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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, kritisch, amüsant - was will man mehr?
Die 'Spezialeinheit beim Reichskriminalamt für Gewaltverbrechen von internationalem Charakter' in Stockholm, kurz A-Team genannt, steht wegen Nichtbeschäftigung kurz vor der Auflösung. Da naht 'Entspannung': Ein Serienmörder aus den USA ist auf dem Weg nach Schweden, das A-Team ist in Alarmbereitschaft. Schon nach kurzer Zeit werden mehrere Tote...
Veröffentlicht am 11. März 2010 von Xirxe

versus
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen etwas widersprüchlich
Dahls Krimi, von dem der "Spiegel" damals ganz begeistert war, mit Sjöwall und Wahlöö zu vergleichen, ist etwas übertrieben. Im Vergleich mit den großartigen düsteren Gesellschaftsdramen aus den 70ern präsentiert Dahl zwar ein Figurenpanorama an Ermittlern, das tatsächlich an die großen Vorgänger erinnert, das war's dann...
Veröffentlicht am 23. November 2004 von helmut seeger


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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, kritisch, amüsant - was will man mehr?, 11. März 2010
Von 
Xirxe (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Böses Blut: Roman (A-Team) (Taschenbuch)
Die 'Spezialeinheit beim Reichskriminalamt für Gewaltverbrechen von internationalem Charakter' in Stockholm, kurz A-Team genannt, steht wegen Nichtbeschäftigung kurz vor der Auflösung. Da naht 'Entspannung': Ein Serienmörder aus den USA ist auf dem Weg nach Schweden, das A-Team ist in Alarmbereitschaft. Schon nach kurzer Zeit werden mehrere Tote gefunden, auf grausame Art und Weise gefoltert und ermordet. Doch es lässt sich kein Muster erkennen, völlig untypisch für einen Serienmörder scheint er seine Opfer wahllos auszuwählen. Kerstin Holm und Paul Hjelm, Mitglieder des A-Teams, fliegen nach New York, um mehr über die bisherigen Ermittlungen des FBI zu erfahren.
Endlich mal ein Krimi ohne schwedische depressive Ermittler :-) Natürlich haben auch die Angehörigen des A-Teams ihre Schwächen (wie auch Stärken), aber zur Abwechslung mal keine 'normale' Lebenssinnkrise (sieht man von Paul Hjelm ab) die sich in Form von Resignation, Frust und Flucht in den Alkohol äußert. Statt dessen ein verkrachter Bodybuilder, ein geläuterter Ex-Staranwalt, ein energiegeladener Jazzbassist... Die Figuren werden detailgetreu dargestellt mit all ihren Vor- und Nachteilen, ihren Widersprüchen und inneren Konflikten.
Dahl gelingen ungewöhnliche, durchaus vergnügliche Bilder (Zwei Lungenentzündungen kamen durch die Luft gesegelt und suchten ihre rechtmäßigen Besitzer), aber er spart auch nicht mit Gesellschaftskritik. Bemerkenswert ist ein zweiseitiger Part, in dem Hjelm sich Gedanken über das Verhalten der Unternehmen in der Gesellschaft macht. Obwohl das Buch bereits 1998 erschienen ist, lässt es sich 1:1 auf die Bankenkrise des letzten Jahres übertragen.
Weshalb nicht die volle Punktzahl? Im Klappentext wird in der Zusammenfassung erklärt, dass es sich um das zweite Buch mit Kommissar Hjelm handelt. Direkt darunter in der Autorennotiz steht hingegen, es wäre sein erster Fall. Nach der Lektüre würde ich nun sagen, es ist das zweite Buch. Ein weiterer Grund für den Abzug sind die überdurchschnittlich vielen Rechtschreibefehler.
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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, tiefsinnig, grausam, 10. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Böses Blut: Kriminalroman (Taschenbuch)
Ein neuer, spannender Roman um die spezielle Ermittlergruppe, in deren Mittelpunkt erneut vor allem der gebrochene Held Paul Hjelm steht. Die zunehmend mit ihrer in Frage stehenden Existenzberechtigung ringenden Stockholmer Kriminalbeamten werden aus ihrem vorgezogenen Winterschlaf gerissen, als ein mit eiskalter Präzision vorgehender Serienmörder mit dem Ticket seines jüngsten Opfers, eines berüchtigten schwedischen Literaturkritikers, nach Schweden einreist. Schon bald beschäftigen sich die Ermittler mangels Alternativen entweder mit dürftigen Fakten oder auf mehr oder weniger bizarren Hypothesen beruhenden Theorien und der Autor läßt keine Gelegenheit aus, die unterschiedlichen Charaktere zu entwickeln und ihnen mehr Tiefe als im ersten Teil zu verleihen.
Hat man sich nach dem brutalen Auftakt, der die kommenden Schrecken nur andeutet - was aber schon völlig ausreichend ist, um die Phantasie des geneigten Lesers anzuregen - auf diese Weise ein wenig einlullen lassen, gewinnt die Geschichte zunehmend an Tempo, einen hübsch exotischen Besuch von Paul Hjelm und Kerstin Holm beim FBI in New York inklusive.
Erneut besticht Dahl durch intelligente Wortspiele, einen brilliant gestrickten Plot, in dem die Wahrheit mehr als einen doppelten Boden hat, interessante Persönlichkeiten, mit denen er den Roman bevölkert, einen sehr speziellen Humor und einer entschieden zu starken Prise übertriebener Symbolik. Die letzten 200 von mehr als 350 Seiten lassen nicht los, die Spannung nimmt stetig zu.
Leider läßt auch die drastische Beschreibung grausamster Folter- und Tötungsakte nicht nach und wird gegen Ende nur noch von ein paar schlichteren, aber nicht weniger blutrünstigen Schießereien abgelöst. Das Buch hätte weder in Punkto Spannung noch in Sachen tiefschürfender gesellschaftspolitisch-philosophischer Überlegungen (dies ist ein schwedischer Krimi, es geht nicht ohne ...) gelitten, wenn Dahl auf dieses übermäßige Blutvergießen verzichtet hätte. Böses Blut, um einen im Roman überstrapazierten Gedanken aufzugreifen, kehrt wieder - als Nachtlektüre im heimischen Kuschelbett ist dieses Buch definitiv nicht geeignet.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen etwas widersprüchlich, 23. November 2004
Von 
helmut seeger "liberaler" (karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Böses Blut: Kriminalroman (Taschenbuch)
Dahls Krimi, von dem der "Spiegel" damals ganz begeistert war, mit Sjöwall und Wahlöö zu vergleichen, ist etwas übertrieben. Im Vergleich mit den großartigen düsteren Gesellschaftsdramen aus den 70ern präsentiert Dahl zwar ein Figurenpanorama an Ermittlern, das tatsächlich an die großen Vorgänger erinnert, das war's dann aber auch schon. Die erstaunliche Brutalität des Killers, mit dem er auf der Serienmörderekelskala sicher punkten konnte, wird konterkariert von der stets präsenten Ironie der Ermittler und des Autors, die bis zu slapstickhaften Szenen reicht. Die schauderhaftesten Szenen, gefolgt von einem Ablacher und gemildert von melancholischen Lebens- und Beziehungserfahrungen aus dem Leben der beteiligten Polizisten ergibt eine Mischung, die mal mehr, mal weniger überzeugt. So weist der Roman zwar starke Szenen auf, nimmt sich dabei aber selber nicht immer ernst. Die Geschichte der Serienkillerfamilie ist darüberhinaus schon ziemlich weit aus der psychologischen Klamottenkiste hergeholt. Der politische Bezug zum Irak, der sich am Ende ergibt, weist dann wieder eine gewisse Aktualität (auf dem Stand des Erscheinens ) auf. So ist das Fazit wie der Roman: etwas widersprüchlich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts Halbes und nicht Ganzes, 2. Februar 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Böses Blut: Roman (A-Team) (Kindle Edition)
An und für sich eine gute Geschichte, ich hab's ja sowie mit Serienmördern, aber ich muss zunächst einen Stern abziehen für die schlechte Lesbarkeit des Buches. Wer schwedisch spricht und/oder Schweden gut kennt, mag ja vielleicht seinen Spaß dran haben, aber für den normalsterblichen deutschen Leser sind die Beschreibungen mit endlosen schwedischen Orts- und Straßennamen aus meiner Sicht eine Zumutung, das Lesen gerät ins Stocken und man überspringt schon mal ein paar Sätze, so sollte es ja eigentlich auch nicht sein.

Den zweiten Stern muss ich für das Ende abziehen. Eine halbwegs gute Geschichte hin zu bringen, scheinen ja Viele hinzukriegen und ich fand die Entwicklung der Story auch recht gelungen, dann aber zum Ende hin die Personen und Handlungsfäden sinnvoll zu verknüpfen scheint nicht mehr so einfach zu sein. Ich fand jedenfalls auch hier das Ende wieder eher schlecht als recht, es lässt mich als Leser unbefriedigt zurück.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend aber schlecht geschrieben, 18. Januar 2012
Von 
ElkeH "Mainzauber" (Frankfurt am Main, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Böses Blut: Roman (A-Team) (Kindle Edition)
Wenn ich lese, dass der SPIEGEL wie folgt schreibt:"Mit diesem Roman hat sich der Schwede Dahl in die erste Reihe der internationalen Thrillerautoren geschrieben. 'Böses Blut' ist weit mehr als die schnell konsumierte und ebenso schnell wieder vergessene Thrillerkonfektion. Dahls Roman hat literarisches Niveau.' - kann ich das absolut nicht nachvollziehen.

"Böses Blut" war der erste Roman, den ich auf meinem neuen Kindle gelesen habe. Zwar war die Story so etwa ab der Mitte wirklich spannend, aber die erste Hälfte fand ich recht öde. Und wo das literarische Niveau sein soll, ist mir ein Rätsel. Aber vielleicht hat sich der Autor ja darum bemüht, nur frag ich mich, wo er schreiben gelernt hat. Dieses Buch strotzt nur so von überflüssigen Redewendungen, Adjektiven, Platitüden, gewollt komischen Bemerkungen und eingestreuten Hinweisen auf Ereignisse, die man als Leser wissen kann aber nicht wissen muss. Ich hatte immer wieder vor meinem inneren Auge einen Autor sitzen, der sich ständig selbst auf die Schulter klopft und vor sich hin murmelt: 'Das hast du jetzt aber wieder besonders geistreich ausgedrückt.' Und dann hat die Geschichte für mich auch etliche Schwachstellen in der Logik. Das merkt man teilweise schon während des Lesens aber mit Sicherheit am Ende, wenn man die ganze Geschichte nochmal Revue passieren lässt. Ich könnte jetzt im Einzelnen aufführen, was ich meine, will aber niemandem die Spannung verderben, der das Buch vielleicht auch noch lesen will. Im direkten Vergleich zu den von mir gerade gelesenen isländischen Krimis von Arnaldur Indriðason fällt Arne Dahls 'Böses Blut' bei mir gewaltig in den Keller. Warum also dennoch drei Sterne? Spannend ist es schon, aber man hätte aus der Idee definitiv mehr machen können.
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23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenig erbaulich, 16. Juli 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Böses Blut: Kriminalroman (Taschenbuch)
Zur Zeit ist die "Schwedische Küche" bei Krimis hochaktuell. Auch dieses Buch scheint dem Trend zu folgen. Die Zutaten könnten aus einem Mankell-Krimi stammen (grausamer Mord, hochmotiviertes Ermittlerteam, ein bisschen Polizei-Innenleben etc. pp.) Trotzdem mag das Angerichtete nicht schmecken. Nicht nur dass dauernd Eigenwerbung für ein früheres Buch gemacht wird (Merke: Schreibe nie nur einen Krimi!), auch sprachlich ist die Suppe übergekocht. Kostprobe: "So argumentierten die beiden Helden der Schalterkabine und vergaßen in den Testosteronnebeln das Östrogen produzierende Element der Gruppe". Schade, die schnörkellose Sprache anderer schwedischer Autoren vermisst man schmerzhaft.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sprachsatire?, 4. Februar 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Böses Blut: Roman (A-Team) (Kindle Edition)
Bisher konnte ich mir nicht vorstellen, wie eine 'hölzerne' oder 'gestelzte' Sprache klingt. Dann las ich Arne Dahl. Ich weiß ich nicht, ob dieses Buch im Original nicht witzig, spritzig und eloquent ist, da ich des Schwedischen nicht mächtig bin; der Übersetzer wohl auch nicht.
Je mehr Seiten ich lese, desto mehr drängt sich mir der Verdacht auf, dass hier kein menschlicher Übersetzer, sondern eine Übersetzungsmaschine aktiv war. Ein Beispiel: Der Leiter der Spezialeinheit spricht zu seinen Mannen: "Da Kraftansammlung vonnöten ist, empfehle ich erweiterte Horizonte und breit gestreute Blicke. Euer Aktienkapital ist grundsolide verankert in den Visionen der Führungsgrupee, und die Zukunft ist strahlend."
Als Satire auf aufgeblasene sinnentleerte Sprachkonstrukte ein Paradebeispiel. Als ernstgemeinter Krimi grauenhaft.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig, 25. Januar 2012
Von 
Th. Leibfried "TL" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Böses Blut: Roman (A-Team) (Kindle Edition)
Die Meinungen gehen weit auseinander, was die literarische Qualität dieses Romans und seines schwedischen Autors Arne Dahl, der eigentlich Jan Arnold heißt und Literaturwissenschaftler ist. Ich kann mich weder zu einem klaren Lob, noch zu einem Verriss durchringen. Dass Dahl schreiben kann, beweist er, auch wenn an der einen oder anderen Stelle die Übersetzung holpert. (Jedenfalls vermute ich, dass es die Übersetzung ist.)

Eine siebenköpfige Ermittlertruppe jagt in Stockholm einen vermeintlich gerade aus den USA eingereisten Serienmörder. Dort hat er zuletzt einen schwedischen Literaturkritiker auf bestialische Art und Weise gefoltert und getötet. Am Stockholmer Flughafen passiert der Einreisende unerkannt die verschärften Kontrollen und hinterlässt kurz danach anscheinend die ersten Spuren seiner verlagerten Tätigkeit. Der in diesem Roman als primus inter pares im Mittelpunkt stehende Paul Hjelm reist mit seiner Kollegin und ehemaligen Geliebten Kerstin Holm in die Vereinigten Staaten, um dort mit dem Jäger des Kentucky-Mörders den Fall aufzurollen. Es gelingt ihnen ein Erfolg und schließlich kommen sie dem Monster auf die Spur.

Die Idee, ein Ermittlerteam zu erschaffen, aus dem in einer Reihe von Romanen immer eine andere Person im Mittelpunkt steht, ist eine interessante. Dennoch fand ich, dass das nicht konsequent genug passiert und sich demnach die Aufmerksamkeit des Lesers neben der eigentlichen Handlung und durchaus kompliziert konstruierten Zusammenhängen auf zu viele Personen verteilen muss. Darüber hinaus wird dem nicht ortskundigen Leser viel abverlangt durch unablässig verwendete Ortsnamen. Alleine die Blicke aus Fenstern auf bestimmte Orte und Stellen in Stockholm dürfte an ein Dutzend heranreichen. Ich war versucht, ständig eine (digitale) Landkarte neben dem Buch zu haben, worauf ich aber verzichtet habe.

Keine unbedingte Leseempfehlung meinerseits, aber auch alles andere als eine Warnung vor diesem Roman. Solide drei Sterne für solide Spannungsliteratur, von der ich persönlich auch nicht viel mehr erwarte.

(Gelesen als kostenloses eBook im Rahmen der Amazon-Kindle-Tage.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannender Fall, schwache Auflösung, 31. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Böses Blut: Roman (A-Team) (Taschenbuch)
Es ist nichts Neues, dass der US-amerikanische Kulturimperialismus bisweilen beängstigende Ausmaße annimmt. Doch als ein berüchtigter Serienmörder aus den USA nach Schweden einreist, werden Kriminalinspektor Paul Hjelm und der Rest der A-Gruppe erneut auf die Probe gestellt. Erst eine Reise ins Heimatland des Killers bringt die heiße Spur, kann aber auch nicht verhindern, dass die Polizisten vor eine Entscheidung auf Leben und Tod gestellt werden.

Wie schon im ersten Teil der A-Gruppen-Reihe schickt Arne Dahl auch in "Böses Blut" wieder ein facettenreiches Charakterensemble auf Verbrecherjagd. Hjelm, Holm und Co. sind nicht nur jeder für sich interessante Charaktere, sondern auch in der Interaktion miteinander unterhaltsam. Die Jagd auf den Serienmörder gestaltet Dahl spannend, indem er immer wieder subtile Hinweise platziert und mit schlüssigen Wendungen auftrumpft.

Doch so geschickt er den Verlauf der Handlung über weite Strecke spinnt, so sehr verrennt Dahl sich zum Ende hin. Die Auflösung wirkt zu sehr konstruiert und unglaubwürdig und hinterlässt so einen faden Beigeschmack. Das gilt auch für die pseudophilosophischen Anwandlungen, die er seinem Paul Hjelm immer wieder gestattet. Hier schießt er, ähnlich wie bei seiner teils überstrapazierten Metaphorik, leider über das Ziel hinaus.

Nichtsdestotrotz kommt der zweite Teil der A-Gruppe-Reihe als spannender Kriminalroman daher, der zum Mitraten einlädt und dem es spielend gelingt, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Auch wenn die Auflösung des Falls eher unbefriedigend erscheint, sollten Genreliebhaber dank der starken Charaktere bei Arne Dahls "Böses Blut" durchaus auf ihre Kosten kommen. (3/5)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mal ein etwas anderer Krimi, 14. Februar 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Böses Blut: Roman (A-Team) (Kindle Edition)
Ich hatte mir diese Buch als es kostenlos war, einfach mal runtergeladen und dann nach einiger Zeit dann auch gelesen. Im Mittelpunkt dieses Buch steht eine spezielle Ermittlergruppe, die eigentlich vor der Auflösung steht. Durch einen Serienmörder der in Schweden dann auch sein Unwesen treibt, bekommt diese Ermittlergruppe diesen Serienmörder dingfest zu machen. Die Charakter dieser Ermittlergruppe sind sehr unterschiedlich, und der Autor bringt diese auch gelungen in den Buch unter. Neben privaten wie auch beruflichen Belangen jedes einzelnen Mitgliedes werden gekonnt mit dem eigentlichen Handlung verbunden. In der Mitte des Buches kommt für mich so ein kleiner Einknick. In dem sich viel Textpassagen wiederholen, und man sich manchmal fragt was das mit der Handlung zu tun hat. Zum Ende hin holt man dann wieder mit voller Fahrt auf, und die Handlungen überschlagen sich. Für mich persönlich war das Ende zu platt. So als ob dem Autor nichts mehr einfiel. Trotz meiner Einschränkung kann ich diese Buch schon empfehlen.
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Böses Blut: Kriminalroman
Böses Blut: Kriminalroman von Arne Dahl (Taschenbuch - 2003)
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