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87 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioser Einstieg in eine neue fantastische Welt
Das Geheimnis von Askir:
01 Das Erste Horn
02 Die Zweite Legion
03 Das Auge der Wüste
04 Der Herr der Puppen
05 Die Feuerinseln
06 Der Kronrat
Die Eule von Askir" (unabhängiger Roman, der mit dem Hintergrundwissen, der ersten vier Askir-Teile gelesen werden sollte)

Eingeschneit in einem Gasthof werden der Krieger...
Veröffentlicht am 4. Februar 2011 von Steppenwolf

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Ansatz mit deutlichen Schwächen
Als echter Fantasyfreund habe ich mich natürlich über neuen Lesestoff aus der Heimat gefreut. Die vielen positiven Hurra-Rezensionen taten ihr Übriges und ehe ich mich versehen hatte, landete Band 1 der Askirreihe auf meinem Kindle.

Zur Handlung gibt es nicht viel zu sagen: Eine klassische Rollenspielergruppe (der sozialkompetente Allrounder, die...
Vor 2 Monaten von B. Krämer veröffentlicht


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87 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioser Einstieg in eine neue fantastische Welt, 4. Februar 2011
Von 
Das Geheimnis von Askir:
01 Das Erste Horn
02 Die Zweite Legion
03 Das Auge der Wüste
04 Der Herr der Puppen
05 Die Feuerinseln
06 Der Kronrat
Die Eule von Askir" (unabhängiger Roman, der mit dem Hintergrundwissen, der ersten vier Askir-Teile gelesen werden sollte)

Eingeschneit in einem Gasthof werden der Krieger Havald und die Magierin Leandra von der Außenwelt vollständig abgeschnitten. Mit ihnen zusammen noch einige andere Personen, unter anderem auch eine Gruppe von Briganten. Es ist zu hoffen, dass diese sich ruhig verhalten, aber die Lage droht sich zuzuspitzen. Doch damit nicht genug ereignet sich ein Mord, irgendetwas lauert in den Kellern des Gasthofs. Wem können Havald und Leandra trauen, welche Geheimnisse verbirgt der alte Gasthof und was hat das längst untergegangen geglaubte Reich Askir mit alledem zu tun?

Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive Havalds erzählt. Das ist zunächst vielleicht etwas ungewöhnlich, aber ich habe es als sehr angenehm empfunden. Diese subjektive Sichtweise hat gewisse Vorteile, auch dass nicht immer ein allwissender Erzähler präsent ist, der etwas vorwegnehmen könnte und so kann man mit dem Charakter zusammen durch die Geschichte gehen und sieht alles mit seinen Augen.
Die Charaktere werden mit der Zeit eingeführt und wer schon mal ein Pen & Paper-Rollenspiel mitgemacht hat, wird doch gewisse Parallelen entdecken, wie sich die Charaktere nach und nach kennenlernen. Es beginnt nämlich tatsächlich wie der klassische Einstieg in ein Rollenspiel-Abenteuer.
Die Geschichte ist mitreißend erzählt, so dass sich die Spannung bis zum Schluss gut aufbaut; das Puzzle setzt sich immer weiter zusammen. Dann wären da noch die einmaligen Figuren, die sehr gut gelungen sind und alle ihre Eigenarten haben. Es sind einfach Charaktere, die einem richtig ans Herz wachsen. Man fühlt sich mit ihnen verbunden.
Die Atmosphäre ist ein weiterer großer Pluspunkt. Es ist wahrlich beklemmend, wie auch schon der Klappentext verspricht. Hinzu kommen viele kleine Details, wie die Beschreibungen Havalds, die gerade durch die Ich-Perspektive so gut nachvollziehbar sind. Der Gasthof lässt sich dadurch wirklich sehr gut vorstellen, es fällt einfach leicht sich ein Bild zu machen.
Besonders gefallen hat mir der Humor des Buches, der mal durch ungewollt lustige Handlungen der Charaktere zustande kommt oder auch schlicht gewollt inszeniert wird. Man merkt, dass hier nicht alles mit tiefster Ernsthaftigkeit ablaufen muss. Es gibt immer Momente für ein Augenzwinkern und das ist sehr sympathisch.
Selbst nach mehrfachem Lesen macht das Buch immer noch Spaß und ich könnte es wieder und wieder lesen. Es hat etwas, dass mich fesselt und mich nicht so schnell aus der Hand legen lässt, jedes Mal.

Fazit: Aufbruch in eine neue Welt mit großartigen Charakteren, einer tollen Geschichte, dichter Atmosphäre und der passenden Prise Humor. Mehr kann man von einem Fantasy-Roman eigentlich nicht erwarten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Ansatz mit deutlichen Schwächen, 11. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Als echter Fantasyfreund habe ich mich natürlich über neuen Lesestoff aus der Heimat gefreut. Die vielen positiven Hurra-Rezensionen taten ihr Übriges und ehe ich mich versehen hatte, landete Band 1 der Askirreihe auf meinem Kindle.

Zur Handlung gibt es nicht viel zu sagen: Eine klassische Rollenspielergruppe (der sozialkompetente Allrounder, die hübsche Magierin, der vermeintliche Gauner, die geheimnisvolle Dunkelelfe und die Wirtstochter die plötzlich zur Amazone mutiert) wird auf einem Gasthof eingeschneit, der bald zum Schauplatz eines Mordes wird, der natürlich aufgeklärt werden will.

Zuerst was mir gefallen hat:

+ Die Ichperspektive funktioniert erstaunlich gut, der Protagonist ist ein wenig langweilig aber doch sympathisch genug um mich mitfiebern zu lassen.
+ Die Idee des durch äußere Umstände eingeschränkten Handlungsortes ist nicht neu, funktioniert aber sehr gut.
+ Der Schreibstil ist einfache, aber effektive Prosa, die sehr gut unterhält.
+ Flotter Erzählstil, keine Längen und plastische Beschreibungen.

Jetzt zu den Punkten, die mir negativ aufgefallen sind und die leider deutlich überwiegen:

- Zuviel Diebstahl bei anderen Fantasyprodukten. Ich spiele seit über 10 Jahren in einer Liverollenspielgruppe, die den Gott Askir erfunden hat und musste schon schmunzeln. Das geht aber asls Zufall durch. Anders bei Boron (1 zu 1 von DSA geklaut), Astarte (PC-Spiel), Königreich Illian (Königreich im Weltbestseller Rad der Zeit), den Schwertern mit eigener Seele (Frostmourne aus Warcraft 3 und die 3 Schwerter aus der Bestsellerreihe von Tad Williams) um nur die auffälligsten Diebstähle zu nennen. Referenzen sind ja okay, aber das exakte Übernehmen von Ideen und Begriffen nicht.
- Teilweise doch arg klischeehafte Charaktere und eine Auflösung wie aus dem nichts, die leider weder spannend ist noch besonders clever (es ist mal wieder das 10 kleine Negerlein Prinzip und erinnert irgendwie an eine Dungeons and Dragons Partie)
- Die Actionszenen sind sehr flüchtig und unspannend dargestellt, zu keinem Charakter basut man eine Beziehung auf.
- Die Hauptcharaktere sind tabu was das Sterben angeht und das wird schnell klar, da bei jeder Verletzung die magische Wunderpille ausgepackt wird und wieder alles gut ist.
- Der Autor versucht, mit der Askirlegende eine packende Hintergrundgeschichte aufzubauen, die aber nicht zu packen weiß, weshalb das Ende auch sehr pathetisch und unfreiwillig komisch daherkommt.
- Nichts am Konzept ist neu, geschweigedenn greifbar: das Magiesystem ist austauschbar, die politischen Strukturen, die Archetypen und die Hintergrundgeschichte wirken, als hätte man sie selbst gerade bei der letzten Pen and Paperrunde erlebt.
- Es mag eine Kleinigkeit sein, aber sie ist mir negativ aufgefallen: der Autor verwendet altertümliche und moderne Namen vollkommen willkürlich durcheinandergewürfelt. Da trifft ein Eberhard auf eine Leandra auf einen Timothy. da hätte ein bisschen mehr Fantasy und Kongeuenz nicht geschadet.

Fazit: ansprechender Schreibstil, aber eine schwache, austauschbare Handlung, deren Hintergrund unausgegoren wirkt und die an keiner Stelle mitzureißen versteht,von den vielen geklauten Ideen und Begriffen ganz zu schweigen. Von mir keine Kaufempfehlung!
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78 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schön flüssig, leider manchmal triefend, 26. Februar 2008
Für alle, die gute deutschsprachige Fantasy lesen wollen, kann man diesen Roman durchaus empfehlen. Es ist, wie merhfach gesagt, gute Handwerksarbeit mit klassisch vorgefundenen und gut verwendeten Standard-Elementen und plastischer, flüssig erzählter Handlung, die es an Spannung nicht mangeln lässt. Eine nähere Betrachtung offenbart aber mehr.

In der Tat ist das Setting ein sehr klassisches Fantasy-Setting, um es noch deutlicher zu formulieren, ein klassisches Rollenspiel-Setting.

Ein einsamer, zugeschneiter Gasthof hoch in den Bergen an der Grenze zu anderen Reichen und auf den Fundamenten älterer Zivilisationen. Man sieht: Fantasy.

Ein abgeschlossener Handlungsraum mit einer begrenzten Anzahl an Personen verschiedener, leicht deutbarer Handlungshintergründe, dazu eine begrenzte Zahl (noch) unergründlicher Charaktere. Ein Mörder, den es zu finden gilt und der inmitten des Gasthofes lauert. Man sieht: ein klassisches Rollenspielszenario.

In der Tat wurzelt die Geschichte irgendwo dazwischen, verwendet beides immer wieder und durchaus plausibel, kann auch erstaunliche Hintergründe historischen Fachwissens aufweisen und erstaunlich flüssig mit in den Erzählgang einbauen, hat z.B. durchaus klare Vorstellungen von mittelalterlichen Wohn- und Lebensgepflogenheiten und führt, wenn man genau darauf achtet, auch in die Grundbegriffe der Numismatik (Münzkunde) ein. Daneben sind feudale Strukturen und althergebrachte Gottesvorstellungen eingebaut, die ebenfalls gut recherchiert sind. Ob man das in einem Fantasy-Setting haben will, ist Geschmackssache, stören tut es nicht.

Die Handlung ist, wie gesagt, derart flüssig und konzentriert erzählt, dass es einem nicht schwer fallen dürfte, das Buch an einem Stück zu verschlingen, der Handlungsbogen ist geschickt mit Spannung versetzt, die leider manchmal, da gebe ich einem Vorrezensenten recht, in Hohlbeinsche Manier abdriftet. Aber das mag für einen Newcomer auf dem Gebiet auch durchaus ein Kompliment sein, mit Hohlbein verglichen zu werden.
Alles in allem also gute Arbeit.

Leider gibt es aber doch einige negative Punkte, die auch schon angesprochen wurden. Dem Autor gelingt es sichtlich nicht immer, die Anleihen aus anderen Fantasy-Settings (die durchaus gestattet sind) kreativ umzuarbeiten und schlittert manchmal arg in eine klischeehafte Beschreibung ab. Gerade die Beschreibung der Zwerge klingt sehr nach Standardliteratur und auch andere Beschreibungen von Fantasy-Rassen könnte man genauso auch anderswo gelesen haben. Positiv dagegen ist die Einbindung eines Magiesystems, das relativ kreativ dasteht. Was aber meines Erachtens stärker ins Gewicht fällt ist die Geschichte selbst, deren Entwicklung manchmal etwas drastisch harmonisch und bunt wird, so z.B. die Liebesgeschichte um die Hauptfiguren oder die Wirtstöchter.

Insgesamt muss ich anmerken, dass das in den ersten Kapiteln kreierte Potential an darkfantasy später kaum mehr genützt, manches sogar schnell wieder über den Haufen geworfen wird, sodass dann doch klassische heroische Fantasy in den üblichen Schilderungen und einer am Ende eher weniger überraschenden Story präsentiert wird. Darkfantasy hätte mir hier besser gefallen und auch besser zum Setting gepasst, gerade weil die ersten Anklänge derart vielversprechend waren. Die Horror-Einlagen wirken später nicht mehr glaubhaft. Meine Erachtens, aber das ist natürlich Geschmackssache, ebenfalls eine Prise zu viel Hohlbein.

Die besten Passagen des Romans sind die Kapitel zwei bis elf. Da kribbelt es bei allen Fantasy-Freunden.
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59 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nachtrag zu Askir ' was mir so aufgefallen ist ..., 19. Februar 2008
Von 
Mathias Ahrens "Nachtfrost" (Bad Honnef) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Gleich vorweg. Dies ist kein Zerriss. Im Gegenteil. Das Buch hat mir Spaß gemacht und das ist ein dickes Lob an einen Autor, der a) aus Deutschland kommt, und b) ein Erstlingswerk abliefert, das erfolgreich fortgeführt wird (so denke ich).

Das Setting: Tja, lieber Herr Schwartz, ich denke ihnen sind die Kane Geschichten von Karl Edward Wagner bekannt. So hoffe ich jedenfalls. Das wäre wahrlich keine Schande, denn das Setting das Sie gewählt haben, der einsame Gasthof, der Schneesturm, der Werwolf' kommt mir doch sehr bekannt (und gut) vor. Wagners Storys Rabenhorst (engl. Raven's Eyrie) und Ein Spiegelbild für den Winter seiner Seele (engl. Reflections for the Winter of My Soul) haben hier wohl Pate gestanden. Aber das macht nichts, denn beide sind hervorragende Storys in einer düsteren, kalten Welt, die ich nur jedem Leser empfehlen kann.

Der Humor. Ich habe oft und herzlich gelacht. Tolle Tage in Atlantis von John Jakes (glaube ich) ist ähnlich humorig geschrieben wie der erste Askir-Band. Und das finde ich ziemlich herzerfrischend. Joe Abercrombie und seine First Law Triologie hat ähnliche Züge ' obwohl bei Ihm die Stimmung im zweiten Teil sichtlich abdriftet. Zudem glaube ich nicht das der Autor die Geschichte als bitterernste, düstere Geschichte konzipiert hat. Da gibt es zu viele Anleihen, bzw. Figuren, die zu sehr überzeichnet wirken um völlig ernst genommen zu werden.

Fazit: Das Buch lässt sich prima lesen, und ich bin mal gespannt wie es im Szenario Hitze weitergeht. Ich lasse mich da einfach mal überraschen. Das Geheimnis von Askir ist kurzweilige, augenzwinkernde Unterhaltung ohne den großen Anspruch auf Eigenständigkeit.
Es hat einfach Spass gemacht und dann ist es allemal legetim.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Setting, interessante Charaktere..., 3. April 2011
Von 
I. Peters - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Am Anfang war ich wohl etwas skeptisch. Ein alter Mann als Ich-Erzähler erschien mir nicht ganz so passend, für ein neues Fantasyepos. Aber weit gefehlt.
Richard Schwartz schafft es Fragen aufzuwerfen, Geheimnisse anzudeuten und diese erst im Laufe des ganzen Buches zu offenbaren. Geheimnisse die an die Orte gebunden sind, an die Charaktere und auch an die Geschichte des Landes.
Er dosiert diese Andeutungen gerade so viel um neugierig zu machen, aber nicht genug um sofort zu viel vorweg zu nehmen und so den Lesespaß zu mindern.

Das Setting ist für die Story sehr gut gewählt, auch wenn es zu Beginn auch nicht besonders innovativ erscheint. Ich muss sagen, dass es mich fasziniert hat zu sehen, wie Richard Schwartz es schafft auf engstem Raum, und mit einer beschränkten Anzahl von Figuren eine so unglaublich spannende und interessante Geschichte zu gestalten.
Die Charaktere haben alle ihren eigenen Hintergrund, ihre eigenen Motive und was das wichtigste ist, eine eigene Persönlichkeit. Sie gewinnen im Laufe der Erzählung regelrecht an Tiefe und an vielen Stellen, bleibt der Leser doch seltsam berührt zurück.

Schwartz' Schreibstil ist bemerkenswert einfach und macht es dem Leser leicht schon nach wenigen Seiten in die Handlung zu versinken.
Den Leser erwarten einige Überraschungen und sehr ernste und mitreißende Stellen. Aber auch hier erschafft der Autor eine schöne ausgewogene Mischung aus ernsten und humorvollen Szenen. Gerade die Dunkelelfe Zokora ist immer wieder für einige Lacher gut.

Was es mit dem Titel auf sich hat, wird erst recht spät klar, aber ist dann auch sehr gut gewählt.
Auch das Cover sagte mir überraschender Weise zu.
Die Seiten sind sehr dick muss ich leider sagen, so sind die knapp 400 Seiten mit weniger Inhalt gefüllt als erhofft, auch ist die Schriftart recht groß gewählt und auch der Rand ist sehr großzügig bemessen. Aber ansonsten würde ich das Preis-Leistungsverhältnis noch positiv bewerten.

Mein Fazit:
Die Spannung die aufgebaut wird und die vielen Details die langsam offenbart werden, die wundervollen Charaktere und die faszinierende Magie, entschädigen mich für die Kleinigkeiten, die ich bemängelt habe. Einige Szenen waren wie ein Geschenk für mich.
Das Buch ist ein großartiger Auftakt zu dieser Reihe.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bin süchtig..., 1. April 2013
Von 
Haliax (Baden-Württemberg, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Erste Horn: Das Geheimnis von Askir 1 (Taschenbuch)
Ich hab bisher alle 6 "Geheimnis von Askir"-Bände und alle erschienenen "Götterkriege"-Bände gelesen.
Begonnen hab ich mit "Das Erste Horn" im Februar diesen Jahres. Jetzt nach 2 Monaten bin ich erstaund, wie schnell ich mit den Bänden durch war, obwohl ich fast zwanghaft langsam gelesen habe um jeden Satz zu geniesen. Mehrere Samstag sind sind dafür draufgegeangen. Als Schüler habe ich - gottseidank - diese Zeit. Wie man sieht bin ich süchtig geworden. Schon nach dem ersten Band wusste ich, dass ich mir wohl oder übel die gesamte Reihe zulegen werde.
Im Nachhinein, war es eine schlechte Idee die Bände so schnell zu lesen, muss ich doch bis August auf den nächsten Band warten. Ich werde ihn vorbestellen und ihn sehnsüchtig erwarten.
_________________________________________________________

Jetzt zu den Bücher an sich:

Posiv:
- runde Handlungen, die konstant ihre Spannung beibehält
- hoher Schreibstil
- sehr gut gelungener Characteraufbau und passende Enwicklung der Charaktäre
- Das Ende von Kapiteln macht immer Lust auf das Nächste, was dazu führen kann, das man das Buch nicht aus der Hand legen kann, auch wenn man weis, dass das viel vernünftiger wäre.
- Nachvollsziehbare Tagesabläufe
- sehr gut eingebaute Situationskomik
- häufige Bezüge auf vorheriges Geschehen, die die Geschichte rund und glaubhaft machen
- R. Schwartz ist immer wieder für Überaschungen gut

Negativ:
- mir kommt es ein bisschen so vor, als ob Richard Schwartz, wenn er nicht weiter weiß, neue Charakter/Fähigkeiten erschafft, die dann die schwierige Situation lösen. Man kann sagen, dass die Götter ihre Hand im Spiel haben, aber es ist manchmal zu viel des Zufalls.
- manches, was dem Leser fast sofort klar ist, zögert R. Schwartz heraus, um seine Charaktäre damit zu überaschen, obwohl es auch für die Dümmsten schon vorher offensichtlich sein müsste.
(Bsp: !!!SPOILER!!! Ein Mann mit Wolfstatoo, der plötlich jagen gehen möchte, so schnell wie ein Schiff unter vollen Segeln ist und nachts heult. Dass das ein Werwolf ist, darauf kommt nur einer der Gefährten, alle anderen sind ganz erstaunt, dass er ein Werwolf ist, als es gänzlich offensichtlich wird. Und das obwohl die Gefährten schon vorher zwei mal auf Werwölfe gestoßen sind...)
[- seltene Tippfehler - aber häufiger als bei anderen Büchern]

Was mich im Gegensatzt zu anderen nicht stört, ist, dass seine Charaktäre immer wieder komplett geheilt werden, oder auferstehen. Es ist ein wenig eine heile-Welt-Fantasy, aber mir ist es lieber so, als dass in jedem neuen Buch neue Charaktäre entstehen und liebgewonnene alte Charaktäre weichen müssen.
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Alles in allem ist es solide Fantasy, die nichts neu erfindet, aber aus altbekanntem eine schöne Geschichte aufbaut.
Die Negativen Punkte stören ein wenig, aber man kann darüber hinwegsehen.
Richard Schwarz erfindet nichts neu, bedient sich manchmal auch an Klischees, was aber von mir nicht als negativ gesehen wird, weil es die Geschichte glaubhaft macht. Die Bücher sind in nichts überragend, oder herausstechend, aber in allen Punkten sehr gut.
Die Bücher spielen eindeutig weit vorn bei der deutschen Fantasyliteratur mit.

--> Mit dem Kauf dieses Buches bzw. der Reihe werden Fantasyliebhaber ganz sicher keinen Fehler begehen!!!

PS: Ich bitte um Anmerkungen und Kritik, damit zukünftige Rezensionen besser sind. Dies ist meine erste Buchrezension...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geheimnisse eines alten Gasthofs, 14. Dezember 2010
Im hohen Norden sperrt ein Schneesturm die Gäste eines Gasthofs, sowie den Wirt, seine Töchter und seine Knechte im Gasthof ein. Unter den Gästen befinden sich Havald, ein alter Krieger und die Magierin, Leandra. Schon bald stellen Sie fest, dass der Schneesturm sich nicht natürlich verhält. Denn er bewegt sich keinen Zentimeter, so dass die Gäste früher oder später an einem Kältetod sterben werden. Außer sie finden eine Lösung um diesem Schicksal zu entrinnen. Jedoch passiert schon viel früher ein mysteriöser Mord und man weiß nun nicht mehr wem man noch glauben und vertrauen kann. Wer ist Feind und wer ist Freund? Wer zeigt sein wahres Anlitz und wer versteckt sich hinter einer Maske? Und was hat dies alles mit dem sagenhaften, schon lange untergegangen Reich Askir zu tun?

Eine Überraschung folgt der Nächsten in diesem spannenden Fantasieroman. Doch nicht nur dies erhält die Spannung, sondern auch die Geheimnisse des Gasthofs wie auch die Geschichten über das Reich Askir. Auch die Fantasiewelt wird interessant vorgestellt und passt jederzeit perfekt in den Kontext. Zwar bilden sich bald zwei Hauptcharaktere heraus, aber auch die Anderen werden dabei nicht vergessen und trotz, dass die Geschichte in Ich-Form aus Havalds Sicht beschrieben ist, lernt man auch die anderen Charaktere gut kennen und kann sich in diese hinein versetzen. Zudem hat Richard Schwartz einen angenehmen Schreibstil, so dass ein leichter Lesefluss garantiert ist. Ganz am Ende des Buches ist mir noch die Liste mit den Personen, Göttern und wichtigen Orten positiv aufgefallen. So kann man bei Bedarf, wenn man einen Namen nicht sofort zu ordnen kann, jederzeit in der Liste nachschauen. Was bei den vielen Personen mehr als hilreich ist.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend erzählt, 2. Oktober 2010
Das Buch, welches in der Ich-Perspektive erzählt wird, las sich von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend . Was mir dabei besonders auffiel, war ,dass der Schriftsteller sehr Detailverliebt ist. Die Beschreibung des Gasthauses, deren Gäste und das Personal und deren Handlungen. Als Leser bekam man das Gefühl selber dabei zu sein. Dies jedenfals zeichnet meines erachtens dieses Buch in jeder Hinsicht aus. Persönlich kann ich das Buch nur sehr empfehlen !!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebenswert mit Augenzwinkern, 16. August 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Wenn man die Reihe "Das Spiel der Götter" gelesen hat, hat man sich einen gewissen Anspruch an ein Buch angeeignet (was oft von Nachteil ist, da die Messlatte oft zu hoch angesetzt wird).
Von der Story, dem Setup und den Charakteren entspricht die Askir-Reihe diesem Anspruch in keinster Weise. Man kann die Bücher im Endeffekt mit einem angenehmen Rollenspielabend in einer illustren Gruppe vergleichen. Eine Gruppe findet sich - Vorsicht: Überraschung - in einem Gasthaus, freundet sich mit einander an und soll unterm Strich nichts geringeres tun als die Welt retten. An sich nichts, was einen vom Hocker reißt.
Warum ich trotzdem 5 Sterne gegeben habe? Weil über der ganzen Handlung so ein gewisses sympathisches Augenzwinkern schwebt. Die Reihe nimmt sich nicht so Bierernst wie viele andere. Und genau das macht die Bücher liebenswert. Vor allem die Sicht des Hauptcharakters ist häufig so erfrischend zynisch geschrieben, dass es einfach Spaß macht, die Bücher zu lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts Besonderes, 6. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Erste Horn: Das Geheimnis von Askir 1 (Taschenbuch)
Ich kann nicht wirklich sagen, dass dieses Buch schlecht war, es war nur auch einfach nicht gut.
Die Story war ok, die meisten Charaktere einigermaßen glaubhaft (bis auf einen plötzlichen Sinneswandel, der mir nicht sehr logisch erschien, den ich jetzt aber nicht spoilern will), der Schreibtstil in Ordnung. Aber eben nur das: ok, in Ordnung...
Leider tauchten meiner Meinung nach weder in der Beschreibung der vom Autor erschaffenen Fantasy-Welt (die im übrigen ziemlich spärlich war), noch in der Geschichte an sich oder den fantastischen Geschöpfen irgendwelche neuen Ideen auf. Alles plätscherte ruhig vor sich hin, man konnte das Buch gut nebenbei lesen, aber es fesselte einen eben nicht. Es zog einen nicht in seinen Bann. Man konnte sich mit den Hauptfiguren absolut nicht identifizieren, sie wirkten real, aber weit weg und auch manche Dialoge oder Reaktionen fand ich nicht schlüssig. Ich zumindest konnte nicht mit ihnen mitfiebern.
Auch das Ende war leider sehr frustrierend. Nicht unbedingt wegen des Inhaltes, sondern weil es einfach nur total langweilig heruntererzählt war, ohne Action, ohne Spannung, ohne wirkliche Hürden.
Also nichts für Freunde gelungener Fantasy.
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Das Erste Horn: Das Geheimnis von Askir 1
Das Erste Horn: Das Geheimnis von Askir 1 von Richard Schwartz (Taschenbuch - 1. Juni 2011)
EUR 9,99
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