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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Verbrechen und Strafe, Schuld und Sühne,
Von
Rezension bezieht sich auf: Schuld: Stories (Gebundene Ausgabe)
Dass sich bei einem so rasch nachgeschobenen Buch der gleichen Manier das Niveau halten lassen würde, das der Autor in seinem Erstling "Verbrechen" adhoc erreichte, das haben wohl selbst Autor und Verlag nicht erwartet. "Schuld" wirkt wie eine Zusammenstellung derjenigen Geschichten, die man aus "Verbrechen" zunächst ausgeschlossen hat, weil sie qualitativ nicht ganz an die dort veröffentlichten Geschichten heranreichen. Die besten Geschichten in "Schuld" sind jedenfalls nicht besser als die schwächeren in "Verbrechen".Die lakonisch-schroffen Sätze des erfolgreichen Strafverteidigers wirken nun, bei der zweiten Begegnung mit ihnen, schon etwas gekünstelt und lassen die Texte, die keinen so starken Inhalt haben, ins Banale abdriften. Als wollte er sich vorauseilend vor diesem Vorwurf schützen, hat von Schirach auch einen banalen Aristoteles-Satz zum Motto dieses Buches erkoren: "Die Dinge sind, wie sie sind." Viele Geschichten, die sind, wie sie sind, sind so kurz und knapp skizziert, dass sie kaum nachwirken. Auch hat sich der Verlag von dem Werbebanner mit der Aufschrift: "Es ist alles wahr!" verabschiedet, was wohl das Eingeständnis sein soll, dass der Autor nun häufiger das Terrain der puren Fiktion betreten hat (etwas, das man mit Blick auf die Schweigepflicht schon bei "Verbrechen" gemutmaßt hat). Das Ausgedachte merkt man einzelnen Geschichten auch an - eine Polizistin, die sich bei Fotografien von Leichen ("Der Koffer") gleich übergibt, das ist wohl mehr Filmklischee als Realität -, allerdings - und das versehe ich mit einem Ausrufezeichen - gereichen diese Momente den Erzählungen eher zu ihrem Vor- als zu ihrem Nachteil. So ist die durch eine Reihe komischer Zufälle geprägte Geschichte "Der Schlüssel", die eher an "Pulp Fiction" trifft "Soul Kitchen" erinnert als an einen authentischen Vorfall, ein Höhepunkt der Sammlung. Man hat das Gefühl eines entfesselt und von der Last der Authentizität befreit auftrumpfenden Autors, der sich jede erzählerische Freiheit nimmt, um die aberwitzige, schwarzhumorige Geschichte zweier Drogenhändler zu erzählen, deren verfressene Dogge den Schlüssel zu einem Schließfach mit 250.000 Euro verschluckt und damit eine Reihe folgenschwerer Vorkommnisse auslöst. Eine Dogge, die nach Verabreichung eines Abführmittels einen Maserati mit flüssigem Kot besudelt - wenn das keine filmreife Szene ist! Die zweite längere Geschichte, "Die Illuminaten", sticht ebenfalls heraus. Auch hier ertappt man von Schirach dabei, wie er sich beim freien Fabulieren auf dünnes Eis begibt: Die Kunstlehrerin, die beim Anblick einer Folterszene tödlich verunglückt und der an sich schon dramatischen Geschichte um Internatszöglinge, die als Exekutivorgane eines selbst gebildeten Geheimbundes einen pickelgesichtigen Mitschüler quälen, eine ganz neue Wendung gibt: arg konstruiert, aber eben auch arg unterhaltsam. Schließlich - und dieser Vorwurf wirkt schwerer als alle bisher vorgebrachten Einwände - fällt an "Schuld" ein Übermaß an geschilderten Sexualdelikten oder Akten des Sadismus auf, was das etwas ungute Gefühl im Leser hervorruft, dass Autor und Verlag sich der "Sex sells"-Maxime ein bisschen über das sittlich Vertretbare verschrieben haben. Wenn nach hundert Seiten ironischerweise unter dem Titel "Verlangen" der erste Text erscheint, der frei von den dunklen animalischen Trieben ist, weil nur ein paar Socken geklaut werden, wirkt das fast wie ein Feigenblatt. Der Verlagslogik folgend wird es dieser Kritik zum Trotz bestimmt auch noch einen dritten Band dieser Art geben, der dann wahrscheinlich "Strafe" oder "Sühne" heißt. Oder wie wär's mit "Gericht"? Anschließend dürfte der Pfad aber wirklich ausgetreten sein und von Schirach wird mit einem epischeren Werk unter Beweis stellen müssen, dass er auch andere Erzählformen beherrscht. Er wird das schaffen. Ein kleiner Philip Marlowe ist der schreibende Anwalt, der sich in dem pointierten Schlusspunkt "Geheimnisse" mit dem Ich-Erzähler gleichsetzt, ja schon jetzt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
96 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein beachtlicher Erzähler,
Rezension bezieht sich auf: Schuld: Stories (Gebundene Ausgabe)
Ferdinand von Schirach, Strafverteidiger mit renommierter Kanzlei in Berlin, schildert in seinem zweiten Erzählband "Schuld" erneut reale Fälle aus dem anwaltlichen Alltag, erzählt Geschichten aus der juristischen Praxis, die sich zumindest in ihren Grundzügen auch in der Realität so abgespielt haben.Das ist spannend. Und unterhaltsam. Aber es ist viel mehr als das. Denn von Schirach erzählt nicht einfach nur kuriose und absurde, in irgendeiner Form spektakuläre Fälle, sondern all seine Geschichten führen uns etwas vor Augen: den oftmals unauflösbaren Widerspruch zwischen Recht und Gerechtigkeit, zwischen Recht und Rechtsempfinden. Von Schirachs Geschichten führen uns an die Grenzen und in die Grenzbereiche unseres Rechtssystems, dorthin, wo moralisch-sittliches Empfinden und im Gesetz verankerte Gebote, Verbote und Regeln sich konträr gegenüber stehen; dorthin, wo sich die Unzulänglichkeiten unseres Rechtssystems in aller Deutlichkeit offenbaren - und davon ausgehend stellt sich unwillkürlich die Frage nach der Schuld. Nach der Schuld der Täter, die wegen Verfahrensfehlern oder anwaltlicher Cleverness freisgesprochen werden müssen; und auch nach jener der Anwälte, die dem Täter seinen Freispruch erst ermöglicht haben. Die Erzählungen machen also deutlich, was unser Rechtssystem leisten kann, insbesondere aber auch, was es nicht leisten kann, an welchen Stellen es versagt oder versagen muss. Alle Geschichten schildern uns diese Problematik, aber jede einzelne tut dies aus einem anderen Blickwinkel. Und einige der Geschichten zählen zweifelsohne zu den beeindruckendsten Kurzgeschichten, die in den letzten Jahren in deutscher Sprache veröffentlicht wurden. Denn von Schirach ist ein überaus beachtenswerter Erzähler. Das Geheimnis seines Erzählstils heißt Reduktion. Bei allem philosophischen Gehalt seiner Stories beschränkt er sich doch nur auf die wesentlichen Konflikte und Gedanken. Diese schildert er in meist kurzen Hauptsätzen, prägnant und präzise, ohne jede Weitschweifigkeit. Er erspart uns ästhetische Ergüsse, er lässt aus und spart ein, was ihm unnötig erscheint - ohne dass die Geschichten an erzählerischer Dichte verlieren würden. Sein Stil ist leicht und flüssig zu lesen, allerdings keineswegs simpel. Im Gegenteil, sein raffinierter Lakonismus und seine Schnörkellosigkeit erinnern an keinen Geringeren als Ernest Hemingway, den Meister des sprachlichen Understatements. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Goldesel, streck dich!,
Von tim4812 (Uelzen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schuld: Stories (Gebundene Ausgabe)
Der erste Band "Verbrechen" schlug (zu recht) ein wie eine Bombe. Ein Jurist schildert lakonisch tatsächliche Verbrechen, samt Vorgeschichte und Epilog. Bei jeder Story verschlug es mir den Atem, woran jedoch mein Glauben an die Echtheit der Fälle großen Anteil hatte. Im zweiten Band "Schuld" ist der Stil des Autors noch eine Spur lakonischer - eine Spur zuviel, die die Wirkung der einzelnen Stories im Vergleich zu den Vorgängern schwinden läßt. Abgesehen davon, erscheinen mir einige Vertreter der Fortsetzung mit einer ordentlichen Portion Fiktion durchmischt zu sein, um sie zu einer tragbaren Geschichte abzurunden - in "Verbrechen" glaubte man dem Juristenautor, rein mit den Informationen zu arbeiten, die er nur von seinem jeweiligen Mandanten erhalten haben konnte. In "Schuld" tauchen bei einzelnen Stories Nebenschauplätze auf, die entweder aus anderen Fällen entlehnt wurden oder aber der Phantasie des Autors entsprangen - daß sich der Mandant im Zusammenhang mit dem eigentlichen Fall gegenüber seinem Rechtsvertreter zu diesen geäußert haben soll, erscheint mir arg abwegig. Das- und der Umstand, daß erst durch Verwendung gigantischer Schrifttypen und beliebiger Leerseiten die Buchausgabe eine annehmbare Dicke erreichte, legen den Verdacht nahe, die Herren vom Piper-Verlag haben ihre Geldgeilheit einfach nicht zügeln können und Von Schirach gedrängelt, sich angesichts des Erstlings Riesenerfolg so schnell wie möglich ein Sequel aus den Rippen zu leiern.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Spannend - aber Band 1 war um längen besser (dreieinhalb Sterne),
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schuld (Taschenbuch)
Ferdinand von Schirach ist ein toller Geschichtenerzähler. Sein Stil eckt an, gefällt aber auch, da es mal etwas anderes ist. Nüchern, sachlich, kurze Sätze, die aber unter die Haut gehen.Auch in diesem Folgeband sind gute Geschichten, die betroffen machen, an die man lange denken muss. Allerdings merkt man, dass die Geschichten (so ernst denn auch die Verbrechen waren/sind und so sehr man hofft, nie in die Lage die Opfer zu kommen und ähnliches zu erleben) nur "zweite Wahl" sind. Bei manchen der Storys bleibt man etwas ratlos zurück und denkt "Das war's ?". Grundsätzlich aber trotzdem eine Sammlung von skurrilen Fällen, die unter die Haut gehen, zum Nachdenken anregen und die man deshalb einfach gelesen haben sollte - und mir ist es relativ egal, ob sie tatsächlich stattfanden oder erfunden wurden. Denn jeder Vorfall an sich ist glaubhaft und könnte sich so oder ähnlich ereignet haben. Fazit: Lesenswert Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
kein würdiger Nachfolger von "Verbrechen",
Von Catweazle (Münster) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Schuld (Taschenbuch)
Das Vorgängerbuch "Verbrechen" hatte mich gefesselt. Ich konnte es gar nicht aus der Hand legen und habe es in Rekordzeit gelesen. Die Geschichten waren packend.Ich bin ich davon ausgegangen, dass das Nachfolgebuch gleichwertige Gerichtsfälle beinhaltet. Leider wurde ich enttäuscht. Eine Story ist depremierender und fader als die andere. Nach der Hälfte habe ich mit dem Lesen aufgehört. Schade.... ich hatte mich eigentlich drauf gefreut. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Wenig Text für den Preis,
Von Desmorado (Dort) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schuld: Stories (Gebundene Ausgabe)
Wer das erste Buch gelesen hat, kann sich dieses Buch eigentlich sparen. Die sachliche trockene Wortwahl ist nach wie vor ungewöhnlich und interessant.Negativ fallen die große Schrift, viele Leerseiten und viel weiss auf allen Seiten auf. Ein "normales" Buch hätte sicher maximal halb so viele Seiten, dann würde der Preis noch stärker ins Auge fallen. Denn dieser ist für ein Buch, das jeder in 3 Stunden locker lesen kann, stark überzogen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Kurzgeschichten mit Langzeitwirkung,
Rezension bezieht sich auf: Schuld: Stories (Gebundene Ausgabe)
Schirach schreibt knappt Geschichten, die auch von der direkten und sachlichen Schreibart leben. Die oftmals beklemmenden Situationen, in denen gesetztes Recht neben moralischem Empfinden stehen, erzeugen eine gewaltige Spannung. Obwohl es eigentlich Kurzgeschichten sind, bleibt noch nach der Lektüre eine Langzeitwirkung, die den Leser kaum unberührt lassen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ein Fehler, der nicht ungestraft bleibt,
Von Anett Posner (Bundesland mit den meisten Staus) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Schuld (Taschenbuch)
Nicht selten kam mir beim Lesen dieses Buches der Gedanke an einen Richter, der mit dem Hammer im Gerichtssaal um Ruhe bittet, damit Herr von Schirach seine Geschichte vortragen kann, denn die Worte sitzen buchstäblich wie ein Hammerschlag. Seine Sätze sind so präzise und ruhig wie der Schnitt eines Chirurgen. Kein einziges Füllwort belastet den Text. Die Schreibweise Ferdinand von Schirachs ist außergewöhnlich knapp und trotzdem fehlt es ihr weder an Emotion noch an Empathie. Dieses Buch enthält 15 Kurzgeschichten, die allesamt spannend und intelligent sind und mitunter zum Nachdenken anregen, denn leiser Sarkasmus schleicht ebenfalls durch die authentischen Zeilen.Aber ein Fehler hat sich dennoch eingeschlichen: Und weil der Kopf des Opfers in der Geschichte "Der Andere" erst kahl rasiert war und vier Seiten später die Haare desselben Mannes im Blut hart aussehen, gibt es einen schmerzlichen Punkt Abzug. Fazit: Trotz des Schönheitsfehlers, ein brillantes Buch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Schirachs Denkanstöße,
Rezension bezieht sich auf: Schuld (Taschenbuch)
von Schirachs DenkanstößeFerdinand von Schirach ist Strafverteidiger. Die Frage nach Schuld und Unschuld, der Blick in die Abgründe menschlichen Seins, das Nachdenken über die Justiz faszinieren immer. In diesem Buch trägt er in knapper Sprache, zuweilen fast skizzenhaft, Fälle vor, bei denen man sich immer wieder fragt, ob hier Wirklichkeiten beschrieben werden oder ob der Verfasser Fälle konstruiert hat, um auf bestimmte Probleme aufmerksam zu machen Da gibt es den Fall der widerlichen Vergewaltigung einer jungen Frau durch eine Musikergruppe, die kostümiert auftrat. Die schwer misshandelte Vergewaltigte konnte keinen der Täter identifizieren, und alle leugneten jegliche Schuld ab, so dass Freisprüche das Ergebnis waren und somit eine Untat ungesühnt blieb. Fragwürdig auch der Fall des jungen Paares, das als junge Menschen asozial lebte und in dieser Zeit einen Mord beging, der den beiden nicht nachzuweisen war. Sie fanden dann endlich in eine normal bürgerliche Existenz, lebten 19 Jahren völlig einwandfrei. Aber durch die fortschrittlicheren Möglichkeiten der Spurensicherung wurden sie nun als Täter der früheren Untat überführt, zu einer Zeit also, in der sich nichts mehr mit ihrer Vergangenheit gemein hatten. Vor Gericht geladen, blieb ihnen nur die Selbsttötung als letzte Möglichkeit. Wie schwierig ist die Situation für den Juristen, den Richter, wenn er Recht sprechen muss, weil er an die strikte Einhaltung von Gesetzen gehalten ist, obwohl er weiß, dass dieses Recht einem Menschen nicht gerecht wird. Das wird sehr deutlich am Beispiel der Frau, die über Jahre von ihrem sadistischen Mann misshandelt wird, bis sie ihn im Schlaf tötet. Dass dieser Fall in Wirklichkeit dann anders war, erfuhr Schirach später und der vernünftige Richter vielleicht nie. Das Buch ist sprachlich ausgezeichnet. Schirach gibt Denkanstöße, Mehr nicht. Aber die sind sehr wichtig. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Geht unter die Haut,
Rezension bezieht sich auf: Schuld (Taschenbuch)
Sind die Fälle, von denen Ferdinand von Schirach erzählt, wirklich wahr? Eigentlich ist es egal, denn der nüchterne Erzählstil erweckt auf jeden Fall diesen Eindruck. Und darin liegt vor allem die Kraft dieses Buchs. Während ich bei einem fiktiven Thriller noch verdrängen kann, wie die Realität aussehen mag, geht "Schuld" unter die Haut.Ferdinand von Schirach zeigt, dass es kein Schwarz-Weiß gibt. Wir sollten uns hüten, Opfer und Täter nur nach einer Pressemitteilung zu beurteilen bzw. zu verurteilen. Besonders berührt hat mich die Kurzgeschichte "Kinder", in der ein Mann zu Unrecht wegen Kindesmissbrauch verurteilt wird. "Schuld" liest sich sehr schnell. Ich hatte das Buch während der Wartezeit beim Tierarzt fast komplett durchgelesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Schuld von Ferdinand von Schirach (Taschenbuch - 1. März 2012)
EUR 8,99
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