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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen15
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am 1. Juli 2005
Der fünfte auf Deutsch erschienene Band setzt nahtlos die Geschichte um Rei Shimura fort. Wie in allen vorherigen Romanen erfährt der Leser wieder einmal etwas über japanische Kultur, in diesem Fall über den Kimono und seinen historischen Werdegang. Alles ist flott geschrieben, ein nettes Buch, das sich schnell "herunterliest".
Allerdings halte ich persönlich diesen Band der reihe für recht schwach, denn der Schauplatz ist zum ersten mal außerhalb Japans angesiedelt: in den USA, der ursprünglichen Heimat der halb-japanischen Protagonistin, wohin eine Sendung antiker Kimonos für eine museale Ausstellung begleitet wird und um die sich alsbald Mord und Mysterien ranken.

Aber anstelle aus den kulturellen Konflikten, die sich aus dieser Konstellation ergeben (könnten), etwas zu machen, bleibt Sujata Massey absolut oberflächlich und... aberwitzig. Und das ohne Not. Anders kann ich es nicht beschreiben, kopfschüttelnd.
Welche Leute alles aus dem ursprünglichen und charmant geschilderten japanischen Hauptschauplatz auf einmal "zufällig" in den USA auftauchen, geht auf keine Kuhhaut. Das Wiedersehen mit den Eltern (insbesondere mit Mutti) gerät in eine ausufernde Shopping-Orgie. Ich hatte den Eindruck, dass das Aufzählen von Markenlabeln beim Schreiben wichtiger als die Story selber war?
Natürlich gibt's auch wieder (platten) Sex und es schwärt Reis seit einigen Bänden gärende Beziehungskonflikt und ihr Streben nach Selbstverwirklichung. Allein dies macht letztlich doch noch Lust, auf den sechsten Band zu warten. Ein bisschen wenig, wie mir scheint.
Die Kriminalstory ("Ach, ja war doch noch was") verläuft daneben letztlich fast ins Belanglose.
Mein Fazit:
ein SEHR schwacher Band der Reihe. Unausgewogen, krude, der ursprüngliche kulturelle Charme fehlt. Wenn der Schauplatzwechsel neue Einsichten bringen sollte - mir jedenfalls nicht, und der Geschichte tut es m. E. nicht gut. "Der Brautkimono" ist weniger ein Krimi, denn ein "Frauenroman" oder Psychogramm. Bleibt aber die Frage, ob von Rei Shimura oder der Autorin selber?
Und es bleibt zu hoffen, das wieder mehr Kultur und vor allem japanischer Alltag, den ich persönlich an den früheren Bänden sehr geschätzt und als lehrreich empfunden habe, in die Story Einzug halten. Schade.
PS: Und ich will Richard wiederhaben!
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am 2. Januar 2005
In diesem 5. Buch der Reihe um Rei Shimura bekommt Sie einen Auftrag, wobei sie einen wertvollen Kimono aus einem Museum nach Washington begleiten soll. Kurz nach dem Flug wird Reis' Reisebekanntschaft ermordet aufgefunden, worauf die Geschichte ihren Lauf nimmt.
In diesem Buch kommen viele bekannte und neue Gesichter vor: erstmals Reis Eltern, dann ihr Ex Hugh Glendinning und Takeo Kayama.
Um das Beziehungsgewusel verstehen zu können empfehle ich die anderen Bücher auch gelesen zu haben.
Ansonsten ist es ein sehr gutes Buch, wonach man den Nachfolger kaum erwarten kann.
Karin (12 Jahre)
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TOP 1000 REZENSENTam 7. Dezember 2009
Die Halbjapanerin Rei Shimura bringt als Kurierin wertvolle Kimono von Tokyo nach Washington. Kurz nach der Ankunft verschwindet eines der kostbarsten Stücke und wenig später wird Reis Sitznachbarin im Flugzeug, die im selben Hotel nächtigte, tot aufgefunden. Doch nicht genug der Komplikationen: Rei begegnet ihrem Ex-Freund Hugh und weiss bald nicht mehr, wo ihr der Kopf steht.
Was ein ganz guter Krimi hätte werden können, entwickelt sich leider zu einer Geschichte, die eher aus Shoppingerlebnissen besteht und vor Unlogiken und Übertreibungen nur so strotzt. Der Diebstahl ereignet sich auf Seite 107, vom Mord erfährt man auf Seite 194, also der Hälfte des Buches. Bis dahin und ebenso danach wird man mehr mit Informationen über die gekauften Markenartikel sowie Reis Gefühlsleben versorgt. Die wenigen Krimiaspekte erschöpfen sich beispielsweise in einem Wagen der die Protagonistin verfolgt oder haltloser Verdächtigungen aller möglichen Personen.
Deutlich mehr verärgert haben mich jedoch die vielen unlogischen wie unsinnigen Dialoge sowie die extrem übertriebene Darstellung einzelner Personen. Ein paar Beispiele:
- Rei wird von der Polizei verhört. Tatsächlich stellt sie aber die Fragen und bekommt sie auch alle beantwortet.
- Bei einer zweiten Vernehmung wird sie der Prostitution verdächtigt. Ihr Vater wird dabei als Sugar Daddy bezeichnet, ein Polizist ist ein typischer Cowboy mit Goldzahn, die Detectives amüsieren sich köstlich, 'sie lachen hysterisch' usw.
- Ihre Eltern sind entsetzt darüber, dass ihre 28jährige Tochter ein Verhältnis mit zwei Männern hat. Der Vater:..'Angesichts des herrschenden sozio-sexuellen Klimas - HIV,.. - .. setzt man seinen Partner keinem Risiko aus.
Ich hatte das Gefühl, das ganze Buch wurde mit der berühmten heißen Nadel gestrickt - schnell runtergeschrieben und raus damit.
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am 31. Oktober 2010
Der Brautkimono ist das erste Buch aus der Reihe, das mir in die Hände fiel. Leider gibt es an diesem Band nur wenig Positives festzuhalten. Die Grundidee, einen antiken Brautkimono als typisch japanisches Kleidungsstück in den Mittelpunkt eines Krimis zu stellen, erscheint zuerst noch stimmig. Doch bald ödet die Autorin den Leser mit einem Who is Who zeitgenössischer Modelabel an. Auftauchende Personen werden säuberlich nach ihrer jeweiligen Kleidung einsortiert und bewertet. Schön zu wissen, welche Marken sie schätzt und welche Eigenschaften damit wohl in die Person hineininterpretiert werden, doch dem Handlungsfaden tut sie damit nichts Gutes. Zudem singt sie so auf ermüdende Weise das hohe Lied der Oberflächlichkeit. Auch die integrierte Liebesgeschichte, bei der die Heldin zwischen einem - selbstverständlich toll aussehenden - schottischem Anwalt und einem schwerreichen japanischem Langweiler hin- und hereiert hat Uta Danella-Niveau. Dies wird noch angereichert mit bornierten amerikanischen Kriminalbeamten, die die unschuldige Kleiderbotin der Prostitution verdächtigen, weil sie in der U-Bahn mit ihrem Liebhaber fummelt. Höhepunkt der zerfledderten eigentlichen Krimihandlung ist dann eine platte Befreiungsaktion aus den Fängen eines bösen japanischen Schmugglers. Dass hierbei beide Liebhaber der Heldin selbstlos zusammenhelfen, wen überrascht`s noch. So bleibt als Fazit: Ein Japankrimi mit der Dynamik eines Tiefkühlsushi.
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am 14. Januar 2005
So wie in den anderen Rei Shimura Krimis lernen wir auch in ihrem fünften Abenteuer wieder viel über Japans Kultur und Geschichte. Diesmal steht der Kimono im Mittelpunkt. Sie bekommt heraus, dass der gestohlene Brautkimono im Zentrum einer japanischen Liebesdreiecksgeschichte stand. Und auch sie steht zwischen zwei Männern, einem Japaner und einem Schotten. Und so geht es auch in dieser Geschichte wieder um ihre bikulturelle Identität, mit der sie sich immer wieder auseinander setzen muss. Schön ist, dass wir endlich Reis Eltern, einen japanisch-stämmigen Psychologen und eine amerikanische Innenausstatterin, kennen lernen.
Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings in dieser Geschichte. Sie spielt nicht, wie die anderen in Tokio, sondern zum großen Teil in Washington. Und wer jetzt in Reis Welt einsteigt, sollte sich bald die ersten Bücher vornehmen, denn es werden schon einige Kenntnisse vorausgesetzt.
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am 30. Dezember 2004
Ein Krimi sollte den Leser fesseln und zwar so sehr, dass man Zeit und Raum vergisst und unbedingt erleben möchte, wie die Geschichte ausgeht. Nehmen Sie sich dieses Buch!
Rei Shimura halb Amerikanerin und halb Japanerin lebt und ermittelt in Japan. In diesem 5. Fall wird Rei im Auftrag eines japanischen Museums nach Amerika geschickt.
Wie nicht anders zu erwarten ergeben sich Komplikationen und bald nach ihrer Ankunft in Amerika wird die erste Tote entdeckt.
Ein Krimi eingebettet in viele kulturelle Informationen, der den Leser fesselt. Julturelle Unterschiede zwischen Japan und Amerika werden nicht aufdringlich geschildert, aber nett in die Geschichte eingebunden. Eine sehr spannende und kurzweilige Unterhaltung zum Mitfiebern!
Sehr empfehlenswert. Meiner Einschätzung nach mit Abstand der Beste Krimi der Serie.
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TOP 1000 REZENSENTam 4. Dezember 2009
Die Halbjapanerin Rei Shimura bringt als Kurierin wertvolle Kimono von Tokyo nach Washington. Kurz nach der Ankunft verschwindet eines der kostbarsten Stücke und wenig später wird Reis Sitznachbarin im Flugzeug, die im selben Hotel nächtigte, tot aufgefunden. Doch nicht genug der Komplikationen: Rei begegnet ihrem Ex-Freund Hugh und weiss bald nicht mehr, wo ihr der Kopf steht.
Was ein ganz guter Krimi hätte werden können, entwickelt sich leider zu einer Geschichte, die eher aus Shoppingerlebnissen besteht und vor Unlogiken und Übertreibungen nur so strotzt. Der Diebstahl ereignet sich auf Seite 107, vom Mord erfährt man auf Seite 194, also der Hälfte des Buches. Bis dahin und ebenso danach wird man mehr mit Informationen über die gekauften Markenartikel sowie Reis Gefühlsleben versorgt. Die wenigen Krimiaspekte erschöpfen sich beispielsweise in einem Wagen der die Protagonistin verfolgt oder haltloser Verdächtigungen aller möglichen Personen.
Deutlich mehr verärgert haben mich jedoch die vielen unlogischen wie unsinnigen Dialoge sowie die extrem übertriebene Darstellung einzelner Personen. Ein paar Beispiele:
- Rei wird von der Polizei verhört. Tatsächlich stellt sie aber die Fragen und bekommt sie auch alle beantwortet.
- Bei einer zweiten Vernehmung wird sie der Prostitution verdächtigt. Ihr Vater wird dabei als Sugar Daddy bezeichnet, ein Polizist ist ein typischer Cowboy mit Goldzahn, die Detectives amüsieren sich köstlich, 'sie lachen hysterisch' usw.
- Ihre Eltern sind entsetzt darüber, dass ihre 28jährige Tochter ein Verhältnis mit zwei Männern hat. Der Vater:..'Angesichts des herrschenden sozio-sexuellen Klimas - HIV,.. - .. setzt man seinen Partner keinem Risiko aus.
Ich hatte das Gefühl, das ganze Buch wurde mit der berühmten heißen Nadel gestrickt - schnell runtergeschrieben und raus damit.
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am 20. Dezember 2010
Ich habe das Buch "Der Brautkimono" gerade zu Ende gelesen und muss sagen, ich bin wunschlos zufrieden. Wenn ich ein Krimi kaufe, dann erhoffe ich mir davon nichts anderes als gute Unterhaltung! Die Geschichte ist durchaus spannend und durch den leichten Schreibstil und die teils wizigen, teils düsteren Figuren fällt es einem leicht, sich von der Geschichte mitreissen zu lassen. Durch die vielen zusätzlichen Informationen, die man beim Lesen über den strengen und doch sehr Etikette-bewußten japanischen Charakter sowie auch über die Kimono erhält, wird das Ganze umso interessanter! (und das gilt allgemein für alle Sujata Massey Romane). Ich verstehe nicht, warum es so störend sein sollte, dass einige Modelabels genannt werden. Meines Erachtens schadet es weder der Geschichte noch dem Schreibstil und in manchen Passagen fand ich es sogar ziemlich amüsant!
Fazit: Das Buch ist spannend, voller liebenswerter Figuren und streckenweise auch witzig. Außerdem habe ich nebenbei wieder was neues gelernt. Was will man mehr!
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am 14. Dezember 2010
Das Buch von Sujata Massey liest sich wie eh und je sehr flüssig! Es ist zwar irgendwie nicht so spannend wie ihre bisherigen Bücher, aber es hat stets den gleichen Flair! Bis zum Schluss kann man nur Vermutungen anstellen, wer denn nun wirklich der Mörder ist. Und wer sich für Japan und dessen Kultur interessiert, erfährt auch hier immer ein kleines bischen mehr; dies in der Kombi in einem Krimiroman verfasst, lässt den Leser einfach immer wieder gern in die Geschichten, der von Sujata Massey geschriebenen Charakterfrau Rei Shimura, eintauchen. :)
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am 24. Dezember 2004
Ich finde dieses Buch gelungen,da es sehr spannend und einfach geschrieben,ausserdem ist die Geschichte nicht zu verstrickt,was wiederum die Verständlichkeit der Geschichte fördert.
Man erhält auch einen einblick in die Japanische Kultur.
Alles in allem ist es ein sehr witziges und spannendes Buch.
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