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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen eines der schlechtesten Bücher die ich je gelesen habe, 11. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Auf die harte Tour: unter Mitarbeit von Jeff Gulvin
30 000 Kilometer von Irland nach Australien (Taschenbuch)
Zunächst möchte ich mich meinen Vorredner anschliessen.
Normalerweise schreibe ich keine Rezensionen aber hier ging es nicht anders.
Ich habe es leider versäumt vor dem Kauf des Buches die beiden anderen Rezensionen zu lesen, sonst hätte ich mir das Geld wohl gespart.
Das Buch ist, wie schon erwähnt, vernab von einer spannenden Schilderung einer Art Weltreise. Her Boorman scheint keinerlei (oder wenn dann sehr wenig und davon behält er fast alles für sich) Interesse an den Ländern zu haben durch die er reist. Das merkt man schon daran, dass am Ende des Buches eine zwölf seitige Tabelle enthalten ist, an welcher deutlich wird, das ER und sein Team meist nur ca 3-4 Tage in einem riesigen Land wie z.B. Indien verbracht haben und eigentlich auch die meisste Zeit nur damit beschäftigt waren, sich über das Wetter o.Ä. zu beschweren. Die Menschen und vor allem die faszinierenden Länder, welche auf der Reise durchquert werden, werden nur am Rande und keinesfalls dataillreich beschrieben, sondern scheinen nur Etappen zu sein, welche es gilt, so schnell wie möglich zu überwinden, um rechtzeitig die nächste Fähre oder was auch immer zu erreichen.
Da ausserdem ständig ein offenbar recht großes Team in London damit beschäftigt ist, alle eventuell auftretenden Probleme, wie Visabeschaffung, Übersetzer und Vehikel zu organisieren, ist von Abenteuer ungefähr so viel zu spüren, wie bei einem All-Inclusive Urlaub in einem Wellnessbad auf Sylt.
Hinzu kommt, dass das Gefühl entsteht, es gehe nur darum möglichst viele, möglichst verrückte Gefährte zu benutzen (als ob er gerne ins Guiness-Buch der Rekorde kommen würde). Diese Fahrzeuge stehen auch immer pünktlich direkt hinter dem entsprechenden Grenzübergang bereit. Herr Boormann muss also nur aufsteigen und losfahren (was er auch macht, und zwar immer selst. Es ist nie die Rede davon, dass auch die anderen Teammitglieder mal den Elefanten reiten, oder vorne neben dem Fahrer sitzen dürfen. Das leibt Herrn Borman vorbehalten). Das verrückteste was ihm offenbar passiert ist, war, dass gleich am Anfang (OH MEIN GOTT) dem gemieteten Citroen in Frankreich das Benzin ausgegangen ist. Wer sich jetzt denkt: "um Himmelswillen, wie haben die Abenteurer das nur gemeistert", den kann ich beruhigen. Sie hatten die ganze Zeit ein Abschleppwagen dabei, welcher das Auto aufgeladen und die ganze Mannschaft nach Paris gefahren hat. "PUUUH gerade nochmal gut gegangen".
Was mich an der ganzen Geschichte am allermeissten geärgert hat, war, dass Geld offenbar überhaupt keine Rolle gespielt hat. Da konnte ein Teammitglied mal eben für den Geburtstag seiner Tochter von Südostasien nach London zurückjetten, um 5 Tage später wiederzukommen. Wenn sich der Kameramann verletzt, wird eben ein neuer aus England eingeflogen. Oder man ersteht mal nebenbei ein Stahlkunstwerk in Australien für 1000 dollar und lässt es nach England fliegen.
Herr Boorman rühmt sich am Ende mit seiner Arbeit für UNICEF, welche er und sein Team an zwei oder drei tagen während der Reise verrichteten und startet am Ende einen Spendenaufruf. Diese Arbeit ist mit Sicherheit nicht zu verachten und ich denke jeder weiss, welch großartige Arbeit UNICEF leistet, jedoch hätte Herr Boorman sicher besser daran getan, das Reisebudget (welches sich mit Sicherheit auf mehrere Zehntausend Dollar belief) komplett an UNICEF zu spenden, zu Hause zu bleiben und einen nicht mit diesem grausamen Buch zu langweilen.
Ich kann nur jedem, der eine spannende Reisebeschreibung erwartet, von diesem Buch abraten, es sei denn er steht auf "verrückte" Vehikel und darauf, Geld zum Fenster raus zu werfen.
Ich habe fertig
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht das was es scheint, 12. September 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Auf die harte Tour: unter Mitarbeit von Jeff Gulvin
30 000 Kilometer von Irland nach Australien (Taschenbuch)
In der Tat sind 30.000 Kilometer eine verdammt weite Strecke wenn man sich vornimmt kein Flugzeug zu benutzen, was der Autor dann doch tut. In diesem Buch weiß Chrley Boorman nicht, ob er eher die Länder die er durchreist beschreiben soll, oder doch eher die Fahrzeuge die ihm für seine Etappen zur Verfügung gestellt werden, was eher der Fall zu sein scheint. Einige der durchquerten Länder werden mit nur wenigen Sätzen abgehandelt ' Frankreich wird hier wirklich knapp umschrieben ' es schien nur 'im Weg' zu liegen. Die Vorliebe des Autors alle möglichen Vehikel selber steuern zu müssen, lässt die Reisebeschreibung viel zu oft zu einem 'Testdrive' verkommen. Es ist halt hier wichtiger den Zustand eines alten Willis Jeeps zu beschreiben als das bemerkenswerte Land durch das man reist.
Das Reiseabenteuer konnte ich hier leider auch nicht erkennen. Die Reise wurde von A bis Z durchorganisiert und geplant und in Etappen aufgeteilt. Am Ende einer jeden Etappe stand sofort jemand bereit der einen Zündschlüssel für das nächste Gefährt für die nächste Etappe bereithielt. Die Reisenden mussten sich allenfalls einmal für eine Unterkunft und um die Mahlzeiten kümmern. Stellte sich ein Hinderniss in den Weg, wurde prompt mit der Heimat telefoniert um es aus dem Weg räumen zu lassen - ja das Leben als Abenteurer ist heute halt auch nicht mehr das was es einmal war.
Was mich doch sehr verwundert hat, war das Gejammer des Autoren, über die Hitze und die Trockenheit, den Regen und überhaupt über die Feuchtigkeit in den vielen Ländern und Klimazonen durch die man reist. Das kommt dann schon einmal vor wenn man die Idee hat, von Irland nach Australien über den Landweg zu reisen und die Reisevorbereitung anderen Leuten überlässt und selber lieber Segelfliegen geht.
Dem Autor gelingt es nicht wirklich, diese sicher sehr spannenden und aufregende Reise dem Leser näher zu bringen, oder gar Reiselust aufkommen zu lassen. Die Erzählweise macht das Buch schwerfällig und zäh was sehr schade ist, ich hatte mir mehr gerade von diesem Autoren versprochen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht so hart wie man denkt, 28. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Auf die harte Tour: unter Mitarbeit von Jeff Gulvin
30 000 Kilometer von Irland nach Australien (Taschenbuch)
Ich kann mich der vorherigen Rezension nur anschließen. Der Titel ist definitiv falsch gewählt, denn wie bereits erwähnt wurde, ist dieses "Abenteuer" von Kopf bis Fuß durchgeplant. An jedem Grenzübergang warten Übersetzer oder Guide die alle Unanhemlichkeiten den Reisenden abnehmen. Die ganze Zeit stehen alle unter Stress weil irgendeine Fähre oder Zug erreicht werden müssen die bereits Wochen im voraus gebucht wurden. So läuft jeder Tag nach einem mehr oder wenigen festen Ablaufplan ab und es besteht im Grunde nie die Möglichkeit mal wenigstens einen Tag länger an einem Ort zu bleiben oder die Route kurzfristig zu ändern. Ebenso spielt Geld keine Rolle. Da werden extra irgendwelche Motorräder über große Strecken an Grenzübergänge gebracht, nur damit Mr. Boorman 200 km seiner Leidenschaft, dem Motorad fahren nachgehen kann. Und sobald man durch die Reisestrapazen ein wenig aus der Puste gerät, wird sich einfach mal wieder einen Tag lang in ein 4 Sterne Hotel einquartiert. So viel zur Wiederlegung des Titels.

Desweiteren gefällt mir der Schreibstil des Autors überhaupt nicht. Auf die wunderschönen Landschaften und Menschen die man auf so einer Reise antrifft, wird nur nebensächlich eingegangen. Wenn doch, lautet der Satz meistens: ... ist sehr schön. oder ... gefällt uns super. Leider so gut wie keine detaillierte Beschreibungen. Dadurch verliert man leider sehr schnell die Lust weiterzulesen.

Fazit: Wer nach einem spannenden, spontanen und abenteurlichen Worldtrip-report sucht, wird mit diesem Buch nicht glücklich werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Völlig unnötig..., 11. November 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Auf die harte Tour: unter Mitarbeit von Jeff Gulvin
30 000 Kilometer von Irland nach Australien (Taschenbuch)
Ein Tross von Mitarbeitern plant generalstabsmäßig eine Reise von Irland nach Australien, bucht entsprechend vor und räumt auch alle möglichen Probleme aus dem Weg, damit der Autor die entsprechenden Länder, die ihm bis zum Ziel seiner Reise im wahrsten Sinne des Wortes im Weg stehen, mit verschiedenen Fahrzeugen schonungslos durchhasten und entsprechend abhaken kann. Einen Sinn muss man darin nicht unbedingt erkennen. Zudem scheint der Begriff Rücksichtnahme für die Dauer der Reise ein völliges Fremdwort zu sein. Der ganze Bericht trieft von einer übertriebenen Selbstdarstellung des Autors, bleibt dafür konstant oberflächlich, fängt keinerlei Bilder und Stimmungen ein und geht selten auch nur ansatzweise auf Land und Leute ein...
Ein völlig unnötiges Buch über eine überflüssige Reise.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts für schwache Nerven..., 16. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Auf die harte Tour: unter Mitarbeit von Jeff Gulvin
30 000 Kilometer von Irland nach Australien (Taschenbuch)
...ist es, wenn der Autor 30 (!) Meter weit auf einem Elefanten "reist" oder sein Gepäck in subtropischer Hitze unter ständigem Zeitdruck (bloß den Zug oder die gebuchte Fähre nicht verpassen!) selbst verladen muss. So viel zu den Aktivitäten. Der rote Teppich war nach jeder Grenzüberquerung bereits ausgerollt (es gab nicht mal nennenswerten Schwierigkeiten bei Grenzübertritten), alle Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt. Was ist das hier eigentlich? Vergeblich suche ich beim Lesen immer wieder nach dem Sinn des Unternehmens. Wettlauf? Guter Zweck? Sinnsuche? Neugier? Aussteigertour? Nichts von alledem. Ein gelangweilter Ire mit übersteigertem Ich-bin-ein-toller-Hecht-Ego auf einer überflüssigen Reise, durchorganisiert -finanziert von zahlreichen spendablen Sponsoren -kann angenommen werden (siehe vorhergehende Touren Boorman und McGregor und Homepage Boorman). Es muss ja nicht immer alles einen Sinn ergeben, aber nee, so ein schlechter Reisebericht ist mir noch nicht zwischen die Finger gekommen! Die Erkenntnis, dass alle Menschen nur respektvoll behandelt werden wollen, dann sind sie es anderen gegenüber auch und alle Menschen sind nett (und gelassen, weil sie Bethelnüsse kauen), grenzt ja schon an Verblödung. Erstens bedarf es hierfür keine 30.000 km, zweitens war gar keine Zeit sich mit Menschen auseinanderzusetzen und drittens wurden ja alle Schwierigkeiten von vorn herein wegorganisiert. Ach ja, in Nepal hat man sich mal schnell ein Unicef-shirt übergezogen und einen Impfstoffboten in abgelegene Gebiete begleitet, somit wäre der gute Zweck doch noch abgefackelt, indem man ein bisschen Werbung für Unicef einstreut. Was für ein Etikettenschwindel dieses Buch, durch und durch. Leider funktioniert so die Welt, oder etwa nicht?
Das Buch ist nicht mal einen Stern wert!
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