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4.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle
Da ich fast zwei Monate durch Nepal reiste, war dieses Buch natürlich Pflichtlektüre. Zum einen um zu sehen, was mich erwartet, zum andern um festzustellen, wie weit sich das Geschriebene mit der Realität deckt.
Um es kurz zu machen: Mein Resumee ist gemischt. Die 12 Beiträge berichten neben politischen Ereignissen und wenigen alltäglichen...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2011 von Xirxe

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geldverschwendung!!!!!!
Ich habe das Buch zum Geburtstag bekommen und innerhalb weniger Tage gelesen. Ich habe es mir sehr gewünscht und bin deshalb um so enttäuschter davon.
1. die Autoren schienen nicht viel vom Land gesehen zu haben und wenn doch berichten sie absolut nichts darüber. Noch nicht einmal über Kathmandu wird in dem Buch ausführlich geschrieben...
Vor 1 Monat von K.R. veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geldverschwendung!!!!!!, 11. August 2014
Ich habe das Buch zum Geburtstag bekommen und innerhalb weniger Tage gelesen. Ich habe es mir sehr gewünscht und bin deshalb um so enttäuschter davon.
1. die Autoren schienen nicht viel vom Land gesehen zu haben und wenn doch berichten sie absolut nichts darüber. Noch nicht einmal über Kathmandu wird in dem Buch ausführlich geschrieben. Eigentlich sind es 188 Seiten über nichts. Sehr enttäuschend.
2. ist es ein deutsches Buch. Auch wenn meine englischkenntnisse wirklich hervorragend sind, finde ich es mehr als rücksichtslos und darüberhinaus noch völlig unnötig englischsprachige Zeitungsartikel zu zitieren die nichts weiter tun als Seiten zu verschwenden.
3. es ist eine Aneinanderreihung von Anekdoten. Was ja nicht weiter schlimm wäre, wenn diese Anekdoten wenigstens Einblick in das Land bieten würden. Aber sie beschreiben lediglichdie Drogenvergangenheit des Landes undder völlig verstrahlten ehemalige Bewohner aus dem Westen.
4. dien Kultur wird überhaupt nicht beschrieben. Die Menschen dort kaum, und wenn doch bekommt man den Eindruck dass alle Nepalesen Diebe und Gauner seien.
5. müssen die Autoren wirklich Wörter verwenden die kaum jemand anderes als Germanistikprofessoren kennen? Es klingt alles sehr geschwollen und als müssten sich die Autoren profilieren. Ernsthaft, das lesen macht dadurch überhaupt keinen Spaß.
Alles in allem: es wird ein sehr schlechtes Bild über das Land gegeben. Gut, de Infrastruktur mag ja ein Disaster sein, allerdings bleibt dies die einzige Beschreibung über das Land. Als einzige Aktivität scheint es nur das Trekking zu geben und früher eben die Drogen. Über das Essen wird nur kurz geschrieben und suggeriert dass es dort gar nichts außer Linsen gibt. Landschaften werden nur selten und sehr negativ beschrieben.
An die Autoren: was gibt es zu sehen? Was gibt es zu machen, zu erleben? Das Land bietet bestimmt eine Fülle an Kultur in kulturellen Stätten, wieso wird darauf nicht eingegangen. Klar, Politik ist auch ein Teil des Landes und wichtig. Aber ein ganzes Interview mit einem Ministerpräsidenten der (laut Buch) nichtmal beim erscheinen dessen im Amt war, ist vollkommen irrelevant. Ich finde es sehr schade, dass meine Lieben dafür so viel Geld verschwendet haben.
P.S. Meine Tante war vor einem Jahr dort und hat mir in einer sehr kurzen Email mehr über das Land vermittelt als das gesamte Buch.
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38 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gebrauchsanweisung für die Verachtung von Nepalesen...., 29. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Gebrauchsanweisung für Kathmandu und Nepal (Taschenbuch)
...müsste Krachts und Nickels Buch eher heißen!

Ich bereue zutiefst, diese 12,95€ für ihren Piper-Verlag investiert zu haben.
Der schreibt auf seinem Buchdeckel, die Autoren "erzählen von den Abenteuern und dem Zauber, der vom Leben im bizarren Himalayastaat ausgeht".

Am bizarrsten erscheinen mir die frustrierten, scheidungs- und midlifegeschädigten Autoren selbst: Sie danken eingangs zwar einem Freund für seine Großzügigkeit und seinen Humor, den sie in Nepal nie alleine kennengelrnt hätten (was ich mir bei ihnen gut vorstellen kann) und zu Anfang erwähnen sie auch mal großmütig-pathetisch die "erhabene Freundlichkeit des nepalesischen Volkes".

Erhaben, spöttisch, eitel, etabliert, verwöhnt und selbstverliebt kommen mir die beiden Möchtegern-Reiseschriftsteller jedoch ausnahmslos im weiteren Verlauf des Buches vor - und zwar in der Art, wie sie jenem ("erschreckend armen"!) Volk in schwitzenden, habgierigen, mit vollem Munde redenden, alkoholsüchtigen Personen mit Zahnlücken, Fettbäuchen, Halbglatzen und abgewetzten Ledertaschen arrogant und besserwisserisch begegnen.
Vom oftmals erwähnten Gestank, Schimmel, Müll, Staub, Schmutz und Smog ganz zu schweigen.

Der Schmuckverkäufer Matthias und der Politiker Prachanda (der -mit Montblancfüller, den ihm die beiden offensichtlich nicht zugestehen/gönnen- im Gespräch oft dümmlich kichernd seinen Schnurrbart zwirbele, während sie superintelligente Fragen stellen) werden ebenso vorgeführt wie die Besucher der Lesung (die über den clever aus Frankfurt importierten Wein herfallen), der Store Manager und die ach-so-dämlich naiven Buddhaverehrer.

Kann es sein, dass Kracht und Nickel schlichtweg unfähig sind, sich in die arme (und vielleicht auch durch den zur Schau gestellten Reichtum der Westler neidvolle) und spirituelle (von ihnen ganz zum Schluss als enttarnte und ausgelachte) nepalesische Gesellschaft hineinzudenken und-fühlen?

Meiner Ansicht nach haben solche Menschen, die sich über die rituelle Waschung im ach-so-dreckigen Quellwasser ebenso lustig machen wie das im "nervtötend langweiligen immergleichen" Thamel "obligatorisch zu dunkel gebratene Gemüseomelette" und Chapatti in "sehr altem Fett" diese Reise und diese Buchveröffentlichung in keinster Weise verdient!

Auf S.160 freuen sie sich dann, nachdem sie angeblich immer nur Linsenbrei essen mussten, über "Croissants, frisch gepressten Mandarinensaft, Spiegeleier und Latte Macchiato" in der Pumpernickel-Bakery, zu der sie mit dem Taxi fahren.

Mein Vorschlag:
Sollen die zwei interessanten Edel-Feinschmecker (deren Lebensdaten ich im Nepalführer dann auf 7 Seiten auf -natürlich orthografisch defizitär wiedergegebenem- Englisch aufgedrängt bekomme) einfach zu Hause bleiben!

Dann können sie in frischgewaschenen Original-Jack-Wolfskinjacken in cleanen Straßencafes in München, Leipzig oder Zürich ihre europäischen Getränke und Speisen vertilgen, ohne dass sie sie mit einem hungrigen, schwitzenden, kulturfernen Nepalesen teilen müssen.
Unter der Intelligenzia von Sachsen, Bayern oder sonstwo brauchen sie nicht befürchten, dass einer aus der Dritten Welt daherkommt und ihre (offensichtlich nur für sich selbst gebunkerten) Plastiktüten aufreißt und ihre Gastgeschenke so missversteht.
Dann können sie mit ihren elf Kisten Wein, den Käserädern, Crackern, Pfefferchips, Dosenoliven, eingelegten Cocktailgurken und Silberzwiebeln, Remouladen und der Mayonnaise (die sie sich zwar auch mit Servietten und Pickstäbchen ohne weiteres in Kathmandu leisten können, S.39) ohne lästiges, undankbares Publikum vollstopfen - und danach können sie über sich selbst herfallen.

Und abschließend noch ein Ratschlag aus original nepalesischem Munde:

"Beobachte. Beobachte einfach.
Die Wirklichkeit, wie sie ist und
nicht, wie du sie gerne hättest."

S.N. Goenka
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 14. Dezember 2011
Von 
Xirxe (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Gebrauchsanweisung für Kathmandu und Nepal (Taschenbuch)
Da ich fast zwei Monate durch Nepal reiste, war dieses Buch natürlich Pflichtlektüre. Zum einen um zu sehen, was mich erwartet, zum andern um festzustellen, wie weit sich das Geschriebene mit der Realität deckt.
Um es kurz zu machen: Mein Resumee ist gemischt. Die 12 Beiträge berichten neben politischen Ereignissen und wenigen alltäglichen Dingen überwiegend von Geschehnissen bzw. Begegnungen, die sich zwar überaus amüsant ausnehmen, mit der der normale"(zumeist Trecking-)Reisende jedoch nie oder nur selten in Berührung kommen wird. Statt von Erfahrungen des Alltagslebens zu erzählen, werden Begegnungen mit westlichen Vertretern oder der eher gehobenen Schicht Nepals geschildert, deren einziges Ziel es zu sein scheint, auf zugegebenerweise liebenswürdige Art und Weise den Ausländern soviel wie möglich aus der Tasche zu ziehen. Da hilft auch das Kapitel über die Wäscherei Band Box nicht, das Bild der Nepalesen wieder gerade zu rücken.
Dennoch: Das Lesen dieses Buches macht Spaß. Kracht und Nickel schreiben mit viel Selbstironie, Liebe zu ihrem Thema und ausgesprochen anspruchsvoll, so dass man schon allein an ihrer Sprache sehr viel Freude haben wird, auch wenn der Erkenntnisgewinn über das alltägliche Nepal eher gering bleiben wird.
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nepal ist nicht nur was für Sparer!, 14. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Gebrauchsanweisung für Kathmandu und Nepal (Taschenbuch)
Die Informationsdichte in dieser "Gebrauchsanweisung" mag ausreichend bis sehr gut sein, allerdings wundert man sich doch hin und wieder über deren Qualität. So fände ich es viel interessanter zu erfahren, nach welchen Kriterien man sich in den jeweiligen Ländern einen Schlaf- bzw. Essplatz suchen sollte, als genau erklärt zu bekommen, hinter welcher Tankstelle Herr Shresta übernachtet hat. Diese Art von Information erscheint mir wenig hilfreich, da vermutlich niemand vor hat, exakt in der sogenannten "Freak Street" exakt den gleichen Mango-Lassi zu trinken. Der "Tipp", wie man in diesen Ländern auf Grund von Verständigungsschwierigkeiten nach dem Weg fragen soll, hat mich doch sehr erschreckt. Man solle das Ziel kurz und prägnant dreimal nennen, also z.B. "Lumbini, Lumbini, Lumbini". Da fehlt es meiner Meinung nach doch eher am Verständnis der Autoren.
Ich habe selbst Nepal zwei Monate lang mit öffentlichen Verkehrmitteln (vor allem im Overnight-Bus) bereist und habe dieses Land kennen - aber vor allem lieben gelernt. Von Liebe zu fremden Kulturen und Menschen spürt man in diesem Buch leider etwas zu wenig. Wichtiger scheinen die niedrigen Lebenshaltungkosten. So erwähnen die Autoren immer wieder die Preise die sie z.B. für Souvenirs, wie Masken oder Klangschalen bezahlt haben.
Ein weiterer "Tipp" lautet, sich die Stufen einer Tempelanlage (z.B. Swayambu) hinauf tragen zu lassen um keine schmerzenden Waden zu bekommen.
Mich hat dieses Buch etwas verärgert und ich hoffe, dass die meisten Reisenden nicht derartige Ratschläge befolgen. Wenn man von den Spartipps einmal absieht, sind die Anekdoten aber durchaus passabel und streckenweise auch wirklich komisch. Man merkt den Autoren schon an, dass sie dort wohnhaft sind (waren?), da einiges Insiderwissen präsent ist, hat aber beständig, und so will ich resümieren, das Gefühl, dass die Autoren Nepal eher durch einen (ihren eigenen?) Spiegel reflektiert gesehen haben, als den wirklichen Himalajastaat objektiv vor Augen gehabt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Selbstbeiweihräucherung und Langeweile, 3. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Gebrauchsanweisung für Kathmandu und Nepal (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch als Vorbereitung für meine erste Nepalreise geschenkt bekommen. Aus der Reihe "Gebrauchsanweisung für.." besitze ich bereits die Bücher zu Island, Finnland und Spanien. Aber so eine schlechte "Gebrauchsanweisung für.." habe ich noch nie gelesen.

Die Sprache der Autoren ist sehr umständlich und bei längerer Lektüre einschläferend. Vermeintliche lustige Begegnungen werden sehr umständlich erzählt. Auch die ständige Werbung für die eigene Zeitung ist eher störend. Es fällt eine Überheblichkeit gegenüber den Nepalesen auf (z.B. das tolle Layout der Airline. Mit Hilfe eines Münchner Werbebüros kann man natürlich wesentlich professionellere Vorlagen erstellen als eine mittellose Person in Nepal es je könnte).

Die mit Spannung und Humor erwartetend Insiderinformationen sind spärlich. Man möchte sich vom Backpack-Touristen abheben, bereist aber nur Kathmandu und Lumbini. Eine Verbindung zur Kultur oder Religion (am Besten mit Erläuterung für die Neureisenden) gibt es nicht.

Das Buch ist absolut nicht empfehlenswert als Reiselektüre.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fliegen sie nach Kathmandu, 13. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gebrauchsanweisung für Kathmandu und Nepal (Taschenbuch)
Eigentlich suchte ich nur einen Reisefuehrer fuer Nepal als ich in einem Buecherregal ganz unten dieses Buch fand ... - ich musste beim Lesen mehrfach wirklich laut lachen, aber dieses Buch beschreibt immer noch sehr treffend das allgemeine Leben und Treiben in Nepal, vor allem aus der Sicht von (westlichen) Aussenstehenden, auch wenn die Geschichten historisch zurueckliegen.
Man braucht allerdings eine Spur Humor, um auch zu verstehen, dass die Texte nicht als Beleidigung der Nepalesen und des Landes zu verstehen sind. Diese wiederum haben ja auch eine sehr grosse Portion Humor, die dazu hilft, uns zu ertragen, wenn wir da so ernsthaft durch das Gebirge stapfen!
Inzwischen ist dieses Buch fuer mich ein Klassiker, den man immer wieder verschenken moechte, an alle die Nepal kennen oder gerne kennen lernen moechten. Natuerlich hilft es ihnen gar nicht fuer die Planung ihrer Reise, aber als mentale Vorbereitung auf ein bisschen Chaos sicherlich. Fliegen sie doch nach Kathmandu - packen sie ihren Humor auch mit ein, - den brauchen sie : es gibt dort Touristen !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel Wiedererkennen., 10. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gebrauchsanweisung für Kathmandu und Nepal (Taschenbuch)
Jetzt - wenn man den Anfang überspringt - hat man das Gefühl wieder dort zu sein. Ein Land, das fasziniert.
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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur schräg rumschwurbeln reicht nicht, 7. Mai 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Gebrauchsanweisung für Kathmandu und Nepal (Taschenbuch)
Hätten nicht Christian Kracht und Eckhart Nickel diese so genannte "Gebrauchsanweisung" geschrieben, hätte man den Autoren dieses Bändchen wohl um die Ohren gehauen. Zwei, drei nette Anektoden, ansonsten selbstverliebtes, dandyhaftes Salbadere. Aus dem Buch hätte man einen netten Zeitungsartikel machen können und 85 Prozent in den Papierkorb werfen. Durch den seitenlangen Abdruck von Zeitungsartikeln auf English und Interviews drängt sich zudem der Verdacht frecher Zeilenschinderei auf. Die beiden Herren hatten wohl nicht richtig Lust, das Honorar aber gerne mitgenommen. Kathmandu hätte ein besseres Buch verdient gehabt.
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17 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nettes Geplauder, 28. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gebrauchsanweisung für Kathmandu und Nepal (Taschenbuch)
Ich war bereits 4 Mal in Nepal, bevor ich neugierdehalber dieses Buch las.
Ich habe keineswegs den typischen Touristenratgeber erwartet, was-wann-wo-wieviel, aber einige Erklärungen über kulurellen Eigenheiten hätte ich ganz hilfreich gefunden.
Was nützt es mir zu wissen, wie der Jazz nach Nepal kam, wenn ich es für wichtiger halte, wie ich achtsam mit den kulturellen Differenzen umgehen kann.
Die Selbstdarstellung der Autoren sprach mich auch nicht unbedingt an und ich empfand die Beschreibungen von Menschen und Situationen als Verallgemeinerungen, so dass mir das Buch letzten Endes lediglich ein wenig Kurzweil brachte. Nur das Interview mit dem neuen Staatsführer fand ich aufschlussreich und schön ironisch.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Juwel der Reiseliteratur! Unbedingt empfehlenswert!, 18. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Gebrauchsanweisung für Kathmandu und Nepal (Taschenbuch)
Die Gebrauchsanweisung für Kathmandu und Nepal ist kein Reiseführer im herkömmlichen Sinne.

Der Leser wird nicht gelangweilt mit Beschreibungen von Hotels, Bars und Einkaufszentren.

Man legt das Buch nicht so schnell wieder aus der Hand.
Die Beschreibungen von Land und Leuten, die Geschichte über den Jazzmusiker Barney Kessel, über die Essgewohnheiten der Bevölkerung, die Hippieinvasion in den Sechzigern, die hohe Kunst der Architektur, wie sie in fünfstöckigen Holzhäusern zum Ausdruck kommt, all dies ist unglaublich lesenswert.

Dazu noch an jedem Kapitelanfang ein Gedicht aus Nepal, in die deutsche Sprache übersetzt. Gebrauchsanweisung für Kathmandu und Nepal ist wahrlich ein Juwel, man fühlt sich sehr gut unterhalten und leicht erhaben, ob der Vielfalt an interessanten Informationen und literarischen Bonmots.

...und man möchte so gerne wieder reisen!

Vielen Dank für dieses tolle Buch!
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Gebrauchsanweisung für Kathmandu und Nepal
Gebrauchsanweisung für Kathmandu und Nepal von Eckhart Nickel (Taschenbuch - 1. April 2009)
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