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am 3. März 2011
Eine gut recherchierte Biographie über Charlotte von Preußen, die späteren Kaiserin Alexandra von Russland, war schon lange überfällig. Schließlich war sie als Verbindungsglied zwischen Preußen und Russland am Anfang des 19Jahrhunderts eine der Schlüsselfiguren in der Politik der beiden Staaten. Zwar beschrieb sie sich stets selbst als unpolitisch und war es sicher auch im vergleich zu anderen Zarinnen, wie etwa der großen Katharina II. Doch war sie immer erstaunlich gut informiert über die Tagespolitik. Denn sie stand in regen Briefwechsel zu ihren Brüdern den spätern preußischen Königen Friedrich Wilhelm IV. und Wilhelm I. mit denen sie seit frühster Jugend politische Frage erörterte. Zu dem genoss sie das volle Vertrauen ihres Ehemanns Zar Nikolaus I., auf dessen impulsive Natur sie mäßigend einwirkte. Sie sah es als ihre oberste Pflicht an eine gute Ehefrau und Mutter zu sein und war durch und durch ein Familienmensch. So war ihre Ehe trotz persönlicher Gegensätze äußerst glücklich. Die schweren Schicksalsschläge ihres Lebens, schon in der Jugend verlor sie ihre Mutter, das ständige Heimweh nach Preußen, der Tod ihrer jüngsten Tochter und das schwere Amt als Zarin meisterte sie mit ihrem tiefen Glauben an Gott und dem Bewusstsein, ganz Preußin, ihre Pflicht zu tun.
Marianna Butenschön hat mit der vorliegenden Biographie eine Lücke geschlossen. Ihr flüssiger Schreibstil ist zwar manchmal etwas einfältig, aber das kommt eher daher, dass die Autorin Charlotte spürbar sehr mag. Sie hat gut recherchiert und zitiert Charlotte und ihre Weggefährten immer wieder aus Briefen. So bekommt man ein recht gutes Bild über die preußische Zarin. Abgerundet wird das Buch mit zwei Stammbäumen der Hohenzollern und der Romanows, einer Zeittafel, dem unfangreichen Glossar, und ein weitreichendes Personenregister. Zudem gibt es eine bunt bebilderten Innenteil mit zahlreichen Portraits von Charlotte und ihrer Familie. Ich kann das Buch uneingeschränkt weiter empfehlen, da es gut recherchiert ist und mit vielen nützlichen kleinen Details ausgestattet ist.
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am 26. Februar 2011
Nach dem Luisenjahr 2010 und den unzähligen Publikationen über das Leben der Königin Luise von Preussen, der Mutter der Zarin, kann dieses Buch wie ein Fortsetzung gesehen werden. Über die preussische Prinzessin Charlotte ist bisher sehr wenig geschrieben worden, und die Publikationen die existieren spiegeln ihre Persönlichkeit nicht wieder und sind nicht objektiv, da unter Sowjetzeiten ein verzerrtes Bild gegenüber den Romanows bestand.
Dieses Buch räumt damit auf und erzählt die Lebensgeschichte der Preussin auf dem Zarenthron. Gleich zu Anfang wird versucht die Persönlichkeit Charlottes zu ergründen. Sie war nicht das verwöhnte schmückende Beiwerk des Zaren, sondern eine Frau die ihre eigenen Interessen und Fähigkeiten hatte und diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten ausgeschöpft hatte. Durch ihre sanfte romantische Art, ihr demütiges Wesen und das Sich-zurückstellen und nur für die Bedürnisse des Zaren da zu sein, hat Charlotte mehr Einfluss auf Nikolaus I und dessen Politik ausgeübt als ihm dies überhaupt bewusst war. Ihre liberale Haltung hat auch indirekt die Weichen für Russlands Zukunft gestellt, durch die Auswahl der liberalen Lehrer ihres Sohnes und Thronfolgers. Somit hat sie u.a.indirekt für die Abschaffung der Leibeigenschaft in Russland beigetragen, ohne über ihr politisches Handeln und die Konequenz darüber bewusst zu sein. Ihr Antrieb und ihre persönliche Befriedigung zog sie vielmehr aus ihrem Familienleben und der Nähe zu ihrem Mann. Gleichzeitig ist sie als Zarin immer eine preussische Prinzessin geblieben und hat den Kontakt nach Berlin zu ihrem Vater und Geschwistern nie abreissen lassen.
Alexandra Fjodorowna, wie Charlotte mit russischem Namen genannt wurde hebt sich positiv von ihrer Namensvetterin der Frau von Zar Nikolaus II ab, obwohl es viel Parallelen gibt. Beide waren deutsche Prinzessinnen, beide hatten die Mutter früh verloren, beide waren sie Familienmenschen, und beide hatten eine melancholische Ader.
Das hier vorliegende Buch fand ich sehr gut, angenehm geschrieben mit schönem Bildteil. Es hinterfragt die Persönlichkeit der Kaiserin, schildert Kindheit und Jugend und Elternhaus sowie die Verbundenheit der einzelnen Familienmitglieder. Duch Zitate aus Briefen und Tagebüchern von unterschiedlichen Personen ihrer Zeit wird es sehr lebendig, interessant und kurzweilig.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Es ist geeignet für geschichtlich interessierte, die Geschichte aus einem anderen, mehr persönlichen Blickwinkel erfahren und nicht nur mit Daten und Fakten konfrontiert werden wollen.
Fazit ein rundum gelungenes Werk!
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am 11. Mai 2016
Der Autorin, Marianna Butenschön, ist ein wirklich gutes Werk gelungen. In der Tat hat es lange gedauert, bis nicht nur im deutschen Sprachraum, sondern überhaupt eine nicht nur ansprechende, umfangreiche und aktuelle Biographie über „Die Preußin auf dem Zarenthron“ geschrieben wurde. Sondern vielmehr bietet das Buch auch Einblicke in die Zeit ihrer Herrschaft in Preußen, dem Deutschen Reich mit seinen Adelsfamilien und natürlich vornehmlich in das Zarenreich des 19. Jahrhunderts.

Die fundierte Sachkenntnis der Autorin und ihre akribische Vorarbeit runden das Buch ab. Alleine die über 700 Endnoten, die fast jede Äußerung, Mengen- und Gemütsangabe belegen, zeigen, dass sich Frau Butenschön ihre Arbeit nicht leicht gemacht hat. Aber ganz sicher ist das Endresultat selbst für Laien auf dem Themengebiet lesenswert, da der Schreibstil anregend, mitreißend und durchaus unterhaltend ist. Die sehr gute Mischung aus reinen Fakten mit Zitaten, Auszügen aus originalen Schriftdokumenten und immer wieder fein eingestreuten Hintergrundinformationen machen das Lesen immer interessant. So bekommt man Einblick in die Kindheit der Zarin, ihren Lebenswandel vor und während der Ehe, ihre Einstellungen und – etwas beschränkten – Einsichten in das Leben der russischen Bauern und vieles mehr.

Die zeitliche Orientierung wird dem Leser durch viele Kleinigkeiten erleichtert, wie etwa eine stichpunktartige Zusammenfassung der Kapitelinhalte zu Beginn jedes Kapitels mit Angabe auch des behandelten Zeitraums. Außerdem wurde der Stammbaum der Hohenzollern und der Stammbaum der Romanows mit aufgenommen. Daneben wurde ein beachtliches Glossar mit mehr als 120 Stichworten aufgenommen, das etwa Kathedralen, Schlösser, Ortschaften und politische Institutionen einordnet und erklärt. Darüber hinaus ist auch eine detaillierte Zeittafel abgebildet und auch das Personenregister überzeugt mit seinen über 200 Eintragungen, die es erlauben, die Vielzahl der an der Geschichte Beteiligten einzuordnen.
Charlotte von Hohenzollern, bzw. Alexandra Fjodorowna, Kaiserin von Russland, hat in der Tat ein beeindruckendes Leben gelebt, das hier auf 350 Seiten in einer Art so unterhaltsam und gleichzeitig detailliert beleuchtet wird, wie man es sich von anderen Biographien nur wünschen kann.
Da es hier um die Aufmachung des Buches gehen soll, überlasse ich es der Interpretation eines jeden Lesers, ob der Einfluss der Zarin auf ihren Mann nur außergewöhnlich war oder nicht. Die beschriebenen Begebenheiten und Ereignisse vermitteln ein so umfassendes Bild, dass durchaus beide Interpretationen ihre Begründung haben mögen.
Inhaltlich ist das Buch uneingeschränkt zu empfehlen!
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am 25. Oktober 2012
Personen der russischen Geschichte, speziell in der Zeit 18./19./20. Jhrd., interessieren mich sehr. Leider gibt es wenig Literatur über die Zarinen dieser Zeit. Umso mehr freute ich mich auf diese Biographie über Charlotte von Preußen, Königin Louises Tochter zu stoßen. Im Alter von 19 Jahren wurde sie mit dem russischen Großfürsten Nikolaus Pawlowitsch vermählt, der nach seinem älteren Bruder, Kaiser werden sollte.
Charlottes Kindheit, die abgöttische Liebe zu ihrer - noch heute verehrten - Mutter Luise, ihr Umzug ins ferne Russland und ihr Leben als Kaiserin Alexandra Fjodorowna, an der Seite eines der mächtigsten Männer der Welt, wird anschaulich und informativ von der Autorin geschildert. Man gewinnt den Eindruck einer weitreichenden Recherchearbeit bei der Entstehung der Biographie. Allerdings sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass die Autorin ein "Kind unserer Zeit" ist, sprich, sie hat Alexandra wohl eine etwas zu "lenkende, ausschlaggebende" Rolle für damalige Verhältnisse eingeräumt. Ich glaube nicht, dass damals eine Frau irgendeinen Einfluss auf das männliche Tun nehmen konnte, geschweige denn an der Seite eines, von sich absolut überzeugten, mächtigen Mannes, wie dem des Kaisers. Dennoch würde ich die Biographie als gelungen bezeichnen und es hat mich sehr gefreut, endlich einmal etwas über diese Person der russischen Geschichte nachlesen zu können.
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am 8. Juli 2011
von Sabine Schenkel in ihrer Biographie "Die weiße Rose Preußens: Das Leben der Charlotte von Preußen, Kaiserin von Russland 1798-1860" gezeichnete Bild der Kaiserin.

Es ist eine gute geschriebene Biographie, die das Leben der Prinzessin von Preussen und russischen Kaiserin gut nachzeichnet. Man kann sich sehr einfach ein Bild machen. Ich kann mich allerdings nicht so ganz des Eindrucks erwähren, dass de Autorin etwas krampfhaft bemüht ist, aus der Kaiserin mehr zu machen als sie eigentlich war. Der Zusatz, in dem sie mit ihrer Namensvetterin, der letzten russischen Kaiserin verglichen wird, macht dies deutlich.

Charlotte von Preussen war vor allem die GEMAHLIN des Kaisers. Sie stützt ihren Mann, ist im total loyal ergeben, stellt für ihn eigene Gefühle (z.B. wie sie sich zu seiner langjährigen Mätresse stellt) zurück. Sie ist so sein ruhender Pohl.

Eigene Ideen, Vorstellungen oder wirklichen Einfluß hat sie nicht. Selbst die traditionelle Rolle der Kaisergemahlin als Gnade bewirkenden Person findet man nicht. Sie führt die Wohltätigkeitsorganisationen ihrer Schwiegermutter pflichtschuldig weiter, aber auch ihr vermisst man eigene Initiativen. Durch ihre Geburt ist sie Garant der Verbindung zum Hause Preussen und der grundkonservativen Ausrichtung. Aber auch hier ist sie nicht diejenige, die die Entwicklungen beeinflusst. Die Allianz wankt schon während er Regierungszeit ihres Mannes und wird nicht unter ihrem Sohn fortgeführt. Russland - sie lernt nie wirklich Russisch, lebt französisch sprechend in den kaiserlichen Palästen. Sie ist lebenslustig und wird eine große Dame.

Insgesamt ein schönes Buch, auch mit netten Bildern. Rundrum gelungen, aber auch die Autorin kann nicht mehr aus ihr machen als sie war.
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am 2. Januar 2014
Alexandra, Kaiserin von Russland... Eine Frau, die in der russischen Geschichte kaum Beachtung erhält und doch großartig war. Ihre Biografie ist sehr gut recherchiert. Der Aufbau ist gut und der Schreibstil verständlich. Mir hat auch die Erläuterungen zu den Orten, Personen und anderen wichtigen Dingen und Ereignisse im Anhang gefallen. Besonders aber die zwei Stammbäume, bei denen man leicht die Namen und Verwandtschaftsverhältnisse nachschauen kann.
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am 25. Juni 2015
Ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil ich mit Begeisterung über das Leben der Mutter von Alexandra, Königin Luise von Preußen, gelesen habe. Das Leben der Tochter ist weniger aufregend als das ihrer Mutter, irgendwie ohne Höhen und Tiefen, sieht man von den katastrophalen Zuständen in Russland ab, es ist schön zu erfahren, wie ergeben sie ihrem Mann war, Liebesheiraten waren zu diesen Zeiten ja in Herrscherhäusern kaum üblich, es freut einen, dass sie eine wirklich gute Ehe geführt hat. Aber viel tiefer geht das Buch nicht, ist aber trotzdem ganz interessant.
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