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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Appell an die Menschlichkeit, 20. Februar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Twelve Years a Slave: Die wahre Geschichte (Taschenbuch)
Der Pieperverlag brachte nach erfolgreicher Verfilmung der Lebensgeschichte des Soloman Northup, die unter dem Titel "Twelve Years a Slave " die Kinosäle stürmte, die Originalgeschichte des Solomon Northup, als Taschenbuch heraus. Mit einem Vorwort von Steve McQueen, dem Regisseur des Filmes, las ich diesem Buch, das mich mehr als berührte.

Als freier Mann in Saratoga, New York lebend, mit einer Ehefrau und 2 Kinder, lässt Solomon sich in ein Falle locken und wird als Sklave verkauft. Er lernt in den zwölf Jahren seiner Gefangenschaft unterschiedliche Herren kennen, die es entweder gut mit ihm meinen, oder ihm aus reiner Willkür ihre Verachtung und ihr sadistisches Verhalten zeigen. Trotz aller Gewalttätigkeit und Willkür, die ihm fast täglich gezeigt werden, lässt er sich seinen Willen und seinen Stolz nicht brechen und kehrt nach langer Zeit als freier Mann zu seiner Familie zurück.

Diese Geschichte, die mich mehr als berührt hat und mir immer wieder vor Augen führte, welch grausame und skrupellose Menschen es gibt, gehört meiner Meinung nach in jeden Geschichts,- und Ethikunterricht , um menschenverachtendes Verhalten zu diskutieren und die jungen Menschen zu sensibilisieren. Solomon Northup steht in diesem Buch stellvertretend für viele andere Menschengruppen, die über die Jahrhunderte Hass und Verachtung spüren mussten und man nicht oft genug solches Verhalten anprangern.

Der Schreibstil des Buches ist der Zeit, in der es geschrieben wurde, nämlich in den fünfziger Jahren des 19. Jahrhundert, angemessen und könnte dem Leser zu Anfang etwas befremdlich und gestelzt erscheinen. Man gewöhnt sich aber sehr schnell daran und es macht die Geschichte meiner Meinung nach authentischer. Ohne Pathos, sondern allein durch die eindringliche Beschreibung der Tatsachen, berührt es den Leser und lässt ihn ohnmächtig werden gegenüber der Spezies Mensch, die solche "Ungeheuer" heranwachsen lässt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegende Geschichte eines einst freien Mannes, der es erst nach 12 Jahren wieder sein wird ..., 5. Juni 2014
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Twelve Years a Slave: Die wahre Geschichte (Taschenbuch)
Wahre Geschichten in Romanform interessieren mich immer wieder, so war klar, als ich vom Film „12 Years a Slave“ hörte, dass ich erst einmal das Buch lese …

Traurig, bewegend, fesselnd …

Inhalt:
=====

Solomon Northup ist ein freier Mann, er lebt in New York. Northup lockt man in eine Falle und ab da beginnt sein Leidensweg, der über 12 Jahre dauern soll. ER wird verkauft, sieht seine Familie nicht wieder und muss seelische und körperliche Qualen über sich ergehen lassen.

Er hält durch – gewinnt seine Freiheit zurück und auch seine Familie. Seine Geschichte ist im Buch niedergeschrieben.

Eindrucksvoll und berührend kann man lesen, was ein Mensch empfindet, der Freiheit gewohnt ist und nun zum Sklaven wird, ausgeliefert seinem „Herrn“ … Dieses Zeugnis ist eine Geschichte eines speziellen Menschen, die aber ganz sicher auch auf andere Schicksale übertragen werden kann. Solomon ist mutig, er hält durch und er ist unnachgiebig, nur das kann ihn retten und am Leben erhalten. Das Buch entstand noch im Jahr seiner Freilassung.

Dem Buch mittig sind 16 Seiten farbiges Bildmaterial aus dem Film beigefügt.

Detailgetreu beschreibt der Autor, der das alles, was man lesen kann, selbst erlebt hat in der Ich-Schreibweise, so dass man sich wirklich zu 100 Prozent mit der Handlung und den Erlebnissen und auch Gedanken und Gefühlen des Mannes identifizieren kann. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen beschreibt Northup, was er erlebt hat, geht ins Detail – nur so kann man als Leser wirklich nachvollziehen, wie es ihm erging. Man lernt sein Leben dieser Zeit kennen, aber man lernt auch die politische Lage allgemein kennen.

Der tiefsinnige Hintergrund war für mich, zu erfahren, was Macht aus Menschen macht. Auch ist das Buch literarisch ansprechend geschrieben, spannend und authentisch gibt es das wider, was Solomon erlebt hat, geht ins Detail, bringt aber auch auf den Punkt, wo man es erwartet.

Dem Buch fehlt es wahrlich nicht an Dramatik, und wenn man nicht wüsste, dass dem Autor das alles wirklich passiert ist, könnte man meinen es sei eine Erfindung der Fantasie, die übertreibt. Es ist Wahnsinn, was er über sich ergehen lassen musste …

Das Buch hat echt Potential, zu einem Klassiker zu werden, wie beispielsweise das Tagebuch der Anne Frank !!!

Absolut lesenswert !!!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternd und faszinierenden zugleich - Die Biografie eines freien Mannes, der zum Sklaven wurde., 3. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Twelve Years a Slave: Die wahre Geschichte (Taschenbuch)
Als ich die Ankündigung zu »Twelve Years a Slave: Die wahre Geschichte« gelesen habe, musste ich sofort an Onkel Toms Hütte denken. Mit acht oder neun Jahren hatte ich eine Musikkassette, auf der die Geschichte Onkel Toms Hütte erzählt wurde. Diese Geschichte habe ich gefühlte 1000 Mal gehört. An ein Buch kann ich mich nicht sicher erinnern, aber an die Kassette und die Erzählung sehr wohl. Gänsehaut hat sie mir beschert und Spannung vermittelt, wie ein Krimi. Erst später habe ich verstanden, dass es sich nicht nur um eine erfundene Geschichte handelt, sondern Sklavenhandel zum Leben vieler Menschen gehörte. Entsetzen und absolutes Unverständnis darüber wie Menschen andere Menschen versklaven, foltern und missbrauchen können, begleitete mich von da an, wenn ich die Kassette hörte, die Faszination an der Geschichte verlor sich jedoch nicht.
Heute, ca 35. Jahre später, bin ich älter, das Unverständnis ist geblieben. Obwohl diese Geschichte, die Solomon Northup erzählt, mehr als 150 Jahre vorbei ist, werden auch heute noch Menschen als Sklaven gehalten, geschlagen, missbraucht, getötet. Unvorstellbar, aber leider die Wahrheit. Darauf braucht die Menschheit, die so oft von Gerechtigkeit und Menschlichkeit spricht, nicht stolz sein.

Stolz jedoch kann Solomon Northup auf sich sein, denn er hat Meisterhaftes geschafft: Er hat überlebt.
In seiner Geschichte erzählt er, ohne auf Effekthascherei oder künstliche Spannungselemente zu achten, von seinem Leben, das mit einem Mal eine furchtbare Wendung nimmt. Verheiratet, drei Kinder, eine eigene Farm - ein freier und strebsamer junger Mann - und immer auf der Suche nach Arbeit, so stellt er sich zu Beginn dar. Dann gerät er an die falschen Leute, die sein Talent als Geigenspieler zunächst gut bezahlen und ihn dann an einen Sklavenhändler verkaufen. Seine Geschichte liest sich ebenso spannend wie sich Onkel Toms Hütte anhörte, mit dem Unterschied, dass alles der Wahrheit entspricht. Er erzählt nicht allein von Sehnsucht und Leid, sondern auch von seiner Arbeit, erklärt die Baumwollernte oder berichtet von den Freuden, die alle Sklaven an den Weihnachtstagen verspürten. Tage, an denen sie frei bekamen und feiern durften. Drei Tage im Jahr. Obwohl er nicht wie ein Schriftsteller auf Stilmittel setzt, mit denen er den Leser zu fesseln versucht, liest sich die Geschichte spannend, er jammert nie, er versinkt nicht in Mitleid. Bilder entstehen im Kopf und im Geiste habe ich stets die Stimme des Synchronsprechers von Morgen Freeman im Kopf, der mir »Twelve Years a Slave: Die wahre Geschichte« von Solomon Northup vorliest. Eine wahre Geschichte eines Kämpfers, das Leben eines freien Mannes, der zum Sklaven wurde und alles entbehren und dafür Schreckliches erleben musste.

Steve McQueen verfilmte die Geschichte und erhielt dafür den Golden Globe im Jahre 2014. Bei der Verleihung des Oscars 2014 wurde »12 Years a Slave« als bester Film mit einem Oscar ausgezeichnet. Außerdem erhielten Lupita Nyong'o als beste Nebendarstellerin und John Ridley für das beste adaptierte Drehbuch je einen Oscar.

Die DVD ist ab Mai 2014 erhältlich. Ein Vorwort von ihm im Buch erzählt wie er auf Solomons Northups Geschichte gestoßen ist. Chiwetel Ejiofor verkörpert Solomon Northup, Hans Zimmer sorgt für den perfekten Soundtrack.
Im Buch sind einige farbige Bilder der Verfilmung enthalten.
Ich hätte mir dazu ein paar Seiten mit dem Originaltext gewünscht, denn die Sprache ist ein bisschen glatt gezogen. Das ist zur besseren Lesbarkeit ideal, aber ein Blick in die tatsächlichen Aufzeichnungen von Solomon Northup hätte ich sehr interessant und spannend gefunden. Zumal im Vorwort auf den etwas schwerfälligen Ausdruck des 19. Jahrhunderts eingegangen wird.

Fazit: Ich schäme mich dafür, dass mich diese wahre Geschichte gut unterhalten hat und bedanke mich dafür, dass Mr. Northup mich an seinen Gedanken und seinem Leben teilhaben ließ. Ein tolles Buch, das mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird. Lesenswert!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frei geboren, entführt, verkauft und 12 Jahre ein Sklave - Die traurigen und zugleich fesselnden Memoiren des Solomon Northup, 18. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Twelve Years a Slave: Die wahre Geschichte (Taschenbuch)
Im Kino hatte ich mir das bewegende Filmdrama "12 Years a Slave" mit Chiwetel Ejiofor, Michael Fassbender, Benedict Cumberbatch, Paul Dano, Paul Giamatti, Sarah Paulson und Brad Pitt in den Hauptrollen angesehen und wollte daher die Buchvorlage lesen, doch ich musste feststellen dass dieses 1853 erschienene Buch bisher noch nie auf Deutsch erschienen war.
Doch endlich konnte ich mir dieses nun erstmals in Deutsche übersetzte Meisterwerk besorgen und es lesen.
Das Buch enthält Fotos aus der bewegenden Verfilmung und im Vorwort erläutern Regisseur Steve McQueen und Bianca Stigter den Wert des Buches.

Solomon Northup ist ein frei geborener Schwarzer und lebt in New York.
Er ist glücklich verheiratet und hat Kinder.
In Washington D. C. kommt Solomon Northup in Kontakt mit zwei Männern, die ihm einen kurzen aber gut bezahlten Job in ihrem Unternehmen anbieten.
Solomon geht freudig auf das vielversprechende Angebot ein und feiert ausgelassen mit den Männern.
Doch am nächsten Morgen erwacht er angekettet in einer Zelle und muss feststellen dass man ihn getäuscht hat:
Man hat ihn unter Drogen gesetzt und in die Sklaverei verkauft.
Zusammen mit weiteren Sklaven wird er in den Süden verschifft und kommt in einem Sklavenmarkt an, wo er schon in kurzer Zeit verkauft wird.
Sein erster Herr ist zu seinem Glück gegenüber seinen Sklaven großmütig, doch dann muss dieser aus finanzieller Not seine Sklaven weiterverkaufen, darunter Solomon Northup (inzwischen Platt genannt).
Doch die nächsten Herren erweisen sich als wahre Tyrannen, die ihre Macht nutzen um die Sklaven leiden zu lassen.
Der Beginn eines 12-jährigen Martyriums, doch soviel körperlichen und seelischen Schmerz Solomon erleiden muss gibt er die Hoffnung nicht auf eines Tages wieder in seine Heimat und zu seiner Familie zurückzukehren.

Es ist unfassbar, dass einem Menschen sowas passiert war.
Ein freier Mann wird durch zwei hinterhältige Männer um seiner Freiheit und seiner Familie betrogen und muss als Sklave arbeiten.
Solomon Northup beschreibt alles so richtig fesselnd und man ist erschüttert über sein Schicksal und das seiner Leidensgenossen.
So muss z. B. Solomon Northup miterleben wie auf einem Sklavenmarkt eine Frau von ihren Kindern getrennt wird.
Solomon muss mit seinen Leidensgenossen vor allem auf einer Baumwoll- und sogar auf einer Zuckerrohrplantage arbeiten.
Er erlebt die Bosheit und Gleichgültigkeit der Plantagenbesitzer, aber er gibt die Hoffnung nicht auf wieder in die Heimat zurückzukehren.

Ein Leben zwischen Menschlichkeit und Grausamkeit, ein wahres Meisterwerk.

Wer sich schon von den Meisterwerken, wie "Mein Leben als Sklave in Amerika" von Frederick Douglass, "Onkel Toms Hütte" von Harriet Beecher Stowe und "Wurzeln - Roots" von Alex Haley bewegen ließ, der sollte auf jeden Fall diese Memoiren von Solomon Northup lesen.
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5.0 von 5 Sternen Geniales Buch, 29. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe den Film nicht gesehen, allerdings bin ich mir sicher, dass er bei weitem nicht so viel Tiefgang hat wie das Buch.
Die Gefühle, die hier so realistisch und dadurch so herzzerreißend beschrieben sind, ebenso wie die detailreichen Facetten machen das Buch besonders.
Es war wirklich ein Erlebnis, dieses Buch zu lesen und hat auch an vielen Stellen zum Nachdenken angeregt.
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5.0 von 5 Sternen Tolles Buch!, 8. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Twelve Years a Slave: Die wahre Geschichte (Taschenbuch)
Wer einen Einblick in die Zeit haben möchte und keinen dramaturgisch ausgefeilten Roman erwartet (dafür aber eine umso schockierendere wahre Geschichte) findet hier ein äußerst interessantes und spannendes Buch!
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5.0 von 5 Sternen Sklaverei, 29. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Twelve Years a Slave: Die wahre Geschichte (Taschenbuch)
Ein in Freiheit geborener Mensch wird betrogen,entführt,gequält,gedemütigt und sämtlicher Rechte beraubt.
Wer weiß wie viele Menschen das nicht überlebt haben .
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5.0 von 5 Sternen erschütternde Erzählung, 31. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
den Film habe ich nicht gesehen, dafür aber das "echte" Tagebuch von Salomon Northup gelesen. Wow! Im Sprachduktus natürlich 19. Jahrhundert, sehr bemüht, die Richtigkeit der eigenen Angaben zu belegen, Worte aus einer fernen Realität... Trotzdem sehr fesselnd, erschütternd und dicht - unbedingt lesen!
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5.0 von 5 Sternen Spannender Einblick in Zeit und Personen, 17. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Twelve Years a Slave: Die wahre Geschichte (Taschenbuch)
Die autobiografische Basis des Films ist faszinierend. Wie in einer Zeitmaschine bringt vor allem der Stil den Leser ins Amerika des 19. Jahrhunderts. Noch nie habe ich alle Aspekte der Sklaverei so von innen heraus kennengelernt.
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5.0 von 5 Sternen Sehr lesenswert, 29. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Twelve Years a Slave: Die wahre Geschichte (Taschenbuch)
Ein sehr gut geschriebenes Buch. Ich hätte es am Liebsten nicht aus der Hand gelegt. Die Einblicke in das Leben eines Sklaven sind erschreckend.
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Twelve Years a Slave: Die wahre Geschichte
Twelve Years a Slave: Die wahre Geschichte von Solomon Northup (Taschenbuch - 17. Februar 2014)
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