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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen29
4,0 von 5 Sternen
Format: TaschenbuchÄndern
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am 1. Oktober 2004
Fünf Sterne, weil dies ein wirklich gelungenes HÖRbuch ist: Nicht nur ein gutes Buch, das eben vertont wurde, sondern dank Heike Makatschs bezaubernder Stimme ein echer Hörgenuss. Man wird regelrecht gefangen von ihrer Art zu erzählen. Ein gutes Beispiel, dass es Sinn mancht, echte Profis lesen zu lassen anstatt wie leider so oft den Autor selbst (denn wer schreiben kann, kann noch lange nicht mitreißend reden). Bei der "Gebrauchsanweisung für London" kommen alle guten Sachen zusammen: Eine bezaubernde Vorleserin und ein gutes Buch. Der Autor Ronald Reng beantwortet mit sehr charmanter Ironie all die Fragen über London, denen sich kein Reiseführer widmet: Was es mit der britischen Höflichkeit wirklich auf sich hat, warum die U-Bahn nie funktioniert, weshalb die Engländer so viel Bier trinken, wie man im teuren London überhaupt überlebt - warum so viele diese Stadt lieben. Zusammengefasst: Ein wirklich lohnender Kauf. Der einzige Nachteil: Man bekommt sofort Sehnsucht nach London.
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am 29. April 2005
London schwingt, und Ronald Rengs Gebrauchsanweisung auch. Sie ist flott geschrieben, sehr informativ für alle, die neu nach London kommen oder mehr wissen wollen als nur das, was in den "normalen" Reiseführern steht. Man merkt, dass der Autor lange in London lebte (jetzt wohl nicht mehr). Ein oder zwei Kapitel - wie etwa seine Pub-Abenteuer mit dem Bulgaren "Tut-tut" - haben mir persönlich weniger gefallen, aber das schmälert den Gesamteindruck nicht: Ich hatte nach dem Lesen das Gefühl, London zu verstehen - und sehr viel Lust, wieder dorthin zu fahren. Und was Besseres kann ein Reisebuch wohl nicht erreichen.
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am 23. Februar 2006
Die "Gebrauchsanweisung für London" steht mittlerweile schon etwas zerknittert im Wohnzimmer unserer WG hier in Clapham (eine Serbin, eine Tschechin, drei Deutsche). So oft greifen wir wieder dazu, um uns oder Besuchern daraus vorzulesen. Ronald Reng hat London wirklich verstanden und so gut beschrieben, wie es eigentlich gar nicht geht. Manchmal sind seine Geschichten abgedreht (wie über seinen Pubfreund Tut-tut), manchmal zum Schreien komisch (Stars in London), manchmal bewegend (der sanfte Investmentbanker), und immer informativ: Man lernt sogar als Wahl-Londoner noch viel Neues über seine Stadt. Es ist nicht die Gebrauchsanweisung - sondern die Bibel für London.
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am 28. Juni 2005
Leider kam dieses Buch für mich fünf Jahre zu spät - damals bin ich aus London aus beruflichen Gründen weggezogen. Oder kam dieses Buch doch genau richtig für mich? Es brachte mich im Geiste wieder zurück nach London: Reng hat eine tolles Gespür bewiesen, wie die Stadt tickt. Es ist ihm gelungen, die Stimmung, die London so einmalig macht, einzufangen: Die Toleranz, den Humor, der selbstverständliche Umgang der verschiedenen Kulturen - aber natürlich auch die übertriebene Höflichkeit der Engländer, ihre Obsession mit Wohnungskäufen, der elende Hype um alles Englische. Das Buch ist eine herrliche Reise im Kopf. Kompliment, Herr Reng!
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am 20. Januar 2005
Wer vorher schon die Gebrauchsanweisung für England gelesen hat, mag sich gefragt haben, was noch alles in einer Gebrauchsanweisung für London stehen soll. Nun stellt sich heraus, dass die beiden Gebrauchsanweisungen in Stil und Inhalt so unterschiedlich sind wie - ja wie, England und London ... London ist die jüngste, schnellste, kosmopolitischste Stadt Europas, in der man Jahre Leben kann, ohne zu merken, dass man in England ist. Und dieses London schildert Ronald Reng in seiner Gebrauchsanweisung auf sehr unterhaltsame Art, immer mit einem klassisch englischen Augenzwinkern. Der Autor nimmt nichts zu ernst und sich selbst schon gar nicht. Jeder Bewohner der "Nation of London" wird wohl vieles in dem Buch wiedererkennen (vor allem die niemals funktionierende tube!). Was fehlt - und das ist bei einer Stadt wie London eigentlich unverzeihlich - ist ein Kapitel zur Musik. Dafür sind die Kapitel über die englische Höflichkeit und Fussball in London genauso wie die Interviews mit verschiedenen Londonern 25 Sterne wert - mindestens.
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am 14. Februar 2005
Dieses Buch hat bei mir auf wunderbare Art Erinnerungen an die Stadt geweckt, in der ich zwei Jahre lebte. Dem Autor ist ein wirklich liebevolles Porträt von London gelungen, ohne die Stadt zu glorifizieren. Das Buch ist flott und sanft ironisch geschrieben. Die klassischen Londoner Fragen werden natürlich beantwortet (Warum sind die hier alle so verdammt höflich bzw. zugeknöpft?), aber besonders gelungen sind die Schilderungen der vielen kleinen Skurrilitäten und Absurditäten, wie zum Beispiel die Berechnung des Londoner Mietpreises. Ich habe mich bestens amüsiert.
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am 7. Oktober 2004
Ronald Reng, der mit "Mein Leben als Engländer" schon einen sehr unterhaltsamen Roman über die junge Ausländerszene in London veröffentlicht hat, avanciert mit der „Gebrauchsanweisung für London" endgültig zum herausragenden deutschen Beobachter der englischen Gesellschaft. Gleich im ersten Kapitel qualifiziert Reng seine „Gebrauchsanweisung" als „Liebeserklärung", und seine Liebe zu London scheint tatsächlich zwischen jeder Zeile hindurch. Doch sie verblendet Reng nicht die Sicht: Durchaus kritisch befasst er sich mit Londoner Phänomenen, über die wohl jeder Tourist staunt: die schlechte U-Bahn, die exorbitanten Preise, das Wettsaufen in den Pubs. Sein lakonischer - und in der Tat sehr britischer - Humor und seine geradezu geniale Beobachtungsgabe sorgen dafür, dass das Lesen nie langweilig wird. Besonders gelungen finde ich, dass er sich nicht nur auf sich selbst verlässt, sondern in Zwischenkapiteln auch andere Londoner zu Wort kommen lässt (u.a. den Turner-Preis-Gewinner Wolfgang Tillmans). Ein ideales Buch für London-Liebhaber genauso wie für Erst-Besucher, wobei wohl eher für Leute bis 40. „Gesetztere" Leser mögen vielleicht Kapitel über die klassische Kunst oder Musik (die Proms) oder über die Geschichte vermissen. Das ist das einzige „Manko", das mir auffiel. Aber selbst Leute, die in London leben, werden in dem Buch noch viel Neues über ihre Stadt erfahren.
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am 11. November 2007
Es ist einfacher zu beschreiben, was die Gebrauchsanweisung für London nicht ist, als zu beschreiben, was genau sich hinter dem Titel verbirgt. Dieses Buch ist kein Reiseführer im klassischen Sinn. Es ist auch kein Roman über die britische Hauptstadt. Die 'Gebrauchsanweisung für London' ist als Einstieg für London-Unerfahrene wahrscheinlich nicht sonderlich gut geeignet.

Der Autor selbst kritisiert den irreführenden Buchtitel in seinem ersten Kapitel und macht daraus kurzerhand seine ganz persönliche "Liebeserklärung an London". Auf 197 Seiten in 11 Kapiteln, versucht Reng dem Leser klar zu machen, worin die Faszination Londons besteht. Er schreibt beispielsweise von der U-Bahn und den Buslinien, mit denen auch jeder Tourist früher oder später die folgenden Erfahrungen machen wird:

"Auf die Idee, es könne sich lohnen, die Abfahrtszeiten der Busse zu studieren, braucht deswegen noch lange keiner zu kommen. Eine Londoner Weisheit, die an den Bushaltestellen von Generation zu Generation weitergegeben wird besagt: Erst kommt eine halbe Stunde gar keiner, dann kommen vier auf einmal." (S.38)

Die arbeitenden Banker in der City werden ebenso wie der englische Fußball und die Rolle der vielen unterschiedlichen Clubs für London beschrieben. Es geht um unterhaltsame Begegnungen in Londoner Pubs und um die Londoner Kunstszene. Dies alles ist in sehr persönlichem Stil, beinahe romanartig, geschrieben.

Zwischendurch kommen auf einigen Seiten ein paar mehr oder weniger bekannte Londoner Persönlichkeiten, wie der Autor Tony Hawks, zu Wort, die Rengs Schwärmerei durch ihre Texte belegen.

Wer einen Reiseführer erwartet, wird aber wie gesagt, enttäuscht werden. Es gibt zwar einige Insidertipps im Text, aber das wars auch schon. Wer London bereits kennen- und lieben gelernt hat, der wird nach dem Lesen dieses Buches vor Sehnsucht schnell einen Flug auf die Insel buchen.
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am 23. Juli 2005
Nach den Bombenanschlägen vom 7. Juli wirkt auf einmal vieles anders in London - auch dieses Buch, dass ich zufällig am 3. Juli begann und nun, zwei Wochen später, beendet habe: Die Londoner Lebensfröhlichkeit und der Enthusiasmus, die ihn Rengs Gebrauchsanweisung so treffend beschrieben werden, sind aus den Straßen verschwunden. Und dennoch - oder besser gesagt: gerade deshalb - hat mir das Buch in diesen Tagen richtig Mut gemacht: dass London hoffentlich schon bald wieder so sein wird, wie es immer war. Nämlich so, wie es einfach unglaublich gut von Reng geschildert wird: "Die beste Stadt der Welt." Das Buch ist echt genial.
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am 4. Januar 2009
Wunderbar! Im Grunde hätte ich als Londoner (denn so nennt man sich, wenn man in London wohnt, egal wo man herkommt) genau das selbe Buch schreiben können. Warum ich es dennoch gerne gelesen habe: Weil ich all diese Gedanken und Eindrücke nicht halb so schön hätte beschreiben können.
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