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Kundenrezensionen

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am 10. März 2011
>Eine fast perfekte Affäre< ist eben nur fast perfekt, denn sie endet mit dem Tod. Die chilenische Bestseller-Autorin Elizabeth Subercaseaux hat eine komplexe Abhandlung menschlicher Gefühle in eine psychologisch feinsinnige Erzählung gepackt. Dabei versteht sie es, die Geschichte mit den nötigen Elementen auszustatten, um fesselnd zu unterhalten.

Ausgangspunkt der Handlung ist der Mord an Amalia Griffin, der Ehefrau eines wohlhabenden Geschäftsmannes. Amalia hatte über sechs Jahre eine fast perfekte, geheime Liebesbeziehung mit dem angesehenen Richter Juan Manuel Rementeria. Als ein neuer Mann in ihr Leben tritt, und sie diese Beziehung beenden will, wird sie frühmorgens auf einem Golfplatz in Santiago de Chile erschossen. Der Journalist Samuel Cooper wird durch einen Zufall Zeuge des Mordes und in das Geschehen gezogen. So verstricken sich die Lebenswege der drei Personen miteinander. Die Suche nach der Wahrheit hinter Amalias Tod wird zum Mittelpunkt. Denn jede dieser Personen führt ein Doppelleben, welches plötzlich untrennbar miteinander verbunden ist.

Der Roman ist abwechselnd aus der Sicht von drei Personen geschrieben: Teresa (der besten Freundin von Amalia), Juan Manuel Rementeria (dem Richter) und Samuel Cooper (dem Journalisten). Die Kapitel tragen jeweils die Überschrift der erzählenden Person und enthüllen nach und nach die Tatsachen.
Elizabeth Subercaseaux schafft es exzellent, Gefühle in Bilder zu wandeln, wenngleich - oder gerade weil - die Erzählung stellenweise fast distanziert sachlich wirkt. Ihr gelingt es, den Personen eine Ausstrahlung zu geben und die Umgebung in eine dichte Atmosphäre einzubetten. Die gewählten Worte haben Tiefe und beeindrucken. Das alles führt dazu, dass man sich, ehe man sich versieht, mitten im Strudel der Ereignisse befindet, und das Buch erst zur Seite legt, wenn die Geheimnisse der Wahrheit gewichen sind.

Die Macht der Lüge und die Kraft der Leidenschaft in literarische Sprache gegossen machen >Eine fast perfekte Affäre< zu einem tatsächlich perfekten Leseerlebnis.
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am 3. Juli 2010
Zum Inhalt brauche ich nichts mehr erläutern. Mir fiel positiv auf, dass diese einfache Geschichte - drei Protagonisten - gut ausgearbeitet ist. Sie entbehrt der häufigen Flut von Fremdwörtern und - ist frei von jedem Kitsch und selbst sehr differente Personen bleiben "liebenswert", da sie fast sachlich daher kommen. Die Gespräche und Darstellungen - glänzend! Eine Schriftstellerin, die man im Auge behalten muss. Selbst Isabel Allende empfiehlt sie und das ist schon eine großartige "Adresse". Ich wünsche allen Lesern ein paar interssante, spannende Stunden!
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am 13. Juni 2010
Elizabeth Subercaseaux kennt sich perfekt aus mit geheimnisvollen Affären. Das hat sie schon mit ihrem Roman "Eine Woche im Oktober" bewiesen.
Dieses Mal endet eine langjährige Beziehung unerwartet und sehr zum Ärger des verabschiedeten Liebhabers. Der hoch angesehenen Richter Juan Manuel Rementeria kann es nicht fassen, dass ihm seine geliebte Amalia Griffin den Laufpass geben will. Niemand ahnte etwas von dieser Affäre, nicht Amalias Mann und auch nicht ihre beste Freundin Teresa.
Wie das Leben so spielt beobachtet der Journalist und Chefredakteur Samuel Cooper eines Morgens, dass sich ein vornehm gekleideter Herr unter dem Zaun eines Golfplatzes hindurchzwängt. Auch Cooper befindet sich gerade in einer delikaten Lage, die ein Offenbaren seiner Beobachtungen unmöglich macht, wenn nicht sein gesamtes Privatleben einen Todesstoß bekommen soll.

Mit diversen Einzelheiten eröffnet die Autorin eine Geschichte, in der jeder seine Geheimnisse vor dem anderen verbirgt. Dass Amalia Griffin auch noch erschossen auf dem Golfplatz aufgefunden wird, ist eine schockierende Nachricht für alle, denn die Aufklärung dieses Mordfalls stellt die Beteiligten vor schier unlösbare Aufgaben. Tief erschrocken will niemand den Tod akzeptieren.

Aus verschiedenen Perspektiven zeigt uns die Autorin die Wechselfälle des Lebens, in denen jeder seinen eigenen Fantasien und Vermutungen erliegt. Niemand ist gefeit vor Verdächtigungen, und jeder erlebt sein eigenes Waterloo.
Fein geflochten wie ein Spinnennetz breitet die Autorin ihre diversen Aufklärungsvermutungen vor uns aus. Teils Krimi und in der Hauptsache doch Liebesverbindungen mit tiefenpsychologisch zu deutendem Hintergrund wird man mit menschlichen Verirrungen, Liebesgefühlen, Verdächtigungen und immer wieder geheimen Sehnsüchten der Protagonisten konfrontiert. Überraschend ist das Ende, das zu dem Fazit führt: die Wahrheit tut nicht immer gut!

E. Subercaseaux ist eine bekannte chilenische Journalistin und Bestsellerautorin. Wenngleich sie unter dem Pinochetregime gelitten hat, bleibt sie in ihren Romanen eher unpolitisch.
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am 27. August 2013
..... leider hat dieses Buch meine Erwartungen nicht erfüllt. Es ist das zweite Mal, dass ich von dieser Schriftstellerin ein Buch gelesen habe. In diesen Büchern werden die Charaktere leider sehr hölzern dargestellt und das macht das Lesevergnügen etwas anstrengend. Ich hatte immer das Gefühl, nicht "richtig" an der Handlung teilzuhaben, sondern ein Aussenstehender zu sein und konnte mich so nicht in die Figuren dieses Buches hineinversetzen. Dieser Roman endet meiner Meinung nach auch leider sehr klischeehaft und etwas seicht. Meine Empfehlung lautet: Man kann dieses Buch lesen, muß es aber nicht. Deshalb nur drei Sterne.
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am 21. Juni 2013
Das Buch hat mir gut gefallen.Es ist wie auch "Die Geliebten " spannend geschrieben und ich kann es nur empfehlen.
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am 14. Januar 2013
Das Buch war anfangs recht interessant und spannend, zum Schluss hin aber wenig überzeugend, eher übertrieben. Man kann es lesen, muss aber nicht.
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am 29. Mai 2011
Ein Richter erschießt in den frühen Morgenstunden seine ehemalige Geliebte, die kurz zuvor die nahezu perfekte Affäre beendet hat. Ein Journalist, der ihn zufällig dabei beobachtet wie er sich vom Tatort entfernt. Der Journalist selbst befindet sich heimlich in der Wohnung seines Geliebten, denn er ist noch nicht bereit, sich zu seiner Homosexualität zu bekennen. Selbst die beste Freundin von Amalia, der perfekten Geliebten, wusste nicht, dass es sich um einen der wichtigsten Richter des Landes handelt, mit dem Amalia seit 6 Jahren eine Affäre hat. Und so lernen wir nach und anch diese Hauptfiguren kennen, denn jedes Kapitel ist aus der Sicht einer der Protagonisten beschrieben. Einzig Amalia bleibt für alle ein Geheimnis. Eine Frau, die mit einem reichen Unternehmer verheiratet ist und doch eine Affäre mit einem Richter hat, die wunderbar funktioniert, bis sie einen jungen Maler kennenlernt, der sie so fasziniert, dass sie den Richter verlässt, der bei aller Klugheit diesen Verlust nicht verwinden kann und keine andere Möglichkeit sieht, als Amalia zu erschießen und gleichtzeitig zu wissen, dass dies auch sein Ende bedeutet. Ein spannend aufgebauter Roman über eine nahezu perfekte Affäre.
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