Kundenrezensionen


60 Rezensionen
5 Sterne:
 (29)
4 Sterne:
 (11)
3 Sterne:
 (6)
2 Sterne:
 (5)
1 Sterne:
 (9)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


44 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kind des Himmels, Kind der Erde & Kind des Blutes
*
Zweifellos gehört die Rhapsody-Saga ( besonders die 1. Trilogie ) zu den aussergewöhnlichen Fantasy-Epen.
Die Saga enthält eine schön komplexe und extrem gut durchdachte Welt, die Ihresgleichen sucht ( und was diese beiden Punkte betrifft, FAST mit Tolkiens Mittelerde mithalten kann - ungelogen! )
*
Ausserdem birgt sie viele...
Veröffentlicht am 7. Februar 2007 von Seraphina

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Leider ein etwas blasser Beginn der Rhapsody Reihe
Das Buch lässt mich zwiegespalten zurück. Es ist nicht schlecht, aber es konnte mich auch an keiner Stelle so richtig begeistern.

Beginnend mit den Charakteren: Rhapsody, die weibliche Protagonistin, schön, begabt, geschickt, dabei natürlich schlagfertig und absolut bescheiden, ist eine vollkommene Mary Sue. Daher wirkt sie auf mich absolut...
Vor 6 Monaten von I. Peters veröffentlicht


‹ Zurück | 1 26| Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

44 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kind des Himmels, Kind der Erde & Kind des Blutes, 7. Februar 2007
Von 
Seraphina "Indigo-Girlie *-*" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tochter des Windes. Die Rhapsody-Saga 01 (Taschenbuch)
*

Zweifellos gehört die Rhapsody-Saga ( besonders die 1. Trilogie ) zu den aussergewöhnlichen Fantasy-Epen.

Die Saga enthält eine schön komplexe und extrem gut durchdachte Welt, die Ihresgleichen sucht ( und was diese beiden Punkte betrifft, FAST mit Tolkiens Mittelerde mithalten kann - ungelogen! )

*

Ausserdem birgt sie viele interessante Völker-Rassen: Neben den Menschen ( das häufigste Volk ) gibt es auch z.B. die Lirin ( ein Naturvolk, deren Haut-und Haarfarben sich an ihre Lebensräume Wald/Prärie angepasst haben ), die Liringlas ( die magiebegabten "Himmelssänger" aus den Lirin hervorgegangen ), die Firbolg ( ein riesenhaftes, "hässliches" und "barbarisches" Volk, das in dunklen Berghöhlen haust ), die Dhrakier ( das gruselig aussehende, mysteriöse "Blut-Volk" ), ebenso wie seltsam geartete Drachen ( die Menschengestalt annehmen können ) ... und noch VIELE ANDERE - wobei sich die Völker ordentlich durchmischen und somit auch sehr viele Halbblüter vorkommen.

Zu denen zählen auch unsere drei "Helden": Rhapsody ( eine Halb-Lirin und Ex-Prostituierte ), Achmed ( ein Dhrakier-Bolg-Mischling und Ex-Meuchelmörder ) und Grunthor ( ein Bolg-Bengard-Mischling und Ex-Militärheini )!

Man bekommt ebenfalls Einblicke in die Geschichte der Ur-Völker, deren Folgen sich bis in die "Gegenwart" auswirken.

Sogar die Entstehung der gesamten hiesigen Welt wird erzählt!

*

Was die Handlung des ersten Bandes im Einzelnen betrifft - die wurde bereits oben beschrieben und deshalb gehe ich auch nicht direkt darauf ein! ( Nur soviel: Unsere Drei erleben wirklich sehr viel und dies wird auch detailliert beschrieben! )

Die Story greift im Allgemeinen sehr gerne und oft auf Ur-Mythen zurück z.B. den Weltenbaum ( hier eine weiße Eiche von gigantischen Ausmaßen, deren Wurzeln bis hin zum Erdkern reichen ), den Lindwurm ( hier "Wyrm" nenannt, ein schlangenähnlicher Drache, dessen Leib die gesamte Welt umfassen - und zerstören - kann ) oder ganz ähnlich wie die Legende von Atlantis ( hier eine Insel namens Serendair, die durch vulkanisches Feuer zerstört wird und schliesslich versinkt ) ... und viele weitere!

*

Auch Abstraktes ist hier vorhanden - in Gestalt einer Zeitreise, einer Neuentstehung durch die Feuertaufe oder einer völlig NEUARTIGEN MAGIE-FORM ( welche - ganz grob gesagt - auf Schwingungen beruht, z.B. Ton..., Erd... und sogar Herzrhythmus-Schwingungen )!

*

Dadurch, daß in diesem Roman die sexuelle Thematik sehr oft angesprochen wird ( angefangen bei Rhapsodys rückblickenden Erinnerungen an ihre frühe Jugend - der Zeit als sie gezwungen war als Dirne zu arbeiten - wo Mißbrauch und Demütigungen, ebenso wie Perversionen, seitens ihrer Freier zum Alltag gehörten ), wendet sich diese Fantasy-Saga eindeutig an ältere Leser.

*

Doch auch die Liebe bekommt hier eine viel grössere Rolle als in den meisten anderen Fantasy-Epen ( welche mehr Wert auf grosse Schlachten legen ) zugesprochen.

Ein bisschen Zuviel des Guten ist hier die tatsächlich oft beschriebene Schönheit von Rhapsody - diese Textpassagen sind allerdings NICHT wirklich überflüssig, da sie schließlich die Gedanken der handlungstechnisch wichtigen Männer ( die auf Rhapsody stehen ) beschreiben ... und mal ehrlich ... viele Männer ergehen sich in ( erotische ) Fantasien, sobald sie eine schöne Frau erblicken ( und das OHNE ihren Charakter kennen zu müssen *zwinker* )

Diese Passagen gehören somit zur Handlung!

Aus diesem Grunde ist das Epos am ehesten weiblichen Fantasy-Lesern zu empfehlen, die auch Liebesromane mögen oder denjenigen Lesern epischer Fantasy, die sich an sowas nicht stören ( Vorsicht: "Herr der Ringe"-Veteranen KÖNNTEN diesen Story-Aspekt evtl. zu kitschig finden! )

*

Das einzig Negative an diesem Buch, was ich beklagen möchte, ist die Länge vieler Textpassagen, die sich z.T. zäh wie Gummi hinziehen und alles Mögliche bis ins Detail beschreiben müssen.

Inzwischen bin ich jedoch - durch den Genuß vieler solcher aufführlichen Fantasy-Epen - an ausschweifende Beschreibungen gewöhnt und vermisse sie manchmal regelrecht bei kürzeren Werken!

*

Fazit: Ich vergebe hiermit dieser aussergewöhnlichen Fantasy-Saga ( der 1. Trilogie insgesamt ) die volle Punktzahl!

( Auch wenn der erste Band noch etwas schwächelt ... die Story steigert sich von Band zu Band! Alte Geheimnisse werden gelöst und neue entstehen und diese komplexe, phantastische Welt wird immer weiter ausgebaut! )

*

PS: Ich weiß nicht, was die dt. Verlage gegen die Original-Titel haben, aber die Titel der 1. Trilogie sind nicht wirklich passend ( Tochter des Windes, Tochter der Erde, Tochter des Feuers )

Zum Inhalt hinführende Titel wären - wenn man sie schon nicht im Original belassen möchte - am ehesten: Kind des Himmels, Kind der Erde und Kind des Blutes. Diese Bezeichnungen stehen schon in der Einleitung in allen drei Büchern! Und das Wort "Tochter" passt auch nicht ganz, da zwei der drei Hauptcharaktere männlichen Geschlechts sind!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Herrlich kitschiger Spitzenklasse-Fantasy, 20. Dezember 2005
Ja! Ja! Und nochmals Ja! Das ist ein Fantasyprodukt der Spitzenklasse.
Die Rhapsody Saga ist alles: Genial, neuartig, fesselnd, kitschig, komplex und durchdacht - einfach fantastisch. Ich liebe sie.

Und zum Glück ist sie nicht wie Herr der Ringe. Wohlgemerkt, ich bin ein großer Verehrer von Tolkien, aber dennoch nervt es mich zusehends, dass sein Werk zum Maß aller Dinge im Fantasy Genre gemacht wird. Das führt nämlich nur dazu, dass ich beim Bücherkauf unentwegt auf ermüdende Nachahmungen von Herrn der Ringe treffe, die im schlimmsten Fall Mittelerde nur kopiert haben und das auch noch auf einem miesen sprachlichen Niveau.

Nicht so Rhapsody!
Elizabeth Haydon hat in einem angenehmen Schreibstil eine glaubwürdige und vor allem neue Welt mit unverbrauchten Elementen entworfen, die klug aufgebaut und wohl durchdacht ist und in der endlich mal keine Orks oder Elben und Zwerge ihr Unwesen treiben!
Sie hat wunderbare Helden ins Leben gerufen. Hässlich und grob und verwerflich sind sie und gleichzeitig begabt und gewitzigt und absolut liebenswürdig. Die „Drei“ wuchsen mir beim Lesen immer mehr ans Herz, so wie sie im Verlauf der Geschichte auch lernen, sich gegenseitig zu vertrauen und zu mögen.

Eigentlich kann ich gar nicht sagen, was ich mehr an diesem Buch schätze. Die außergewöhnliche Welt, die beim Lesen farbenfroh und plastisch vor meinen Augen entstand, oder die überaus fesselnde, facettenreiche und ausgeklügelte Handlung der Geschichte. Oder sind es Haydons wundervolle Helden? Die unbeschreiblich schöne und nahezu vollkommene Rhapsody, der grausame Firbolg mit Mutterinstinkt und der herzlose Meuchelmörder mit dem wahrhaft guten Kern.
Ja, zugegeben, die drei sind manchmal kitschig - besonders Rhapsody, der alle Männer schon beim ersten Anblick verfallen - aber das stört mich kein bisschen, ganz im Gegenteil! Ich habe mich geradezu geaalt in dem ganzen wundervollen Schmalz und habe es sehr genossen.
Denn mal ehrlich, wenn ich etwas Authentisches über das wahre Leben und über echte Menschen hätte lesen wollen, dann hätte ich mir doch wohl kaum ein Fantasybuch gekauft, oder?

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Von allem etwas, 22. Mai 2006
Von 
hwm (A-Hartberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
TOCHTER DES WINDES bietet eine unglaublich komplexe Welt, ein sehr originelles Magiesystem, eine interessante Handlung und auch das Gefühl kommt nicht zu kurz. Die Hauptcharaktere sind "echte Typen", deren primäre Eigenschaften einander perfekt ergänzen, sodass nie Langeweile aufkommt (Rhapsodys Schönheit und Gutherzigkeit, Grunthors pragmatische Einfalt und rauer Humor, Achmeds abgeklärter Zynismus und liebenswerte Abscheulichkeit).

Einzig Geduld muss man haben und ein bisschen Schmalz vertragen, denn die lange Einleitung kann am Anfang etwas verwirren, die Erzählweise ist ziemlich ausführlich, und der Kitschfaktor nicht unbeträchtlich. (Wer Meridion, Sam und Emily sind, wird in den nächsten Bänden zufrieden stellend erklärt.)

Auch die Übersetzung ist gelungen. Sie liest sich flüssig und gibt Haydons Stil und die Persönlichkeit der Charaktere wieder (Grunthor spricht Dialekt). Eigennamen wurden zumeist übernommen oder behutsam eingedeutscht. Vielleicht kommt manchmal der Humor nicht so rüber, aber das ist Ansichtssache.

Rhapsody versucht ihre wenig erfreuliche Vergangenheit hinter sich zu lassen und den Status einer Benennerin zu erreichen (Benenner sind Musiker, die Schwingungen manipulieren und so ihre Umwelt "magisch" beeinflussen können). Als einer ihrer ehemaligen Freier sie wieder in seine Gewalt bekommen möchte, stößt sie auf zwei Fremde, die ihr die Flucht ermöglichen.

Zu spät entdeckt Rhapsody, dass sie vom Regen in die Traufe geraten ist. Achmed und Grunthor haben einem mächtigen Feuerdämon den Schlüssel zum Stoff des Universums gestohlen und wollen mit Rhapsodys Hilfe seiner Rache entkommen. Zusammen gelingt es ihnen Zugang zur Welteneiche Saiga zu erlangen, deren Wurzeln die Welt durchringen. Nach einer langen (wirklich langen) und gefahrenvollen Reise durch das Erdinnere kommen sie wieder an die Oberfläche, nur um zu entdecken, dass 14 Jahrhunderte vergangen, ihre alte Heimat im Meer versunken und ihr Erzfeind noch am Leben ist und der Verwirklichung seines ultimativen Zieles näher steht als je zuvor: der Vernichtung der Welt!

Kurz und gut, die RHAPSODY-SAGA (TOCHTER DES WINDES, T. DER ERDE, T. DES FEUERS, T. DER ZEIT, T. DES STURMS & THE ASSASSIN KING = engl. Arbeitstitel) ist etwas für Romantiker, die epische Fantasy lieben und sich gerne Zeit für eine großartige Geschichte nehmen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Leider ein etwas blasser Beginn der Rhapsody Reihe, 6. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Tochter des Windes. Die Rhapsody-Saga 01 (Taschenbuch)
Das Buch lässt mich zwiegespalten zurück. Es ist nicht schlecht, aber es konnte mich auch an keiner Stelle so richtig begeistern.

Beginnend mit den Charakteren: Rhapsody, die weibliche Protagonistin, schön, begabt, geschickt, dabei natürlich schlagfertig und absolut bescheiden, ist eine vollkommene Mary Sue. Daher wirkt sie auf mich absolut unglaubwürdig und konnte mir nicht als Identifikationsfigur dienen.

Die beiden männlichen Protagonisten bedienen zwar beide jeweils ein wohl bekanntes Klishee, gefielen mir aber trotzdem deutlich besser, als die titelgebende Figur. Ahmed ist geheimnisvoll, mysteriös und scheint eine grausame Vergangenheit zu haben, trotzdem entwickelt sich so etwas wie Freundschaft zwischen ihm und Rhapsody. Eigentlich ist er derjenige, der den Ton angibt und das Sagen hat.

Gruntor dagegen ist sehr sympatisch. Er bedient das Klishee, des großen, groben, aber unfassbar liebenswürdigen Ogerverschnitts. Nur, dass er nicht so dumm ist. Trotzdem hat er natürlich eine ganze Waffensammlung und kann nicht lesen und schreiben. Gruntor zaubert dem Leser immer wieder ein Lächeln auf das Gesicht und seine Anwesenheit kann langweilige Stellen schon mal lesenswert machen.

Leider führt die Autorin immer wieder Nebenfiguren ein, die dann für ein oder zwei Szenen wichtig zu sein scheinen, aber dann irgendwo in der Versenkung verschwinden. Die meisten Nebenfiguren wirken gleich. Der Autorin ist es nicht gelungen den verschiedenen Personen ein richtiges eigenes Gesicht zu geben.

Die 'alte' Welt, die Welt der Vergangenheit bleibt sehr blass. Eigentlich lernt der Leser diese Welt nur in Form einer einzigen Insel kennen. Da, Rhapsodys 'altes' Zuhause für den Fortgang der Geschichte nicht mehr essentiell ist, hat mich dieser Umstand nicht gestört.

Die 'neue' Welt dagegen ist zwar eine typische mittelalterliche Fantasywelt mit Elfen ' räusper- Verzeihung Lirin und Orks ' räusper- Verzeihung Bolg, wird dem Leser aber sehr nahe gebracht. Denn nach der Reise durch die Zeit, hört das Reisen nicht auf.

Die Gefährten reisen von einem Ort zum anderen, lernen Menschen/Wesen kennen, retten den ein oder anderen und reisen weiter. Und gerade dieses questlastige hat mich an diesem Roman extrem gestört. Denn die Reisen und Reiseziele hatte den Großteil des Buches keinen roten Faden, schienen zum Teil sinnlos aneinander gereiht. Lange Zeit schien die Handlung ohne wirkliche Grundlage dahin zu plätschern.

Das Magiesystem, in dem Töne, Lieder und die Musik die vorherrschende Rolle spielt, mochte vielleicht nicht neu sein, wurde aber an einigen Stellen durchaus interessant umgesetzt und konnte mich von allen Aspekten des Romans am meisten faszinieren. Leider wurde die Magie irgendwann absolut inflationär gebraucht und Rhapsody bekam ihre neuen Kräfte, 'zufällig' wie es die Situation gerade erforderte. Auch das war der Glaubwürdigkeit des Romans sehr abträglich. Trotzdem mochte ich gerne von der Magie und der Musik lesen.

Gegen 2/3 des Buches kristallisierte sich auch endlich ein Ziel des Romans heraus. An dieser Stelle wirkte es aber bereits, als habe die Autorin einfach nicht gewusst, wie es weiter gehen sollte und hat sich daher kurzfristig für diese Lösung entschieden.

Die vielen Rückblicke in die Vergangenheit der Protagonistin wirken zu Beginn noch interessant, spannend und geheimnisvoll, nerven mit der Zeit aber nur noch.

Die Geschichte endet ' sagen wir ' halb offen. Einige Stränge werden definitiv zu Ende geführt, aber neue Stränge sind hinzu gekommen und neue Fragen wurden gestellt und so endet das Buch dennoch mit einer Art Cliffhangar.

Im Großen und Ganzen kann ich nur sagen, dass ich mich die meiste Zeit beim Lesen eher gelangweilt habe. Lange Zeit passiert eben nichts, oder nichts sinnvolles. Jede Gefahr wird natürlich perfekt gemeistert, auch wenn Rhapsody gefühlt auf jeder zweiten Seite, nahe vor dem Zusammenbruch steht. Entweder weil sie körperlich so viel erleiden muss, oder weil ihre Trauer um ihre Familie und ihre Schuldgefühle sie erdrücken.

Der Schreibstil ist bemüht künstlerisch und wirkt daher auf den Leser übertrieben und muss an Ästhetik einbüßen.

Der Roman hat einige gute Ansätze zu bieten, aber das Potential der Geschichte und der Charaktere wird leider nicht ausgeschöpft und geht an einigen Stellen verloren.

Ich kann keine Empfehlung für diesen Beginn der Reihe aussprechen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen *GÄHN*, 23. August 2009
Von 
K. Falk "Leseratte" (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
*Gähnen* mußte ich oft beim Lesen des ersten und zweiten Teils dieser Saga.

Die Geschichte um Rhapsody/Emily und ihre Freunde ist so unglaublich langatmig, daß man

am Ende wirklich staunt, wieviele Seiten gefüllt werden können, ohne etwas zu schreiben.

Oftmals habe ich nur noch ein Wort pro Zeile gelesen - in der Hoffnung, daß auf der

nächsten Seite etwas passiert, aber seiten - gar kapitelweise -Nichts.

Trotzdem habe ich mich irgendwie durch die ersten beiden Teile gekämpft. Es ist nicht der

Stil und auch nicht die Geschichte, die so dermaßen langweilig sind - vielmehr wird

in jedem zweiten Satz bis zum Erbrechen wiederholt, wie toll Rhapsody ist - das weiß man

doch schon lange. Ihre Freunde Achmed, Gruntor und Jo sind noch halbwegs unterhaltsam - allerdings

haben die nicht viel Raum. Die Liebesszenen mit Ashe sind nur peinlich - meine Güte - mußte das

wirklich sein?

Zwei Punkte für die Idee - ich werde mich auch noch durch den dritten Teil kämpfen

will ja schließlich wissen, ob es irgendeinen Sinn hatte) aber 4 - 6 wohl sicher

nicht mehr lesen.

Kaufempfehlung - wenn dann nur gebraucht und bevor man sich zu Tode langweilt, kann man diese

Bücher vor dem Einschlafen lesen - Aufregung oder durchlesene Nächte wird es nicht geben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Weckt interesse auf mehr, 23. Februar 2003
Dies ist wieder ein Ergebnis eines Spontankaufs. Ich stand da in der Buchhandlung und schaute mich nach einem neuen Fantasybuch um. Und da hab ich kurzerhand ins Regal gegriffen und mit dieses "Büchlein" (ca. 780 Seiten) geschnappt. Raus kam eine wirklich schöne Geschichte über eine Frau (scheint in letzter Zeit mode zu sein) und einem Meuchelmörder und einem groben aber sympathischen Riesen. Sie treffen zufällig aufeinander, als Rhapsody in Gefahr ist und flüchten dann gemeinsam über die Welteneiche auf die andere Seite der Welt. Aber ungef. 1400 Jahre später. Hier versuchen sie sich nun zurechtzufinden und fangen zum Ende des Buches an, ein zerstrittenes Volk zu vereinen. Letztendlich muss Rhapsody jedoch ihre neue Heimat verlassen, da von anderer Seite nun gefahren drohen...

Ich finde, alles im allen ist es eine sehr schön erzählte Geschichte, wobei ich sagen muss, dass die Heldin wieder einer Frau gleicht, die man wohl auf Erden nie begegnen wird. Ähnlich wie Harald Evers beschreibt die Autorin Rhapsody als eine wahre Schönheit, obwohl sie es selbst gar nicht mitbekommt. Hab zwar im Grunde nichts gegen sowas *g* Aber sie neigt manchmal zu Übertreibungen, die nicht sein müssen. Sie verbraucht z. B. 3 Seiten, nur um zu beschreiben, wie hingerissen ein Mann von der überirdischen Schönheit ist). Wenn man damit aber leben kann, so liest man eine Geschichte, die Außergewöhnlich dich und fesselnd geschrieben ist, so dass ich zumindest mir manchmal wünschte, ich währe einfach nur dabei....

Da es sich hier um den Anfang einer Reihe handelt, bleiben zum Ende hin viele fragen offen obwohl die Haupthandlung (aber nicht die Rahmenhandlung) bis her komplett abgeschlossen ist. Ich denke, in den weiteren Büchern wird man ein wenig mehr über die Beweggründe von Meridion erfahren, der anscheint seine Finder in der Zeit hat :) Ich bin gespannt auf den nächsten Roman

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein sehr schön geschriebenes Buch, 15. Januar 2003
Ich habe mir das Buch auf Verdacht bestellt und meine Erwartungen haben sich mehr als erfüllt. Es ist eines der Bücher, die man gar nicht aufhören möchte zu lesen. Insofern ist der Tolkien-Vergleich auf dem Umschlag gar nicht so verkehrt. Die Geschichte wird langsam aufgebaut und wird von Kapitel zu Kapitel interessanter. Die Darstellung der Rhapsody mag für den einen oder anderen vielleicht ein bisschen zu perfekt sein, ich finde aber in dieser Geschichte muss das so sein. Sonst hätte sie nicht diese Anziehende Wirkung.
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen. Schade ist, dass der 2. und 3. Teil noch nicht ins Deutsche übersetzt wurde. Aber so gibt zumindest die Vorfreude auf den nächsten Teil.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Fantastische Ideen... und leider eine misslungene Hauptfigur, 30. Juni 2005
Von Ein Kunde
Keine Frage, der Roman "Tochter des Windes" ist unterhaltsam! Ob seine Autorin allerdings in "der Traditions Tolkiens" schreibt, wage ich zu bezweifeln.
Zwar wartet Elizabeth Haydon (im doppelten Sinn!) mit einigen fantastischen Einfällen auf, und es gelingt ihr auch eine farbenprächtige Welt angefüllt mit interessanten und einzigartigen Charakteren zu entwerfen, doch... kurz und gut, alles wäre prima, wenn da nicht ihre Hauptfigur Rhapsody wäre, eine holde Schönheit, die trotz ihrer Vergangenheit als Prostituierte durch grenzenlose Naivität bestechen und JEDEN den sie trifft zutiefst beeindrucken soll, dabei aber kein einziges Klischee auslässt! Rhapsody scheint perfekt zu sein - und ihre einzige Schwäche, ihre Naivität, mag der Leser ihr bei der geschilderten Vorgeschichte nun einmal nicht abnehmen... SCHADE!
Aber ein wenig entschädigen hier die übrigen (Haupt-)figuren, allen voran der Firbolg Grunthor und der ehemalige Meuchelmörder Achmed, die sie begleiten, so dass der Roman trotz allem eine gelungene Ferien- / Urlaubslektüre bleibt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Unglaublich unlogisch..., 30. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Tochter des Windes. Die Rhapsody-Saga 01 (Taschenbuch)
Achtung, es folgt eine Inhaltsangabe:

Frau trifft zwei Fremde, flieht mit Ihnen in einen Welten(Wurzel)baum (Tür auf, rein in den Baum, Tür zu).

Sie durchqueren den flüssigen Erdkern (Dumm gelaufen, der Erdkern ist leider fest), kommen nach über tausend Jahren (Ernährung pur mit Wurzeln hält alle am Leben?) wieder auf die Oberfläche, ein Protagonist schwingt sich nebenbei zum Herrscher eines wilden Volkes auf, während die Protagonistin über Schulen und soziale Einrichtungen für die kleinen Wilden nachdenkt und Schluss.

Das war in Kürze der Ablauf der Handlung (Handlung?).

Abgesehen von vielen logischen Fehlern ist der Ablauf einfach nur langweilig.

Die Protagonisten wirken albern und flach, es kommt keine Spannung auf, ebenso sind die Dialoge platt und kitschig (Euer Liebden).

Mehr Worte möchte ich hier nicht verschwenden.

Ich war froh, als ich das Buch durchgelesen hatte, leider habe ich einige Folgebände im Regal stehen, werde sie wohl nicht lesen.

Wer intelligente, spannende Fantasy lesen möchte ist hier eindeutig falsch bedient.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine fantastische Welt..., 6. April 2005
Von 
"kelene25" - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Die Sängerin und Benennerin Rhapsody, die gleichzeitig auch als Prostituierte arbeitet, ist auf der Flucht vor einem sadistischen und grausamen „Kunden". Unterwegs begegnet sie den beiden seltsamen Gestalten Grunthor und dem „Bruder". Durch ihre Gabe als Benennerin gibt sie dem „Bruder" einen neuen Namen - Achmed. Aufgrund dieser neuen Namensgebung zerbrechen die Ketten, die Achmed an einen Feuerdämon gebunden haben, und ihn zu seinem Sklaven machten. Zu dritt machen sich die neuen Gefährten zusammen auf eine abenteuerliche Reise in eine neue Welt...

Ich weiß, für ein 800 Seiten Buch ist es eine ziemlich knappe Inhaltsangabe. Aber die Handlungsstränge sind viel zu komplex, um sie alle berücksichtigen zu können. Auf jeden Fall ist eines gewiss: „Tochter des Windes" ist ein ganz besonderes Leseerlebnis. Während dem Lesen taucht man in die Welt von Rhapsody, Grunthor und Achmed ab, und man möchte einfach nicht mehr zurückkommen. Die Freundschaft der drei unterschiedlichen Figuren verfolgt man voller Spannung. Ganz langsam (aber unaufhaltsam) entwickelt sich eine ganz besondere Bindung zwischen den dreien. Es handelt sich bei „Tochter des Windes" zwar um eine Fantasy Geschichte, doch die Entwicklung der Freundschaft „der Drei" spielt fast sogar noch eine größere Rolle, als die herrliche Fantasy Welt, die die Autorin geschaffen hat. Seite für Seite schließt man die drei Hauptfiguren immer mehr ins Herz. Der Schreibstil von Haydon ist zu Beginn zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber bald fällt dem Leser das gar nicht mehr auf. Geschickt und vor allem raffiniert unauffällig hat die Autorin einen weiten Handlungsbogen geknüpft, der einem erst im letzten Drittel auffällt. Denn plötzlich ergeben einige Dinge Sinn, die man schon längst wieder vergessen hatte. „Tochter des Windes" ist wirklich ein fantastisches Leseerlebnis, das ich nicht mehr missen möchte. Besser hätte die große Rhapsody-Saga wirklich nicht beginnen können!

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 26| Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Tochter des Windes. Die Rhapsody-Saga 01
Tochter des Windes. Die Rhapsody-Saga 01 von Elizabeth Haydon (Taschenbuch - Juni 2005)
EUR 9,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel