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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen104
4,5 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 26. Juni 2000
"Ein gutes Omen" ist eines der wenigen Werke außerhalb des Scheibenwelt-Zyklus von Pratchett, die mir gut gefallen haben. Er erzählt die Geschichte vom vermeintlichen Ende der Welt, das von einem kleinen Jungen (der gleichzeitig Satans Sohn und ein ziemlicher Lausebengel ist) eingeleitet werden soll.
Einzig ein Engel namens Erzirafael kann jetzt das Armageddon noch vermeiden (obwohl er das laut himmlischer Anweisung gar nicht soll). Zu allem Überfluß bekommt er auch noch unerwartet höllische Hilfe in Gestalt des Dämons Crowley. Dieser ist zwar eine Ausgeburt der Hölle und soll eigentlich auch dabei helfen, den Weltuntergang heibeizuführen, aber was ist schon ein Dämon, der allen Befehlen gehorcht?
Pratchett schreibt in seinem typisch ironischen Stil und verteilt Seitenhiebe auf alle Bereiche der Gesellschaft, von Managerseminaren bis hin zur Bauplanung von Autobahnen. Obwohl ich das Ende ein wenig abgehackt finde, verdient sich das Buch seine 5 Sterne durch die abgedrehte Geschichte und die liebenswerten Abgesandten von Himmel und Hölle. Das Buch ist meiner Meinung nach eher für Erwachsene als für Kinder geschrieben, aber auch Jugendliche sollten sich an der Geschichte erfreuen können. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 31. Juli 2006
Als Superfan der Scheibenwelt-Romane sollte man doch grundsätzlich die Finger von seinen Romanen lassen, die nicht in dieser Umgebung spielen - GANZ ANDERS BEI DIESEM PRACHTWERK!

Ein unbeschreiblich komischer Kampf zwischen Gut und Böse - ad persona zwischen einem Dämon und einem Engel, die sich nach jahrhundertelangem Kampf längst miteinander arrangiert haben, und gerade mal pro forma um die Seelen der Menschen kämpfen. Da wird sogar der Protagonist zum Nebendarsteller, und den bevorstehenden Weltuntergang nimmt man einfach schmunzelnd als gegeben hin.

Vom Inhalt sei nichts verraten (das wäre total unfair), aber als Gag sei verraten, dass ein Teufel Seelen fängt, indem er während der Rush hour den Mobiltelefonempfang auf einer englischen Hauptverkehrsader stört.

...und der TOD kommt auch vor - Fazit: UNBEDINGT LESEN, das Buch ist jeden Euro wert!
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am 22. Juni 2007
Seit Anbeginn der Welt leben der Dämon Crowley und der Engel Erziraffi schon auf der Erde und haben es sich richtig gemütlich gemacht. Crowley trägt Re-Ban-Sonnenbrillen und fährt einen Bentley und Erziraffi besitzt eine antiquarische Buchhandlung im Stile der 50er Jahre. Der eine ist Agent des Teufels, der andere Agent des Himmels - und wo trifft man sich nach guter alter britischer Agentenmanier, um Infos auszutauschen? Im Hydepark natürlich. Und Infos müssen dringend ausgetauscht werden, denn der Weltuntergang ist nahe - und auch wenn das immer so prophezeit war, es gefällt den beiden nicht. Da der Engel aber nichts gegen Gottes Pläne und der Dämon nichts gegen die Pläne des Teufels unternehmen darf, bleibt nur, sich gegenseitig Tipps zu geben.

Allein würden sie es wohl dennoch nicht schaffen, das Amageddon aufzuhalten. Aber zum Glük gibt es ja noch viele, die dagegen sind. Der Sohn des Satans zum Beispiel, der aus versehen nicht beim amerikanischen Botschafter, sondern in einer englischen Kleinstadt aufwächst und nicht nur gern Kind ist, sondern dazu auch noch einen Höllenhund besitzt, der lieber Ratten jagd als Schwefel riecht.

Hexen und Hexenjäger, Teufel, Engel, alle brechen am Ende auf zum großen Schlachtfeld ... und dann kommt doch alles anders, als man dachte!

Ein Buch voller Witz und irrwitziger Handlungsstränge. Die gewohnte Skurilität Pratchetts läuft hier zur Bestform auf und die Satire auf alles, was Pratchett bestimmt nie heilig war, ist abwechselnd bissig, überaus direkt oder so ins Komische verzerrt, dass man alle vielhundert Seiten kaum jemals aufhören kann, zu lachen - und zu lesen sowieso nicht.

Auch für Nicht-Scheibenwelt-Jünger (so wie mich) unbedingt zu empfehlen!
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am 13. September 1999
England - hier soll der Untergang der Welt beginnen, der jüngste Tag, Armageddon! Doch diesmal arbeiten die Mächte des Guten und des Bösen nicht gegeneinander - das Leben auf der Erde gefällt den beiden Seiten einfach zu gut. So versuchen sie, die Pläne, die Schreckensherrschaft aufzubauen, zu vereiteln - und nebenbei ein Gläschen Wein in einem kleinen Hinterzimmer eines Buchladens zu trinken.
Terry Pratchett ist ein Autor wie kein anderer (na ja, er ist ein Mensch - glaube ich - und er kocht auch nur mit Wasser, es liegt vielleicht an dem, was er sich in die Milch mixt...). Mit allen Mitteln der Komik und Satire (soviel ist doch bestimmt nicht mehr legal...) schafft er es auch dieses mal wieder, den Leser (oder die Leserin, je nach Farbe) mit grauenvollen Lachkrämpfen zu plagen; daß er noch nicht wegen schwerer Körperverletzung angezeigt wurde, ist ein Wunder!
Mit 'Ein Gutes Omen' hat PTerry wieder ein wahres Feuerwerk der Komik geschaffen. Gelesen habe ich die englische und die deutsche Version... Einige Gags und Anspielungen fehlen in der deutschen Ausgabe, jedoch sind andere Passagen, wie zum Beispiel die pseudo-altenglischen Textausschnitte gut ins Pseudo-Altdeutsche übertragen worden (also Englisch mit Rechtschreibfehlern zum Deutsch mit Rechtschreibfehlern)... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 8. Januar 2001
Der Satanssohn wird geboren, soll beim amerikanischen Botschafter (der Autor ist Engländer!!) aufwachsen, wird aber von den Schwestern des satanischen Ordens der Schwatzhaften Schwestern vertauscht und wächst in Tadfield, einer englischen Kleinstadtidylle auf. Der Weltuntergang - frei nach der Johannes Offenbarung - wird vorbereitet, im Himmel, in der Hölle und auch von den himmlischen und höllischen Agenten auf der Erde. Oder doch nicht? Erziraffael und der Dämon Crauwly legen gar keinen besonderen Wert auf den Weltuntergang, schließlich haben sie all die menschlichen Annehmlichkeiten wie Bently, Antiquariate u.s.w. ganz schön liebgewonnen. Anathema Apparat ist eine Hexe - und erblich belastet. Ihre Vorfahrin Agnes Spinner hat im Mittelalter als einzige wirklich zutreffende Prophezeiungen geschrieben - und sich deshalb, anders als z.B. Nostradamus nie verkauft. Aber Anathema ist auf ihrer Spur. Sie wird helfen können, den Weltuntergang zu verhindern und verliebt sich ganz nebenbei in einen Hexensucherfeldwebel. Ich kann nur sagen - großartig!!! Das muß man gelesen haben. Am besten natürlich im englischen Original, weil Pratchett sehr viel mit Wortspielen arbeitet. Doch auch die deutsche Übersetzung ist ein unübertroffener Genuß für die amüsantesten Stunden, die man sich nur wünschen kann.
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am 30. Oktober 2005
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, welche Bücher ich von Pratchett am liebsten habe: Die Scheibenwelt-Reihe oder die alleinstehenden Romane?
"Ein gutes Omen" gehört auf alle Fälle als Pflichtlektüre in die Regale eines jeden Fantasy- und Pratchett-Fans.
Bis auf ein eher schwaches Ende kann der Roman komplett überzeugen, sprüht stellenweise nur so vor Witz und vermag den Leser für Stunden zu fesseln. Dieses Buch legt man nicht so schnell aus den Händen.
Ein Dauerbrenner in diesem Roman ist die Erkenntnis, dass jede Musikkasette, die länger als 14 Tage in einem Auto liegt sich scheinbar von ganz alleine in ein "Best-of-Queen"-Album verwandelt. Selten habe ich über einen derartigen Running-Gag so herzhaft gelacht.
Interessant ist auch das Auftauchen eines alten Bekannten von der Scheibenwelt. Wer das nun ist? NUN, DASS MÜSSEN SIE SCHON SELBST LESEN...
Ich kann für dieses Buch nur eine Empfehlung geben: Kaufen, lesen, genießen!
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am 30. August 1999
Terry Pratchett macht einen Ausflug auf die "normale" Welt. Aber sie mutet in seinem Buch fast genauso verrückt an wie die Scheibenwelt. Es fängt alles mit dem Sündenfall im Paradies an und endet damit, daß ein Engel und ein Teufel ziemlich gute Freunde werden auf ihrem weg durch die Zeiten. Doch jetzt haben sie ein großes Problem: Der Weltenzerstörer soll kommen und die Apokalypse herbeiführen. Dabei würde aber die Welt zerstört werden, die die beiden inzwischen liebgewonnen haben. Aber da der Autor der Geschichte Terry Pratchett heißt kommt sowieso alles anders. Noch als Baby verlieren sie den Antichristen aus den Augen und so erhält dieser die Möglichkeit sich völlig normal zu entwickeln. Dabei lernt er auch die Radfahrer der Apokalypse kennen, die sich später den wirklichen, mit der Zeit gegangenen, Motorradfahrern der Apokalypse gegenübersehen. Das Buch ist toll. Vor allem die Schilderungen des Engels Crowly und des Teufels Hastur sind phantastisch gelungen aber auch alle anderen wichtigen Figuren überzeugen. Wenn man Pratchett nicht nur wegen der Scheibenwelt mag, aollte man dieses Buch unbedingt lesen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 17. November 1999
Diesmal befasst sich Terry Pratchett mit einer sehr ernsten Sache: Dem Weltuntergang. Das es dabei einen Lacher nach dem anderen gibt, liegt nicht nur daran, dass der Engel Erziraphael und der Teufel Crowley absolut keine Lust haben, in der letzten Schlacht gegeneinander zu kämpfen, weil sie sich inzwischen angefreundet haben und das Leben auf der Erde sowieso viel abwechslungsreicher finden als das im Himmel (bzw. in der Hölle). Aber auch für die beiden ist es nicht einfach, den Weltuntergang zu sabotieren, denn der Antichrist wurde als Baby vertauscht und sie vergeuden wertvolle Zeit damit, das falsche Kind zu beeinflussen. Als sie ihren Fehler bemerken, bleiben ihnen nur noch wenige Tage und die Ereignisse fangen an, sich zu ueberschlagen.
Dieses Buch ist absolut genial und ich kann es nur jedem empfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 12. November 2003
Ich hatte dieses Buch schon lange im Schrank gehabt und immer wieder bin ich drum herum geschlichen wie eine Katze um die Milch.
Eines Abends, nicht lange her, dachte ich mir aber dann: Du solltest das Buch auch mal lesen, es kann nicht so schlecht sein wie du denkst.
Ich setzte mich hin und, ja, es ist eines der besten Bücher die ich je gelesen habe. Warum, es das ist?
Ganz einfach, es hat intelligenten Humor!
Natürlich muss man Terry Pratchett und seine Art zu schreiben lieben.
Eine meiner Freundin sagt immer: " Für Pratchett muss man einen gewissen Grad an Intelligenz besitzen." - nach diesem Buch kann ich ihr nur Recht geben.
Alles in allem ist es ein vor schwarzen Humor triefendes Buch.
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am 7. März 1999
Good Omens ist ein wundervolles, witziges Buch, Gaiman + Pratchett, was kann man mehr sagen?
Leider hat der Übersetzer alles kaputtgemacht. Falscher Ton, viele Wörter falsch übersetzt, Information weggelassen,literarische Anspielungen nicht erkannt und kaputtgemacht, eigenmächtige Veränderungen und Übertreibungen etc.. Kein einziger Gag hat überlebt. Die altenglischen Passagen hat er z.B. weder normal übersetzt noch in Altdeutsch umgewandelt, sondern zu Deutsch-mit-Rechtschreibfehlern gemacht. Furchtbar.
Bitte kauft das Buch auf englisch. Ihr werdet sonst keinen Spass haben.
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