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Eines komplizierten und hochemotionalen Themas hat sich die Autorin hier angenommen, indem sie das Beziehungs- und Bindungsgeflecht zwischen drei Frauen, unterschiedlich und einander doch so frappierend ähnlich, zu durchdringen versucht. Drei Frauen, drei Generationen, drei Lebenshintergründe und immer stellen sich die gleichen Fragen: Wieviel Nähe und Distanz brauchen Mütter und Töchter? Wieviel Nähe und Distanz braucht die Liebe zwischen ihnen? Und die vielleicht wichtigste Frage: Wieviel Konkurrenz, Mißgunst, Erpressung und Neid verträgt sie, diese Mutter-Tochter-Beziehung? Frau Pehnt hat den Versuch, sich diesen Fragen anzunähern, behutsam, psychologisch präzise und mit beeindruckender sprachlicher Klarheit bewältigt, sie fokussiert sich auf das Thema, da bleibt kein Platz für Nebensächlichkeiten oder sonstigen Schnickschnack. Dass sich das Ganze teilweise bleischwer liest und anfühlt, ließ sich wohl kaum vermeiden. Und ich frage mich abschließend: Woher kennt Frau Pehnt mich, meine Mutter, meine Großmutter? Ähneln sich die Geschichten von Müttern und Töchtern in all ihrer Unterschiedlichkeit wirklich so sehr? "Chronik der Nähe" - das ist wahrlich keine leichte Lektüre, aber ein kluges und wichtiges Buch, ein Frauen-Buch im allerbesten Sinne dieses überstrapazierten Ausdrucks.
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am 12. Oktober 2012
In ihrem neuen Buch beschäftigt sich die 1967 geborene Schriftstellerin Annette Pehnt mit dem Verhältnis zwischen drei Frauen aus drei Generationen. Mit eindrücklicher Sprache und dichten, schonungslosen Beschreibungen versucht sie, das problematische Verhältnis zwischen Müttern und ihren Töchtern literarisch zu erfassen. Die Großmutter, die Mutter und die Tochter – jede empfindet aus ihrer Sicht die jeweils andere als fordernde und sich permanent in ihre eigenen Belange einmischende Person. Alle changieren in ihren Gefühlen zueinander zwischen Liebe und Hass, Nähe und Distanz.

Die ich - erzählende Enkelin (sie bleibt ebenso wie die Großmutter namenlos) sitzt an sieben Tagen hintereinander am Bett ihrer kranken Mutter Annie. Immer wieder erinnert sie sich an ihre eigene Kindheit; die Gefühle, die damit verbunden sind, kommen wieder. Aber auch die Geschichten aus der Kindheit ihrer Mutter und deren schwieriges Verhältnis zu der Großmutter kommen - lange vergessen - am Bett der kranken Mutter wieder hoch und wollen zu ihrem Recht kommen.

Annette Pehnt spielt virtuos mit den verschiedenen Zeitebenen, die sich in diesem Roman immer wieder miteinander abwechseln. Es geht um schwierige Mutterbeziehungen, wie es sie wohl in dieser Form nur zwischen Töchtern und Müttern gibt. Die Beziehung von Vätern zu Söhnen bzw. von Müttern zu Söhnen ist jeweils wieder etwas ganz anderes. Es sind Beziehungen, die den Leser ob ihrer sprachlosen Kälte betroffen machen. Dabei sehnen sich alle nach Nähe und sind gleichzeitig voller Trauer über die Unmöglichkeit dieser liebenden Nähe:
„Umarmen: nicht so leicht. Einer von uns sträubt sich kaum merklich. Am besten geht es, wenn wir uns nicht anschauen.“

Annette Pehnt ist ein eindrückliches Stück Beziehungsliteratur gelungen, in dem sie wohl auch etliches verarbeitet, was sie selbst erlebt hat. Anders ist die spürbare Authentizität für mich nicht zu erklären. Auch wenn man diese Geschichte sicher nicht verallgemeinern kann, als männlicher Leser habe ich in diesem Buch viel verstanden von der Dynamik von Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern.
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am 3. September 2015
Ich muss sagen, es war doch eine große Umstellung von den Kinder– und Jugendbüchern, die ich überwiegend in der letzten Zeit gelesen habe, zu diesem hier. Vom Schreibstil her erinnert Pehnt mich sehr an Birgit Vanderbeke (Autorin von “Das Muschelessen”), da auch sie mit verwirrend langen Sätzen hantiert, in der Zeit springt und wörtliche Rede nicht mit Anführungszeichen kennzeichnet.
Erschwerend dazu kommt noch die Tatsache, dass die Handlung sich mit der Beziehung zwischen Großmutter und Mutter & Mutter und Tochter beschäftigt, wobei nur eine von ihnen mit Namen genannt wird, eben die mittlere – Annie. Auch andere auftretende Personen werden als “der Junge”, “das Kind”, “der Vater”, “der Richtige” bezeichnet, lediglich ein Onkel trägt noch einen Namen. Dies bewirkt einerseits, dass ich länger als die Hälfte der Seiten brauchte, um rasch erkennen zu können, von welchen Personen gerade gesprochen wird (vorher konnte ich sie einfach nicht auseinander halten), und andererseits, dass die Geschichte sich stark auf die drei Frauen aus drei verschiedenen Generationen konzentriert und alle anderen mitspielenden zu eine Art anonymen Brei verschwimmen lässt. Das hat die Autorin wirklich gut gemacht!
Mir hat das Buch gefallen, jedoch muss ich sagen, dass es mir für meine Freizeit fast etwas zu gehobene Unterhaltung war. Andererseits war das Buch nicht sonderlich dick, wodurch es sich flüssig und schnell lesen ließ.
Da es nicht ganz mein Geschmack war, vergebe ich an dieses Buch 3 Sterne.
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am 26. Juli 2015
Unterschwellige Vorwürfe, Fallstricke einer Beziehung, das Ringen um Nähe oder auch nur darum, wahrgenommen zu werden - jede auf ihre Weise. Schönes, leises Buch. Empfehlenswert für alle, die gerne genau hinschauen und ringen um die Beziehung Mutter-Kind.
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am 6. Januar 2015
Selten hab ich für ein Buch mit gut 200 Seiten so lange gebraucht, um es fertig zu lesen! Ich kam nicht richtig rein, was ganz sicher dem Umstand geschuldet ist, dass nur ein Name auftaucht, und ich nie wußte, wer sagt das nun?! Da es als Roman deklariert war, bin ich doch eher enttäuscht. So macht mir Lesen wenig Freude! Da ich selber Mutter einer Tochter bin, hatte ich gehofft, etwas für mich daraus ziehen zu können, dem war aber nicht so!
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am 30. September 2014
Die Autorin verwendet eine seltsame Sprache, springt zwischen den Personen hin und her und beschreibt kranke Mutter-Tochter-Beziehungen, ein überflüssiges Buch
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am 12. Dezember 2013
Das Buch war sehr gut erhalten, da es gebraucht ist etwartet man ja das es so aussieht aber das Buch wirklich wie neu... DANKE
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