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4.0 von 5 Sternen der jakobsweg
Eines vorne weg: auch ich habe dieses Buch erst nach der Lektüre des Hape Kerkeling Buches über den Jakobsweg gelesen. Und so möchte ich hier auf die Unterschiede eingehen. Bei Bettina Selby, die ein weitgehend nüchternes, aber trotzdem unterhaltendes Reisetagebuch geschrieben hat, erfährt der Leser weit mehr historische Informationen zur...
Veröffentlicht am 23. März 2007 von J. Fromholzer

versus
22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen abgesang einer reisenden
ich habe lange überlegt, ob ich eine rezension über dieses buch von b.selby schreiben soll.
es liest sich wie der schwanengesang einer alt gewordenen reisenden (nach meiner rechnung müsste b.selby inzwischen mindestens ende 60 sein) , die ihre letzte reise unter mühen und strapazen absolviert - ohne rechte freude an der reise selbst, an der...
Veröffentlicht am 24. März 2005 von baidong


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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen abgesang einer reisenden, 24. März 2005
ich habe lange überlegt, ob ich eine rezension über dieses buch von b.selby schreiben soll.
es liest sich wie der schwanengesang einer alt gewordenen reisenden (nach meiner rechnung müsste b.selby inzwischen mindestens ende 60 sein) , die ihre letzte reise unter mühen und strapazen absolviert - ohne rechte freude an der reise selbst, an der umgebung, an den begegnungen unterwegs. wer die anderen bücher von ihr gelesen hat, die vor lebensmut strotzen, wo sie keinem abenteuer aus dem weg geht und wo sie keine anstrengungen scheut, wird erschreckt sein und erkennt sie nicht wieder. von anfang bis ende nehmen die klagen über körperliche beschwerden und über die strapazen des weges einen großen raum ein und kehren immerzu wieder. es gibt keine etappe der reise, die ohne sie auskommt. natürlich leidet darunter die ganze erzählung - einmal deshalb, weil's mit der zeit langweilig wird und zum andern, weil sie wohl durch ihre eigenen befindlichkeitsstörungen daran gehindert wird, ihre umgebung mit dem gewohnten objektiven blick zu sehen. dadurch bleibt die ganze erzählung glanzlos - und das hat sie eigentlich nicht verdient.
es gibt wie immer kurze rückblicke in die geschichte, aktuelle erlebnisse und gespräche mit mitreisenden - im grunde interessant und lesenswert.
damit will ich es gut sein lassen und b.selby danken für die besseren bücher, die sie ihren lesern früher offeriert hat. sie bleibt trotzdem für mich eine der sehr guten reiseschriftstellerinnen der gegenwart.
eine bewertung mit sternen fällt schwer, aber weil es sein muß gebe ich mal deren 3.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen der jakobsweg, 23. März 2007
Von 
J. Fromholzer "fromholzer" (berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Eines vorne weg: auch ich habe dieses Buch erst nach der Lektüre des Hape Kerkeling Buches über den Jakobsweg gelesen. Und so möchte ich hier auf die Unterschiede eingehen. Bei Bettina Selby, die ein weitgehend nüchternes, aber trotzdem unterhaltendes Reisetagebuch geschrieben hat, erfährt der Leser weit mehr historische Informationen zur Geschichte dieses Pilgerweges, als bei Kerkeling. Man kann es als Ergänzung sehen, wenn man beide gelesen hat! Hape Kerkelings Buch ist natürlich sprachlich brillanter, er versteht es, Begebenheiten geschickt auf den Punkt zu bringen; es ist vor allem lustiger. Auch das gehört zur Pilgerreise. Was ich nicht verstehen konnte: warum kocht sich Frau Selby ständig im mitgebrachten Kocher englischen Pulverkaffee - wenn man in Spanien besten Milchkaffee bekommt, in jeder kleinen Bar??? Das scheint eine britische Eigenheit zu sein. Beide Bücher zusammen machen große Lust, den Weg selbst zu gehen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abenteuer Europa, 17. Dezember 2007
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Letzlich war eine ganz banale Postkarte der Auslöser für diese ehrgeizige
Reise. Bettina Selby machte sich Anfang April, alleine, per Fahrrad vom
französischen Wallfahrtsort Vèzelay (liegt ca. 100 Kilometer westlich von
Dijon) auf, um dem Jakobsweg bis nach Santiago de Compostela zu folgen.

Ihre eigenen Eindrücke vergleicht die Autorin von Zeit zu Zeit mit den
Texten eines gewissen Aimery Picaud, welcher dem Jakobsweg einstmals selbst
als Pilger folgte - lange vor Selby, im 12. Jahrhundert....

Die britische Autorin hatte zum Zeitpunkt dieser Radtour bereits einige
abenteuerliche Ecken der Welt kennengelernt und diverse Reiseberichte
veröffentlicht - eine erfahrene Weltenbummlerin entdeckt somit durch
ihr eigenes Projekt den europäischen Kontinent aus bisher ungewohnter
Perspektive.

Ihre detaillierten Beschreibungen sind bemerkenswert kurzweilig geraten,
Bettina Selby schildert ihre gewonnen Eindrücke und Begegnungen entlang der
Strecke so lebendig, man hat fast das Gefühl selbst mit an den Tischen der
Refugios zu sitzen oder die Nase in den eiskalten Wind Nordspaniens zu
strecken - es mag wohl auch hier das geübte Auge der ehemaligen
Berufsfotografin sein, welches den überaus lesenswerten Schreibstil der
bekannten Reiseschriftstellerin befruchtet?!

Selby ist mit einer Vielzahl an Talenten ausgestattet - so hat Sie u.a.
Religionswissenschaften studiert, der Leser profitiert somit zusätzlich von
ihrem fundierten Wissen um die Weltanschauungen religiöser Gemeinschaften
aus Vergangenheit und Gegenwart - im Gegensatz zu einem Teil der hier
veröffentlichten Meinungen fand ich eben genau die abwechslungsreiche
Mischung aus historischer, architektonischer, religiöser, spiritueller und
nicht zuletzt sportlicher Berichterstattung sehr gut gelungen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Jakobsweg - er ist Mythos - er ist Pilgerweg und er ist viel beschrieben !!!!!, 12. Mai 2011
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Jakobsweg: Mit dem Fahrrad nach Santiago de Compostela (Taschenbuch)
Der Jakobsweg - er ist Mythos - er ist Pilgerweg und er ist viel beschrieben !!!!!

Ich möchte euch heute einmal ein sehr interessantes und authentisches Buch über diesen Weg vorstellen, den Bettina Selby mit dem Rad abgefahren ist.
Sie schreibt über ihre Erfahrungen mit dem Weg und mit sich selbst und ihrem Rad.

Die Autorin:
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Bettina Selby ist im Jahr 1934 in London geboren. Sie war bei der britischen Armee und arbeitete später als Fotografin. Zahlreiche abenteuerliche Reisen und Radtouren hat sie unternommen und war in vielen Ländern unterwegs.
Es geht ihr nicht nur um das Abenteuer, sondern - sie ist Religionswissenschaftlerin - auch um die spirituellen Hintergründe.
Sie fuhr mit dem Rad über den Camino Francés, dieser ist gesäumt von Klöstern und Kirchen, führt durch das Baskenland nach Galicien.

Sie hat diesen besonderen Reisebericht geschrieben und ihn in einzelne Etappen und Station untergliedert, die die Reise perfekt strukturiert dokumentieren.
Sie beschäftigt sich nicht nur mit der Reise an sich, sondern - wie gesagt - mit den religiösen Gedanken und auch mit der Geschichte der einzelnen Stationen.

Auch von ihr in Deutsch zu lesen: Ararat! Mit dem Fahrrad durch Kurdistan".

Bildmaterial:
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Das Buch ist mit 25 Farbfotos und einer Karte versehen.

Inhalt:
=====
Gliederung:
- Vorwort
- Der Weg
- Pilger zu sein
- Sanfter Süden
- Den Pyrenäen entgegen
- Auf dem Camino Francés
- Durch Navarra
- In die Rioja
- Altkastilien
- Die weiten, trockenen Ebenen
- Pilger über Pilger
- Eine Stadt voller Freuden
- Wilde Hunde und noch wildere Talfahrten
- Land des Nebels und der Legenden
- Santiago de Compostela
- Karte

Bettina Selby berichtet also von ihrer Reise nach Santiago und zu sich selbst, aber auch von den vielen kleinen Begebenheiten und Begegnungen am Rande und von den Orten, Klöstern und Kirchen, die sie inspirierten. Unvergleichlich in einem ihr eigenen Stil schreibt sie sehr herzlich und offen über ihre Erfahrungen und Erlebnisse. Man kann genussvoll lesen, was sie für Strapazen ausgestanden hat, welche Gefühle ihr durch den Kopf gingen und was sie von dieser Reise für sich mitgenommen hat. Es ist beste Unterhaltung und regt zum Nachdenken an - über das eigene Leben und ob man eine solche Tour auch durchstehen" würde.

Sie reist los mit ihrem Rad und einem Zelt darauf, viel mehr hat sie nicht dabei. 700 km hat sie vor sich. Es geht von Burgund über die Pyrenäen bis nach Santiago de Compostela. Es beginnt mit reizenden Landschaften, die sie dahingleiten lassen durch den Frühling, aber immer weiter fahrend wird die Reise zu einer Pilgerfahrt nach Santiago und zu sich selbst.

Nicht immer ist es leicht, es passiert dies und jenes - man geht an seine Grenzen .... Aber bereut hat sie es nicht ....

Kurze Leseprobe:
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Nach dem Abend mit Kurt und Theo stellt ich mir vor, wie schön es wäre, mit anderen zusammen zu reisen. Das Ideale wäre, den Tag über allein zu wandern oder zu radeln und sich am Abend wieder zu treffen, gemeinsam zu essen, die Erlebnisse des Tages auszutuauschen und Themen der vorangegangenen Abende weiterzuspinnen. So aber würde ich Dinge, über die wir zu dritt gesprochen hatten, oder neue Gedanken, die uns dabei gekommen waren, allein weiterverfolgen müssen.
Über eines waren wir uns einig gewesen: Wir alle fanden es richtig, in den refugios zu übernachten, deren einfache Ausstattung so viel besser zum Geist des Camino passte als ein Hotel. Nur wenn es kein warmes Wasser zum Waschen gab oder wenn die Kleider tropfnaß waren, sehnte man sich nach mehr Komfort.
Am nächsten Morgen war es noch dunkler als tags zuvor, und ich war froh, dass ich njr eine kurze Tagesetappe eingeplant hatte. ....

Ich finde zusammenfassend, dass die Autorin das Buch sehr intensiv geschrieben hat, so intensiv, wie sie sicher diese Wochen auf dem Rad erlebt hat. Man spürt den Atem des Pilgertums, man erfährt über alle kleinen und großen Dinge, die passieren, über die Alltäglichkeiten, die dazu gehören und die großen spirituellen Begebenheiten, die der eine mehr und der andere weniger spürt.

Was in Vézelay in Burgund begann und so spannend bis nach Santiago und noch weiter darüber hinaus bis nach Cap de Finisterre - also an das Ende der Welt - beschrieben ist, ist eine Reise der besonderen Art und das kommt im Buch sehr gut zum Ausdruck, auch wenn es natürlich auch um einfach Dinge geht, wie das Waschen, Schlafen und Essen, aber auch das gehört dazu.

Ich finde, dass das Buch zum einen für Menschen sehr interessant sein wird, die schon einmal auf dem Jakobsweg unterwegs waren, aber auch für die Jenigen unter uns, die vielleicht mit dem Gedanken spielen, diesen Schritt zu gehen, aber unbedingt auch für Leser, die einfach Interesse am Thema haben.

Die Autorin schreibt sehr spannend und auch amüsant, kurzweilig und nachdenklich. Sie verwendet zahlreiche bildhafte Adjektive, die uns Leser einfach die Landschaften und Begebenheiten nachempfinden lassen. Das Innere, das was in einem vorgeht, wenn man km um km vorwärts schreitet oder hier radelt, dieses kommt auch im Buch sehr gut rüber und lädt zum Nachdenken ein. Man empfindet mit der Autorin, die so sportlich ist, dieses Wagnis einzugehen und so sportlich und fit, dies auch zu schaffen.

Es ist also ein Reiseführer, eine Reisebeschreibung der besonderen Art, ein perfekter Spagat zwischen Reisebeschreibung und tiefgründigem - auch ironischem - Gedankenmitteilen.

Die Reise fand zwar schon in den 90ern statt, aber ich finde, dass Buch ist noch immer mehr als aktuell.

P.S. Im Gegensatz zu Hape Kerkelings Buch findet man hier sehr viele Geschichten zur Geschichte, man erfährt sehr viel über die sehenswerten Dinge am Rande des Weges und doch ist das Buch kurzweilig und amüsant. Ich würde fast sagen, inhaltlich noch reizvoller und qualitativ hochwertiger !!!
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Der Jakobsweg: Mit dem Fahrrad nach Santiago de Compostela
Der Jakobsweg: Mit dem Fahrrad nach Santiago de Compostela von Bettina Selby (Taschenbuch - 1. März 2011)
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