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Kundenrezensionen

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am 12. Juli 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Hannah arbeitet in einem Museum in Bristol als Paläontologin und eines Tages steht dort ihre Freundin aus Jugendtagen, Ellen, vor ihr. Doch das ist eigentlich unmöglich denn Ellen starb im Alter von 18 Jahren. Dieses Ereignis verstört Hannah und sie beginnt von ihrer Freundin zu träumen, das Ganze wird unerträglich und Hannah beschließt nach Haus ins schöne Cornwall zu fahren um der Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Denn direkt in ihrer Nachbarschaft liegt Thornhill-House, das ehemalige Zuhause von Ellen. Was geschah vor vielen Jahren wirklich im "Dornenhaus"?

Der Klappentext ließ mich auf eine spannende und mysteriöse Familiengeschichte hoffen, aber meine Erwartungen an den Roman wurden leider nicht ganz erfüllt. Zuerst einmal ließ sich "Das Dornenhaus" wirklich gut lesen, die Sprache war eingängig und man hatte sehr schnell ein Bild der einzelnen Charaktere vor sich. Auch die Idee, dass Hannah die Erzählerin abwechselnd aus heutiger Sicht und aus der Vergangenheit erzählt empfand ich als gelungen. So weiß man als Leser genauso viel wie Hannah und kann sich ganz in die Geschichte vertiefen.

Aber mir fehlte etwas die Spannung in "Das Dornenhaus", natürlich war der Handlungsverlauf dramatisch und lief auf ein Geheimnis hinaus. Nur irgendwie fand ich den Verlauf, den die Geschichte nahm etwas unbefriedigend und die Auflösung kam mir unvollständig vor, nach dem Lesen dachte ich mir wirklich, dass hier doch wohl noch ein paar Seiten fehlen müssen. Und auch wirklich entwickeln konnte Hannah sich nicht, sie findet zwar etwas heraus aber dann ist der Roman leider auch schon zu Ende. Für mich war das einfach zu wenig, ich hätte mir hier eine umfassendere Auflösung gewünscht. Gerne hätte ich auch Ellen noch besser kennengelernt.

Mein Fazit: Ein Roman, der mich zwar durchaus unterhalten hat und sich sehr schön lesen ließ, aber mir fehlte noch etwas zu einem wirklich guten Buch.
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am 31. Juli 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Hannah Brown arbeitet als Paläontologin in einem Museum in Bristol und traut ihren Augen kaum, als plötzlich ihre alte Jugendfreundin Ellen Brecht vor ihr steht. Denn Ellen ist vor vielen Jahren in Cornwall ertrunken. So plötzlich, wie Ellen auftauchte, ist sie auch wieder verschwunden. Für Hannah ist klar: entweder sie hat einen Geist gesehen oder sie steht wieder kurz vor einem Nervenzusammenbruch, so wie damals, nach Ellens Tod. Als sie immer öfter Visionen von Ellen hat, macht sich Hannah auf die Spurensuche. Erst reist sie nach Cornwall, später zu Ellens Wurzeln. Wird Hannah es gelingen, die Geister der Vergangenheit zu vertreiben und mit ihr abzuschließen?

Ein Herrenhaus in Cornwall, eine junge Frau, die im Meer ertrunken ist, ein Geist, der die Überlebenden nicht ruhen lassen will - das gab es doch in der Literatur schon mal. Wer hier aber eine Neuerzählung des Klassikers "Rebecca" von Daphne Du Maurier erwartet, der liegt falsch. Zwar sind durchaus Anklänge zu erkennen, aber es gibt auch Unterschiede. Und um es gleich vorweg zu sagen: Schlecht ist es nicht geschrieben, konnte mich aber auch nicht wirklich überzeugen.

In einander abwechselnden Erzählsträngen bekommt der Leser einen Eindruck in Hannahs Kinder- und Jugendzeit als auch in Hannahs Leben heute.Obwohl ich Rückblenden in Romanen eigentlich nicht schlecht finde, hat es mich hier nur genervt. Denn die Geschichten werden fortlaufend erzählt, jeweils nur unterbrochen, durch entsprechende Kapitel der Vergangenheit oder Gegenwart. Um den Anschluss nicht zu verpassen, war ich also immer gezwungen zurück zu blättern. Und kaum ist man in den Erzählstrang eingetaucht, wird man wieder unterbrochen. Immer wieder werden Geheimnisse eingestreut, auf deren Lösung man im Laufe des Romans hofft, aber letztendlich erweisen sie sich als dann doch nicht als so geheimnisvoll. So plätschert der Roman einfach nur dahin, Spannung kommt allenfalls nur kurzzeitig auf.

Auch mit der Charakterisierung der Protagonisten macht es sich die Autorin recht einfach. Hannah, die eher in bescheidenen Verhältnissen, dafür mit viel Liebe, aufwächst, muss immer für ihre Ziele kämpfen. Ellen dagegen, kommt aus begütertem Elternhaus und bekommt fast immer, was sie will. Ihre Kindheit ist geprägt durch eine kranke Mutter und einen Vater, dessen Beschützerinstinkte und die daraus resultierende Eifersucht, schon krankhaft ausgeprägt ist. Und während Hannah heimlich für Ellens Vater schwärmt, möchte diese nur ein halbwegs normales Leben. Kompliziert wird es, als Ellen sich in Jago, Hannahs Kindheitsfreund verliebt. Sie fühlt sich wie das fünfte Rad am Wagen. Worauf das hinausläuft, ist klar: Loyale Freundschaft trifft auf Neid, Eifersucht und führt letztendlich zu verletztem Stolz bei allen Beteiligten. Und immer wieder Geheimnisse - mache trivial, andere mit weitreichenden Folgen.

Das entscheidende Rätsel um Ellens Tod sowie ihren Geist, wenn man es so nennen möchte, wird zum Schluss natürlich gelüftet. Und gerade am Ende hätte ich gerne mehr erfahren. Nachdem der Roman ohne größere Spannungsbögen auskam, wirkt das Ganze ziemlich aufgesetzt. Ein kurzer Epilog, wie es mit einigen Personen weiterging, hätte daraus dann doch noch eine halbwegs abgeschlossene Geschichte machen können. So bleibt der Leser allerdings unbefriedigt zurück.

Die Geschichte an sich ist nicht schlecht, aber hier und da hätte die Autorin sich ruhig auch mal etwas trauen dürfen, was sicherlich der Spannung zuträglich gewesen wäre. Stattdessen sind Anlehnungen an den Klassiker unverkennbar, und die Story um Freundschaft, Liebe und Verrat eine von vielen.
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Die Paläontologin Hannah Brown traut ihren Augen nicht, als sie in dem Museum in Bristol, in dem sie arbeitet, ihre alte Jugendfreundin Ellen vor sich stehen sieht. Sie kann es nicht glauben, weiß sie doch, dass Ellen seit 20 Jahren tot ist. Wer ist diese Frau? Ihr wird schwarz vor den Augen und als sie wieder aufsieht, ist die fremde Frau weg.
Hannah, die schon einmal psychische Probleme hat, muss auch jetzt wieder ihre Psychologin zu Rate ziehen, die ihr dringend dazu rät, die Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Sie nimmt Urlaub und fährt zu ihren Eltern nach Cornwall, dort hatte sie einst ihre Kindheit verbracht und Ellen kennengelernt. Nun ist es Zeit herauszufinden, was damals wirklich geschah ...

Nachdem ich vor 2 Jahren bereits "Die fremde Frau" von Lesley Turney gelesen hatte, war es für mich keine Frage, ob ich dieses Buch lese oder nicht. Es musste sein und ich habe es nicht bereut.

Hannah und Jago sind als Kinder gute Freunde, als eines Tages Ellen in ihre Gegend zieht. Es dauert nicht lange, da sind Ellen und Hannah die besten Freundinnen. Ellen ist ein wenig wild und launisch, hat aber viele verrückte Ideen, die sie mit Hannah versucht umzusetzen. Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft, verstehen sie sich blendend.
Ellens Mutter, eine ehemalige Pianistin, ist schwer krank und stirbt dann auch. Von da an verändert sich viel im Leben von Ellen, aber sie lässt sich nicht unterkriegen und versucht, sich bei ihrem dominanten Vater durchzusetzen.

Der Roman beginnt in der Gegenwart, verläuft dann aber in zwei Zeitsträngen weiter. Der eine verläuft weiter in der Gegenwart und der Leser ist dabei, wie Hannah versucht, das Geheimnis um Ellens Tod zu ergründen. Der zweite Zeitstrang führt den Leser zurück in die 80er Jahre, in die Zeit, in der sich Ellen und Hannah kennenlernten.
Man erfährt von einer Freundschaft, die auch nicht ganz befreit war von Eifersucht. Trotz allem war sie ein wahre und echte Freundschaft, die Jahre lang hielt. Als Ellen mit 18 Jahren starb, befand sich Hannah gerade auf Forschungsreise. Die wahren Gründe des Todes, sie ist ertrunken, wurden nie geklärt.

Gemeinsam mit Hannah macht sich der Leser auf die Suche nach der Wahrheit. Einer Wahrheit, die nicht nur Hannah helfen soll, ihre Vergangenheit und ihre Schuldgefühle hinter sich zu lassen, sondern die auch zeigen wird, wie sich alles wirklich zugetragen hat. Es ist ein langer Weg bis dahin, der mittels Rückblenden in die Vergangenheit dem Leser offenbart wird.
Sicher macht man sich als Leser auch so seine Gedanken, so natürlich auch ich. Ich hatte die unterschiedlichsten Ideen, wie alles hätte zusammenhängen können. Wie weit weg ich von den wahren Geschehnissen lag, offenbarte sich mir gegen Ende.
Die zwei Zeitstränge, die parallel verliefen, kommen zum Ende auf einen gemeinsamen Nenner und bringen endlich das Verstehen der Geschehnisse. Plötzlich macht alles Sinn und die Geschichte rund.

Die Autorin hat in diesem Buch mit relativ vielen kurzen Kapiteln gearbeitet, was mich teils irritiert hatte, aber nicht weiter störte. Ihr Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen.
Sie versteht es gut, die Atmosphäre und örtlichen Gegebenheiten so wiederzugeben, dass man sich förmlich vor Ort anwesend fühlt.

Da ich sehr gern Romane lese, die sich sowohl in der Gegenwart, wie auch in der Vergangenheit bewegen, passt dieses Buch voll in mein Beuteschema. Ich liebe es, Geheimnisse und Verborgenes auszugraben und kann davon gar nicht genug bekommen.
Leser, die meine Leidenschaft teilen, empfehle ich dieses Buch sehr gern weiter.
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am 19. September 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Beschreibung des Buches:

Der Roman „Das Dornenhaus“ von Lesley Turney ist im Piper-Verlag erschienen. Er hat 473 Seiten und ist in 67 Kapitel aufgeteilt. Die Autorin ist Engländerin und das Buch wurde ins Deutsche von Monika Köpfer übersetzt. Das Titelbild zeigt ein englisches und herrschaftliches Haus, im Vordergrund eine Brücke. Das Bild ist dunkel gehalten. Es passt gut zum Inhalt des Buches.

Kurze Zusammenfassung:

Hannah arbeitet im Brunel Memorial Museum in Bristol. Auf dem Weg zur Arbeit glaubt sie, ihre Freundin aus Jugendtagen, die längst verstorbene Ellen, zu sehen. Immer wieder hat sie „Erscheinungen“, die ihr das Leben schwer machen. So macht sie sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit.

Mein Leseeindruck:

Der Roman wurde in zwei wechselnden Handlungssträngen geschrieben. Zunächst erfährt man etwas über das gegenwärtige Leben Hannahs in Bristol. Sie ist psychisch angeschlagen, deshalb nimmt sie die „Erscheinung Ellens“ besonders mit. Im Wechsel von Gegenwart und Vergangenheit, in Jugendzeiten (Kapitel zu Kapitel), erzählt sie von ihrem Leben. Die Freundschaft mit Ellen und das Leben mit ihrem Pflege-Bruder Jago.

Zunächst fand ich das Buch sehr spannend, wollte ich doch schnell das Geheimnis um Ellen erfahren. Doch die Geschichte zog und zog sich. Abwechslung bot zumindest der Zeit- und Schauplatzwechsel der Kapitel. Allerdings verlor man da ab und an den Faden, weil man nicht mehr genau wusste, wie das vorangegangene Kapitel endete.

Die Autorin hat drei sehr unterschiedliche Protagonisten in ihre Geschichte eingeführt. Es sind die drei Freunde/innen Ellen, Hannah und Jago. Sie kommen aus den verschiedensten Familienverhältnissen. Ellen ist Einzelkind, hat einen überbehütenden, ziemlich verrückten Vater, die Mutter stirbt früh. Hannah wächst mit Jago auf, der seine Eltern ebenfalls früh verloren hat. Zwischen den dreien herrscht zunächst Freundschaft, dann entwickelt sich eine Liebesbeziehung zwischen Ellen und Jago. Hannah ist eifersüchtig. Die Freundschaft steht auf dem Prüfstand.

Ständig verweist die Autorin auf die Tragödie, die sich im Laufe des Buches anzubahnen scheint. Die Rückblicke sind meist sehr traurig und geheimnisvoll, man möchte beim Lesen dann aber endlich die ganze Geschichte erfahren und nicht immer nur Bruchstücke. Irgendwie kommt es einem vor, als werde der Roman künstlich in die Länge gezogen.

Das Ende versöhnt mich nicht ganz. Einige Fragen haben sich für mich nicht geklärt. Da hätte die Autorin noch aufklären können.

Fazit:

Eine Familiengeschichte, die sich als Geschichte um Freundschaft und Liebe entpuppt. Ein spannender und geheimnisvoller Roman, der mich inhaltlich nicht ganz überzeugen konnte.
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. Juli 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Hannah Brown ist völlig geschockt als sie eines Tages während ihrer Arbeit im Museum ihre beste Freundin aus Kindertagen wiedersieht – denn eigentlich ist Ellen 20 Jahre zurvor unter mysteriösen Umständen gestorben! Die Begegnung im Museum reisst in Hannah wieder die Erinnerung an die psychischen Probleme auf die sie nach Ellen’s Tod hatte, und sie fragt sich ob sie wirklich Ellen gesehen hat oder unter Halluzinationen leidet. Hannah beschliesst sich endgültig der Vergangenheit zu stellen und sich näher mit Ellen’s Tod zu befassen, doch dafür muss sie in ihr Heimatstädchen in Cornwall zurückreisen – jenen Ort an dem sie Ellen kennenlernte und wo eine tragische Geschichte ihren Anfang nahm!

Meine Meinung:

Von der Geschichte her hört sich „Das Dornenhaus“ auf jeden Fall interessant und spannend an – leider konnte mich das Buch aber dann doch nicht so ganz überzeugen. Ich hatte etwas in der Richtung der Romane von Kate Morton oder Katherine Webb erwartet, aber leider kann Lesley Turney da nicht so ganz mithalten.

Ihr Schreibstil ist zwar recht angenehm zu lesen, aber als spannend oder mitreissend würde ich ihn nicht bezeichnen. Tragisch, traurig und dramatisch ist die Geschichte allemal, aber irgendwie habe ich immer darauf gewartet dass noch irgendwas großes oder sehr überraschendes passiert – was aber leider nie geschehen ist. Die Story plätschert halt so vor sich hin, aber die ganz große Spannung hat einfach irgendwie gefehlt.

Für mich ist „Das Dornenhaus“ in Roman der Marke „Kann man lesen – muss man aber nicht“.
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. Juli 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Als Hannah eines Tages Ellen sieht, ist sie total geschockt und bricht zusammen. Es kann unmöglich ihre beste Freundin Ellen Brecht sein, denn diese ist vor 20 Jahren gestorben.
Um Klarheit über die Vergangenheit und ihre Geschehnisse zu erlangen reist Hannah zurück in ihren Heimatort Cornwall. Sie muss um jeden Preis herausfinden was damals wirklich passiert ist, was geschah im Thornfield Haus die Suche nach der Wahrheit beginnt.

Als ich den Klappentext las habe ich mich auf eine Familiengeschichte eingestellt, jedoch beim Lesen merkte ich schell das es nicht wirklich darum ging. Es werden zwar 2 Familien angesprochen aber es ging Hauptsächlich um die Hauptperson Hannah. Sie ist auch die Erzählern der Geschichte in der Vergangenheit und Gegenwart. Dies wechselt immer bei lesen ins hier und damals. Manchmal fand ich das schon störend denn gerade wenn etwas Interessant wurde, wechselte es wieder in die andere Zeit. Oft fand ich das die Geschichte damit nicht ganz erzählt wurde und man lückenhaft zurück blieb.
Ellen kommt in der Darstellung sehr unsympathisch rüber, finde das sie der totale Gegensatz zu Hannah ist. Leider wurde ich beim lesen mit ihr nicht wo warm.

Ein richtige Spannung kam irgendwie nicht so auf, war zwar ganz nett zu lesen aber nicht so das man unbedingt ständig nach dem Buch greifen will.

Einmal lesen reiht mir hier voll ein zweites mal muss echt nicht sein.

Daher liebe 3 Punkte
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am 21. September 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das Buch von Lesley Turney "Das Dornenhaus", ist bis bis zum Schluss fesselnd und spannend geschrieben.

Die Autorin beschreibt auf berührende Weise, wie ihre Kindheits- und Jugenderlebnisse bis in das Erwachsenenleben begleiten und wie sie sich in ihrem heutigen Leben auswirken.
Die Spannung blieb bis zum Schluss erhalten, da die Autorin in den einzelnen Kapiteln zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin- und her wechselt. Über das Ende kann man sicherlich streiten, es ist ... Was man sagen kann, es war für mich doch etwas überraschend. Vielleicht sogar für die Protagonistin "heilsam". Ein richtig tolles Buch, dass ich absolut nur weiterempfehlen kann!
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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Hannah Brown arbeitet als Paläontologin in einem Museum in Bristol. Eines Tages trifft sie an ihrem Arbeitsplatz überraschend auf eine Frau, die wie ihre Freundin aus Jugendtagen aussieht. Doch Ellen Brecht ist seit mehr als 20 Jahren tot. Hannah erlebt einen Zusammenbruch, verfolgen sie doch die Umstände von Ellens Tod seit fast zwei Jahrzehnten. Um endlich mit ihrer Vergangenheit abschließen zu können, reist Hannah zurück an den Ort ihrer Kindheit in Cornwall.

Nach dem rätselhaften Erlebnis im Museum ist Hannah klar, dass sie endlich hinter die Umstände kommen muss, die zum Tod von Ellen führten. Gerade 18 Jahre alt geworden starb ihre Jugendfreundin, während sich Hannah bei Ausgrabungen in Chile befand. Seitdem war sie kaum noch in ihrem Heimatort, meidet das Thornfield House, in dem Ellen mit ihren Eltern lebte.

In regelmäßig wechselnden Handlungssträngen begleitet man Hannah bei der Suche nach der Wahrheit um Ellens Tod wie auch ihrem heutigen Leben in Bristol. In dem zweiten Erzählstrang folgt man Hannah in ihre Vergangenheit. Mit knapp 10 Jahren lernen sie und der Nachbarsjunge Jago die gleichaltrige Ellen und ihre Eltern kennen. Hannah und Ellen freunden sich sofort an und Hannah ist beeindruckt von dem herrschaftlichen Haus und dem Auftreten von Ellens Eltern. Lebt sie doch selbst eher in ärmlichen Verhältnissen. Dieser Unterschied stört die beiden Mädchen jedoch keineswegs und über die Jahre hinweg werden sie innige Freundinnen. Fast immer mit dabei ist der zwei Jahre ältere Jago.

Doch der Schein der schönen, heilen Welt trügt bei den Brechts. Anfangs wirkt alles noch wunderbar, doch Ellens Mutter Anne, eine ehemalige Pianistin, ist schwer krank und Ellens Vater liebt seine Frau äußerst besitzergreifend. Das Schicksal schlägt endgültig zu, als Anne stirbt.

Es ist eine durch und durch traurige, tragische Geschichte, welche Lesley Turney erzählt. Entsprechend bedrückend ist die ganze Stimmung des Buches, fängt aber auch gleichzeitig sehr gut die raue Landschaft Cornwalls ein wie auch die rätselhafte Atmosphäre, welche Thornfield House umgibt. Hannah erzählt die Ereignisse selbst, was zur Folge hat, dass man nur ihre Sicht der Dinge sieht. Ab und an hätte ich mir gewünscht, dass auch Ellen selbst zu Wort kommt, um ihr Verhalten manchmal besser verstehen zu können. Auf der anderen Seite führt dies aber auch dazu, dass Ellen einen oft sehr rätselhaft bleibt, man sich bei ihren Gefühlen nicht so ganz sicher sein kann.

Ellen ist ein sehr impulsives, lebenslustiges Mädchen, das gerne im Mittelpunkt steht und die Aufmerksamkeit genießt. Aber sie setzt sich auch für ihre Freundin Hannah ein, die eher der scheue, introvertierte Typ ist, Ellen heimlich bewundert und sich eher als graue Maus und das dicke Pummelchen neben der strahlend schönen Ellen empfindet. Aber gerade diese Gegensätze sind es, welche die beiden Mädchen verbinden. Jago dagegen ist eher der Draufgänger, der das Leben so nimmt wie es kommt und gerne und viel Zeit mit den Beiden verbringt.

Natürlich wird das Rätsel um die Frau aus dem Museum am Ende gelöst, der Weg dahin ist gespickt mit interessanten Wendungen. Manches erahnt man, anderes ist wieder überraschend. Die Dramatik nimmt im Verlauf der Geschichte immer mehr zu und Lesley Turney versteht es mit ihrem unterhaltsamen, einfühlsamen Schreibstil sehr gut, einen bis zum Ende hin bestens zu unterhalten. Zumal auch alle Charaktere überzeugend und glaubwürdig agieren und von der Autorin facettenreich beschrieben sind.

Fazit: Eine tragische wie auch unterhaltsame Geschichte um eine tiefgehende Mädchenfreundschaft, die ein trauriges Ende findet.
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Hannah kann es nicht glauben, als sie eines Tages während ihrer Arbeit im Museum plötzlich ihre Jugendfreundin Ellen sieht. Ellen ist vor ca. 20 Jahren gestorben, ohne das sich Hannah von ihr verabschieden konnte, was ihr seitdem zu schaffen macht. Ist Ellen vielleicht gar nicht gestorben? Oder hat Hannah Halluzinationen und einen Rückfall in frühere psychische Probleme? Sie muss in jedem Fall Gewissheit haben und beschließt, die Umstände von Ellens Tod genauer zu untersuchen. Eine Reise an die Orte ihrer Kindheit und die Suche nach der Wahrheit beginnt.

Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich mir unter "Das Dornenhaus" von Lesley Turney ein bisschen was anderes vorgestellt hatte. Ich lese sehr gerne Gesellschaftsromane, die auf mehreren Zeitebenen und möglichst aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden und in denen es sich um Familiengeheimnisse dreht. "Das Dornenhaus" hörte sich für mich nach einem Buch an, das sehr gut in dieses Schema passt. Erwiesen hat es sich jedoch als sehr viel dramatischer und tragischer und dabei hauptsächlich auf die Figur der Hannah fixiert. Hannah ist auch die Erzählerin der Geschichte, sowohl in der Gegenwart, als auch in den abwechselnd eingestreuten Kapiteln aus der Vergangenheit, in denen die Freundschaft zu Ellen vom zwölften bis achtzehnten Lebensjahr der Mädchen aufgearbeitet wird. Die Kapitel sind größtenteils sehr kurz gehalten und haben mich daher in meinem Lesefluss ständig unterbrochen, da immer nur sehr kurze Zeitabschnitte an einem Stück erzählt werden. Eigentlich wirkte es auf mich so, als wären die Ereignisse der Vergangenheit und Gegenwart unabhängig voneinander geschrieben worden und dann in Häppchen aufgeteilt ineinander gemischt worden. Natürlich wurde auf diese Art und Weise die Neugier des Lesers geweckt, aber so richtig wohl gefühlt habe ich mich damit leider nicht. Auch mit den Figuren konnte ich mich nicht wirklich anfreunden, da sie bis auf Hannah eher fremd blieben und ihre Reaktionen und Emotionen nur durch Hannah wiedergegeben wurden. Das eine oder andere Kapitel aus anderer Perspektive hätte mich gefreut und dazu beigetragen zu verstehen was sich Hannah nun eingebildet hat und was tatsächlich geschehen ist.
Insgesamt gesehen konnte mich "Das Dornenhaus" unterhalten, aber nicht begeistern.
Empfehlen kann ich das Buch an alle Leser die dramatische und tragische Geschichten mögen.
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am 8. August 2013
...ich kann mich hier den vorbesprechungen nur anschließen: kann man lesen, muss man aber keinesfalls.

die geschichte ist kein pageturner, man legt das buch immer wieder aus der hand und greift nur danach, weil es recht flüssig und leicht lesbar geschrieben ist.

die sprünge zwischen gegenwart und vergangenheit passieren - anders als bei anderen büchern dieser art - hier pro kapitel; das ist mal etwas neues und stört nicht.

gegen ende wird das buch nochmal echt spannend - aber in erster linie deshalb, da man von anfang an sehr genau ahnt, wie die sache ausgeht und dann natürlich wissen will, ob man richtig liegt. natürlich ahnt man das ende nicht im detail, aber die story insgesamt und das ende sind absolut vorhersehbar. zwar gibt es gegen ende noch ein paar kunstkniffe, die die sache spannend machen - aber wie gesagt: im grunde weiß man von anfang an, worauf das ganze hinauslaufen wird. die Details am schluss hat man übermorgen sicher schon wieder vergessen.

daher insgesamt eine eher schwache leistung und nur drei Sterne.
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