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4.0 von 5 Sternen Die Antwort ist... ja
Henry Lamb ist ein kleiner Angestellter in einem Archiv. Er wohnt zur Untermiete und ist in seine Vermieterin verliebt, vermutet aber, dass sie an einem blassen Langweiler wie ihm kein Interesse hat. Alles ändert sich, als sein Großvater ins Koma fällt. Plötzlich wird er in eine andere Abteilung versetzt, "Das Direktorium", er findet ein geheimes...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2010 von basssopran

versus
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vertraue dem Programm
Henry Lamb ist ein Antiheld wie er im Buche steht. Fast 30 arbeitet er in der staatlichen Archivverwaltung und ist ein Absoluter Beginner, also eine männliche Jungfrau. Dabei fing sein Leben so gut an. Er war Kinderstar in einer Serie, auch wenn er immer nur einen Satz sagen musste "Ich war's nicht. Großvater war's."
Henry ist unsterblich in seine...
Veröffentlicht am 22. Juli 2009 von callisto


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vertraue dem Programm, 22. Juli 2009
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Henry Lamb ist ein Antiheld wie er im Buche steht. Fast 30 arbeitet er in der staatlichen Archivverwaltung und ist ein Absoluter Beginner, also eine männliche Jungfrau. Dabei fing sein Leben so gut an. Er war Kinderstar in einer Serie, auch wenn er immer nur einen Satz sagen musste "Ich war's nicht. Großvater war's."
Henry ist unsterblich in seine Hauswirtin Abbey verliebt und hofft jeden morgen, dass er sie sieht, bevor er zur Arbeit geht. Das einzige, was ihn wirklich belastet ist, dass sein geliebter Großvater im Koma liegt.
Henrys Leben könnte so wunderbar langweilig weitergehen, wenn er nicht plötzlich versetzt würde und zwar zu einer Abteilung namens "Das Direktorium". Plötzlich findet Lamb sich als Agent dieser geheimen Organisation wieder und soll die Welt retten. Auch die beruhigende Zusprache seiner Kollegin Barbara "Das Direktorium nimmt nur die Besten. Die Spitzentalente. Die Wunderkinder [...] Und natürlich Sie Henry" (S. 294) kann ihn nicht wirklich beruhigen, denn nichts in seinem Leben ist Zufall und hinter allem steckt sein Großvater, der dummerweise im Koma liegt.

Diese Geschichte ist keine direkte Fortsetzung von "Das Alptraumreich des Edward Moon", sondern spielt 2007. Dennoch begegnen einem einige bekannte Gesichter aus "Edward Moon" wie der Chef des Direktoriums, der nun 175 Jahre alt ist und in einem riesigen Tank im "London Eye" schwimmt oder die mörderischen Zwillinge Hawker und Boon. Jonathan Barnes erweitert sein Kabinett an kuriosen Charakteren um ehemalige Professoren, die nun als Taxifahrer arbeiten, drogensüchtige Prinzen, aus dem Jenseits zurückgekehrte Agentinnen und töpfernde Agentinnen im Ruhestand.
Auch die Darstellung von Gewalt bleibt wie im ersten Teil sehr drastisch. "[...] als Hawker und Boon an seine Seite traten, mit einem wohlgezielten Schlag das Schutzgitter seines Ventilators wegbrachen und den Kippschalter betätigten. Und dann drückten sie Mister Strathams Gesicht in die wirbelnden Ventilatorblätter [...]" (S. 311)
Es gibt auch einige lustige Szenen, wie die Sicherheitseinweisung für Büroangestellte "Jedes Büro ist eine potentielle Todesfalle" (S. 33)
Die Geschichte wird als Rückblick von Henry Lamb geschrieben. Er beschreibt was er erlebte und wie er es erlebte mit einigen Einschüben einer anderen Persönlichkeit, die für ganze Kapitel übernimmt und die Geschichte des ampersandsüchtigen englischen Thronfolgers erzählt. Schon, dass eine Droge Ampersand, also Et-Zeichen "&" genannt wird ist bezeichnend für das Buch. Nach und nach vermischen sich diese beiden Handlungsstränge bis sie verschmelzen und man erahnt wie Henrys andere Persönlichkeit entstand. Diese Erzählweise verrät schon durch ihre Konzeption einiges von den zukünftigen Ereignissen, jedoch rettet sich der Autor in diesem Fall mit einem deus ex machina, bzw. in Form eines total abgedrehten Schlusses, den niemand auch nur ansatzweise erahnen oder wirklich verstehen kann.
Ähnlich wie "Das Alptraumreich des Edward Moon" beginnt das Buch recht interessant, mit einem eigenwilligen Helden und streckenweise recht witzig, lässt aber mit Fortschreiten der Geschichte immer mehr nach, bis es sich zum Schluss in absoluter Abstrusität verliert, die möglicherweise als missglückte Hommage an Douglas Adams gedacht war, die jedoch nicht funktioniert.
Wirklich gelungen ist das Bild der Dominomänner zu Beginn des Buches, die beiden sind sehr gut getroffen und hätten ein deutlich besseres Titelbild abgegeben als das Gewählte, das mit dem Inhalt nur bedingt etwas zu tun hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Antwort ist... ja, 25. Oktober 2010
Von 
basssopran - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Henry Lamb ist ein kleiner Angestellter in einem Archiv. Er wohnt zur Untermiete und ist in seine Vermieterin verliebt, vermutet aber, dass sie an einem blassen Langweiler wie ihm kein Interesse hat. Alles ändert sich, als sein Großvater ins Koma fällt. Plötzlich wird er in eine andere Abteilung versetzt, "Das Direktorium", er findet ein geheimes Tagebuch im leer stehenden Haus seines Großvaters, das in Flammen aufgeht, Leute fallen vom Himmel und er wird seinem neuen Chef vorgeführt, der ihm eröffnet, er sei des Landes letzte Hoffnung: er müsse als Agent einen Krieg verhindern. Denn das Königshaus plane, ganz London einer feindlichen Macht zu überschreiben. Für kleinere Gegenleistungen, deren Echtheit und Effektivität nicht nachzuweisen sind. Ein paralleler Handlungsstrang erzählt von einem windigen Typen, der den Prinzen von Wales gefügig und abhängig macht.
Obwohl ich Geschichten dieser Art eigentlich nicht lese, fand ich das Buch sehr spannend, ausgesprochen eloquent und gewandt geschrieben, teilweise witzig, ein bisschen düster und sehr britisch. Alle kleinen Handlungsstränge führen irgendwo hin und werden am Ende noch einmal gebraucht, manche auch für sehr überraschende Wendungen. Das einzig Störende waren diese vorausgreifenden Unkungen - ich ahnte ja nicht, dass ich ihn nicht wiedersehen würde" oder heute weiß ich, dass er Recht hatte", davon gab es ein paar zu viel.
Und der Klappentext hat sowas von gar nix mit der Geschichte zu tun...
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kennen Sie das finsterste Geheimnis der Familie Windsor?, 9. April 2009
London 2007
Henry Lamb macht seinem Namen alle Ehre. Er ist wahrscheinlich der harmloseste Mensch, den man sich vorstellen kann und fristet ein langweiliges und völlig ereignisloses Beamtendasein. Das einzig aufregende in seinem Leben ist seine attraktive Hauswirtin, doch mit der weiß Henry Nichts anzufangen.
Doch ein schwerer und überaus mysteriöser Unfall seines Großvaters bringt sein Leben gehörig durcheinander. Das streng geheime Direktorium tritt an ihn heran und rekrutiert den ahnungslosen Henry, der plötzlich mitten in einen geheimen Bürgerkrieg verstrickt ist.
Nun nimmt die Handlung endgültig Fahrt auf und führt uns mit einer rasanten, kuriosen und irrwitzigen Geschichte quer durch ein zunehmend entfremdetes London. Besonders das "London Eye" werden Sie bei ihrem nächsten Londonbesuch mit anderen Augen sehen. Aber bringen Sie sich bitte dringend in Sicherheit wenn Sie zwei seltsame Männer in Schuluniformen sehen - es ist zu Ihrem eigenen Wohl.

Jonathan Barnes gelingt es geschickt, sich jeder Zuordnung zu einem Genre zu entziehen - ich würde ihn irgendwo zwischen H.P. Lovecraft und Terry Pratchett ansiedeln - und an sein überragendes Debüt "Das Albtraumreich des Edward Moon" anzuknüpfen. Ein spannender, ein witziger, ein überaus lesenswerter Roman.
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5.0 von 5 Sternen Sehr lesenswert, 24. Mai 2009
Als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe muss ich sagen, dass ich gezögert habe es zu kaufen. Ich habe es mir dann schliesslich doch zugelegt, da mir schon das erste Buch von Jonathan Barnes gut gefallen hat.
Meine Zweifel waren jedoch völlig unbegründet. Barnes verleiht der Figur Henry Lamb eine interessante Glaubwürdigkeit; Endlich hat man mal nicht den kraftstrotzenden Held, der alles kann, sondern so gesehen einen "Niemand". Was mir jedoch besonders gut gefallen hat, sind die Präfekten, die schon aus Barnes erstem Buch bekannt sind und einen sehr dunklen Humor haben.
DIe Geschichte ordnet sich glaubwürdig in die Zeit ein und ist sehr gut geschrieben worden. Hoffentlich tauchen die Dominomänner im nächsten Buch wieder auf. ;-)
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4.0 von 5 Sternen kauzig, 7. Juni 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
und hier haben wir wieder ein schön kauziges buch welches außerdem very british daher kommt. der inhalt wurde ja schon beschrieben deshalb gehe ich einfach mal grundsätlich auf das buch ein. der ideenreichtum ist sehr groß und die art der geschichte inklusive humor ist sehr englisch. wenn man ein fan von abstrusen, kauzigen sowie schaurigen geschichten ist sollte man dieses buch zumindest gelesen haben.
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5.0 von 5 Sternen Skurill aber super gut!, 2. Oktober 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Königshaus der Monster: Roman (Taschenbuch)
Nachdem ich "Das Albtraumreich des Edward Moon" gelesen habe, war ich schon ganz traurig, dass weitere Bücher auf sich warten ließen...
Aber dieses Werk hat mich nicht enttäuscht! Eine skurille Geschichte, die mir aber (besonders als London Liebhaber)super gut gefallen hat.
Fazit: Einfach drauf einlassen und Spaß dran haben! Jonathan Barnes ist ein ganz Großer!
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schauderhaft!, 26. Oktober 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Königshaus der Monster: Roman (Taschenbuch)
Eigentlich erstelle ich keine eigenen Rezensionen, doch über dieses Buch musste ich mich so ärgern, dass ich hier meine erste verfasse. Das Buch wird zwar von vielen Seiten gelobt, doch empfinde ich Schlüssigkeit der Story als absolut mangelhaft. So einen Quatsch habe ich noch nie gelesen. Eine im Prinzip witzige Idee, die für eine KURZgeschichte ausgereicht hätte, wird hier mit aller Gewalt zu einer zähen Geschichte ausgewalzt. Habe zwar tapfer bis zum Schluss gelesen, aber das Finale war dann echt an den Haaren herbeigezogen. Offenbar ist auch dem Autor an diesem Punkt nichts mehr eingefallen. Finger weg!
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5.0 von 5 Sternen Mörderischer Pakt, 5. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Königshaus der Monster: Roman (Taschenbuch)
Henry Lamb ist ein gewöhnlicher Londoner Archivar. Noch weiß er nicht das er eine entscheidende Rolle bei einem jahrzentewährenden Bürgerkrieg spielt. Den die Queen hat London an ein Monster verkauft.
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4.0 von 5 Sternen Leichte Unterhaltung für Freunde schwarzen Humors, 30. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Königshaus der Monster: Roman (Taschenbuch)
Es war unterhaltsam. Zwar nicht der ganz große Wurf, aber ich habe mir mittlerweile auch das zweite Buch (eigentlich das erste) von Edward Moon gekauft.
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Das Königshaus der Monster: Roman
Das Königshaus der Monster: Roman von Jonathan Barnes (Taschenbuch - 1. März 2010)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,48
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