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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rush <3
Klappentext:
Wenn du nicht willst, was du haben kannst...
Nach dem Tod ihrer Mutter verlässt Blaire ihr zuhause, um bei ihrem Vater und dessen neuer Familie in einem luxuriösen Strandhaus zu leben. Vor allem ihr attraktiver Stiefbruder Rush lässt sie jedoch immer wieder spüren, dass sie nicht willkommen ist. Er ist so abweisend wie anziehend,...
Vor 6 Monaten von Ninas Bücher veröffentlicht

versus
130 von 143 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Haarsträubend
Ok, ich gebe auf. Ich gebe ganz offiziell auf. Wenn ich das nächste Mal den Klappentextes eines Buches aus dem so genannten New-Adult Genre lese, in dem es wieder um einen ‘Bad Boy’ und das zarte, unschuldige Mädel geht, das ihn für immer verändert renne ich einen Kilometer in die Gegenrichtung. Offensichtlich wollen die Autorinnen (ja...
Vor 15 Monaten von Vivien Ernst veröffentlicht


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130 von 143 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Haarsträubend, 14. August 2013
Ok, ich gebe auf. Ich gebe ganz offiziell auf. Wenn ich das nächste Mal den Klappentextes eines Buches aus dem so genannten New-Adult Genre lese, in dem es wieder um einen ‘Bad Boy’ und das zarte, unschuldige Mädel geht, das ihn für immer verändert renne ich einen Kilometer in die Gegenrichtung. Offensichtlich wollen die Autorinnen (ja Frauen schreiben diesen Schund über Frauen – vielen Dank) das gar nicht realistisch und gut umsetzen, sondern sich einfach fröhlich nach Schema F weiter selbst erniedrigen. Klasse.

Zum Inhalt – Mädel verliert ihre Mutter und muss zum Vater ziehen. Mädel, in diesem Fall Blaire genannt, ist natürlich die absolute Bombe, sieht aus wie ein Supermodel ist auch noch extrem tiefgründig (davon merken wir im Verlauf der Geschichte leider nichts) und musste schon viel Schlimmes mitmachen. Damit der Leser dass auch ja gut mitkriegt muss nicht nur die arme Mutter sondern auch noch die Zwillingsschwester dran glauben, der Vater haut ab und sie muss natürlich das Haus verkaufen, lebt zeitweise in ihrem Auto und wird von ihrem Freund verlassen. ‘Was das war’s schon?’ hör ich euch rufen – genau da hätte die Autorin ruhig noch eine Schippe drauf legen können, so richtig haben wir noch nicht verstanden dass das Mädel das totale Opfer ist. Hilfe! Obwohl sie schon so viel durchstehen musste, wunderschön ist und eine Knaare mit sich rumträgt ist sie aber natürlich trotzdem total unsicher und benimmt sich wie eine 12Jährige. Ach ich hatte ja vergessen, wenn du so viel Schlimmes mitmachen musst härtest du nicht langsam ab und bist gezwungen schneller erwachsen zu werden, nein du verwandelst dich zurück in ein Kind und wenn dich jemand schief anguckt rennst du auch gerne mal aus dem Haus und rufst dramatisch ‘Okay du willst mich hier nicht haben, ich gehe!’ am besten noch mit ein paar hübschen, lauten Schluchzern verbunden.
Naja, jedenfalls kommt sie zum Haus des Vaters, der und seine neue Frau sind aber im Urlaub (gut so, Eltern sind ja bei diesen Geschichten eh immer im Weg) und sie teilt sich das Haus mit ihrem Stiefbruder Rush. Er hat Schlimmes durchgemacht, welch neues Konzept, will sie erst rausschmeiβen, lässt sie dann aber doch im Zimmer unter der Treppe wohnen (nein wir sind nicht bei Harry Potter sondern immer noch bei Rush of Love – leider.) Jedenfalls ist Rush superreich, supergefährlich (was nur so an die hundert mal betont wird), super gut im Bett und behandelt Frauen wie Dreck. Sie findet das natürlich super heiβ, denn wenn du miterlebst wie ein Typ morgens ein Mädchen wie eine billige Schlampe aus dem Haus wirft, dann macht dich das natürlich so richtig an, wer möchte mit so einem Traummann nicht zusammen sein?
Naja, natürlich ist sie noch Jungfrau, bald sind die beiden total scharf aufeinander, gehen miteinander ins Bett, sind danach super verliebt (wie das halt so ist im wahren Leben), aber ein dunkles Geheimnis steht zwischen ihnen etc. etc.

Ok, ich geb es zu. Natürlich ist es für Frauen eine tolle Vorstellung, dass du einen Typen triffst für den Liebe bisher eher ein Fremdwort war und das du Diejenige bist die ihn ändert und er sich in dich verliebt. Von mir aus. Aber dennoch muss dieser sogenannte ‘Bad Boy’ doch trotzdem noch ein halbwegs netter Mensch sein, oder nicht? Nur weil einer Kohle hat und sein Leben nicht immer leicht war entschuldigt das kein frauenfeindliches Verhalten, da kann ein Mädel sich noch so sehr an ihn rangeschmissen haben, wenn er sie am nächsten Morgen wie Abfall aus dem Haus schmeiβt ist er kein geheimnisvoller Bad Boy sondern ein Arschloch. Fertig. Abbi Glines versucht es hier wie die meisten Autoren in diesem Genre damit alle anderen Frauen auβer der Protagonistin als billige Schlampen darzustellen, die es nicht besser verdient haben. Also ehrlich Frau Glines auf welcher Seite stehen sie eigentlich?

Wieder ist es auch in diesem Buch so, dass die Beziehung der beiden Hauptpersonen sich für den Leser keinen Deut von den Beziehungen des Protagonisten zu seinen anderen ‘Bettfreundinnen’ abhebt, die beiden sind scharf aufeinander, aber uns wird es als Liebe verkauft. Gut dass noch schnell ein paar Dialoge aller ‘Was war deine Lieblingsserie als Kind?’ eingebaut werden sonst könnte man glatt meinen das ganze wäre oberflächlich. Es ist wieder das alte Problem: sie reden so gut wie nicht miteinander, sind aber von Anfang an scharf auf den Anderen und trotzdem ist diesmal alles ganz anders als bei all den bedeutungslosen Frauen davor, warum wissen wir nicht. Sie sieht toll in einem roten Kleid aus, ist arm und unschuldig und schon nimmt er sie als erste Frau überhaupt mit hinauf in sein Zimmer und redet von Liebe.

Ich weiβ auch nicht, vielleicht läuft da bei mir was falsch. Aber so ein Verhalten wie das von Rush wiedert mich an. Von mir aus kann er mit so vielen Frauen schlafen wie er will, das macht in nicht zu einem schlechten Menschen. Aber wie er sich in diesem Buch verhält schon. Er ist herablassend, groβkotzig, unhöflich, arrogant, hat keinen Respekt vor Frauen und vor den meisten Menschen allgemein. Er hat so viel Geld dass er nicht arbeiten geht, wohnt aber mit 24 trozdem noch mit seiner Mutter zusammen und verbringt den Tag damit mit seinen versnobten, hochnäsigen Freunden im Counrty Club rumzuhängen. Wieso nicht einen ‘Bad Boy’ schaffen der vielleicht nichts von Beziehungen und groβen Gefühlen hält, aber trotzdem ein guter Mensch ist. Natürlich soll uns der Protagonist später noch als solcher verkauft werden, aber da muss man die Respektlosigkeit und das dumme Verhalten am Anfang vielleicht ein bischen runterfahren und uns nicht auf einmal eine Kuh für ein Pferd vormachen wollen.
Und dann soll ich mit einer Protagonistin symapthisieren die sich in so einen verliebt?! Natürlich kann sie auch niemals eine taffe junge Frau sein, nein. Wir hängen ihr hundert Tonnen Ballast an, damit sie auch schön arm rüber kommt und sein steinhartes Herz sich für sie erweicht. Aber auch hier geht es nicht wirklich um Charakter oder Emotionen, sonst würde man nicht ständig erwähnen dass sie wie ein Model aussieht und alle Typen in diesem Buch (ja, tatsächlich alle, ausnahmslos) scharf aus sie sind. Denn genau wie der Typ reich sein muss um sein beschämendes Verhalten als ok durchgehen zu lassen, muss das Mädel super gut aussehen, wäre ja langweilig wenn er sich hauptsächlich wegen ihrem Charakter in sie verliebt. Dann würde es ja zur Abwechslung vielleicht auch mal um richtige Liebe gehen und nicht um die groβen Gefühle die über ihnen hereinbrechen weil der Sex einfach zu gut ist um sich nicht ineinander zu verlieben. Ist klar.

Neben diesen nervigen Charakteren und der mal wieder an den Haaren herbei gezogenen Liebe sind die Sexszenen öde, die dunklen Geheimnisse zum Gähnen und das Ende eine hübsche Räuberpistole, die uns dazu ermuntern soll noch den zweiten Teil von diesem Mist zu lesen. Nicht mit mir.
Dazu möchte ich noch sagen, dass ich das Buch in Englisch (‘Fallen too Far’) gelesen habe und ich entgegen anderer Meinungen hier nicht finden kann, dass es dann weniger schnulzig oder sich ständig wiederholend ist. Die Bettszenen laufen nach Schema F (‘Oh God Baby you’re amazing’, ‘You are so tight’ etc.) ab, dazwischen das obligatorische ‘You should stay away from me’ und das typische Angeschmachte und von der schlimmen Vergangenheit erzähle. Die Sprache macht keinen groβen Unterschied, denn haarsträubende Klischees sind, übersetzt oder nicht, immer furchtbar zu lesen.

Das was ich am Anfang gesagt habe, war auch wirklich so gemeint, ich gebe es jetzt auf. Falls mir irgendwann nochmal ein Buch dieser Art von einer guten Freundin oder wirklich von allen Seiten empfohlen wird, versuche ich es vielleicht nochmal, ansonsten halte ich mich jetzt erstmal von diesem Thema fern. Ich rege mich eh nur auf.
Vor kurzem hat neben mir in der Bahn ein etwa 15Jähriges Mädel verkündet, dass sie sich auch mal gern von Christian Grey (andere Autorin, gleiche Geschichte) verprügeln lassen würde und genau das ist das Problem.
So läuft Liebe nicht, Gott sei Dank! Im wahren Leben muss es nicht langweiliges Schoβhündchen oder das totale Arschloch sein. Es gibt taffe Männer die wissen was sie wollen und trotzdem respektvoll und zu einer guten, gleichberechtigten Beziehung in der Lage sind und Bücher wie dieses erzählen besonders Mädchen die vielleicht noch nicht so viel Erfahrung haben, das Typen wie Rush begehrenswert und toll sind und das es okay ist das arme,schwache Frauchen zu sein, was den Arsch dann retten muss.
Lasst euch keinen Bären aufbinden Mädels – und vor allem: lasst die Finger von diesem Buch!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen In einem Buch beschreiben - wer braucht den sowas?!, 8. Juli 2013
Fangen wir vielleicht mit dem Positiven an: man kann das Buch hervorragend an einem Stück durchlesen.

Da hört es bei mir leider auch schon auf.

Ich wollte das Buch zunächst in Deutsch lesen, habe mich jedoch nach den ersten drei Sätzen dagegen entschieden und die englische Version gewählt. Die Übersetzung war mir von Anfang an zu grottig. Aus diesem Grund lasse ich am besten einfach jeglichen weiteren Kommentar bezüglich Schreibstil weg. Im Englischen könnte man es gut lesen, im Gegensatz zu Fifty Shades of Grey (für mich ein gigantisches Rätsel, wie sich ein Buch mit einem derartig schlechten Schreibstil so sehr verkauft...) wiederholt die Autorin nicht ständig die selben Formulierungen, mir ist nichts besonders negativ in Erinnerung geblieben. Deutsche Übersetzung - bleibt unkommentiert. ;)

Na ja, soll ja auch eigentlich um die Handlung gehen. Ich habe mir das Buch irgendwann bestellt und es erst eine Weile ruhen lassen, deswegen hatte ich den Inhalt nicht mehr im Kopf. Fange frohen Sinnes an zu lesen und hatte eigentlich nichts auszusetzen. Bis die ersten drei Seiten um waren. Wo sind bitte die Beschreibungen?! Ich persönlich finde es sehr seltsam, dass die Hauptfiguren so minimalistisch dargestellt werden. Wir wissen, dass sie natürlich umwerfend schön sind und die und die Haarfarbe haben. Aber irgendwie... mir fehlt da eine genauere Beschreibung. Manches findet sich im Laufe des Buches zusammen, anderes weiß ich bis jetzt nicht... Für mich ein Minuspunkt.

Lesen wir weiter. Man kann sich schließlich die Personen selbst zusammendenken. Huch! Da sind sie ja schon innigst verliebt! Wie ist das denn passiert?! Ich kann mich nämlich gar nicht daran erinnern, dass sie mehr als zwei mal miteinander geredet haben. Hm. Seltsam. Na ja, die Liebe schafft das anscheinend. Für mich allerdings absolut befremdlich. An diesem Punkt habe ich wirklich gestockt und dachte, ich wär im falschen Film. Die Entwicklung bis zu den ersten Gefühlen ist einfach komplett weggelassen worden. Nix. Nada.

Selbst das habe ich übersehen und habe weitergelesen. Lege schließlich kein Buch einfach weg. Und - wie bereits erwähnt - man konnte es wirklich gut durchlesen. Aber dann geht es weiter mit diesem ganzen "Ich bin so schlecht für dich", "ich habe ein schlimmes, schwarzes Geheimnis", "meine Schwester ist meine Schwester, aber vielleicht ist sie ja auch gar nicht meine Schwester, sondern unser Geheimnis ist irgendwas anderes, aber viell..." Ach, keine Ahnung, ich war irgendwann leicht verwirrt und vollkommen genervt.

Als schließlich das S C H R E C K L I C H E Geheimnis gelüftet wurde, hätte ich mein Tablet am liebsten aus dem Fenster geworfen. Was für ein großer Haufen Schwachsinn ist das denn bitte?! Für mich las sich das wie ein verzweifelter Versuch der Autorin ein wirklich dramatisches Drama (!) zu erschaffen. Egal, ob das Sinn ergibt oder nicht.

Ich weiß auf jeden Fall, dass ich das zweite Buch nicht lesen werde. Und meine zwei Punkte sind gnädig und einzig und allein deswegen zu vertreten, weil ich das Buch weiterlesen wollte. Gut, dass ich es wirklich nicht auf Deutsch gelesen habe, sonst hätte ich wahrscheinlich nun kein Tablet mehr.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Klische Olé, 18. September 2013
Am Anfang fiel es mir schwer, eine Beziehung zur Hauptfigur Blaire aufzubauen. Ich hatte das Gefühl, dass es der Autorin ähnlich ging, da sie immer wieder erwähnte, dass Blaire eine „Neun-Millimeter-Pistole“ besitzt und ihren Ex-Freund Cain „ziehen lies“. Ich fühlte mich überrumpelt von dem Job, den sie auf einmal hatte. Normalerweise hat man doch wenigstens ein Vorstellungsgespräch oder etwas in der Art, aber Blaire bekommt den Job sofort und fängt Augenblicklich an.
Die Beziehung zwischen Blaire und Rush (den Namen finde ich übrigens total bescheuert!) hat sich für mich so überraschend aufgebaut, dass es einfach nicht authentisch rüberkam. Schon am Anfang, als Rush sie praktisch vor die Tür setzt und sie nichts anderes zu tun hat, als ihn anzuschmachten, war ich leicht irritiert. Abgesehen davon, dass Blaire immer wieder erwähnt, wie sexy Rush ist, kommen die beiden sich nur in kurzen Augenblicken näher, von denen es aber auch nicht zu viele gibt.
Und auf einmal kommt Rush an und sagt Blaire, dass er sie will, es aber nicht geht, bla bla… Ich fühlte mich ein bisschen an Twilight erinnert. Nur schlechter und sinnloser.
Ich habe nichts gegen die eine oder andere erotische Szene, aber irgendwie bestand der Mittelteil des Buches nur daraus. Viel über Gefühle wurde nicht gesprochen. Toll, dass Rush wissen will, von welcher Boyband Blaire früher Fan war, aber die Autorin denkt doch nicht ernsthaft, dass man sich deshalb in einander verliebt?
Überhaupt hat Blaire mich ein bisschen genervt, weil sie sich offenbar unscheinbar und hässlich fand, obwohl alle ihr andauernd gesagt haben, sie sei eine Sexbombe und wunderschön und einzigartig.
Blaires Geschichte mit ihrer Mom hat mich berührt, vor allem tat sie mir leid, weil sie so jung alles alleine durchstehen musste.
Völlig bescheuert fand ich, dass Rush und Blaire einfach so ungeschützten Sex haben. Das war schließlich erst Blaires zweites Mal und meiner Meinung nach vergisst man da bestimmt nicht, zu verhüten.
Das Ende hat mir gar nicht gefallen. Ich konnte Rushs Wandlung nicht ganz nachvollziehen. Und das Dilemma mit dem großen Geheimnis fand ich irgendwie viel zu aufgebauscht. Es hat sich so angefühlt, als habe die Autorin krampfhaft nach einem Konflikt gesucht, um den Leser bis zum Ende bei der Stange zu halten.

Fazit:

Ob ich den zweiten Band der Serie lese, weiß ich noch nicht. Vielleicht, wenn er mir zufällig mal in die Hände fällt. Weiterempfehlen kann ich „Verführt“ nicht wirklich. Das Buch dient maximal zur Unterhaltung und man sollte keine zu hohen Erwartungen daran setzen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Cinderella-Story mal etwas anders...., 5. Januar 2014
Von 
Ramona Skarbon (Augsburg Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vor 2 Jahren habe ich noch hauptsächlich Fantasy & Science-Fiction gelesen und da ich ein Vielleser bin und das Themengebiet bald abgegrast war musste ich nach neuen Themengebieten Ausschau halten und nun lese ich fast alles darunter natürlich auch Fallen Too Far oder zu deutsch Rush to Love.

Cinderella-Story daher weil alles vorhanden ist: Aschenputtel, eine tote Mutter, die böse Stiefmutter, die zickige und hinterhältige Stiefschwester, der Prinz (wenn auch nicht gleich zu erkennen) und das Schloss darf natürlich auch nicht fehlen. Von mir nicht gesichtet, ich wiederhole NICHT gesichtet >>> Tiere die helfen, also keine Tauben, keine Mäuse, auch kein Zauberbaum und Linsen gab es auch keine :P

Der Inhalt ist schnell erzählt: nettes Mädchen mit vielen Tiefschlägen trifft auf AK = A....lochkind und eine kleine Cinderella-Story beginnt.

Rush ist mal wirklich ein Früchtchen, könnte jetzt spontan nicht behaupten dass mir in anderen Büchern solch eine unsympathische Hauptfigur aufgefallen wäre wie hier dieser Rush.

Frauen sind da um ihn zu bespaßen, wenn er genug Spaß hatte werden sie fallen gelassen wie heiße Kartoffeln, dazu ist er wirklich unglaublich arrogant und selbstbezogen. >>> wunder mich dass er anderen Menschen überhaupt das Atmen gestattet

Blaire ist aber auch nicht viel besser, einmal ist sie eine starke Persönlichkeit und dann wieder das komplette Gegenteil davon, was sie genau will (außer Rush natürlich) oder wie ihre Zukunft aussehen soll, erfährt man hier nicht so direkt, wenn viel Geld verdienen und eine eigene Wohnung (wer will das nicht) nicht darunter fällt.

So minimalistisch die Charaktere oder die Story auch waren, muss ich zugeben dass es sich sehr gut gelesen hat. Man macht sich über einiges so seine Gedanken besonders über Rush, sprich man fragt sich ständig was ist dem nur widerfahren dass aus ihm so etwas geworden ist!?

Wer sich fragt wie kann sich Blaire nur in so Einen verschauen dem sei gesagt, Frauen/Mädchen können sich auch im wahren Leben in alles verlieben, Machos, Schläger, Proleten, Weicheier, Choleriker, Muttersöhnchen usw also so unrealistisch ist das Ganze nicht mal.

Schlecht oder gar langweilig fand ich den 1. Teil jetzt nicht, er ist nur extrem kontrovers, wobei ich mir denke dass es von der Autorin auch genau so beabsichtigt war, deswegen gebe ich dem 1. Teil 3/5 Sternen. Hätte der 1. Teil mehr Tiefgründigkeit gehabt, wären auch durchaus 4/5 Sternen drin gewesen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rush <3, 10. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Rush of Love - Verführt: Roman (Rosemary Beach, Band 1) (Taschenbuch)
Klappentext:
Wenn du nicht willst, was du haben kannst...
Nach dem Tod ihrer Mutter verlässt Blaire ihr zuhause, um bei ihrem Vater und dessen neuer Familie in einem luxuriösen Strandhaus zu leben. Vor allem ihr attraktiver Stiefbruder Rush lässt sie jedoch immer wieder spüren, dass sie nicht willkommen ist. Er ist so abweisend wie anziehend, so verletzend wie faszinierend, er ist verwirrend und unwiderstehlich - und er kennt ein Geheimnis, das Blaires Herz mit einem Schlag für immer brechen könnte...

Meine Meinung:
Dieses Buch ist ganz nach meinem Geschmack und hat mich schon auf den ersten Seiten völlig überzeugt. Ich mag die aussichtslose Anfangssituation und wie sich alles mit der Zeit entwickelt, es trifft einen mitten ins Herz und man fühlt sich gut unterhalten.

Die Story ist sehr gut durchdacht und es passt einfach zusammen. Zwei junge Leute treffen sich, beide hatten bisher kein einfaches Leben aber irgendwie können sie nicht die Finger voneinander lassen. Und so gemein und abweisend fand ich Rush garnicht, es hätte Blaire echt schlimmer treffen können.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und dadurch, das Blaire aus ihrer Sicht erzählt, bekommt man von ihren Gefühlen alles mit und man ist zusammen mit ihr Unsicher, was nun mit Rush los ist und warum er sich so komisch verhält, mal ist er ihr ganz nah und dann doch wieder fern. Man leidet richtig mit ihr mit, aber sie ist eine Kämpfernatur und lässt sich nicht unterkriegen. Auch die Sexstellen sind richtig gefühlvoll und vor allem realistisch beschrieben, sodass man diese gut nachvollziehen kann.

Die Protagonisten sind alle sehr liebevoll beschrieben, aber es wird dem Leser ausreichend Platz für seine eigenen Vorstellungen gelassen und das finde ich echt toll. Blaire mag ich schon vom ersten Moment an und ich kann gut nachvollziehen, warum sie sich zu Rush hingezogen fühlt, denn ich habe auch ein Herz für Bad Boys. Rush zeigt immer wieder andere Facetten von sich und überrascht einen das ein oder andere mal damit, er ist eigentlich der perfekte Beschützer, der immer im richtigen Moment zur Stelle ist.

Das Cover ist toll, also wer diese Arme nicht toll findet...dann weiß ich es auch nicht. Ich finde es passt perfekt zum Buch und dessen Inhalt.

Fazit:
Dieses Buch hat alles, um seine Leser glücklich zu machen und ich habe es verschlungen. Einmal angefangen kann man einfach nicht mehr aufhören, denn die Story ist ri
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Warum müssen es immer naive, jungfräuliche Dummchen sein?, 6. August 2013
Na ja, das Buch war ok... Einige unüberlesbare Anlehnungen an Shades of Gray... Eine sinnfrei, nicht nachvollziehbare Story... Was aber super war, ist die Tatsache, wie gut es sich lesen lies... Vorteil: In Nullkommanichts ist der Spuk vorbei :P
Nein, jetzt mal ganz ehrlich, warum müssen es immer besonderes naive, jungfräuliche Dummchen sein, die von einem starken, gutaussehenden und schrecklich reichen Mann verführt werden? Sorry, aber nach der ganzen Mr. Gray Sache, ist diese Geschichte genauso wenig verständlich und nachvollziehbar, deshalb auch keine Geschichte die ich empfehlen würde... Ich wünsche mir ein Buch mit einer ECHTEN Geschichte, mit ECHTEN Protagonisten, in die ich mich hineinversetzen kann!!!
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4.0 von 5 Sternen Interessanter Auftakt (3,5 Sterne), 23. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rush of Love - Verführt: Roman (Rosemary Beach, Band 1) (Taschenbuch)
Die gesamte Rosemary Beach Reihe ist im Genre New Adult mittlerweile schon bekannt und gleichermaßen geliebt wie gehasst. Abbi Glines ist eine der Autorinnen, die, sobald ihre Geschichten nach Deutschland geholt wurden, beim Piper Verlag in jeder neuen Programmvorschau dabei war und ist. Ich selbst habe lange einen Bogen darum gemacht ohne genau sagen zu können wieso. Die Geschichte der Vincent Boys (Little Secrets/Little Lies) habe ich jedoch bereits gelesen und war im Schnitt nur mäßig begeistert. Doch irgendwie flatterte dann Rush of Love bei mir ein und bekam nun seine Chance.

Meine erste Begegnung mit Rush war, ist und bleibt zwiegespalten. Er ist dieser typische Bad Boy, der schon in vielen Geschichten durchgekaut wurde. Er nimmt sich die Frauen, die er will und natürlich wollen sie ihn alle. Sexy wie eh und je kommt der gute Rush daher und hat zu allem Überfluss auch noch Geld im Überfluss. Zunächst hat das alles einen recht schlechten Beigeschmack, denn es ist nicht das erste Mal, dass ein männlicher Charakter entsprechend aufgebaut wurde. Schön anzusehen soll es natürlich sein, aber sein Charakter lässt wirklich sehr zu wünschen übrig. Wo Rush einen unglücklichen Start hinlegt, ist Blair der innerlich verängstigte und nach außen knallharte weibliche Gegenpart. Sie kommt gleich recht sympatisch rüber, nimmt sich nicht zu viel raus, hat Pläne für ihr Leben und trägt viel emotionalen Ballast mit sich herum. Die beiden treffen aufeinander und es kristallisiert sich schnell heraus wie stark der Unterschied des gesellschaftlichen Stands doch ist. Wo, wann und wie die beiden plötzlich Zuneigung zueinander empfinden ist mir jedoch absolut schleierhaft. Es ist eine dieser Geschichten, in der zwei Fremde voreinander gesetzt werden und plötzlich behauptet wird, sie seinem verliebt. Hier fehlt es dem ganzen leider etwas an Entwicklung. Gefühlsentwicklung. Kennenlernen. Lieben lernen.

Die Familiären Katastrophen sind in Rush of Love weit gestreut. So gibt es einmal Blairs persönliche Hölle, in der sie plötzlich auf sich gestellt, alleine, da steht und dann gibt es die Verstrickung mit ihrer neuen Familie. Dieses Geheimnis liegt schwer auf allem, da bleibt nur doch die Frage, ob Rush und Blair das gemeinsam durchstehen können? Wo Rush anfangs sehr unsympathisch auftritt und Blair der bodenständige Charakter ist, bleibt am Ende der Geschichte nur ein Rollentausch. Jedenfalls scheint es so. Die Knallharte Schale des Bad Boy fällt ab und übrig bleibt der weiche Kern - was gar nicht schlimm ist, ganz im Gegenteil. Es macht ihn menschlicher und lässt ihn ins Herz des Lesers hüpfen. Doch Blair handelt erst nachvollziehbar hart und behält dann unnötigerweise ihre Schutzwälle weit oben und lässt ihr Herz gefrieren um nicht selbst zu zerbrechen. Ob das Desaster am Ende wirklich so ein Desaster hätte sein müssen bleibt fraglich. Aber die Autorin hat ja schließlich vier Bände mit diesem Pärchen zu füllen.

Rush of Love: Verführt ist ein netter Auftakt mit recht kaputten und doch interessanten Charakteren. Die Geschichte ist nicht perfekt, aber spannend und für mich ein Grund sie weiter zu verfolgen. Ich bin also gespannt wie das Chaos mit dem beiden weiter geht. Gefühlstechnisch war ich auf jeden Fall voll bei Blairs Verlusten und drücke ihr alle Daumen.

3,5/5 Sternen
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Absolut nichts Neues und überwiegend stereotyp, unterhält aber dennoch kurzweilig gut, 25. April 2013
Von 
SandiReni (Norderstedt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Contemporary Young + New Adult Romances sind eindeutig im Trend. Man nehme ein bisschen Drama, Herzschmerz, (jugendliche) Probleme plus einen Hauch von Erotik, fertig ist eine neue, feurige Lovestory wie wir sie aus der Schreibfeder von Simone Elkeles (Du oder das ganze Leben) oder Jamie McGuire (Beautiful Disaster) lieben. Da machte mich Abbi Glines mit ihrer "Rush of Love"-Dilogie (im Original Fallen Too Far) doch höchst neugierig, obgleich mich der banale Beititel "Verführt" bereits etwas skeptisch stimmte und mich erneut die Frage beschäftigte, warum die deutschen Verlage einen originalen Buchtitel gerne mal durch einen anderen englischen Titel ersetzen. Befassen wir uns an dieser Stelle lieber mit dem Inhalt, der irgendwie NAJA (für mich) war.

Plump! Waren meine spontanen Gedanken, als ich die ersten Seiten zu "Rush of Love" auf meinem eReader erschmökerte und mich fragte: ehrlich jetzt? Zugegeben, Ich-Erzählerin Blaire schindete mit ihrer Pistole als bester Freund unter dem Autositz, schon einen gewissen Eindruck auf mich - toughes Mädel! -, als sie von einem Fremden auf dem Parkplatz überrascht wird. Doch sobald Stiefbruder und Womanizer Rush die Bildfläche betrat, die unschuldige Blaire seine untere Rückseite sofort genauer unter die Lupe nahm, obwohl dieser sich prompt als ein snobistischer (Sorry!) Ar... entpuppte und kurz darauf das immer gleiche Spiel von Anziehung & Abstoßung an den Start ging... Okay der Beititel "Verführt" passt schon und verrät auch gleich, was man von diesem Roman erwarten darf: oberseichte, erotische & weniger tiefsinnige Unterhaltung.

Blaire ist eine Protagonistin wie man sie entweder hasst oder liebt. So taff wie sie auf den ersten Blick wirkt, ist sie nämlich nicht unbedingt. Durch den kürzlichen Tod der Mutter und einigen weiteren Verlusten, ist sie zu einer selbstständigen wie bescheidenen Persönlichkeit herangewachsen. Allerdings ist sie mit ihren 19 Jahren so ziemlich unerfahren was das andere Geschlecht (ein Klassiker!) betrifft. Zudem besitzt sie eine natürliche, für sie eher ungeahnte Schönheit, die im neuen Job in einem Golfclub gleich ordentlich Trinkgeld einbringt. Abbi Glines sorgt mittels einer tragischen Hintergrundgeschichte durchaus für ein wenig Tiefgang, allerdings mangelt es hin & wieder an Glaubwürdigkeit. So bekommt Blaire innerhalb weniger Sätze gleich mal den nötigen Arbeitsplatz hinterhergeworfen und auch im Schlafzimmer scheint sie ein Naturtalent zu sein.

Rush ist dann wohl das, was man allgemein hin als Stereotyp bezeichnet. Er ist: steinreich, verdammt gutaussehend, gepierct, tätowiert und höchst beliebt bei den Frauen, die sich allerdings noch vor dem Frühstück verabschieden dürfen. Gebe es da nicht eine kleine Ausnahme, die natürlich von seiner bis dato unbekannten Stiefschwester Blaire verkörpert wird. Was wiederum ungewohnt warmherzige Eigenschaften in ihm hervorruft. Sein anfängliches "Ich bin zu gefährlich für dich" oder "Du musst dich von mir fernhalten" entlockten mir durchaus den einen oder anderen Augenverdreher. Wer jedoch auf Bad Boys steht, die im Handlungsverlauf etwas weichgespült werden, wird Rush vermutlich lieben. Nun ja, ein kleines bisschen sympathisch war er mir zumindest auch.

Plot und Schreibstil sind als eher gewöhnlich zu bezeichnen. Mag es an der Übersetzung oder Abbi Glines simpler Schreibfeder allgemein liegen. Die Seiten schmökern sich dadurch flott weg und es bleibt dank eines Geheimnisses, das für spätere Konsequenzen zwischen Blaire & Rush sorgt, durchweg spannend. Großartige Kreativität sowie Innovation darf allerdings nicht erwartet werden. Alles bewegt sich überwiegend an der Oberfläche - seien es die üblichen Nebencharaktere (ein schwuler Arbeitskollege, eine verbitterte Rivalin oder ein ebenfalls interessierter Nebenbuhler) sowie die Charakterentwicklung. Eigentlich ist von vornherein klar, wie diese Verführung enden wird.

Insgesamt bietet der erste Band der "Rush of Love"-Dilogie einen kurzweiligen Erotik-Roman, der aufgrund etlicher, näher detaillierter Bettspiele in der zweiten Buchhälfte, eher die Zielgruppe der jungen Erwachsenen ansprechen dürfte. Abbi Glines bietet hier definitiv nichts Neues, weiß aber streckenweise recht gut zu unterhalten und macht mich nun doch neugierig auf die Fortsetzung Rush of Love - Erlöst, die im Juli 2013 erscheinen soll. Für mich mit einem der oben genannten Romane absolut nicht zu vergleichen. Dennoch für einen Lesequickie im Bett (oder auf dem Sofa) mal ganz nett.

Kurz gesagt:

"Rush of Love - Verführt" bietet genau das, was der seicht erotisch angehauchte Buchtitel verspricht - für einen kurzweiligen Lesequickie im Bett (oder auf dem heimischen Sofa) sicherlich ganz nett, wirklich kreativ oder innovativ gestaltet sich die Stiefgeschwister Lovestory zwischen Blaire & Rush allerdings nicht. Abbi Glines bietet mit diesem Dilogieauftakt nichts, was es nicht schon geben würde, dürfte aber vor allem junge Erwachsene mit ihrem Erotik-Liebes-Drama fesseln und das vollbringen, worfür solche Romane geschrieben werden: nette Unterhaltung fürs dramafreudige Herz, weniger für den klugen Menschenverstand. Da ich eingangs eher ernüchtert und zum Ende hin dann doch ganz angetan war, wähle ich die goldene Mitte bei der Sternevergabe.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verschenkte Lebenszeit!, 29. Dezember 2013
Von 
Steffis Bücherkiste (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Rush of Love - Verführt: Roman (Rosemary Beach, Band 1) (Taschenbuch)
Auf mehreren Blogs habe ich von Abbi Glines gelesen und natürlich vom neuen Genre New-Adult, in dem es vorrangig darum geht, dass junge Erwachsene ihren Weg finden (Studium, Beruf, Beziehung, etc.). In “Verführt” findet Rush allerdings nur eines und zwar den Weg in Blaires Höschen.

Ganz ehrlich Mädels, ich verstehe es nicht und mich lassen die vielen positiven Rezensionen auf anderen Blogs oder amazon wirklich sprachlos zurück. Der erste Band der “Rush of Love” Trilogie hat eigentlich nichts. Keine nennenswerte Handlung, keine sympathischen oder interessanten Figuren. Dafür jede Menge billigen Sex, billige Figuren (Blaires Arbeitskollegin ein Flittchen zu nennen, ist noch freundlich), billige Effekthascherei (die Wendung am Ende) und vor allen Dingen Unmengen von Logikfehlern.

Fangen wir mit letzterem an. Blaire wohnt bei ihrem Stiefbruder in einem riesenhaften Haus. Ihr Vater ist aber gerade mit ihrer Stiefmutter in Paris und sie wird nur geduldet. Zu Essen bekommt sie keins, weswegen sie sich mit Erdnussbutter-Sandwiches in ihrem Zimmer behelfen muss. Das arme Aschenputtel … Als sie schließlich einen Job als Kellnerin auf einem Goldplatz ergattert, bekommt sie direkt mehrere hundert Dollar Trinkgeld an nur wenigen Tagen. Hat seltsamerweise aber kein Geld, um ihre Spritschulden zu bezahlen. Das alles geht im Laufe des Buches so weiter.

Blaire selbst hat zwar ein durchaus berührendes schweres Schicksal mit ihrer gerade an Krebs verstorbenen Mutter, die sie ganz alleine pflegen musste, aber ansonsten fragt man sich, wieso das Mädchen sich in kaum vorhandene Klamotten wirft, als Schönheit beschrieben und wie ein Sexobjekt behandelt wird, sich aber selbst unattraktiv und graumäusig findet.

Und dann natürlich Rush. Der sich die meiste Zeit wie ein Arschloch benimmt und sich mannhaft versucht gegen die Anziehung zu Blaire zu wehren, um dann nach der Hälfte des Buches natürlich doch mit ihr im Bett zu landen. Viel Handlung gibt es danach nicht mehr, weil natürlich lassen sich mit total lächerlichen und unrealistischen Sexszenen schneller Seiten füllen.

Womit wir direkt beim nächsten Kritikpunkt wehren. Erotik? Bitte, kein Problem, aber doch dann nicht so, dass man die ganze Zeit vor lauter Peinlichkeit lachen muss. Die natürlich jungfräuliche Heldin hat anscheinend schon ein paar Erotik-VHS Kurse belegt, denn ansonsten lässt sich ihr Verhalten nicht erklären. Da die meist guten Rezensionen eher von jüngeren Leserinnen stammen, muss hier die vorsichtige Frage erlaubt sein, ob da mangels eigener Erfahrung alles geglaubt wird. Eine Frage, die sich bei vielen der momentanen Erotikromane, die offensichtlich ein zu meist jüngeres Publium ansprechen, stellt. Die Enttäuschung dürfte jedenfalls im wahren Leben groß sein, wenn sich der Bad Boy, dann nicht als handzahmes Hündchen entpuppt, der sich nur hinter einer harten Fassade versteckt, sondern tatsächlich einfach nur ein Arsch ist.

Als absolute Frechheit empfinde ich den Schluss, wo schließlich Rushs und im Prinzip auch Blaires großes Geheimnis offenbart wird. Mein lieber Herr Gesangsverein! Mehr verwurschtelte Verwandtschaftsverhältnisse, Intrigen und an den Haaren herbeigezogende konstruierte Dinge sind Frau Glines nicht eingefallen?

Das einzige positive ist, dass sich “Verführt” wegliest wie nix. Die 240 Seiten sind nett geschrieben und lesen sich ob der Inhaltlosigkeit innerhalb eines Nachmittags. Wie es mit Rush und Blaire weitergeht, erfahren die Leser in zwei weiteren Bänden. Leider wird mir da eine Bildungslücke entstehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hin und weg..., 6. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das ist eine der schönsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Ich war so berührt von dem ersten Buch, sodass ich das zweite und dritte auch gleich lesen musste!
Soviel Liebe, Herzschmerz, Familienzwist usw. ... WOW!
Einfach nur empfehlenswert.
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Rush of Love - Verführt: Roman (Rosemary Beach, Band 1)
Rush of Love - Verführt: Roman (Rosemary Beach, Band 1) von Abbi Glines (Taschenbuch - 14. Mai 2013)
EUR 8,99
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