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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht nur gut!!!
Sein schreibstil nervt mich zu weilen,zu stockig,zu viele bindestriche,zu viele klammern!Darüber hinaus eine maßlose arroganz die zum himmel stinkt. Besonders in dem kapitel übers "schreiben" sticht dies deutlich hervor und ich fand es vollkommen überflüssig, dieses kapitel.

Dennoch mag ich den typ wegen dem was er zu sagen hat,wegen...
Vor 20 Monaten von Andre veröffentlicht

versus
58 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was bleibt nach der Lektüre hängen? Nichts
Ich hatte ein Interview mit Herrn Altmann in der Süddeutschen Zeitung gelesen. Da schien ein erfahrener, ja fast cooler Mann eine Lebenseinstellung vorzuleben, die man auch gerne praktiziert hätte, aber aus diversen Gründen nicht verwirklichen konnte. Also her mit dem Buch, das bestimmt humorvoll und voller leichter Lebenserfahrungen sein würde. Aber...
Vor 21 Monaten von lf veröffentlicht


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58 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was bleibt nach der Lektüre hängen? Nichts, 2. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gebrauchsanweisung für die Welt (Taschenbuch)
Ich hatte ein Interview mit Herrn Altmann in der Süddeutschen Zeitung gelesen. Da schien ein erfahrener, ja fast cooler Mann eine Lebenseinstellung vorzuleben, die man auch gerne praktiziert hätte, aber aus diversen Gründen nicht verwirklichen konnte. Also her mit dem Buch, das bestimmt humorvoll und voller leichter Lebenserfahrungen sein würde. Aber welche Enttäuschung: Ich wurde mit Selbstverständlichkeiten traktiert (sei höflich, lerne Sprachen, sprich mit Menschen), musste undifferenzierte Beleidigungen anderer Lebensstile lesen und eine platte Selbstbeweihräucherung des Autors ertragen. So lobt sich Herr Altmann dafür, dass er in fremden Ländern mit anderen Menschen spricht. Er ist Reporter. Wenn er da nicht mit anderen Menschen spricht, hätte er wohl seinen Beruf verfehlt. Aber das Privileg eines Reisereporters macht ihn nicht gleich zu einem bessern Menschen, der auf andere herabschauen kann.
Statt einer humorvollen, vielleicht sogar selbtironischen Lebensphilosophie habe ich mich durch langatmige Tiraden gequäult zwischen guten Zitaten, die nicht vom Autor stammen. Bezeichnenderweise endet das Buch auch mit einem Zitat von Steve Jobs. Was bleibt nach der Lektüre hängen? Nichts. Ich hatte ein Exemplar des Buches verschenkt, bevor ich es gelesen hatte. Dafür habe ich mich nach der Lektüre entschuldigt.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut geschrieben aber, 10. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Gebrauchsanweisung für die Welt (Taschenbuch)
- erfüllt Erwartungen bezüglich witzigen, erhellenden Stories
- hilfreiche Tipps für Reisen
- teilweise umständlicher aber durchaus unterhaltsamer und sicher kurzweiliger Schreibstil
- jedoch unsympatischer Autor mit stark besserwisserischen Tendenzen (vor allem in der ersten Hälfte des Buches reiht sich ein Rundumschlag gegen Personen mit von ihm selbst abweichenden Lebensentwurf an den anderen - für mich unverständlich wie ein reisender, offenerherziger Mensch so verbittert über anders Denkende herziehen kann)
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider zu verbittert und zynisch - nicht mehr der alte Altmann, 1. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gebrauchsanweisung für die Welt (Taschenbuch)
Es gab Zeiten, da bin ich ohne ein Altmann-Buch nicht ausgekommen. Das vorliegende allerdings ist mir zu voll von Angriffen gegen alles und jeden, welcher nicht denselben Lebensstil pflegt, wie der Autor.

Da helfen auch nicht die einleitenden Worte, dass nicht nur ein Reisender ein erfülltes Leben haben kann. Denn genau dies wird im folgenden ja ständig widerlegt.

Das erste Mal, dass ich ein Altmann-Buch nicht zu Ende gelesen habe. Sehr schade, da ich wie beschrieben, ja süchtig nach diesem Autor war. Sprachlich, voll von schönen Bildern, ist allerdings auch dieses Buch gigantisch, wie eh und je.

Die Frage, die bleibt ist: Was ist mit dem Autor in all den Jahren, auf all den vielen Reisen passiert, dass er so verbittert, angriffslustig und zynisch wurde?
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35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Casanova oder die Dynamik der Vertikalität, 8. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Gebrauchsanweisung für die Welt (Taschenbuch)
GA? Allein der Titel ist in diesem Falle Irreführung, handelt es sich bei der Piper-Reihe der "Gebrauchsanweisungen" doch gemeinhin um Bücher, in denen es vornehmlich um die Besonderheiten von Ländern, Städten und Regionen geht.
Die Reihe ist erfolgreich - und umfasst bis heute an die 100 Bände, die den geneigten Leser u.a. von Köln über Kalifornien, Katalonien, den Vatikan nach Vietnam, Laos und Kambotscha führen, - so sie sich führen lassen wollen.
Wer Altmanns GA lesen möchte, sollte wissen, dass er hier wesentlich mehr über die Besonderheiten des Autors, als über die der Welt erfahren wird.
Dieses Buch ist genauso wenig eine GA, wie "Triffst du Buddha, töte ihn" ein Aufruf zum Mord.
Und, ehrlich: wem verlangt nach einer "Anleitung für die WELT"?
Vorliegender Text ist KEIN REISEFÜHRER. Hier gibt es die Gelegenheit, auf 212 Seiten erhellendes über die WeltANSCHAUUNG eines schreibenden Reisenden zu erfahren.
Altmann in konzentrierter Form.
Mit all seinen Widersprüchen, Brüchen, seiner Ambivalenz, dem Gezeter, Größenwahn - und aller SehnSUCHT. Das Teufelchen, der Charmeur, der einsame Abenteurer, Verunglimpfer aller Lauwarmen und Zuhausebleiber, der Flüchtling, - der Macho.
Er ist ein Suchender, und was er findet, teilt er. Geschichten, kleine Schätze, gefunden abseits des Touristenrummels, fernab hochglanzpolierter VIPs.
Er ist niederschmetternd inniglich und herzzerreissend zynisch. (Fragen Sie mich bitte nicht, was das bedeutet.)
Zuweilen bläst er sein weitgereistes Ego jedoch so sehr auf, dass es im Wege steht. Zwischen Welt und Leser. (Vous êtes un p'tit peu blasé Monsieur, n'est-ce pas?)
Und zuweilen ist die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit enorm.
Begriffe wie "Empathie" und "Freundlichkeit" mit einem solch ausgeprägten Sendungsbewusstsein in die Welt tragen zu wollen - und gleichzeitig jene mit verbalen Wurfgeschossen zu malträtieren, die er für geistig minderbemittelt und intellektuell unterbelichtet hält, ermüdet bei zu häufiger Wiederholung.
Seine Empfänglichkeit für schöne Frauen, die er scheint's ohne Unterlass am Wegesrand zu pflücken pflegt wie Blumen, nennt er gern: Innigkeit.
Der bekennende Hardcore-Darwinist weiss: "Das Streben nach Differenz gehört zum Mechanismus der Evolution." (H.M.Enzensberger)
Der Mann IST different. Und das schätzte ich bei der Lektüre von "Buddha" und "Scheissleben" sehr. Ich war hin- und mitgerissen.
Auch ich hebe mich gern von den bis zur Unkenntlichkeit Angepassten und an ihre Besitztümer lebenslänglich Festgezurrten ab.
Auch mein Herz hielt er in der Hand.
Aber.
Der reisende Humanist verliert sich in Äusserlichkeiten, wenn er die Menschheit permanent in "richtige" und "falsche" Globetrotter unterteilt. Geht es im Humanismus nicht auch um "unverkrampften Ernst"? Sich Seiten- und Kapitelweise emporzuheben, indem man die Hälfte der Menschheit (grob geschätzt) als unterirdische Dunkelbirnen beschimpft, ist irgendwie: uncool.
Ein bißchen mehr Gelassenheit täte dem Autor gut.
Er mutiert zum "rising" Paradoxon, - und das ist schade.

Ich schätze seine aussergewöhnliche Empfänglichkeit für die Besonderheiten des Lebens ebenso wie seine etymologischen und literarischen Exkursionen. (Erwähnte ich seinen wunderbaren Humor?)
Aber Er erkläre uns bitte nicht die Welt und lasse bitte nicht nur EINE Antwort auf die Frage, was im Rahmen der begrenzten menschlichen Möglichkeiten ein "gelingendes Leben" sei, gelten.
Sonst möge der Verlag doch bitte das nächste Altmann-Manifest mit: "Eine Streitschrift" untertiteln. In diesem Sinne: "Keine Macht den Doofen!"
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Entsetzlicher Einblick in den Kopf eines egozentrischen, selbstverliebten und arroganten Möchtegern-Moralisten, 25. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Gebrauchsanweisung für die Welt (Taschenbuch)
Die "Gebrauchsanweisung für die Welt" ist also nicht nur vom Konzept her anders als die spezifischen Gebrauchsanweisungen, sie ist auch von der Qualität, dem Lesevergnügen, dem Witz und dem inhaltlichen Mehrwert anders. Nämlich wesentlich schlechter.

Bereits das Vorwort ist misslungen. Wieso beginnt Altmann die Gebrauchsanweisung für die Welt, die laut Klappentext eine Liebeserklärung an das Reisen sein soll, mit einem Hauptschulabbrecher, der sein Leben vor dem Fernseher verbringt? Zwar bringt Altmann die Information, dass Reisen nicht teuer sein muss, in seinem Vorwort unter, aber er erwähnt auch, warum er diesen Hauptschulabbrecher gewissermaßen sympathisch findet: "Lieber verduften als zum Trainieren eines öden Berufes anzutreten. Lieber Streuner werden als Büroleiche. So ist mir Martin M. auf kuriose Weise sympathisch. Weil er sich weigert, als Massenartikel zu enden."

Das ist das Hauptproblem des ganzen Buches. Es ist keine Liebeserklärung an das Reisen, es ist eine Kriegserklärung an alle Nicht-Rucksackreisenden. Wenn Altmann vom "Büro-Kabuff" schreibt, und das Leben eines Metroschaffners als abwechslungsloses "in schwarze Löcher fahren" diskreditiert, wenn er Menschen, die ihr Englisch nicht auf Reisen perfektionieren konnten und dennoch Anglizismen wie "Public viewing" verwenden, als Angeber und Großkotze beleidigt, dann ist der Leser entsetzt von der Selbstgefälligkeit, mit der Altmann jeden Lebensentwurf, der anders als der seinige ist, abwertet. Dass es die Welt mit ihren Denkmälern und Städten, die er so gerne besichtigt, gar nicht geben würde, dass er so weite Strecken gar nicht reisen könnte, wenn nicht ein Großteil der Menschen ihr Leben mit der von ihm so verachteten Erwerbsarbeit verbringen würden, das zu erkennen hindert ihn seine arrogante Selbstverliebtheit, der er hier schriftstellerisch zur Schau trägt.

In seinem Gerede von den Vorzügen der Meditation und seinen Berichten, wie er mit fremden Liebesgedichten (beispielsweise von Bertolt Brecht) Frauen in Zügen und anderswo abschleppt, wirkt Altmann wie jemand, der sich einzig deshalb moralisch überlegen fühlt, weil er aus dem üblichen Trott zivilisierter Erwerbsbiografien herausgesprungen ist und nun mit erhobenem Zeigefinger auf alle anderen zeigen kann. Und dann berichtet er stolz, wie er mit dem Satz "Ich bin Arzt" durch Menschenmengen schreitet, um aus der ersten Reihe gaffen zu können.

Altmann behauptet immer wieder, dass Höflichkeit und gute Manieren wichtige Begleiter auf Reisen sind und regt sich über Leute auf, die diese vermissen lassen, nur um wenige Seiten später zu beschreiben, wie man sich am Besten an einer Warteschlange vorbei drängelt, um möglichst schnell an den Ticketschalter zu kommen. Auch scheint Altmann es mit den Regeln der Höflichkeit vereinbaren zu können, Paulo Coelho als "Eso-Esel" und "Sülzeschmied" zu beleidigen, der nie "ein Hirn als Schreibgerät zum Einsatz" gebracht hat.
Die Sprache und die beleidigenden Neologismen, die Altmann verwendet, um Andersdenkende zu beschimpfen, sind eines gedruckten Buches unwürdig.

Es war sicherlich eine gute Idee, eine Gebrauchsanweisung für die Welt herauszugeben, um Menschen zum Reisen in fremde Länder und Kulturen zu animieren. Und es wäre dem Piper Verlag zu wünschen gewesen, dass sich ein fähiger Autor gefunden hätte, dieses Projekt zu verwirklichen.

So ist es ausgesprochen schade, dass der Piper Verlag seine an sich tolle und hilfreiche Reihe der Gebrauchsanweisungen für diesen Einblick in den Kopf eines egozentrischen, selbstverliebten und arroganten Möchtegern-Moralisten hergegeben hat. Die Vorstellung, mit Menschen wie Altmann in einem Hostel zu landen, wird vermutlich mehr Menschen vom Reisen abhalten, als die anderen Gebrauchsanweisungen Menschen zum Reisen animiert haben.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen So raubt uns mancher Autor gleich zwei Dinge: das schöne Geld und unsere - unaufholbare - Lebenszeit., 7. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Gebrauchsanweisung für die Welt (Taschenbuch)
"Die Welt ist eine launische Geliebte, die erobert werde will."
Dieses Motto von Andreas Altmann hätte sicher auch gut als Titel seines Buches "Gebrauchsanweisung für die Welt" gepasst. Der Reisereporter ist bekannt ist für Reportagen in der Geo, aber auch für seine vielen Bücher aus allen Kontinenten. Er schildert in diesem Buch seine Welt und seine Sicht auf die Welt. Er berichtet von magischen Momenten und brutalen Schießereien und versucht die Daheimgebliebenen zum Reisen zu bewegen.
Das Buch könnte also wirklich schön sein, wenn Herr Altmann in seinen 63 Lebensjahren nicht offensichtlich ein wenig verbittert geworden wäre. Er zieht über jede Art von Religion her, erzählt von diversen weiblichen Eroberungen und beschimpft regelrecht alle Menschen, die nicht wie er um die Welt jetten können oder wollen. Solche Menschen sind "Büroleichen" und definitiv "innerlich tot". Ich stimme in vielen Punkten mit ihm überein: Das man ein paar Fremdsprachen beherrschen sollte, ist ebenso sinnvoll, wie Höflichkeit und Respekt gegenüber Fremden. Das aber nur derjenige ein "echtes" Leben führt, der mal inmitten in einer Schießerei gesteckt hat und reichlich Drogen nimmt, empfinde ich doch als eine etwas eigene Meinung.

Fazit: Das Buch hat schöne Momente, aber Herr Altmann verwechselt leider das Wachrütteln mit dem Beleidigen. Ich wünsche ihm für sein nächstes Buch weitere erschütternde Begenungen und blitzgescheite Gedanken, dann klappts auch wieder mit den Lesern.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen "Altmann-Konzentrat", 7. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Gebrauchsanweisung für die Welt (Taschenbuch)
Ich bin auf den Titel hereingefallen. Ich dachte mir, wenn Herr Altmann von seinen Reisen aus aller Welt berichtet, wird sich aufgrund der Fülle an Schönem, das die Welt zu bieten hat, das gewohnte Meckern und Selbstbeweihräuchern ein wenig in Grenzen halten.
Aber weit gefehlt bzw. sogar ganz im Gegenteil: Dieses Buch ist eine Art "Altmann-Konzentrat". Die Geschichten, wenn man die Auswahl denn so nennen möchte, treten völlig in den Hintergrund, und das, was hängen bleibt, ist auch nicht der Inhalt sondern nur der negative Geschmack der überheblichen Altmann-Meckerei.
Ich reise gerne und viel im Rahmen meiner Möglichkeiten und ich hole mir sehr gerne die Geschichten Reisender ins Haus um gedanklich eine weitere Reise zu unternehmen. Dieses Buch entlockte mir jedoch kein Fernweh und ich begann auch nicht zu träumen, sondern ich ärgerte mich permanent.

Der Titel "Gebrauchsanweisung für die Welt" hat schon fast -vermutlich gewollte- schöpferische Schwingungen, denn wer anders als der Entwickler / Erfinder /Schöpfer einer Sache schreibt die Gebrauchsanweisung? Ich vermute mal, als nächstes erscheinen "Die Zehn Gebote des Reisenden".

Ich bin auf den Titel hereingefallen, aber wenn ich jetzt darüber nachdenke kann der Titel nur so lauten und auch nur von Herrn Altmann erscheinen, denn nur ER weiß, wie die Welt funktioniert.
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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Altmann lässt nach - leider!, 4. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Gebrauchsanweisung für die Welt (Taschenbuch)
Altmann läßt nach, leider! In diesem Buch (wie auch schon in der "Regenbogenschlange") gefällt er sich in der Rolle, den (Rucksack-)Reisenden als die einzig achtenswerte Lebensform darzustellen. Er wettert gegen die faulen Spießer, die wöchentlich den Rasen mähen und ausserhalb ihres Einfamilienhausgartens nicht viel von der Welt sehen. Ihr Feierabend endet vor der Glotze und die Ferien werden in AI-Clubs bestritten. Altmann hingegen macht es richtig: er sieht was von der Welt.

Mir persönlich - und ich war ein echter Altmann-Fan - geht das Genöhle gegen den Normalbürger inzwischen auf den Wecker. Brillianter Wortwitz ist zynischer Polemik gewichen. Es hat das Format eines rebellischen Jungen, der sich gezwungen sieht, seinen dem seiner Eltern gänzlich gegensätzlichen Lebensstil zu verteidigen. Dabei ist das gar nicht nötig: Leben Sie doch Ihr Leben, Herr Altmann - wir "Spiesser" leben unseres. Warum haben Sie damit ein Problem?

In der Sache ist in dem Buch nicht viel Gewinnbringendes zu erfahren. Dass es bisweilen etwas Bauernschläue bedarf, in fremden Landen nicht unter die Räder zu kommen und dass ein aufblasbares Sitzkissen ein nützliches Reiseutensil ist... dafür MUSS man nicht erst dieses Buch kaufen.

Fazit: Ich fand das Buch so schlecht, dass ich es nicht zu Ende gelesen habe. Und das muss ein Autor erst mal schaffen!!!
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen In Worte gefasste Arroganz, 24. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Gebrauchsanweisung für die Welt (Taschenbuch)
Nachdem ich schon viele "Gebrauchsanweisung für..." gelesen habe, hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut und witzige und informative Kapitel über die Länder dieser Welt erwartet. Stattdessen Selbstverliebtheit und Arroganz pur - hat niemand aus dem Verlag dieses Buch vor der Veröffentlichung gelesen ..?
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Selbstbeweihräucherung ohne Essenz, 30. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Gebrauchsanweisung für die Welt (Taschenbuch)
Das Buch ist eine einzige, egozentrische Lobpreisung und Selbstbeweihräucherung des Autors. Der Autor lässt neben seinen persönlichen "Ansichten" keine anderen Lebensentwürfe zu. Die demonstrierte Intoleranz gegenüber anderen Denkweisen ist völlig weltfremd. Daraus eine Gebrauchsanweisung über ebendiese abzuleiten ist völlig paradox. Ganz großer Reinfall, nicht empfehlenswert.
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Gebrauchsanweisung für die Welt
Gebrauchsanweisung für die Welt von Andreas Altmann (Taschenbuch - 17. September 2012)
EUR 14,99
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