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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen17
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am 28. Oktober 2008
Leute, die Bücher von Ralf Isau gelesen haben und dann immer wieder neue Bücher von ihm lesen, tun dies oft aus mehreren Gründen.
Isau verspricht gute Unterhaltung, die man meistens auch als recht anspruchsvoll bezeichnen kann. "Der Kreis der Dämmerung" ist hierfür das beste Beispiel. Die gefälligen Stories zeichnen sich oft durch eine Idee aus, bei der man sich fragt, warum vor ihm noch niemand auf das Goldstück gestoßen ist. Die Verwebung mit historischen Fakten tut ein Übriges.
So auch bei "Der Mann, der nichts vergessen konnte". Geschickt verbindet Isau die Idee von Tim, dem Mann, der im wahrsten Sinne des Wortes nichts vergessen kann (und dies dann doch genau ein Mal tut) mit der immer noch ungelösten Beale-Chiffre. Interessant: die angesprochenen wirtschaftlichen Turbulenzen könnten aufgrund der Bankenkrise gar nicht aktueller sein.
So weit, so gut. Gut gemacht, Herr Isau. Die Idee des "nicht-vergessen-könnens" ist ungemein spannend, ebenso die Jagd nach der Entschlüsselung des Rätsel, welches - wenn man Isaus glaubt - große politische Brisanz bergen soll.
Trotzdem nur vier Sterne? Ja. Und zwar deswegen, weil mehrere wunderbare Grundideen irgendwann zu schnell verpuffen (dürfen) und man doch das Gefühl nicht los wird, der Schriftsteller müsse oder wolle dringend zum nächsten Projekt.
Mein Tipp an Herrn Isau: Die toll recherchierten Ideen nicht verschenken, mit mehr Liebe und Geduld zu Ende erzählen, notfalls ein Buch weniger schreiben.
Trotzdem: Gute & lesenswerte Unterhaltung.
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am 22. Januar 2009
Vorweg: dies war mein erstes Buch von Ralf Isau, aber bei weitem nicht mein erster Thriller, den ich gelesen habe.
Das Buch fängt spannend an, doch aus der Story hätte sich mehr machen lassen können.
Ich fand die Handlung recht konstruiert, vieles verlief mir zu glatt. Auch hatte ich recht schnell eine Ahnung davon, wie das Buch endet. Und es endete tatsächlich so, wie ich es mir bereits in dem Augenblick, als Tim Labin die schöne JJ persönlich kennenlernt, gedacht hatte. Ich möchte hier nichts ausführlicher schildern, denn es würde zuviel verraten.
Ich habe Überraschungen vermisst, unvorhersehbare Wendungen, einen Schluss, mit dem man nicht rechnet.
Insgesamt aber dennoch ein netter Schmöker, der sich gut in einem Rutsch lesen lässt.
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am 24. April 2010
... das ist einer der wenigen Dinge, die Tim Labin von der Nacht des tragischen Todes seiner Eltern noch in Erinnerung hat. Und das obwohl er gemeinhin als "Savant" gilt - als einer, der nichts vergisst. Diese Begabung hat ihn auch berühmt gemacht - und mehr oder wenig reich. Sein Talent sich alles merken zu können ruft einen undurchsichtigen Geheimdienstmann der NSA und seine Truppe auf den Plan, die Labin dazu bringen, eine alte Chiffre zu entziffern. Die so genannte Beale-Chiffre enthält angeblich nicht nur den Hinweis auf einen sagenhaften Schatz sondern könnte auch die Wahrheit über die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten ans Licht bringen. Sind die USA womöglich bis zum heutigen Tag and Großbritannien gebunden? Tims Talent entpuppt sich bald als unerschöpfliche Quelle und tatsächlich kommen sie dem Geheimnis auf die Spur. Darüber hinaus entdeckt Tim jedoch auch die wahre Identität seines Auftraggebers - und das ist eine Geschichte, die er mit Entsetzen erfährt...
Ralf Isau legt hier einen soliden Thriller vor, der zwar nicht ganz an die Qualität eines Dan Brown heranreicht, jedoch durchaus Ähnlichkeiten ausweist. Der Kampf Gut gegen Böse, eine Schnitzeljagt um ein Geheminis, das die Welt verändert, ein Gebildeter, der die finsteren Machenschaften aufdeckt.
Und doch bleibt das Buch irgendwie mittelmässig, sei es, weil das Komplott für den Leser bald klar wird, sei es, weil die Geschichte ein wenig zu "einfach" ist. Trotzdem ist es gute Unterhaltung und ein wesentlich besseres Buch als Isaus "Die Dunklen"!
Das Buch wird Freunden von Verschwörungstheorien ebenso gefallen, wie Lesern von Dan Brown-Romanen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. August 2012
Tim Labin, gesegnet mit mehreren Doktortiteln und frisch gebackener Schachweltmeister ist der Mann, der nichts vergessen kann. Alles was er jemals gelesen, gesehen oder gehört hat, bleibt in seinem außergewöhnlichen Gehirn auf alle Ewigkeit abgespeichert.

Er liest Bücher mit einer Stärke von ca. 500 Seiten in etwa einer Stunde. Wobei der Ausdruck Lesen hier eigentlich falsch ist, er saugt sie auf, gierig nach Wissen.

Nur an eines kann sich Tim nicht mehr erinnern. An die Ereignisse jener Nacht, in der seine Eltern ums Leben kamen. Tim war damals gerade 9 Jahre alt und wurde in dieser Nacht schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Seither klafft diese dunkle Lücke in seinem Hirn und der ständige Drang nach neuem Wissen, ist nichts anderes, als sein Versuch diese Erinnerungen wieder zu finden.

Doch sein großes, umfängliches Wissen macht Tim lange nicht zu einem glücklichen, zufriedenen Mann. Er hat große Schwierigkeiten im Umgang mit Menschen. Er kann es nicht ertragen die Hand geschüttelt oder überhaupt von Menschen (auch zufällig) berührt zu werden. Wenn er in einer größeren Menschenmenge ist, gerät er in Panik. Tritt er eine Flugreise an, dann muss beispielsweise gewährleistet sein, dass in den Reihen vor, hinter und neben ihm kein weiterer Passagier sitzt.

Als die Historikerin und Computerspezialistin JJ mit einem Anliegen an Tim herantritt, nimmt er die Herausforderung nicht allein wegen seinem unstillbaren Durst nach Wissen an. Vom ersten Augenblick fühlt er sich zu JJ hingezogen, was für Tim ein völlig neues Gefühl ist und auf Grund seiner sozialen Schwierigkeiten auch kein kleines Problem für ihn darstellt.

JJ bittet Tim uralte verschlüsselte Dokumente zu enträtseln. Sie ist sicher, dass Tim, der Mann, der nichts vergessen kann genau der richtige Mann ist, der helfen kann. Dieser begibt sich gemeinsam mit JJ nach Cambridge, in die alte Bibliothek. Dort sind sie auf der Suche nach dem Text, der zur Verschlüsselung der alten Schriften gedient hat.

Tim macht sich voller Eifer an die Arbeit, natürlich auch um der schönen Historikerin zu imponieren. Doch auch wenn die beiden sich geschäftlich gut verstehen und JJ auch mit den diversen Macken Tims gut zurechtkommt: sie lässt den Mann nicht an sich heran. Wenn es ihr zu persönlich wird, dann blockt sie sofort ab.

Doch Tim hat keine Eile, er liest sich durch die umfangreiche Bibliothek in Cambridge und dabei stößt er so nach und nach auch auf Wege, die zurück in seine eigene Vergangenheit führen.

Es gibt jedoch Personen, denen ist ebenso an der Entschlüsselung der alten Texte gelegen, jedoch wollen diese nicht, dass Tim zuviel erfährt. Ohne sich dessen bewusst zu sein, begibt sich Tim mit jedem Schritt, den er näher an die Entschlüsselung herankommt in größere Gefahr ….

***

Dies war mein erster Thriller, den ich von Ralf Isau gelesen habe. Habe ich zu Beginn des Buches noch bei Facebook geschrieben, dass es sicherlich unblutiger wird, als mein vorheriges Buch von Chris Carter, so hat mich Ralf Isau prompt eines besseren belehrt.

Denn die erste Szene war gleich relativ blutig, denn das Buch startet genau mit der Nacht des Todes von Tims Eltern, an die er sich nicht mehr erinnern kann.

Ich muss sagen, Ralf Isau hat bewiesen, dass er auch außerhalb der Fantasy für Erwachsene und Jugendliche gute Ideen zu Papier bringen kann. Der Schreibstil ist gewohnt gehoben. Sicherlich geht es auch umgangssprachlich zu, was aber hauptsächlich in der Natur des von Isau erschaffenen, verkorksten Charakters des Protagonisten begründet ist. Denn durch seine sozialen Schwächen kontert er ständig recht schlagfertig in Gesprächsmomenten und nimmt kein Blatt vor den Mund.

Mit seinem Mann, der nichts vergessen kann, hat der Autor einen sehr sympathischen Charakter erschaffen und die Beschreibungen der Ursache für sein besonderes Gehirn, sind wie gewohnt gut recherchiert.

Die Entwicklung der Handlung ist gut aufgebaut, die Handlungsorte wechseln und spannende, düstere Momente werden von ruhigeren Szenen abgelöst. Für mich war dieser Roman ein Abenteuerroman mit Thrillereinfluss.

Uralte Logenverbindungen, alte Dokumente, Gruften voller Geheimnisse, Beschreibungen wunderbarer Bibliotheken in Washington und Cambridge, aber auch Computer High-Tech & Internet, all dies hat dieser Roman zu bieten.

Ab und zu waren mir die Hintergründe und Verbindungen der Personen und die Sprünge durch die Zeiten und historischen Verknüpfungen zu verworren und überfrachtet. Wer hat was gegründet, wer kannte wen und hat wem, wann was zugeschustert. Es gab Momente, da kam ich da nicht ganz mit und mir war es einfach zuviel des Guten. Solche Verschwörungen, mit komplizierten Spionagecharakter sind nicht so mein Fall.

Dennoch hat mir der Roman Spaß gemacht und ich werde mit Sicherheit einen weiteren Isau-Thriller lesen. Denn ich finde es gut, wenn Autoren in verschiedenen Genres unterwegs sind und sich nicht festlegen lassen (wollen).

Auch wenn ich mich bereits jetzt auf die nächsten Fantasy und Jugendromane von Ralf Isau freue, für mich kann der Autor eindeutig auch spannendes und fesselndes schreiben.

Mein Fazit: 4 von 5 Sternen für diesen Isau-Thriller. Fesselnd, spannend, interessant und abwechslungsreich. Für alle Leser, die gerne über Verschwörungen, Schatzsuche, kryptisches und Abenteuerrätsel lesen ist er absolut zu empfehlen.
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am 18. Februar 2012
Ich kannte bisher nur die Fantasy von Ralf Isau, genau genommen die "Chroniken von Mirad"-Trilogie, und wollte nun mal schauen, wie es um seine Qualitäten im Thriller-Bereich steht. Mein Urteil nach der Lektüre von "Der Mann, der nichts vergessen konnte": leider schlecht. Ich habe selten einen Thriller gelesen, der weniger spannend und langatmiger war. Dabei habe ich der Geschichte sogar mehr als eine faire Chance gegeben: erst auf Seite 300 habe ich das Buch dann endlich zur Seite gelegt, weil es überhaupt keine Motivation mehr gab, weiterzulesen. "Der Mann, der nichts vergessen konnte" ist ein Thriller aus der Kategorie "Großes Mysterium", sprich à la "Da Vinci Code" oder passender wie der Film "Das Vermächtnis der Tempelritter". Wobei das genau genommen nicht ganz stimmt, denn dazu kommt noch eine Geheimdienst-Variante mit dem Thema "Cyberwar". Diese Kombination funktioniert leider überhaupt nicht. Es kam leider überhaupt keine Spannung in Bezug auf die Auflösung des "Mysteriums" zustande. Und selbst die Charaktere erkennen, dass die Auflösung im Zusammenhang mit der Amerikanischen Unanhängigkeitserklärung keine realen Konsequenzen haben wird. Allerdings hoffen Sie, dass damit die psychologischen Reaktionen auf den Cyberwar verändert werden können. Total abstrus! Dazu kommt, dass die Charaktere sehr klischeehaft wirken: da ist das Mega-Genie, die attraktive und starke Agentin (in die sich der Protagonist natürlich auch gleich verknallt), die Computer-Freaks und der mysteriöse Anführer. Nach den ersten 50 Seiten ist man damit schon ziemlich bedient. Ich hatte zunächst wirklich den Eindruck, hier so etwas wie ein Erstlingswerk zu lesen. Es schien so als würde der Autor noch nach seinem Stil suchen. Man stößt auf einige recht haarsträubende Sätze, die z.T. schon ans Lächerliche grenzen. Glücklicherweise gibt sich zumindest das einigermaßen nach dem erweiterten Prolog. Danach wirkt der Stil dann konstanter und ist auch ausreichend ansprechend, um dem Buch eine weitere Chance zu geben. Leider wird diese nicht genutzt. Das Konzept funktioniert einfach nicht. Es kann sich zu keiner Zeit eine spannende Geschichte entwickeln. "Der Mann, der nichts vergessen konnte" erreicht in keinem Bereich die Qualität, die ich von Isaus Fantasy gewohnt bin, und ist damit ganz eindeutig keine Lektüre-Empfehlung!
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am 5. Dezember 2010
Tim Labin hat ein außergewöhnliches Talent. Er ist der Mann, der nichts vergessen kann. Er erinnert sich an jedes noch so kleine Detail und kann Bücher in Rekordgeschwindigkeit lesen. Aus diesem Grund hat er einen unbeschreiblich großen Schatz an Wissen in seinem Kopf gespeichert - so groß, dass er spielend bei "Wer wird Supermillionär" gewinnt und ganz nebenbei Schachweltmeister wird. Doch es gibt eine Sache, die aus seinem Gedächtnis ausgelöscht ist: Die Nacht des Mauerfalls in Berlin - die Nacht in der seine Eltern grausam ermordet wurden!
Als er JJ, die hübsche Computerspezialistin kennenlernt kommt Tim an seine Grenzen. Er soll das größte Puzzle der Geschichte lösen. Doch was hat dieses Rätsel mit seiner Vergangenheit zu tun? Was ist in der Nacht des Mauerfalls wirklich geschehen? Warum wurden seine Eltern ermordet?

Ralf Isau hat seinen Thriller sinngemäß in die Phasen des Schachs aufgeteilt. Der Leser knackt zusammen mit dem hochintelligenten Tim Labin und JJ das größte Rätsel der Geschichte. Die Spannung beginnt von Anfang an und lässt den Leser immer neugieriger werden, was es denn nun mit diesem berühmten Zahlencode auf sich hat.

In "Der Mann, der nichts vergessen konnte" von Ralf Isau wird dem Thrillerliebhaber wirklich alles geboten: Spannung, Geheimnisse, Verschwörungen und Mord. All das wird in einem flüssigen Schreibstil zu einer faszinierenden Geschichte vereint.
Ein Must-have für alle Thrillerfans und all jene, die gerne Verschwörungen und Geheimnise aufdecken.
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Ralf Isau hat mir mit "Messias" kongenial bewiesen, zu was er als Autor fähig ist - hatte schon lange nicht mehr so viel spannende Unterhaltung wie im genannten Werk. Umso erfreuter war ich, als sich ein Buch mit einem sehr interessanten Titel auf dem Weg zu mir machte. Wie sich herausstellen sollte, sollte es mich auch nicht enttäuschen.
"Der Mann, der nichts vergessen konnte kommt" zwar meiner Meinung nach nicht ganz an Messias heran, ist aber dennoch ein sehr spannender und durchweg virtuos umgesetzter Thriller. Bereits die Idee ist lesenswert - trifft man hier doch auf einen Menschen mit dem absoluten Gehirn (Segen und Fluch zugleich), der sich plötzlich mit Terroristen konfrontiert sieht, die etwas an "Stirb Langsam 4.0" erinnern. Des weiteren eröffnet aber Ralf Isau auch noch die Jagd nach der echten Unabhängigkeitserklärung und schon befindet man sich in einem Geheimdienstthriller, der spannend und rasant über die Seiten fliegt. Sicherlich ist die Geschichte teilweise etwas vorhersehbar und auch aus der Hauptidee (dem Gehirn des Hauptdarstellers) hätte man noch erheblich mehr machen können - nichts desto trotz bleibt ein Pageturner, der einfach Spaß macht und zeigt, dass wir in unserem Land auch Autoren mit guten Ideen und einer geeigneten Umsetzungskraft vorrätig haben.
Jürgen Seibold/05.04.2010
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am 3. Oktober 2010
INHALT:

Tim Labin besitzt die Gabe der vollkommenen Erinnerung. Alles, was er jemals in seinem Leben gesehen, gehört oder gelesen hat, ist unwiderruflich in seinem Gedächtnis gespeichert. Diese Fähigkeit hat ihn zu einem hochbegabten Wissenschaftler gemacht, der nun vom amerikanischen Geheimdienst zur Entschlüsselung eines rätselumwobenen Dokumentes herangezogen wird. Hierzu wird ihm als Assistentin die ebenso intelligente wie gutaussehende Computerspezialistin Jamila an die Seite gestellt. Gemeinsam versuchen sie, das Rätsel zu lösen und die Puzzleteile zusammenzufügen.

MEINUNG:

Nun ja, was soll ich sagen. Ich gestehe, den groben Handlungsstrang habe ich sehr wohl verstanden. Schlußfolgerungen, die von den Protagonisten beim Lösen des 'großen Rätsels' gezogen wurden, ließen über meinem Kopf jedoch all zu oft riesige rote Fragezeichen schweben. Tim soll ein nur aus Zahlenreihen bestehendes Dokument dechiffrieren, welches darauf schließen lassen soll, dass die existierende Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika nicht das Original sei. Weiterhin soll das Dokument den Aufenthaltsort der ursprünglichen Fassung beinhalten. Es wird in der Geschichte auf die Auswirkung dieser Nachricht im Hinblick auf die Wirtschaft und die Politik eingegangen. Auch Studentenbewegungen und deren untereinander existierende Rivalitäten finden einen Platz. Spionage und Doppelnullagentschaft a la James Bond kommen auch noch hinzu, was mich fast verzweifeln ließ.

Dem groben roten Faden konnte ich aber dennoch folgen, und sei es auch nur der anbahnenden zarten Bande der beiden Hauptpersonen, so dass ich mich tapfer bis zum Schluß der Geschichte durchgebissen habe.

Lesern, denen es nicht schwerfällt, sich in politische Machenschaften mit Macht- und Geldgier einzufinden und die auf geschichtshintergründige Erzählungen stehen, lege ich diesen Thriller ans Herz. Alle anderen weise ich darauf hin, das Buch bei klarem Verstand zu lesen ;o)
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am 12. Juli 2013
außergewöhnliche Krimi-Idee, hat mir großes Lesevergnügen bereitet. Der Protagonist leidet unter der Unfähigkeit zu vergessen, löst dann ausgerechnet wegen der vielen gemerkten Details den Fall. Der Fortgang der Handlung ist gut erklärt, sodass die Denkbewegungen der Beteiligten verstehbar sind und nicht Wesentliches unbekannt bleibt.
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am 24. Januar 2010
Es fängt gut an und man hat auch gewisse Erwartungen an einen Thriller, der sich im Geheimdienstmillieu (NSA) abspielen soll.
Aber Spannung kommt nicht auf, die Charaktere sind zu konstruiert, vieles ist vorhersehbar und
ein richtig guter Plot lässt auf sich warten.

Kennen Sie das Gefühl, wenn man Wochen braucht, bis man ein Buch gelesen hat, weil es zwar nicht schlecht ist, aber auch nicht so richtig fesselt?
Genau so ein Buch war "Der Mann der nichts vergessen konnte" für mich. Wer realitätsnahe Thriller im Geheimdienstmillieu lesen will, ist bei Daniel Silva oder David Ignatius deutlich besser aufgehoben.
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