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5.0 von 5 Sternen Hat meine hohen Erwartungen voll erfüllt.
Ich konnte den dritten Hartingerkrimi kaum abwarten und muss sagen... ich bin hoch erfreut und begeistert. Besonders gefreut habe ich mich die alten und liebgewonnenen Figuren (mein absoluter Liebling ist der Veit Gruber) wieder zu treffen. Alle Personen waren wieder "nah an einem dran", die Spannung hat mich nicht aufhören lassen zu lesen, und oft musste ich...
Vor 4 Monaten von Pernilla100 veröffentlicht

versus
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3.0 von 5 Sternen Ganz okay
Vielleicht habe ich mich ein wenig an Gonzo Hartinger gewöhnt, aber so toll fand ich diesen Teil der Serie nicht. Vieles ist halt bekannt. Es wiederholt sich auch die Art der Ermittlung. Kurz und gut eine gewisse Routine fast Langeweile schleicht sich ein.
Dies war bei bei ab dem 2. Drittel des Buches so und zog sich dann mit kurzen Unterbrechungen bis zum...
Vor 2 Monaten von levator scapulae veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat meine hohen Erwartungen voll erfüllt., 24. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stieranger: Kriminalroman (Garmisch-Krimis, Band 30434) (Taschenbuch)
Ich konnte den dritten Hartingerkrimi kaum abwarten und muss sagen... ich bin hoch erfreut und begeistert. Besonders gefreut habe ich mich die alten und liebgewonnenen Figuren (mein absoluter Liebling ist der Veit Gruber) wieder zu treffen. Alle Personen waren wieder "nah an einem dran", die Spannung hat mich nicht aufhören lassen zu lesen, und oft musste ich lachen. Das Thema und sein Bezug zu historischen Zusammenhängen war wieder sehr interessant. Also Herr Ritter, machen Sie sich auf zum vierten Teil bitte!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz okay, 19. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Stieranger: Kriminalroman (Garmisch-Krimis, Band 30434) (Taschenbuch)
Vielleicht habe ich mich ein wenig an Gonzo Hartinger gewöhnt, aber so toll fand ich diesen Teil der Serie nicht. Vieles ist halt bekannt. Es wiederholt sich auch die Art der Ermittlung. Kurz und gut eine gewisse Routine fast Langeweile schleicht sich ein.
Dies war bei bei ab dem 2. Drittel des Buches so und zog sich dann mit kurzen Unterbrechungen bis zum Ende.
Er könnt halt mal was anderes erfinden der Herr Ritter. Fantasie genug hat er ja !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rezension zu "Stieranger", 12. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Stieranger: Kriminalroman (Garmisch-Krimis, Band 30434) (Taschenbuch)
Ort des Geschehens ist Garmisch-Partenkirchen. Der Lokalreporter Karl-Heinz „Gonzo“ Hartinger hat mal wieder an allen Ecken und Enden Probleme. Dazu bekommt er noch den Auftrag, sich um den Großinvestor Oliver Klammert zu kümmern aufgedrückt. Hartinger soll Klammert und seinem Monsterhund Bärli joggend die Gegend zeigen. Klammert will so einiges von seinem Geld in diverse Projekte investieren. So kommt es, dass Klammert auch ein Hotel besichtigen will. Auf dessen Dachkammer findet dann Bärli eine schon etwas ältere Leiche. Somit joggt Hartinger direkt in eine groß angelegte Verschwörung rund um Garmisch-Partenkirchen. Ein nicht gerade kleiner Grund dieser Verschwörung spielt Uran und diverse Nazi-Schergen.

„Stieranger“ ist der zweite Fall von Hartinger. Man muss nicht unbedingt den ersten Teil kennen, wobei die ein oder andere Information bei Dott der Ex-Gerichtsmedizinerin und Freundin von Hartinger fehlt. Diese Geschichte hat mit dem ersten Fall zu tun, allerdings braucht man diese Informationen aber nicht dringend.

Der Roman hat ein ernstes Thema ist jedoch mit einer Menge Humor gespickt. Eigentlich genau die Mischung die ich mag und die Protagonisten sind sympathisch. Der Fall ist spannend und wird auch erst am Ende aufgeklärt. Wenn ich ehrlich bin wusste ich, dass an einer Person etwas nicht stimmt, aber dass sich der Fall so aufklärt, hat mich erstaunt.
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4.0 von 5 Sternen Klasse Mischung, 5. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Stieranger: Kriminalroman (Garmisch-Krimis, Band 30434) (Taschenbuch)
Karl-Heinz "Gonzo" Hartinger, abgehalfterter Lokalreporter mit subversivem Potenzial und nicht gerade der Liebling der Dorfhonoratioren, stolpert mal wieder über eine Leiche. Die liegt wohl schon länger auf dem Dachboden des Hotel Sonnenbichl. Und dann hat er auch noch Millionär Klammert der Hacke kleben. Der möchte wohl in Garmisch sein Geld investieren und sucht lohnende Objekte. Was hat das alles mit der bewegten Nazi-Vergangenheit Garmisch-Partenkirchens zu tun? Gonzo und sein ehemaliger Lehrer recherchieren und werden fündig.

Marc Ritters wirft wieder einen schonungslosen Blick auf die bayrische Lokalpolitik und trifft die Schwachstellen punktgenau. Hier wird gemauschelt, bestochen und fleißig ins eigene Säckel gewirtschaftet, was das Zeug hält. Und auch Gastwirt und Visionär Gruber träumt immer noch davon, Garmisch wieder zum alten Glanz zu verhelfen und dabei kräftigen Reibach zu machen.

Vergangenes und Aktuelles in die Handlung einzubauen, das ist Marc Ritters Stärke. Auch in Stieranger wird, wie zuvor in Herrgottschrofen, wieder ein Stück Geschichte in die Handlung eingearbeitet. Diesmal die unrühmliche Nazivergangenheit des Ortes. Und von da ist es nicht mehr weit zur aktuellen Neonazi-Szene.

Wie immer ist es Marc Ritter gelungen, ein humorvolles Buch zu schreiben, in dem auch die Spannung nicht zu kurz kommt. Trotzdem würde ich mir fürs nächste Buch wünschen, dass wieder die Kriminalgeschichte mehr in den Vordergrund rückt.

Fazit: Besser kann man einen Regionalkrimi nicht schreiben. Es ist alles einbezogen, Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Zukunft der Region incl. spannender Krimihandlung und gewürzt mit deftigem bayrischem Humor. SUPER
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4.0 von 5 Sternen Gonzo macht sich mal wieder unbeliebt, 26. April 2014
Lokalreporter Karl-Heinz Gonzo" Hartinger bekommt bei Stieranger einen ganz besonderen Job. Er soll für Unternehmer Klammert, der für den Ort, sprich den Bürgermeister enorme Bedeutung haben muss, den Fremdenführer spielen. Da das in joggender Weise passieren soll, ist Gonzo natürlich der perfekte Mann. Schon bei der ersten Joggingrunde landen sie im Grand Hotel Sonnenbichel. Klammert hat geplant dieses Hotel zu kaufen und will sich deshalb etwas umsehen. Auch Bärli, der Molosser von Klammert ist mit von der Partie. Da der arme Hund fleischlos, nein sogar streng vegan ernährt wird, riecht der den toten Braten auf dem Dachboden natürlich schon längst gegen den Wind. So schnell können die Fitnessfreaks gar nicht hinterher rennen. Schon liegt sie da, die verweste Leiche, mal wieder vor Gonzos Füßen. Doch bei der Leiche ist alles ganz anders. Dorfpolizeichef Bernbacher darf hier offiziell nicht ans Werk, sondern Kommissar Schneider, vermutlich vom Geheimdienst, geht dem Fall nach. Alles streng geheim, versteht sich. Gonzo allerdings wird zum Hilfssherif ernannt. Was diesem dieses Mal gar nicht so behagt, denn der Schneider ist ihm äußerst suspekt. Was steckt hinter der Leiche auf dem Dachboden, was will Schneider vom Geheimdienst und wer bedroht das schöne Garmisch Partenkirchen?

Der Lokalkolorit, der mir bei Marc Ritter so gut gefällt, ist auch bei Stieranger wieder vom Feinsten. Man fühlt sich gleich daheim in der Geschichte und der einfließende bayrische Dialekt macht das Lesen zum Vergnügen. Mit Gonzo gibt es auch wieder eine Menge zu lachen, wie immer aber auch Grund zur Sorge. Das Kalb von Hund mit Namen Bärli hat es mir echt angetan und auch da musste ich immer wieder schmunzeln, aber ebenso hat er mir leid getan. Wohl dosiert finde ich die satirische Darstellung der Günstlingswirtschaft und Mauschelei, die in Gonzos Heimatgemeinde einfach herrscht, unterhaltsam, hier hat sie mir fast etwas zu sehr dominiert. Was wohl auch daran liegt, dass der Fall einfach in die Tourismusschiene läuft. Gut gelungen ist aber der ironische Blick auf Garmisch -Partenkirchen. Nach zwei erfolglosen Olympiabewerbungen wird hier mit neuen Trends hin zum Immersportort, die ja eigentlich auf dem Mist des findigen Tourismusunternehmers Veit Gruber gewachsen sind, versucht, wieder Touristen ins Bergidyll mit Tradition zu locken.

Der Schreibstil von Marc Ritter, der mir so gefällt ist auch hier vorhanden und das macht das Lesen zum Vergnügen. Nicht so sehr konnte ich mich für die Thematik Neonazis, die schlecht für den Tourismus sind, begeistern, was den Krimi für mich leider den fünften Stern kostet.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stieranger, 12. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Stieranger: Kriminalroman (Garmisch-Krimis, Band 30434) (Taschenbuch)
Meine Meinung:
Ich muss sagen, dass mir der Einstieg in das Buch sehr gut gefallen hat. Ein seltsamer Lokalzeitungs-Fotograf, der aber irgendwie total liebenswürdig ist. Leider konnte sich das nicht durch das ganze Buch ziehen. Die Spannung verlor irgendwann an Intensität und ich hatte ein wenig den Eindruck, dass die Länge des Buches ein wenig künstlich in die Länge gezogen wurde. Die verschiedenen Stränge verstrickten sich immer mehr, dass ich irgendwann den Überblick verlor.

Zum Schluss hin wurde es allerdings wieder besser und ich konnte mich wieder mit diesem Buch anfreunden.

Nichsdestotrotz wurden von Marc Ritter wirklich tolle Charaktere geschaffen, die alle auf ihre eigene Art liebenswürdig sind. Die einen sympathisch, die anderen eher weniger. Aber das sollte in einem Krimi ja immer der Fall sein. Hartinger mochte ich davon besonders gern. Auch wenn er nur ein kleiner Fotograf der lokalen Presse ist, weiß er immer wo er genau sein muss, um auch ja immer als Erster alles zu erfahren. Das kann aber auch nicht immer nur von Vorteil sein.

Der Schreibstil ist eigentlich ganz nett, ich hätte mir vielleicht ein bisschen mehr Dialekt gewünscht. Verstehe aber auch, dass die Allgemeinheit eben kein Bayrisch spricht und dadurch drauf verzichtet werden sollte. Wobei, ein paar Ausdrücke habe ich ja trotzdem gefunden.

Fazit:
Netter Krimi für zwischendurch, würde ich mir wahscheinlich kein zweites Mal zu Hand nehmen. Trotzdem empfehlenswert, wenn man auch ein wenig geschichtlichen Hintergrund in einem Krimi haben möchte.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich vom Hocker reißend, 11. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stieranger: Kriminalroman (Garmisch-Krimis, Band 30434) (Taschenbuch)
Tja, nach "Herrgottschrofen" ist der neueste Marc Ritter mit Gonzo Hartinger eher durchschnittlich. Die rechte Spannung will nicht aufkommen (man kommt schon ziemlich schnell auf die Auflösung), die kleinen ironischen Spitzen sind nicht wirklich spitz (bis auf das schöne "ich lebe seit einigen Jahren von meiner Mutter getrennt" - herrlich!), auch die akribische Aufarbeitung der mitunter unrühmlichen Garmisch-Partenkirchner Historie ist seltsam blutleer. Alles ist eher lau. Vielleicht ist nach dem letzten rundum gelungenen Buch die Erwartungshaltung zu hoch gewesen? Hoffen wir auf das nächste.
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5.0 von 5 Sternen War ein guter Einkauf DANKE, 25. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Ware ist gut und schnell versandt worden und stimmt mit der Beschreibung genau überein. Alles ging POSITIV mit diesem Kauf ab !!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein feiner Krimi aus dem Werdenfelser Land, 11. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Stieranger: Kriminalroman (Garmisch-Krimis, Band 30434) (Taschenbuch)
Es ist der schmale Pfad der Satire, auf dem sich Marc Ritter bewegt, wenn er vom Stieranger sowie dem Netzwerk erzählt, das der bairische Filz darstellt, – insbesondere von den politischen und wirtschaftlichen Verflechtungen der Honoratioren dieser bekannten alpenländischen Gemeinde im Werdenfelser Land und zugereister Touristenboom-Gewinnler, sowie der Wiese namens Stieranger, die Begehrlichkeit bei Investoren lockt. Nur wenige Male gleitet er dabei kurzfristig in flachen Komödiantenstadel-Humor ab.

Und so ist es ein großes Vergnügen, dem windigen Lokalreporter Gonzo auf seinen Joggingtouren mit dem steinreichen zugereisten Investor Klammert zu folgen, zu der Karl-Heinz Hartinger, genannt Gonzo, von seinem Arbeitgeber in Absprache mit dem Bürgermeister verdonnert wurde.

Bereits auf der ersten Runde stolpern die beiden Jogger über eine Leiche. Damit beginnt eine große Aktion der Vertuschung durch die Obrigkeit einerseits und andererseits das Erwachen des lokalen Fotoreporters aus der Mittelmäßigkeit seines derzeitigen Lebens. Er schnüffelt unter der Oberfläche der Heile-Welt-Gemeinde und entdeckt, was der Bürgermeister unter dem Teppich halten will, da die jüngsten Entwicklungen in der Stadt auch mit dessen Wohlbefinden und Zukunft in direktem Zusammenhang stehen. Gonzo wühlt auch in der braunen Vergangenheit des Ortes mit all den Ungereimtheiten und Kuriositäten, die sich in dieser Gegend besonders zu Ende der damaligen Naziherrschaft ereignet haben sollen. Tatsachen und Gerüchte aus dieser Zeit vermengen sich mit der Phantasie des Reporters und zum Schluss kommt der Ort noch einmal mit dem berühmten blauen Auge davon – Gonzo dagegen plant, diese verwirrende Welt des Schnees, der Berge und der Nazis zu verlassen.

Neben der Vergangenheit zitiert Marc Ritter auch Aktuelles. Dabei wird die NSA-Affäre ebenso erwähnt wie die Gläubigkeit der Uli-Hoeneß-Anhänger, dass ihr Idol doch ein ehrenwerter Mensch sei. Einen beträchtlichen Teil nimmt auch die Neonazi-Szene ein mit dem Hinweis auf die ursprüngliche Fehleinschätzung der NSU-Morde.

Mit dieser Mixtur aus Kriminellen, Lokalem und Politischem hat Marc Ritter einen Roman geschrieben, der über einen überwiegend feinen Humor verfügt und mit Genuss zu lesen ist.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nazigefahr in Garmisch-Partenkirchen, 5. Mai 2014
Marc Ritters ermittelnden Lokalreporter Gonzo Hartinger habe ich schon im Vorgängerband „Herrgottschrofen“ kennen gelernt, und war gespannt, in welche Abgründe Garmisch-Partenkirchens er im neuen Fall „Stieranger“ blicken wird. Hartinger ist als Jogger bekannt und soll sich um den steinreichen Unternehmer Oliver Klammert und seinen Riesenhund Bärli kümmern, damit Klammert einen guten Eindruck vom Ort bekommt und seine Investitionen tätigt. Doch schon die erste Laufrunde endet mit dem Fund einer Leiche auf dem Dachboden des Hotels. Als sich Hinweise auf Nazi-Uran verdichten und sogar Nazis gesichtet werden, scheint der gute Ruf Garmischs als Immersportort dahin zu sein. Auch Gonzo gerät tiefer in den Fall als ihm lieb ist. Alte Bekannte aus „Herrgottschrofen“, wie der ehrgeizig-geschäftstüchtige Bürgermeister, die temperamentvolle Pathologin und Gonzos alter Lehrer mischen mit und eilen hilfreich zur Seite bzw. vertuschen und verschleiern.
Marc Ritter gelingt wieder eine gute Verbindung von Spannung und Lokalkolorit, kriminellen Energien und traditionsbewussten Dörflern, Dialekt und Moderne, Vetternwirtschaft und kuriosen Ermittlern. Die Story liest sich sehr flüssig und vor allem die Charaktere sind klasse dargestellt: Originell und schrullig, korrupt und kreuzbrav – für mich sehr authentisch! Kleine Spitzen auf die aktuelle bayrische Politik machen den Krimi aktuell und besonders unterhaltsam.
Ich kann allen Freunden von Regionalkrimis sehr empfehlen, den „Stieranger“ in Garmisch zu besuchen.
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Stieranger: Kriminalroman (Garmisch-Krimis, Band 30434)
Stieranger: Kriminalroman (Garmisch-Krimis, Band 30434) von Marc Ritter (Taschenbuch - 10. März 2014)
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