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Kundenrezensionen

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am 2. Juni 2013
Kommissar Elias Schröder landet nach einer Strafversetzung von Hannover in einer Dienststelle im beschaulichen Ostfriesland. Elias, ein eher eigenwilliger Charakter, wortkarg und nicht gerade mit Extrovertiertheit gegenüber seinen neuen Kollegen gesegnet, kommuniziert lieber per Post-it und macht sich damit nicht unbedingt Freunde in seiner neuen Dienststelle. Noch schlimmer, Elias verabscheut Tee und macht sich damit noch mehr zum Außenseiter. Allerdings hat Elias auch gute Eigenschaften, denn er ist ein hervorragender Beobachter und mit seiner taktlosen Art frisch und unverbraucht, was ihn mit seinen Macken dem Leser absolut sympathisch macht.
Gleich am ersten Arbeitstag macht er Bekanntschaft mit der Familie Coordes, die bekannt dafür ist, ständig auf der Polizeidienststelle zu erscheinen und die Beamten mit allen nur möglichen Nichtigkeiten auf Trab zu halten. Deshalb wird auch die Vermisstenmeldung der 12jährigen behinderten Tochter Steffi auch erst einmal nicht ernst genommen, bis sich Elias einschaltet.
Levke Winters Regionalkrimidebüt Butter bei die Fische" ist wirklich gelungen. Der Schreibstil der Autorin ist schön flüssig und gut zu lesen. Das Einfließen des friesischen Plattdeutsch und die Lebensart machen das Ganze aber nur umso authentischer. Hauptprotagonist Elias sowie auch die anderen Charaktere sind so gut beschrieben, dass man sie direkt vor sich sehen kann. Gleich von der ersten Seite fühlt man sich als Beobachter der Szenerie und folgt dem Geschehen, dass sehr humorig, aber teilweise auch liebevoll und sehr menschlich beschrieben wird. Die Spannung baut sich langsam auf und zieht sich bis zum doch sehr überraschenden Ende durch das Buch.
Levke Winter ist hier ein wirklich gutes Debüt gelungen, was sowohl Heimweh nach Ostfriesland und der Küste hervorruft als auch einen wunderbaren Urlaubsroman abgibt. Dieser Krimi ist für alle, die eine gute Geschichte, schräge Charaktere und Witz mögen und ein Buch wie im richtigen Leben" zu schätzen wissen. Wirklich lesenswert!
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am 15. Juni 2013
Mit einer Tasse Tee regelt der Ostfriese alles - ob man ihn nun vor einer Sache, dabei oder danach zu sich nimmt - Tee muss sein!

Was für eine leidvolle Erfahrung für Fallanalytiker Elias, der von Hannover ins wilde Ostfriesland versetzt wird, um bei der Aufklärung einer Entführung zu helfen. Tee ist ihm nämlich zuwider, und er muss sich ständig dieses freundschaftlich angebotenen Gebräus entledigen, ohne dass es die "Eingeborenen" vor den Kopf stößt.

Und dazu noch dieser mysteriöse Fall, bei dem eine anscheinend recht verwirrte Frau auf der Polizeistation meldet, dass ihre Tochter von einem buckligen Männlein entführt worden sei.

Vorbei ist's natürlich jetzt mit der Beschaulichkeit, die normalerweise auf einer ostfriesischen Polizeistation an der Tagesordnung ist. In alle Richtungen muss ermittelt werden, Befragungen werden durchgeführt, Verdachtsmomente zusammengetragen, und die überall reichlich angebrachten gelben Haftzettel mit Stichpunkten, die Elias großzügig verteilt, tragen nicht nur dazu bei, dass kein Hinweis verloren geht sondern nerven auch auf Dauer die Ermittler-Crew.

Hier lädt Levke Winter mit ihrem Debüt zu einem amüsanten, ostfriesischen Leseerlebnis ein.

Getreu dem Motto, das im Titel "Butter bei die Fische" liegt, nimmt sie Stellung zu einer Lebenssituation, die von Hause aus schon viel Humorpotential hat - so ein Hannoveraner in Ostfriesland - das hat was. Wenn es dann auch noch ein solch' kauziger Typ ist wie Elias, kann man Wetten darauf abschließen!

Man kann vorausahnen, dass sich drollige Situationen ergeben werden, wenn da die Mentalitäten aufeinander stoßen. Und wie erwartet, so trifft es ein.

Mit flüssiger, leichter Feder zeichnet Frau Winter ihre Protagonisten, die dem Leser mit ihren kantigen Eigenarten schnell ans Herz wachsen - allen voran natürlich Elias und Olly.

Eingefügt in eine liebevoll beschriebene Milieustudie tragen die Romanfiguren den langsam ansteigenden Spannungsbogen, der dann noch unvermittelt einen bedeutsam tiefgründigen Aspekt bekommt, der sich vom kurzweiligen Geplänkel entfernt - so wie das Leben es meist bietet, wo auch die Ernsthaftigkeit ihren Platz neben den heiteren Dingen behauptet.

Ganz nah beim Leser hält sich dieses Debüt auf, es ist menschlich und liebenswert, spielt mit humorvollen Details und vergisst dabei die Dinge nicht, die uns nachdenklich machen.

Eine recht gelungene Krimi-Lektüre und eine Hommage an Ostfriesland, die ich den Lesern gerne empfehle.
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am 26. Juli 2013
Also mir hat das Buch super gefallen. Der Kommissar ist mal so ganz anders, wird aber trotzdem so beschrieben, dass er mir sympathisch ist. Über seine Zweikämpfe mit dem Hahn der Staatsanwältin konnte ich mich zwischendurch köstlich amüsieren. Man merkt der Autorin die Liebe zu Ostfriesland an; die Menschen und ihre Eigenarten sowie die Landschaft werden toll beschrieben. Auch der Schreibstil hat mir gefallen. Ich würde mich freuen, wenn dieser eigenartige Kommissar in Ostfriesland weiter ermitteln würde und wäre sicher einer der ersten Käufer von weiteren Krimis der Frau Winter.
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am 20. Dezember 2013
dieses Buch ist einfach sehr zu empfehlen. Es hat viel Humor, tolle Protagonisten, guten Plot und sehr spannend allemal. Lesen!
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am 9. Juni 2013
Elias Kröger ist Fallanalytiker bei der Polizei. Was das ist? Sagt Ihnen Profiler was? Ja, genau das ist ein Fallanalytiker. Das klingt wirklich sehr interessant, zumal Elias in Hannover arbeitete. Ja, Vergangenheit. Er hat irgendetwas angestellt und wurde nach Ostfriesland strafversetzt. Nun sind die Ostfriesen ein ganz eigener Menschenschlag und ei n Mensch wie Elias, der noch nicht einmal gerne Tee trinkt, fühlt sich da ersteinmal fehl am Platze. Seine ganz besondere Art der Kommunikation, das Schreiben und verteilen von Post-ist, trägt nicht gerade dazu bei, dass er sich schnell einlebt.

Direkt an seinem ersten Arbeitstag verschwindet Stefanie Coordes. Ein behindertes Mädchen. Brisant an dem Fall ist nicht nur die Behinderung sondern auch, dass die Polizei die Vermisstenanzeige ersteinmal ignoriert. Denn Stefanies Mutter ist wohl bekannt. Sie erscheint regelmäßig auf dem Revier, um jemanden anzuzeigen. Leider ist ihre Tochter aber wirklich verschwunden und Elias kann zeigen, was in ihm steckt.

Butter bei die Fische ist ein herrliches Debüt. Elias ist ein gut gezeichneter Charakter mit Ecken und Kanten, der sich schnell in die Herzen der Leser schleicht. Eine Kunst, die er im Roman mit seinen Mitmenschen leider nicht beherrscht. Seine Art bringt unglaublich viel Witz in die Geschichte und wertet sie wahnsinnig auf.

Die Handlung an sich ist spannend und schlüssig. Das Buch war für mich nicht unbedingt ein Pageturner, was die Handlung betrifft. Ich war vielmehr an Elias Leben interessiert. Daher einen Punkt Abzug. Es ist aber nur ein kleiner Punkt, da ich das Buch wirklich gern gelesen habe.

Ein wirklich netter Krimi der zeigt, dass Regionalkrimis nicht immer nur in Bayern spielen müssen, um den Leser gut zu unterhalten.
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am 11. April 2014
"Butter bei die Fische", der erster - und hoffentlich noch lange nicht letzte Krimi - der Autorin hat mir ausgezeichnet gefallen. Ein flüssiger Schreibstil, interessante, glaubhafte Handlung mit vielen Spannungsmomenten (Kapitel enden häufig mit einem Knaller), sympatische und gut beschriebene Charaktere und nicht zu letzt der feine Humor: hier stimmt einfach alles. Bitte weiter so!
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am 15. Februar 2015
Elias Schröder landet per Versetzung in Ostfriesland und eckt erst einmal überall an. Der Ermittler wirkt etwas sonderbar, mag keinen Tee und hat den Tick seine Notizen überall zu verteilen. Die Staatsanwältin gibt ihm einen Schlafplatz und besitzt als Haustier einen Hahn. Komische Figuren und ein seltsamer Vermisstenfall. Auf jeden Fall unterhaltsam.
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am 10. Juni 2013
Das Cover hat mir sofort gefallen. Erst später merkte ich, daß es nicht viel mit dem Inhalt zu tun hat. Da sieht man nämlich einen Goldfisch, der leuchtend aus einer Sardinenbüchse hervorlugt. Und wäre nicht der Untertitel ein Ostfriesenkrimi", würde man eher ein Humorbuch vermuten.
Wenn man einen Zusammenhang zum Inhalt finden wollte, könnte man höchstens sagen, daß der Goldfisch in der Sardinenbüchse genauso fehl am Platz ist wie Elias in Ostfriesland. Dorthin hat man den Helden des Buches nämlich versetzt, ihn, den Fallanalytiker aus Hannover, zur Kripo nach Leer. Und dort eckt er ständig an. Schuld sind aber nicht die Ostfriesen, wie man vermuten könnte, sondern der eigenwillige Elias, der diverse Macken hat und kein Talent zur Kommunikation. Der Kriminalfall, ein verschwundenes Mädchen, steht zunächst nicht im Mittelpunkt, sondern eher der Kampf des Eigenbrötlers Elias mit den Widrigkeiten und Sitten der Umgebung. Es gibt etliche nette und komische Momente mit Lokalkolorit und als running gag startet ein Hahn ständig Angriffe aus dem Hinterhalt
Auch die handelnden Personen sind stimmig und interessant. Am Schluss gewinnt auch der Kriminalfall an Fahrt und findet eine fast dramatische Auflösung. Und dann erinnert nichts mehr an ein Humorbuch.
Fazit: gelungener Ostfriesenkrimi mit Lokalkolorit, Humor und einem eigenwilligen Ermittler
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am 30. Juni 2015
Das Erstlingswerk von Levke Winter hat mir sehr gut gefallen, und ich hoffe dass weitere Bücher mit diesem schrulligen aber auch so sympathischen Polizistenteam aus Ostfriesland folgen werden.
Elias- der strafversetzte Fallanalytiker aus Hannover mit reichlich sozialen Macken und Ängsten ( ich bin kein Gruppenmensch) taut im Laufe der Geschichte richtiggehend auf, und zeigt eine hohe Sensibilität einem Jungen gegenüber. Die Gratwanderung zwischen seinen Schrullen und dann wieder erstaunlicher sozialer Kompetenz bieten die Basis für viele überraschende Wendungen. Ein Charakter den ich wirklich ins Herz geschlossen habe ist sein Chef Harms, der mit liebevoller Sturheit sein Team immer wieder durch die allfälligen Konflikte führt, und er versucht wirklich immer wieder verträglich Kombinationen unter seinen Kollegen zu bilden. Zur Geschichte möchte ich nichts verraten, bzw haben andere Rezensenten schon ausführlich berichtet. Ein Krimi, der mich oft zum Schmunzeln gebracht hat. Leider wurde mir im ganzen Buch nicht klar, was der Grund für die Strafversetzung des Hannoveraners in die Provinz war. Oder habe ich das überlesen?
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am 19. Juni 2013
Kann es gutgehen, wenn ein Kommissar aus der Großstadt mitten in die ostfriesische Provinz versetzt wird? Ja es kann. Levke Winter hat mit "Butter bei die Fische" den Beweis erbracht. In ihrem tollen Debütkrimi lernt der Leser den eigenwilligen Elias kennen, der mit seiner sonderbaren Art das ostfriesische Polizeirevier "aufmischt". Er passt irgendwie gar nicht hierher und fühlt sich auch als Außenseiter (er mag z.B. keinen Tee, was in Ostfriesland ja eigentlich gar nicht geht). Auch in der Kommunikation verhält er sich nicht ganz normal, da er es vorzieht mit seinen Mitmenschen per Post-Its zu kommunizieren. Aber gerade diese Macken sind es, die ihn dem Leser gegenüber sympatisch machen.
Er beweist auch noch eine sehr gute Beobachtungsgabe und ist somit gleich am ersten Arbeitstag in einen Fall involviert. Mehr Details will ich auch gar nicht verraten. Das Buch ist ein richtig toller Reginalkrimi dem es nicht an Humor fehlt und das viel Lokalkolorit aufweist und somit absolut lesenswert macht.
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