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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bitte anschnallen!
Plötzlich war sie da, die Gewitterwolke. 20 Minuten nach dem Start - die Maschine befindet sich noch im Steigflug - kündigen sich Probleme an. Gewitterzonen weicht man grundsätzlich aus, "ein 230 Tonnen schweres Flugzeug mutiert hier zu einem Wattebausch im Wind". Gefährlich ist nicht der Blitzschlag, sondern unberechenbare Auf- und Abwinde, die das...
Vor 14 Monaten von Thomas Lawall veröffentlicht

versus
16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nette Idee, aber so unendlich schlechte Wortwahl, schlecht geschrieben
Eins vorweg: Ich hab herzlich gelacht bei "Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt" und fand "Warum sie oben bleiben" sehr spannend. Also dachte ich, es sei eine gute Idee, mir dieses Buch zu kaufen.
Diese Rezension ist editiert, ich hab die erste Rezension nach dem ersten Drittel des Buches geschrieben. Bis zur Hälfte bin ich noch gekommen, dann hab ich das...
Vor 13 Monaten von Irina veröffentlicht


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bitte anschnallen!, 13. Juli 2013
Von 
Thomas Lawall (Sinsheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zur Not kann die Kiste auch segeln: Ein Flugkapitän erzählt (Taschenbuch)
Plötzlich war sie da, die Gewitterwolke. 20 Minuten nach dem Start - die Maschine befindet sich noch im Steigflug - kündigen sich Probleme an. Gewitterzonen weicht man grundsätzlich aus, "ein 230 Tonnen schweres Flugzeug mutiert hier zu einem Wattebausch im Wind". Gefährlich ist nicht der Blitzschlag, sondern unberechenbare Auf- und Abwinde, die das Flugzeug wie einen Ball durch die Gegend katapultieren können.

Co-Pilot Maschmann will den Kurs korrigieren, um in respektvollem Abstand die Wolkenformationen zu umfliegen, aber sein Chef ist anderer Meinung. Der Umweg und ein größeres Ausweichmanöver wären unnötig. Cornelius Maschmann kommt nicht mehr dazu, Protest zu äußern, denn plötzlich wird die Maschine "wie von einem Vorschlaghammer ins Gesicht getroffen". Der bei einem Reiseflug übliche Anstellwinkel von zwei Grad änderte sich schlagartig auf 25 Grad und die seitliche Schräglage gar auf 60 Grad ...

Ärger mit der Hydraulik ist auch nicht zu verachten. So geschehen auf einem Flug von Puerto Plata (Dominikanische Republik) nach Düsseldorf. Kurz nach dem Start, beim Einfahren des Fahrwerks, leuchtet eine Warnlampe, die nichts Gutes verheißt. Ein Atlantikflug kann nicht angetreten werden, falls der leiseste Verdacht besteht, das Fahrwerk könnte nicht komplett eingefahren sein. Eine Zwischenlandung in Miami muss deshalb entschieden werden.

Nach einer Zwangsübernachtung wird der übliche Testflug absolviert... und wieder leuchten die Warnlampen. Nun muss das Flugzeug aufgebockt werden, was nur in Atlanta möglich ist, und die Lage nicht gerade vereinfacht. Jetzt müssen die Passagiere endgültig mit einer anderen Maschine nach Hause geflogen werden, doch für Cornelius Maschmann ist die Sache noch lange nicht erledigt. Es geht nach Atlanta - ohne Erlaubnis, das Fahrwerk einzufahren. Nach einer weiteren Übernachtung scheint die Maschine, nach dem Austausch mehrerer Hydraulikleitungen, nun endgültig in Ordnung zu sein. Es kann also endlich in Richtung Düsseldorf losgehen, doch bei der Vorbereitung zur Landung zeigt sich ein ganz anderes Bild ...

Wenn man nach der Lektüre dieses unterhaltsamen Buches in den Himmel sieht und ein paar Kondensstreifen oder sogar das verursachende Flugzeug wahrnimmt, geschieht dies anders als jemals zuvor! Ob man nun schon einmal mitgeflogen ist oder nicht, ist dabei völlig gleichgültig. Irgendwie hat jeder seine Vorstellungen vom Fliegen, und diese werden grundlegend verändert bzw. erweitert.

Anfangs hatte ich den Klappentext falsch verstanden, denn ich erwartete eine Sammlung von in sich abgeschlossenen Kurzgeschichten, die in zwangloser Reihenfolge Episoden aus dem Alltag der fliegenden Zunft erzählen. Die angenehme Überraschung bestand darin, dass es sich bei "Zur Not kann die Kiste auch segeln" um weitaus mehr handelt. Tatsächlich lässt Cornelius Maschmann weitaus größere Einblicke in seinen Alltag zu als erwartet. Auch seine persönlichen Befindlichkeiten spart er nicht aus, sagar wenn es sich um größere Lebenskrisen handelt.

Als Laie bekommt man eine Ahnung davon, was es bedeutet, zu wahnwitzigen Zeiten und an jedem beliebigen Tag der Woche Bereitschaftsdienste zu schieben, die einen von einem Ende zum anderen Ende des Planeten führen können und dies quer durch alle Zeitzonen. Ein geordnetes Privatleben scheint so kaum möglich zu sein, doch auch für dieses Problem hat der Autor einen überzeugenden Lösungsansatz gefunden ... auch wenn es ein langer Weg war!

Überhaupt sind Lösungen in Verbindung mit klaren und schnellen Entscheidungen in diesem Beruf unumgänglich. Weit ist der Weg vom Co-Piloten zum Kapitän. Cornelius Maschmann erzählt von diesem steinigen Weg, was sich für den Leser ungeheuer interessant darstellt. Aber auch Kleinigkeiten weiß er ins Rampenlicht zu stellen, beispielsweise warum es keine Verbindung mehr vom Passagierraum zum Frachtraum gibt, oder weshalb Gepäck und Passagierlisten vor dem Start zwingend abgeglichen werden müssen.

Auch Fachausdrücke wie "Purserette", "Rampagent", "Gearpins", oder "Dispatcher" werden erklärt. Man erfährt auch gerne, was es mit "Saftschubsen", Trolleydolleys", Luftkellnern", Streifenhörnchen und Pommesträgern" auf sich hat, und wie und warum es langweilig sein kann, permanent in die Karibik fliegen zu müssen, wo man doch sowieso schon "mit jeder Muschel per Du ist".

Ein Schwenk auf grandiose Landschaftsbeschreibungen fehlt ebenfalls nicht und der Kontakt zu Land und Leuten ist dem Autor auch die eine oder andere Schilderung wert. Fliegen tut er sowieso nicht gerne alleine, und auch wenn sich Umgang und Kontakte zu den Passagieren manchmal schwierig gestalten, liebt er die zwischenmenschlichen Herausforderungen. Frachtpiloten wären da ganz anders gestrickt, denn "Fracht motzt nicht, und Fracht kotzt nicht".

Es macht Spaß, Flugkapitän Cornelius Maschmann ein Stück seines Lebens begleiten zu dürfen und somit möchte ich ihn das Schlusswort, als guten Rat für alle potentiellen Leser gedacht, selbst sprechen lassen: "Vergessen Sie bitte nicht, sich anzuschnallen: es könnte turbulent werden!"
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Buch, 31. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zur Not kann die Kiste auch segeln: Ein Flugkapitän erzählt (Taschenbuch)
Ich fand dieses Buch informativ und kurzweilig. Natürlich ist es Geschmackssache, ob der Erzählstil gefällt oder nicht. Für mich persönlich hätte an der einen oder anderen Stelle an gewissen Details gespart werden können, aber insgesamt überwiegt für mich der positive Aspekt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht vor oder während des geplanten Flugs lesen!, 21. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zur Not kann die Kiste auch segeln: Ein Flugkapitän erzählt (Taschenbuch)
Der Titel hatte mich animiert dieses Buch zu erwerben. Nach wenigen Minuten merkt man was alles so Behind the scene - sprich das was der Fluggast in der Regel nicht bemerkt oder bemerken soll passiert. Ein sehr interesantes Besuch, was alles rund um das Fliegen so passieren kann. Empfehlenswert
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...teils sehr sehr amüsant, 11. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zur Not kann die Kiste auch segeln: Ein Flugkapitän erzählt (Taschenbuch)
Das Buch ist der absolute Hammer ! Extrem interessant & amüsant geschrieben,ich habe an manchen Stellen echt Tränen gelacht.
Sehr empfehenswert für jeden der neugierig ist was so hinter den Kulissen der Fliegerei von heute passiert. Ich würde es mir immer wieder bestellen!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse, 21. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zur Not kann die Kiste auch segeln: Ein Flugkapitän erzählt (Taschenbuch)
super schnelle Lieferung- Mein Sohn macht gerade eine Ausbildung zum "Segelflieger".... er hatte viel Spass beim Lesen.
Auch als Urlaubslektüre hervorragend geeignet! Auch wenn es in den Urlaub per Flieger geht !!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Interessierte der Fliegerei ein tolles Buch., 20. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wortwahl, Konzept und Ausdruck zeugen von tatsächlich Erlebtem. Die Begeisterung für diesen Beruf kommt ehrlich herüber. Der Schreibstiel und die Geschichten lassen keine lange Weile beim Leser aufkommen. Ein Buch mit Sachverstand und Menschlichkeit. Für alle Leser die sich für die Fliegerei interessieren, kann ich dieses Buch empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Zwischen Saftschubsen und Streifenhörnchen., 5. August 2013
Von 
Happyx - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Ich war sehr lange auf Flughäfen bzw. mit Flugzeugen unterwegs. Gut, dass ich damals dieses Buch nicht gelesen habe. Ich könnte selbst Berichte schreiben über Dinge, die man als Vielflieger erleben durfte. Interessanterweise habe ich mich - auch bei größten Turbulenzen - niemals unsicher oder ängstlich gefühlt. Heute ist meine Lust zu fliegen allerdings auf Null gesunken. Nach diesem Buch geht es in den Minusbereich.

Es ist ein hervorragender Bericht darüber, welchen Beruf man ergreift, wenn es tatsächlich zu diesem Traumjob reichen sollte. Viele sehen das als großes Los. Mit Sicherheit gehört ein gewaltiges Maß an Intelligenz, Ruhe und Ausgeglichenheit dazu, kein Auslesetest ist schwieriger als für diese Tätigkeit mit 0,0 Fehlertoleranz. Sie hat allerdings auch Routinetätigkeiten und Langeweile bzw. Schattenseiten, die neben all dem Schönen hier zutreffend und ehrlich beschrieben werden.

Oft war es mir etwas zu detailverliebt und technikorientiert, aber doch habe ich es zu Ende gelesen, mit immer größerem Interesse. Ein gelungener Schreibstil aus Lockerheit und Technikaffinität, der insbesondere auch das Zwischenmenschliche - Pilot versus Co Pilot, Crew etc. - thematisierte. Wie bei allen Arbeitsplätzen gibt es Menschen, die alles besser können, Wissen für sich behalten - hier allerdings mit oft dramatischen Konsequenzen inkl. Zwischenlandungen etc.

Ich habe dies in Chicago wirklich erlebt. Eine Saftschubse, ein Trolleydolley sowie ein Luftkellner standen um ein Streifenhörnchen und einen Pommesträger (alles Begriffe aus diesem Buch), der seine Mütze noch aufhatte. Ein Mitreisender stand neben ihm und urplötzlich ging dem Kapitän der Hut hoch. Es gab allerdings keine Reaktion, er bemerkte es nicht, weil der Dieb zu schnell agierte. Erst mit Zeitverzögerung begann er das Souvenir zu suchen, das inzwischen unter dem Anzug des Mitreisenden versteckt war. Nie werde ich dieses Gesicht vergessen und das Unschuldige des Mützen-Diebes.

Am Anfang fliegt man als Erster Offizier auf der rechten Seite, saloppe Bezeichnungen dafür: Beifahrer, Steuerberater, Adjutant. Auf Langstrecken konnte das problematisch werden: "Über elf, zwölf Stunden in der engen Dose mit all den wichtigen Knöpfen und Schaltern eingesperrt zu sein konnte einem eine Menge Toleranz abverlangen." Zigarrenraucher, Knoblauchfreaks, Verdauungsstörer, Sesselfurzer, Dauerquassler, Priester, Mundtote, Flugängstliche - alle Kollegen waren denkbar, eng wie auf der Toilette 12 Stunden zusammen, oft der Horror.

Kurzum: neben Ärzten, die ihr Operationshandwerk bzw. diese Kunst beherrschen, gehören Piloten für mich zu den Menschen, die bis an den Rande ihrer Existenz gehen müssen, immer wieder, um ohne Fehl und Tadel - fast fehlerfrei - arbeiten zu können. Einen herzlichen Dank für dieses hervorragende Buch, das ich einem jungen Nachwuchspiloten schenken werde, der soeben die erste Prüfung zu diesem Beruf bestanden hat.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr lesenswert, kurzweilig und flott erzählt!, 28. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Zur Not kann die Kiste auch segeln: Ein Flugkapitän erzählt (Taschenbuch)
Autor Cornelius Maschmann ist langjähriger Kapitän bei der früheren LTU (im Buch als "German Transatlantic Airways" betitelt) und hat auf 330 Seiten zahlreiche real erlebte Begebenheiten niedergeschrieben, die einen authentischen Blick hinter die Cockpittür erlauben.

Vom wildgewordenen weißen Tiger eines deutschen Magier-Duos im Frachtraum der Lockheed TriStar über medizinische Notlandungen mit Übergewicht (des Fliegers) bis hin zu Kollisionen mit hoch fliegenden Streifengänsen über dem Himalaya werden zahlreiche Begebenheiten geschildert. Dabei werden die für mich so interessanten flugtechnischen Details zwar eher im Vorbeigehen erzählt, spannend zu lesen sind die Erlebnisse aber allemal.

Maschmann läßt den Leser auch immer wieder in sein Privatleben blicken. So erfährt man als Leser mal aus erster Hand etwas über die Lebenswelten des fliegenden Personals - ganz "ohne Filter". Spannend ist auch die Schilderung seines Werdeganges; dem Weg zum Kapitän widmet er ein ganzes Kapitel inklusive Schilderung des Simulator-Checkfluges.
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nette Idee, aber so unendlich schlechte Wortwahl, schlecht geschrieben, 8. August 2013
Von 
Irina (München Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Zur Not kann die Kiste auch segeln: Ein Flugkapitän erzählt (Taschenbuch)
Eins vorweg: Ich hab herzlich gelacht bei "Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt" und fand "Warum sie oben bleiben" sehr spannend. Also dachte ich, es sei eine gute Idee, mir dieses Buch zu kaufen.
Diese Rezension ist editiert, ich hab die erste Rezension nach dem ersten Drittel des Buches geschrieben. Bis zur Hälfte bin ich noch gekommen, dann hab ich das Buch entsorgt und muss die Rezension neu schreiben. Zwei Sterne waren zuviel. Auslöser: "Hallelujah, ist das eine süße Maus!" (Da beschreibt der Autor, wie er seinen Seitensprung und spätere 2. Ehefrau kennenlernt.) Dieser flache, pubertäre Stil zieht sich zumindest durch die erste Buchhälfte, ich fand es unerträglich. Ein weiteres Beispiel: "Unsere Mädchen bekamen beim Anblick der Propellerkiste feuchte Hände, manche Schweißausbrüche, bei ihnen war der Brummer nicht gelitten." Die Flugbegleiterinnen sind durchweg weiblich und "Mädels", die "Jungs" sind die Piloten. Geht's noch trivialer? Dann dieses penetrante Wiederholen davon, dass der Autor ständig in die Karibik fliegen muss, statt coolere Routen zu fliegen, weil "[...]Greenhorns auf der Langstrecke wie ich mussten sich auf den Karibikstrecken anscheinend die Hörner abstoßen". Das wird in neuen Varianten wiederholt, bis es auch der Letzte kapiert hat, dass er das unter seiner Würde fand.
Lange nicht mehr etwas so Schlechtes gelesen. Eigentlich sollte es eine leichte Sommergeschichte für zwischendurch werden, tatsächlich hab ich mich durch ein halbes Buch gequält in der Hoffnung, es möge besser werden und ärgere mich über verschwendete Lebenszeit beim Lesen und das rausgeschmissene Geld für die Ergüsse eines Piloten, der vielleicht ein guter Pilot ist, möglicherweise ein kurzweiliger Geschichtenerzähler auf Partys, aber ganz sicher kein Autor ist, von dem ich was lesen will. Dazu ist der Stil einfach zu schlecht. Von der permanenten Selbstbeweihräucherung will ich gar nicht erst anfangen. Auf 'ner Stehparty würde ich höchstens 5 min lang zuhören und wäre dann gelangweilt davon, dass er sich als tollen Hecht darstellt und so ziemlich jedes verbale Machoklischee erfüllt, das man sich denken kann. Echt grässlich. Hätte man ihm keinen begabten Autor an die Seite stellen können? Er hat ja bestimmt was zu erzählen, aber schreiben kann halt nicht jeder.
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2.0 von 5 Sternen Mehr erwartet, 19. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mein Freund und ich hatten erwartet, dass das Buch über kuriose Zwischenfälle im Cockpit handelt.... nach den ersten 30 Seiten haben wir enttäuscht aufgehört...
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Zur Not kann die Kiste auch segeln: Ein Flugkapitän erzählt von Cornelius Maschmann (Taschenbuch - 14. Mai 2013)
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