. Das Bewusstsein an der Unterkunft zu sparen, weil man ja eh nur eine Nacht verbringt und andererseits ab und an mal beim Abendessen zu prassen, finde ich interessant. So wird ein farbenfrohes Bild einiger Teile Deutschlands gezeigt, die viel zu bieten haben.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Wandertagebuch über unsere schöne Heimat – kurzweilig und inspirierend!, 23. April 2014
Rezension bezieht sich auf: 100 Tage Heimat: Zu Fuß durch Deutschland (Taschenbuch)
Dein Buch ist toll! Eigentlich bin ich kein "Leser" (ich lese vorwiegend Sachbücher oder eher kürzere Online-Artikel). Das Wandertagebuch von Jens Franke mit den kleinen Tageshäppchen war genau das richtige für mich. Ich habe einen Monat lang jeden Abend so um die drei Tage gelesen. Das war mein festes Ritual bevor ich ins Bett ging. Und ich hab mich jeden Tag auf die nächsten Stationen der Reise gefreut. Manchmal war ich schon mitten im nächsten Tag, ohne dass ich es gemerkt habe. Ich war quasi im "wander-und-lese-flow"... :-) Das hat echt Spaß gemacht, sehr anschaulich und kurzweilig beschrieben. Ich konnte die Reise richtig nachempfinden. Es sind viele tolle Situationen dabei. Ganz oft habe ich auch auf die Foto-Seiten zurück geblättert in der Hoffnung die beschriebene Situation oder das gerade entstehende Foto zu finden. :- ) Manchmal wäre ich am liebsten direkt dorthin, um das auch zu sehen oder zu durchwandern. An manchen Orten war ich selbst schon, weil ich häufig bzw. vorwiegend im Süden Urlaub mache. Der rote Faden mit dem geplanten Umzug war auch interessant. Schöne Einblicke in die Gedankenwelt des Autors. Schade, dass ich jetzt durch bin... Deutschland hat ganz viele schöne Ecken, die ich irgendwann auch (alle?) mal besuchen sollte. Im Sommer fahren wir an den Chiemsee. Dort kommt die Reise zwar nicht direkt vorbei, aber die Landschaft drumrum wird ausführlich beschrieben. Ich freu mich schon!

Noch eine Anmerkung zu den teilweise kritischen Kommentaren vor mir. Ja, der Autor beschreibt teilweise was er gegessen hat und wie die Unterkunft war. Ich finde das sehr interessant, weil es dem Buch die besondere und persönliche Note gibt. Dadurch hebt es sich von anderen reinen Landschaftsbeschreibungen ab. Es ist ja auch kein Reiseführer, sondern ein Reisetagebuch! Eindrücke über die Landschaften und die Wegstrecken kommen keinesfalls zu kurz. Und Wandern und Essen gehören irgendwie ja auch zusammen. Keine Wanderung ohne Vesperpause oder wohlverdientes Abendessen! :-)

Also nochmal. Tolles Buch, das ich absolut weiterempfehlen kann!
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100 Tage Heimat: Zu Fuß durch Deutschland
100 Tage Heimat: Zu Fuß durch Deutschland von Jens Franke (Taschenbuch - 17. September 2013)
EUR 14,99
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