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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen64
3,5 von 5 Sternen
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Man versucht in der Notaufnahme einen eingelieferten Patienten mit Herzinfakt wieder zu beleben. Dabei findet man eine Tätowierung. 'Töte mich' auf dem Körper des Patienten. Weiterhin findet man bei ihm Dinge, die Mordopfern gehörten ' weiblichen Mordopfern. Was kann das bedeuten ??? Nun fällt der Patient auch noch ins Koma, kann also keine Aussage machen oder irgendwie weiterhelfen.

Hier beginnen dann verschiedene Handlungsstränge, die der Autor aber mittels seiner Art und Weise des Schreibens auf für den Leser einfache und verständlich/nachvollziehbare Art schildert. Gerade diese Art und Weise, dem Leser die Handlung und Idee nahe zu bringen, finde ich perfekt gelungen. Bis zum Schluss bleibt man als Leser im Dunkeln, aber dann wirft die Zusammenführung der einzelnen Stränge ein Licht auf das Dunkel und alles wird klar und deutlich ' verständlich. Von Anfang an baut der Autor Spannung auf und lässt diese - an verschiedenen Fäden ziehend ' durch die gesamte Thrillerhandlung hindurch immer weiter ausbauen.

Sehr schön charakterisiert der Autor seine Darsteller und lässt sie vor dem geistigen Auge des Leser auferstehen und über die Handlung hinweg immer näher kennen lernen. Auch ist es schön, dass der Autor nicht 'nur' die eigentliche Handlung zum Aufhänger nimmt, sondern die Geschichten der Darsteller neben dieser zusätzlich thematisiert.

Die Geschichte führt den Leser nach Rom, auch erfährt man hier viel von der Stadt und den örtlichen Gegebenheiten, die der Autor bildhaft in seine Handlung einbindet. Für das Genre Thriller hat der Autor den idealen Schreibstil und die Umsetzung seiner Idee hat er perfekt gemeistert ' für meine Begriffe.

Man muss sich klar sein, dass es nicht ganz einfach zu lesen ist, aber, wagt man sich ran, muss man auch keine Angst haben, der Handlung irgendwie nicht folgen zu können, weil Carrisi es real, authentisch und glaubhaft angeht und die Handlungsstränge sich irgendwie ergänzen.

Ein sehr spannendes Buch, mit sehr viel Authentizität. Man kann es mit bester Unterhaltung lesen.

Ich empfehle die Lektüre aufs Wärmste.
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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Wie ich gesehen habe, wird dieses Buch auch im Fernsehen stark beworben. Zugebenenermaßen lässt der Titel auf Einiges schließen (z.B. Satanismus, mystische Geschehnisse, das Böse in Reinform, Spannung pur etc.), meines Erachtens aber auf mehr als tatsächlich dahintersteckt:

Ausgangspunkt ist, dass immer wieder junge Frauen entführt, vier Wochen gefangen gehalten und dann mit einem Schnitt durch die Kehle getötet werden. Den Serienmörder, der das verbrochen hat, will man finden. Auf dem Weg dahin stolpert man über weitere Leichen und über einen geheimen katholischen "Orden", die Pönitentiare, der sich bereits seit Jahrhunderten unauffällig und verborgen parallel zu den Ermittlungsbehörden mit der Aufklärung von Verbrechen befasst.

All diese Themen werden in diesem Roman miteinander vermischt. Allerdings erfolgt die Vermischung nicht in chronologischer oder zumindest logischer Form, sondern der Autor springt für den Leser nicht nachvollziehbar und erst einmal völlig zusammenhangslos zwischen verschiedenen Zeitperioden, die zum Teil Jahre auseinander liegen, hin und her. Dabei siedelt er jedesmal ebenfalls den Schauplatz des Geschehens an völlig unterschiedlichen Orten an: Mal ist es Rom, dann Russland, dann Mailand etc.. Hinzu kommt, dass es immer wieder Kapitel gibt, die aus der Ich-Perspektive erzählen und einen völlig irritieren.

Da man als Leser davon ausgeht und auch darauf hofft, dass wohl irgendwann klar wird, wie die einzelnen Kapitel zusammenhängen, und worauf das Ganze hinausläuft, liest man weiter. Tatsächlich, so gegen Ende - ich würde mal sagen im letzten Buchviertel - erkennt man zunehmend die Zusammenhänge, und alles ergibt einen Sinn. Aber bis es so weit ist, wird man auf eine Geduldsprobe gestellt. Denn es ist wirklich mühsam, insbesondere wenn man das Buch mal für eine Weile auf die Seite gelegt hat, beim Wiederaufgreifen der Geschichte, das Gelesene zu rekapitulieren und wieder in das Geschehen einzutauchen.

Dabei ist der Begriff "eintauchen" hier auf jeden Fall zu hoch angesiedelt. Denn bei diesem Erzählstil fällt genau das sehr schwer. Denn kaum hat man sich auf den einen Schauplatz und die damit in Zusammenhang stehenden Geschehnisse eingelassen, befindet man sich wieder in einer anderen Zeitperiode an einem anderen Ort und frägt sich, warum eigentlich, und was man jetzt hier schon wieder soll.

Wenn ich mir vorstelle, daraus einen Film zu machen, erinnert mich dieser Thriller an den "Da Vinci Code - Das Sakrileg", den ich ebenfalls als langatmig, mühsam und zum Teil zerrissen empfunden habe.

Ich kann dieses Buch nur bedingt als unterhaltsame Thrillerlektüre empfehlen. Man lässt sich davon viel zu gerne ablenken. Und diejenigen, die etwas ungeduldiger gestrickt sind, werden es wohl bald weglegen, wenn sie feststellen, dass sie jedesmal, wenn sie es wieder zur Hand nehmen, ein paar Kapitel zurückblättern müssen, um wieder in die Handlung reinzukommen.
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am 21. Dezember 2012
Der Autor hat in diesem Buch eine gut durchdachte und ausgeklügelte Geschichte erschaffen, die aus verschiedenen Handlungssträngen besteht.Stück für Stück werden die Geschichten der einzelnen Personen beschrieben und immer weiter miteinander verflochten. Zum Einen ermittelt die Polizistin Sandra nach dem Mörder ihres Mannes, der nicht wie zunächst vermutet durch einen Unfall ums Leben kam, sondern ermordet wurde.
Marcus, ein Mann der im Krankenhaus aufwacht, sein Gedächtnis verloren hat und weder weiß wer er ist, noch was er in seinem Leben getan hat, ist ebenfalls in die Geschichte verstrickt. Er scheint eine besondere Begabung zur Aufklärung von Verbrechen zu haben und begibt sich auf die Suche nach einem verschwundenen Mädchen. Er ahnt jedoch nicht, daß er immer weiteren Verbrechen auf die Spur kommt. Ein Unbekannter spürt ungefasste Mörder auf und bringt sie mit den hinterbliebenen Opfern zusammen, damit diese über ihn richten können. Aber was hat der Unbekannte mit dem verschwundenen Mädchen zu tun und wie ist er selbst in die Sache involviert?
Auch gibt es noch einen geheimnisvollen Jäger, welcher einem Serienmörder quer durch die ganze Welt auf der Spur ist, der die Identität seiner Opfer annimmt und perfekt in deren Rollen schlüpft.
Der Autor hat es geschafft einen komplexen Thriller zu schreiben, dessen zunächst unterschiedliche Handlungsstränge alle miteinander zusammenhängen und als kleine Bausteine zum Ende hin als großes Ganzes verschmelzen.
Die Spannung im Buch besteht darin, daß man eigentlich nie weiß was sich hinter den einzelnen Personen verbirgt und welches Ziel sie verfolgen. Wem kann man trauen und wer verfolgt ehrliche Absichten?
Das gelungene Ende rundet den Roman vollends ab. Der Schluß ist überraschend und nimmt nochmals eine unvorhersehbare Wendung.
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am 24. September 2012
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Der Krimi "Der Seelensammler" erfordert schon volle Konzentration vom Leser, denn die Story wird in mehreren Handlungsebenen mit jeweilig anderen Protagonisten erzählt. Durch die vielen Zeitsprünge fiel es mir nicht immer leicht, die jeweiligen Charaktere dem entsprechenden Plot zuzuordnen, was besonders kritisch bei einem Wiedereinstieg in die Geschichte war. Aber die Anstrengung hat sich vollkommen gelohnt. "Der Seelensammler" ist ein sehr spannender Thriller. Obwohl ich gestehen muss, dass ich mir nicht hundertprozentig sicher bin, alle Zusammenhänge und Verbindungen zwischen den Personen und Handlungssträngen vollständig verstanden zu haben. Aber das hat mein Lesevergnügen und die Spannung nicht im Mindesten geschmälert. Der Thriller fängt schon gut an, man ist direkt im Geschehen. Die Geschichte ist von der ersten Seite an spannend und sie bleibt es auch bis zum sehr dynamischen und eher ungewöhnlichen Ende. Dazu tragen eine Vielzahl an Wendungen bei, die mich wirklich überrascht haben.

Mit wenigen Worten würde ich den "Seelensammler" als sehr komplexen, sehr fesselnden Thriller beschreiben. Das Lesen lohnt sich auf jeden Fall.
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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Sandra Vega, eine junge Polizeifotografin, ist an einem Tatort und kann nicht glauben, was dort passiert sein soll: ein Mann soll seine Frau und seinen Sohn erschossen und sich dann selbst gerichtet haben. Doch viel Zeit für weitere Ermittlungen bleibt ihr nicht, denn sie bekommt einen mysteriösen Anruf von einem Interpolbeamten, der sich für den Tod ihres Ehemannes interessiert. Zeitgleich versucht Marcus, ein Mann ohne Gedächtnis, eben selbes wiederzuerlangen. Mit fatalen Folgen...

Auch Donato Carrisis zweiter Thriller kann überzeugen. Wie schon in seinem Debüt Der Todesflüsterer: Thrillerüberrascht er auch hier den Leser mit ungeahnten Wendungen.

Nach zirka einem Drittel des Buches war ich verwirrt. Ich hatte mich durch 3 Handlungsstränge gelesen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Auch die Erzählweise des Autors war bis dahin ruhig, ja fast gemächlich. Doch dann dreht Carrisi auf: er führt die 3 Stränge immer näher zueinander und lässt sie zu einem tollen Finale zusammenkommen.

Der Stil des Autors ist sehr gut, wenn auch nicht leicht zu lesen. Carrisi fordert von seinem Leser ein gewisses Maß an Konzentration, so dass man das Buch nicht mal eben nebenher lesen kann. Ich konnte das Buch ab circa der Hälfte nicht mehr aus der Hand legen und habe so manches Mal laut Luft geholt, weil für mich die Wendung der Geschichte unvorhersehbar war.

Die Figuren, vor allem Sandra und Marcus, sind sehr gut beschrieben und sie agieren glaubwürdig. Auch die Beschreibungen von Rom, dem Hauptplatz der Geschichte, sind grandios und vor allem sehr plastisch.

Doch zwei Wermutstropfen führen zum Punktabzug:
Es gab doch den ein oder anderen Zufall innerhalb der Story, der für mich zu weit hergeholt war. Dies trübte zwar nicht meinen Lesespaß, aber doch die Glaubwürdigkeit des Werkes.
Desweiteren scheinen sich die Figuren in ihren Gedanken immer anzuschreien, denn jeder gedachte Satz endet mit einem Ausrufezeichen. Da hätte ich mir mehr Vielfalt gewünscht.

Fazit: ein spannender Thriller, der langsam beginnt und einen dann nicht mehr loslässt. Eine klare Leseempfehlung.
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INHALT:
Als ein Notarztteam zu einer abgeschiedenen Villa gerufen wird und dort einen bewusstlosen Mann vorfindet, ist vor allem die Ärztin Monica schockiert. Denn auf der Brust des Mannes wurden die Worte "Töte mich" tätowiert und in dem Haus finden sich Andenken an bestialische Frauenmorde, darunter ein Rollschuh von Monicas toter Schwester. Bevor sie etwas erfahren können, fällt der Mann ins Koma... Währenddessen versucht die junge Agentin Sandra, mehr über die Todesursache ihres verstorbenen Mannes in Erfahrung zu bringen und gerät dadurch ins Visier von Interpol... Und dann wäre da noch Markus, der ohne jegliche Erinnerung an sein bisheriges Leben im Krankenhaus erwacht und der im Auftrag eines geheimnisvollen Ordens Verbrechen aufklärt...

MEINE MEINUNG IN KURZFORM:
Kauf-/Lesegrund: Nach dem 1. Band wollte ich unbedingt noch mehr über Mila lesen. Eigentlich muss man den 1. Band nicht gelesen haben, denn leider kommen die Charaktere aus "Der Todesflüsterer" nicht vor.

Reihe: 2 Band der Mila Vasquez-Reihe (ohne Mila)

Handlungsschauplatz: Rom, Italien

Handlungsdauer: Nach dem Prolog (startet um 7 Uhr 37) beginnt die Geschichte 5 Tage zuvor und dauert 5 Tage.

Hauptpersonen: Sandra Vega ist 29 Jahre alt, Witwe und von Beruf Tatortfotografin und Spurensicherungstechnikerin. Die Agentin erfährt, dass der Tod ihres Mannes David Leonie wahrscheinlich gar kein Unfall gewesen ist und nimmt die Spur, die sie nach Rom führt, auf. Außerdem lernen wir Markus kennen, der sein Gedächtnis verloren hat und auf der Jagd nach dem Bösen ist...
Ich hatte mich schon so auf ein Wiedersehen mit Mila Vasquez gefreut und dann werden wir plötzlich mit ganz anderen Protagonisten konfrontiert... Anders als im 1. Band "Der Todesflüsterer" konnten mich die Protagonisten leider nicht überzeugen, denn es fehlt ihnen an Facettenreichtum und Tiefe.

Nebenfiguren: Hier tummeln sich viele Nebencharaktere, was mir persönlich nicht so gefällt und manchmal für ein wenig Verwirrung sorgt.

Romanidee: Reizvolle Grundidee mit solider Umsetzung

Erzählperspektiven: Neben Haupterzählerin Sandra schildern auch diverse Nebenfiguren die temporeichen Begebenheiten aus ihrer jeweiligen Warte. In Rückblenden erfahren wir mehr über Geschehnisse, die mit den aktuellen Ereignissen zusammenhängen.

Handlung: Leider hatte ich mit "Der Seelensammler" starke Anfangsschwierigkeiten, da ich eine Fortsetzung des Serienauftaktes erwartet hatte und mich nach einer Enttäuschung, dass dies leider nicht der Fall ist, erst in die Geschichte einfinden musste. Neben mehreren Irrwegen und allerlei Wirrungen wartet die Story mit verschiedenen Handlungssträngen & Erzählperspektiven sowie einigen unrealistischen Szenen und ausgeschmückten Beschreibungen auf. Und obwohl dieser Thriller einige blutige Passagen enthält, fehlt mir hier die Hochspannung und der Nervenkitzel, außerdem hat mir das Ende überhaupt nicht gefallen.

Schreibstil & Co: Donato Carrisi nennt einen fesselnden Schreibstil sein Eigen, was den Thriller allerdings auch nicht mehr retten kann. Ich setze meine Hoffnungen nun in den 3. Band "Die Totenjägerin" .

FAZIT:
Auch wenn "Der Seelensammler" der 2. Band der Mila Vasquez-Reihe sein soll, so spielt die toughe Sonderermittlerin hier leider überhaupt keine Rolle, was ich sehr schade und irreführend finde. Leider konnte mich "Der Seelensammler" mit seinen farblosen Charakteren, der überzogenen Story und den detaillierten Beschreibungen nicht wirklich überzeugen, weshalb dieser italienische Thriller nur 2 1/2 STERNE.
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TOP 500 REZENSENTam 1. Juni 2012
Ort der Handlung: Rom. Und was resultiert daraus? Richtig, "the same old story". Und das, obwohl Donato Carrisi in seinem neuesten Thriller durchaus gute Ansätze zeigt.

Die Geschichte fügt sich aus drei unterschiedlichen Handlungssträngen zusammen, denen jeweils problemlos eine Hauptfigur zugeordnet werden kann. Deren Hintergründe fand ich sehr spannend und interessant zu lesen. Es gibt da einen "Jäger" (wobei ich diese immer wiederkehrende Bezeichnung für einen Protagonisten eher albern fand), eine Polizeifotografin, und dann noch die schillerndste Figur, den Mann ohne Gedächtnis, der herausragende Fähigkeiten als Profiler hat.

Aber: Es war einfach von allem zu viel. Zu viele Morde, zu viele Rätsel, zu viele Verschwörungen, zu viel Unterdrückung, zu viele Mysterien - hier wäre weniger mehr gewesen.

Ich hatte den Eindruck, dass der Autor zum einen nicht recht wusste, was er schreiben wollte und zum anderen dann das Resultat dem Leser nicht entsprechend vermitteln konnte. Schade, denn so wurde aus "Der Seelensammler" einmal mehr ein typischer Thriller, der in alte Kerben schlägt und Rom als die Stadt der klerikalen Verbrechen präsentiert.

Aber dann drängt sich mir natürlich der Vergleich mit Dan Brown auf. Hier hängt die Messlatte ziemlich hoch, und - so leid es mir tut - Donato Carrisi zieht eindeutig den kürzeren...
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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Sandras Mann David ist nun seit einem Jahr tot. Die Umstände, unter denen er starb, sind mysteriös. Um sie aufzuklären, fährt Sandra nach Rom.
Marcus hat die Fähigkeiten, einen Tatort mit anderen Augen zu sehen, er findet Dinge, die Polizisten nicht finden. Als eine Art geheimer Profiler wird er in das Buch eingeführt, es stellt sich aber schnell heraus, dass er mehr ist. Allerdings möchte ich hier nicht wirklich zu viel verraten, was die Geschichte vorweg nehmen könnte.
Als ein Serientäter ins Krankenhaus eingeliefert wird, treffen die Leben von Sandra und Marcus aufeinander. Ein weiteres Mädchen des ins Koma gefallenen Killers ist noch verschwunden.

Mich hat dieses Buch sehr an Dan Brown erinnert, Vatikan, Priester, Kirchen und Gemälde sind ein Bestandteil dessen. Die Geschichten, die alle hinterher zusammenführen und auch passen, sind zwar nett ausgedacht, zwingen einen aber extrem zum Mitdenken. Wenn man dieses Buch mal zwischendurch aus der Hand legt, ist es schwierig, sich zu konzentrieren, was man vorher gelesen hatte. Die Kapitel sind zwar kurz, allerdings bedient sich Donato Carrisi Zeitsprüngen in der Story. das verwirrt zum einem ziemlich, zum zweiten ist die Story, die weiter zurückliegt, nicht wirklich relevant für die eigentliche Geschichte und meines Erachtens nach eher blöd.

FAZIT: kann man lesen, sehr interressant, leider aber wenig spannend. Meiner Meinung nach KEIN Thriller!
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TOP 500 REZENSENTam 7. Juni 2012
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Auf den Inhalt der Romans 'Der Seelensammler' will ich gar nicht mehr groß eingehen. Einerseits ist schon viel in anderen Rezessionen vorhanden und andererseits kann man das nicht so schnell und einfach darstellen. Auch der Klappentext ist ein wenig mit Vorsicht zu genießen, da er nach meiner Meinung nicht wirklich überzeugt.

Nach dem internationalen Erfolg von Der Todesflüsterer veröffentlicht Donatti Carrisi jetzt den Roman 'Der Seelensammler'. Ein Thriller der besonderen Art, dann der geneigte Leser stellt relativ schnell fest, dass es nicht nur einen Handlungsstrang gibt, auch keine zwei, sondern drei.
Die Konsequenz dieser drei Handlungsstränge ist, dass man hier sehr konzentriert lesen sollte. Einfach so nebenbei oder am Strand, geht nicht. Dieses ist auch bedingt durch Zeitsprünge nicht möglich.

Bei dem Ehrgeizigen Projekt bleibt allerdings manchmal die Spannung ein wenig auf der Strecke. Man möchte zwar immer wissen wie es weiter geht und ob und wie sich die drei Handlungsstränge kreuzen oder verknüpfen, aber die Hochspannung kommt leider nicht auf.
Auch sind manchmal ein paar Zufälle zu viel. Da hat der sonst sehr gute rote Faden der jeweiligen Handlungsstränge einen Knoten bekommen. hier hätte man doch ein wenig mehr draus machen können.

Die Protagonisten sind sehr anschaulich dargestellt mit ihren Stärken und Schwächen. Der Leser entwickelt sofort Sympathie zu Ihnen und verfolgt sehr gespannt die Höhen und Tiefen die sie durchlaufen.

Leider hat das Buch ein paar kleine Schwächen, so zum Beispiel auch das Finale das sehr gut ist, aber ein wenig mehr Geschwindigkeit verdient hätte. So läuft alles seinen Gang, was nicht schlecht ist, aber am Ende hat man doch mehr erwarten. Aber vor allem die Handlung hat mich total überzeugt. Deswegen vier gute Sterne, mit ein wenig Luft nach oben beim nächsten Roman.
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am 26. Januar 2013
Ich war hellauf begeistert, konnte mich nicht von lösen und habe es ratzfatz ausgelesen! Danach mußte ich erstmal Luft holen und die ganzen irren Wendungen "verarbeiten"!
Für mich war das Buch von Anfang an extrem spannend, die diversen Handlungsstränge überhaupt nicht verwirrend, zumal sich alles zusammenfügt! Also mit den "Kirchenbüchern" von Dan Brown, die mich
schon als Film nicht unterhalten haben, ist dieses Buch überhaupt nicht zu vergleichen! Die "Kirchengeschichte" in diesem Buch lieferte mir sogar ein ganz neues, interessantes Thema aus diesem Bereich!
Immer wieder interessant, wie unterschiedlich die Bewertungen ausfallen, von mir aber eine ganz klare Kaufempfehlung!
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