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Kundenrezensionen

3,1 von 5 Sternen16
3,1 von 5 Sternen
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am 9. April 2010
Ich fand es kurzweilig, amüsant und informativ, der Schreibstil und Humor vom Autor gefällt mir. Wenn er seine Landsleute dann ab und an mal durch den Kakao zieht, sollten Sie es mit Humor nehmen und Größe zeigen.
Hier kann man als Deutscher mal amüsiert auf der Tribüne sitzen.
Für Österreicher nur bedingt geeignet, eine gewisse masochistische Veranlagung wäre hilfreich.
Ich liebe Österreich (meistens).
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am 8. März 2009
Man muss vielleicht Steinfest kennen, um diese Gebrauchsanweisung zu verstehen! Steinfest, als Krimiautor bekannt, schreibt subtil und hintergründig. Seine Tips über Schwedenbomben, Mannerschnitten, Apfelstrudel (welchen man auf keinen Fall mit Vanillesauce essen darf) sind mit Augenzwinkern zu sehen. Das Sportkapitel ist köstlich! Diese Gebrauchsanweisung ist für Leute, die den Österreicher etwas kennenlernen wollen, was ja unmöglich ist ohne einer zu sein. Als Reiseführer ist dieses Buch nicht geeignet, und für "Nichtösterreicher" meiner Meinung nach schwehr nachzuvollziehen!
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am 1. Mai 2008
Ich lebe in der Schweiz. Bin öfters in Oesterreich im Urlaub. Habe mit grosser Begeisterung die Gebrauchsanweisungen zu Schottland und zur Schweiz gelesen.

Nichts von der Genialität dieser beiden Bücher hat allerdings die Gebrauchsanweisung für Oesterreich. Mindestens das halbe Buch lang wird über Leute geredet, die man als Nicht-Oesterreicher nicht kennt und wohl auch nicht kennen muss. Ich gehe davon aus, dass die Personen auch für Oesterreich selber nicht wichtig sind. Auch ansonsten wird nichts Nennenswertes geschrieben und der Schreibstil vom Autor ist nicht witzig und auch nicht sonderlich unterhaltsam.

Das einzige was ich von diesem Buch mitnehme: Wenn man in Oesterreich ist, als erstes in ein Lebensmittelgeschäft gehen und Mannerschnitten und Schwedenbomben kaufen. Schnitzel isst man nicht mit Pommes Frites sondern mit Kartoffeln. Punkt. Mehr Aussagewert hat dieses Buch nicht.

Ein Vorredner hatte das Glück, dass er das Buch nicht selber gekauft hat. Dieses Glück hatte ich leider nicht... Ich bereue den Kauf. Schade ums Geld und die Zeit. Und Schade für die Serie "Gebrauchsanweisung für...", welche zumindest mit Schottland und der Schweiz zwei geniale Bücher herausgebracht hat, von der ich jedoch nach Oesterreich wohl nicht so schnell wieder ein Buch erwerben werde.
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Für dieses Buch hätte der Piper-Verlag wahrscheinlich keinen besseren Autor als den (Krimi)Schriftsteller Heinrich Steinfest ("Cheng" u.a.) finden können.
Steinfest, ein leidenschaftlicher Österreicher, seziert mit viel Humor, aber auch mit einem gehörigen Maß an Kritik "den Österreicher". Gibt es diesen überhaupt?
Vieles, was dem Österreicher lieb und teuer ist (das Theater und der Fußball; der Alkohol und die Süßigkeiten; natürlich auch der Tod) präsentiert uns der Autor auf oft recht hintersinnige Art und Weise, manche Wahrheiten klar aussprechend, dabei aber nie die Liebe zu seinem "Gegenstand" verleugnend.
Natürlich spielt auch das Verhältnis Deutschland - Österreich (Fußball!) eine wichtige Rolle; noch wichtiger sind Steinfest zB die typisch österreichischen Süßigkeiten (Schwedenbomben und Mannerschnitten; Kärntner Kletzennudeln und Germknödel; Mohr im Hemd und Palatschinken; Apfelstrudel und Sachertorte usw).
Und wer dann noch keinen Heißhunger auf diese österreichischen Genüsse bekommen hat, dem ist wirklich nicht zu helfen!
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am 23. September 2015
Durchaus unterhaltsam, durchaus originell, durchaus bemerkenswert. Der Versuch, die österreichischen Absonderlichkeiten an toten und lebenden Personen festzumachen, darf als geglückt bezeichnet werden. So erhalten die Leserinnen und Leser interessante Ein- und kuriose Ausblicke von jenem Land, welches sich als Riese schlafen legte um als Zwerg wieder aufzuwachen.

Besonders erwähnt sei auch die kunstvolle Sprache, die niederzuschreiben, dem Autor offensichtlich allerhöchstes Vergnügen bereitet. Zuweilen gehen ihm dabei freilich die eigenen Rösser durch, sodass manchmal der Inhalt auf der Strecke bleibt. Oder anders formuliert: Wenn das Herz voll ist, geht der Mund über.
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am 4. August 2012
Dieses Buch ist ein Jahrhundertbuch: So etwas Durchdachtes wird, insbesondere bei Kulturführern, ganz selten geschrieben. Es ist das allen Konkurrenzprodukten (nach systematischer Recherche!) um Längen überlegenste Buch, das seit jeher verfasst wurde. Eine blaue Mauritius. Leser, die Österreich alleine mit Mozart, Sachertorte, Sissi-Haarschmuck und Klimt-Regenschirmen assoziieren und dem obligatorischen Sightseeing-Bus-Trip zum Heurigen rollen, sollten ... vielleicht trotzdem zugreifen, denn dieses Buch bereichert einen unendlich. Langfristig. Sofern man eben bereichert werden will.
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am 3. Juni 2009
Als ich zum Buch "Gebrauchsanweisung für Österreich" griff, gefiel mir insbesondere das Frontcover. Ich erwartete eine satirische Betrachtung Österreichs, vielleicht sogar dem Stil einer Gebrauchsanweisung nachempfunden. Ich wusste aber nicht, dass es die "Gebrauchsanweisungen" in Serie gibt.
Vielleicht verfolgte Steinfest anfangs wirklich die Idee, eine Art Gebrauchsanweisung zu erstellen, zumindest deutet die Überschrift des ersten Kapitels darauf hin. Danach lässt er das Konzept guter Ratschläge weitgehend unter den Tisch fallen und erzählt von mehreren Bereichen, die mitwirken, die österreichischen Identität zu formen: Kunst und Theater, Sport, Essen und Trinken mit besonderer Berücksichtigung der Süßspeisen und des Alkohols. Und einige Österreicher stellt er vor, deren Stellenwert mir fraglich erscheint. Dabei schwankt Steinfest stets zwischen analytischer Betrachtung und versuchter Satire. Vereinzelt streut er Tipps quasi als Fremdenführer ein, und nur selten verliert er die Bodenhaftung und entschwebt in andere, wahrscheinlich literarische Sphären.

Meiner Meinung nach war es keine glückliche Entscheidung des Verlags, Steinfest mit der "Gebrauchsanweisung für Österreich" zu beauftragen. Der Autor mehrerer Kriminalromane (ich gestehe keinen davon gelesen zu haben) lebt offenbar in Stuttgart, wurde aber in Österreich sozialisiert, schreibt also halb als Deutscher und halb als Österreicher. So fehlt ihm die notwendige Distanz, derer es bedarf, um im Alltäglichen des Österreichers das für Außenstehende Ungewöhnliche, Erwähnenswerte aufzeigen zu können. Anscheinend versuchte Steinfest, durch sein Buch typisch deutsche und österreichische Qualitäten zu veranschaulichen: Wo er analysiert, da österreichisch, also strikt intuitiv und ohne Analysemethoden, trifft allerdings des Öfteren den Punkt der Sache. Wo er sich in der Satire versucht, da mit dem Humor des Deutschen, also ohne Schmäh - oder vielleicht mit einem Schmäh, den ich entweder nicht begreife oder nicht als humorvoll empfinde.

Steinfest verfügt über breit gefächerte Kenntnisse der österreichischen Kunst, Kultur und Literatur. Er trägt stolz, ja nahezu selbstverliebt die Latte dessen vor sich her, was er nicht alles gelesen, gesehen und durchschaut hat. Davon ausgehend, bemängelt Steinfest (zurecht) vieles in Österreich (typisch deutsch, könnte man sagen), bedient sich dabei aber großspuriger österreichischer Formulierungen, was ihn überheblich wirken lässt. Um typisch Österreichisches zu veranschaulichen, gibt er genau zwei längere Passagen aus Romanen wieder: Er wählte dafür nicht etwa Kraus oder Musil, Bernhard oder Jelinek, sondern natürlich zweimal Romane von Steinfest. Spätestens hier überschreitet er die Schwelle von der Arroganz zur Peinlichkeit. So hat es Steinfest geschafft, allein durch dieses Buch auf mich äußerst unsympathisch zu wirken - aber wie soll jemand sympathisch sein, der seine eigene Großmutter nicht mag, nur weil sie nichts vom aktuellen geschichtswissenschaftlichen Diskurs weiß?

Mein Resümee: Einige brauchbare Ideen zur österreichischen Identität, aber ich komme offensichtlich mit dem Autor nicht klar.
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am 6. Dezember 2009
Unter einer Gebrauchsanweisung stelle ich mir vor:
- Beschreibung von typischen Eigenschaften
- Beschreibung von Vorlieben
- Beschreibung von Gewohnheiten
- berühmte Personen und Gebäude

So war das Buch:
- man benötigt Vorwissen um den Autor folgen zu können
- nur wenige allgemeine Fälle, sehr viele Spezialerlebnisse des Autors
- sehr subjektiv beschrieben, Autor ist eher negativ auf Österreich eingestellt
- irgendwelche (Semi)-Prominenten hochgelobt oder zu Boden kritisiert, weltweite österreichische Bekanntheiten kamen nicht vor wie z.B. Arnold Schwarzenegger oder Falco
- Ö und die Musik kam überhaupt nicht vor (!!!)
- Sprache mehr als gewöhnungsbedürftig, sehr schmückend (anstrengend), wenig sachlich, z.B. "Hansi Orsolics jedenfalls hatte so eine Probleme mit einem Leben fern der Seile und der neutralen Ecken, ein Leben, in dem die Ausschaltung eines Gegners auf diffizile Weise zu erfolgen hat, etwa mittels ruinösen Wettbewerbs, mittels geschickter Auslegung der Gesetze und Feinabstimmung des Illegalen."

Empfehlung: nur für Österreicher, die eher negativ dem Land gegenüberstehen und zeilenlange Sätze mit unzähligen Ausschweifungen lieben werden dieses Buch mögen.

So erwartungsvoll diese Titel auch klingen mögen, dahinter steckt nichts (wenig), das Inhaltsverzeichnis:

Bevor es losgeht
Wie spreche ich einen Österreicher an, um ihn nicht zu beleidigen?/Wie spreche ich ihn an um ihn richtig zu beleidigen?
Der Österreicher und das Theater (und das Theater an sich)
Der Österreicher und der Fußball
Der Österreicher und die Süßigkeiten
Der Östereicher und das Sonderliche
Der Österreicher und der Alkohol
Der Österreicher und der Tod
Klischee & Wirklichkeit
Österreich im Selbstversuch

PS: Ich habe dieses Buch nur zu Ende gelesen um eine vollständige Rezension schreiben zu können, ich habe mich sozusagen gequält, damit es Ihnen nicht so ergeht!
22 Kommentare19 von 31 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. September 2014
Habe mir die Gebrauchsanweisung bestellt, da ich Heinrich Steinfest als Autor absurder Krimis schätzen gelernt habe. Er wendet hier den gleichen Erzähltstil an. Was aber bei einem Roman gut funktioniert, wirkt hier aufgesetzt und nicht so überzeugend.
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am 19. April 2008
...unter den "Gebrauchsanweisungen" - nach der Lektüre vieler mediokrer Bände dieser an sich sehr originellen Reihe habe ich mit der "Gebrauchsanweisung für Österreich" endlich wieder Lust auf mehr bekommen, sowie das Gefühl, wirklich etwas über dieses vermeintlich so vertraute Land hinzugelernt zu haben. Ein großes Lob an Heinrich Stienfest für seine verstrudelte Struktur und seinen erfrischenden Sprachgebrauch!
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