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am 17. Mai 2011
Das Buch "Serengeti darf nicht sterben" ist eine Beschreibung der Zählung der Wildtiere in der Serengeti, die 1959 vom Zoologen und Direktor des Frankfurter Zoos Bernhard Grzimek und seinem Sohn, dem Tierfilmer Michael Grzimek, durchgeführt wurde. Der Autor beschreibt die Forschungsreise als Erlebnisbericht.

Die Kolonialregierung Tansanias wollte die Grenzen des Serengeti National Park festlegen, den Nationalpark vielleicht sogar verkleinern, um Raum für Ackerbau und Viehzucht zu schaffen. Zur Zeit der Grzimeks Mitte des 20. Jh. war nur der kleine, westliche Teil der Serengeti (der "westliche Korridor") am Lake Victoria zum Nationalpark erklärt worden. Was sollte aber mit dem weitaus größeren Teil der Serengeti geschehen?

In der Serengeti lebten damals Masai, es gab keine Straßen und man wusste nicht, wie viele Wildtiere in der Serengeti lebten, wohin sie zogen und wodurch ihre großen Wanderungen ausgelöst wurden. Die neuen Grenzen des Nationalparks sollten aber die Wanderrouten der Gnu- und Zebraherden umschließen. Den Verlauf der Wanderrouten sollten Bernhard und Michael Grzimek klären.

Es war jedoch unmöglich, in der Serengeti hundertausende Wildtiere vom Boden aus zu zählen. Es gab keine Straßen und in der Regenzeit wäre man im Schlamm stecken geblieben. Man kam an die Tiere auch nicht nahe genug heran und konnte sie deshalb nicht einwandfrei zählen. Michael Grzimek fand die Lösung: Gnus, Zebras und Gazellen konnten sicher nur von oben aus einem Flugzeug gezählt werden. Die beiden kauften eine einmotorige Dornier Do 27, flogen mit ihrer "D-Ente" (so das Kennzeichen) nach Tansania und schlugen ihr Lager in Seronera in der Zentral-Serengeti auf.

Niemand hatte zuvor Tiere aus der Luft gezählt und einzelne Tiere aus der Luft identifiziert. Man wollte nicht nur wissen, wie viele Tiere es in der Serengeti gab, sondern auch wohin sie zogen. Die Do 27 konnte sehr langsam fliegen, wodurch die Zählung vereinfacht wurde. Die Grzimeks ersannen Zählmethoden und markierten Gnus und Zebras mit farbigen Halsbändern, um ihre Wanderbewegungen zu verfolgen. Sie waren erstaunt, als sie feststellten, dass die von den Tieren zurückgelegten Entfernungen größer waren, als man gedacht hatte und sich ihre Wanderrouten auch auf Gegenden erstreckten, die nicht in den Nationalpark mit einbezogen werden sollten.

Was heute klar ist, war damals noch unverstanden. Man wusste nicht, dass die großen Tierherden Jahr für Jahr dem Regen folgten und sich wie ein Uhrwerk vom Süden der Serengeti bis zur Masai Mara im Norden und wieder zurück bewegten. Man verstand auch nicht, dass Gnus, Zebras und Thomson-Gazellen nur einige der über 160 Grasarten der Serengeti fressen, die zu bestimmten Zeiten an nur wenigen Orten in der Serengeti wachsen.

Was uns heute als selbstverständlich erscheint, wissen wir nur, weil Bernhard und Michael Grzimek 1959 mit der "D-Ente" die Serengeti tausendmal überflogen und dabei unermüdlich Tiere zählten, Wanderwege verfolgten und Gräser sammelten und die Daten zu dem Bild zusammen setzten, das wir heute als die "große Tierwanderung" kennen. Die Arbeit der Grzimeks trug letztlich dazu bei, dass die Grenzen des Serengeti National Park anders gezogen wurden, sodass die letzte große Tierwanderung der Welt bis heute ungestört fortlebt.
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am 12. Dezember 2009
Seltsam, dass es zu diesem Klassiker noch keine Bewertung gibt...

Serengeti darf nicht sterben ist ein wundervolles Buch, geschrieben in einer Zeit als man mit Idealismus noch etwas erreichen konnte. Was Grzimek mit den damaligen Mitteln zustande gebracht hat ist heute nicht mehr denkbar.

Nach dem Beschluss, das für einen Filmpreis gewonnene Geld in die Tierzählung der Serengti zu investieren, entschliessen sich die Grzimeks kurzerhand fliegen zu lernen, um die Tiere der Serengeti aus der Luft zählen zu können. Das Abenteuer beginnt mit dem Flug von Frankfurt nach Tansania. Nicht etwa in einer Boeing, sondern mit der D-ENTE, der berühmten kleinen Zebramaschine.

Wider erwarten ist dieses Buch nicht nur eine zoologische Dokumentation, sondern viel mehr ein Buch über die Geschichte des kolonialen Afrikas und der beginnenden sozialen Probleme nach der Unabhängigkeit. Zudem eine Hommage an seinen, während der Arbeit zu diesem Buch und Film tödlich verunglückten, Sohn.

Dieses Buch ist eine ausgewogenen Mischung aus Fachliteratur und Abenteuerroman mit ernüchterndem Realismus unterstrichen. Ein Autor, der seiner Zeit weit voraus war und dessen Erkenntnisse heute so aktuell sind wie nie zuvor.
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am 8. Januar 2011
Ein wirklich fantastisches Buch. Ein Muss für jeden Tierliebhaber und auch besonders auch für jugendliche. Ich selber habe es vor knapp 25 geschenkt bekommen und es nie ganz vergessen können. Damals gab es dieses Buch aber nur als "Original" nur mit dem Zebra Einband...wirkt einfach klassischer. Also wenn sie in als Zebra Buch finden zögern sie keine Sekunde.

Sie werden es lieben! Versprochen!
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am 19. August 2015
Nachdem Michael und Bernhard Grzimeks Film "Kein Platz für wilde Tiere" ein finanzieller Erfolg geworden war, wollten die beiden engagierten Tierschützer ihren Anteil des Erlöses den Tieren zukommen lassen. Die britische Regierung machte den Vorschlag, das Geld für die Erforschung der Serengeti einzusetzen. Denn man wusste noch immer nicht, wie viele Tiere dort eigentlich lebten und welche Wanderwege sie nahmen. Im "gestreiften Zebra" machten sich Sohn und Vater nach bestandener Flugprüfung auf, die großen Herden aus der Luft zu zählen. Dabei stießen sie auf so manche Überraschung, gefährliche Wilderer, stolze Massaikrieger, technische Herausforderungen und wilde Abenteuer.
Ihre Ergebnisse dokumentierten sie im heute legendären und zu Recht mit dem Oscar ausgezeichneten Film "Serengeti darf nicht sterben". Kurz vor Vollendung der Dreharbeiten starb Michael, dessen Flugzeug mit einem Geier kollidierte und abstürzte. Den fertigen Film konnte er leider nie selbst sehen.
Genau wie das hier vorliegende Buch, dass Michaels Vater Bernhard allein schreiben musste. So tragisch die Ereignisse um die Entstehung des Buches sind, so spannend liest es sich. Bernhard Grzimek beweist großes Gespür dafür, was wichtig ist und was getrost den Normalbürger nicht interessiert und weg gelassen werden kann. Hier erfährt man vieles über das Leben der Tiere, aber auch die bewegende Geschichte Tansanias (damals noch Tanganjika) wird beleuchtet. Zwar sind die Bestände der großen Säugetiere Afrikas heute wieder angewachsen, aber heute wird die Serengeti noch immer von vielen Gefahren bedroht - Wilderer töten Nashörner, schlachten Elefanten ab. Die Landwirtschaft rückt immer dichter an den Nationalpark heran und zuletzt drohte sogar der Bau einer Straße mitten durch die Serengeti. "Serengeti darf nicht sterben" ist heute aktueller denn je und daher absolut lesenswert!
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am 19. Oktober 2012
Ein wunderbares Buch zur Vorbereitung auf eine Reise nach Afrika, natürlich insbesondere nach Tansania. Für alle Safari-Liebhaber ein absolutes Muss!
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am 13. September 2013
Hätte Bernhard Grzimek das Buch heute geschrieben würde ich es ihm nur mit wenigen Sternen wegen Diskriminierung anders farbiger Menschen bewerten. Aus damaliger Sicht (1959) und unter der Schutzherrschaft der Briten war die Bewertung der Bevölkerung im ehem. Deutsch Ostafrika eine andere.
Es geht ja auch mehr um die Tiere und deren Schutzraum. Dafür hat sich Grzimek und sein Sohn sehr verdient gemacht und sie bringen es gut rüber wie sie das Problem der Zählungen und deren Migrationswege im Gebiet des Ngorongoro Kraters und der Serengeti mit ihrem fliegendem Zebra angegangen sind.
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am 15. November 2013
Es verlief alles zur vollen Zufriedenheit. Bestellung und Bestätigung, Auslieferung mit eiwandfreier Termintreue.
Ein bekanntes Buch. Inhaltlich informativ, vor allem, da ich kurz vorher die Serengeti besucht hatte.
Vielen Dank !
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am 13. August 2013
Da braucht man nicht viele Worte, für jeden der sich für Natur und Umwelt interessiert ist das Buch der Grzimeks Pflichtlektüre. Auch für jeden Serengeti-Reisenden!
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