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4.0 von 5 Sternen Ehrlich und Authentisch
Ich habe vor wenigen Wochen meine Mutter an die gleiche Krankheit verloren.
Bereits beim Lesen der ersten Seiten habe ich mich zu 100% wiedergefunden. Alle Gedanken, alle Verzweiflung, alle Hilflosigkeit ... alles das habe ich genauso empfunden. Was Lisa geleistet an ihrem Mann, welche Hingabe, welcher Mut, welche Hoffnung und welche Liebe dazugehören, kann nur...
Vor 13 Monaten von Nomaro veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schonungslos und entwürdigend
Ich habe das Buch gebraucht gekauft weil ich auf Grund der negativen Berichterstattung etwas verunsichert war. Mochte jedoch die Verfasserin und habe es somit gelesen. Ich wünschte ich hätte es nicht getan. Leider kann ich die negativen Berichte nur bestätigen. Während der Lektüre des Buchs konnte ich teilweise nicht weiterlesen und am Ende...
Vor 2 Monaten von kunde veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schonungslos und entwürdigend, 12. Mai 2015
Ich habe das Buch gebraucht gekauft weil ich auf Grund der negativen Berichterstattung etwas verunsichert war. Mochte jedoch die Verfasserin und habe es somit gelesen. Ich wünschte ich hätte es nicht getan. Leider kann ich die negativen Berichte nur bestätigen. Während der Lektüre des Buchs konnte ich teilweise nicht weiterlesen und am Ende fühlte ich mich als hätte ich einem schrecklichen Verkehrsunfall als Gaffer beigewohnt... irgendwie beschämt.

Hier wird der Öffentlichkeit das Leiden und Sterben eines (prominenten) Menschen schonungslos und bis ins kleinste Detail vorgeführt. Auch vor dem Abdrucken wenig schmeichelhafter Fotos wird nicht halt gemacht. Ich frage mich ob der Protagonist damit einverstanden gewesen wäre... und vor allem was die Veröffentlichung von entwürdigenden Details bringen soll, die Krankheit ließe sich auch ohne solche intimen Details beschreiben. Man sollte sich die Frage stellen ob man selbst über sich so ein Buch lesen wollen würde... allen voran die Verfasserin selbst. Grotesk und widersprüchlich wie jemand gleichzeitig bekennt, innig zu lieben und dann so ein Buch über ihre "Liebe" schreiben kann. Auch die Tatsache dass sie schreibt, 4 Tage nach seinem Tod eine Pyjamaparty gefeiert zu haben auf der sie Poker spielte und ein Prinzessinendiadem auf dem Kopf trug, wirkt befremdlich und trägt nicht gerade zur Glaubwürdigkeit der von ihr in diesem Buch immmer wieder beschworenen Liebe für ihn bei. Alles in allem erhärtet sich der Verdacht dass die Beweggründe dieses Buch zu schreiben eher finanzieller Natur waren. Um diese schwierige Zeit aufzuarbeiten hätte sie die Aufzeichnungen auch nur für sich privat machen können, dazu bedarf es keiner Veröffentlichung. Bleibt nichts hinzuzufügen außer Zitat R. Williams "Advertising space": "..there's no dignity in death to sell the world your last breath.."
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ehrlich und Authentisch, 10. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unser letzter Tanz: Die Liebe ist immer stärker als der Krebs (Taschenbuch)
Ich habe vor wenigen Wochen meine Mutter an die gleiche Krankheit verloren.
Bereits beim Lesen der ersten Seiten habe ich mich zu 100% wiedergefunden. Alle Gedanken, alle Verzweiflung, alle Hilflosigkeit ... alles das habe ich genauso empfunden. Was Lisa geleistet an ihrem Mann, welche Hingabe, welcher Mut, welche Hoffnung und welche Liebe dazugehören, kann nur jemand verstehen, der in gleicher Situation war. Das Buch ist absolut authentisch und ich kann diese Anfeindungen und negativ - Rezensionen in keinster Weise verstehen! Schon gleich gar nicht, so sie nichts mit dem Buch zu tun haben. Diese Frau hat ALLES!! für ihren Mann und gemeinsam mit ihm gegen diese Erkrankung getan. Sie hat unglaubliches geleistet, sich offen mit Sterben und Tod auseinander gesetzt, auch wenn es weh tut und hat mich teilhaben lassen. Diese Teilhabe hat mir das Gefühl gegeben, nicht alleine zu sein mit meinem Denken, Fühlen, Handeln. Sie hat in keinster Weise menschenverachtend den Verlauf der Erkrankung beschrieben, sondern lediglich, wie es IST! Es ist nichts zu beschönigen, das hat dieses Monstrum Bauchspeicheldrüsenkrebs nämlich nicht verdient. Laborwerte, Medikation, Ärzte ... darum DREHT sich ALLES! Aber das versteht man nur, wenn man das Gleiche durchgemacht hat. Rein literarisch ist das Buch kein Meisterwerk, durch Ehrlichkeit und Authentizität hat es mir und sicher auch der Autorin selbst in der Trauerarbeit auf alle Fälle weitergeholfen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Offenheit ist nicht immer angenehm..., 24. Juni 2014
Von 
Vor der Lektüre von "Unser letzter Tanz" haben mich Kritiken wie "Patrick Swayzes Witwe schlägt aus seinem Tod Kapital" abgeschreckt. Nach Lesen des Buches kann ich mich diesen Meinungen nicht anschließen. Natürlich kann ich Lisa Niemis Beweggründe nicht abschätzen, aber für mich stellt ihr Buch eine (manchmal, zugegeben, schonungslos offene) Schilderung ihrer letzten beiden Lebensjahre an der Seite ihres Mannes dar. Meiner Ansicht nach ist "Unser letzter Tanz" kein Buch über Patrick Swayze, sondern vielmehr eines über die Gefühle einer Frau, die Krankheit und Tod ihres Mannes bewältigen muss. Obwohl die Swayzes als Personen des öffentlichen Lebens sicher Zugang zu den besten ärztlichen Maßnahmen hatten, scheinen mir ihre Probleme (wie Schwierigkeiten bei der Krankenhausaufnahme, unklare Behandlungsoptionen, Bewältigung des Alltags) so "normal", dass es wohl jedem gelingen sollte, sich in ihre Lage einzufühlen. Das Buch hat mich tief bewegt und ist eine Empfehlung für jene, die sich mit dem schwierigen Themenkreis "Trauer, Krankheit, Tod" auseinandersetzen wollen.
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35 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Entwuerdigung fuer Patrick!, 29. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Unser letzter Tanz: Die Liebe ist immer stärker als der Krebs (Taschenbuch)
Bin schwer erschuettert wie man so ein Buch schreiben kann! Moechte vorab was anmerken: mein Mann ist an der gleichen Krankheit gestorben, aber ich haette mich nicht mehr dadran erinnern koennen, was ich damals an hatte. Hatte das Glueck an einer Filmproduktion in Europa mitzuarbeiten und Patrick kennenzulernen. Er war ein herzlicher, humorvoller Mensch. Einfach nur liebenswert. Schon in SEINER Biographie hat Lisa mitgemischt, sowohl ihr Name und Foto musste aufs Cover. Patricks Heiratsantrag wurde in " the time of my life" noch human beschrieben ( er lebte ja noch) in diesem Buch steht nun: er war ueberhaupt nicht mein Typ und ich koennte mich ja zur Not wieder scheiden lassen! Schreibt dies eine Frau, die ihren Mann ueber alles liebt? Noch dazu in so einem Buch? Kein Detail wuerde hier ausgelassen: Verdauung Chemofuerze, Verwirrtheit durch Medis und sogar ihr Ekel vor seinem krankheitsbedingtem Mundgeruch. Sein Bruder Don beschaemte sie damals: ich stoere mich nicht daran, er kann nichts dafuer und ich bin froh, dass er noch da ist!!! Hut ab vor seinem Bruder. Der 2 Jahre alles fuer ihn getan hat und stellte sich nicht in den Vordergrund und schrieb ein Buch. Zu Lebzeiten schon sonnte sich Lisa nur in Patricks Ruhm. Viele Insider waren der Meinung sie beherrschte in total. Patrick bekam zum Schluss nicht mehr viele gute Rollen? Warum? Sie reiste ueberall mit, war am Set und liess die Drehbuecher umschreiben. Patrick wollte gerne Kinder. Will man wirklich ein Kind, dann laesst man sich nicht durch eine Fehlgeburt abschrecken. Muss man halt mal daheim bleiben und ein ruhiges Leben fuehren. Patricks Alkoholsucht und Abgruende hatten wohl ihre Ursachen. Sie veroeffentlichte dieses Bild auf dem Bett. In der Presse gab sie selbst zu: Patrick waere wohl nicht damit einverstanden, dass ihn seine Fans so sehen. Warum machte sie es dann? Beim Abschied von seiner Mutter verglich sie diese mit einer " langschwaenzigen Katze"! Jennifer Gray gab zu, dass sie x mal angerufen haette und mit Patrick gesprochen haette. Wurde von Lisa geblockt. Eine Schande! Auf ihrer Homepage hatte Lisa nicht mal ein Wort fuer Buddy ueber an seinem Geburtstag. Auf seinen vielen Fanseiten schrieben wieder tausende Fans. Warum nennt sie sich nun Niemi-Swayze? Klar, Swayze ist ein Markenzeichen! Ohne Patrick waere sie unbekannt. Patrick musste sogar einen Film finanzieren, damit sie eine grottenschlechte Regie fuehren konnte. Sie jammert in dem Buch ueber hohe Kosten einer Behandlung von 40.000$ kauft sich aber ein Auto fuer 150.000€ und jammert weiter, was der Hund und dessen Transport gekostet hat. Sehr komisch! Die Ranco Bizarro die Patrick in Eigenarbeit aufgebaut hat, wurde gleich versilbert. Inzwischen hat sie auf ihrwe Homepage ein Bild wie sie seine Boots aussortiert, auf der Ranch in New Mexico. Den Ehering hatte sie auch sofort abgelegt und sich sehr schnell einen neuen Partner gesucht! Ruehrung? Habe nur Wut! Alles wurde bis ins Detail erzaehlt. Pateick hat diese Frau unendlich geliebt und war ihr treu, obwihl die schoensten Frauen ihm zu Fuessen lagen. Er war zu gut und hat so ein schreckliches Buch ueber seine Krankheit nicht verdient. Lisa wird deshalb von vielen Fanseiten verbannt und auf gemeinsamen Bildern mit Buddy wird sie weggeschnitten. An seinem Todestag ist ein Treffen an seinem Stern, wie jedes Jahr. Bin mir sicher, dass sie trotz Einladung wieder nicht teilnimmt. Millionen Menschen pflegen ihre Angehoerigen und stellen sich nicht durch ein Buch in den Vordergrund wie Lisa, um ja nicht vergessen zu werden. Kein Wort auch auf ihrwe Homepage, ueber die schwere Erkrankung von Patsy Swayze. Auf den Fanseiten, schrieben viele Fans ihr, gute Besserung. Alle die diese Buch mit ***** Sternen bewerten, sollte es nochmal lesen und sich mal informieren. Bestimmt werden einige ihre Rezension dann loeschen oder abaendern. So ein Buch hat Patrick nicht verdient und er hatte ja immer Zweifel, ob sie ihn so liebt wie er sie. Dieses Buch und ihr Verhalten gibt eine Antwort drauf. Gut, dass er es nicht mehr lesen kann. R.I.P Buddy
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5.0 von 5 Sternen Ein harter Kampf, 1. Februar 2015
Von 
Rezension bezieht sich auf: Unser letzter Tanz: Die Liebe ist immer stärker als der Krebs (Taschenbuch)
Lisa Niemi, die einstige Ehefrau vom Schauspieler Patrick Swayze erzählt sehr offen von der Zeit der Bauchspeicheldrüsenkrebserkrankung von ihrem Mann. Vom erfahren der Diagnose, dem Kampf gegen den Krebs mit verschiedenen Chemotherapien, relativ guten Zeiten, und dem Ende.
Lisa und Patrick kämpfen mit aller Kraft gegen den Krebs, wollen jede Minute auskosten. Lisa erzählt das alles von ihrer Sicht aus, erwähnt auch kurz das einstige kennen lernen der Zwei. Über dreißig Jahre waren sie ein Paar, dass es da nicht immer nur gute Zeiten gab, ist auch klar. Patrick Swayze war ein sehr sympathisch wirkender Mensch, aber halt auch ein Mensch, der gute und schlechtere Seiten hat. Und ich finde es nicht schlimm, wenn auch das im Buch erwähnt wird, damit wird meiner Meinung nach sein Ansehen nicht geschädigt. Auch weiß ich nicht, aus welchem Zweck Lisa Niemi dieses Buch geschrieben hat. Aus Selbsttherapie vielleicht, natürlich auch um Geld zu verdienen, und vielleicht auch um darzustellen was der Krebs aus einem Menschen und den nächsten Angehörigen macht. Denn jeder, der diese Krankheit bei einem nahe stehenden Menschen erlebt hat, kann ansatzweise nachempfinden wie es Lisa in der Zeit mit der Krankheit ergangen ist, was auch emotional in einem vor geht ist absolut nicht einfach. Immerhin möchte man den Menschen nicht verlieren, macht alles möglich und kommt selber an die eigenen Grenzen, und immer wieder passiert etwas aufgrund der Krankheit, was Schritt für Schritt dem Ende entgegen geht.
Die Probleme, die durch den Krebs und der Behandlung entstehen auch zu erwähnen, seien es auch Blähungen, Mundgeruch, Verstopfung und die Wirkung von starken Schmerzmitteln gehören einfach dazu. Patrick erträgt das alles mit einer unglaublicher Kraft und Würde, und Lisa steht unerschütterlich an seiner Seite.
Sie hat das alles in einer guten Art und Weise geschrieben, in der auch ihre Gefühle geschildert werden, die man als Leser gut nach empfinden kann. Die Hoffnung, die Liebe, der Kampfgeist und dann das damit Abfinden, dass der geliebte Mensch gehen wird. Das ist ein furchtbar schwerer Weg und kaum zu ertragen. Und dann gibt es diesen Spruch, dass das Leben weiter geht.
Mich hat das Buch sehr berührt, und auch, dass sich Lisa mit den diversen Medikamenten so gut auskennt, mit jeder Behandlung, kann ich nachvollziehen.
Ein lesenswertes Buch, was den Alltag und Kampf mit aggressivem Krebs vor Augen führt.
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5.0 von 5 Sternen Sehr bewegend!, 25. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unser letzter Tanz: Die Liebe ist immer stärker als der Krebs (Taschenbuch)
Ich habe schon das Original auf Englisch gelesen, finde es aber immer einfacher, Bücher auf Deutsch zu lesen. Es ist sehr bewegend geschrieben und zwischenzeitlich auch sehr witzig. Ich mag den Humor von Lisa Niemi, sie drückt sich sehr pointiert aus. Es ist auch ein Buch, das Hoffnung macht und das zeigt, dass die Liebe auch schlimmste Krisen überstehen kann. Sie stellt die positiven und negativen Erlebnisse gut gegenüber, der Grundtenor ist positiv und doch erzählt sie auch alles Negative aber ohne Übertreibungen oder Effekthascherei.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine durchaus lesenswerte Mischung aus Biografie und Schicksalsbericht, 29. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Unser letzter Tanz: Die Liebe ist immer stärker als der Krebs (Taschenbuch)
Zum Inhalt:

Wie soll man weitermachen, wenn ein geliebter Mensch gestorben ist? Patrick Swayzes Frau Lisa erzählt in ihrem Buch von dem gemeinsamen Kampf gegen seine Krankheit, von den letzten Stunden mit ihrem Mann und von ihrer tiefen Trauer nach dessen Tod. Aber sie gibt auch Einblick in ihre glückliche Zeit vor Patricks Erkrankung und beweist, welch unglaubliche Kraft der Liebe innewohnt. Eindrücklich zeigt sie, wie wir mit dem Verlust eines Menschen umgehen können, ohne daran zu zerbrechen. (Buchrücken)

"Man kann mit Liebe heilen. Nur, dass dieser Liebe manchmal zu viel in die Quere kommt." (S. 26)

Meine Meinung:

Ich weiß noch, wie ich von Patrick Swayzes Tod erfahren habe. Ich stand morgens im Bad, putzte mir die Zähne, das Radio lief. Die Moderatorin sagte den Namen Patrick Swayze und machte eine kleine Pause. Während dieser kleinen Pause wurde mir klar, dass Patrick Swayze gestorben ist, und ich fing, mit der Zahnbürste im Mund, an zu weinen. Wieso ich so auf den Tod eines Menschen reagiert habe, den ich nicht kenne, kann ich mir bis heute nicht erklären, denn normalerweise nimmt mich so was ehrlich gesagt nicht sonderlich mit. Eben weil ich diese Menschen nicht persönlich gekannt habe. Und doch war es bei Patrick Swayze anders.

"Einundzwanzig Monate sind eine lange Zeit, um für den Menschen, den du liebst, gegen einen Feind wie den Krebs anzukämpfen. Eine lange Zeit, um standhaft und stark zu bleiben. Jetzt, nach all dem Kampf, bin ich ausgespien worden, bin auf der anderen Seite, alleine, und versuche herauszufinden, wie ich mein Leben weiterleben soll." (S. 10)

Als ich erfahren habe, dass Patrick Swayzes Witwe ein Buch über die Zeit seiner Krankheit, und ihren gemeinsamen Weg während dieser Zeit, geschrieben hat, war mir ziemlich schnell klar, dass ich dieses Buch lesen will. Bereits die Widmung trieb mir die Tränen in die Augen, und auch die ersten Seiten des Buches haben nicht dazu beigetragen, dass ich die Taschentücher beiseite hätte legen können. Vom Ende mal ganz zu schweigen. Lisa Niemi Swayze nimmt in diesem Buch kein Blatt vor den Mund. Sie schreckt auch nicht davor zurück, unschöne Dinge aus ihrem langen Eheleben mit Patrick Swayze zu erzählen. Insgesamt liest sich dieses Buch fast wie das Tagebuch einer erwachsenen Frau, die versucht mit ihrem Verlust und den daraus resultierenden Folgen zurechtzukommen.

"Wir klammerten uns einfach an die Hoffnung auf einen möglichst positiven Ausgang, während wir abwarteten. Es ist schon verrückt, auf eine Diagnose zu hoffen, die auf Alkoholmissbrauch zurückgeht, ja, sogar darum zu beten … damit es bloß keine Krebsdiagnose sein würde." (S. 32)

Leider empfand ich das Buch über weite Strecken als sehr nüchtern. Wobei nüchtern doch nicht das richtige Wort ist, denn die Emotionen kommen während des ganzen Buches sehr gut und deutlich rüber. Zu sachlich trifft es auch nicht ganz, wobei die Krankheit, die Ursachen und Auswirkungen stellenweise sehr detailliert beschrieben werden. Vielleicht trifft es langatmig und ausschweifend ganz gut. Das soll nun aber nicht als Kritik verstanden werden. Ich möchte mir nicht anmaßen, über die Gedanken und Gefühle von Lisa Niemi Swayze während dieser Zeit Kritik zu üben. Und auch nicht an der Art und Weise, diese zu Papier zu bringen, aber zwischendurch musste ich mich schon zusammenreißen, um das Buch zu Ende zu lesen. Deswegen entscheide ich bei der Bewertung für die neutrale und goldene Mitte.

>>Wie lange habe ich noch?<< Patrick brachte den Mut auf, Dr. Hoffman diese Frage zu stellen, einem der Onkologen, die vor Ort in L. A. eine Behandlung durchführen konnten. >>Kommt drauf an. Vielleicht ein paar Wochen, vielleicht ein paar Monate<<, erwiderte Dr. Hoffman ruhig. >>Ich will Ihnen nichts vormachen. Diese Krankheit ist extrem aggressiv.<< (S. 39)

"Unser letzter Tanz" ist eine durchaus lesenswerte Mischung aus Biografie und Schicksalsbericht. Denn man erfährt nicht nur, wie das Ehepaar Swayze mit dieser Krankheit umgegangen ist, sondern auch vieles aus dem gemeinsamen Leben vor der Krebsdiagnose.

"Es war zehn Uhr morgens. Er hatte seinen Körper verbraucht. Noch das letzte bisschen hatte er aufgebraucht. So viel war mir klar. Er brauchte ihn also nicht mehr. Er nützte ihm nichts mehr, weshalb er ihn verlassen musste." (S. 354)
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5.0 von 5 Sternen Stellina, 11. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn man dieses Buch anfängt zu lesen kann man kaum mehr damit aufhören. Es ist spannend (auch wenn es sich blöd anhört) und es ist gut geschrieben. Ausserdem klärt es gut auf, was es mit dieser Krankheit auf sich hat wie sie verlaufen kann. Man spürt förmlich die liebe zwischen Patrick Swayze und Lisa Niemi.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz privat, ganz offen und ehrlich! Und ganz viel Liebe!, 7. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Unser letzter Tanz: Die Liebe ist immer stärker als der Krebs (Taschenbuch)
Nachdem ich "The Time of my Live" gelesen hatte und es ganz toll fand, musste ich auch dieses Buch lesen! Ich kann diese "negativ Rezensionen" absolut nicht verstehen! Da hat wohl Jemand gar nichts verstanden! Lisa beschreibt offen und ehrlich was sie erlebt hat bis zum bitteren Ende. Mit allen Höhen und Tiefen im Leben! Und natürlich ist nicht alles nur schön, es geht schließlich um den Kampf gegen den Krebs! Ich fand auch dieses Buch sehr gut, es ist mir stellenweise manchmal etwas zu langatmig gewesen, aber sie hat versucht sich an jedes Detail zu erinnern und natürlich auch ein paar Dinge die unschön sind, aber nie ohne den nötigen Respekt zu verlieren. Man sollte schon das Buch als Ganzes verstehen und sich nicht über einzelne Textzeilen äußern, wenn man die nicht mal richtig versteht und dann auch noch falsch deutet. Lisa hat ihn begleitet bis zum Schluss, wer jetzt behauptet das sie ihn nicht geliebt hat, spinnt völlig. Gerade die Zeilen wo sie die letzten Stunden beschreibt bis zum letzten Atemzug gehen total unter die Haut und sind unendlich traurig. Für mich hat sie die totale Bewunderung das sie das alles ausgehalten hat und bei ihm war mit all ihrer Liebe! Und diese blöden Kommentare das sie 4 Tage nach seinem Tod Poker gespielt hat, regen mich echt nur auf! Sie hat doch nur versucht irgendwie in der Trauer etwas Ablenkung zu finden, das wird ja auch mehr als eindeutig beschrieben. Bis zur letzten Seite spürt man das sie ihn wahnsinnig vermisst. Patrick bleibt unvergessen, ich danke Lisa für den noch privateren Einblick! Eine tolle Frau! Und ich habe mich sehr gefreut das sie wieder jemanden gefunden hat und auch jetzt geheiratet hat! Sie hat es mehr als verdient wieder glücklich zu sein !!!!
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5.0 von 5 Sternen Toll !!!!!, 13. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unser letzter Tanz: Die Liebe ist immer stärker als der Krebs (Taschenbuch)
Offene, ehrliche Biografie, sehr interessant auch mal dass Leben, die Gefühle und Emotionen aus Sicht des Partners zu erfahren. Ein Buch dass einen voll und ganz in seinen Bann zieht
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Unser letzter Tanz: Die Liebe ist immer stärker als der Krebs
Unser letzter Tanz: Die Liebe ist immer stärker als der Krebs von Lisa Niemi Swayze (Taschenbuch - 16. April 2013)
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