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Kundenrezensionen

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am 26. März 2007
Das Buch wurde in 1999 im Umlauf gebracht und trotzdem bin ich nach 8 Jahren (März 2007) der Erste, der hier über das Buch schreiben darf. Warum das so ist kann ich mir gut vorstellen. Es liegt bestimmt nicht an einem Desinteresse an der Tschechischen Republik und wahrscheinlich auch nicht an der Piper-Serie Gebrauchsanweisung für ......

Die anderen Gebrauchsanweisungen, die ich gelesen habe, unterscheiden sich von diesem Buch gewaltig und sind meistens empfehlungswert.

Hier also meine Kritik zu diesem Buch:

Inhaltlich:

Die Kurzbeschreibung verspricht Witz, Ironie, Sarkasmus und eine Aufräumung der Vorurteile. Keines von oben angeführten habe ich wirklich entdecken können. Stattdessen wurden Vorurteile nur aufgezählt und mit diesem Buch sind sehr wahrscheinlich neue entstanden.

Herr Grusa nutzt dieses Buch als ein Racheinstrument, der ihm ermöglicht seine Vergangenheit zu verarbeiten. Er missbraucht dieses Buch als quasi seine Memoiren, an denen Keiner wirklich interessiert ist. So erfährt der Leser, dass der arme Herr Grusa in der kommunistischen Tschechoslowakei ein Berufsverbot als Schriftsteller bekam. Wer sich die Zeit und Mühe nimmt, und dieses Buch zu Ende liest, versteht auch warum. Weiters wurde Herr Grusa ins Gefängnis gesetzt und dann irgendwann auch ausgebürgert. Die Rache erfolgt in diesem Buch in der Form von einer Kritik an alles was tschechisch ist, oder was den Tschechen heilig ist. Die bekannten tschechischen Politiker und Literaten, wie Benes, Kafka, oder Capek, werden hier durch den Kakao gezogen ohne jeglichen Respekt. Und dieser Mensch ist unsere Kulturminister geworden!!!

Auch über die Sprache und die Küche wird gelästert. Als tschechischer Botschafter in Bonn und Wien, kritisiert hier Herr Grusa natürlich auch die Deutschen und die Österreicher. Da bin ich aber beruhigt, denn dieser Mensch mag offensichtlich niemanden.

In diesem Buch erfahren sie Nichts, was sie dazu bewegen sollte nach Tschechien zu fahren. Man erfährt auch nichts über das neue Tschechien. Stattdessen nur Geschichte, die man woanders lieber lesen sollte.

Schreibstil:

Um dieses Buch zu verstehen, soll der Leser: Deutsch und Altdeutsch sowie Tschechisch sprechen und schreiben können und zumindest das kleine Latein intus haben. Ein Geschichtestudium ist grundsätzlich keine Voraussetzung aber wenn man alles nachvollziehen will, vom Vorteil. Störend und absolutes "no-go" ist das von Herrn Grusa erfundene Deutschtschechisch bzw. Tschechischdeutsch. Was bei einer Veranglisierung funktioniert, kann man nicht mit jeder beliebigen Sprache tun Herr Grusa!!!

Der eigentliche Schreibstil ist eher chaotisch, verwirrt selbstverliebt mit einer Portion Arroganz obendrein. Obwohl der Autor mit einem gewaltigen Wortschatz prallt, kann er die Fehler in der Grammatik und Rechtschreibung nicht kompensieren!

Unterm Strich zusammengezählt erfährt man gar nichts über den Alltag oder Sitten der Tschechen. Bei mir landet das Buch in der Kategorie Fehlkauf mit der Bemerkung: "Themenverfehlung"!!!
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am 1. März 2012
Die negativen Rezensionen sind für mich nicht nachvollziehbar. Ji'í Gruša war ein hochgebildeter tschechischer Schriftsteller und Politiker, Botschafter in Deutschland und Österreich und hat somit über den Tellerrand geblickt und konnte sein Land auch mit dem Blick von außen aus der Distanz betrachten. Man darf von seinem empfehlenswerten Buch daher keinen Hochglanz-Werbeprospekt erwarten, der nur die allseits bekannten Sehenswürdigkeiten und Klischees abklappert. Vielmehr eröffnet er uns ein umfassendes, buntes geschichtliches und kulturelles Porträt seines Landes. Man merkt, dass Ji'í Gruša eigentlich Schriftsteller war. Das Buch ist durchaus auch literarisch ein Genuß, vor allem für Liebhaber der tschechischen Literatur alla Hrabal.
Insgesamt bekommt man m.E. ein sehr gutes Bild Tschechiens, seiner Geschichte, Kultur und Menschen vermittelt.
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am 7. Dezember 2012
Dieses Buch mag manchen Leser überfordern, der sich eine leichte aber letztendlich doch oberflächliche Annäherung an das Reiseland Tschechien verspricht. Allerdings ist es deutlich mehr und dabei keineswegs ein biographisches Buch (dabei dürfte die höchst spannende Biographie des Autors durchaus interessieren und zum Verständnis des Landes beitragen). Jiri Grusa hat viel Sinn für Zwischentöne und bricht die vielfältigen Klischees über die Tschechen und ihr Land mit feiner Ironie und absolut ohne jegliche Eitelkeit - er ist ja selber einer von ihnen, woran er keinen Zweifel lässt. Ein außerordentlich empfehlenswertes Buch daher für alle, die mehr als ein paar Eckdaten für den nächsten Wochenendtrip brauchen...
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am 3. Mai 2013
Herr Grusa ist gescheit. Er ist belesen. Er ist sprachgewandt. Wenn er bloß nicht so eitel wäre! Im verbissenen Bestreben, eine geschliffene Pointe um die andere zu formulieren, verlieren sich die Zusammenhänge - und am Ende hat er den Leser verloren. Was heißt "am Ende": Ich habe das Buch irgendwo mittendrin weggelegt. Zu willkürlich scheinen mir einige Zugänge zum Thema ausgewählt, zu krampfhaft orginell von Grusa (über)interpretiert, zu wenig ergiebig für ein vertieftes Verständnis der tschechischen Kultur und der tschechischen Menschen. Einige denkwürdige G'schichterln und Schnurren gibt das Buch dennoch her. Der Hauptgrund aber für die von mir vergebenen (immerhin) drei Sterne: Der Autor hat mir als erster ausführbar erklärt, wie das tschechische "r mit Hatschek" zu sprechen ist. Ich kann's jetzt. Glaub ich. (Der Praxistext vor Ort steht noch aus.)
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am 1. Februar 2008
Dieses Buch ist eines der wenigen, die ich nicht fertig gelesen habe. Auch warum es für Anfänger geeignet sein soll, ist mir schleierhaft. Ich war schon mehrmals in Prag und hab mich sehr auf die Lektüre gefreut. Umso mehr war ich genervt von der selbstverliebten Fabuliererei und den zunehmend unverständlichen Bonmots des Autors. Schade, dass ausgerechnet in dieser flotten, humorvollen Serie so ein Blindgänger versteckt sein muss.
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am 3. April 2008
Wenn Deutsche reisen, machen sie gerne Städtereisen. Eine der beliebtesten ist die nach Prag. Und dann laufen sie diesem wie ein Zeigefinger erhobenen Schirm hinterher, hören zu, mal halb, mal ganz Ohr und bekommen manches mit und vieles auch nicht.

Die Gebrauchsanweisung für Tschechien und Prag von Jiri Grusa ist eine geschichtliche und mit Anekdoten gespickte Einführung für Tschechien und Prag für Naive und Unbefleckte, vielleicht für solche, die bisher nur wissen, dass Prag kulturell und von Kunst wegen eine sehr sehenswerte Stadt ist.

Ich fand diesen Reiseführer für Tschechien und Prag sehr informativ, wenn ich auch Grusas Diktion manchmal sehr langatmig, wenn nicht langweilig fand. Ich hätte mir dann gewünscht, wenn sein Erzähl- und Beschreibungsstil mehr tschechisches Feuer besessen hätte. Aber gut, vielleicht sollte man dieses Buch einfach dazu verwenden, um die erste Orientierung in einem großen Überblick zu finden. Und dazu taugt es allemal – für all diese gern reisenden deutschsprachigen Piefkes.

Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend (Weltliteratur oder Tendenz zu Weltliteratur); 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten.
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am 19. September 2014
Das Buch ist zu kompliziert zum Lesen, es macht überhaupt keinen Spass.
Alle anderen "Gebrauchsanweisung für..." sind immer sehr interessant.

Freundliche Güsse
Elsbeth Schaedeli
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