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Die Giftholzbibel: Roman
Format: TaschenbuchÄndern
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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. November 2001
Das Buch kann man von der ersten Seite nicht mehr aus der Hand legen. Es ist rührend, lustig, spannend, lehrreich, einfach erstaunlich. Man taucht sofort ein in den afrikanischen Dschungel und staunt und leidet mit den Personen, die jeder mit einer anderen Herangehensweise den Kulturschock zu verarbeiten versucht, sich plötzlich im Kongo wiederzufinden. Besonders die Figur des Vaters versetzt einen immer wieder in Erstaunen, das zwischen Entsetzen und Belustigung schwankt.
Die Geschehnisse werden dabei aus der Perspektive der vier völlig unterschiedlichen Töchter beschrieben, die auf ihrem Lebensweg begleitet werden. Wunderbar humorvoll wird auch allen Vertretern der sogenannten zivilisierten Welt klargemacht, das nicht alle westlichen Errungenschaften überall auf der Welt eins zu eins übertragbar sind und viele auf den ersten Blick rückständige Methoden/Bräuche schon ihren Sinn haben.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. November 2001
Dies ist wirklich ein toller Roman über ein Afrika wie man es nicht kennt, über den zaghaften Versuch eines Landes seinen Weg in die Unabhängigkeit anzutreten um nach einem ersten Schnuppern daran zu scheitern. Die Autorin vermag uns die dichte Atmosphäre Afrikas, den Fantatismus eines Vaters, der weder auf die Familie noch auf Traditionen eines Landes Rücksicht nimmt, nahezubringen, um dem Leser schließlich glauben zu lassen, ein Teil dieses beeindruckenden, vielschichtigen Werks zu sein. Interessant auch die Sichtweisen der vier Schwestern, die alle auf sehr unterschiedliche Weise das Erlebte erzählen und jede für sich einen ganz eigenen Stil an den Tag legen - unglaublich dass sie alle der Feder einer einzigen Autorin entspringen. Ein atemberaubendes Buch, welches auf sehr eindringliche Weise tiefstes Afrika mit seinen Gebräuchen, Ritualen und Menschen zeigt und uns nicht nur Mut macht, für eine Sache zu kämpfen, sondern auch durch den Verrat des Menschen an der Natur nachdenklich stimmt. Hier wird erstmals klar, dass der Mensch, als kleines Rädchen im Universum sich dennoch ein großes, zerstörerisches Denkmal gesetzt hat.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Februar 2005
Das Buch wird inzwischen unter dem Titel "Willkommen in Kilanga" verkauft.
Es ist also nicht vergriffen - sondern nur nicht so leicht zu finden.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. August 2002
Ich habe dieses Buch nur zufällig in den Regalen der Bücherei entdeckt und in den Korb getan. Als ich es später einfach nur aus purem Interesse aufgeschlagen habe, konnte ich es nicht mehr weglegen. Man taucht schon in den ersten Zeilen ein und vergisst die Welt herum, fühlt sich unwiderbringlich in den Kongo hineingezogen.
Die Geschichte wird abwechselnd von fünf Personen erzählt, von denen jede ihre unverkennbaren Eigenheiten hat und sich weiterentwickelt.
Das Buch hat in mir nicht nur Interesse für andere Bücher der Autorin geweckt sondern auch für den Kongo und Afrika und sollte ich irgendwann Zeit finden wede ich es gerne nochmal lesen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. April 2001
Dies ist die Geschichte der Familie Price, erzählt von den fünf Frauen der Familie. Am Anfang stellt man sich die Frage, "Was wäre gewesen, wenn ..." Das Buch führt tief in den afrikanischen Urwald, und tief in die Abgründe einer verbohrten, fehlgeleiteten Seele. Kommt einem Afrikas Schwärze anfangs bedrohlicher vor, so wird einem am Ende bewußt, daß nichts schlimmer und sinnloser sein kann als menschliches Werk vermeintlich reinsten Gewissens. Die Geschichte der Frauen hätte auf unterschiedlichste Arten verlaufen können, aber wo man anfängt den Fortgang zu vermuten, überrascht die Autorin. Wunderbare Worte lassen einen Glück, Mühsal, Erkenntnis, Liebe und Trauer mitempfinden. Die kleinen "was wäre Wenn's" werden durch den unterschiedlichen Weg, den die Frauen vom gleichen Ausgangspunkt aus nehmen beleuchtet und man schaut wieder einmal kritisch auf seinen eigenen selbstgerechten Standpunkt der Dinge.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Februar 2013
Ich bin Diplom-Psychologe, kenne Afrika seit über 20 Jahren, und lebe und arbeite seit 5 Jahren permanent als Entwicklungshelfer in Zentral-Afrika (zuerst DR Congo, dann Uganda). Das Buch hat mich schockiert. Gekauft eigentlich in der Erwartung, etwas über die geschichtliche Entwicklung des Kongo/Zaire zur Zeit der Ermordung Patrice Lumumbas in Romanform zu lesen (zum Zeitvertreib, denn ich hatte nicht ernsthaft erwartet, irgend etwas für mich neues zu finden)... hat mich das Buch sozusagen aus den Schuhen gehauen. Als seit Jahren "Afrika-erfahrener", Krisen- und Kriegsgeschüttelter und obendrein psychologisch be-Hintergründeter 56 jähriger Haudegen hatte ich nicht erwartet, aus irgend einem Buch einer Frau die als Kind mal ein Jahr im Kongo gelebt hat etwas neues erfahren zu können.
Weit gefehlt. Die Autorin hat es geschafft die verschiedensten Erlebnis-Verarbeitungen und Trauma-Bewältigungs-Strategien und interkulturelle Erfahrungen derartig präzise heraus zu arbeiten, daß ich bei jeder einzelnen Zeile nur denken konnte: "stimmt, genauso ist es!". Verblüffend, für mich, denn normalerweise habe ich an sogenannten "afrika-kundlichen" Büchern stets jede Menge einzuwenden und auszusetzen... Hier nicht. 5 verschiedene Erzähler-Persönlichkeiten kommen stetig abwechselnd im Buch zu Wort, völlig gegensätzliche Personen, aber jede einzelne beschriebene Erfahrung und interkulturelle Erlebnisse brachten in mir sofort Saiten zum Klingen, es waren alles Erlebnisse wie ich sie genau so selbst in Afrika erlebt und erfahren habe, genauso mit ihnen gehadert und gerungen, mich genauso oft verzweifelt gefragt habe: "Warum?" Und die (sozusagen "gegengehaltenen") Sicht- und Beurteilungsweisen der einheimischen Menschen sind so präzise und zutreffend wiedergegeben (und auch heute noch gültig), wie ich sie noch nie zuvor in einem Buch analysiert und beschrieben gefunden habe.
Das Buch ist heute noch genauso so aktuell wie 1960, die Zeit in der es handelt. Es hätte auch GESTERN in Lubutu/Kisangani genauso passiert sein können, wo ich ein Jahr im Dschungel von Maniema/DR Congo verbracht habe. Sogar in einer abgelegenen Gegend heutzutage in Uganda oder sonst irgendwo in Zentral Afrika. Ich habe unseren Entwicklungshilfe-Organisationen dieses Buch dringend ans Herz gelegt zu den Themen "Interkulturelle Vorbereitung", "Kulturschock", "Helfer Ethik" und "Rückkehrer Problematik" zu den Vorbereitungs-Kursen junger neuer Entwicklungshelfer.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Januar 2001
Dieses Buch habe ich sehr zoegerlich und nur auf Anraten von Freunden angefangen, da ich andere Buecher von B. Kingsolver etwas oberflaechlich fand (Animal Dreams z.B.). Dann konnte ich das Buch allerdings nicht mehr weglegen. Die Personen (vier Toechter) mit eigenem Charakter, der im Schreibstil zum Ausdruck kommt, darzustellen, ist der Autorin meisterhaft gelungen. Die Schilderung der Lebensumstaende ist so lebhaft, dass man Afrika im wahrsten Sinne des Wortes schmecken und riechen kann.
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am 23. Mai 2012
Anfangs fand ich dieses Buch genial...

Sprachlich eine Wucht, öffnet es dem Leser die Augen, so wie das Leben im Kongo der amerikanischen Ich-Erzählerin im Buch die Augen geöffnet hat (Ihrem Papa, dem Reverend wohl nicht, seufz)

Das Buch setzt Prioritäten im Leben, und beschreibt die Banalitäten des Alltags, immer mit feinem Humor. Allerdings die Banalitäten des kongolesischen! Alltags auf dem Land, versus was die Figuren und wir Leser so von zuhause kennen (vereinfacht, wir aus der westlichen, industrialisierten Welt) Gibt da so'n paar Unterschiede.

Eine Handlung fehlt, wenn man mal von Weltgeschichte, Politik und universellen Werten absieht.

Einen Punktabzug gibt es, weil die spätere Darstellung der erwachsenen Schwestern danach doch etwas sehr vereinfacht und wenig ausdifferenziert ist (die hyperintelligente, antirassistische mit einem Befreiungskämpfer liierte, altruistische und leicht alternative Ärztin versus die mediokre, oberflächliche, nichts verstehende und nichts dazulernende Geschäftsfrau, die nur ihren eigenen Vorteil im Kopf hat.) Über den Papa konnte man ja zumindest noch lachen.

P.S Ich habe beim Lesen mit den Kindern der Familie Todesängste durchlitten, weil angedeutet wurde, daß jemand sterben wird. Die Kongolesen sind ja sowieso alle paar Minuten gestorben.
Ich habe also leise (kein Hammerhumor) gelacht, geheult, und hatte mal öfter die Glühbirne überm Kopf: aaaaah!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. August 2000
Die Giftholzibel ist ein genialischer Roman, in dem die Autorin den Verfall einer amerikaschen Missionarsfamilie beschreibt. Schuld an diesem Untergang ist Afrika einerseits und die Borniertheit des stoischen babtistischen Vaters, Nathaniel Price, andererseits. Das Buch ist aufggebaut wie die Bibel. Vier Erzaehler berichten ihre Geschichte. In der Bibel sind es Matthaeus, Markus, Lukas und Johannes. In Kingsolvers Roman sind es die vier Toechter Rachel, Leah, Addah und Ruth-May. Die Erlebnisse einer jeden sind anfangs verflochten. Je weiter sich die einelnen Familienmitglieder jedoch voneinader trennen, und je geringfuegiger der Einfluss des Vaters wird, desto mehr verfaellt der Zusammenhang der Geschichte. Klar ist am Ende nur, dass jede Tochter auf ihre Art in Afrika verlohren ist. Die gealterte Mutter Orleanna nur noch am amerikanischen Strand stehen und auf das ferne Afrika schauen. Der Roman ist ein Meisterwerk der Erzaehlung.
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am 15. April 2013
Das Buch ist eine Empfehlung und als Geschenk gedacht. Beschenkte freute sich sehr, ich war über Preis-Leistung erfreut.Alles bestens auch vom Absender.,
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