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4.0 von 5 Sternen Erkenntnisse, Einsichten, Erfahrungen
Der Mathematiker John Casti beschäftigt sich in "Wie wird ein Ereignis zum X-Event" mit der Anfälligkeit komplexer Systeme. Gemeint sind insbesondere die komplexen Systeme, die unsere hoch entwickelte Wirtschaft am Leben erhalten und uns Wohlstand ermöglichen. Die derzeitige Überversorgung in weiten Teilen der Welt wird wie selbstverständlich...
Vor 17 Monaten von Spacetime Traveler veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Größtenteils enttäuschend
Ich lese die Denkanstöße jedes Jahr und ich muss sagen, dass die 2014er-Ausgabe eher enttäuschend ausfällt. Es ist nachvollziehbar, dass einem das eine Thema mehr zusagt, das andere weniger (so sind für mich die religiösen Beiträge in der Regel langweilig, da ich kein überzeugter Christ bin)....
Die ersten beiden Beiträge...
Vor 10 Monaten von Athene veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Größtenteils enttäuschend, 15. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Denkanstöße 2014: Ein Lesebuch aus Philosophie, Kultur und Wissenschaft (Taschenbuch)
Ich lese die Denkanstöße jedes Jahr und ich muss sagen, dass die 2014er-Ausgabe eher enttäuschend ausfällt. Es ist nachvollziehbar, dass einem das eine Thema mehr zusagt, das andere weniger (so sind für mich die religiösen Beiträge in der Regel langweilig, da ich kein überzeugter Christ bin)....
Die ersten beiden Beiträge handeln davon, was es ausmacht ein Christ zu sein und was Nächstenliebe ist.
Die Beiträge zur Rohstoffverknappung und die Beiträge zu Hannah Arendt und Friedeling Wagner waren halbwegs interessant.
Ganz schlimm fand ich den Auszug eines anscheinend bekannten Krebsarztes, bei dem es anscheinend nur darum ging zu zeigen, wie toll er ist und darauf bauen soll, sein Buch zu kaufen. Welche tollen Erkenntnisse er gewonnen hat, die angeblich so ungewöhnlich sind und den Menschen Gesundheit bringen wird leider mit keinem Wort erwähnt.

Meiner Ansicht nach kann man sich diese Ausgabe sparen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Denkanstöße?, 30. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Denkanstöße 2014: Ein Lesebuch aus Philosophie, Kultur und Wissenschaft (Taschenbuch)
Ein Lesebuch - sicher, aber "Denkanstöße" und "2014"? Mit diesem Titel würde ich Aktualität und Zukunftsorientierung verbinden.
Tatsächlich befassen sich zwei der acht Beiträge zum Bereich Komplexitätsfalle/Peak-Oil/Energie mit zwar bekannten aber immer noch hoch aktuellen Themen - leider jedoch ohne wesentliche neue Ideen.
Der Beitrag über das "Ende der Krankheit" ist vom Umfang her eher ein Klappentext und die Thesen des Autors sind laut google-Recherche wohlwollend als eher umstritten zu beurteilen.
Ganze drei Beiträge befassen sich mit Themen von Gestern: Wehrmachts-Abhörprotokolle / Richard Wagner / Eichmann & Co.
Hier einige Anregung für die "Denkanstöße 2015":
- Euro / Europa / Triade
- Entwicklungspolitik / Bevölkerungswachstum
- Arabischer Frühling
- Klima
- Maschinen-Intelligenz / Singularität
- Schwarmintelligenz / Umfrage-Demokratie
- Teilen statt Kaufen
-> weitere Ideen?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erkenntnisse, Einsichten, Erfahrungen, 21. Juli 2013
Von 
Spacetime Traveler ('Castle of Glass' in the black forest of Wuellen, the center of planet earth, on the edge of the mysterious Milky Way) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Denkanstöße 2014: Ein Lesebuch aus Philosophie, Kultur und Wissenschaft (Taschenbuch)
Der Mathematiker John Casti beschäftigt sich in "Wie wird ein Ereignis zum X-Event" mit der Anfälligkeit komplexer Systeme. Gemeint sind insbesondere die komplexen Systeme, die unsere hoch entwickelte Wirtschaft am Leben erhalten und uns Wohlstand ermöglichen. Die derzeitige Überversorgung in weiten Teilen der Welt wird wie selbstverständlich hingenommen, dabei gibt es Abhängigkeiten, die sehr schnell zum Kollaps führen können. So führte eine Blockade der Autobahnauffahrten in Italien 2007 dazu, dass nach 2 Tagen die Supermärkte leergeräumt waren und Tankstellen kein Benzin mehr verkaufen konnten. Der Club of Rome hatte sich bereits 1972 mit den Abhängigkeiten in modernen Gesellschaften beschäftigt und Grenzen des Wachstums aufgezeigt; geändert hat sich seitdem nichts.

Die Innenansichten der Soldaten der Wehrmacht sind Thema in Felix Römers Beitrag "Kameraden. Die Wehrmacht von innen". Als Quelle dienten u.a. Abhörprotokolle der Amerikaner aus den alliierten Vernehmungslagern des Zweiten Weltkriegs. Die Gespräche der einfachen Soldaten untereinander wurden in großem Stil abgehört. Diese Quelle ist aussagekräftiger als die meist zensierte Feldpost. Deutlich wird anhand dieser Protokolle, dass der Politisierungsgrad der Soldaten trotz Diktatur geringer war, als allgemein angenommen. "Dem Klischee von fanatischen Weltanschauungskriegern entsprach indes wohl nur eine kleine Minderheit." Für weitergehende Untersuchungen fehlt es an Quellen. Insofern ist auch kein Vergleich zwischen dem deutschen Landser, dem amerikanischen GI oder dem Rotarmisten möglich.

In weiteren Beiträgen geht es um Nächstenliebe (Beatrice von Weizsäcker), die Bedeutung von "christlich" (Hans Küng), um die Zukunft der Energie (Robert B. Laughlin) und um die Krebsforschung (David Agus). Zu letztgenanntem Beitrag hätte ich mir, entsprechend dem Titel "Das Ende der Krankheit" mehr Inhalt gewünscht. Primär wird angedeutet, dass ein systemischer (ganzheitlicher) Ansatz weiterführen kann, ohne diesen jedoch zu konkretisieren.

Der letzte Teil des Buches ist zwei markanten Frauen gewidmet, die sich gegen den Mainstream gestellt haben und selbstbewusst ihre eigenen Positionen vertreten haben. Eva Rieger beschreibt die Konflikte, die Friedelind Wagner, Enkelin von Richard Wagner, mit dem Nationalsozialismus hatte und Ursula Ludz und Thomas Wild erläutern Hannah Arendts Ausführungen zur Gerichtsverhandlung des NS-Verbrechers Adolf Eichmann. Arendts Ansichten und Einsichten prägten den Begriff "Banalität des Bösen", welcher auf heftigen Widerstand stieß.

Auffallend ist, dass fast alle Beiträge auf die Verantwortung des Einzelnen abzielen. Die "Denkanstöße 2014" sind weniger reine Informationen aus verschiedenen Disziplinen, dafür mehr (im wörtlichen Sinne) Anstöße zu mehr Selbstverantwortung. Wer neue Themen sucht (aus Wissenschaft und Forschung), braucht das Buch nicht zu lesen. Es liegt an der Struktur dieser Schriftenreihe, dass Themen nicht ausführlich behandelt werden können. Ein kleiner Einblick in die Thesen der Autoren ist dennoch möglich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Jahr und Tag, 17. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Denkanstöße 2014: Ein Lesebuch aus Philosophie, Kultur und Wissenschaft (Taschenbuch)
Denkanstöße sind wie Stolpersteine.
Man wird überrascht durch das was andere denken. Manchmal sind es die eigenen Gedanken, manchmal sind sie einem fremd.
Man muss sich damit beschäftigen und weitere Denkanstöße durchforsten.
Eine wunderbare Beschäftigung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen bisher die schwächsten Denkanstöße, 31. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es gibt in unserer heutigen Zeit so wichtige und interessante Themen, über die zu schreiben sich lohnen würde.
Leider finden sie sich in dieser Ausgabe nicht.
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2.0 von 5 Sternen Tut mir leid: Davon habe ich mir viel mehr versprochen!!!, 5. März 2014
Von 
Martin Sagel "Martin@Sagel" (Kerpen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Denkanstöße 2014: Ein Lesebuch aus Philosophie, Kultur und Wissenschaft (Taschenbuch)
Tut mir leid: Davon habe ich mir viel mehr versprochen!!!
Aber von 8 Kapiteln sprechen über die Hälfte vom zweiten Weltkrieg.
Abgesehen davon, dass wir 2014 das hundertjährige "Jubiläum" des Ersten Weltkrieges "feiern", finde ich das wirklich zu einseitig...
Ich hätte mir weniger Rückblick und mehr DENKANSTÖSSE gewünscht...
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3.0 von 5 Sternen Aus dem Piper Verlagsprogramm, 22. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Denkanstöße 2014: Ein Lesebuch aus Philosophie, Kultur und Wissenschaft (Taschenbuch)
Jedes Jahr legt der Piper-Verlag seine Denkanstöße vor und jedes Jahr gibt es ein oder zwei, vielleicht auch drei Beträge von Autoren, die interessant sind und tatsächlich als „Denkanstöße“ herhalten können. Diesmal sind 2 Beiträge aus meiner Sicht besonders interessant: Der Physik-Nobelpreisträger Robert Laughlin schreibt über die Herausforderungen, die wir haben (werden), unseren Energiebedarf zu decken. John Casti schreibt darüber, wie wir uns in der Zukunft auf X-Events einstellen können oder nicht. X-Events sind Ereignisse die innerhalb kurzer Zeit, das Leben auf der Erde – unser Leben – radikal verändern können, wie z. B. der plötzliche Niedergang der Erdölförderung durch kriegerische Ereignisse. Derartige Szenarien können eigentlich jederzeit eintreten und die Auswirkungen werden verheerend sein. Die anderen Denkanstöße fallen meiner Meinung nach deutlich ab, bleiben aber ebenfalls interessant. 3 Punkte gesamt, die beiden Auszüge von Casti und Laughlin jeweils mit 5 Sternen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Regt sehr zum Nachdenken an ... Besonders Casti's Thesen zu "X-Events", 30. Dezember 2013
Von 
M. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Denkanstöße 2014: Ein Lesebuch aus Philosophie, Kultur und Wissenschaft (Taschenbuch)
"Denkanstöße 2014" rüttelt uns ein bisschen wach! Zumindest war das bei mir der Fall ... Es gibt einfach noch viel zu tun, viel zu machen, viel zu ändern ... In dem Buch finden wir viele, viele sinnvolle Artikel zu den Themen "Philosophie", "Kultur" und "Wissenschaft".

Übersichtlich aufgeteilt ist das Ganze in "ERKENNTNISSE Aus Religion und Philosophie", "EINSICHTEN Aus Geschichte und Gesellschaft", "THESEN Aus Naturwissenschaft und Medizin" und "ERFAHRUNGEN Aus dem Leben großer Persönlichkeiten" ... Jeder Mensch, der an gesellschaftlichen, wissenschaftlichen Themen, an rPhilosophie und Gedankengut, das zum Nachdenken anregt, interessiert ist, wird hier das Passende für sich finden.

Mich hat ein Artikel ganz besonders beeindruckt und aufgewühlt. John Casti, amerikanischer Mathematiker und Buchautor, erklärt uns hier, wie aus einem Ereignis ein "X-Event" ist. Die Szenarien, die er zeichnet, sind düster, sehr düster. Seiner Meinung nach ist der Untergang der Erde im Grunde genommen gar nicht mehr aufzuhalten. Alles ist nur noch eine Frage der Zeit. Und es geht eigentlich nur noch darum, wie wir uns auf die Krise vorbereiten können. Denn eines ist - seiner Meinung nach - klar: Aufhalten können wir den ungebremsten Zug sowieso nicht mehr. Seiner Meinung nach befindet sich die Erde im freien Fall ins Nirvana. Und schuld sind wir Menschen - durch unseren massiven Verbrauch von Ressourcen. Das "düstere Schicksal", das auf uns und unseren Planeten wartet, ist längst besiegelt.

Seine Argumente tun vielleicht manchmal weh, aber sie sind -leider- wahr. Und die große Wahrheit, die über all' dem steht, ist, dass wir gar nichts mehr dagegen tun können. Mit "Energiesparmaßnahmen" und Ressourcenverschiebungen zögern wir das Ende, das sicher kommen wird, lediglich hinaus. Wir verlängern also mit all' unseren pseudo-umweltbewussten Maßnahmen lediglich den Untergang. Und er nennt uns "Ölmenschen". Durch unsere Abhängigkeit vom Öl haben wir uns eigentlich unser eigenes Grab geschaufelt. Alles ist nur noch eine Frage der Zeit ...

Und er lässt den Club of Rome zu Wort kommen und das tue ich an dieser Stelle auch:

"Auszug aus Die Grenzen des Wachstums" vom Club of Rome:

Wenn die gegenwärtige Zunahme der Weltbevölkerung, der Industrialisierung, der Umweltverschmutzung, der Nahrungsmittelproduktion und der Ausbeutung von natürlichen Rohstoffen unverändert anhält, werden die absoluten Wachstumsgrenzen auf der Erde im Laufe der nächsten hundert Jahre erreicht. Mit großer Wahrscheinlichkeit führt dies zu einem ziemlich raschen und nicht aufhaltbaren Absinken der Bevölkerungszahl und der industriellen Kapazität ... "

Das stammt aus "Die Grenzen des Wachstums", ein Bericht, mit dem der Club of Rome schon 1972 auf sich aufmerksam gemacht hat. Und Casti meint dazu: "Es ist ein Jammer, dass die Menschheit sich die Mahnung nicht schon 1972 zu Herzen nahm. Damals hätte man vielleicht noch etwas tun können, um den außer Kontrolle geratenen Zug auf ein anderes Gleis zu lenken, lange bevor er in den Bahnhof krachte."

In jedem Fall regt und das, was in dem Buch steht, zum Nachdenken an. Auch, wenn die Zukunft düster aussehen mag, im Grunde genommen haben wir es immer noch selbts in der Hand, wie wir damit umgehen. Und genau das ist unsere individuelle Freiheit, auf die wir stets zurückgreifen können, auch wenn die Krise nahen mag. Tut sie das nicht immer irgendwie?
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Denkanstöße 2014: Ein Lesebuch aus Philosophie, Kultur und Wissenschaft
Denkanstöße 2014: Ein Lesebuch aus Philosophie, Kultur und Wissenschaft von Isabella Nelte (Taschenbuch - 16. Juli 2013)
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